Junger Mann bei Raub schwer verletzt

Gestern kam es in Solingen in den frühen Morgenstunden (11.07.2022, 00:30 Uhr) zu einem Raub, bei dem einem 22-Jährigen schwere Verletzungen zugefügt wurden.

Der junge Mann war zu Fuß im Bereich Kronprinzenstraße Ecke Albrechtstraße unterwegs, als ihn eine Gruppe von zwei Frauen und zwei Männern ansprachen. Nach einem Wortgefecht schlugen die beiden Männer auf ihn ein. Einer der Beiden fügte ihm mehrere Stichverletzungen zu. Dann stahlen sie sein Portemonnaie und liefen in Richtung Frankfurter Damm weg.

Der Rettungsdienst brachte ihn zur stationären Behandlung ins Krankenhaus. Die Verletzungen des 22-Jährigen sind nach derzeitigem Ermittlungsstand nicht lebensbedrohlich. Die polizeiliche Fahndung führte bislang nicht zur Ergreifung der Täter.

Tater*innenbeschreibung

Eine der männlichen Personen hatte blonde Haare. Die beiden weiblichen Personen waren dunkel gekleidet. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer 0202/284-0 zu melden. (sw)

Kind auf Longboard schwer verletzt

Bereits am vergangenen Samstagabend (09.07.2022, 19:40 Uhr) kam es auf dem Gellertweg in Wuppertal zu einem folgenschweren Unfall.

Ein zehnjähriges Mädchen rollte, nach ersten Erkenntnissen, auf der Fahrbahn bäuchlings auf einem Longboard in Richtung Henselweg. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit dem Hyundai eines 35-Jährigen, der in derselben Richtung fuhr.

Der Rettungsdienst brachte das schwer verletzte Kind zur intensivmedizinischen Behandlung ins Krankenhaus. Lebensgefahr besteht nicht. Das Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen aufgenommen. (sw)

Frischer Wind im StartupCenter der Sparkasse Remscheid

Sina Göpfert und David Lieber sind die neuen Gesichter im StartupCenter der
Stadtsparkasse Remscheid.

Mit Schwung und vielen neuen Ideen treten Sina Göpfert und David Lieber ihre neue Aufgabe an. Als Team folgen sie auf Stefan Grote und werden damit erste Ansprechpartner im StartupCenter der Stadtsparkasse Remscheid. Derweil wird sich Stefan Grote künftig wieder verstärkt seiner Beratungstätigkeit im Bereich Firmenkunden widmen.

„Wir freuen uns, dass wir mit Sina Göpfert und David Lieber zwei junge Mitarbeitende aus dem Bereich Firmenkunden für unser StartupCenter gewinnen konnten, die mit den vielfach jungen Gründern auf Augenhöhe sprechen können. Für ihren neuen Aufgabenbereich bringen beide hohe fachliche Expertise im Firmenkundengeschäft mit. Und was das Wichtigste ist: Beide haben richtig Lust auf ihren neuen Job und sind gespannt auf viele innovative Gründungsideen“, sagt Sabine Winter, Abteilungsleiterin Firmenkunden bei der Stadtsparkasse Remscheid.

Das StartupCenter der Stadtsparkasse Remscheid unterstützt Gründungswillige von der Ausarbeitung einer ersten Geschäftsidee über die Erstellung eines Business-Plans bis hin zur Finanzierung und Umsetzung der Unternehmensgründung. „Dies ist ein umfangreicher Prozess, bei dem wir die Gründer Schritt für Schritt begleiten“, erklärt David Lieber. „Dazu können wir auf ein weitreichendes Netzwerk zurückgreifen. Gute Kontakte sind immer hilfreich und ein wichtiger Baustein zum unternehmerischen Erfolg“, ergänzt seine Kollegin Sina Göpfert. Um einen direkten Draht zur lebendigen Remscheider Gründerszene zu pflegen, befindet sich der Standort des Sparkassen-StartupCenters in den Räumen des Remscheider Gründerquartiers in der Hindenburgstraße 6a – 10a – ein idealer Ort zum Netzwerken in einer angenehmen Atmosphäre. Dorthin laden die beiden neuen Ansprechpartner immer montags von 9 bis 17 Uhr und nach Absprache zum Beratungsgespräch ein, sind daneben aber selbstverständlich auf allen Kanälen zu erreichen.

