KLANGWERK: Gründung eines Improvisations-Ensembles

Gründung eines Improvisations-Ensembles für Instrumente und Stimmen in Lennep, für alle Altersklassen ab ca. 16 Jahren.

Es war ein wunderbares Erlebnis für alle Beteiligten: Im Workshop „Ein Psalm wird Musik“ im „Andersraum 2020“ wuchsen Menschen, die sich nicht kannten, in Windeseile zu einer kreativen Gruppe zusammen. Über ihre Freude an Musik entwickelten sie eine improvisierte Komposition, die im Taizé-Gottesdienst in St. Bonaventura am 11. Januar aufgeführt wurde.

Aus dieser Erfahrung heraus lädt die Kirchengemeinde St. Bonaventura und Heilig Kreuz alle Interessierten ein, regelmäßig mit anderen unter der Leitung der Musikerin Karola Pasquay zu musizieren. Das Projekt ist offen ist für alle, die Grundkenntnisse mit einem Instrument oder einfach Freude am Singen und Sprechen haben. Auch kleine Rhythmusinstrumente sind willkommen. Für Interessierte ohne eigenes Instrument stehen Gongs und außereuropäische Perkussionsinstrumente bereit.

Nicht technische Fähigkeiten sind Voraussetzung zur Teilnahme, sondern Offenheit für neue Klänge und Neugier auf spannende, gemeinsame spielerische Prozesse.

Termine und Anmeldung

Geplant sind Treffen im monatlichen Rhythmus montags von 19 – 21 Uhr. Das erste Treffen findet statt am Montag, 9. März 2020 im Gemeindehaus Bonaventura, Hackenberger Straße 6a, 42897 Remscheid-Lennep. Das Angebot ist kostenfrei. Eine Anmeldung unter Telefon 0178 4486107 (Andy Dino Iussa) oder karola_pasquay@t-online.de hilft bei der Vorbereitung und Planung.

Zur Künstlerin

Karola Pasquay ist als Flötistin professionell in Alter und in Neuer Musik unterwegs.
Ihr Ensemble „Partita Radicale“ wurde jüngst vom Land NRW mit einem Preis zur Förderung von professionellen und freien Musikensembles ausgezeichnet.

Mit großer Leidenschaft widmet sie sich in Workshops dem Thema Improvisation, mit unterschiedlichen Musikern, Chören und Gruppen.

Weitere Infos: www.karola-pasquay.de

Die Ergebnisse der LTV-Handballteams

F-Jugend

SG Langenfeld II – LTV F-Jugend 10:7
JHC Wermelskirchen II – LTV F-Jugend 1:4

Am zweiten Spieltag der Aufbaugruppe 2 der F-Jugend mussten die Lüttringhauser Kinder lediglich zwei Spiele bestreiten. Im ersten Spiel verschlief der LTV regelrecht die Startminute und kassierte direkt 2 unnötige Tore. Kurze Zeit später, als alle Spieler*innen sich „sortiert“ hatten, wurde man der SG Langenfeld ein ebenbürtiger Gegner mit schönen Spielszenen. Dennoch müsste man sich 10:7 geschlagen geben. Im zweiten Spiel lief es gegen den JHC Wermelskirchen II von Anfang an wieder klasse. Mit 4:1 gewannen die Lüttringhauser Kinder das Match, zeigten, eine sehr gute Leistung. Trainer und alle Mitgereisten waren sehr zufrieden.

E-Jugend

JHC Wermelskirchen II – LTV E-Jugend 13:7

Am frühen Sonntagmorgen traf man zu nicht gewohnter Zeit auf den JHC2.

Mit einem etwas schwach besetztem Kader kam man relativ gut ins Spiel und war mit dem Gegner auf Augenhöhe. Mit einer starken Abwehr und einem ebenso starkenm Torhüter, konnte man sich den ein oder anderen Ball in der Abwehr wiederholen und man ging mit viel Tempo in den Gegenstoß. Auch die Abwehr und der Torhüter des JHC waren gut drauf. So ging man mit nur 4:3 in die Halbzeit.

In der zweiten Halbzeit knüpfte man an die erste Halbzeit an und gleiche direkt zum 4:4 aus. So wechselte sich die Führung immer wieder ab. Ab der 30. Minute ließ dann leider die Kondition nach und man machte vorne viele technische Fehler, die der Gegner dann ausnutzte. Leider konnte man in den letzten Minuten nicht wieder an die starke erste Halbzeit anknüpfen und man verlor 13:7.

