Die Feuerwehr Remscheid ist auf „Sabine“ vorbereitet

Die Feuerwehr Remscheid ist auf auf das Orkantief „Sabine“ vorbereitet. Durch Alarmierung der Freiwachen wurde die diensthabende Wachabteilung der Berufsfeuerwehr um 31 Feuerwehrmänner verstärkt.

Der Führungsstab der Feuerwehr wurde einberufen, Notrufannahmeplätze sind aktiviert und das Leitstellenpersonal, sowie die Ausrückenden Kräfte wurden massiv verstärkt.

Mit Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehren und THW

Die Freiwillige Feuerwehr unterstützt mit 140 Feuerwehrfrauen und -männern und haben in Ihren Gerätehäusern Einsatzbereitschaft hergestellt. Des Weiteren wurde das THW frühzeitig in Rufbereitschaft versetzt.

Das Deutsche Rote Kreuz und die Johanniter Unfallhilfe stellen zusätzliche Rettungswagen zur Verfügung und bereiten sich auf die Versorgung von 200 Einsatzkräften vor.

Die Vorbereitungen waren gegen 14 Uhr abgeschlossen.
Zur Zeit geht die Feuerwehr davon aus, dass die erhöhte Alarmbereitschaft bis um 08 Uhr des Folgetages aufrecht erhalten bleiben muss.

Sturmwarnung führt zu Unterrichtsausfall – Städtische Kitas bleiben geschlossen!

Das Krisenteam der Stadt Remscheid hat soeben aufgrund der aktuellsten Informationen des Deutschen Wetterdienstes und der damit einhergehenden Gefährdungseinschätzung durch die Feuerwehr Remscheid entschieden, dass eine sichere Erreichbarkeit von Schulen und Kindertageseinrichtungen am morgigen Montag nicht mehr garantiert werden kann.

Im Einzelnen hat dies folgende Auswirkungen:

Schulen

An den städtischen Schulen wird am Montag, 10. Februar, kein Unterricht stattfinden. Schülerinnen und Schüler müssen nicht zur Schule kommen. Für Schülerinnen und Schüler die dennoch die Schulen erreichen sollten, ist eine Betreuung sichergestellt. Sie werden nicht vor verschlossenen Türen stehen. Eltern, die dieses Angebot nutzen wollen oder weitere Informationen hierzu benötigen, müssen sich dazu mit der jeweiligen Schule in Verbindung setzen. Im Zusammenhang mit der getroffenen Entscheidung wird auf die geltende Rechtslage verwiesen, die beim Bildungsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen nachzulesen ist.

Am Dienstag, 11. Februar, wird der Unterricht voraussichtlich wieder stattfinden.

Kindertagesstätten

Auch die städtischen Kindertagesstätten bleiben am Montag, 10. Februar, geschlossen. Ein Notdienst ist sichergestellt. Der Kitabetrieb wird voraussichtlich am 11. Februar wieder aufgenommen. Bei Kindertagesstätten, die sich nicht in städtischer Trägerschaft befinden, müssen sich die Eltern mit den jeweiligen Trägern Verbindung setzen. Den freien Trägern wird seitens der Stadt Remscheid empfohlen, sich der städtischen Entscheidung anzuschließen.

Schulleitungen, Lehrerinnen und Lehrer sowie das Personal der städtischen Kindertagesstätten befinden sich im Dienst – mit der dringenden Bitte, dabei gut auf die eigene Sicherheit zu achten.

Sportanlagen

Alle städtischen Außensportanlagen und auch alle städtischen Sporthallen sind für den gesamten Montag geschlossen.

Wälder, Park- und Friedhofsanlagen

Wegen des Sturms sollte dringend auf einen Besuch der Wälder, Parks, Friedhöfe und Grünanlagen verzichtet werden. Es besteht die Gefahr, dass Äste brechen oder Bäume umstürzen.

