Jusos Remscheid: Erfolgreiche Vorstandswahlen

Auf der Jahreshauptversammlung des SPD-Nachwuchses wählten die Jusos Remscheid einen neuen Vorstand – Burhan Türken im Amt bestätigt.

Bei einer gut besuchten Mitgliederversammlung am 16.  Februar 2020 wählten die Jungsozialistinnen und Jungsozialisten in der Remscheider SPD am vergangenen Sonntag einen neuen Vorstand. Als Vorsitzenden bestätigten die Mitglieder der SPD-Jugendorganisation den 27-jährigen Politikwissenschaftler und Ökonomen Burhan Türken. Ihm zur Seite steht die 26-jährige Industriekauffrau Katharina Janotta, die seit 2014 auch der Bezirksvertretung Lennep angehört. Der 25-jährige Philosophiestudent Jeremias Düring, der 22-jährige Werksstudent Tobias Niebergall und der 18-jährige Abiturient Daniel Pilz komplettieren das Vorstandsquintett.

Neues „Wir-Gefühl“ bei den Jusos

„Die Stimmung auf der Versammlung spiegelte die erfolgreiche Arbeit des vergangenen Jahres wider. Wir haben bei den Jusos ein neues „Wir-Gefühl“ geschaffen, wodurch die gemeinsame politische Arbeit den Beteiligten wieder Spaß macht“, so der in seinem Amt bestätigte Vorsitzende der Remscheider Jusos Burhan Türken.

In den vergangenen Monaten habe man begonnen, neue Ideen in die Tat umzusetzen. Ziel sei es, stärker in der Öffentlichkeit präsent zu sein und an konkreten Projekten zu arbeiten. Als erstes steht eine dreiteilige Schulungsreihe für Senioren im Umgang mit Smartphone und Laptop an, welche an drei Wochenenden im März stattfinden wird (am 15. März um 14.30 Uhr bei der AWO in Lennep (Am Mollplatz 3), am 21. März um 14.30 Uhr im Café Lichtblick in Lüttringhausen (Gertenbachstraße 2) und am 29. März um 14.30 Uhr in der SPD-Geschäftsstelle (Elberfelder Straße 39) in der Innenstadt).

Ferner werde man bei den Internationalen Wochen gegen Rassismus gemeinsam mit der Arbeiterwohlfahrt und der Caritas am 4. April in der Sporthalle Neuenkamp ein Hallenfußballturnier gegen rechts machen. Auch die traditionelle Osteiersuche am Ostersamstag um 11 Uhr im Stadtpark wird wieder stattfinden.

„Wir werden in diesem Jahr neue Wege gehen und arbeiten u.a. an einem E-Sports-Event für Remscheid. Dieses Projekt steht stellvertretend für unsere neue Leitlinie, gezielt neue Ideen und neue Wege zu gehen“, so Türken. Hierzu zähle unter anderem der Aufbau eines Medienraumes, um professioneller mit den sozialen Netzwerken umgehen zu können.

Mitmachen? Dinge bewegen?

Wer sich für die Jusos interessiert, kann sich unter jusos.remscheid@gmail.com melden. Bei den Jusos können Interessierte ab dem 14. Lebensjahr mitwirken. Eine SPD-Mitgliedschaft ist nicht zwingend erforderlich.

Verbandsmeisterschaft und Mastersmeisterschaft „Lange Strecken“

Fünf Schwimmer*innen der SG Remscheid nahmen vom 15. bis 16. Februare an den Verbandsmeisterschaften „Lange Strecken“ der Jahrgänge 2009 und älter und an der Mastersmeisterschaft „Lange Strecken“ in Küllenhahn teil.

Sehr erfolgreich verliefen die Schwimm-Wettkämpfe in Wuppertal aus Sicht der SG Remscheid. Fünf Schwimmer*innen gingen an den Start und zeigten durchweg hervorragende Leistungen.

  • Tom Fischer (JG 2003) – 800m Freistil – neue Bestzeit
  • Jakob Eppels (JG 2005) – 800m Freistil – neue Bestzeit
  • Michelle Diksic (JG 2008) – 800m Freistil, 400m Lagen
  • Jana Böhnisch (JG 1995) – 400m Freistil – 1. Platz
  • Celine Hold (JG 1999) – 400m Freistil – 1. Platz, 200m Brust – 2. Platz

Durch ihre ersten Plätze qualifizierten sich Jana Böhnisch und Celine Hold für die Internationalen Deutsche Meisterschaften der Masters „Lange Strecken“, die 27. bis 29. März 2020 in Solingen stattfinden. „Ein sehr guter Saisonauftakt, der noch einiges erwarten lässt“, zeigte sich auch Trainerin Michelle Jünger sehr erfreut.