Insgesamt war das, trotz der sehr frühen Zeit, ein sehr starkes und faires Spiel von beiden Mannschaften. Auch der Schiedsrichter hat mit einer guten Leistung dazu beigetragen.

B-Jugend lässt weitere Punkte liegen

LTV B-Jugend – Haaner TV II 32:35 (17:20)

„Die Punkte gehen verdient an den Gegner“, hieß es am Samstagnachmittag leider erneut, wenn man sich in der Sporthalle Lüttringhausen über das Spiel der B-Jugend unterhielt. Die Mannschaft eröffnete den großen Heimspieltag in der Halle Lüttringhausen und schon im Vorfeld hatte die Partie ihren Reiz. Die Gäste aus Haan hatten eine satte 11-Tore-Niederlage aus dem Hinspiel gutzumachen und das erwartet enge Spiel spielte sich auch auf dem Hallenboden ab. Die Lüttringhauser stellten zunächst eine gute Abwehr und gingen über die erste und zweite Welle in Führung, durch viele unnötige Nachlässigkeiten drehten die Haaner die Partie. Nach der Halbzeit kämpften sich die Lüttringhauser ran, die Abwehr stand stellenweise sehr ordentlich und auch der Angriff fand immer wieder Lösungen. Doch die kleinen Momente der Unkonzentriertheit konnte die Mannschaft bei allen Bemühungen nicht abstellen. Auf Unentschieden konnten die Jungs mehrfach stellen, in Führung gingen sie aber zu keiner Zeit. So war es nur eine Frage der Zeit, bis die Haaner zwei Punkte feiern konnten.

LTV: Fabian Schirrmacher, Timo Thiedemann (beide Tor), Miká Mangold (8), Tom Holz (7/2), Carlos Schmidt (6), Marco Begalke (5), Thabo Dahlmann (3), Fynn Bornewasser (2/1), Nico Feldhoff (1), Olive Schätz, Jonas Budde, Jul Weiß, Philipp Ruhnke.

Dritte unterliegt junger Haaner Dritten

LTV 3. Herren – Haaner TV III 12:22 (6:13)

Am Sonntag Morgen konnte man wieder einmal sehen, was das Problem der Dritten ist. Eine junge Haaner Mannschaft stellte mit Ihrer Schnelligkeit die alten Herren immer wieder vor ein Problem und so kam was kommen musste. Eine schnelle Führung des Gegners von 7 Toren konnte man bis zum Ende der Partie nie ausgleichen. Nächste Woche geht es nach Witzhelden. Dort sollte man mit einer Steigerung die Partie hoffentlich positiver gestalten.

Spielbetrieb – Rückschau

Samstag, 8. Februar 2020

11 Uhr: SG Langenfeld II – LTV F-Jugend 10:7
12 Uhr: JHC Wermelskirchen II – LTV F-Jugend 1:4
14 Uhr: LTV B-Jugend – Haaner TV II 32:35
15:30 Uhr: LTV Damen – WMTV Solingen II 27:17
17:30 Uhr: LTV 1. Herren – Bergischer HC IV 31:18
19:15 Uhr: LTV 2. Herren – ATV Hückeswagen III 25:34

Sonntag, 9. Februar 2020

9:15 Uhr: JHC Wermelskirchen II – LTV E-Jugend 13:7
11:30 Uhr: LTV 3. Herren – Haaner TV III 12:22

Spielbetrieb Vorschau

Samstag, 15. Februar 2020

14 Uhr: LTV E-Jugend – SG Langenfeld II – Sporthalle Lüttringhausen
15:30 Uhr: LTV B-Jugend – TB Wülfrath II – Sporthalle Lüttringhausen

Sonntag, 16. Februar 2020

10 Uhr: Bergischer HC V – LTV 2. Herren – Klingenhalle, Solingen
11Uhr: TV Witzhelden III – LTV 3. Herren – Am Sportplatz, Witzhelden
13 Uhr: TV Witzhelden II – LTV Damen – Am Sportplatz, Witzhelden
17:45 Uhr: Ohligser TV II – LTV 1. Herren – OTV-Halle, Solingen

VHS: 1200 Euro für alle – bedingungsloses Grundeinkommen

Samstags in der VHS – Politisches Thema: 1200 Euro für alle! Bedingungsloses Grundeinkommen.