Die Feuerwehr empfiehlt den Bürgerinnen und Bürgern, sich während des Sturms nicht im Freien aufzuhalten.

Razzia bei Volkswagen – Weitere illegale Motoren gefunden

Millionen Fahrzeuge von Volkswagen wie Golf VII und Audi A3 betroffen.

Der Diesel-Motor EA189 wurde für VW schon zum Totalschaden, unzählige Kunden erhielten Schadensersatz. Doch VW, Audi und Co. kommen nicht aus den Negativschlagzeilen. Denn auch im Nachfolgemotor namens EA288 ist wohl eine illegale Abschalteinrichtung „ab Werk“ mit dabei. Der Verdacht kam bereits im November im Rahmen einer Durchsuchungsaktion ans Licht, die von der Staatsanwaltschaft in der Wolfsburger Firmenzentrale durchgeführt wurde. Mit der Abgas-Trickserei soll der Autokonzern wieder einmal den Prüfstand umgehen und kann die Motoren als Euro 6-Diesel einstufen, obwohl sie eigentlich nicht zulassungsfähig sind.

Motor-Manipulation mit vielen negativen Folgen

Millionen Autofahrer dürften sich daher auf eine verpflichtende Rückrufaktion gefasst machen. Für rund 200.000 VW-Busse des Typs T6 ist diese bereits bittere Realität. „Ein Rückruf zur Installation des Software-Updates ist keineswegs eine gute Lösung für den Kunden“ erklärt Dr. Veaceslav Ghendler, Rechtsanwalt und Partner der Kraus – Ghendler – Ruvinskij Anwaltskanzlei. Denn der Motor ist nicht auf die neue Software ausgelegt, höherer Verschleiß und technische Probleme sind die Folge. Zwar ist die Software durch das KBA genehmigt, nach Ansicht der Gerichte muss ein Kunde sich damit aber nicht zufrieden geben, sondern kann erfolgreich Schadensersatz fordern.

VW räumt Abschalteinrichtung vor Gericht ein

Ein Volkswagen Multivan T6. Foto: Frank Williksen
Ein Volkswagen Multivan T6. Foto: Frank Williksen

Den Aussagen der Volkswagen AG, dass diese Abschalteinrichtung legal sei, kann man wohl keinen Glauben schenken. Der bereits zurückgerufene Motor des T6 unterscheidet sich nicht von den Antrieben, die in Millionen anderer Modelle auch von Audi, Seat und Skoda verbaut sind. Erst vor wenigen Wochen hat die Tagesschau ein Urteil des LG Duisburg (Aktenzeichen 1 O 231/18) veröffentlicht. Darin stellt das Gericht fest, dass in einem Golf VII mit dem Motortyp EA288 eine unzulässige Abschalteinrichtung eingebaut ist. Auch das Landgericht Wuppertal (Aktenzeichen 2 O 273/18) will es aufgrund der zahlreichen Verdachtsmomente genauer wissen und hat ein Sachverständigengutachten in Auftrag gegeben. Es ist daher nur eine Frage der Zeit, bis andere Gerichte nachziehen.“VW betreibt Haarspalterei und behauptet allen Ernstes, es sei in Ordnung, wenn die Abgasreinigung nur auf dem Prüfstand funktioniert. Diesem Betrug werden die Gerichte aber bald einen Riegel vorschieben“, ist sich der Dieselexperte Dr. Ghendler sicher.

Erneute Klagewelle droht den Autohersteller zu überrollen

Wie schon zu Beginn des Dieselskandals, als erst langsam die Dimensionen klar wurden, kommt die neue Klagewelle gegen VW und seine Tochterunternehmen jetzt ins Rollen. Millionen Autos erleiden durch die Manipulationen eine schmerzhafte Wertminderung. Das Vertrauen in den Diesel ist unwiederbringlich zerstört. Für den Automobilriesen wird es somit immer enger, denn mittlerweile scheint es kaum noch ein Diesel-Fahrzeug zu geben, welches nicht manipuliert ist. Hunderttausende Autofahrer haben allein in Deutschland bereits geklagt, und es dürften weitaus mehr werden.

