Aktualisierte Coronaschutzverordnung mit verbindlichen Regeln für Hotspots

Das Landeskabinett hat am Freitag (16.10.) im Einklang mit den Beschlüssen des Bund-Länder-Kreises weitere Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie beschlossen. Veränderungen betreffen insbesondere Teilnehmerzahlen bei Veranstaltungen und Festen, wenn die Schwelle von 35 beziehungsweise 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in sieben Tagen überschritten wird. In diesen Fällen wird auch die Maskenpflicht ausgeweitet. Die neuen Regeln treten mit der aktualisierten Coronaschutzverordnung am Samstag, 17. Oktober 2020, in Kraft und gelten zunächst bis Ende Oktober.

Ab einem 7-Tage-Inzidenzwert von 35 gilt:

  • Veranstaltungen und Versammlungen sowie Kongresse mit mehr als 1.000 Personen sind unzulässig.
  • An Festen aus herausragendem Anlass außerhalb einer Wohnung dürfen höchstens 25 Personen teilnehmen (gilt ab Montag, 19. Oktober).
  • Die Maskenpflicht gilt auch am Sitz- oder Stehplatz bei Konzerten, Aufführungen, sonstigen Veranstaltungen und Versammlungen in geschlossenen Räumen sowie für Zuschauer bei Sportveranstaltungen.
  • Die Maskenpflicht gilt auch in regelmäßig stark frequentierten Außenbereichen wie Fußgängerzonen, in denen der Mindestabstand kaum einzuhalten ist. Wo genau das vor Ort ist, legen die Kommunen ausdrücklich fest.
  • Die Kommunen können in Abstimmung mit dem Landeszentrum Gesundheit, dem Gesundheitsministerium und der Bezirksregierung weitere Schutzmaßnahmen wie eine Sperrstunde für gastronomische Einrichtungen anordnen.

Ab einem 7-Tage-Inzidenzwert von 50 gilt:

  • Bei Veranstaltungen sind innen und außen maximal 100 Personen zulässig; es sei denn, die zuständige Behörde lässt Ausnahmen auf Basis eines besonderen Hygiene- und Infektionsschutzkonzeptes zu.
  • Der Betrieb gastronomischer Einrichtungen und der Verkauf alkoholischer Getränke ist von 23 Uhr bis 6 Uhr unzulässig.
  • An Festen aus herausragendem Anlass außerhalb einer Wohnung dürfen höchstens zehn Personen teilnehmen (gilt ab Montag, 19. Oktober).
  • In der Öffentlichkeit dürfen sich außerhalb von Familien und Personen zweier Hausstände nur noch Gruppen von höchstens fünf Personen treffen.

Weitere Änderungen in der ab 17. Oktober gültigen Fassung der Coronaschutzverordnung betreffen Beerdigungen sowie standesamtliche Trauungen und Zusammenkünfte unmittelbar vor dem Ort der Trauung.

Pilze suchen in schöner Landschaft

Wanderung zur Ökologie der Pilze. Diese Pilzwanderung dient nicht dem Aufsammeln essbarer Pilze! Das Körbchen muss deshalb zu Hause bleiben.

Die ergiebigen Niederschläge dieser Tage haben dazu geführt, dass etliche Pilzarten ihre Fruchtkörper ausbilden, die in ihrer Formenvielfalt und mit beeindruckenden Farben faszinierend sind.

Diplom-Biologe Jörg Liesendahl von der Natur-Schule Grund stellt bei einer Wanderung im Gebiet zwischen Grund und dem Gelpetal bei Westen die Ökologie der Pilze und ihre Bedeutung für die Abläufe in der Natur dar. Aus der Vielfalt von inzwischen weit über 200 aus dem Gebiet bekannten Pilzarten werden einige häufige und einige seltenere Pilzarten vorgestellt.

Die ökologische Pilzwanderung startet am Samstag, dem 24. Oktober 2020, um 14:30 Uhr an der Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13, in 42855 Remscheid-Grund. Die Wanderung ist auch für Familien mit Kindern ab ca. 8 Jahren geeignet und wird etwa 3 Stunden dauern. Wetterfeste, ggf. auch wärmende Kleidung und wasserfeste Schuhe werden empfohlen. 

Anmeldung und Kosten

Die Teilnahme kostet für Kinder bis 15 Jahren 3,50 Euro und für Erwachsene 7,- Euro. Familien mit mehr als einem eigenen Kind erhalten einen Rabatt.

Zur Erstellung einer Corona-kompatiblen TeilnehmerInnen-Liste ist eine verbindliche Anmeldung NUR per Mail zwingend erforderlich: info@natur-schule-grund.de. Bitte geben Sie zu jedem Namen einer angemeldeten Person auch die Anschrift und eine persönliche Telefon-Nr. an.

