Sechs Kitas beim Projekt Zahngesundheit aktiv

Presseinformation der Stadt Remscheid: Arbeitskreis Zahngesundheit für Remscheid | Sechs Kindertageseinrichtungen haben sich am KiTa-Projekt Zahngesundheit beteiligt

Eine willkommene Abwechslung in Zeiten der Corona-Pandemie bot sich den Remscheidern Kindertageseinrichtungen mit dem vom Arbeitskreis „Zahngesundheit für Remscheid“ angebotenen Projekt zum Thema Zahngesundheit. Sechs Kindertageseinrichtungen haben sich dem Projekt angeschlossen und sich intensiv dem Thema Zahngesundheit und Kariesvorbeugung gewidmet. Für die Teilnahme lockte der ZahnGesundheitsPreis in Höhe von je 200 Euro für jede teilnehmende Kindertageseinrichtung. 

Folgende sechs Kindertageseinrichtungen haben teilgenommen: Städt. KiTa Honsberg, Städt. KiTa Remscheider Straße, Ev. KiTa Gertenbachstr., Ev. KiTa Steinackerstr., Kath. KiTa St. Josepf, KiTa Sterntaler des Caritasverbandes.    

Nach Abschluss der Projektphase präsentierten die Kindertageseinrichtungen dem Arbeitskreis mit einer umfangreichen Dokumentation ihre Ergebnisse und Ideen: Die KiTas beschäftigten sich mit unterschiedlichen Fragestellungen und Arbeitsaufträgen zum Thema. In den Mittelpunkt rückten dabei natürlich die „Zähne“, das heißt die Milchzähne, die Wackelzähne, die „großen“ bleibenden Zähne, die Funktion der Zähne, der Aufbau der Zähne, die Zahnbakterien, der Zahnbelag, die Pflege und die richtige Zahnputztechnik, der Zahnarzt und natürlich die gesunde zuckerarme Ernährung. Viele Ideen wurden unterstützt von „Stinki“ und „Blinki“. Wie die Namen schon vermuten lassen, verkörpert „Stinki“ den stinkenden, schmutzigen und kranken Zahn, der viele ungesunde Sachen isst und sich nicht die Zähne putzt. „Blinki“ hingegen ist der saubere und gesunde Zahn, der sich regelmäßig die Zähne putzt und sich gesund ernährt. Es wurden Collagen und Mobiles mit „Stinki“ und „Blinki“ gebastelt, Zahnputzlieder gesungen und gemeinsam Kinderbücher zur Zahngesundheit angeschaut und vorgelesen. Darüber hinaus wurden die Themen mit Sprech- und Sprachübungen, Bewegungseinheiten, Hygieneübungen und gemeinsamen Mahlzeiten vermittelt. Die Städt. Kita Remscheider Straße schrieb die Bildergeschichte „Wie die Fledermaus „Fledi“ ihre Zähne verlor“ und die Mitarbeiter der Ev. KiTa Gertenbachstraße führten das Theaterstück „Rotkäppchen mal anders“ für die Kinder auf.

Fazit: „Die Kinder und die Zahngesundheit haben auf jeden Fall von diesem Projekt profitiert.“

Der Arbeitskreis „Zahngesundheit für Remscheid“

„Alle Kinder haben das Recht auf gesunde Zähne“ – Mit diesem Leitgedanken bietet der Arbeitskreis „Zahngesundheit für Remscheid“ die Karies-Gruppenprophylaxe nach § 21 SGB V in Kindertageseinrichtungen, Grund- und Förderschulen an. Während der Corona-Pandemie durfte/darf dieses Angebot nicht durchgeführt werden.

Auch das tägliche Zähne putzen in der Kindertageseinrichtung findet nicht wie gewohnt statt. Mit der Zahnputzanleitung erinnert der Arbeitskreis daher an die regelmäßige Zahnpflege in der Familie.

Zahnputzanleitung vom Arbeitskreis Zahngesundheit für Remscheid.
Zahnputzanleitung vom Arbeitskreis Zahngesundheit für Remscheid.

