Trickbetrüger gehen leer aus

Donnerstag, 14. Januar 2021, kam es in Solingen Ohligs zu einem Trickbetrug, der Dank der aufmerksamen Mitarbeiterin einer Bank fehlschlug.

Ein Täter meldete sich telefonisch bei seinem Opfer und gab sich als Sohn aus, der wegen eines Unfalls dringend eine größere Menge Bargeld benötige. Weiter gab der Mann an, in Untersuchungshaft zu sitzen und das Geld für die Kaution zu brauchen. Nach diesem ersten Gespräch folgten zwei weitere Anrufe, die vorgeblich von der Polizei und der Staatsanwaltschaft ausgingen. Überzeugt vom Wahrheitsgehalt versuchte die ältere Dame Geld von ihrer Bank abzuheben. Der Bankmitarbeiterin fiel der hohe Geldbetrag auf und sie erkundigte sich nach dem Hintergrund. In der Folge ermittelt nun die Kriminalpolizei, um die Betrüger aus der Anonymität zu holen.

Die Polizei warnt vor Trickbetrügern!

  • Seien Sie vorsichtig, wenn Sie jemand telefonisch um Geld bittet.
  • Vergewissern Sie sich, ob der Anrufer wirklich ein Verwandter ist und rufen sie diesen unter der Ihnen bekannten Nummer zurück.
  • Übergeben sie kein Geld an unbekannte Personen.
  • Sollten Sie Zweifel haben, informieren Sie die Polizei über die Notrufnummer 110. (sw)

Baumschnitt auf der Alleestraße ab dem 18. Januar

Ab kommenden Montag, 18. Januar, werden die Baumkronen der 74 Platanen in der Fußgängerzone der Alleestraße durch ein von den Technischen Betrieben Remscheid (TBR) beauftragtes Fachunternehmen beschnitten. Die Arbeiten werden voraussichtlich einen Zeitraum von vier Wochen beanspruchen.

Es wird in diesem Jahr erneut der Zuwachs der letzten Jahre entfernt, um mit dieser turnusmäßigen Schnittmaßnahme ein den örtlichen Gegebenheiten angepasstes Kronenvolumen zu erreichen. Auch in diesem Jahr wird das anfallende Schnittgut nicht mit einem Buschholzhacker an Ort und Stelle gehäckselt. Ebenso wird erneut nahezu ausnahmslos mit einer pneumatischen Astschere gearbeitet. Beides findet aus Gründen des Lärmschutzes statt, aber auch, um Belästigungen durch Späne und Staub möglichst gering zu halten.

Obwohl die beschriebenen arbeitstechnischen Verbesserungen erneut zum Einsatz kommen, bitten die TBR um Verständnis für die mit den Arbeiten verbundenen unumgänglichen kurzzeitigen Beeinträchtigungen.

17.01.2021: Corona in Wuppertal

Robert Koch Institut für Wuppertal heute

Es gibt insgesamt 10.965 positiv getestete Wuppertalerinnen und Wuppertaler. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 140,2. 271 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage498
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW140,2
Fälle gesamt10.965
Fälle gesamt/100.000 EW3.087,9
Todesfälle gesamt271
Einwohnerzahl355.100
BundeslandNordrhein-Westfalen
Meldung des RKI.

17.01.2021: Corona in Solingen

Insgesamt wurden seit Ausbruch der Pandemie in Solingen bisher 5.320 bestätigte Fälle gemeldet.

Aktuell sind 273 Personen nachgewiesen infiziert, 33 Patient:innen werden derzeit stationär behandelt, die übrigen ambulant betreut. 4.929 Menschen sind wieder genesen. 118 mit dem Virus infizierte Menschen sind bisher verstorben.

In den letzten sieben Tagen sind insgesamt 163 Corona-Neuinfektionen festgestellt worden. Damit entfallen 102,4 neue Fälle auf je 100.000 Menschen, die in der Klingenstadt leben.

In Quarantäne befinden sich derzeit insgesamt 621 Personen. Die Quarantäne konnten 21.904 Personen beenden.