Kontakt zum StartupCenter

StartupCenter der Stadtsparkasse Remscheid, Hindenburgstraße 6a – 10a, 42853 Remscheid, unter Telefon 0 21 91/16 – 68 99, per Mail an startupcenter@stadtsparkasse-remscheid.de oder im Netz unter www.startupcenter-rs.de

RTV: Judoteam kämpft um frühzeitigen Klassenerhalt

Für den kommenden Samstag hat das RTV JUDOTEAM ein klares Ziel vor Augen. Der Klassenerhalt in der ersten Bundesliga soll vorzeitig fix gemacht werden. Damit das gelingt, muss allerdings der KSC Asahi Spremberg bezwungen werden. Eine schwere Aufgabe.

Die Brandenburger gehören zu den etablierten Erstligisten und können an einem guten Tag jeden Gegner schlagen. In dieser Saison ging es in den Kämpfen mit Spremberger Beteiligung immer knapp zu. In Bottrop wurde gewonnen (8:6), gegen die beiden Topteams Witten und Hamburg knapp verloren (jeweils 6:8). Seit Jahren spielt dem KSC die enge  Zusammenarbeit mit dem befreundeten JC Leipzig (Bundesliga Gruppe Süd) in die Karten. Beide Vereine schieben sich die Talente immer wieder zu, so dass kein Mangel an bundesligatauglichen Kämpfern aufkommt. Diese hat aber auch der RTV, welcher personell stark gebeutelt, zuletzt ein Remis (7:7) in Aachen holte.

Die Personalsorgen ziehen sich beim JUDOTEAM wie ein roter Faden durch die Saison. Dass auch an diesem Wochenende die Frey-Brüder Johannes und Karl-Richard fehlen, passt da ins Bild. Beide kämpfen parallel zur Bundesliga beim Grand Slam in Budapest um Punkte für die Olympia-Quali. Wer letztendlich am Samstag für Remscheid auf der Matte steht, ist noch ungewiss. Auch um den Gegner nicht in die Karten schauen zu lassen, möchte sich Trainer Peter Degen noch nicht im Detail äußern. Klar ist aber, das Sam van’t Westende wieder im Angebot stehen wird. Er ist in dieser Saison, zusammen mit Jesper Smink und Karl-Richard Frey, noch ungeschlagen. Sowohl in Hamburg, als auch gegen Potsdam, gegen Hannover und in Aachen gewann er seine Kämpfe souverän und auch am Samstag wird er als Leader voran gehen und das JUDOTEAM mitreißen.

Von den Rängen darf allerdings nicht mit soviel Unterstützung wie gewohnt gerechnet werden,  da aufgrund der Sommerferien, viele Stammzuschauer im Urlaub sind. Wer nicht verreist ist, sollte sich das Spektakel auf der Matte jedoch nicht entgehen lassen. Ab 14.30 Uhr ist die Tageskasse in der Sporthalle Neuenkamp geöffnet.

Ferienprogramm „Natur“: Der BioBlitz schlägt ein

In der kommenden Ferienwoche schlägt in der Natur-Schule Grund gleich zweimal der #BioBlitz2022 ein.

Am Montag, 11.07.2022, wird Biologe Jörg Liesendahl mit Kindern im Grundschulalter rund um die Natur-Schule Grund nach Tieren, Pilzen und Pflanzen suchen und dabei hoffentlich viele Neufunde für Remscheid in diesem Jahr machen. 

