Die Winterreise in Lüttringhausen

Konzert von Philipp Hoferichter und Oliver Drechsel in der katholischen Kirche Heilig Kreuz in Lüttringhausen.

Schon des Öfteren durfte ich Aufführungen der „Winterreise“ beiwohnen, jenem Liederzyklus von Franz Schubert, den dieser kurz vor seinem Tode komponierte. Ich hörte den formidablen Remscheider Sänger Hans-Arthur Falkenrath (Bass) im Lüttringhauser Rathaus (Das „Nun merk‘ ich erst, wie müd ich bin“ hat mich in seiner morbiden Intensität für drei Tage außer Gefecht gesetzt), hörte erst vor Kurzen den Elberfelder Kammerchor mit dem Bariton Konstatin Paganetti und lauschte nun, am Abend des 8. Februar, dem Tenor Philipp Hoferichter. Konzertpianist Oliver Drechsel begleitete den in Essen geborenen Sänger.

Keine Musik für Depressive. Oder vielleicht doch?

Hoferichter verfügt über einen strahlenden, mächtigen Tenor, aber auch durch diese hell scheinende Stimme wird die Musik nicht lichter. Sie bleibt verschattet, im Dunkel, wie gemacht für trübe Herbsttage, wenn man nicht weiß, wohin mit sich. „Der Lindenbaum“ (Am Brunnen vor dem Tore) ist da noch einer der seltenen neutralen Momente. Der Großteil der 24 Lieder ist düster bis zur Unheimlichkeit. Man höre nur einmal „Die Krähe“ oder „Rast“ oder „Irrlicht“ oder „Die Nebensonnen“. Da kann es dem sensiblen Hörer schon einmal anders werden.

Pianist Oliver Drechsel und Tenor Philipp Hoferichter. Foto: Peter Klohs
Pianist Oliver Drechsel und Tenor Philipp Hoferichter. Foto: Peter Klohs

Pianist Drechsel gestaltet gerade den Lindenbaum extrem langsam, was sehr ungewohnt klingt, fast so, als bliebe der Baum in der Schwebe und wäre wurzellos. Entrückte Lieder wie „Einsamkeit“ oder „Täuschung“ stehen neben eindeutig von der Nähe des Todes gekennzeichneten Tönen („Gefror’ne Tränen“, „Der greise Kopf“). Keine Musik für Depressive. Oder vielleicht doch?

Die Winterreise dauert lang, 90 Minuten sind normal, eine Pause nach der Hälfte der Lieder ist wünschenswert und wird zumeist gewährt. Da kann man mal kurz den Auftrittsort verlassen und sich draußen den Kopf freipusten lassen.

Dunkle Stimmung bringt Klarheit

Und trotzdem hat Schuberts Liederzyklus etwas. Die dunkle Stimmung sorgt für Klarheit, mahnt das Wesentliche an und rührt an großen Fragen. Nicht umsonst haben beinahe alle großen Sänger und Sängerinnen sich an der Winterreise abgearbeitet, wenngleich der Liederzyklus als große Herausforderung für Stimme und Piano angesehen werden muss. Schuberts Freunde schätzten die Lieder zu Anfang des 19. Jahrhunderts gleichwohl wenig.

Pianist Oliver Drechsel und Tenor Philipp Hoferichter. Foto: Peter Klohs
Pianist Oliver Drechsel und Tenor Philipp Hoferichter. Foto: Peter Klohs

Tenor Philipp Hoferichter und Pianist Oliver Drechsel konzertierten auf jeden Fall technisch auf hohem Niveau. Das leider nicht sehr zahlreich erschienene Publikum dankte dem Duo mit langem Applaus.

Die Knospen unserer Gehölze

Im NaturTreff am Nachmittag in der Natur-Schule Grund stehen am 14. Februar 2020 die Knospen unserer Gehölze auf dem Plan.

Bäume und Sträucher Mitteleuropas sind vielfach laubabwerfend und im Winter „kahl“. Jeder Baum, auch die Immergrünen und die Nadelbäume, aber benötigt am richtigen Ort Knospen, an denen sich neue Blätter entwickeln. Diesen Knospen unserer Gehölze widmet sich der NaturTreff, der am Freitag, 14. Februar 2020, um 15 Uhr in der Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13, in Remscheid-Grund stattfinden wird.