GRÜNE: Keine Unsicherheit bei den Elternbeiträgen schaffen

Mit Verwunderung und gleichermaßen Verärgerung reagiert die Ratsfraktion der Remscheider Grünen auf den jüngsten Vorstoß der CDU-Fraktion zu den Elternbeiträgen.

„Es ist doch selbstverständlich und außerdem Beschlusslage des Rates, dass die Elternbeiträge erstattet werden, wenn die Kinder weder die Kita noch die OGS besuchen. Nach den verspäteten Beschlüssen der CDU geführten Landesregierung ist das selbstverständlich auch für die wenigen Tage im Dezember zu erwarten. Unsere Verwaltung arbeitet vorbildlich. Statt Solidarität und Augenmaß in der Pandemie-Lage erkennen zu lassen, versucht die CDU Unsicherheit und Misstrauen zu schüren“, so Jutta Velte, schulpolitische Sprecherin der Grünen. „Die Familien befinden sich durch die Schließungen von Schule und den Teilschließungen der Kitas ohnehin in einer Ausnahmesituation“, ergänzt Ilka Brehmer, familienpolitische Sprecherin der grünen Ratsfraktion. „Dazu trägt die CDU mit ihrem Antrag auch noch bei. Statt nach Lösungen zu suchen verliert sie sich im politischen Klein-Klein. Sehr bedauerlich.“

Digitaler Kurs für Musiklehrkräfte

Presseinformation der Stadt Remscheid: Kommunales Bildungszentrum/Musik- und Kunstschule | Digitaler Kurs für Musiklehrkräfte „Musikproduktion / Online-Musizieren / Konferenzsound“

Noch nie waren Musikerinnen und Musiker sowie Lehrkräfte so sehr auf digitale Arbeitsmittel angewiesen wie in der aktuellen Situation. Die Abteilung Musik- und Kunstschule bietet daher Interessierten einen digitalen Kurs an, der die Fähigkeiten in folgenden Gebieten stärkt und weiterentwickelt:

  • Wie mische ich einen guten Sound für Videokonferenzen? Wie kann ich die Bildqualität verbessern?
  • Notwendiges Equipment für eine Basisausrüstung.
  • Was ist eine „Digital Audio Workstation“ (DAW) und wie gehe ich mit ihr um (bspw. Logic Pro X)? Andere DAW’s wie Cubase oder FLStudio werden ebenfalls besprochen und Grundlagen erarbeitet.
  • Einführung in Logic: Wie macht man Aufnahmen mit einem Mikrofon oder einem virtuellen Instrument.
  • Aufnehmen, Schneiden, Abmischen von Audio Files. 
  • Wie kann ich kreativ mit dem Aufnehmen von Alltagsgegenständen umgehen? Wie kann ich die digitale Technik in meine künstlerische und pädagogische Arbeit mit einbeziehen?

Das Kursangebot steht Anfängerinnen und Anfängern genauso offen wie Fortgeschrittenen. Der Unterricht findet per „Zoom“ statt. Die Teilnehmenden erhalten nach Anmeldung die entsprechenden Zugangsdaten. Der Kurs ist fortlaufend, so dass ein Einstieg jederzeit möglich ist.

Termin: immer dienstags von 16:30 bis 18 Uhr

Dozent: Chris Möhlenkamp
Entgelt: 27 Euro / Monat

Anmeldung: www.mks-remscheid.de/anmeldung

Informationen zur Anmeldung und zum Kurs unter (0 21 91) 16 – 2529 oder per Mail an musikkunstschule@remscheid.de

GRÜNE: Verzögerter Start der Impfzentren führt zu neuerlichem Informationschaos

Zur Verschiebung des Starts der Impfzentren erklärt David Schichel, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN: „Die katastrophale Informationspolitik des Landes und erneute Planungspannen bei den Impfungen führen uns schon wieder in ein Informationschaos. In Windeseile mussten die Kommunen Ende letzten Jahres Impfzentren aufbauen, Räumlichkeiten und Personal finden. Seitdem warten die Zentren auf den Start der Impfungen, der immer weiter verzögert wird. Auf den Kosten für den Betrieb bleibt die Stadt sitzen, denn anders als für privat angemietete Flächen, zahlt das Land den Kommunen für die Bereitstellung der Impfräume keinen Cent.