Am Mittwoch, 13.07.2022, geht es speziell auf die Wiesen an der Natur-Schule, um auch zwischen den zahlreichen Kräutern und Gräsern Ausschau zu halten nach Grashüpfern und anderen Insekten, aber natürlich auch nach Spinnen wie der Wespenspinne,

Neben der Suche nach Lebewesen geht es insbesondere auch darum, mit Hilfe der Smartphone-App „obsidentify“ Fotos der gefundenen Arten aufzunehmen und diese in den Wettbewerb „#bioblitz2022“ einfließen zu lassen, der bisher für Remscheid schon mehr als 1000 Arten erbracht hat. Es ist aber natürlich auch möglich, Fotos mit einer digitalen (Kleinbild-)Kamera aufzunehmen.

Die Veranstaltungen dauern jeweils von 10:00 – 13:00 Uhr, die Teilnahme kostet je Kind und Tag 10,00 Euro. Die Kinder sollten mit langen Hosen und dichtem Schuhwerk bekleidet sein, ggf. auch regenfest. Für eine kleine Pause zwischendurch sollten sie einen Rucksack mit Essen und Trinken dabei haben. Eine Anmeldung kann NUR per Mail erfolgen: info@natur-schule-grund.de. Sie müsste bis Freitag dieser Woche in der Natur-Schule eingehen.

Kräuter mit der Kräuter-Fachfrau kennenlernen

Nach den aktuellen Regenfällen entwickeln sich die Kräuter zur Zeit gewaltig. Einige Arten blühen oder tragen bereits Früchte; fast alle Arten sind jetzt besonders gut erkennbar.
Die Natur-Schule Grund bietet am Samstag, 09. Juli 2022, einen Kräuterspaziergang an, bei dem die Teilnehmenden die Möglichkeit haben, Kräuter kennen zu lernen und Vieles über ihre Nutzbarkeit zu erfahren.

Die Veranstaltungen beginnt wie immer um 10:30 Uhr vor dem Haupteingang der Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13, in Remscheid-Grund.

Der TeilnehmerInnen-Beitrag beträgt 15,00 Euro pro Person.

Kräuterfachfrau Sandra Krawetzke wird zunächst ein Kräuterquiz durchführen und dann ca. 1 – 1,5 Stunden durch das Gartengelände der Natur-Schule Grund führen und Kräuter probieren lassen. Dazu gibt es Geschichten und natürlich die Möglichkeit, viele Fragen zu stellen.

Die Veranstaltung erfolgt nach den jeweils aktuell geltenden Coronaschutz-Regeln. Die Verwendung einer Mund-Nase-Bedeckung kann erforderlich sein, falls es mal zu eng wird um einzelne Pflanzen, generell ist i.d.R. ein Mindestabstand von 1,5 m zu beachten.

Eine verbindliche Anmeldung unter info@natur-schule-grund.de unter Angabe der Anschrift und einer Telefon-Nr. ist zwingend erforderlich. Im Einklang mit dem Hygienekonzept der Natur-Schule findet die Veranstaltung vollständig im Freien statt, dem Wetter angepasste Kleidung und wetterfestes Schuhwerk wird empfohlen.

Sana Remscheid: Neuer Oberarzt für Wirbelsäulenchirurgie

Seit dem 1. Juni ist Fabrizio Bambina als Oberarzt in der Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Wirbelsäulenchirurgie am Sana-Klinikum Remscheid tätig. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit Herrn Bambina einen versierten Operateur und ausgewiesenen Experten für Neurochirurgie in unser Haus holen konnten“, erklärt Svenja Ehlers, Geschäftsführerin des Sana-Klinikums Remscheid. Dr. Ioannis Eleftheriadis, Sektionsleiter Wirbelsäulenchirurgie ergänzt: „Durch den Zugewinn eines Oberarztes mit großer interdisziplinäre Expertise bauen wir den Bereich kontinuierlich aus.“