Stadt Remscheid: Neue Broschüre „Besonders sparsame Haushaltsgeräte 2019 / 2020“ erschienen

Ob Geschirrspüler, Kühlschrank oder Waschmaschine – beim Kauf eines Haushaltsgerätes fällt es oft schwer, das passende Gerät zu finden. Vor allem, wenn es sonders sparsam im Verbrauch und trotzdem preiswert sein soll.

Die Broschüre „Besonders sparsame Haushaltsgeräte“ bringt auch in dieser Saison wieder Licht in den Gerätedschungel. Die Liste enthält die aktuellen Bestgeräte am Markt sowie zahlreiche Tipps, worauf man beim Kauf eines neuen Haushaltsgerätes achten sollte.

Hohe Effizienz auf Dauer günstiger als niedriger Kaufpreis

Rund 40 Prozent des Stromverbrauchs in deutschen Haushalten entfallen auf Waschen, Trocknen, Spülen und Kühlen. Seit der Einführung des EU-Energielabels hat sich der Energie- bzw. Wasserverbrauch neuer Haushaltsgroßgeräte zwar deutlich verringert. Dennoch verbleiben große Verbrauchsunterschiede zwischen den besonders sparsamen und durchschnittlich effizienten Geräten. Verbraucherinnen und Verbraucher sollten beim Kauf nicht das billigste Gerät wählen, sondern das effizienteste, bzw. das Gerät, welches über die Gesamtnutzungsdauer die geringsten Gesamtkosten verursacht.

In Deutschland werden im Herbst 2019 im Handel etwa 4.400 verschiedene Kühl- und Gefriergeräte, 1.000 Waschmaschinen, 1.900 Spülmaschinen, 500 Wäschetrockner und 80 Waschtrockner angeboten. Darunter gibt es einige besonders sparsame Modelle, viele mit mittlerem und leider auch noch einige mit relativ hohem Strom- und Wasserverbrauch. Die Broschüre basiert auf einer Experten-Datenbank, in der alle Haushalts-Großgeräte erfasst sind, die sich auf dem deutschen Markt befinden.

In dieser Broschüre sind besonders sparsame Modelle üblicher Bauarten und Größenklassen zusammengestellt. Es soll als Orientierung dienen, wenn Verbraucherinnen und Verbraucher auf niedrigen Strom- und Wasserverbrauch achten möchten. Alle Angaben basieren auf Marktdaten von Oktober 2019.

Umfassende Informationen zum deutschen Lieferangebot auf dem aktuellsten Stand gibt es online im Internet auf www.spargeraete.de

Hier gibt es die Broschüre

Die Broschüre „Sparsame Haushaltsgeräte“ kann kostenlos angefordert werden: Stadt Remscheid, Fachdienst Umwelt, Monika Meves, Telefon (02191) 16 – 3313 und E-Mail umweltamt@remscheid.de

Die Liste steht auch im Internet zum Download bereit: http://remscheid.de/leben/umwelt-und-natur/umweltschutz/146380100000081892.php

FORSA: Thüringen-Wahl verändert bundesweite politische Stimmung

RTL/ntv-Trendbarometer. FORSA-AKTUELL: Thüringen-Wahl verändert bundesweite politische Stimmung – FDP minus 5, AfD minus 2 Prozentpunkte – SPD, Linke und Sonstige plus 2. 

Die Ministerpräsidenten-Wahl in Thüringen, bei der sich Thomas Kemmerich (FDP) mit Hilfe der AfD-Fraktion im Landtag zum Regierungschef wählen ließ, hat Einfluss auf die politische Stimmung in der gesamten Republik. In der zweiten Wochenhälfte, unmittelbar nach der Wahl, sank der Wert der FDP im RTL/ntv-Trendbarometer um 5 Prozentpunkte von 10 auf 5 Prozent. SPD, Linke und die sonstigen Kleinparteien konnten um jeweils 2 Prozentpunkte, die Grünen um 1 Prozentpunkt zulegen.

