Zweite Coronaschutzimpfung in weiteren vier Alten- und Pflegeeinrichtungen abgeschlossen

Nach der Alloheim Altenresidenz, die als erste Remscheider Alten- und Pflegeeinrichtung ihre zweite Schutzimpfung am 17. Januar erhalten hat, haben heute vier mobile Impfteams mit Unterstützung der Feuerwehr Remscheid vier weitere Einrichtungen zum zweiten Mal angefahren. Von 9 bis 17 Uhr wurden insgesamt 636 Spritzen gesetzt. Zusätzlich gab es auch wieder zahlreiche Erstimpfungen.

Nach ihrer ersten Coronaschutz-Impfung am 30. Dezember erhielten heute alle 470 in Frage kommenden Bewohnerinnen, Bewohner und Mitarbeitenden aus den Einrichtungen Haus Clarenbach, Diakoniezentrum Hohenhagen, Haus Herder Straße und Diakoniezentrum Hasten ihre zweite Biontech/Pfizer-Injektion. Nur wenigen Menschen war heute eine erneute Impfung – beispielsweise aus gesundheitlichen Gründen – nicht möglich.

Darüber hinaus wurde in den Einrichtungen erstgeimpft, wer sich der Impfaktion am 30. Dezember nicht hatte anschließen können oder wollen. Erstimpfungen erhielten außerdem wieder zahlreiche Mitglieder verschiedener ansässigen Rettungsdienste sowie Mitarbeitende von Remscheider ambulanten Diensten – allesamt Personen der Impfkategorie 1.

Bilanz des Tages: Insgesamt wurden von 9 bis 17 Uhr 636 Spritzen gesetzt – und damit zum zweiten Mal viele Personen gegen das Coronavirus immunisiert.

Corona in Remscheid

Alle unsere Meldungen zu Corona in Remscheid und den Inzidenzwert Remscheid findet man auch direkt und einfach unter www.corona-remscheid.de.

Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81  zu erreichen!

Sechs Kitas beim Projekt Zahngesundheit aktiv

Presseinformation der Stadt Remscheid: Arbeitskreis Zahngesundheit für Remscheid | Sechs Kindertageseinrichtungen haben sich am KiTa-Projekt Zahngesundheit beteiligt

Eine willkommene Abwechslung in Zeiten der Corona-Pandemie bot sich den Remscheidern Kindertageseinrichtungen mit dem vom Arbeitskreis „Zahngesundheit für Remscheid“ angebotenen Projekt zum Thema Zahngesundheit. Sechs Kindertageseinrichtungen haben sich dem Projekt angeschlossen und sich intensiv dem Thema Zahngesundheit und Kariesvorbeugung gewidmet. Für die Teilnahme lockte der ZahnGesundheitsPreis in Höhe von je 200 Euro für jede teilnehmende Kindertageseinrichtung. 

Folgende sechs Kindertageseinrichtungen haben teilgenommen: Städt. KiTa Honsberg, Städt. KiTa Remscheider Straße, Ev. KiTa Gertenbachstr., Ev. KiTa Steinackerstr., Kath. KiTa St. Josepf, KiTa Sterntaler des Caritasverbandes.    