Quelle: Stadt Solingen – Stand: 16.01.2021 – 14:36 Uhr

Robert Koch Institut für Solingen heute

Es gibt insgesamt 5.320 positiv getestete Solingerinnen und Solinger. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 107,4. 118 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage171
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW107,4
Fälle gesamt5.320
Fälle gesamt/100.000 EW3.340,8
Todesfälle gesamt118
Einwohnerzahl159.245
BundeslandNordrhein-Westfalen
Meldung des RKI.

Corona-Hotline für Solingen

Abstand halten, Mund und Nase bedecken, Einschränkungen und Schutzmaßnahmen beachten – jede und jeder von uns kann dazu beitragen, die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Nur gemeinsam können wir es schaffen. Die Stadt Solingen hat eine Corona-Hotline eingerichtet: 0212 / 290-2020. Infos aus Solingen: Wir alle sind gefordert.

Phase 2 der Corona-Impfungen startet am 1. Februar

Alle Wuppertalerinnen und Wuppertaler, die Ende Januar ihr 80. Lebensjahr vollendet haben, erhalten in der kommenden Woche ein durch die Stadt versandtes Info-Schreiben von NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann. Darin steht, wie sie sich ab 25. Januar zur Corona-Schutzimpfung anmelden können.

Übersicht zum Ablauf der COVID 19-Impfungen

Phase 1

Die Impfungen haben am 27.12.2020 mit mobilen Impfteams in den Alten- und Pflegeeinrichtungen begonnen. Diese erste Phase wird zum Ende des Monats Januar abgeschlossen. In Wuppertal haben aktuell rund 5.850 Bewohner*innen und Beschäftigte der Einrichtungen ihre erste Impfung erhalten, die (Stand heute) 21 Tage später wiederholt werden muss, um den vollen Impfschutz zu entfalten. Rund 70 Prozent der Bewohner*innen und des Personals haben sich impfen lassen. Bis Ende Januar erhält Wuppertal nur noch die restlichen Impfdosen zum Abschluss der Impfungen in den Einrichtungen und die Impfdosen für Krankenhausbeschäftigte, die COVID 19-Patienten behandeln und versorgen, nicht, wie noch in der vergangenen Woche vom Land angekündigt, fortlaufend 1.600 Impfdosen je Woche. Grund für diesen Strategiewechsel ist, dass andere Kommunen und Kreise bei den Impfungen in den Einrichtungen noch längst nicht so weit sind wie Wuppertal. Diese haben nun zunächst Vorrang, damit die Phase 1 landesweit einheitlich abgeschlossen und die Phase 2 am 1. Februar einheitlich begonnen werden kann. 

Phase 2

Die Phase 2 beginnt am 1. Februar 2021. Impfberechtigt sind nun alle Bürgerinnen und Bürger, die zum Stichtag das 80. Lebensjahr vollendet haben sowie die Mitarbeiter der Rettungsdienste und ambulanter Pflegedienste. Geimpft wird im Impfzentrum am Freudenberg, das am 1. Februar in Betrieb geht.

In NRW sollen ab Februar 80.000 Impfdosen je Woche zur Verfügung stehen; das wären für Wuppertal 1.600 Dosen je Woche.

Die impfberechtigte Gruppe 80+ erhält in der dritten Kalenderwoche ein durch die Stadt versandtes Schreiben von NRW-Gesundheitsminister Laumann mit Informationen zur Terminvereinbarung. Termine sollen ab dem 25. Januar telefonisch oder via Online-Anmeldung vereinbart werden können. Nach der Anmeldung erhalten die Impfberechtigten ein weiteres Anschreiben mit allen notwendigen Informationen und Unterlagen zum Impftermin. Eine Impfung ohne Termin ist ausgeschlossen. Wer das Impfzentrum nicht aufsuchen kann, wird zu einem späteren Zeitpunkt durch seinen Hausarzt zuhause geimpft. Ein dazu in der Handhabung geeigneter Impfstoff steht derzeit noch nicht zur Verfügung.

In Wuppertal gehören rund 25.000 Personen zur Impfgruppe 80+. Parallel erfolgt die Impfung des Krankenhauspersonals in den Krankenhäusern sowie der Rettungsdienste und der Beschäftigten von Ambulanten Pflegediensten, ebenfalls im Impfzentrum.