Ausblick nächste Wettkämpfe

Vom 29. Februar bis zum 1. März 2020 ist die SG Remscheid in Wuppertal beim 1. Cronenberger Pokalschwimmen mit 27 Aktiven zu Gast, und Rekordschwimmerin Anna Krzyzaniak startet zudem beim World Cup in Lignano, Italien, der vom 27. Februar bis zum 1. März 2020 läuft.

Schülervertretung des GBG diskutierte mit Sven Wolf

Schon länger angedacht war ein Gespräch der Schülervertreterinnen und Schülervertreter des Gertrud-Bäumer-Gymnasiums mit dem Landtagsabgeordneten Sven Wolf. Im Rahmen einer Düsseldorf-Exkursion nutzen die rund 30 Schülerinnen und Schüler mit Schulsprecherin Aliya Queiser und Schulsprecher Luca Vetter sowie den Lehrkräften Susanne Eickhoff, Dimitri Hieronimus und Sebastian Laule nun kurzfristig die Gelegenheit zum Besuch des Landtags Nordrhein-Westfalen am 7. Februar.

Am Beginn des Gesprächs standen Fragen, wie man dazu kommt, Abgeordneter zu werden und wie im Landtag gearbeitet wird. Dann nahm das Thema Demokratie und Regierungsbildung wegen der Vorgänge in Thüringen einen großen Raum in der Diskussion ein. Die Schüler wollten die persönliche Meinung des Abgeordneten hören.

Faschismus? „Dazu darf es nie wieder in Deutschland kommen.“

„Ich befand mich grad auf dem Rückweg von einem Polizeikongress, als ich die Meldungen am Mittwoch gesehen habe“, erzählte Sven Wolf. „Ich war entsetzt und habe eine geraume Zeit darüber nachgedacht, was es für mich persönlich bedeuten würde, wenn sich eine Entwicklung wie zur Zeit der Übernahme des Faschismus in Deutschland wiederholen würde. Ich habe eine gute Erinnerung an Familienerzählungen und es hat etwas sehr Beklemmendes, sich das zu vergegenwärtigen. Dazu darf es nie wieder in Deutschland kommen. Solche aktuelle Ereignisse haben immer Vorrang und bringen auch schon einmal den Tagesablauf eines Abgeordneten durcheinander“, betonte Sven Wolf.

Das war auch an jenem Freitag der Fall, denn direkt nach dem Gespräch mit den Schülerinnen und Schülern versammelten sich vor dem Landtag Demonstrantinnen und Demonstranten – darunter Gewerkschaften und Kirchen und auch die Landtagsabgeordneten mehrerer Fraktionen.

Fridays for Future: Schüler*innen haken nach

Wichtig war es den Schülerinnen und Schülern, zu wissen, was mit den Forderungen der Initiative „Fridays for future“ passiert. „Am Anfang war das überall Thema, aber jetzt hört man nichts mehr davon. Passiert da denn was?“, wollten die Jugendlichen wissen.

„Das ist in vielen Ausschüssen des Stadtrats beraten worden“, berichtete Sven Wolf. „Die 10 Punkte sind ein gutes Vorbild für andere Städte und Gemeinden, weil sie nicht nur abstrakte Zielbeschreibung sind, sondern sehr konkret. Und sie umfassen sogar Punkte, die statt von der Stadtverwaltung zum Beispiel von den Eltern beizutragen sind – Stichwort: Eltern-Taxis. Bei manchen Punkten wie den Wasserspendern, erschließt sich mir selbst nicht, warum das so eine lange Diskussion ist. Oft geht es darum, die Kosten in den städtischen Haushalt einzuplanen oder in zukünftigen Ausschreibungen zu berücksichtigen.“

Der Abgeordnete berichtete, was zu einzelnen Punkten von der Stadtverwaltung an den Stadtrat zurückgemeldet wurde, und gab einen Überblick über die Umweltpolitik des Landes Nordrhein-Westfalen, das sich im Jahr 2011 im Dialog mit vielen Beteiligten auf den Weg gemacht hatte, um das erste Klimaschutzgesetz eines Bundeslandes im Jahr 2013 zu verabschieden.

Wegen großer Nachfrage: Wiederholung vom Kräuterworkshop für Grippe und Erkältung

In die Monate Februar und März fallen die meisten Grippe- und Erkältungserkrankungen. Viele Antibiotika-Präparate haben heutzutage ihre Wirksamkeit verloren.