Ministerpräsidenten-Wahl mit Hilfe der AfD mobilisiert die Deutschen

Forsa erfragt im Auftrag der Mediengruppe RTL an jedem Werktag die politische Stimmung der Deutschen. Dadurch wurde der Stimmungsumschwung zur Wochenmitte deutlich, auch bei der Bewertung der wichtigsten Themen: Zu Wochenbeginn (Montag bis Mittwoch) war die Verbreitung des Corona-Virus für die meisten Bundesbürger (54%) das wichtigste Thema. Donnerstag und Freitag rückten die Vorgänge in Thüringen auf Platz 1 der wichtigsten Themen, mit 56 Prozent. Zugleich führte der Unmut der meisten Deutschen darüber, dass Kemmerich nur mit Hilfe der AfD-Abgeordneten Ministerpräsident werden konnte und die Wahl annahm, zu einer deutlichen Mobilisierung der Bürger. Von Montag bis Mittwoch lag der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen wie in der Vorwoche bei 24 Prozent. Am Donnerstag und Freitag sank dieser Anteil um 7 Prozentpunkte auf 17 Prozent.

Die stark gestiegene Bereitschaft, sich an der Wahl zu beteiligen, hat die politische Stimmung in Deutschland beeinflusst. Während in der ersten Wochenhälfte die Umfragewerte denen der Vorwoche entsprachen, konnten die Parteien am Donnerstag und Freitag bei einer Bundestagswahl mit folgendem Ergebnis rechnen: CDU/CSU 28 Prozent (keine Veränderung gegenüber dem Wochenanfang), SPD 15 Prozent (+ 2 Prozentpunkte), FDP 5 Prozent (- 5 Prozentpunkte), Grüne 24 Prozent (+ 1 Prozentpunkt), Linke 10 Prozent (+ 2 Prozentpunkte), AfD 9 Prozent (- 2 Prozentpunkte), Sonstige 9 Prozent (+ 2 Prozentpunkte).

forsa-Chef Prof. Manfred Güllner gegenüber der Mediengruppe RTL: „Die im Umfeld der politischen Vorgänge im Freistaat Thüringen ermittelten Befunde zeigen zum einen, dass das Interesse der Bürger am politischen Geschehen anders als des Öfteren unterstellt ungebrochen sehr groß ist. Und zum anderen zeigt sich, dass der Zorn der großen Mehrheit des Volkes die trifft, die mit rechtsradikalen Bewegungen wissentlich oder aus Unbedarftheit paktieren. Die durch die Ereignisse in Thüringen ausgelöste höhere Mobilisierung von Wahlwilligen zeigt zudem ein weiteres Mal, dass auch die, die mit der Art und Weise, wie manche politische Akteure Politik betreiben, unzufrieden sind, keinesfalls radikal wählen wollen, sondern sich klar von extremen Tendenzen abgrenzen.“

Die Daten zur Parteipräferenz wurden vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut forsa vom 3. – 7. 2. 2020 im Auftrag der Mediengruppe RTL erhoben. Datenbasis: Vom 3. – 5. Februar 2020 1.502 Befragte. Statistische Fehlertoleranz: +/- 3 Prozentpunkte. Am 6. und 7. Februar 2020 1.001 Befragte. Statistische Fehlertoleranz +/- 3 Prozentpunkte.

Quelle: RTL/ntv-Trendbarometer

Wie wir dem Wald 2020 helfen können

Förster geben fünf Tipps, wie wir dem Wald 2020 helfen können Dürren, Stürme und Schädlinge haben unseren Wäldern stark zugesetzt Viele Waldbesucher fragen sich: Was können wir tun?