Zu Lasten unserer älteren Mitbürger*innen wird der Impfstart nun um eine weitere Woche nach hinten geschoben. Dies sind sieben verlorene Tage bei der Bekämpfung der Pandemie. Die Stadt Remscheid hatte alles auf den 1. Februar eingerichtet. Eine vom Land gewünschte gemeinsame Benachrichtigung durch Oberbürgermeister Mast-Weisz und Landesgesundheitsminister Laumann, wurde gerade versandt und wird mittlerweile bei den ersten Bürger*innen im Briefkasten gelandet sein. Der hier genannte Termin ist aber seit heute bereits wieder obsolet. Wir erwarten, dass das Land für diesen Aufschub und die neuerlich notwendige Information an die Bevölkerung gerade steht und weder den Schwarzen Peter, noch die Kosten weiter auf die Kommunen abwälzt.“

Geschafft: Mehr Park als Parkplatz

Die Linde am Rathaus Lüttringhausen, die ironischerweise Parkplätzen weichen sollte, während das Gelände hinter dem Rathaus zum Park werden sollte, scheint gerettet.

Die Bauverwaltung der Stadt Remscheid hat der Bezirksvertretung Lüttringhausen für BV-Sitzung am 27. Januar 2021 eine aktualisierte Vorlage übersandt, in der auf die Anlage der ursprünglich angedachten zusätzlichen vier Parkplätze verzichtet wird. Somit muss auch die Winterlinde nicht mehr gefällt werden. Der gesunde Baum sollte allein wegen der Neuanlage von Parkplätzen abgeholzt werden.

„Der gemeinsame Einsatz von Bezirksvertretung und Heimatbund gegen die Anlage dieser Parkplätze und dem Abholzen des Baumes ist damit erfolgreich gewesen. Unsere Argumentation, dass es für die zusätzlichen Einstellplätze keine Rechtsgrundlage gibt, ist damit letztlich akzeptiert worden.“

Peter Maar, Ehrenvorsitzender vom Heimatbund Lüttringhausen

Dass die Neuanlage oder Wiedereinrichtung von Parkplätzen am oder hinter dem Rathaus einer rechtlichen Grundlage entbehrt, recherchierte der Autor dieser Zeilen bereits 2018. Hinter dem historischen Lütterkuser Rathaus wurde damals beim Bau kein Parkplatz angelegt. Nach Auskunft von Jörg Schubert, Leiter des städtischen Fachdienstes Bauen, Vermessung und Kataster, ändert sich die vorgeschriebene Anzahl an Parkplätzen am Rathaus durch die Sanierung oder Umgestaltung des Rathausumfeldes nicht, das wäre nur der Fall bei einer Nutzungsänderung, aber das Rathaus bleibt Rathaus. Die Bürger*innen haben sich mit Unterstützung des Heimatbundes, Peter Maar, Dirk Bosselmann und Stephan Jasper sind da einzig hervorzuheben, allen Einlässen der Verwaltung zum Trotz, erneut erfolgreich gegen neue Parkplätze und gegen das Abholzen eines gesunden Baumes gewehrt. Erneut erfolgreich? Gewiss, denn für ein DOC oder ein Gewerbegebiet an der Blume gilt auch weiterhin: Blume? Pusteblume!

Die Winterlinde darf bleiben

Mit großer Freude nahm heute Mittag Bernhard Ruthenberg (Bündnis 90/Die Grünen), Mitglied der Bezirksvertretung Lüttringhausen, die gute Nachricht auf, dass die Winterlinde hinter dem Rathaus in Lüttringhausen nicht gefällt wird. Im Zuge der geplanten Umgestaltung des Rathausumfelds in Lüttringhausen sollte der Baum Parkplätzen weichen. Am 09.12.2020 gab es mit Mitgliedern der Bezirksvertretung und etlichen Bürgern, trotz ungemütlicher Temperaturen, einen Ortstermin, um den Baum erhalten zu können. „Dieses Engagement hat nun Früchte getragen. Ein großer Dank auch an die Verwaltung, die diese Entscheidung möglich gemacht hat“, so Bezirksvertreterin Jutta Velte (B90/Grüne). „Dass die Bürger sich für diesen Baum in so großer Zahl stark gemacht haben, ist ein positives Zeichen für das bürgerliche Engagement in unserer Stadt“, ist sich Bernhard Ruthenberg sicher.

