SPD Stadtmitte/Hasten: Sebastian Thiel als Vorsitzender bestätigt

Sebastian Thiel heißt der alte und neue Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Stadtmitte / Hasten. Die Mitgliederversammlung bestätigte ihn sowie die stv. Vorsitzenden Sigmar Paeslack, Jörg-Dieter Krause und Ursula Wilberg mit übergroßen Mehrheiten in ihren Ämtern.

Erstmals nach rund drei Jahren wählten die SPD-Mitglieder aus der nördlichen Innenstadt und aus der „Filiale“ Hasten wieder einen Vorstand. In seinem Rechenschaftsbericht führte Thiel aus, dass trotz aller notwendigen Restriktionen zur Eindämmung der Corona-Pandemie der Ortsverein sehr aktiv gewesen sei. „Wir sind Ansprechpartner, Kümmerer, Antreiber, Ideengeber und Umsetzer. Kurzum: wir sind ein sehr aktiver Ortsverein – und werden es auch bleiben!“, so Sebastian Thiel nach seiner Wiederwahl.

Zu den Markenzeichen des Ortsvereins gehört unter anderem der jährliche Weihnachtsbaumverkauf, dessen Erlös einem karitativen Zweck gespendet wird. 2019 wurde der Erlös an die Remscheider Tafel, 2020 für das Christliche Hospiz Bergisches Land e.V. und 2021 für die Fluthilfe Remscheid gespendet. „Wir freuen uns, dass wir mittlerweile einen großen Kreis an Stammkunden haben, die mit ihrem Baum bewusst eine Einrichtung vor Ort unterstützen möchten. Auch 2022 wird es wieder einen Weihnachtsbaumverkauf geben.“, so der stv. Ortsvereinsvorsitzende Jörg-Dieter Krause, der die Aktion 2015 initiiert hatte.

Der Ortsverein Stadtmitte / Hasten zeichne sich dadurch aus, dass er aktuelle heißen Eisen aus dem Ortsvereinsbereich aufgreife. Stellvertretend sei an die Informationsveranstaltung für eine mögliche Nachnutzung des Schulstandorts Stuttgarter Straße erinnert, bei der die Anwohnerinnen und Anwohner um Ideen für die Nutzung der Fläche geragt wurden. „Uns liegt der direkte Draht zu den Bürgerinnen und Bürgern am Herzen. Wir können nicht garantieren, dass Ideen aus der Bürgerschaft stets eins zu eins umgesetzt werden. Wir wollen aber durch direkte Kommunikation das Bewusstsein dafür schärfen, wie komplex vor Ort Entscheidungen sein können“, so Sebastian Thiel.

Darüber hinaus lege der Ortsverein Wert darauf, vor Ort „greifbar“ zu sein. So habe man zu Ostern vergangenen Jahres an sieben Kindertageseinrichtungen Präsente verteilt. „Die Erzieherinnen und Erzieher, die Eltern aber vor allem die Kinder haben durch Corona in den vergangenen Jahres einiges mitmachen müssen. Wir wollten ihnen symbolisch unseren Dank und unsere Anerkennung aussprechen“, so Ursula Wilberg.

Der Motor hinter vielen Aktionen ist Sigmar Paeslack, der Dienstälteste unter den stv. Vorsitzenden. „Auf unseren Siggi können wir uns verlassen. Ohne ihn wäre der Ortsverein nicht so aktiv und schlagkräftig“, so Thiel.

Bei den Vorstandswahlen setzte sich eine gesunde Mischung aus Jung und Alt durch. Erfreulich ist, dass gleich vier neue Mitglieder dem Ortsvereinsvorstand angehören werden, die allesamt den Jusos angehören.

Vorsitzender
Sebastian Thiel

Stv. Vorsitzender
Sigmar Paeslack

Stv. Vorsitzender
Jörg-Dieter Krause

Stv. Vorsitzende
Ulla Wilberg

Kassierer
Peter-Edmund Uibel

Stv. Kassierer
Burhan Türken

Schriftführerin
Ilsedore Uibel

Stv. Schriftführerin
Alegra Luna Moreno-Benito  (Neu)

Beisitzerinnen und Beisitzer
Christine Krupp, Evelyn Havertz, Ahmed Murat (Neu), Lara Heibeck (Neu), Luis Pinkall (Neu)

OGS Kremenholl for future

Nachhaltigkeit in der Grundschule: Ferienprogramm der OGS Kremenholl widmet sich auch existentiellen Zukunftsproblemen.