Doch hier hilft ein Kräuter-Seminar in der Natur-Schule Grund: Frische oder auch getrocknete Kräuter können nämlich auf vielfache Weise helfen. Besonders vorteilhaft ist, wenn wir im Vorjahr Vorräte anlegen konnten. Großartige Helfer gibt es auch unter den ätherischen Ölen. Diese lernen die Teilnehmenden des Workshops mit Kräuterfachfrau Christel Heuer kennen.

Eigenes Bronchialbalsam herstellen

Im praktischen Teil des Workshops mischen die Teilnehmenden ein Nasen-Öl für die „gestresste“ Schnupfennase und einen Bronchialbalsam zum Einreiben.

Der Workshop findet am Montag, 2. März 2020, um 19.30 Uhr in der Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13, in 42855 Remscheid-Grund statt. Die Teilnahme kostet 12 Euro zuzüglich einer Materialkostenumlage in Höhe von 4 bis 6 Euro.

Wegen Teilnehmerbegrenzung ist eine Anmeldung bis spätestens Donnerstag, 27. Februar 2020, unbedingt erforderlich: 02191 3748239 oder info@natur-schule-grund.de

Probleme mit den Individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL)

Presseinformation der Stadt Remscheid: Vortrag im Seniorenbüro.

Zum Thema „Probleme mit den Individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL)“ findet im Seniorenbüro der Stadt Remscheid, Markt 13, am 17. Februar 2020 um 17.30 Uhr ein Vortrag statt. Referentin ist Sabine Wolter, Regionalleiterin der Verbraucherzentrale in Düsseldorf.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen statt.

Neues Jugendchorprojekt

Neues Jugendchorprojekt in Lennep unter Leitung von Johannes und Hae Min Geßner beginnt.

Wer sich als Jugendliche*r nicht gleich langfristig an einen Chor oder einen Gesangsverein binden möchte, sondern vielleicht auch erst das Singen in einer Gruppe kennenlernen möchte, ist bei Chorprojekten gut aufgehoben.

Mamma Mia zum Muttertag

Das diesjährige Jugendchorprojekt für Jugendliche ab 12 Jahren in Lennep läuft unter dem Titel „Mamma Mia“. Mit Titeln wie dem namensgebenden „Mamma Mia“, aber auch „Bohemian Rhapsody“, „Father and Son“, „Because of you“ und vielen weiteren Titeln werden verschiedene Titel eingeübt, die sich thematisch um den Muttertag drehen. Denn am Muttertag, 10. Mai 2020, soll das Konzert in der Lenneper Stadtkirche stattfinden.

Bereits morgens werden Teile des Programms im Rahmen der Konfirmation im Gottedienst vorgetragen. Das eigentliche Konzert folgt dann abends.

Proben und Anmeldung

Die Proben dazu erstrecken sich als Projekt über fünf Wochenden, beginnend mit dem 17. April. Hae Min Geßner übernimmt erneut das Vocal Coaching. Die Proben würden dann jeweils Freitag abends um 17 Uhr, samstags um 11 Uhr und sonntags um 14 Uhr beginnen. Die Teilnahmegebühr beträgt einmalig 20 Euro.

Die Anmeldung ist über Johannes Geßner möglich, Telefon: 02191 – 5 60 83 10 oder an johannes-gessner@ekir.de

Wermelskirchen: Schmuckbesitzer*in gesucht

Am 17. Januar 2020 wurden gegen 10 Uhr an einem an die Pohlhauser Straße angrenzenden Waldgebiet zwei Schmuckkoffer mit diversen Schmuckgegenständen aufgefunden.

Auffallend ist, dass es sich hierbei um mehrere Gegenstände der Kosmetikmarke AVON handelt. Außerdem beinhaltet der Fund eine silberne Brosche in Form einer plastisch dargestellten Biene mit dem Kürzel des Deutschen Landfrauenverbandes (DLV) auf der Vorderseite.

Prägnante Schmuckstücke aus der gefundenen Beute. Foto: Polizei
Prägnante Schmuckstücke aus der gefundenen Beute. Foto: Polizei

Ebenfalls befinden sich unter den Gegenständen ein goldfarbener tragbarer Zigarettenaschenbecher sowie Manschettenknöpfe. Bei dem Schmuck könnte es sich um Diebesgut aus einer Straftat handeln.

Zeugen gesucht

Alle Fundstücke in der Übersicht. Foto: Polizei
Alle Fundstücke in der Übersicht. Foto: Polizei

Die Polizei bittet um Ihre Mithilfe. Wer erkennt die Schmuckgegenstände und kann sie zuordnen?