Der NaturTreff am Nachmittag richtet sich in erster Linie an Damen und Herren im Alter 50+, aber natürlich sind auch jüngere Teilnehmer*innen herzlich willkommen. Die Teilnahme an der rund zweistündigen Veranstaltung kostet pro Person 6 Euro.

Anmeldung erforderlich

Zur Vorbereitung der Veranstaltung und einer Teilnehmer-Begrenzung wird um Anmeldung gebeten: info@natur-schule-grund.de oder 02191 3748239.

Stopp der von der AfD kopierten Kampagne gegen ein Tempolimit gefordert

Deutsche Umwelthilfe fordert von der CSU den sofortigen Stopp der von der AfD kopierten Kampagne gegen ein Tempolimit – Bisher über 110.000 Unterstützer der DUH-Aktion „Tempolimit jetzt!“

Drei Tage nach Start der Unterschriftenaktion „Tempolimit jetzt!“ meldet die Deutsche Umwelthilfe (DUH) bereits über 110.000 Unterstützer. Diese fordern ein generelles, auch für Elektroautos geltendes, Tempolimit von 120 km/h auf Autobahnen, 80 km/h außerorts und 30 km/h innerstädtisch. Der Umwelt- und Verbraucherschutzverband ruft alle Bürgerinnen und Bürger auf, sich unter www.duh.de/tempolimit-jetzt an der Abstimmung zu beteiligen und damit ein klares Signal gegen die von CSU und AfD betriebene Kampagne gegen ein Tempolimit zu setzen.

Hierzu erklärt Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH: „Ich fordere CSU-Parteichef Markus Söder auf, die inhaltliche Zusammenarbeit der CSU mit der rechtsextremen AfD bei Anti-Umweltthemen wie der Verhinderung von Windrädern oder der Blockade eines Tempolimits auf deutschen Autobahnen zu beenden. Mit dem Kopieren von AfD-Texten und -Kampagnen wird es der bayerischen Regionalpartei CSU nicht gelingen, die Herausforderungen der Zukunft zu bewältigen. Wir rufen alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich unter www.duh.de/tempolimit-jetzt für den Klimaschutz und für ein Ende der besinnungslosen Raserei auf der Autobahn auszusprechen.“

Rechtsextreme Hetze im Internet

Extremismus im Netz: Studie untersucht erstmals umfassend rechtsextreme Akteure auf alternativen Plattformen. Die von der Robert Bosch Stiftung geförderte Studie zeigt: Das rechtsextreme Ökosystem auf alternativen Plattformen kann zur Radikalisierung von Nutzern beitragen. Die Sperrung von Accounts rechtsextremer Gruppen auf großen Plattformen wie Facebook und YouTube schränkt die Verbreitung ihrer Inhalte erheblich ein. Die Studie empfiehlt: Zur Bekämpfung rechtsextremer Inhalte auf alternativen Plattformen müssen Maßnahmen auf deren Architektur und spezifische Dynamiken zugeschnitten sein.

Die rechtsextremen Attentäter in Halle, Christchurch und Poway nutzten alternative Plattformen dazu, ihre Anschläge per Livestream ins Internet zu übertragen. Welche Bedeutung diese Plattformen für die Verbreitung von Rechtsextremismus haben und welche Gegenmaßnahmen wirksam sein könnten, zeigt jetzt erstmals eine von der Robert Bosch Stiftung GmbH geförderte Studie des Institute for Strategic Dialogue (ISD), die morgen in Berlin vorgestellt wird. Darin fordern die Forscher Politik, Zivilgesellschaft, Forschung und Tech-Firmen dazu auf, mehr gegen die Radikalisierung einzelner Nutzer und die Normalisierung rechtsextremer Ideologie zu unternehmen. Die Maßnahmen sollten dabei die technischen Kapazitäten und die Eigendynamik der Plattformen berücksichtigen und auf dem Schutz der Grundrechte beruhen. „Es ist wichtig zu verstehen, wie die alternativen Plattformen aufgebaut sind, wer sie betreibt und welche Dynamik sie haben, um Ansatzpunkte für einen geeigneten Umgang mit Rechtsextremismus im Internet zu finden“, sagt Sandra Breka, Geschäftsführerin der Robert Bosch Stiftung.