Für den 40-jährigen Mediziner ist es die erste Station im Bergischen Land. Neben Einsatzorten wie Duisburg, Kassel und Marburg verschlug es den zweifachen Familienvater zuletzt ins Krankenhaus Landshut-Achdorf, wo er als Oberarzt für Wirbelsäulenchirurgie tätig war. In seiner beruflichen Laufbahn hat sich Fabrizio Bambina frühzeitig der Wirbelsäulenchirurgie und -therapie zugewandt. Während und auch nach seiner Facharztausbildung bildete er sich neben dem klinischen Alltag intensiv in diesem Fachgebiet weiter.

Jedes Jahr behandelt das Team der Wirbelsäulenchirurgie stationär rund 1000 Patientinnen und Patienten. Schätzungsweise 300 Operationen werden pro Jahr durchgeführt. Darüber hinaus eine Vielzahl an konservativen und interventionellen Behandlungen – dazu zählen Verletzungen, Fraktur- und Tumorversorgungen, degenerative Erkrankungen der Wirbelsäule sowie der Hals- und Brustwirbelsäule. „Wir bieten die komplette Bandbreite operativer und nicht-operativer Wirbelsäulentherapien an: von der Halswirbelsäule bis zum Becken“, erklärt Dr. Eleftheriadis. Mit modernen diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten kann am Sana-Klinikum eine individuelle Behandlung für die jeweilige Erkrankung sichergestellt werden. „Ein Fokus liegt bei uns auf der mikroskopischen und minimalinvasiven Chirurgie, um die Verletzung des Gewebes so gering wie möglich zu halten. Auf diese Weise entstehen weniger Schmerzen und die Genesung des Patienten verläuft schneller.“ Ein weiterer Pluspunkt des interdisziplinären und divers aufgestellten Wirbelsäulenteams rund um Dr. Eleftheriadis, Fabrizio Bambina und Sinan Turak: Patientinnen und Patienten können auch in ihrer Muttersprache behandelt werden. Dazu zählen Italienisch, Spanisch, Türkisch, Griechisch, Englisch und Arabisch. „Manchmal hilft es, wenn man in seiner Muttersprache über die Behandlung reden kann. Das schafft Vertrauen und das Eis bricht schneller“, weiß Fabrizio Bambina, der sein Studium der Humanmedizin in Italien abgeschlossen und seine Facharztausbildung in Deutschland absolviert hat.

SoWi: Sophie-Scholl-Gesamtschule im Landtag

SoWi-Kurse der Sophie-Scholl-Gesamtschule diskutierten mit Sven Wolf im Landtag

„Kurz vor den Sommerferien konnte ich nach der langen Corona-Pause für Besuchsgruppen endlich einmal wieder mit Schülerinnen und Schülern im Landtag diskutieren. Ein wirklich spannendes Gespräch mit den Schülerinnen und Schüler von der Sophie-Scholl-Gesamtschule über aktuelle Themen – wie etwa die Wichtigkeit alltagsnäherer Lerninhalte an den Schulen und erneuerbare Energien. Brandaktuell war dabei die Frage der Energieversorgung in Deutschland und der Gas-Alarmstufen.“

„Warum lernen wir in der Schule nichts darüber, wann und wie man seine Steuererklärung macht oder andere praktische Dinge des Alltags?“, wollte eine Schülerin wissen. „Wie werden die Ideen und Anregungen der Menschen in den Gesetzgebungsablauf gebracht?“, war eine weitere Frage. Aber auch, wie lange es etwa dauert, bis eine Anregung wie etwa die Forderung nach anderen Lerninhalten, umgesetzt wird. Mehrere Jahre erschien den Schülerinnen und Schülern da doch ganz schön lang.