Im Rahmen des Sommerferienprogramms der OGS Kremenholl machten sich Schülerinnen und Schüler auf, den Wald am Lohbach/Kremenholl vom Müll zu befreien.

Zentrale Elemente: Ökologische Bildung und Nachhaltigkeit

Den Grundschülerinnen und Grundschülern ist bei vorhergehenden Exkursionen im Stadtteil eigenständig aufgefallen, wieviel Müll unachtsam weggeworfen wird. Mit Handschuhen, Müllsäcken und Greifern ausgestattet ging es gemeinsam in den Wald, um die Natur vom Unrat zu befreien. Ökologische Bildung und Nachhaltigkeit sind zentrale Elemente in der pädagogischen Arbeit am Standort. So war es den Teamleitenden Ricarda Twent und Tim Klammer bei der Planung des Sommerferienprogramms wichtig, dass diese Themen zentrale Elemente darstellen, die praxisnah und erlebbar vermittelt werden sollen.

Im Sinne der ganzheitlichen Förderung haben die Kinder darüber hinaus die Möglichkeit, um mit Alltagsmaterialien zu experimentieren. So wird etwa bei Brause-Raketen das Rückstoßprinzip erforscht, aber auch anhand von Upcycling die Funktionsweise von Luftkissenbooten vermittelt. Ein großes Sport- und Bewegungsangebot mit Tanz sowie Action-Painting und Erzähltheater runden das pädagogische Angebot am Standort ab.

EWR senkt den Strompreis

EWR Strom-Kunden zahlen durch den Wegfall der EEG-Umlage weniger für ihren Strom.

Durch den Ukraine-Krieg steigen in etlichen Bereichen des täglichen Lebens die Kosten merklich. Auch kommen nicht alle von der Bundesregierung beschlossenen Entlastungspakte bei der Bevölkerung voll-ständig an.

Um so erfreulicher ist es, dass die Stadtwerketochter EWR die Kostenentlastung durch Wegfall der EEG-Umlage zum 1. Juli zu 100 Prozent an seine Kunden weitergibt und dadurch den Strompreis senken kann.

Der Wegfall der EEG-Umlage ist bis zum 31.12.2022 festgelegt. Aktuell liegt diese bei 4,430 ct/kWh brutto bzw. 3,723 ct/kWh netto. Bei einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 3.200 kWh beläuft sich die Entlastung für die zweite Jahreshälfte in Summe auf über 70 Euro.
Die EEG-Umlage gibt es seit dem Jahr 2000. Auch „Ökostromumlage“ genannt, diente sie bisher dazu, die Förderung des Ausbaus von Solar-, Wind-, Biomasse- und Wasserkraftwerken zu finanzieren. Sie fand beim Strompreis Berücksichtigung und wurde vom Endkunden über die Stromrechnung bezahlt. Langfristig soll diese Finanzierung auf eine neue Grundlage gestellt werden.

Online aktiv werden und sparen

Wenn sich Kunden noch nicht im EWR Online-ServiceCenter angemeldet haben, können diese mit der EWR Online-Option zusätzlich Geld sparen. Einfach den papierlosen Online-Service auswählen und jähr-lich eine Gutschrift von 12,00 € in der Jahresabrechnung erhalten. Damit können Preisanpassung zum Teil zusätzlich kompensiert werden.

Telefonische Beratung nutzen

Die EWR bittet die Kunden, bevorzugt per Telefon oder E-Mail zu nutzen. Gern sind die Energieberater telefonisch unter der kostenlosen Kunden-Hotline: 0800 0 164 164 (montags bis freitags jeweils von 08:00 bis 18:00 Uhr) für die Kunden da. Darüber hinaus können von den Kunden auch viele Dinge rund um den Vertrag im EWR-Online-ServiceCenter individuell und rund um die Uhr erledigt werden. Das Online-ServiceCenter erreicht man unter:
ewr-remscheid.de/onlineservice.

Ferienprogramm „Natur“: Es gibt noch freie Plätze

Die Natur-Schule Grund hat noch freie Plätze im Ferienprogramm „Natur“, dem aktuellen Sommerferienprogramm der Umweltbildungsstation. Gute Gelegenheit für Kurzentschlossene mit Kindern im Grundschulalter, diese noch kurzfristig zu informativen und spaßigen Ferienangeboten anzumelden.