Zehntausende Nutzer instrumentalisieren Plattformen für ihre Zwecke

Für die Studie „Das Online-Ökosystem rechtsextremer Akteure“ hat das Forscherteam deutsche Communities auf zehn Plattformen systematisch untersucht, darunter die sozialen Netzwerke VK und Gab, die Gaming-App Discord, das Internetforum 4chan und den Messenger-Dienst Telegram. Die Forscher fanden dort rund 375 rechtsextreme und rechtspopulistische Kanäle und Communities. Die Gesamtzahl der Nutzer in diesen Gruppen schätzen die Forscher auf 15.000 bis 50.000. Die Studie zeigt, dass die Plattformen in der Regel nicht von Extremisten gegründet werden, sondern von Nutzern für ihre Zwecke instrumentalisiert werden. Über ein Viertel der Gruppen (27 Prozent) war durch die Gegnerschaft zu Muslimen, Einwanderung und Flüchtlinge gekennzeichnet, ein Viertel (24 Prozent) sprach sich offen für den Nationalsozialismus aus. Auf 4chan enthielten 56 Prozent aller Posts über Juden und das Judentum antisemitische Äußerungen.

Auch wenn der Großteil der analysierten Inhalte nicht zu Gewalt aufruft, sehen die Forscher darin eine gefährliche Inspiration: „Die Posts konzentrieren sich überproportional häufig auf die negativen Folgen der Immigration. Wie wir aus den Manifesten rechtsextremer Attentäter gelernt haben, können rechtsextreme Ideen wie die Verschwörungstheorie des „Großen Austauschs“ extremistische Gewalt und Terrorismus inspirieren, ohne aktiv zur Gewalt aufzurufen“, sagt die Extremismusforscherin Julia Ebner vom ISD, einem unabhängigen Forschungsinstitut mit Sitz in London.

NetzDG auf alternative Plattformen nicht übertragbar – Forscher empfehlen passende Maßnahmen für Plattformbetreiber

Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) beschränkt sich auf die Entfernung illegaler Inhalte und ist daher nicht geeignet, auf die häufig legalen, aber extremistischen Aktivitäten auf alternativen Plattformen zu reagieren.

Da den Betreibern alternativer Plattformen häufig die Ressourcen fehlen, Inhalte umfassend zu moderieren, empfiehlt die Studie die Zusammenarbeit mit Mainstream-Plattformen, um von deren technischen Möglichkeiten zu profitieren – zum Beispiel eine Datenbank mit digitalen Fingerabdrücken terroristischer Inhalte, mit der ein erneutes Hochladen automatisch verhindert werden kann. Die Studie zeigt zudem, dass die Sperrung von Accounts rechtsextremer Gruppen und Influencer wirksam ist, um deren Reichweite erheblich einzuschränken. Dabei fordern die Forscher allerdings jeweils eine nachvollziehbare Begründung für die Sperrung.

Die Studie spricht sich zudem für die Entwicklung von Frühwarnsystemen aus, etwa in Form von Algorithmen zur Spracherkennung, um konkrete Bedrohungen zu erfassen. Weiterhin sollten Bildungsmaßnahmen wie die Schulung von Jugendarbeitern, zivilgesellschaftlichen Akteuren, Eltern und Lehrern ausgeweitet werden, damit diese über die Radikalisierungsgefahren in rechtsextremen Communities aufklären können.

Die Studie (auf Englisch) sowie die deutsche Zusammenfassung finden Sie unter www.bosch-stiftung.de/extremismus-im-netz

Zwei deutliche Siege

Die Wasserballer der SG RSV/LTV mussten am Wochenende zwei Spiele absolvieren und das mit großem Erfolg. Sie landeten nicht nur zwei Siege, sondern schossen hierbei noch 43 Tore, bei nur neun Gegentreffern.

