Das Auswärtsspiel des IGR-Bundesligateams der Herren gegen die SG Eldagser Falcons am 24. Oktober fällt aus, das gegnerische Team hat zur Zeit kein einsatzbereites Team zur Verfügung. Das Spiel der IGR-Bundesligistinnen gegen den SC Bison Calenberg findet wie geplant in der Sporthalle der Grundschule Eldagsen statt. Anpfiff am 24. Oktober 2020 ist um 17 Uhr.
Musik von großer Emotionalität: CD-Vorstellung von Johannes und Hae Min Geßner in der Lenneper Stadtkirche.
Sonntagabend in der Lenneper Stadtkirche. Draußen tobt sich das Orkantief Sabine aus und hält wohl einige potentielle Besucher vom Gang durch die Lenneper Altstadt ab. Johannes und Hae Min Geßner, beide in traditionellen koreanischen Gewändern gekleidet, erwarten zu ihrem CD-Release-Konzert dennoch einige Gäste.
Dreißig werden es sein, die den von Johannes Geßner komponierten und von Hae Min gesungenen acht Liedern zuhören mögen.
Geschichte und Geschichten
Acht Lieder sang Hae Min Geßner in der Lenneper Stadtkirche. Foto: Peter Klohs
„Korea“, so der Kreiskantor vor dem Konzert, „ist 1917 von Japan eingenommen worden. Erst zum Ende des 2. Weltkrieges wurde das Land wieder befreit. Zahlreiche koreanische Dichter haben sich mit dieser unseligen Zeit, die von der Unterdrückung des koreanischen Volkes und deren Kultur geprägt war, auseinander gesetzt und darüber geschrieben. Ich habe versucht, diese Worte mit meiner Tonsprache zu unterstützen. Natürlich möchte ich auch die Texte der koreanischen Dichter besser bekannt machen.“
In der Tat sind die Namen der Poeten in Europa weitgehend unbekannt: Shim Hun, Yun Dong-Ju oder die junge Frau Yu Gwan-Sun sind nur einige Beispiele. Besonders letztere hat einige beklemmende Zeugnisse in Worte gefasst, traurig und dennoch gefasst, mitunter hart am Rand des Erträglichen. Die Zeit unter der japanischen Herrschaft muss grausam gewesen sein.
Die Form und die Sprache der koreanischen Gedichte sind für Europäer schwer zugänglich. Johannes Geßners Kenntnisse der koreanischen Sprache haben ihm bei der Übersetzung sicher gute Dienste geleistet. Die Arbeit an den Kompositionen haben ein Jahr angedauert, aber diese Zeit war keineswegs vertan: Die Musik ist groß!
Große Musik und große Stimme
Johannes Geßner am Piano, dazu die unglaubliche Stimme von Hae Min Geßner. Foto: Peter Klohs
Wie die zu Grunde gelegten Worte sind die Töne tiefsinnig, melancholisch, voller tiefer Trauer um Menschen und Heimat, voller Liebe für die Heimat und Menschen, emotional, sensibel, empathisch. Die Tonsprache ist durchweg tonal. Schubladen sind für diese Musik entbehrlich, sie würden nicht passen. Kunstlieder erklingen, halb mit koreanischen Tönen duchzogen, halb europäisch, von der modernen Klassik geprägt. Hier hat der Kreiskantor ein Glockengeläut eingearbeitet, dort den Klang und den Rhythmus einer Trommel, an anderen Stellen die koreanische Nationalhymne oder ein Volkslied. Alleine die ins Deutsche übertragenden Titel der Lieder lassen zuweilen einen Schauder zurück: „Das Schweigen der Geliebten“, „Letzter Wille“ (vielleicht das bewegendste Dokument der sehr jung verstorbenen Dichterin Yu Gwan-Sun), „Die Augen schließen“. Zuletzt genanntes ist auch das letzte Lied im Zyklus und klingt wie ein Wiegenlied. Die Neo-Klassik ist nicht weit.
Einige Male zeigt Hae Min Geßner Emotionen, immerhin singt sie über schwere Zeiten in ihrem Heimatland. Foto: Peter Klohs
Hae Min Geßner hat eine unglaubliche Stimme zwischen Zärtlichkeit und unbändiger Kraft, leuchtend, stark und sensibel zur gleichen Zeit. Auch die schwierigsten Oktavsprünge meistert sie scheinbar leichterhand. Einige Male zeigt sie Emotionen, was verständlich ist, immerhin singt sie über schwere Zeiten in ihrem Heimatland.