006: Ab in den Keller mit Hagen Thiele…

In dieser Ausgabe von Steph Hoffmanns Podcast „Kultur untereinander“ begrüßt sie Hagen Thiele, Remscheider Autor von Krimis, Thrillern und Horrorgeschichten.

Thiele erzählt nicht nur wie und über welche Umwege er überhaupt zur Schreiberei gekommen ist, er lässt die Zuhörenden auch daran teilhaben, wie er seine Bücher entwickelt. Einige seiner Geschichten spielen an bekannten Orten in Remscheid, wie etwa im Saxo. Doch auch in der Wolfskuhle hat er schon Mitbürger*innen vergraben. Wir lernen, dass man ordentlich arbeiten muss, damit es ein Erfolg wird, es aber deutlich länger dauert, bis man dem Täter dann auf die Schliche kommt. Darauf einen Talisker 18. Skol.

Eine kleine Auswahl des Remscheider Autors Hagen Thiele

Themengottesdienst: Janusz Korczak

Themengottsdienst zu Ehren von Janusz Korczak am in der Evangelischen Stadtkirche Lüttringhausen.

Der 10 Uhr-Gottesdienst am 11. Oktober 2020 in der Evangelischen Kirche Lüttringhausen am Ludwig-Steil-Platz ist dem polnischen Pädagogen jüdischer Herkunft Janusz Korczak gewidmet. Neben der Zuschreibung, dass er der „polnische Pestalozzi“ gewesen sei, trägt die Gedenkmedaille von Zielona Góra die eindrückliche Inschrift:

„Er liebte die Kinder.
Er starb in Würde.
Er bleibt Legende und Herausforderung“

Janusz Korczak, eigentlich Henryk Goldszmit (*22. Juli 1878 oder 1879 in Warschau; † 7. August 1942), war ein polnischer Militär- und Kinderarzt sowie Kinderbuchautor und bedeutender Pädagoge. Bekannt wurde er besonders durch seinen Einsatz für Kinder, insbesondere in einem Waisenhaus im Warschauer Ghetto. Die Kinder seines Waisenhauses wurden von Nazis in das Vernichtungslager Treblinka deportiert, er begleitete sie, obwohl das auch für ihn den Tod bedeutete.

Heimatbund: Spendensammlung für Wasserpiel

Hinter dem Lüttringhauser Rathaus soll ein Park die Parkplätze ersetzen. Der Heimatbund Lüttringhausen würde gerne ein Wasserspiel installieren, das besonders Kindern zu Gute kommen soll.

Der Ehrenvorsitzende, Peter Maar, berichtet über den aktuellen Sachstand und erläutert die Finanzierung, die einen Anteil der Stadt Remscheid umfasst, aber besonders auf der Verdoppelung der Privat- und Firmenspenden durch das Land Nordrhein-Westfalen fusst.

Lokalnachrichten aus Remscheid: Die Woche – KW41/2020

Lokalnachrichten aus Remscheid. Heute unter anderem mit diesen Themen:

Kurznachrichten

So schauen wir Die Woche im TV

Interreligiöses Friedenstreffen: Kraft- und Heilgesänge mit Jessica Burri

Kraft- und Heilgesänge aus verschiedenen Religionen und Kulturen mit Jessica Burri in Remscheid.

Am Mittwoch, 7. Oktober 2020, 19 – 20.30 Uhr singt und spielt Jessica Burri in der Evangelischen Stadtkirche am Markt in Remscheid Kraft- und Heilgesänge aus aller Welt. Sie bringt dazu Lieder und Instrumentalstücke mit, die besonders zu Herzen gehen, und Musik, die tröstet und stärkt und Spiritualität zum Ausdruck bringt. Ihr Instrumentarium – Dulcimer, Okarina und indianische Flöte – ist besonders meditativ und reich an Heilklängen.

Eine Kooperation der Citykirche mit dem Interreligiösen Frauentreff. In der Reihe „interreligiöse Friedenstreffen“ wird Musik von Frauen aus verschiedenen Religionen vorgestellt.

Anmeldung erforderlich

Aufgrund der Corona-Schutzverordnungen ist die Teilnehmer*innenzahl begrenzt. Um eine vorherige Anmeldung bei Andrea Hansen per E-Mail andrea.hansen@kklennep.de oder Telefon (0 21 91) 9 68 11 47 wird daher dringend gebeten.

Jetzt abonnieren: Die Faire Kiste vom Flair-Weltladen

Von Mitte Oktober bietet der Flair-Weltladen-Lüttringhausen einen Lieferservice an, um Lebensmittel aus dem Fairen Handel regelmäßig zu beziehen. Das Angebot heißt „Die Faire Kiste“.