Am Freitag gewann die SG im Heimspiel gegen Hellas Wuppertal deutlich mit 27:1 Toren. Erstmals standen Trainer Backes in diesem Spiel alle 17 Spieler zur Verfügung. Vier Spieler mussten leider zuschauen, da beim Wasserball bei einem Spiel nur 13 Teilnehmer nominiert werden dürfen. Die jungen, sympathischen Wuppertaler waren gegen die starken Remscheider von Beginn an chancenlos. Hierdurch hatte Trainer Backes die Möglichkeit häufig zu wechseln und alle Spieler mitwirken zu lassen.

Auswärtssieg in Velbert

Am Samstag musste die SG Auswärts beim Velberter SV antreten. Nach der Heimniederlage im Januar hatten die Remscheider gegen diesen Gegner noch eine Rechnung offen. Waren die Remscheider im Hinspiel nicht in Bestbesetzung, so konnte am Samstag Velbert nur dünn besetzt antreten. In der schmalen Velberter Halle, in der auf einer Seite die Wassertiefe ein Stehen ermöglicht, ist dieser Nachteil nicht so ausschlaggebend. In den zwei Anfangsvierteln musste die SG ins Stehbecken angreifen.

Diese schwerere Aufgabe wurde von den Remscheidern gut gelöst. Zur Pause führte die SG mit 5:1 Toren. Im 3. Viertel konnte die SG ihre Überlegenheit noch gut umsetzen und führte verdient mit 11:4 Toren. Im letzten Spielabschnitt verloren die Remscheider etwas ihre Linie. Es kam Hektik auf, die durch einige fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen im Stehbecken noch befeuert wurden. Bei einigen Überzahlangriffen gelang es den Remscheidern nicht mehr, diesen Vorteil in Ruhe auszuspielen und das Ergebnis noch deutlicher zu gestalten. Am Ende stand trotz allem ein verdienter 16:8-Sieg. Ein gelungenes Wochenende für die Remscheider Wasserballer.

Nächstes Spiel

Am Freitag, 14. Februar 2020 bestreitet die SG um 20.15 Uhr im Stadtparkbad gegen SG SG/Wuppertal ihr nächstes Spiel. Nach diesem Bergischen Derby haben die Remscheider Wasserballer erstmal bis zum Beginn der Freiwasserspiele im Mai Pause.

Es spielten

Kotthaus, Wings, Hungerbach (7), Küpper (9), Bodo (1), Dr. Rehbold, M. Stiebing (4), A.Stiebing (5), Bösebeck (2) Ma. Backes (14), Conrath, Görke (1), F. Hesse, Dr. Nolzen, Schnöring

SSK: Kundencenter schließt am 12. Februar bereits um 16.30 Uhr

Aufgrund einer Personalversammlung schließt das Kundencenter Alleestraße 76 – 88 der Stadtsparkasse Remscheid am Mittwoch, 12. Februar 2020, bereits um 16.30 Uhr. Die Selbstbedienungsbereiche sind wie gewohnt geöffnet. Auch das Kundenservicecenter steht unter der Telefonnummer 0 21 91/16-60 zur Verfügung.

Die Stadtsparkasse Remscheid bittet um Verständnis für die Einschränkungen. Am Donnerstag, 13. Februar, sind alle Kundenbetreuenden wie gewohnt für die Kundinnen und Kunden der Sparkasse zur Stelle.

Sturm und Müllabfuhr – kurzfristige Änderungen ggfs. möglich!

Presseinformation der Stadt Remscheid.

Die Technischen Betriebe Remscheid sind seit heute Morgen normal unterwegs, um die für heute vorgesehenen Touren gemäß Abfuhrkalender abzufahren! Auch der Sperrmüll wird wie angemeldet abgeholt.

Sollte Sturmtief „Sabine“ wider Erwarten im Laufe des Tages ihre Windkraft gefährlich verstärken, behalten sich die Technischen Betriebe zum Mitarbeiterschutz allerdings kurzfristige Änderungen vor!