Die soziale Frage stellt sich wieder in Deutschland: Existenzangst, Fremdbestimmtheit, Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes, Angst vor Altersarmut, Gängelung und Demütigung durch Hartz IV, all das bei Millionen von Bürgerinnen und Bürgern. Eine Antwort findet sich in der Idee des bedingungslosen Grundeinkommens, die Dr. Tom Fliege vorstellt. Es schafft Sicherheit und Selbstbestimmtheit und gibt den Menschen Ihre Würde zurück. Es ermöglicht ihnen, ihre Kreativität und Eigeninitiative auszuleben oder nur die Erwerbsarbeit anzunehmen, die sie wirklich wollen.

Denn es ist höchste Zeit, neue Wege für ein menschenwürdiges Auskommen zu finden.

Im Vortrag werden Konzept und Konsequenzen des sogenannten bedingungslosen Grundeinkommens vorgestellt. Im Dialog mit den Teilnehmenden können Fragen, Meinungen und weitere Anregungen diskutiert werden.

Für die Teilnahme an der Kaffeetafel (Beginn: 14 Uhr), die nicht verpflichtend ist, wird am Veranstaltungsort ein Kostenbeitrag von 6 Euro erhoben. Um Anmeldung wird gebeten.

Termin und Informationen

Termin: Samstag, 22. Februar, 15 – 17 Uhr
Ort: VHS-Räume im Ämterhaus, Raum 227 (VHS-Saal), Elberfelder Str. 32, 42853 Remscheid, Entgelt: 4 Euro.

VHS: Wege aus der aktuellen, menschengemachten Umwelt- und Klimakrise

Wenige Slogans haben das Jahr 2019 so geprägt wie die Hauptforderung der jugendlichen Umweltbewegung „Hört auf die Wissenschaft!“. Doch was die Wissenschaft eigentlich sagt, bleibt für weite Teile der Bevölkerung unverständlich.

Simon Wehden, Neuabsolvent des Studienganges Umweltwandel und Management der Universität Oxford, wird in seinen Vorträgen Schlüsselkonzepte vermitteln, mit deren Hilfe die aktuelle Debatte verfolgt und mitgestaltet werden kann. Dabei wird gezielt mit gängigen Fehlinformationen aufgeräumt und es werden neue, spannende Denkansätze aufgezeigt.

Hintergründe verstehen lernen

Im ersten Vortrag des zweiteiligen Seminars stehen das Verständnis des Umweltwandels und der Klimakrise im Vordergrund.

Wie steht es um die Lebens- und Zivilisationsgrundlagen auf diesem Planeten und wie ist es überhaupt dazu gekommen? Warum ist diese Frage wichtig? Wie funktionieren Erdsystemprozesse wie der Treibhauseffekt und die Erderwärmung. Welche Konsequenzen birgt der globale Umweltwandel? Was ist ein Klimabudget und warum braucht es negative Emissionen?

Der zweite Vortrag widmet sich der Frage, wie der Umweltkrise begegnet werden kann. Welche Transformationen sind für einen Umbau der globalen Ordnung hin zur Nachhaltigkeit notwendig? Welche Steuerungsmechanismen existieren für welche Probleme und wie funktionieren sie? Welche Hebel haben Bürgerinnen und Bürger in der Hand und wie sind diese sinnvoll zu bedienen?

Termine und Anmeldung

19. Februar und 11. März 2020, jeweils mittwochs, von 18.15 – 20.30 Uhr, in der Zentralbibliothek, Foyer, Scharffstraße 4 – 6, 42853 Remscheid, entgeltfrei (mit der Bitte um Spende am Tagungsort). Um Anmeldung unter 02191-163491 wird gebeten!

Sonderausstellung FLOTT – Bohrmaschinen der Extraklasse

Die aktuelle Sonderausstellung des Deutschen Werkzeugmuseums heißt ‚FLOTT – Bohrmaschinen der Extraklasse‘ und reflektiert den Zeitraum von 1854 – 2019.

165 Jahre Tradition und noch in Familienbesitz. Grund genug auf die Geschichte der Firma und die Entwicklung der Bohrmaschine zu blicken.