Die Schwierigkeiten und die Möglichkeiten der Kompositionen dieser acht Lieder haben sich am besten Punkt getroffen. Große Musik für Piano und Stimme, ein Fest für jedes neugieriges Ohrenpaar.
ADHS zählt zu den häufigsten psychischen Verhaltensstörungen bei Kindern und Jugendlichen. Betroffene werden mit Medikamenten wie Ritalin behandelt. Die ZDFinfo-Doku „Gedopte Gesellschaft – Streitfall Ritalin und Co.“ beschäftigt sich am Sonntag, 16. Februar 2020, um 20.15 Uhr, mit den umstrittenen Wirkstoffen. Die Dokumentation von Filmautor Christian Stracke ist bereits ab Freitag, 14. Februar 2020, 10 Uhr, in der ZDFmediathek abrufbar.
Für die einen sind sie ein Segen, für andere „Kinder-Koks“: ADHS-Medikamente wie Ritalin. Ihr Wirkstoff zählt wie Kokain zu den Amphetaminen. Genau das macht Ritalin auch für einige Gesunde interessant – denn bei ihnen wirkt es wie ein Aufputschmittel. Es steigert die Leistung und fördert die Konzentration. Weil sie sich für besondere Herausforderungen wappnen wollen, greifen deshalb auch immer häufiger Schüler, Studenten und Berufstätige zu Ritalin und ähnlichen Präparaten. Experten warnen entschieden vor dem Missbrauch von ADHS-Medikamenten, denn die Nebenwirkungen des Hirndopings sind fatal.
Andere Drogen
Ebenfalls am Sonntag, 16. Februar 2020, zeigt ZDFinfo ab 18.00 Uhr die zweiteilige Dokumentation „Drug Wars“ über feierfreudige Briten, für die Kokain inzwischen zum Wochenendritual gehört.
Wiederholungstermine
ZDFinfo wiederholt „Gedopte Gesellschaft – Streitfall Ritalin und Co.“ am Mittwoch, 19. Februar 2020, ab 3.30 Uhr, am Freitag, 21. Februar 2020, 10.45 Uhr sowie am Samstag, 22. Februar 2020, 6.00 Uhr. Die beiden Folgen von „Drug Wars“ werden ab Donnerstag, 20. Februar 2020, ab 5.30 Uhr, sowie Freitag, 21. Februar 2020, ab 9.15 Uhr, und am Samstag, 22. Februar 2020, ab 7.30 Uhr erneut gezeigt.
Die Natur-Schule Grund bietet im März wieder Schnittkurse für die heimischen Obstbäume an.
Wie immer zu Jahresbeginn bietet die Natur-Schule Grund einen mehrteiligen Obstbaum-Schnittkurs an. Für gesundes Wachstum der Obstbäume und eine hohe Ertragsleistung ist die richtige, regelmäßige Pflege unerlässlich. In den ersten zehn Standjahren sollte durch jährlichen Schnitt ein stabiles Kronengerüst aufgebaut werden. Weitere Pflegeschnitte im Abstand von drei bis fünf Jahren wirken sich auf Ertrag und Fruchtqualität aus.
Das Praxisseminar der Natur-Schule Grund mit Obstbaum-Praktiker Detlef Regulski bietet die hierfür nötigen Informationen und Hilfestellungen. Detlef Regulski erläutert die geeigneten Werkzeuge und die für die einzelnen Obstarten unterschiedlichen Schnitt-Methoden.
Mehrteiliger Kurs mit Theorie und Praxis
Das Seminar startet mit einem Theorie-Teil am Freitag, 6. März 2020, um 19.30 Uhr. Am nächsten Tag, Samstag, 7. März, geht es ab 14 Uhr um die Praxis der Jungbaumpflege,
und eine Woche später, Samstag, 14. März, folgt ab 14 Uhr die Praxis des Altbaumschnitts.
Ort der Theorie-Veranstaltung ist die Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13, in Remscheid-Grund. Ort der beiden Praxis-Termine ist die Obstwiese der Katholischen Kirchengemeinde in Remscheid-Lüttringhausen, Richard-Pick-Straße 7.