Erreichbarkeit des Impfzentrums

Das Impfzentrum verfügt über zahlreiche Parkplätze und eine ÖPNV-Anbindung, die bei Bedarf kurzfristig intensiviert werden kann. Von Angeboten ehrenamtlicher oder professioneller Fahrdienste für unterstützungsbedürftige Menschen, die das Impfzentrum nicht alleine aufsuchen können, rät die Stadt aufgrund des Infektions- und Transportrisikos für diese Gruppe eher ab. Diese Personen sollen vorrangig zuhause geimpft werden, sobald ein passender Impfstoff zugelassen ist.

Definition des impfberechtigten Personenkreises

Die Definition der impfberechtigten Personen und die Reihenfolge der Impfungen ist per Rechtsverordnung des Bundesgesundheitsministeriums verbindlich und abschließend festgelegt. Sie fußt auf der Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) beim Robert-Koch-Institut (RKI). Abweichungen von dieser gesetzlichen Vorgabe sind ausgeschlossen. Entsprechende Anfragen sind zwingend abzulehnen. Der Erlass gebietet zudem eine enge Auslegung, wer zu den definierten Personengruppen zu zählen ist, da der zur Verfügung stehende Impfstoff limitiert ist.

Phase 3 und 4

Die Phase 3 umfasst alle über 70-jährigen, Menschen mit Demenz oder geistiger Behinderung, organtransplantierte Personen, enge Kontaktpersonen von Schwangeren und weitere Gruppen mit hohem Expositionsrisiko, Polizei und Ordnungskräfte in Einsätzen mit hohem Infektionsrisiko.

Phase 4 umfasst alle über 60-jährigen, Personen mit definierten Vorerkrankungen, weitere Beschäftigte medizinischer Einrichtungen, relevante Positionen in Verfassungsorganen und Verwaltungen, kritische Infrastruktur (Lebensmitteleinzelhandel, öffentliche Versorgung, Bundeswehr, Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz und THW, Justiz,  Apotheken und Pharma-Unternehmen, öffentliche Ver- und Entsorgung, Ernährungswirtschaft, Transportwesen, Informationstechnik und Telekommunikation, Erzieher*innen, Lehrer*innen, Menschen mit prekären Arbeits- und Lebensbedingungen.

Weiteres Vorgehen

Bei zunehmender, aber weiterhin begrenzter Impfstoffverfügbarkeit sollen weitere von der STIKO definierte Personengruppen mit besonderen Risiken vorrangig geimpft werden, bis genügend Impfstoff für flächendeckende Impfungen durch die niedergelassenen Ärzte zur Verfügung steht. Die STIKO-Empfehlung setzt sich aus der allgemeinen Impfempfehlung und einer Empfehlung zur Priorisierung zusammen. Die Priorisierungsempfehlung hat nur solange Gültigkeit, bis genügend Impfstoff verfügbar ist. Mittelfristig ist es das Ziel, allen Menschen einen gleichberechtigten Zugang zu einer Impfung gegen COVID-19 anbieten zu können. 

Weil die weitere Entwicklung bei der Zulassung und den Produktionskapazitäten der Impfstoffe nicht abzusehen ist, können Termine noch nicht genannt werden.

Quelle: Stadt Wuppertal

Zum 90. Geburtstag von Johannes Rau: OB Schneidewind würdigt Verdienste

Am 16. Januar wäre der ehemalige Bundespräsident und NRW-Landesvater Johannes Rau, der auch Ehrenbürger der Stadt Wuppertal war, 90 Jahre alt geworden. In einem Schreiben an Christina Rau hat Oberbürgermeister Uwe Schneidewind die Verdienste ihres verstorbenen Ehemannes für Wuppertal gewürdigt.

„Mit Freude und Stolz erinnern die Wuppertalerinnen und Wuppertaler sich daran, dass der langjährige Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen und spätere Bundespräsident zunächst Oberbürgermeister seiner Heimatstadt war“, schreibt Schneidewind. „Hier begann seine bedeutende politische Karriere und hierher kehrte er auch später von Berlin aus immer wieder zurück. Zeit seines Lebens blieb er „seinem“ Wuppertal treu“, so Schneidewind.