Vom Drillbohrer über Bohrwinden, von der Regulator-Bohrmaschine über elektrische Bohrmaschinen bis zu digital gesteuerten Standbohrmaschinen erstreckt sich die Entwicklungsreihe. Auch heute gibt es keinen Stillstand, sondern ständige Innovationen zeichnen die Firma aus und machen sie zum Technologieführer bei den industriellen Bohrmaschinen. Dabei werden regionale und soziale Verantwortung großgeschrieben und unter dem Leitspruch ‚Made in Remscheid‘ zusammengefasst.

Begleitprogramm zur Ausstellung

Das Poster zur Ausstellung. Poster: Deutsches Werkzeugmuseum
Das Poster zur Ausstellung. Poster: Deutsches Werkzeugmuseum

Als Begleitprogramm zu der Sonderausstellung bieten wir unterschiedliche Aktionen an. Den Auftakt macht am 20. Februar 2020 ab 19 Uhr Jan Peter Arnz als Geschäftsführender Gesellschafter, der aus erster Hand erläutert, was man mit den unterschiedlichen Bohrmaschinen machen kann. Anhand von praktischen Vorführungen können Sie miterleben, welchen Möglichkeiten Sie haben. Auch wenn Sie besondere Wünsche und Fragen haben, versuchen wir, diese zu beantworten.

Sparkasse: Kostenloses Haushaltsbuch in vier Sprachen

Übersetzung unterstützt noch mehr Menschen bei der Ausgabenkontrolle.

Kostenloses Haushaltsbuch in vier Sprachen. Foto: obs/Geld und Haushalt - Beratungsdienst der Sparkassen-Finanzgruppe
Kostenloses Haushaltsbuch in vier Sprachen. Foto: obs/Geld und Haushalt – Beratungsdienst der Sparkassen-Finanzgruppe

Ein Haushaltsbuch hilft, die Ausgaben im Blick zu behalten und auch mit knappem Budget gut über die Runden zu kommen. Das jetzt neu erschienene „einfache Haushaltsbuch“ vom Beratungsdienst Geld und Haushalt geht noch einen Schritt weiter: Um auch Menschen mit geringen Deutschkenntnissen bei der Ausgabenkontrolle zu unterstützen, gibt es dieses Haushaltsbuch ab sofort neben der deutschen Version auch in englischer, französischer und arabischer Sprache. Die Broschüre kann kostenfrei über www.geldundhaushalt.de oder telefonisch unter 030 204 55 818 bestellt werden.

Große Hilfe im Alltag

Das „einfache Haushaltsbuch“ unterstützt mit klaren Symbolen, einfachen Beispielen und Farbleitfäden besonders Einsteiger. Durch die fremdsprachigen Übersetzungen können auch Menschen, die erst seit kurzem in Deutschland leben, das Haushaltsbuch für sich nutzen. Das „einfache Haushaltsbuch“ wird von Geld und Haushalt, dem unabhängigen Beratungsdienst der Sparkassen-Finanzgruppe herausgegeben. Über die Broschüre hinaus gibt es weitere kostenlose Angebote, die die Finanzbildung der Menschen stärken und sie dabei unterstützen, gute Finanzentscheidungen im Alltag zu treffen.

Konsumentenwunsch nach mehr heimischer Öko-Ware

Deutscher Bauernverband (DBV): Öko-Umstellungsinteresse der deutschen Landwirte hoch – Hohe Importanteile im Öko-Markt trotz Konsumentenwunsch nach mehr heimischer Öko-Ware.

Immer mehr Bauern interessieren sich für eine Umstellung auf den Ökolandbau. Laut aktuellem DBV-Konjunkturbarometer vom Dezember 2019 können sich 18,4 Prozent der Landwirte eine Umstellung zum Ökolandbau vorstellen. Darunter sind allerdings nur knapp 3 Prozent derzeit fest zur Umstellung entschlossen. Bei den schweinehaltenden Betrieben beträgt dieser Anteil an die 4 Prozent. Das Umstellungsinteresse steigt seit Jahren an: 2018 lag es bei 16 Prozent und 2017 bei 15 Prozent, in den Jahren zuvor lag es bei etwa 11 Prozent.

Liegt es am Markt?