Anmeldung erfoderlich
Als Ganzes gebucht kostet die Teilnahme an allen drei Kursen 35 Euro. Es ist aber auch möglich, einzelne Kursteile zu buchen. Dann beträgt der Einzelpreis für die Praxisteile jeweils 14 Euro, für den Theorieteil 12 Euro.
Wegen begrenzter Teilnehmerzahlen ist eine Anmeldung unbedingt erforderlich.
Anmeldungen nimmt die Natur-Schule Grund ab sofort entgegen: 02191 3748239 oder info@natur-schule-grund.de.
Die Turniertanzgruppe „Thrive“ der Lenneper Turngemeinde hat am bei den Bergischen Tanztagen in Hückeswagen am vergangenen Wochenende den 2. Platz belegt.
Die ambitionierte Tanz-Formation „Thrive“ der LTG hat unter der Leitung von Monique Rosa mit einer Choreo zum Cardi B Remix an den Bergischen Tanztagen in Hückeswagen teilgenommen. Für die jungen Tänzerinnen sprang dabei in der Juniorengruppe „Hip Hop & Streetdance“ ein hervorragender zweiter Platz heraus.
Stolz und Dankbarkeit
Pokal und Urkunde für die erfolgreichen Tänzerinnen von „Thrive“ der Lenneper Turngemeinde. Foto: LTG
Durch das Unwetter Sabine war es nicht allen Tanzgruppen möglich zur Veranstaltung anzureisen, doch ungeachtet dessen konnten die Lenneperinnen mit ihrer Leistung überzeugen. Ohnehin steht besonder der Spaß bei allen im Vordergrund. Der Vorstand der Lenneper Turngemeinde hat den Tanzsportlerinnen herzlich zu Ihrem Erfolg gratuliert.
Die Tänzerinnen von „Thrive“ bedanken sich wiederum herzlich bei der LTG, die für unzählige Zusatztrainings die Sporthallen zur Verfügung gestellt haben und es auch sonst nicht an Unterstützung oder Vertrauen mangeln ließen. Tanztrainerin Monique Rosa dankt ihrem Team: „Es war wie immer ein wundervoller Tag mit Euch!“
Die nächsten Auftritte
Die Tänzerinnen freuen sich jetzt auf die nächsten anstehenden Auftritte und Turniere. Dazu zählt ein Auftritt am 8. März bei der Sportlerehrung im Teo Otto Theater in Remscheid und die Duisburger Tanztage am Samstag, 14. März 2020. Außerdem sind sie am Samstag, 23. Mai 2020 beim Tanzfestival „Bergischer Löwe“ in Wuppertal vertreten. Die Tänzerinnen freuen sich schon auf die weiteren Auftritte und Herausforderungen.
Nachhaltiger Einkauf an der Frischetheke: Kaufland ermöglicht überall das Mitbringen eigener Behälter.
Kaufland bietet seinen Kunden in allen Filialen die Möglichkeit, ihre eigenen Behälter an die Frischetheke mitzubringen und somit Plastik einzusparen. Mit der Einführung eines neuen Frischetabletts hat das Unternehmen eine für alle Filialen praktikable Möglichkeit gefunden, Fleisch, Wurst oder Käse nicht in Folie zu verpacken, sondern direkt in die eigene Mehrwegdose der Kunden zu legen.
„Der Kundenwunsch nach mehr Nachhaltigkeit steht für uns im Mittelpunkt“, sagt Patrick Höhn, Geschäftsführer Frische. „Deshalb freuen wir uns, dass wir jetzt mit der Einführung des Frischetabletts in allen Filialen eine einfache und einheitliche Lösung anbieten können und somit eine weitere Maßnahme im Rahmen unserer Plastikstrategie erfolgreich umsetzen.“
Die Durchführung
Der Ablauf ist ganz einfach: Kauft der Kunde an der Frischetheke ein, wird der mitgebrachte und bereits geöffnete Behälter auf das Frischetablett gestellt und über die Theke gereicht. Der Mitarbeiter stellt das Frischetablett mit Behälter auf die Waage und füllt die gewünschte Ware in die Dose. Berechnet wird selbstverständlich nur das Nettogewicht. Das Gewicht für Tablett und Dose wird automatisch abgezogen. Nachdem der Kunde seine Mehrwegdose wieder erhalten hat, befestigt er den Kassenbon darauf. „So werden alle Hygienevorschriften hundertprozentig eingehalten“, betont Höhn.