Nach Abschluss der Projektphase präsentierten die Kindertageseinrichtungen dem Arbeitskreis mit einer umfangreichen Dokumentation ihre Ergebnisse und Ideen: Die KiTas beschäftigten sich mit unterschiedlichen Fragestellungen und Arbeitsaufträgen zum Thema. In den Mittelpunkt rückten dabei natürlich die „Zähne“, das heißt die Milchzähne, die Wackelzähne, die „großen“ bleibenden Zähne, die Funktion der Zähne, der Aufbau der Zähne, die Zahnbakterien, der Zahnbelag, die Pflege und die richtige Zahnputztechnik, der Zahnarzt und natürlich die gesunde zuckerarme Ernährung. Viele Ideen wurden unterstützt von „Stinki“ und „Blinki“. Wie die Namen schon vermuten lassen, verkörpert „Stinki“ den stinkenden, schmutzigen und kranken Zahn, der viele ungesunde Sachen isst und sich nicht die Zähne putzt. „Blinki“ hingegen ist der saubere und gesunde Zahn, der sich regelmäßig die Zähne putzt und sich gesund ernährt. Es wurden Collagen und Mobiles mit „Stinki“ und „Blinki“ gebastelt, Zahnputzlieder gesungen und gemeinsam Kinderbücher zur Zahngesundheit angeschaut und vorgelesen. Darüber hinaus wurden die Themen mit Sprech- und Sprachübungen, Bewegungseinheiten, Hygieneübungen und gemeinsamen Mahlzeiten vermittelt. Die Städt. Kita Remscheider Straße schrieb die Bildergeschichte „Wie die Fledermaus „Fledi“ ihre Zähne verlor“ und die Mitarbeiter der Ev. KiTa Gertenbachstraße führten das Theaterstück „Rotkäppchen mal anders“ für die Kinder auf.

Fazit: „Die Kinder und die Zahngesundheit haben auf jeden Fall von diesem Projekt profitiert.“

Der Arbeitskreis „Zahngesundheit für Remscheid“

„Alle Kinder haben das Recht auf gesunde Zähne“ – Mit diesem Leitgedanken bietet der Arbeitskreis „Zahngesundheit für Remscheid“ die Karies-Gruppenprophylaxe nach § 21 SGB V in Kindertageseinrichtungen, Grund- und Förderschulen an. Während der Corona-Pandemie durfte/darf dieses Angebot nicht durchgeführt werden.

Auch das tägliche Zähne putzen in der Kindertageseinrichtung findet nicht wie gewohnt statt. Mit der Zahnputzanleitung erinnert der Arbeitskreis daher an die regelmäßige Zahnpflege in der Familie.

Zahnputzanleitung vom Arbeitskreis Zahngesundheit für Remscheid.
Zahnputzanleitung vom Arbeitskreis Zahngesundheit für Remscheid.

GRÜNE: Keine Unsicherheit bei den Elternbeiträgen schaffen

Mit Verwunderung und gleichermaßen Verärgerung reagiert die Ratsfraktion der Remscheider Grünen auf den jüngsten Vorstoß der CDU-Fraktion zu den Elternbeiträgen.

„Es ist doch selbstverständlich und außerdem Beschlusslage des Rates, dass die Elternbeiträge erstattet werden, wenn die Kinder weder die Kita noch die OGS besuchen. Nach den verspäteten Beschlüssen der CDU geführten Landesregierung ist das selbstverständlich auch für die wenigen Tage im Dezember zu erwarten. Unsere Verwaltung arbeitet vorbildlich. Statt Solidarität und Augenmaß in der Pandemie-Lage erkennen zu lassen, versucht die CDU Unsicherheit und Misstrauen zu schüren“, so Jutta Velte, schulpolitische Sprecherin der Grünen. „Die Familien befinden sich durch die Schließungen von Schule und den Teilschließungen der Kitas ohnehin in einer Ausnahmesituation“, ergänzt Ilka Brehmer, familienpolitische Sprecherin der grünen Ratsfraktion. „Dazu trägt die CDU mit ihrem Antrag auch noch bei. Statt nach Lösungen zu suchen verliert sie sich im politischen Klein-Klein. Sehr bedauerlich.“

Digitaler Kurs für Musiklehrkräfte

Presseinformation der Stadt Remscheid: Kommunales Bildungszentrum/Musik- und Kunstschule | Digitaler Kurs für Musiklehrkräfte „Musikproduktion / Online-Musizieren / Konferenzsound“

Noch nie waren Musikerinnen und Musiker sowie Lehrkräfte so sehr auf digitale Arbeitsmittel angewiesen wie in der aktuellen Situation. Die Abteilung Musik- und Kunstschule bietet daher Interessierten einen digitalen Kurs an, der die Fähigkeiten in folgenden Gebieten stärkt und weiterentwickelt:

  • Wie mische ich einen guten Sound für Videokonferenzen? Wie kann ich die Bildqualität verbessern?
  • Notwendiges Equipment für eine Basisausrüstung.
  • Was ist eine „Digital Audio Workstation“ (DAW) und wie gehe ich mit ihr um (bspw. Logic Pro X)? Andere DAW’s wie Cubase oder FLStudio werden ebenfalls besprochen und Grundlagen erarbeitet.
  • Einführung in Logic: Wie macht man Aufnahmen mit einem Mikrofon oder einem virtuellen Instrument.
  • Aufnehmen, Schneiden, Abmischen von Audio Files. 
  • Wie kann ich kreativ mit dem Aufnehmen von Alltagsgegenständen umgehen? Wie kann ich die digitale Technik in meine künstlerische und pädagogische Arbeit mit einbeziehen?

Das Kursangebot steht Anfängerinnen und Anfängern genauso offen wie Fortgeschrittenen. Der Unterricht findet per „Zoom“ statt. Die Teilnehmenden erhalten nach Anmeldung die entsprechenden Zugangsdaten. Der Kurs ist fortlaufend, so dass ein Einstieg jederzeit möglich ist.

Termin: immer dienstags von 16:30 bis 18 Uhr

Dozent: Chris Möhlenkamp
Entgelt: 27 Euro / Monat

Anmeldung: www.mks-remscheid.de/anmeldung

Informationen zur Anmeldung und zum Kurs unter (0 21 91) 16 – 2529 oder per Mail an musikkunstschule@remscheid.de

GRÜNE: Verzögerter Start der Impfzentren führt zu neuerlichem Informationschaos

Zur Verschiebung des Starts der Impfzentren erklärt David Schichel, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN: „Die katastrophale Informationspolitik des Landes und erneute Planungspannen bei den Impfungen führen uns schon wieder in ein Informationschaos. In Windeseile mussten die Kommunen Ende letzten Jahres Impfzentren aufbauen, Räumlichkeiten und Personal finden. Seitdem warten die Zentren auf den Start der Impfungen, der immer weiter verzögert wird. Auf den Kosten für den Betrieb bleibt die Stadt sitzen, denn anders als für privat angemietete Flächen, zahlt das Land den Kommunen für die Bereitstellung der Impfräume keinen Cent.

Zu Lasten unserer älteren Mitbürger*innen wird der Impfstart nun um eine weitere Woche nach hinten geschoben. Dies sind sieben verlorene Tage bei der Bekämpfung der Pandemie. Die Stadt Remscheid hatte alles auf den 1. Februar eingerichtet. Eine vom Land gewünschte gemeinsame Benachrichtigung durch Oberbürgermeister Mast-Weisz und Landesgesundheitsminister Laumann, wurde gerade versandt und wird mittlerweile bei den ersten Bürger*innen im Briefkasten gelandet sein. Der hier genannte Termin ist aber seit heute bereits wieder obsolet. Wir erwarten, dass das Land für diesen Aufschub und die neuerlich notwendige Information an die Bevölkerung gerade steht und weder den Schwarzen Peter, noch die Kosten weiter auf die Kommunen abwälzt.“

Geschafft: Mehr Park als Parkplatz

Die Linde am Rathaus Lüttringhausen, die ironischerweise Parkplätzen weichen sollte, während das Gelände hinter dem Rathaus zum Park werden sollte, scheint gerettet.

Die Bauverwaltung der Stadt Remscheid hat der Bezirksvertretung Lüttringhausen für BV-Sitzung am 27. Januar 2021 eine aktualisierte Vorlage übersandt, in der auf die Anlage der ursprünglich angedachten zusätzlichen vier Parkplätze verzichtet wird. Somit muss auch die Winterlinde nicht mehr gefällt werden. Der gesunde Baum sollte allein wegen der Neuanlage von Parkplätzen abgeholzt werden.