Der DBV-Öko-Beauftragte und Brandenburger Bauernpräsident Hendrik Wendorff hält die Realisierung des 20-Prozent-Ziels von Bund und Ländern für möglich: „An den Bauern wird es nicht scheitern, wenn der Markt unsere heimischen Öko-Produkte aufnimmt. Die Bauern stellen um, wenn die Vermarktung und das Öko-Preisniveau gesichert sind.“

Derzeit liegt der Öko-Flächenanteil bei rund 10 Prozent. Über 12 Prozent der deutschen Betriebe wirtschaften ökologisch. Für weitere Umstellung muss die Nachfrage im Mittel der Jahre im Einklang mit der zusätzlichen Öko-Erzeugung wachsen und die Importe müssten durch heimische Rohstoffe ersetzt werden. Durch die starke Umstellungstätigkeit in den letzten fünf Jahren reicht das deutsche Öko-Rohstoffaufkommen bereits jetzt, um den inländischen Öko-Konsum an Getreideprodukten, Milch und Fleisch zu decken. Derzeit werden beispielsweise noch etwa 30 Prozent des inländischen Verbrauchs an ökologischen Milchprodukten importiert, obwohl deutsche Milchviehbetriebe auf der Umstellungswarteliste der Molkereien stehen.

Okö-Anteile seit Jahren steigend

Die deutsche Öko-Ackerfläche hat seit 2015 laut Daten der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft um 53 Prozent zugenommen, die Öko-Schweinehaltung um 57 Prozent und die Öko-Milcherzeugung wuchs in den letzten fünf Jahren sogar um 64 Prozent. Damit legen im Ökolandbau die marktrelevanten Bereiche besonders stark zu, während vorher lange Zeit überproportional nur extensive Grünlandstandorte umgestellt wurden. Der Einfluss des Öko-Marktpreises auf die ökonomische Nachhaltigkeit der Öko-Betriebe ist infolge stark gewachsen. Der DBV-Ökobeauftragte Wendorff, selbst Ökolandwirt, erklärt, dass die im Rahmen der Agrar-Umweltprogramme gezahlte Öko-Prämie zwar sehr wichtig sei, aber in der Öko-Tierhaltung nicht stabile Erzeugerpreise ersetzen könne. Sinke der Öko-Milchpreis beim Bauern von derzeit etwa 47 Cent pro kg nur um 10 Prozent werde die durchschnittlich in Deutschland gewährte Öko-Prämie aufgezehrt. Der beim Verbraucher erzielte Öko-Mehrpreis könne also nur begrenzt durch staatliche Prämien ausgeglichen werden. Es gelte aber auch die Öko-Prämie als Ausgleichzahlung für die besonderen Umweltleistungen des Ökolandbaus abzusichern. Dazu müsse entsprechend Budget in den Agrarhaushalten von Bund und Ländern eingeplant werden.

Detailliertere Daten zur Umstellungsbereitschaft aus dem DBV-Konjunkturbarometer HIER.

Für das DBV-Konjunkturbarometer werden im Westen Deutschlands Betriebe über 30 Hektar landwirtschaftlich genutzte Fläche und im Osten Deutschlands Betriebe über 100 Hektar und mehr befragt, um vor allem die Konjunkturlage der Haupterwerbsbetriebe abzubilden.

Einladung: Singproben für den Weltgebetstag

Sylvia Tarhan studiert die Lieder zum Weltgebetstag mit dem Singkreis ein. Die Proben des Singkreises im Gemeindehaus Hardtstraße sind für den 18. Februar und 3. März um 18 Uhr geöffnet für Interessentinnen.

Herzliche Einladung an alle Frauen, die beim Projekt Weltgebetstag mitmachen möchten.

Infos bei Sylvia Tarhan, Telefon: 02191 55184

DUH: Verbesserungen bei Luftbelastung 2019

Deutsche Umwelthilfe sieht Verbesserungen, aber keine Entwarnung bei der Luftbelastung in Deutschland 2019.

Umweltbundesamt stellt Bericht zur Luftqualität 2019 mit vorläufiger Auswertung der Messstationen vor – Luftbelastung durch Feinstaub und das Dieselabgasgift Stickstoffdioxid noch immer zu hoch – Deutsche Umwelthilfe fordert verbindliche Hardware-Nachrüstungen für alle Diesel-Fahrzeuge der Abgasstufe Euro 5 und 6 sowie Vorbereitung auf die Einhaltung der strengeren Luftqualitätsvorgaben der WHO.