Jeden Monat wird ein jahreszeitlich passendes Sortiment zusammengestellt. Im Oktober zum Stichwort „Italien“. Von dort werden Waren von „Libera terra“ bezogen, einer Organisation, die „von der Mafia befreites Land“ auf Sizilien bewirtschaftet. Beim Thema „Italien“ kann man natürlich mit Pasta und Tomatensauce in der Fairen Kiste rechnen und vielem anderen mehr, alles biologisch-organisch produziert. Für November ist das Thema „Frühstück“ für die Faire Kiste vorgesehen. Der Flair-Weltladen liefert gern nach Hause. Wer die Kiste selbst abholen möchte, kann dies natürlich gern tun.

Bequem abonnieren und den Fairen Handel unterstützen

Die Faire Kiste gibt es für 30 oder 50 Euro zu kaufen. Für die Kiste wird eine einmalige Pfandgebühr von 4 bzw. 5 Euro erbeten. Der Bezug der Fairen Kiste kann jederzeit unterbrochen werden (z.B. wenn man längere Zeit nicht zuhause ist). Auch eine Kündigung des Abonnements ist jederzeit möglich.

Seine Bestellung kann man im Laden, telefonisch (0 21 91) 56 40 16 oder per E-Mail flair-weltladen@t-online.de aufgeben.

Hintergundinformation

Seit 1982 gibt es in Italien ein Gesetz, das es dem italienischen Staat ermöglicht, Mitglieder der Mafia zu enteignen. Ein weiteres Gesetz ermöglicht es, diese Güter Sozialkooperativen zur Bewirtschaftung zur Verfügung zu stellen. Häufig sind die Ländereien in einem Zustand völliger Verwahrlosung und müssen für die landwirtschaftliche Nutzung erst wiederhergestellt werden.

Remscheid ist seit mehreren Jahren zertifizierte Fairtrade-Town. Fairer Handel verhindert Fluchtursachen und ermöglicht Menschen weltweit ein auskömmliches und freies Leben.

Kinder erleben den Wald im Herbst

Das Herbstferienprogramm der Natur-Schule Grund bietet Kindern zwischen 6 und ca. 12 Jahren die Möglichkeit, sich u.a. ausgiebig in den heimischen Wäldern zu bewegen. Und dabei die Natur zu erleben bzw. kennen zu lernen, was es dort alles gibt. Z.B. Asseln und Tausendfüßer, aber auch Pilze in vielfältigen Formen und Farben.

Die Termine

Mittwoch, 14. Oktober 2020, 10 – 13 Uhr

Der Wald im Herbst. Ein Programm mit Biologin Stefanie Barzen, bei dem auch der spielerische Aspekt nicht zu kurz kommen wird. Es gibt kaum freie Plätze, deswegen ist eine baldige Anmeldung höchst sinnvoll.

Montag, 19., und Dienstag, 20. Oktober 2020, jeweils 10 – 13 Uhr

Pilze in unseren Wäldern. Biologe Jörg Liesendahl und die teilnehmenden Kinder gehen auf „Pilz-Pirsch“ und schauen in verschiedenen Wäldern nahe der Natur-Schule, welche Pilze dort zu finden sind.

Freitag, 23. Oktober 2020, 10 – 13 Uhr

Waldolympiade. Fragen und Aufgaben im und zum Wald. Das Team der Natur-Schule freut sich auf Kinder, die mehr wissen und dabei noch Spaß haben wollen. Jörg Liesendahl stellt knifflige Fragen, die auf Antworten hoffen, und lässt die Kinder Sachen suchen. Davon hat der Wald eine Menge zu bieten.

Anmeldungen erforderlich

Anmeldungen sind ab sofort möglich. Vorher jedoch sollten Eltern oder Großeltern die Corona-Regeln auf der Startseite von www.natur-schule-grund.de lesen. Ohne Beachtung dieser Regeln dürfen Kinder nicht am Programm teilnehmen.

Zu den einzelnen Themen gibt es unter https://neu.natur-schule-grund.de/programm weitere Informationen.

Anmeldungen können nur per Mail erfolgen und müssen je angemeldetem Kind die komplette Anschrift und eine Telefon-Nr. der Eltern enthalten, damit das Gesundheitsamt im Falle eine Corona-Ausbruchs im Zusammenhang mit der Veranstaltung eine Rückverfolgung vornehmen kann: info@natur-schule-grund.de

Rechtsberatung bei den Schlawinern

Die Schlawiner bieten am Mittwoch, 7. Oktober 2020, von 17 Uhr bis 19 Uhr im Kinder- und Jugendzentrum Lüttringhausen (Klausen 22, 42899 Remscheid) eine Rechtsberatung für diejenigen Bürgerinnen und Bürger an, die Beratungs- und Prozesskostenhilfe in Anspruch nehmen können. Ein Rechtsanwalt berät in allen juristischen Fragen.