„Der gemeinsame Einsatz von Bezirksvertretung und Heimatbund gegen die Anlage dieser Parkplätze und dem Abholzen des Baumes ist damit erfolgreich gewesen. Unsere Argumentation, dass es für die zusätzlichen Einstellplätze keine Rechtsgrundlage gibt, ist damit letztlich akzeptiert worden.“

Peter Maar, Ehrenvorsitzender vom Heimatbund Lüttringhausen

Dass die Neuanlage oder Wiedereinrichtung von Parkplätzen am oder hinter dem Rathaus einer rechtlichen Grundlage entbehrt, recherchierte der Autor dieser Zeilen bereits 2018. Hinter dem historischen Lütterkuser Rathaus wurde damals beim Bau kein Parkplatz angelegt. Nach Auskunft von Jörg Schubert, Leiter des städtischen Fachdienstes Bauen, Vermessung und Kataster, ändert sich die vorgeschriebene Anzahl an Parkplätzen am Rathaus durch die Sanierung oder Umgestaltung des Rathausumfeldes nicht, das wäre nur der Fall bei einer Nutzungsänderung, aber das Rathaus bleibt Rathaus. Die Bürger*innen haben sich mit Unterstützung des Heimatbundes, Peter Maar, Dirk Bosselmann und Stephan Jasper sind da einzig hervorzuheben, allen Einlässen der Verwaltung zum Trotz, erneut erfolgreich gegen neue Parkplätze und gegen das Abholzen eines gesunden Baumes gewehrt. Erneut erfolgreich? Gewiss, denn für ein DOC oder ein Gewerbegebiet an der Blume gilt auch weiterhin: Blume? Pusteblume!

Die Winterlinde darf bleiben

Mit großer Freude nahm heute Mittag Bernhard Ruthenberg (Bündnis 90/Die Grünen), Mitglied der Bezirksvertretung Lüttringhausen, die gute Nachricht auf, dass die Winterlinde hinter dem Rathaus in Lüttringhausen nicht gefällt wird. Im Zuge der geplanten Umgestaltung des Rathausumfelds in Lüttringhausen sollte der Baum Parkplätzen weichen. Am 09.12.2020 gab es mit Mitgliedern der Bezirksvertretung und etlichen Bürgern, trotz ungemütlicher Temperaturen, einen Ortstermin, um den Baum erhalten zu können. „Dieses Engagement hat nun Früchte getragen. Ein großer Dank auch an die Verwaltung, die diese Entscheidung möglich gemacht hat“, so Bezirksvertreterin Jutta Velte (B90/Grüne). „Dass die Bürger sich für diesen Baum in so großer Zahl stark gemacht haben, ist ein positives Zeichen für das bürgerliche Engagement in unserer Stadt“, ist sich Bernhard Ruthenberg sicher.

Zweitimpfung heute und morgen mit Biontech/Pfizer-Impfstoff

Die vereinbaren Zweitimpfungen sind gesichert und finden statt. Heute erhalten alle Personen, die in Remscheid am 30. Dezember die erste Dosis des Impfstoffes Biontech/Pfizer erhalten haben, die zweite Injektion desselben Impfstoffes. Gleiches gilt morgen für alle Personen, die am Silvestertag erstgeimpft worden.

Corona in Remscheid

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Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

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Zentrale Impfzentren gehen landesweit erst am 8. Februar an den Start

Das Land hat der Stadt Remscheid gestern mitgeteilt, dass die Impfstoff-Produktion im belgischen Biontech-Werk reduziert wurde. Hintergrund ist die erforderliche Erweiterung des Werkes zur Steigerung der Produktionskapazität. In der Folge wird es vorübergehend keine Auslieferungen für Erstimpfungen geben, das Land hat alle Bestellungen storniert. Hiervon sind insbesondere die Impfungen in den Krankenhäusern betroffen, die zum Wochenbeginn gestartet sind. Laut aktuellem Hinweis des Gesundheitsministeriums NRW (https://www.mags.nrw/coronavirus-schutzimpfung) wird der Start der landesweit installierten Impfzentren deswegen um eine Woche auf den 8. Februar verschoben.

Corona in Remscheid

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Land gibt Terminbuchungen für Corona-Schutzimpfungen ab dem 25. Januar frei

Informationsschreiben von Gesundheitsminister Laumann und Oberbürgermeister Mast-Weisz sind unterwegs. Zentrale Impfzentren gehen landesweit erst am 8. Februar an den Start.