Die Sozialwissenschaften-Kurse der Sophie-Scholl-Schule waren eine der ersten Gruppen, die sich im Landtag in der neuen Legislaturperiode angemeldet hatten und mit ihren beiden Lehrern Alexander Schenk und Bence Mauritz die Fahrt nach Düsseldorf unternommen hatten. Dort wollten sie eigentlich eine Plenarsitzung verfolgen.

„Leider wurde die Plenarsitzung wegen der Koalitionsbildung auf die erste Schulferienwoche geschoben“, so Wolf. „Aber auch das Alternativprogramm des Landtags ist sehr gut.“

Lehrer wie Schülerinnen und Schüler durften selbst aktiv werden und Politik im Rollenspiel ausprobieren. Danach konnten die Gäste im einstündigen Gespräch mit dem Abgeordneten viele Fragen nach den Tätigkeiten des Abgeordneten, dem Wochenablauf und den Werdegängen von Politikern stellen. „Ich finde es gut, dass die Jugendlichen sich sehr für politische Abläufe und Verfahren interessieren. Beim Besuch im Landtag ist man da natürlich viel näher dran und Demokratie ist nicht so etwas Abstraktes wie im Lehrbuch“, meint Wolf. „Ich freue mich, dass jetzt wieder Besuche möglich sind.“

VoBa: Von der Liebe zum Meer und dem Schutz der Ozeane

Das Damensymposium der Volksbank im Bergischen Land fand nach drei Jahren Corona-Zwangspause wieder statt. Bestseller-Autorin Frauke Bagusche sprach über die Welt der Meere.

Ihre Liebe zum Meer hat sie zu einer Kämpferin für den Schutz der Ozeane gemacht – und mit beiden Aspekten traf Dr. Frauke Bagusche den Nerv ihrer Zuhörerinnen. Die Meeresbiologin und Bestseller-Autorin („Das blaue Wunder“), die im Oberbergischen aufgewachsen ist, war als Rednerin zu Gast beim Damensymposium der Volksbank im Bergischen Land. Rund 120 Kundinnen aus dem Bergischen Land ließen sich in der Klosterkirche in Remscheid-Lennep von ihr mitnehmen in die Unterwasserwelten – die voller Schönheiten stecken und zugleich so gefährdet sind, weil die Temperaturen steigen und der Plastikmüll der Menschheit inzwischen bis in die Tiefen des Marianengrabens – 11.000 Meter unter dem Meeresspiegel – gelangt ist.

Dr. Frauke Bagusche brachte schöne und erschreckende Bilder mit zum Volksbank- Damensymposium. Dieses zeigt sie mit einer Hand voller Mikroplastik auf hoher See. Foto: Volksbank/Bettina Osswald
Dr. Frauke Bagusche brachte schöne und erschreckende Bilder mit zum Volksbank- Damensymposium. Dieses zeigt sie mit einer Hand voller Mikroplastik auf hoher See. Foto: Volksbank/Bettina Osswald

Frauke Bagusche machte deutlich, dass der Schutz der Meere im Inland anfangen muss – und dass jeder Mensch unmittelbar von gesunden Ozeanen abhängig ist. „Wir atmen Meeresluft, egal wo wir sind.“ Sie sprach mit Leidenschaft, mit Händen und Füßen und voller Überzeugungskraft. Die Meeresforscherin brachte erschreckende Videos mit, von Schildkröten, die sich im schwimmenden Müll heillos verheddern, faszinierende von wunderhübschen Kleinstlebewesen und Haien, die friedlich neben ihr schwammen, aber auch Mut machende von Aufforstungsprojekten in Korallenriffen.