Die Belastung der Luft in deutschen Städten mit Schadstoffen ist nach wie vor deutlich zu hoch. Zu diesem Schluss kommt die Deutsche Umwelthilfe (DUH) angesichts des Berichtes des Umweltbundesamts (UBA) „Luftqualität 2019“ zu den Luftschadstoffdaten von Stickstoffdioxid (NO2), Feinstaub und Ammoniak. Demnach überschritten im Jahr 2019 rund 20 Prozent der verkehrsnahen Messstellen den EU-Grenzwert für NO2 von 40 Mug/m³ im Jahresmittel. Die im Jahr 2019 ermittelten NO2-Belastungen durch Passivsammlermessungen sind leider nicht vollständig veröffentlicht. Die DUH geht davon aus, dass dadurch auch die Zahl der von Grenzwertüberschreitungen betroffenen 21 Städte wesentlich steigt. Die DUH fordert die Einhaltung des Grenzwerts so schnell wie möglich, jedoch spätestens im Jahresmittel 2020.

Einhaltung der Grenzwerte gefordert

Dazu Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH: „Wir freuen uns über die teilweise gesunkenen Werte. Es gibt noch immer Überschreitungen des Grenzwerts für das gesundheitsschädliche Dieselabgasgift NO2. Leider wurden die Messwerte aus den häufig besonders stark belasteten engeren Straßenschluchten, die per Passivsammler ermittelt werden, nicht veröffentlicht. Hier finden sich gerade die besonders hohen Überschreitungen. Insofern ist die Zahl der 36 Messstellen mit Überschreitungen nicht korrekt. Ein Grund für die Verringerung der Werte im Jahr 2019 liegt – so ein Experte der TU Berlin – an der besonderen Wetterlage dieses Jahres. In weniger windabhängigen Messorten, wie Innenstadtbereichen von Frankfurt, in denen der Wind nicht gut zirkulieren kann, blieb die Belastung in 2019 gleich oder ist sogar angestiegen. Das Problem der hohen NO2-Belastungen in vielen unserer Innenstädte löst sich nicht von alleine – es muss konkrete Maßnahmen für die Saubere Luft und die Verkehrswende geben. Diesel-Fahrzeuge müssen mit wirksamen Hardwarenachrüstungen auf Kosten der Hersteller eine auch im Winterhalbjahr funktionierende Abgasreinigung erhalten. Hier sind wir insbesondere auf die bevorstehende Entscheidung des Europäischen Gerichtshof zur Frage gespannt. Damit wird höchstrichterlich entschieden, ob die vom Verkehrsministerium und dem nachgelagerten Kraftfahrtbundesamt akzeptierten Abschaltungseinrichtungen bei winterlichen Temperaturen im Einklang mit Europarecht stehen. Diese Entscheidung wird auch Auswirkungen auf die so genannten Software-Updates haben. Wir halten diese für illegal. Die anhaltenden NO2-Grenzwertüberschreitungen im nunmehr elften Jahr zeigen überdeutlich, dass die bisher getroffenen Maßnahmen nicht ausreichen. Politisches Handeln muss sich an den besonders schutzbedürftigen Kindern und Asthmakranken orientieren.“

Zudem atmet die Bevölkerung in weiten Teilen Deutschlands nach wie vor zu viel Feinstaub ein. Eine besonders relevante Quelle von Feinstaub und vor allem von ultrafeinen Partikeln sind Holzfeuerungsanlagen wie z.B. Kaminöfen. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) sollte der Tagesmittelwert für Feinstaub nicht öfter als 3-mal im Jahr eine Belastung von 50 Mug/m³ überschreiten. Trotz des vergleichsweise milden Wetters in der Heizperiode war laut UBA-Bericht die Luft jedoch an mehr als einem Drittel der Messstellen höher belastet als die WHO für tolerabel hält. Zudem wird die Belastung vielerorts gar nicht erfasst: In Wohngebieten und im ländlichen Raum, wo die Feinstaubbelastung durch das Heizen mit Holz besonders hoch sein kann, sind in der Regel keine Messstellen vorhanden.