Zweitimpfung heute und morgen mit Biontech/Pfizer-Impfstoff

Die vereinbaren Zweitimpfungen sind gesichert und finden statt. Heute erhalten alle Personen, die in Remscheid am 30. Dezember die erste Dosis des Impfstoffes Biontech/Pfizer erhalten haben, die zweite Injektion desselben Impfstoffes. Gleiches gilt morgen für alle Personen, die am Silvestertag erstgeimpft worden.

Corona in Remscheid

Alle unsere Meldungen zu Corona in Remscheid und den Inzidenzwert Remscheid findet man auch direkt und einfach unter www.corona-remscheid.de.

Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81  zu erreichen!

Zentrale Impfzentren gehen landesweit erst am 8. Februar an den Start

Das Land hat der Stadt Remscheid gestern mitgeteilt, dass die Impfstoff-Produktion im belgischen Biontech-Werk reduziert wurde. Hintergrund ist die erforderliche Erweiterung des Werkes zur Steigerung der Produktionskapazität. In der Folge wird es vorübergehend keine Auslieferungen für Erstimpfungen geben, das Land hat alle Bestellungen storniert. Hiervon sind insbesondere die Impfungen in den Krankenhäusern betroffen, die zum Wochenbeginn gestartet sind. Laut aktuellem Hinweis des Gesundheitsministeriums NRW (https://www.mags.nrw/coronavirus-schutzimpfung) wird der Start der landesweit installierten Impfzentren deswegen um eine Woche auf den 8. Februar verschoben.

Corona in Remscheid

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Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81  zu erreichen!

Land gibt Terminbuchungen für Corona-Schutzimpfungen ab dem 25. Januar frei

Informationsschreiben von Gesundheitsminister Laumann und Oberbürgermeister Mast-Weisz sind unterwegs. Zentrale Impfzentren gehen landesweit erst am 8. Februar an den Start.

Wie berichtet, hat die Landesregierung Nordrhein-Westfalen zu Beginn der vergangenen Woche den Start für die Corona-Schutzimpfungen der über 80-Jährigen in den zentralen Impfzentren ab Anfang Februar angekündigt. Noch in dieser Woche erhalten alle Remscheiderinnen und Remscheider, die 80 Jahre oder älter sind, hierzu Post. Ein Minister-Brief informiert allgemein zum landesweiten Impfstart in den Impfzentren und über die Terminreservierungen ab dem 25. Januar unter der kostenlosen Telefonnummer (0800) 116 117 01 oder online auf der Internetseite www.116117.de.

Der Brief von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz enthält darüber hinaus Remscheid-spezifische Informationen zum Impfen im Impfzentrum Halle West. Die Hinweise sind nicht abschließend, neue Informationen zum Thema werden jeweils zeitnah öffentlich berichtet.

Aktuell wird beispielsweise noch geklärt, unter welchen Bedingungen die Hausärzte im Einzelfall einen Krankentransportschein für die Fahrt ins Impfzentrum und zurück nach Hause ausstellen können.  

Beide Schreiben sind auf den Weg gebracht. Insgesamt wurden rund 8.300 Personen angeschrieben. Darunter befinden sich allerdings auch diejenigen, die ihren Lebensmittelpunkt in einer Einrichtung der Alten- oder Behindertenhilfe haben und demzufolge bereits ein Impfangebot erhalten haben. Die Schreiben finden Interessierte in der Anlage.

Anlagen

Corona in Remscheid

Alle unsere Meldungen zu Corona in Remscheid und den Inzidenzwert Remscheid findet man auch direkt und einfach unter www.corona-remscheid.de.

Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81  zu erreichen!

20.01.2021: Aktuelle Gesundheitslage in Remscheid

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 147 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden.

Damit gibt es insgesamt 3.201 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 2.940 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 114 Menschen sind leider verstorben.

Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 351 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen.

Die Krankenhäuser vermelden 28 positive Fälle in stationärer Behandlung, darunter 7 intensivpflichtige Behandlungen (2 beatmet), Stand 20.01.2021 (Das sind nicht unbedingt Remscheiderinnen und Remscheider.).

Quelle: Stadt Remscheid

Robert Koch Institut für Remscheid heute

Es gibt insgesamt 3.201 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 101,5. 114 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage113
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW101,5
Fälle gesamt3.201
Fälle gesamt/100.000 EW2.875,0
Todesfälle gesamt114
Einwohnerzahl111.338
BundeslandNordrhein-Westfalen
Meldung des RKI.

Corona in Remscheid

Alle unsere Meldungen zu Corona in Remscheid und den Inzidenzwert Remscheid findet man auch direkt und einfach unter www.corona-remscheid.de.

Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81  zu erreichen!

Corona-Beschluss der Bundeskanzlerin mit den Regierungschef*innen der Länder

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat gemeinsam mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder die weiteren Corona-Regeln beschlossen. Diese müssen jetzt wieder in eine Coronaschutzverordnung des Landes eingefasst werden, um in geltendes Recht umgesetzt zu werden.

Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder fassen folgenden Beschluss:

Videoschaltkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am 19. Januar 2021

BESCHLUSS

Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder fassen folgenden Beschluss:

Zum Beginn des Jahres 2021 gibt es in der Corona-Pandemie große Hoffnung. Die Zulassung von inzwischen zwei Impfstoffen, der Beginn der Impfungen und die Aussicht auf weitere erfolgreiche Impfstoffkandidaten sind verbunden mit der Hoffnung, dass die Pandemie in diesem Jahr überwunden werden kann. Genau dies war auch von Anfang an das Ziel von Bund und Ländern: Sobald bei entsprechender Verfügbarkeit allen Bürgerinnen und Bürgern ein Impfangebot gemacht werden kann, gibt es eine Perspektive für eine Normalisierung unseres Alltags und die Rückkehr zu einem Leben ohne pandemiebedingte Einschränkungen.

Ferner zeigt sich deutlich, dass die Beschränkungen seit dem 16. Dezember wirken und Neuinfektionszahlen zurück gehen. Mit Erleichterung nehmen Bund und Länder zur Kenntnis, dass damit auch die Belastung der Krankenhäuser und Intensivstation auf immer noch hohem Niveau jetzt leicht rückläufig ist. Das hat auch viel mit dem besonnenen Verhalten der Bürgerinnen und Bürger während der Weihnachtsfeiertage zu tun. Dafür sind die Bundeskanzlerin und Regierungschefinnen und -chefs der Länder von Herzen dankbar.

Zu Beginn dieses neuen Jahres gibt es aber auch große Herausforderungen: Die Impfstoffmengen werden – bei allen Bemühungen um frühzeitige Impfstofflieferungen und zusätzliche Produktionskapazitäten – in den kommenden Monaten noch knapp sein, sodass eine Entspannung der Lage durch Impfimmunität in der Bevölkerung noch nicht zu erwarten ist. Allerdings wird es durch die laufenden Impfungen einen zunehmenden Schutz der besonders vulnerablen Gruppen geben. Der Winter ist außerdem ohnehin eine Zeit, in der Atemwegserkrankungen sich leicht ausbreiten, was die Bekämpfung des Virus erschwert. Darüber hinaus sind alle Bürgerinnen und Bürger von den langen Monaten des Lebens in der Pandemie angestrengt und wünschen sich eine baldige Entlastung von den pandemiebedingten Einschränkungen.