Die Meeresbiologin Dr. Frauke Bagusche war zu Gast beim Volksbank-Damensymposium. Im Innenhof der Klosterkirche begrüßten sie Vorstand und Aufsichtsratsvorsitzender (v.l.): Christian Fried, Andreas Otto, Thomas Schäfer. Foto: Volksbank/Bettina Osswald
Die Meeresbiologin Dr. Frauke Bagusche war zu Gast beim Volksbank-Damensymposium. Im Innenhof der Klosterkirche begrüßten sie Vorstand und Aufsichtsratsvorsitzender (v.l.): Christian Fried, Andreas Otto, Thomas Schäfer. Foto: Volksbank/Bettina Osswald

Langer Applaus war der Rednerin sicher – und die Fragen der Volksbank-Kundinnen. Viele beantwortete Frauke Bagusche auch nach dem offiziellen Teil bei einem Glas Wein und leckerem Fingerfood im Innenhof der Klosterkirche. Viele Gäste blieben noch und nutzen die Gelegenheit zum Netzwerken und für anregenden Gespräche, auch mit den Volksbank-Vorständen Andreas Otto und Christian Fried.

Fernsehbeitrag von rs1.tv – Stadtfernsehen für Remscheid

Notfallplan Gas: Am 23. Juni 2022 wurde die Alarmstufe ausgerufen

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) hat am 23. Juni 2022 die zweite Stufe des Notfallplan Gas ausgerufen, die sogenannte Alarmstufe. Grund hierfür ist, dass Russland die Gas-flüsse durch die Pipeline Nord Stream 1 deutlich reduziert hat. Dies hat zu einer erheblichen Verschlechterung der Gasversorgungslage geführt und das Ausrufen der Alarmstufe erforderlich gemacht.

Versorgungssicherheit gewährleistet

In der Alarmstufe sichern marktbasierte Maßnahmen die Versorgung, z. B. die Umschaltung auf alternative Energieträger oder die Einsparung von Energie. Es kommt nicht zu von der Bundesnetzagentur an-geordneten Abschaltungen oder vergleichbaren Markteingriffen. Diese sind laut Notfallplan Gas erst in der dritten Eskalationsstufe, der Notfallstufe, möglich und sollen sicherstellen, dass auch im Krisenfall Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und alle Privatkunden weiter mit Gas beliefert werden.

Die Versorgungssicherheit mit Gas ist laut Aussage des Bundeswirtschaftsministeriums aktuell zwar kritisch, aber gewährleistet. Die ausfallenden Mengen können noch am Markt beschafft werden, wenn auch zu deutlich höheren Preisen. Die Einspeicherung von Erdgas, die der Vorsorge für den Winter dient, konnte trotz der Alarmstufe fortgeführt werden und ist jahreszeitlich bedingt auf einem guten Stand.

Vorkehrungen getroffen

Die EWR GmbH hat vorsorgend bereits in den letzten Wochen und Monaten Vorkehrungen für den Fall eines Lieferstopps bzw. Liefermengenreduzierungen getroffen. Es wurde u. a. ein Krisenstab eingerichtet und die Verantwortlichen der EWR stehen im engen Austausch mit Vertretern von Stadt, Behörden und Verbänden. Denn als kommunaler Energieversorger werden wir bei einer deutschlandweiten Gasknappheit allein nicht in der Lage sein, losgelöst von der nationalen Entwicklung, die Versorgung der bzw. aller Gaskunden in Remscheid aufrechterhalten zu können.

Energiesparen – Gebot der Stunde

Die Ausrufung der Alarmstufe hat allerdings derzeit noch keine unmittelbaren Folgen für Verbraucherinnen und Verbraucher. Dennoch sind wir alle aufgerufen, Energie einzusparen, damit wir es schaffen, die Gasspeicher für den nächsten Winter weiter ausreichend zu füllen. Die EWR unterstützt die von der Bundesregierung angestoßenen Initiativen zum Energiesparen und stellt umfangreiche Informationen und Beratungsangebote zu den Themen Energieeffizienz und Energieeinsparung im Internet bereit. Weitergehende Beratungen können im ServiceCenter genutzt werden, Beratungstage haben in den letzten Tagen stattgefunden und werden nach den Sommerferien wiederholt.