Weitere Maßnahmen
Im Rahmen der Plastikstrategie der Schwarz Gruppe REset Plastic hat sich Kaufland das Ziel gesetzt, den eigenen Kunststoffverbrauch bis 2025 um 20 Prozent zu reduzieren. Deshalb arbeitet das Unternehmen kontinuierlich daran, den Einsatz und Verbrauch von Plastik in seinen Prozessen und weiteren Einflussbereichen zu reduzieren. Neben der Plastikreduktion bei den Produkten im Eigenmarkenbereich und einer nachhaltigen Sortimentsgestaltung setzt Kaufland auf einen umweltfreundlichen Einkauf. Damit Kunden komfortabel und nachhaltig einkaufen können, bietet das Unternehmen langlebige Einkaufshelfer, wie Frischetaschen im Obst- und Gemüsebereich, Stoffbeutel aus bio-zertifizierter Baumwolle, stabile Permanent-Tragetaschen, Einkaufsboxen aus nachhaltig-zertifiziertem Karton oder platzsparende Kunststoff-Klappboxen
Zur Plastikstrategie der Schwarz Gruppe
Die Schwarz Gruppe, die mit den Handelssparten Lidl und Kaufland zu den international größten Handelsunternehmen gehört, ist sich ihrer Verantwortung für die Umwelt bewusst und nimmt diese wahr. Mit REset Plastic hat sie eine ganzheitliche, internationale Strategie entwickelt, die sich in fünf Handlungsfelder gliedert: Vermeidung, Design, Recycling, Beseitigung sowie Innovation und Aufklärung. Damit wird die Vision „Weniger Plastik – geschlossene Kreisläufe“ Wirklichkeit.
Die fünf Leitsätze der Handlungsfelder von REset Plastic – die Plastikstrategie der Schwarz Gruppe
REduce – Vermeidung Wir verzichten wo immer möglich und nachhaltig auf Plastik.
REdesign – Design Wir gestalten Produkte so, dass sie recyclingfähig sind, und schließen Kreisläufe.
REcycle – Recycling Wir sammeln, sortieren, recyceln und schließen Wertstoffkreisläufe.
REmove – Beseitigung Wir unterstützen bei der Beseitigung von Plastikmüll aus der Umwelt.
REsearch – Innovation und Aufklärung Für innovative Lösungen investieren wir in Forschung und Entwicklung und klären über Recycling und Ressourcenschonung auf.
Klare Grenzen für Blutalkoholgehalt am Steuer Bei Verstoß Strafen bis hin zum Freiheitsentzug. Sie steht unmittelbar bevor, die fünfte Jahreszeit! Die Rede ist von Karneval, Fasching oder Fastnacht. Auf den zahllosen Veranstaltungen, aber auch im Straßenkarneval, fließt der Alkohol um einiges schneller als sonst das Jahr über. Solange das Auto stehen bleibt, ist das alles kein Problem. Die KÜS informiert zu geltenden Vorschriften und den Konsequenzen bei Zuwiderhandlung.
Alkohol am Steuer ist nicht grundsätzlich verboten. Es gibt jedoch ganz klare, gesetzliche Vorgaben, was erlaubt ist und was nicht, wo die relevanten Grenzwerte liegen und welche Sanktionen erfolgen. Entscheidend ist immer der Blutalkoholwert.
0,0 Promille Alkohol im Blut gelten für Fahranfänger in der Probezeit und Fahrer unter 21 Jahren.
Bei allen anderen Autofahrern gilt eine Promillegrenze von 0,5 Promille. Wird bei einer Verkehrskontrolle ein Alkoholgehalt zwischen 0,5 und 1,09 Promille ermittelt, so ist das eine Ordnungswidrigkeit gemäß § 24a des Straßenverkehrsgesetzes (StVG). Dies gilt auch ohne Vorliegen eines Fahrfehlers und/oder eines Unfalls. Ist dies aber der Fall, so kann dies bereits ab der 0,3-Promillegrenze mit 3 Punkten in der Verkehrssünderkartei in Flensburg, dem Entzug der Fahrerlaubnis und einer Geld- oder sogar Freiheitsstrafe geahndet werden. Ansonsten gilt bei einem Erstverstoß gegen die 0,5-Promillegrenze ohne Verkehrsgefährdung ein Bußgeld von 500 Euro, ein Punkt und ein Monat Fahrverbot, bei einem erneuten Verstoß sind es 1.000 Euro, zwei Punkte und zwei Monate Fahrverbot. Kommt es zu einem dritten Verstoß, werden 1.500 Euro fällig, es gibt drei Punkte und drei Monate Fahrverbot.