2019 war wie das vorherige Jahr in vielen Regionen Deutschlands zu trocken und zu warm. Die verheerenden Auswirkungen auf unsere Wälder zeigen sich immer deutlicher. Statt einem dichten Wald mit grünem Blätterdach prägen vielerorts kahle Flächen, Bäume mit lichten Kronen, braunen Nadeln und abgeplatzter Rinde sowie Baumskelette das Bild. Viele Bundesländer sprechen in ihren aktuellen Waldzustandsberichten von einer dramatischen Verschlechterung des Gesundheitszustands ihrer Wälder. In Hessen erreichte die Anzahl geschädigter Baumkronen aller Baumarten und Altersstufen 2019 den höchsten Wert seit dem Beginn des Waldsterbens 1984. Im Süden Niedersachsens mussten im letzten Jahr rund 1,8 Millionen Kubikmeter von Borkenkäfer befallenes Holz entfernt werden. Das ist so viel wie in normalen Jahren in ganz Niedersachsen nachhaltig geerntet wird. Von Trockenschäden und Schädlingsbefall betroffen sind unter anderem auch große Waldflächen in Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt sowie im Norden Bayerns.

Die Wiederbewaldung und der Aufbau klimastabiler Wälder ist die zentrale Mammutaufgabe der nächsten Jahre. Viele Waldbesitzer und Förster leisten hier schon über Generationen hinweg einen wertvollen gesellschaftlichen Beitrag, indem sie ihre Wälder nachhaltig nach den strengen Standards der Waldschutzorganisation PEFC bewirtschaften. Aber auch immer mehr Verbraucher werden sich der eigenen Verantwortung und der generellen Bedeutung gesunder Wälder bewusst. Sie fragen sich, was sie selbst tun können, um den Wald und die Umwelt für zukünftige Generationen zu bewahren. PEFC hat dazu die Meinung von fünf erfahrenen Försterinnen und Förstern eingeholt, die ihre Wälder schon lange vorbildlich und zukunftsorientiert bewirtschaften.

1. An Baumpflanzaktionen teilnehmen

„Viele Bürger möchten sich selbst engagieren und gerne Bäume pflanzen, um dem Wald und dem Klima etwas Gutes zu tun. Viele Forstämter und -betriebe – auch wir in Remscheid mit unserer Waldgenossenschaft – bieten im Jahr 2020 wieder Pflanzaktionen an, an denen man gerne teilnehmen kann. Infos dazu gibt es im lokalen Forstamt, in lokalen Medien oder auch unter treffpunktwald.de. Gepflanzt wird in der Regel in den Frühjahrsmonaten bis ca. Ende April und dann wieder im Herbst ab September.“

Markus Wolff, Geschäftsbereichsleiter Technische Betriebe Remscheid / Förster im Stadtwald Remscheid (Nordrhein-Westfalen)

2. Holz verantwortungsvoll nutzen

Michael Selmikat, Revierleiter Stadtforst Wernigerode (Sachsen-Anhalt). Foto: obs/PEFC Deutschland e. V./Stadtverwaltung Wernigerode
Michael Selmikat, Revierleiter Stadtforst Wernigerode (Sachsen-Anhalt). Foto: obs/PEFC Deutschland e. V./Stadtverwaltung Wernigerode

„Manche Menschen denken, es könnte besser sein, gar keine Holzprodukte oder auch Weihnachtsbäume aus dem Wald zu nutzen und wollen auf diese Weise die Umwelt schützen. Dabei gibt es aus Klimagesichtspunkten gar keinen besseren Rohstoff als Holz. Baumstämme z.B. als Baumaterial für Häuser, Brücken, Möbel etc. binden langfristig CO2, während die Fertigung von Produkten aus Plastik oder Beton erst einmal CO2 und auch ganz andere Umweltprobleme verursacht. Die Nutzung von Holz aus nachhaltigen Quellen hilft dabei, der Atmosphäre CO2 zu entziehen und langfristig in Holzprodukten zu binden.“

Michael Selmikat, Revierleiter Stadtforst Wernigerode (Sachsen-Anhalt)