Wie berichtet, hat die Landesregierung Nordrhein-Westfalen zu Beginn der vergangenen Woche den Start für die Corona-Schutzimpfungen der über 80-Jährigen in den zentralen Impfzentren ab Anfang Februar angekündigt. Noch in dieser Woche erhalten alle Remscheiderinnen und Remscheider, die 80 Jahre oder älter sind, hierzu Post. Ein Minister-Brief informiert allgemein zum landesweiten Impfstart in den Impfzentren und über die Terminreservierungen ab dem 25. Januar unter der kostenlosen Telefonnummer (0800) 116 117 01 oder online auf der Internetseite www.116117.de.

Der Brief von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz enthält darüber hinaus Remscheid-spezifische Informationen zum Impfen im Impfzentrum Halle West. Die Hinweise sind nicht abschließend, neue Informationen zum Thema werden jeweils zeitnah öffentlich berichtet.

Aktuell wird beispielsweise noch geklärt, unter welchen Bedingungen die Hausärzte im Einzelfall einen Krankentransportschein für die Fahrt ins Impfzentrum und zurück nach Hause ausstellen können.  

Beide Schreiben sind auf den Weg gebracht. Insgesamt wurden rund 8.300 Personen angeschrieben. Darunter befinden sich allerdings auch diejenigen, die ihren Lebensmittelpunkt in einer Einrichtung der Alten- oder Behindertenhilfe haben und demzufolge bereits ein Impfangebot erhalten haben. Die Schreiben finden Interessierte in der Anlage.

Anlagen

Corona in Remscheid

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Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

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20.01.2021: Aktuelle Gesundheitslage in Remscheid

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 147 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden.

Damit gibt es insgesamt 3.201 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 2.940 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 114 Menschen sind leider verstorben.

Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 351 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen.

Die Krankenhäuser vermelden 28 positive Fälle in stationärer Behandlung, darunter 7 intensivpflichtige Behandlungen (2 beatmet), Stand 20.01.2021 (Das sind nicht unbedingt Remscheiderinnen und Remscheider.).

Quelle: Stadt Remscheid

Robert Koch Institut für Remscheid heute

Es gibt insgesamt 3.201 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 101,5. 114 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage113
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW101,5
Fälle gesamt3.201
Fälle gesamt/100.000 EW2.875,0
Todesfälle gesamt114
Einwohnerzahl111.338
BundeslandNordrhein-Westfalen
Meldung des RKI.

Corona in Remscheid

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Corona und Homeschooling: große Herausforderung

Auch Wuppertaler Schüler lernen wegen der Corona-Pandemie zuhause. Das „Homeschooling“ erfolgreich anzubieten, stellt auch die Stadt vor große Herausforderungen. Nach einem bundesweit holprigen Start Ende der Weihnachtsferien läuft der Betrieb in Wuppertal jetzt in geregelten Bahnen.

Homeschooling stellt alle Beteiligten vor ganz neue und sehr vielfältige Herausforderungen – soziale, pädagogische und eben auch technische. Um Homeschooling technisch erfolgreich abzuwickeln, kommen schlussendlich einige Anforderungen zusammen – hakt es an einer Stelle, kommt schnell alles ins Stocken“, erklärt Oberbürgermeister Uwe Schneidewind. „Eine breitbandige Anbindung der Schulen, aber auch der Schüler ist die Grundvoraussetzung für digitalen Unterricht. Hinzu kommen die Ausstattung mit entsprechenden (mobilen) Endgeräten für die Lehrer, aber auch für die Schüler – unabhängig von den finanziellen Möglichkeiten der Familie, mit denen dann die entsprechenden Lernplattformen in den Schulen genutzt werden können“, führt der Oberbürgermeister aus.