Hinweise bitte an das Kriminalkommissariat 2 der Polizei in Bergisch Gladbach (Telefonnummer 02202 205-0). (gb)

Zwei Leichtverletzte bei Verkehrsunfall auf Remscheider Straße

Zur Unfallzeit, 12.Februar 2020 gegen 16 Uhr, befuhr eine 62jährige Pkw-Führerin mit ihrem VW die Remscheider Straße in Richtung Singerberger Hammer. Unmittelbar vor einer scharfen Rechtskurve kam ihr auf ihrem Fahrstreifen ein 29jähriger VW-Fahrer entgegen. Es kam zu einem Frontalzusammenstoß zwischen den beiden Pkw.

Durch den Aufprall wurden beide Fahrzeugführer leicht verletzt und wurden per Rettungswagen einem Krankenhaus zugeführt. Beide Pkw waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Es entstand ein Sachschaden von ca. 15.000 Euro.

Mit Alkohol aber ohne Führerschein

Der 29jährige Unfallverursacher war nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis und stand unter dem Einfluß von Alkohol. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Die Remscheider Straße war für die Dauer der Unfallaufnahme komplett gesperrt.

picobello: Anmelden für den 13. Bergischen Müllsammeltag

Auch in diesem Jahr heißt es wieder: Remscheid wird „picobello“. Der 13. Bergische Müllsammeltag findet am 28. März 2020 statt.

Bei der gemeinschaftlichen Putz- und Aufräumaktion, die in diesem Jahr bereits in die 13. Runde geht, greifen Remscheider Freiwillige gemeinsam zu Handschuhen und Müllbeuteln und säubern ihre Umgebung von allem, was da nicht hingehört. Schulen und Kindertageseinrichtungen können bereits einen Tag vorher – also am 27. März – auf Müllsammeltour gehen.

Die Technischen Betriebe (TBR) sorgen, wie in den Jahren zuvor, für die nötige Logistik, geben Handschuhe und Müllsäcke an die Helfer aus und fahren den gesammelten Müll in Sondertouren ab.

Anmeldung und Kontakt

Wem ein sauberes Remscheid am Herzen liegt und wer Lust dazu hat, sich an der Müllsammelaktion aktiv zu beteiligen, der sollte sich schnell beim Remscheider Stadtmarketing unter stadtmarketing@remscheid.de, Telefon (0 21 91) 16 – 30 78 (nur vormittags), (0 21 91) 16 – 38 98 oder Telefax (0 21 91) 13078 anmelden.

Verkehrssicherheit muss über Koalitionstreue stehen

Entscheidung zu Tempo 130 im Bundesrat am Freitag.

Zu der am Freitag bevorstehenden Abstimmung bezüglich der Einführung eines Tempolimits von 130 km/h auf deutschen Autobahnen appelliert der ACE an den Bundesrat, mit einem „Ja“ für Klarheit zu sorgen. Deutschlands zweitgrößter Autoclub betont, dass nur die Umsetzung von wirksamen Maßnahmen tatsächlich eine Verbesserung der Verkehrssicherheit bewirkt. Ein weiteres drum Herumreden beim Tempolimit oder gar die Verschiebung der Entscheidung in die nächste Wahlperiode, seien inakzeptabel. Der Vorsitzender des ACE, Stefan Heimlich erklärt: „Der Bundesrat kann am Freitag das Tempolimit 130 auf deutschen Autobahnen beschließen. Der Umweltausschuss des Bundesrates hat die Einführung bereits empfohlen. Am Freitag kommt es darauf an, ob Koalitionstreue über bestehende Parteitagsbeschlüsse und die Verkehrssicherheit gestellt wird.“

Steigerung der Verkehrssicherheit

Die Hauptversammlung des ACE hatte sich im vergangenen November für ein Tempolimit von 130 km/h auf deutschen Autobahnen ausgesprochen. Als Gründe dafür nennt der ACE eine Steigerung der Verkehrssicherheit, die Verringerung der Anzahl an toten und schwerstverletzten Verkehrsteilnehmenden und einen besseren Verkehrsfluss. „Wir fordern die Mitglieder des Bundesrates auf, die Beschlüsse ihrer Parteien umzusetzen und für das Tempolimit zu stimmen. Verkehrssicherheit darf kein Spielball von politischer Taktik sein“, macht Stefan Heimlich deutlich.

Insgesamt berät der Bundesrat am Freitag über mehrere Änderungsanträge in der Straßenverkehrsordnung (StVO). Im Fokus stehen Maßnahmen zur Steigerung der Verkehrssicherheit, wozu ein Tempolimit auf Autobahnen zu zählen ist, sowie die Entscheidung über die Anpassung des Bußgeldkataloges und Neuregelungen bei Elektrokleinstfahrzeugen.