Anmeldung erforderlich

Aufgrund der aktuellen Corona Pandemie ist eine Voranmeldung dringend erforderlich. Telefonische Anmeldung bei Anja Westfal per Telefon: (01 72) 9 07 15 45 oder E-Mail: anja.westfal@dieschlawiner.de

Kinderbereich bei den Schlawinern jetzt auch samstags geöffnet

Jeden ersten Samstag im Monat, haben Kinder von 6 – 12 Jahren die Möglichkeit, in der Zeit von 11 – 14 Uhr, ihre Freizeit bei den Schlawinern zu verbringen.

Durch den Feiertag findet der nächste offene Samstag im Kinder- und Jugendzentrum Lüttringhausen (Klausen 22, 42899 Remscheid) erst am 10. Oktober 2020 statt.

Selbstverständlich gelten die bestehenden Corona-Hygienevorschriften. Die Schlawiner bitten um Voranmeldung unter der Telefonnummer (0 21 91) 95 32 66.

Sea Watch 4: Italien boykottiert aktiv das Retten von Menschen

Festgesetztes Schiff kann kein Leben retten: Als Bündnispartner von „United4Rescue“ fordert die Ökumenische Initiative Lüttringhausen, dem Rettungsschiff „Sea Watch 4“ sofort wieder das Auslaufen ins Mittelmeer zu erlauben.

Die italienischen Behörden haben nach einer Hafenstaatskontrolle in der Nacht auf Sonntag das Rettungsschiff “Sea-Watch 4 powered by United4Rescue” festgesetzt. Sea-Watch, United4Rescue und Ärzte ohne Grenzen verurteilen die Festsetzung aufs Schärfste und fordern die sofortige Beendigung der Kriminalisierung ziviler Seenotrettung.

Italien missachtet wiederholt geltendes See-Recht

Im Rahmen der Kontrolle suchten italienische Inspekteure elf Stunden lang nach Beanstandungen, aufgrund derer sie die Sea-Watch 4 dann festsetzten. Der Hauptvorwurf lautet, die Rettung von Menschenleben entspreche nicht der Registrierung des Schiffes. Die Sea-Watch 4 habe zu viele Rettungswesten an Bord, das Abwassersystem sei nicht für die Anzahl der geretteten Personen ausgelegt. Dass Seenotrettung als akute Nothilfe für alle Schiffe verpflichtend ist, wird außer Acht gelassen. Tatsächlich erfüllt das Schiff alle Sicherheitsvorgaben des deutschen Flaggenstaates, wie die deutschen Behörden Sea-Watch erst im Juli bestätigt haben.

Nach ihren ersten Rettungseinsätzen im August wartete die Sea-Watch 4 mit 353 Menschen an Bord tagelang auf die Zuweisung eines sicheren Hafens, bevor die Überlebenden am 2. September an die Quarantänefähre GNV Allegra übergeben wurden. Die Crew der Sea-Watch 4 absolvierte dann eine zweiwöchige Quarantäne vor dem Hafen von Palermo.

Europa boykottiert aktiv das Retten von Menschen

„Die Verletzungen, die wir an Bord behandelt haben, zeigen die Gewalt und die Gefahren, denen die Geretteten auf der Flucht entkommen sind“, sagt Barbara Deck, Leiterin des medizinischen Teams von Ärzte ohne Grenzen auf der Sea-Watch 4. „Wir haben einen Jungen behandelt, der von Bewaffneten auf den Kopf geschlagen wurde und in der Folge taub geworden ist, und einen Vater, der die Spuren von geschmolzenem Plastik auf seiner Haut trug. Was diese Menschen ertragen, macht sprachlos. Vor diesem Hintergrund ist es erschütternd, dass europäische Regierungen alles tun, um uns daran zu hindern, lebensrettende Hilfe zu leisten.“

Erst nachdem die europäischen Staaten ihre eigenen Rettungsschiffe zurückgezogen haben und sogar Handelsschiffen die Seenotrettung erschweren, haben sich private Hilfsorganisationen aufgemacht und Rettungsschiffe organisiert. Darunter ist seit August 2020 die „Sea watch 4 – powered by United4Rescue“. Die Evangelische Kirche in Deutschland hatte Bündnispartner gewonnen und mit ihnen „United4Rescue“ gegründet. Dies Bündnis hatte das 40 Jahre alte Forschungsschiff Poseidon in Kiel ersteigert und als Rettungsschiff umgerüstet. Zur Zeit sind fast alle Rettungsschiffe mit fadenscheinigen Gründen festgesetzt. Nun wurde auch das Aufklärungsflugzeug Moonbird von Sea-Watch durch die italienischen Behörden festgesetzt. Das Ziel ist offensichtlich zu verhindern, dass die gravierenden Menschenrechtsverletzungen an der tödlichsten Seegrenze der Welt dokumentiert werden. Niemand soll das Sterben auf dem Mittelmeer bezeugen können.