3. Nicht im Wald rauchen

„Es klingt eigentlich trivial, kein Feuer im Wald zu machen oder zu rauchen, aber noch immer entstehen rund 40 Prozent der Waldbrände durch unvorsichtiges Verhalten von Menschen. Und in den letzten Jahren haben wir festgestellt, dass Waldbrände sogar zu Zeiten entstehen, in denen man nicht unbedingt damit rechnet, etwa in trockenen Wintern.“

Philipp Bahnmüller, Bayerische Staatsforsten, Leiter Forstbetrieb Schnaittenbach (Bayern)

4. Beim Kauf von Holzprodukten auf die Herkunft achten

Björn Neugebauer, Revierleiter Gemeindewald Wehrheim (Hessen). Foto: obs/PEFC Deutschland e. V./privat
Björn Neugebauer, Revierleiter Gemeindewald Wehrheim (Hessen). Foto: obs/PEFC Deutschland e. V./privat

„Immer wieder schockieren Nachrichten von illegalem Tropenholz in deutscher Grillkohle oder von Morden an rumänischen Förstern, die sich für den Erhalt der letzten europäischen Urwälder einsetzen. Wer beim Einkauf auf das PEFC-Siegel achtet, egal ob bei Verpackungen, Grillkohle oder Möbeln, unterstützt die nachhaltige Waldbewirtschaftung und schützt damit Wälder vor der Haustür und rund um die Welt!“

Björn Neugebauer, Revierleiter Gemeindewald Wehrheim (Hessen)

5. Künftige Generationen für das Ökosystem Wald begeistern

Victoria Marks, Niedersächsische Landesforsten, Forstamt Clausthal (Niedersachsen). Foto: obs/PEFC Deutschland e. V./Niedersächsische Landesforsten
Victoria Marks, Niedersächsische Landesforsten, Forstamt Clausthal (Niedersachsen). Foto: obs/PEFC Deutschland e. V./Niedersächsische Landesforsten

„Geht mit Euren Kindern in den Wald! Zeigt ihnen dieses besondere Ökosystem und wie spannend es ist, in ihm zu spielen. Was Eure Kinder kennen, werden sie einmal wertschätzen. Wenn sie dann groß genug sind, werden sie sich für die Erhaltung unserer Wälder interessieren und einsetzen. Zeigt ihnen, was der Wald für uns alle tagtäglich leistet und woher das Holz für die vielen tollen Produkte kommt, die Ihr täglich nutzt.“

Victoria Marks, Niedersächsische Landesforsten, Forstamt Clausthal (Niedersachsen)

Nimm2: Margarete Steiff – ein bärenstarkes Leben

Nimm2-Gottesdienst am 9. Februar 2020 ab 11 Uhr in der evangelischen Kirche Lüttringhausen mit anschließendem Mittagsimbiss im Gemeindehaus.

„Margarete Steiff – ein bärenstarkes Leben“ … steht beim Nimm-2-Gottesdienst am 9. Februar 2020 um 11 Uhr in der Lüttringhauser Kirche im Mittelpunkt.

„Behindert ist man nicht, behindert wird man“, hat Margarete Steiff, die „Erfinderin“ des Teddy, gesagt – aus gutem Grund: sie war selbst behindert. Kinderlähmung fesselte sie Zeit ihres Lebens an einen Rollstuhl. Aber sie gab niemals klein bei. Woher sie die Kraft dazu nahm?! – ganz besonders aus ihrem Glauben und weil sie einen wunderbaren Rückhalt in ihrer Familie hatte.

Gemeinsames Ausklingen im Gemeindesaal

Musikalisch wird der Gottesdienst vom Gospelchor mitgestaltet. Im Anschluss an den Gottesdienst wird, wie immer beim Nimm2-Gottesdienst, zu einem Mittagsimbiss ins Gemeindehaus eingeladen – für alle, die noch Zeit und Muße haben.