Die Themen in der zweiten Ferienwoche

  • Dienstag, 05.07.2022: Brötchen backen (Anmeldung bis 03.07.)
  • Mittwoch, 06.07.2022: Lebensraum Wiese
  • Donnerstag, 07.07.2022: Basteln mit Naturmaterialien

Die Ferien-Veranstaltungen dauern jeweils von 10-13 Uhr. Weitere Informationen, z.B. zu Inhalten und Kosten, sind zu finden auf www.natur-schule-grund.de. Anmeldungen sind jederzeit möglich NUR per Mail unter info@natur-schule-grund.de.

Testzentrum Lüttringhausen: Tests weiterhin kostenlos

Testzentrum Remscheid-Lüttringhausen verzichtet auf die Eigenbeteiligung und bietet damit weiterhin kostenlose Bürgertestungen an

Am heutigen Mittwoch wurde im Bundesanzeiger die neue Corona Testverordnung durch das Bundesministerium für Gesundheit veröffentlicht. Zwar gehen die Bürgertestungen in die Verlängerung, der Kreis der Anspruchsberechtigten wird jedoch deutlich kleiner. Die jeweiligen Anspruchsberechtigungen sowie weitere Informationen stellen wir unter www.remscheid-testzentrum.de/testv kurzfristig für Alle bereit. Die veränderte Testverordnung wurde nur einen Tag vor Ablauf der alten Testverordnung veröffentlicht, die Umstellung und Planung ist eine Herausforderung für jedes Testzentrum.

Für bestimmte Personengruppen und Szenarien sieht der Bund in der neuen Testverordnung eine Eigenbeteiligung über 3,00€ durch die zu testende Person vor –
das Testzentrum Remscheid-Lüttringhausen verzichtet vorerst auf diese Eigenbeteiligung, um weiterhin kostenlose Bürgertestungen zu ermöglichen. In der Sommerwelle möchte das Testzentrum den betroffenen Personengruppen weiterhin die Möglichkeit bieten, sich kostenlos testen zu lassen.

Alle nicht in der Testverordnung genannten Personengruppen erhalten einen Corona-Schnelltest zum vergünstigten Preis von 10,00€. Vor Ort werden qualitativ hochwertige Selbsttest verkauft, den Preis hierfür haben wir ebenfalls bereits herabgesenkt, um einen günstigen Zugang zu ermöglichen.

Umbau der Teststraße für erweiterte Kapazitäten

Das Testzentrum Remscheid-Lüttringhausen ist die größte Teststelle in Remscheid und Umgebung für Schnell- sowie PCR-Testungen. Seit der Eröffnung im April 2021 sind über 230.000 Mal Menschen durch die Teststraße gelaufen. Der Betreiber des Testzentrums Remscheid-Lüttringhausen, die Ansari & Gier Group GmbH, investiert deshalb nun einen fünfstelligen Betrag in die Teststraße und lässt diese sanieren – damit bietet das Testzentrum Remscheid Lüttringhausen bald die modernste Teststraße in der Umgebung. Durch den Einsatz moderner Technik und angepassten Betriebsabläufen lässt sich die Kapazitäten für die erwartende Welle im Herbst und Winter auf über 3.000 Testungen täglich ausbauen. Der Testbetrieb läuft während der Umbauarbeiten weiter.

Adresse und Info

Zum Testzentrum Remscheid-Lüttringhausen
„Alte Feuerwehrwache Lüttringhausen“
Richard-Koenigs-Straße 1
42899 Remscheid
Eingang über „Am Schützenplatz“

Mit über 230.000 durchgeführten Schnell- und PCR-Testungen betreibt die Ansari & Gier Group GmbH das größte Testzentrum in Remscheid. Rund 30 Mitarbeiter führen seit dem 3. April 2021 täglich von 7 – 21 Uhr Testungen durch, auch an Sonn- und Feiertagen.

SPD Lennep: Daniel Pilz neuer Ortsvereinsvorsitzender

Erfolgreiche Staffelstabübergabe: Daniel Pilz folgt auf Jürgen Kucharczyk an der Spitze der Lenneper SPD – sechs Vorstandsmitglieder jünger als 22 Jahre

Nein, war keine Revolution, die sich gestern Abend im SPD-Ortsverein Lennep ereignet hat, als sich die SPD aus der Hansestadt im Röntgen-Museum zur Neuwahl des Ortsvereinsvorstandes zusammengefunden hatte.