In Bezug auf breitbandige Anbindung der Schulen ist die Stadt sehr gut aufgestellt. „Hier haben wir früh die richtigen Weichen gestellt – das kommt uns jetzt zu Gute. Die Stadtverwaltung verfügt über ein eigenes Glasfasernetz, an das mittlerweile fast alle 95 Schulen auch angebunden sind. Hier wurden in den letzten Jahren im Rahmen des Förderprojektes „Gute Schule“ erhebliche Fortschritte gemacht. Die letzten städtischen Schulen sind bis Ende März angebunden“, so Stadtdirektor Dr. Slawig, in dessen Geschäftsbereich die IT-Betreuung der Schulen im November vergangenen Jahres übergegangen ist.

Keine weißen Flecken mehr

„Bei der Anbindung der Schülerinnen und Schüler gibt es natürlich erhebliche Unterschiede – wir haben in Wuppertal noch einige weiße und auch graue Flecken, wo die verfügbare Bandbreite noch dringend erweitert werden muss. Hier müssen und werden wir aktiv werden. Gerade an diesem Thema sehen wir, dass ein Internetanschluss mit ausreichender Bandbreite ein wesentlicher Bestandteil der gesellschaftlichen Teilhabe ist“, ergänzt Oberbürgermeister Schneidewind.

Aktuell startet das Projekt zur Schließung der weißen Flecken. Weitere Maßnahmen zur Schließung der grauen Flecken sollen folgen – hierzu ist auch geplant, die verfügbaren städtischen Ressourcen in Bezug auf Glasfasern und Leerrohre aktiv einzusetzen, um den Breitbandausbau zu beschleunigen. 

Die ersten Tage im Homeschooling Ende 2020 haben jedoch gezeigt, dass bei der Menge an gleichzeitigen Zugriffen durch viele Schüler die Serverkapazitäten in den Schulen teilweise zum Problem geworden sind. Die meisten Schulen verfügen über eigene Server, auf denen die Schulplattform iServ betrieben wird. 

Server aufgerüstet

„Wir dürfen nicht vergessen, dass die Systeme, die vor Jahren bereits angeschafft wurden, für die heutige Situation nie vorgesehen waren. Bei der Dimensionierung der Server ist man nie davon ausgegangen, dass sich alle Schüler gleichzeitig im Distanzunterricht aufhalten würden. Als die ersten Probleme im Dezember identifiziert wurden, haben wir sofort gehandelt.“, beschreibt Dr. Slawig die Problematik.

Für alle Server, die noch aufzurüsten waren, wurden sofort Prozessoren und Speicher bestellt. Dienstag werden die letzten Prozessoren getauscht. Bei den 14 am stärksten betroffenen Schulen waren die Systeme aber nicht so weit aufrüstbar, wie dies nötig gewesen wäre. Daher wurden aus Mitteln des Digitalpaktes neue Server bestellt, die jedoch auf Grund des Volumens und der aktuell gestörten Lieferketten mehrere Monate Lieferzeit haben. Es wurden daher in den Ferien Systeme als Notfallersatz installiert und zur Überbrückung bereitgestellt. Die letzten Server wurden am Tag nach Wiederbeginn des Unterrichts getauscht.  Diese Systeme können nicht dauerhaft als Server betrieben werden, sind aber leistungsstark genug, damit die Schulen arbeiten können. Insgesamt wurde Hardware für rund 250.000 Euro für die Notfallmaßnahmen bestellt.

Am ersten Tag nach den Ferien kam es trotzdem zu erneuten Ausfällen. Die meisten Schulserver liefen oder konnten zumindest zeitnah wieder in Gang gesetzt werden, jedoch kam es am Montag dann bundesweit zu Problemen mit den Videokonferenzservern von iServ – die Videokonferenzen laufen nicht auf den lokalen Servern in den Schulen, sondern auf Servern des Herstellers der Plattform. Dienstag gab es erneut Störungen. Seit Mittwoch sind die Probleme beim Hersteller nur noch punktuell zu verzeichnen und die Systeme laufen stabil. Auch die mittlerweile aufgerüsteten oder getauschten Server laufen aktuell weitgehend stabil. 