Gründung der Bergischen Universität angestoßen

Als Wissenschaftsminister im Düsseldorfer Kabinett setzte Rau sich erfolgreich für die Gründung der Bergischen Universität in Wuppertal ein. Auch daher sei sein Name bis heute untrennbar mit Wuppertal verbunden, schreibt Schneidewind, der in seinem Dienstzimmer an demselben Schreibtisch arbeitet, an dem auch schon Johannes Rau als Oberbürgermeister wirkte.

„Er stand zu seiner Heimat und die Menschen hier sind bis heute stolz und dankbar für alles, was er für sie und die Stadt, aber auch für das Land Nordrhein-Westfalen und die Bundesrepublik getan und erreicht hat“, schließt Schneidewind. „Johannes Rau lebt in den Herzen der Menschen weiter und wir werden ihn immer in dankbarer Erinnerung behalten.“

Am 27. Januar 2006 starb Johannes Rau im Alter von 75 Jahren. 

Corona-Immunisierung schreitet voran – Weitere 280 Personen erstgeimpft

Die Immunisierung gegen Corona schreitet in Remscheid voran. Das erfolgreiche Fazit des heutigen Impftages liest sich so: 116 Bewohnerinnen und Bewohner sowie 164 Mitarbeitende der Alten- und Pflegeeinrichtung der Ev. Stiftung Tannenhof haben heute ihre erste Dosis des Biontech/Pfizer-Impfstoffes erhalten. Die zweite Impfung erfolgt nach drei Wochen am 6. Februar.

Vier Ärzte, drei Medizinische Fachangestellte (MFA), eine Führungskraft und eine Verwaltungsmitarbeiterin der Berufsfeuerwehr waren heute im Einsatz. Bis auf zwei unbrauchbare Dosen, die verworfen werden mussten, konnten alle gelieferten Impfdosen mit Unterstützung des Teams der Stiftung Tannenhof von 9 bis 14 Uhr routiniert und zügig verimpft werden.

Morgen (17.01.) steht die Zweitimpfung in der Alloheim Seniorenresidenz an.

Corona in Remscheid

Alle unsere Meldungen zu Corona in Remscheid und den Inzidenzwert Remscheid findet man auch direkt und einfach unter www.corona-remscheid.de.

Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81  zu erreichen!

Sozialamt informiert: Steuerliche Vorteile für Menschen mit Behinderung ab 2021

Menschen mit Behinderungen erhalten durch das neue Behinderten-Pauschbetragsgesetz einfacher mehr Ermäßigungen bei der Steuererklärung. Darauf weist das städtische Sozialamt hin.

Bereits ab einem Grad der Behinderung (GdB) von 20 wird ein steuerlicher Pauschbetrag gewährt. Dieser beträgt 348 Euro. Ab einem Behinderungsgrad von 30 bis zu einem GdB von 100 sowie bei blinden Menschen und Menschen, die hilflos sind, verdoppeln sich die bisherigen Pauschbeträge.

Bisher konnte der Pauschbetrag erst ab einem festgestellten Grad der Behinderung von 30 in Anspruch genommen werden. Zusätzlich mussten bei einem GdB von 30 oder 40 für die Inanspruchnahme des Pauschbetrages die gesundheitlichen Voraussetzungen einer dauernden Einbuße der körperlichen Beweglichkeit oder eine Berufskrankheit nachgewiesen sein. In diesen Fällen wurde eine entsprechende Bescheinigung zur Vorlage beim Finanzamt ausgestellt. Diese bisher zusätzlich erforderlichen Voraussetzungen entfallen. 

Pauschbetrag ohne weitere Nachweise

Ab 2021 können alle behinderten Menschen ab einem Grad der Behinderung von 20 ohne weiteren Nachweis bei ihrer Steuerveranlagung ab dem Steuerjahr 2021 einen Pauschbetrag geltend machen. Auf Antrag stellt die für das Schwerbehindertenrecht zuständige Stelle des Sozialamtes bei einem GdB von 20 bis 40 eine Bescheinigung zur Vorlage beim Finanzamt aus. Wichtig: Die bisher ausgestellten Bescheinigungen behalten ihre Gültigkeit. Ab einem Grad der Behinderung von 50 genügt nach wie vor die Vorlage des Schwerbehindertenausweises.