Mehr Feinstaub in Heizperiode

„Emissionsarme Anlagen mit wirksamer Abgasreinigung müssen Pflicht werden. Wir fordern Länder und Kommunen auf, die Kriterien des neuen Blauen Engels für Kaminöfen als Mindeststandard in lokalen Verordnungen für Einzelraumfeuerungen zu nutzen. Auch das neue Marktanreizprogramm der Bundesregierung zur Förderung erneuerbarer Wärme muss nachgebessert werden. Effektive Partikelabscheider sollten bei der Förderung von Holzheizkesseln und Pelletöfen verpflichtend sein – sowohl im Neubau als auch im Bestand“, so Dorothee Saar, Bereichsleiterin Verkehr und Luftreinhaltung bei der DUH.

Einfluss auf die Luftqualität haben ebenfalls Emissionen aus der Landwirtschaft. Ammoniak führt zur Bildung von Feinstaub, Methan zur Bildung von bodennahem Ozon. Beide Schadstoffe beeinflussen die Luftqualität in Städten und dem ländlichen Raum und damit die Gesundheit der Einwohner. Diese Schadstoffe stammen vorwiegend aus der Landwirtschaft, werden bislang aber nur unzureichend adressiert. Im Zeitraum von 2017 bis 2019 überschritten 41 Prozent aller Ozon-Messstellen den Zielwert zum Schutz der Gesundheit. Das sind im Vergleich zum letzten Zeitraum 13 Prozent mehr.

Barbara Metz, Stellvertretende Bundesgeschäftsführerin der DUH, betont: „Die landwirtschaftlichen Ammoniak-Emissionen in Deutschland steigen seit 2010. Der dadurch entstehende Feinstaub schadet der Gesundheit. Reduktionsmaßnahmen müssen insbesondere in der Nutztierhaltung und bei der Düngung auf dem Feld ansetzen. Das ist seit langem bekannt, wird aber auch von der amtierenden Ministerin Klöckner nicht angepackt.“

Hintergrund

Die gesundheitliche Relevanz von Luftschadstoffen werden durch mehrere Papiere und Stellungnahmen verschiedener wissenschaftlicher Vereinigungen, wie beispielsweise der Internationalen Gesellschaft für Umweltepidemiologie (ISEE) und der European Respiratory Society (ERS), der 900 Mitglieder zählende Gesellschaft der Kinder-Pneumologen – Gesellschaft für Pädiatrische Pneumologie (GPP), des Forum of International Respiratory Societies (FIRS) und des Bundesverband der Pneumologen, Schlaf- und Beatmungsmediziner (BdP) verdeutlicht. Diese verteidigen die WHO-Grenzwerte und fordern deren Einhaltung. Demnach sind die gesundheitsschädlichen Wirkungen der diskutierten Luftschadstoffe wissenschaftlich eindeutig belegt.

Die DUH macht sich auch auf dem Rechtsweg für saubere Luft in Städten stark. Mit Informationskampagnen setzt sich der Umwelt- und Verbraucherschutzverband dafür ein, Feinstaub- und Rußemissionen aus Öfen und Heizkesseln zu senken und die gesetzlichen Rahmenbedingungen zu Silvesterfeuerwerken zu verändern. Darüber hinaus adressiert die DUH im Projekt „Clean Air Farming“ (LIFE17 GIE/DE/610 CLEAN AIR FARMING) die Luftbelastung durch Methan und Ammoniak aus der Landwirtschaft.

Weitere Informationen

www.clean-air-farming.eu, www.clean-heat.eu, www.right-to-clean-air.eu

Links

Zum Bericht „Luftqualität 2019“ des Umweltbundesamtes: https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/luftqualitaet-2019

 

Quelle: https://www.presseportal.de/pm/22521/4517650

Zeugenaufruf: Autounfall auf der Bismarckstraße

Am 5. Februar 2020 kam es auf der Bismarckstraße in Fahrtrichtung Burgerstraße gegen 15.30 Uhr zu einem Autounfall zwischen einem PKW und einem LKW sowie in der Folge zwei weiteren parkenden PKW.

Zwischen den geparkten Fahrzeugen (blauer Hyundai und schwarzer Audi) und dem LKW war ein grauer VW Polo eingeklemmt. Die Insassen blieben allesamt leicht- oder unverletzt. Der Sachschaden liegt bei circa 33.000 Euro.

Um den Ablauf des Unfallgeschehens zu klären, werden Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Unfall geben können, gebeten, sich unter 0202 / 284 0 telefonisch bei der Polizei zu melden. (jb)