Fördermittel für Endgeräte

„Störungen und Ausfälle kann es bei der Belastung aktuell leider immer geben – da muss man realistisch sein. Wir haben viel nachgerüstet und müssen in Teilen mit Übergangslösungen leben – wenn sich aber alle Schüler gleichzeitig einloggen und Videokonferenzen starten, laufen die Systeme am Limit. Die Schulen haben sich aber auch angepasst und versuchen die Last zu verteilen – das hilft ungemein. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt sind hier auch im Austausch mit vielen Schulen, um einen stabilen Betrieb zu gewährleisten“, resümiert Dr. Slawig die aktuelle Situation.

Neben Internetanbindung und den Lernplattformen spielen die Endgeräte natürlich auch eine große Rolle.  Hier hat das Land hat eine Reihe von Förderprojekten aufgelegt. 

„Wuppertal erhält aus den Zusatzvereinbarungen zum DigitalPakt Schule NRW rund 5,2 Millionen Euro. Dadurch konnte die Finanzierung von rund 7.500 mobilen Endgeräten für Wuppertaler Schulen aus dem Sofortausstattungsprogramm für Schülerinnen und Schüler, sowie weiterer rund 3.600 mobiler Endgeräte aus dem Sofortausstattungsprogramm für Lehrer gesichert werden“, so Schuldezernent Dr. Stefan Kühn. Das Land übernimmt für das erst genannte Programm 90 Prozent der Kosten, die restlichen 10 Prozent pro Gerät zahlt die Stadt, beim zweitgenannten Programm erfolgt eine Vollfinanzierung über das Land. 

„Mit der Auslieferung der ersten 2.000 iPads an die Schulen ist am 8. Dezember begonnen worden, dies konnte noch vor Weihnachten abgeschlossen werden. Weitere 1.800 iPads inklusive Tastatur und Cover sind bestellt und werden hoffentlich kurzfristig ausgeliefert. Allerdings gibt es hier massive Lieferprobleme“, erklärt Kühn. Der Stadtbetrieb Schulen wird insgesamt 21,3 Millionen Euro dank des Digitalpaktes für die Digitalisierung der Schulen umsetzen.

In den nächsten Wochen und Monaten werden noch über 7.000 Windowsgeräte für Lehrer und Schüler an Wuppertaler Schulen verteilt. Zudem werden aus dem Digitalpakt noch einmal in Höhe von 1,2 Millionen Euro iPads bestellt, und Ende Februar weitere mobile Windows Endgeräte. Alle anderen Beschaffungen wie zum Beispiel PCs, Monitore und Activeboards laufen jetzt auch an. Die Beratungsgespräche mit allen 95 Schulen haben das Medienzentrum und Schulamt geführt.

„Natürlich kann man nicht einfach einen Schalter umlegen und das System Schule einfach so auf Homeschooling umstellen, ohne dass es zu Problemen kommt. Das haben wir gemerkt und entsprechend gehandelt. Insgesamt erwarten wir aus allen Programmen mehr als 20.000 Endgeräte für die Schulen, wir werden die Server austauschen und die letzten Schulen an das Glasfasernetz anschließen. Bei mehr als 26 Millionen Investitionsvolumen in so kurzer Zeit war leider abzusehen, dass es zu entsprechenden Lieferzeiten kommen wird. Solche Mengen liegen nicht auf Lager – schon gar nicht in Zeiten von Corona, wo alle Unternehmen und auch wir als Stadtverwaltung massiv technisch aufgestockt haben. Wir haben extra für die Betreuung dieser Volumina im November die Abwicklung der Programme in die Hände unseres Amtes für Informationstechnik und Digitalisierung gelegt und ein eigenes Team für den Aufbau und die Betreuung der IT in den Schulen mit sieben Stellen gegründet. Schulamt, Medienzentrum und das Amt für Informationstechnik bieten hier gemeinsam alle verfügbaren Ressourcen auf, damit die Schulen ordentlich arbeiten können. Es gibt auch ohne die technischen Probleme genügend Herausforderungen, denen sich unsere Schüler und Schulen stellen müssen“, so Oberbürgermeister Uwe Schneidewind.

Quelle: Stadt Wuppertal