FÖJ: Ein Jahr für mich und die Umwelt

Bewerbungsverfahren für das Freiwillige Ökologische Jahr startet in dieser Woche.

„Ich mache das FÖJ, weil es mir Spaß macht, draußen zu arbeiten, und weil ich hier meine ökologischen Kenntnisse erweitern kann.“ Die Freiwilligen im Ökologischen Jahr (FÖJ) in der Natur-Schule Grund versorgen u.a. die Hühner in der Natur-Schule und sind für Planung, Pflege und Pflanzungen im Garten und der Außenanlage verantwortlich. Im Winterhalbjahr erstellen sie z.B. umweltpädagogische Materialien, die in den Veranstaltungen der Natur-Schule Anwendung finden. Im Frühjahr jäten sie Wildkräuter und säen Salat, Kräuter und Gemüse, pflegen die Staudenbeete und sind bei Wind und Wetter draußen aktiv.

Einblick und Orientierung

Das Freiwillige Ökologische Jahr bietet Einblicke in ökologische Berufsfelder und hilft bei der beruflichen Orientierung. Es bietet jungen Menschen zwischen 16 und 27 Jahren die Gelegenheit, sich konkret für die Umwelt und für andere Menschen einzusetzen und dabei ihre Kenntnisse über Nachhaltigkeit, Klima- und Umweltschutz zu verbessern. Denn zum FÖJ gehört u.a. die Teilnahme an fünf jeweils fünftägigen Seminaren, an Praktika und vielem mehr.

Auch ab dem kommenden August sollen wieder engagierte Freiwillige ihr FÖJ in der Natur-Schule leisten. Ab dem 15. Februar 2020 können sich Interessierte direkt oder über die online-Bewerbung beim LVR bei der Natur-Schule Grund in Remscheid für das FÖJ 2020/2021 bewerben, das vom 1. August dieses Jahres bis Ende Juli 2021 dauern wird.

Die Bewerber*innen sollten sich dazu auf der Internetseite des Landschaftsverbandes Rheinland, der hier zuständigen FÖJ-Zentralstelle, unter www.foej.lvr.de über das FÖJ informieren und mit den dort verfügbaren Formularen direkt bei den Einsatzstellen bewerben, also z. B. bei der Natur-Schule Grund. Ausdrücklich erwünscht ist eine online-Bewerbung auf https://foej-bewerbung.lvr.de/ für die Einsatzstelle „Natur-Schule Grund“, doch ist auch weiterhin eine Bewerbung per Post möglich, die dann aber direkt an die Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13, in 42855 Remscheid gerichtet werden muss.

Jörg Liesendahl, Pädagogischer Leiter der Natur-Schule: „Wir laden alle ein, die nach der Schule eine berufliche Orientierung vor allem in ökologischen Berufsfeldern suchen, sich für das FÖJ in der Natur-Schule zu bewerben.“

Jetzt Nistkästen aufhängen

Immobilien für die Brutzeit: Die Deutsche Wildtier Stiftung empfiehlt: Jetzt Nistkästen aufhängen – Sie bieten Schutz vor Sturm, Graupel und Regen.

Wer eine Familie gründen will, kümmert sich rechtzeitig um den Hausbau. Das ist bei Vögeln nicht anders. Aber auch für sie wird der Wohnraum immer knapper: Naturnahe Hecken und alte Bäume, in denen Nester angelegt werden können, sind vielerorts verschwunden. Sanierte und glatte Hausfassaden bieten keinen Unterschlupf mehr. Wohin also mit dem Nachwuchs? „Vögel sind froh, wenn wir ihnen schadstofffreie Immobilien zur Verfügung stellen“, sagt Eva Goris, Pressesprecherin der Deutschen Wildtier Stiftung.

Brutzeit steht unmittelbar bevor

Der Februar ist die perfekte Zeit, um Vogel-Immobilien aufzuhängen. Denn die Brutzeit steht unmittelbar bevor. „Ab Mitte März starten die meisten Singvögel mit ihrer Brut- und Aufzuchtphase, spätestens im April liegen dann in allen Nestern Eier. Werden die Nisthilfen jetzt installiert, haben die Vögel noch ausreichend Zeit, das Nest zu beziehen und mit Laub, Moos und Zweigen so heimelig wie möglich zu gestalten“, so Goris.