Sozialdezernent Dr. Stefan Kühn: „Hier werden bürokratische Hürden für Menschen mit Behinderung abgebaut – das ist ein guter Schritt in die richtige Richtung. Wir arbeiten engagiert daran, dass in unserer Stadt alle Menschen ein gleichberechtigtes Leben führen können. Dazu gehört nicht nur Barrierefreiheit und die Teilhabe an allen Bereichen des Lebens, sondern eben auch die finanzielle Seite – gerade für Menschen, die in vielen Bereichen mit Einschränkungen leben müssen oder wegen ihrer Behinderung höhere finanzielle Kosten haben.“

 Für Fragen zu den neuen Regelungen hilft Sozialamt der Stadt Wuppertal, Abteilung Schwerbehindertenrecht, weiter: schwerbehindertenausweise@stadt.wuppertal.de.

In Remscheid sind weitere 162 Personen der Impfkategorie 1 geimpft

Unter der Leitung von Dr. Christoph Manske hat heute ein vierköpfiges Ärzteteam mit Unterstützung einer Führungskraft und einer Verwaltungsmitarbeiterin der Berufsfeuerwehr 162 Menschen der Impfkategorie 1 in Remscheid mit dem Impfstoff Biontech/Pfizer erstgeimpft.  In der Alten- und Pflegeeinrichtung Haus Lennep haben 32 Bewohnerinnen und Bewohner den Coronaschutz erhalten, 130 Injektionen wurden Rettungskräften, Ärzten und Mitarbeitenden aus stationärer und ambulanter Altenpflege injiziert.

Die Mammutaufgabe heute: Aufgrund einer Fehlinformation waren 162 Impfdosen in die Einrichtung Haus Lennep geliefert worden. Tatsächlich waren für die Einrichtung aber deutlich weniger Dosen angefordert worden, weil – wie öffentlich bekannt – ein Großteil von Bewohnerschaft und Mitarbeiterteam bereits die Coronainfektion durchlebt hatte und deswegen für die Schutzimpfung nicht mehr in Frage kam. Die Folge: 15 Bewohnerinnen und Bewohner ließen sich heute impfen, dazu 17 Mitarbeitende.

Zusätzliche Impfpersonen

Nun galt es, in kürzester Zeit weitere Personen der nach STIKO definierten Impfkategorie 1 zu organisieren, um den überschüssigen Impfstoff nicht verwerfen zu müssen.

Das gelang. „Bemerkenswert hierbei war der großartige Einsatz der Feuerwehrleitung sowie der Heimleitung Jutta Berendes, die es in kürzester Zeit geschafft haben, die gelieferte Menge von 162 Impfdosen statt der angekündigten 42 Dosen zu verimpfen“, so Andrea Saniter, medizinische Leiterin des zentralen Impfzentrums Remscheid.

Auf diese Weise wurde heute nicht nur im Haus Lennep geimpft. 58 Teammitglieder aus dem Rettungsdienst der Feuerwehr, 15 Rettungsdienstmitarbeiterinnen und -mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), 9 der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH), 7 der Notfallrettung Kießling, 2 Notärzte, 1 Impfarzt, 2 Mitarbeitende der Pflegeeinrichtung „Haus Herder Straße“ sowie 36 Angehörige von häuslichen Pflegediensten haben ihre erste Injektion erhalten.

Alle Personen erhalten am 5. Februar ihre Zweitimpfung.

Corona in Remscheid

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Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81  zu erreichen!

Kein Schnee am Hohenhagen!

Für alle, die mit dem Gedanken spielen, am Remscheider Hohenhagen zu rodeln: Es gibt keinen Schnee, er ist blank. Also bleiben Sie bitte zu Hause.

Bitte beachten Sie auch: Bei Neuschnee wird der Hohenhagen abgeriegelt, um Schneetourismus zu verhindern. Denn: Menschengedränge auf Rodelpisten zur Pandemie geht gar nicht. Und rücksichtsloses Verkehrschaos in einem Wohngebiet genauso wenig.