Ab 1,1 Promille Blutalkohol geht der Gesetzgeber von einer absoluten Fahruntüchtigkeit aus, auch ohne Verkehrsgefährdung oder Unfall. Es handelt sich dann um eine Straftat. Es kommt in der Regel zu einer hohen Geldstrafe oder Freiheitsentzug. Zusätzlich wird die Fahrerlaubnis für mindestens sechs Monate entzogen, der Zeitraum kann jedoch verlängert werden. Dies liegt im Ermessen des Gerichtes. Dazu kommen drei Punkte in der Verkehrssünderkartei.
Bei einer Alkoholfahrt mit mehr als 1,6 Promille wird die Fahrerlaubnis entzogen. Es wird eine Sperrfrist (mindestens sechs Monate) festgelegt, in der keine neue Fahrerlaubnis beantragt werden darf. Zur Wiedererlangung sieht der Gesetzgeber zwingend eine sogenannte Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) vor. Diese kann auch einen langwierigen Alkoholabstinenznachweis enthalten und sehr zeitaufwendig und teuer sein. Nur bei einem positiven Resultat wird die Fahrerlaubnis wieder erteilt.
Gilt auch bei Fahrrad oder E-Scooter
Übrigens: Wer fröhlich und alkoholisiert mit dem Fahrrad vom Karnevalsumzug heimfährt, für den gilt ab 1,6 Promille auch die absolute Fahruntüchtigkeit – mit den jeweiligen Konsequenzen. Für E-Scooter gelten die gleichen Alkoholgrenzen wie für Autofahrer.
Während der Polizeikontrollen in der Karnevalszeit stehen auch Drogentests bei Autofahrern auf dem Plan, mit den entsprechenden Folgen bei einem positiven Resultat. Neu sind hier die sogenannten Legal Highs. Das sind psychoaktiv wirkende Stoffe, die noch nicht als Drogen klassifiziert sind, etwa bestimmte Kräuter, Badezusätze oder verschiedene Räuchermischungen. Durch den Namen wird der grundsätzliche Eindruck erweckt, es handele sich um legale Mittel. Teile der enthaltenen Stoffe sind gesundheitsgefährdend. Im November 2016 startete das Gesetz zur Bekämpfung psychoaktiver Stoffe, ganze Gruppen dieser Mittel sind inzwischen verboten. Wer in einer Verkehrskontrolle positiv auf Legal Highs getestet wird, hat mit Konsequenzen zu rechnen.
Der Morgen danach
Ein Tipp noch für den Morgen danach: Im Blut kann nach durchzechter Nacht immer noch eine kritische Menge Alkohol vorhanden sein. Wird dieser bei einer Polizeikontrolle festgestellt, so gelten die gleichen Regularien wie bei einer Kontrolle unmittelbar nach dem Alkoholgenuss. Finger weg auch von Formeln und Tabellen, mit denen der Abbau des Alkohols errechnet wird, sie sind viel zu ungenau und geben keine verbindliche Information her. Das Auto sollte dann auch am nächsten Tag stehen bleiben.
Die KÜS empfiehlt, ausgelassen und fröhlich die närrische Zeit zu genießen – aber nur mit Bus, Bahn, Taxi oder zu Fuß!
Die KÜS ist die Kraftfahrzeug-Überwachungsorganisation freiberuflicher Kfz-Sachverständiger e.V.
Der Innenminister von Nordrhein-Westfalen, Herbert Reul, sieht die CDU-Vorsitzende Kramp-Karrenbauer als Opfer von Querulanten auf dem rechten Flügel der Partei. „Ich bedauere den angekündigten Rückzug sehr“, sagte der CDU-Politiker dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Dienstag-Ausgabe). Ohne Kramp-Karrenbauers Dauerkonkurrenten Friedrich Merz namentlich zu erwähnen, rief Reul dessen Kritik an der unionsgeführten Bundesregierung in Erinnerung. „Es beunruhigt mich, dass die Kräfte, die die Partei bereits mit ihren Debatten nach der Flüchtlingsdiskussion um Prozentpunkte gebracht haben, jetzt wieder mit ihren Querelen Erfolg haben.“
Forsa-Blitzumfrage im Auftrag der RTL/ntv-Redaktion: Große Mehrheit der Bundesbürger begrüßt AKK’s Rücktritts-Ankündigung/ Merz hat beste Aussichten als Kanzlerkandidat.