Ein Steiff-Teddy und im Hintergrund die evangelische Stadtkirche Lüttringhausen, in der in jedem zweiten Monat am zweiten Sonntag der Nimm2-Gottesdienst stattfindet. Foto: Sascha von Gerishem
Ein Steiff-Teddy und im Hintergrund die evangelische Stadtkirche Lüttringhausen, in der in jedem zweiten Monat am zweiten Sonntag der Nimm2-Gottesdienst stattfindet. Foto: Sascha von Gerishem

Fußgängerin nach Abbiegeunfall schwer verletzt

Am 6. Februar 2020, kam es kurz nach 17 Uhr, zu einem Unfall zwischen einem Auto und einer Fußgängerin auf der Straße Hofkamp in Wuppertal Elberfeld.

Ein 49-jähriger Wuppertaler fuhr mit seinem grauen Toyota vom Gelände einer Tankstelle auf die Straße Hofkamp, um in östlicher Richtung weiter zu fahren. Dabei übersah er mutmaßlich eine Fußgängerin (60) aus Wuppertal, die über die Straße ging. Bei der Karambolage verletzte sich die Frau schwer. Der Unfallfahrer blieb ebenso ohne Schaden, wie sein Fahrzeug.

Die Frau wurde rettungsdienstlich versorgt und in der Folge zur stationären Behandlung ins Krankenhaus gebracht. (jb)

Altweiber-Party in den RTV-Hallen

Die Altweiber-Party im Löf war sehr schnell ausverkauft. Veranstalter Maximilian Süss entschied sich daraufhin für einen Umzug in die RTV-Sporthalle.

Mehr Platz – mehr Party, scheint man sich bei MS Events gedacht zu haben, als der Umzug in die Sporthalle des Remscheider TV feststand, weil alle Karten der Altweiber-Party für das Löf vergriffen waren. So treten Kaschämm, die Party Colonias 2.0 und DJ Daniel auf, um die Jecken in Karnevalsstimmung zu bringen und zu halten.

Die RTV-Sporthalle befindet sich, genau wie das Löf, in der Theodor-Körner-Straße 6 in Remscheid.

„Wie in den letzten Jahren wird es bestimmt wieder ein fantastischer Abend mit viel guter Laune und fantastischer Stimmung“, zeigt sich Maximilian Süss überzeugt.

Karten für Altweiber im Vorverkauf

Die Tickets kosten 10 Euro und sind in der RTV-Geschäftsstelle in der Theodor-Körner-Straße 6, 42853 Remscheid und im Rack’n’Roll in der Daniel-Schürmann-Straße 41, 42853 Remscheid

Sturmwarnung – Eltern können entscheiden, ob sie ihre Kinder Montag zur Schule schicken

Nach Auskunft des Deutschen Wetterdienstes ist in ganz Nordrhein-Westfalen in der Nacht von Sonntag auf Montag, 9. auf 10. Februar 2020, mit schweren Sturm- und Orkanböen zu rechnen, die den ganzen Montag noch anhalten sollten.

In Remscheid ist nach einer aktuellen Gefährdungseinschätzung von Schulamt, Schulverwaltung, Gebäudemangement und Feuerwehr derzeit keine komplette Schulschließung am Montag erforderlich.

Demzufolge entscheiden die Eltern am Montag, wie immer bei extremen Witterungsverhältnissen, selbst, ob der Weg für die Kinder zur Schule zumutbar ist. Nimmt das Kind nicht am Unterricht teil, ist die jeweilige Schule unverzüglich entsprechend zu informieren, damit die einzelnen Kinder nicht vermisst werden. Die Lehrer sind alle anwesend, die Betreuung ist gewährleistet.

Kommenden Sonntagnachmittag werden die beteiligten Stellen eine erneute Gefährdungseinschätzung vornehmen und ggfs. entsprechend kommunizieren.

Weitere Details finden sich in der hier folgenden Pressemitteilung der Bezirksregierung Düsseldorf.