„Es ist an der Zeit, den Mund nicht mehr nur zu spitzen, sondern auch zu pfeifen!“, hatte der amtierende Ortsvereinsvorsitzende Jürgen Kucharczyk gleich zu Beginn der Sitzung angekündigt und dafür geworben, im Ortsverein einen Generationenwechsel zu vollziehen. Dass dieser bereits in vollem Gange war, machte das Überreichen von Parteibüchern an neue Mitglieder deutlich: nicht weniger als sieben neue Parteibücher hatte Kucharczyk mitgebracht – allesamt für Mitglieder unter 25 Jahren.

In seinem Rechenschaftsbericht machte der scheidende Ortsvereinsvorsitzende deutlich, dass die SPD in Lennep trotz Corona auf nicht weniger als 44 Aktivitäten in den vergangenen Jahren verweisen könne. Stellvertretend genannt sei hier die Beteiligung am Stadtteilfest am Hasenberg, die Wald- bzw. Klimaschutzspaziergänge, die Weihnachtsbaum-Aktionen bei Wohneinrichtungen der Lebenshilfe, die Ostereiersuchen im Rosengarten – aber auch das Projekt „Lennep macht Zukunft“, das über mehrere Monate lief und worüber zahlreiche Ideen zur Entwicklung Lenneps gesammelt wurden, die nun in den Diskussionsprozess um die Neugestaltung des Stadion-Areals eingebracht werden sollen.

Bei den Wahlen zum Vorstand wurde der 20-jährige Student Daniel Pilz zum neuen Vorsitzenden gewählt. Pilz hatte 2020 bei der Kommunalwahl im Wahlkreis Lennep-Zentrum als jüngster SPD-Kandidat kandidiert – hatte den Einzug aber trotz eines sehr guten Listenplatz drei verpasst, weil bei der SPD ausschließlich direkt gewählte Kandidatinnen und Kandidaten in den Rat gewählt wurden. Pilz hat über die Funktion des Schülersprechers an einem großen Lenneper Gymnasium, über den Jugendrat und über die Bewegung „Fridays for Future“ den Weg in die Politik gefunden. Der überzeugte Lenneper möchte die Politik noch mehr für junge Leute öffnen. „Dass Politik auch für junge Leute attraktiv ist, haben wir im vergangenen Jahr gezeigt. Wir haben die Marke von 30 aktiven Jusos Remscheid-weit gerissen – und finden kaum noch Räumlichkeiten, wo wir tagen können!“, so Pilz.

Zu stellvertretenden Vorsitzenden der Lenneper SPD wurden die Schülerin Sofia Rodriguez Eckwert und der bisherige Ortsvereinsvorsitzende Jürgen Kucharczyk gewählt. Als Kassierer wurde der Bezirksvertreter Klaus Grunwald bestätigt. Ihm zur Seite steht Fabian Gräff.

Schriftführer wurde Michael Klever, ihm zur Seite steht Elen Albrink. Als weitere Mitglieder wurden Anastasia Kaminsky, die sachkundige Bürgerin Dela Kirchner, das Ratsmitglied Sabine Krause-Janotta und die Bezirksvertreterin Regine Youssofi gewählt.

Der Ortsvereinsvorstand besteht aus elf Mitgliedern, hierunter sechs Frauen und vier Mitgliedern unter 20 Jahren.

Mobile Abfallsammlung samstags ab 2. Juli wieder in den Stadtbezirken

Am Samstag, 2. Juli, startet die mobile Gartenabfallsammlung samstags in den Stadtbezirken. Einzelheiten zu den Terminen finden Interessierte hier.

Auch der Wertstoffhof nimmt Grünzeug an

Auf dem Wertstoffhof in der Solinger Straße ist die Abgabe von Gartenabfällen für Anlieferungen mit dem PKW ohne Termin innerhalb der Öffnungszeiten möglich.

Anlieferungen von Grünabfällen mit Anhängern und großen Transportern – das betrifft insbesondere Gewerbetreibende – können ausschließlich auf dem Wertstoffhof und nur mit Termin entgegengenommen werden. Hier geht´s zur Terminvereinbarung. Grünabfallanlieferungen, die nicht von Remscheider Bürgerinnen und Bürgern stammen, werden ausnahmslos abgewiesen.

Das Bergische packt Pakete zum Überleben

„Pakete zum Leben“ – so lautet die über 20 Jahre alte Aktion, um Menschen in Katastrophensituationen in aller Welt zu helfen.