Ganz wesentliche Sorgen machen aber vor allem die Erkenntnisse über Mutationen des SARS-CoV2-Virus. Die britischen Gesundheitsbehörden und die überwiegende Zahl der Forscher sind sehr alarmiert, weil epidemiologische Erkenntnisse darauf hindeuten, dass die dort aufgetretene Mutation B1.1.7 deutlich infektiöser ist, als das uns bisher bekannte Virus. Ähnlich wie damals zu Beginn der Pandemie hinsichtlich des Virus gibt es jetzt hinsichtlich der neuen Mutation noch keine eindeutige Gewissheit bezüglich deren Eigenschaften. Da die Mutation B.1.1.7 bereits in Deutschland nachgewiesen wurde, sind Bund und Länder gemeinsam der Auffassung, dass der jetzige Erkenntnisstand zwingend ein vorsorgendes Handeln erfordert, weil die Folgen einer Verbreitung einer Virusmutation mit höherem Ansteckungspotenzial eine schwerwiegende Verschärfung der pandemischen Lage bedeuten würde. Deshalb gebietet es das Vorsorgeprinzip, den weiteren Eintrag nach Deutschland und die Verbreitung der Mutationen in Deutschland möglichst weitgehend zu unterbinden.

Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und -chefs der Länder sind daher heute vorgezogen zu einer Konferenz  zusammengetreten, um zur Abwendung der Risiken, die durch die Mutation hinzugetreten sind, den Rückgang des Infektionsgeschehens in Deutschland noch einmal deutlich zu beschleunigen. Bei einer niedrigen Reproduktionszahl wird auch die Reproduktion einer möglichen ansteckenderen Mutation stärker gehemmt. Dazu ist es erforderlich, weitere Maßnahmen zu ergreifen. Eine schnelle Senkung der Infektionszahlen führt dazu, dass die Gesundheitsämter die Infektionsketten wieder kontrollieren können, um ein erneutes exponentielles Ansteigen der Neuinfektionen zu verhindern.

Wesentlicher Erfolgsfaktor für alle Maßnahmen ist dabei die Bereitschaft der Bürgerinnen und Bürger, die Maßnahmen in ihrem Alltag so umzusetzen, dass das Virus wirklich keine Chance zur Verbreitung hat. Die weit überwiegende Zahl der Menschen in Deutschland tut dies seit fast einem Jahr mit großer Disziplin. Allerdings zeigen die Mobilitätsdaten, dass das öffentliche Leben im März und April 2020 stärker zurückgegangen war. Deshalb appellieren Bund und Länder jetzt noch einmal an alle Bürgerinnen und Bürger: Auf die nächsten Wochen in der Pandemie kommt es entscheidend an. Wir müssen die Infektionszahlen jetzt wieder dauerhaft unter eine 7-Tage-Inzidenz von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner senken, damit wir ähnlich wie im Sommer des letzten Jahres bei niedrigem Infektionsniveau wieder Normalität zurückgewinnen können.

Wenn die Virusmutationen sich tatsächlich als deutlich ansteckender erweisen, ist eine weitere deutliche Verschärfung der Situation wahrscheinlich. Dies gilt es zu vermeiden. Deshalb braucht es jetzt eine gemeinsame Anstrengung von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft, um schnell die Neuinfektionszahlen zu senken.

19.01.2021: Aktuelle Gesundheitslage in Remscheid

Bedauerlicherweise gibt es an dieser Stelle erneut Todesfälle zu vermelden. Eine 94-jährige Remscheiderin und ein 81-jähriger Remscheider sind mit der Corona-Infektion verstorben.

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 169 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden.

Damit gibt es insgesamt 3.189 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 2.906 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 114 Menschen sind leider verstorben.

Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 429 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen.

Die Krankenhäuser vermelden 26 positive Fälle in stationärer Behandlung, darunter 5 intensivpflichtige Behandlungen (2 beatmet), Stand 18.01.2021 (Das sind nicht unbedingt Remscheiderinnen und Remscheider.).

Quelle: Stadt Remscheid

Robert Koch Institut für Remscheid heute

Es gibt insgesamt 3.189 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 112,3. 114 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage125
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW112,3
Fälle gesamt3.189
Fälle gesamt/100.000 EW2.864,3
Todesfälle gesamt114
Einwohnerzahl111.338
BundeslandNordrhein-Westfalen
Meldung des RKI.

Corona in Remscheid

Alle unsere Meldungen zu Corona in Remscheid und den Inzidenzwert Remscheid findet man auch direkt und einfach unter www.corona-remscheid.de.

Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81  zu erreichen!