Orkanwarnung: Eltern können entscheiden, ob sie ihre Kinder zur Schule schicken

Ab dem kommenden Sonntag (09.02.2020) bzw. der Nacht zum Montag (10.02.2020) erwartet der Deutsche Wetterdienst eine bundesweite Sturmlage. Aus dem Hinweis des DWD ergibt sich, dass noch keine regionalen Vorhersagen getätigt werden können.

Vor diesem Hintergrund weist die Bezirksregierung Düsseldorf Eltern und Schüler auf folgendes hin:

  1. Bei extremen Witterungsverhältnissen entscheiden die Eltern selbst, ob der Weg zur Schule zumutbar ist, und informieren die Schule unverzüglich darüber, dass ihr Kind am betreffenden Tag insofern am Unterricht nicht teilnehmen wird (vgl. Zf. 2.1 des Runderlasses des Kultusministeriums vom 29.05.2015 – BASS 12-52 Nr. 1).
  2. Die Entscheidung über eine Schließung der Schule wegen extremer Witterungsverhältnisse liegt im Verantwortungsbereich des jeweiligen Schulträgers, der für die Sicherheit der Schulgebäude und des Schulgeländes verantwortlich ist. Außerdem ist er für die Schülerbeförderung zuständig. Bei seiner Entscheidung hat der Schulträger – unter Einbeziehung der Schulleitung – die konkrete örtliche Situation zu berücksichtigen und eine Abwägung der Gesamtumstände vorzunehmen. Dabei sind neben der Sicherheit des Schulgebäudes und des Schulgeländes auch Fragen der Schülerbeförderung, die Vermeidung von Unterrichtsausfall und der bestehende Betreuungsbedarf insbesondere für jüngere Schülerinnen und Schüler in den Blick zu nehmen.
  3. Sofern die Schulleitung aufgrund extremer Witterungsbedingungen im Laufe des Tages den Unterricht vorzeitig beendet, so sind die Schülerinnen und Schüler im Schulgebäude weiterhin so lange zu betreuen, bis für alle Schülerinnen und Schüler ein gefahrloser Heimweg gewährleistet werden kann. Dabei ist insbesondere zu berücksichtigen, ob Schulbusse und der ÖPNV fahren bzw. ob die Eltern ihre Kinder abholen können.
  4. Die Witterungsverhältnisse können zudem von Ort zu Ort sehr verschieden sein und demzufolge unterschiedliche Gefährdungssituationen mit sich bringen. Zudem können die Verkehrsverhältnisse uneinheitlich sein: Bei größeren Einzugsbereichen der Schulen können einige Schülerinnen und Schüler problemlos die Schule erreichen, während andere damit Schwierigkeiten haben. Es wäre aber unverhältnismäßig, wenn beispielsweise bei partiellen Schulwegproblemen der gesamte Unterricht der Schule ausfällt und diejenigen, die die Schule erreichen, nicht unterrichtet, sondern lediglich betreut oder beaufsichtigt würden. Dass bei schwierigen Verkehrsverhältnissen Klassen zeitweise nur mit wenigen Schülerinnen und Schüler besetzt sein können, rechtfertigt insbesondere mit Blick auf die Schulpflicht und dem damit verbundenen Recht des einzelnen Kindes auf schulische Bildung keine Einstellung des Unterrichtsbetriebs.
  5. Damit Schulträger bzw. Schulleitungen eine möglichst gesicherte Entscheidung über das Ob und Wann einer Schulschließung oder einer vorzeitigen Beendigung des Unterrichts treffen können, ist die Gefährdungseinschätzung der für Gefahrenabwehr zuständigen Behörden (Polizei, Feuerwehr) einzuholen. Zudem sollen die Informationen des Deutschen Wetterdienstes hinzugezogen werden. Auch die Bezirksregierungen stehen den Schulleitungen und Schulträgern für entsprechende Anfragen zur Verfügung.