Der heute erklärte Verzicht von Annegret Kramp-Karrenbauer auf die Kanzlerkandidatur und ihr angekündigter Rückzug von der CDU-Parteispitze stößt bei den Bundesbürgern auf breite Zustimmung. In einer repräsentativen forsa-Blitzumfrage im Auftrag der RTL/ntv-Redaktion gaben am Montag 77 Prozent der Befragten an, sie fänden den angekündigten Rücktritt vom Parteivorsitz gut (nicht gut: 13 Prozent). Auch unter den Anhängern der Unionsparteien findet AKK’s Ankündigung eine große Zustimmung (77 %).
Friedrich Merz Wunschkandidat von Anhängern von Union, FDP und AfD
Auf die Frage, wer neuer Kanzlerkandidat der CDU/CSU werden solle, ergibt die Umfrage kein einheitliches Bild. 27 Prozent halten Friedrich Merz für den geeignetsten Kandidaten, auf den Plätzen folgen Armin Laschet (18 %), Markus Söder (11 %) und Jens Spahn (8 %). 36 Prozent der Bundesbürger und damit die meisten Befragten sind allerdings der Meinung, dass keiner der vier Genannten geeignet wäre. Auch 23 Prozent der CDU-Anhänger halten danach keinen der genannten Politiker für „kanzlertauglich“. Friedrich Merz wird außer von den Anhängern der Unionsparteien (35 %) überdurchschnittlich häufig von den Anhängern der FDP (38 %) und der AfD (39 %) als geeignetster Kanzlerkandidat befunden.
Eine erneute Kanzlerkandidatur der seit über 14 Jahren amtierenden Bundeskanzlerin Angela Merkel lehnt eine deutliche Mehrheit der Bundesbürger ab. 80 Prozent antworteten in der forsa-Blitzumfrage mit einem Nein auf die Frage, ob Angela Merkel vom Rücktritt zurücktreten und doch weiter Kanzlerin bleiben solle (Ja: 13 %, Rest: weiß nicht).
52 Prozent der befragten Unionsanhänger für Wahl Ramelows
Nach der umstrittenen Ministerpräsidentenwahl in der vergangenen Woche und dem dadurch ausgelösten politischen Beben wollte die RTL/ntv-Redaktion in der forsa-Blitzumfrage auch wissen, wie sich die CDU dort nun verhalten solle. Eine Mehrheit von 55 Prozent der Bundesbürger spricht sich dafür aus, dass die Thüringer CDU dem Kandidaten der Linkspartei Bodo Ramelow bei einer erneuten Abstimmung im Thüringer Landtag – ob durch Zustimmung oder Enthaltung einiger ihrer Abgeordneten – zur Mehrheit verhilft. 27 Prozent meinen, die Thüringer CDU solle versuchen, die Wahl Bodo Ramelows zu verhindern. Auch unter den Anhängern der Unionsparteien spricht sich eine Mehrheit von 52 Prozent dafür aus, Bodo Ramelow durch ein entsprechendes Abstimmungsverhalten zur Mehrheit im Landtag zu verhelfen.
Am frühen Montagmorgen, 10. Februar 2020, hat eine Sattelzugmaschine den Auflieger verloren.
Ein 54-jähriger Remscheider war um kurz nach 1 Uhr mit seinem Sattelzug auf der Ösinghausener Straße von Müllersbaum in Richtung Dünweg unterwegs. Auf der leicht ansteigenden Strecke rutschte der beladene Auflieger in einer Linkskurve aus der Verankerung der Zugmaschine. Möglicherweise war der Auflieger vor Fahrtantritt nicht ordnungsgemäß verriegelt worden.
Glücklicherweise kippte der circa 30 Tonnen schwere Auflieger nicht um, sondern schlug auf die Fahrbahn auf. Ein Bergeunternehmen musste in der Nacht den Auflieger anheben, um diesen abtransportieren zu können.
Gegen den 54-Jährigen ist ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet worden. (rb)