Nun auch in der Ukraine. „Die aktuelle humanitäre Katastrophe in der Ukraine beschäftigt uns alle“, sagt Tobias Dehler, Geschäftsführer der Tangolima GmbH in Remscheid. Um den Menschen zu helfen, habe er sich dazu entschlossen, bei der Aktion „Pakete zum Überleben“ für die Ukraine mitzumachen.

Unter seiner Aufsicht wird monatlich ein LKW mit ca. 1.700 „Paketen zum Überleben“ aus dem Bergischen Land in die Ukraine und in die betroffenen Gebiete in den Nachbarländern transportiert. Ein Paket besteht aus einfach zuzubereitenden Lebensmitteln wie Tee, Suppen, Müsliriegel, Brühe und Konserven.

„Das Tolle an der Aktion ist, dass jeder seinen kleinen Beitrag zur Hilfe leisten kann!“, erklärt Sven Wolf, Abgeordneter für Remscheid und Radevormwald. „Gerade, nachdem der schreckliche Angriffskrieg nun schon Wochen andauert, dürfen wir uns damit nicht abfinden und das Schicksal der Menschen in der Ukraine nicht vergessen. Viele Menschen treffen nun auch hier bei uns im Alltag die wirtschaftlichen Auswirkungen des Krieges, etwa durch massiv steigende Energiekosten. In der Ukraine geht es aber ums Überleben.“

„Die Menschen wissen genau, dass ihre Hilfe am richtigen Ort ankommt und wirklich hilft“ ergänzt Tobias Dehler. „Hier beim Packen der Pakete zum Überleben zu helfen und die einzelnen Vorgänge mitzuerleben erfüllt mich mit Stolz, in der Gewissheit den Opfern zu helfen“ berichtet Sven Wolf bei seinem Hilfseinsatz am 22.06.2022.

Grüne stimmen für den Koalitionsvertrag

Nach langer und intensiver Diskussion hat der Parteitag der Grünen in Bielefeld den Koalitionsvertrag mit der CDU mit 85 % angenommen. Jutta Velte: „Der Vertrag hat seine Licht- und Schattenseiten. Es gibt viel Gutes vor allem in der Klima-, Energie- und Verkehrspolitik. Herauszuheben ist das Bekenntnis, sich der Verschuldungssituation in den Kommunen anzunehmen. Das ist für Remscheid existentiell.“ „Aber es gibt auch berechtigte Kritik nicht nur bei der Kurzfristigkeit“, so Vincent Amtmann, Delegierter aus Remscheid und Vertreter der Grünen Jugend. „vieles bleibt im Unklaren, so z.B. keine konkreten Festlegungen zur Klimaneutralität in NRW. Das ist aus meiner Sicht unbefriedigend.“ Einig sind die beiden Delegierten in der Frage, dass sich die Diskussion und die Aussprache gelohnt und die Vielfalt in der Partei gestärkt hat. Sie wünschen der neuen Koalition im Sinne der der Menschen in NRW ein gutes Händchen.

„Natur erleben“ – Ab ins Grüne mit den Schlawinern

Seit dem 27. Juni findet von 10 – 14 Uhr ein Sommerferienprogramm bei den Schlawinern statt. Teilnehmen können alle Kinder im Alter von 6-12 Jahren. Das Ferienprogramm läuft bis zum 16. Juli 2022 und es gibt noch ein paar letzte freie Plätze.

Was gibt es Schöneres, als im Sommer die Natur zu genießen? In dem Projekt wollen die Schlawiner mit den Kindern durch verschiedene Angebote und Ausflüge die Natur erleben und den Sommer genießen.

Dabei steht zum Beispiel, neben Ausflügen in regionale Wälder, auch eine Schnitzeljagd im Grünen auf dem Programm. Vom Schnitzen und Erforschen bis zum Entfachen eines Lagerfeuers können sich die Kinder in der Natur austoben und sie mit allen Sinnen erleben. Durch das Angebot wollen die Schlawiner den Kindern in Zeiten von Playstation und Co. die Vielfalt der Natur näherbringen und ihnen diese als alternativen Spielplatz präsentieren.

Für Essen und Trinken ist gesorgt, deshalb gibt es eine wöchentliche Teilnahmegebühr von 15 Euro. Kurzfristig anmelden kann man sich noch schnell telefonisch unter 02191/953266.

Die Schlawiner freuen sich möglichst viele motivierte Teilnehmende im Kinder- und Jugendzentrum (Klausen 22, 42899 Remscheid) begrüßen zu können!