Naturbelassen – auf Plastik verzichten

Außen-Design und Preis der neuen Immobilie sind den Vögeln schnuppe – aber Qualität und die Art der „Haustür“ müssen stimmen. Eva Goris: „Wichtig sind naturbelassene Materialien ohne Chemie. Nistkästen aus Holz isolieren vor Hitze und Kälte, auch Holzbeton oder Terrakotta eignen sich gut, um darin zu hausen.“ Häuschen aus Kunststoff dagegen haben den Nachteil, dass sie nicht atmungsaktiv sind. Im Inneren kann es schnell feucht werden und Schimmel breitet sich aus – gerade bei den letzten Sturm-, Graupel- und Regentagen ein echtes Problem.

Verschiedenartige Nistkästen helfen, den unterschiedlichen Wohnbedürfnissen unter den Vögeln gerecht zu werden. Rotkehlchen lieben breite Einflugöffnungen, Spatzen und Meisen dagegen eher kleine. Der Kleiber macht sich mit seinem geschickten Schnabel das Einflugloch passend. Ist es zu groß, wird es individuell verputzt. Grauschnäpper und Zaunkönige bevorzugen halboffene Nistkästen. Für Rauchschwalben gibt es schalenartige Nistkästen, wenn lehmige Pfützen für den eigenen Hausbau fehlen.

Naturschutzprodukte der Deutschen Wildtier Stiftung: https://shop.deutschewildtierstiftung.de/

Wegen des großen Erfolges: Zweite Staffel Lustiges Taschenbuch Crime!

Agententhriller für Krimi-Fans! Ab dem 14. Februar gibt es neue aufregende Verbrechen in Entenhausen: Die erfolgreiche Sonderreihe „LTB Crime“ geht in die zweite Runde. Dabei schrecken die Spitzenspione Entenhausens vor nichts und niemanden zurück. Egal ob blutige Anfänger-Diebe geschnappt werden müssen oder Meisterganoven aufzuspüren sind, eins ist sicher: Aufgeben werden die Spürnasen nie und nimmer und die Aufklärungsrate liegt bei 100 Prozent.

Die zweite Staffel des Walt Disney Lustiges Taschenbuch (LTB) startet mit dem siebten Band. Ab dann gibt es bis zum Band LTB Crime 12 alle zwei Monate Nervenkitzel mit Fällen, die den Lesern ihren Atem rauben. Eine Geldfälscher-Bande hält die Entenhausener Polizei auf Trab. Mit den falschen Banknoten betreiben die Schurken Betrug im ganz großen Stil, doch sie begehen einen fatalen Fehler: Sie versuchen Micky Maus übers Ohr zu hauen. Der Mäuserich bündelt daraufhin seine gesammelte Detektivkompetenz und ermittelt … Auch Phantomias ist im Einsatz: Raubzüge auf Oma Ducks beschaulichem Hof müssen gestoppt werden. Keine leichte Aufgabe für den Superhelden. Doch wer verbirgt sich diesmal hinter der Heldenfigur Phantomias? Ist es Donald, Gustav oder gar Franz? Die Antwort überrascht den Helden selbst!

LTB Crime 7 mit 11 Abenteuern in der Unterwelt:

Mit Volldampf

  • Erster Teil – Die gläserne Perle
  • Zweiter Teil – Jagd auf Gustave le Bluff
  • Dritter Teil – Vier gegen einen Geldspeicher

Neue Fälle

  • Wer ist Phantomias?
  • Kaffeepause
  • Der Maskierte Maler
  • Agent DoppelDuck: Die Liste
  • Kommissar de Mauss: Der Fall von Floras Uhr
  • Aus den Tagebüchern der Daisy Holmes: Das rote Zimmer
  • Der schwarze Diamant
  • Die Blütenträume des Bankiers

Die Ermittlungen von Donald Duck und Co. des „LTB Crime 7“ (9,95 EUR) erscheinen ab dem 14. Februar 2020 im Handel.