Beim nächsten Schnee gilt also: Straßensperrrungen an allen Zufahrten zum Hohenhagen. Wer nicht muss, wird nicht hineingelassen.

Die Stadt Remscheid hofft auf Verständnis.

Der Hohenhagen ist schneefrei. Bei Schneefall werden die Zufahrten abgeriegelt. Foto: Viola Juric
Der Hohenhagen ist schneefrei. Bei Schneefall werden die Zufahrten abgeriegelt. Foto: Viola Juric

Corona in Remscheid

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Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81  zu erreichen!

Impfeinladung für Menschen ab 80

Ab Februar wird im Impfzentrum geimpft.

Ab Februar ist das Solinger Impfzentrum im ehemaligen Kaufhof in Betrieb: Dort werden zunächst Solingerinnen und Solinger geimpft, die 80 Jahre oder älter sind und zuhause leben. Rund 11.000 Seniorinnen und Senioren erhalten die Einladung zur Schutzimpfung sowie ausführliche Informationen zum Anmeldeverfahren und zum Ablauf in der kommenden Woche per Post. Oberbürgermeister Tim Kurzbach richtet in seinem Anschreiben einen dringenden Appell an die älteren Menschen: „Ich möchte Sie herzlich bitten, von dem Impfangebot auch Gebrauch zu machen, sofern Sie nicht schon geimpft wurden. Sie schützen nicht nur sich selbst und Ihre Angehörigen durch die Impfung. Sie leisten damit einen persönlichen Beitrag, die Ansteckungsgefahr insgesamt zu senken. Wir wünschen uns doch alle, dass wir so bald wie möglich wieder unser normales Leben führen können.“ Dem Schreiben beigefügt ist außerdem eine ausführliche Information des Gesundheitsministeriums.  

Ganz wichtig: Wer sich impfen lassen möchte, muss vorher unbedingt einen Termin vereinbaren. Ab Montag, 25. Januar, schaltet die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Nordrhein, die die Terminvergabe organisiert, deshalb eine telefonische Hotline frei und bietet die Möglichkeit, sich über das Internet anzumelden.

Da die Schutzimpfung erst dann ihre Wirkung entfalten kann, wenn zwei Impfdosen verabreicht wurden, wird mit dem ersten Termin auch gleich ein zweiter vereinbart, der etwa drei Wochen später stattfindet. Die Terminbestätigung muss zum Impftermin auf jeden mitgebracht werden.

Schon jetzt ist zu erwarten, dass es an der Telefonhotline wegen der großen Nachfrage zu längeren Wartezeiten kommen wird. Nach Möglichkeit sollte der Termin deshalb über das Internet vereinbart werden. Bei Bedarf könnten dabei auch Angehörige oder Nachbarn helfen – auch ohne persönlichen Kontakt per Telefon.

Die Homepage der Stadt Solingen bietet umfassende Informationen zu den praktischen Abläufen rund um die Corona-Schutzimpfung, darunter auch eine Orientierungskarte, die etwa Haltestellen und Parkmöglichkeiten aufzeigt. Der Verkehr wird über Klosterwall und Hauptstraße so gelenkt, dass Personen vor dem Eingang abgesetzt werden können.

Corona-Hotline für Solingen

Abstand halten, Mund und Nase bedecken, Einschränkungen und Schutzmaßnahmen beachten – jede und jeder von uns kann dazu beitragen, die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Nur gemeinsam können wir es schaffen. Die Stadt Solingen hat eine Corona-Hotline eingerichtet: 0212 / 290-2020. Infos aus Solingen: Wir alle sind gefordert.

16.01.2021: Corona in Wuppertal

Robert Koch Institut für Wuppertal heute

Es gibt insgesamt 10.886 positiv getestete Wuppertalerinnen und Wuppertaler. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 143,6. 271 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage510
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW143,6
Fälle gesamt10.886
Fälle gesamt/100.000 EW3.065,6
Todesfälle gesamt271
Einwohnerzahl355.100
BundeslandNordrhein-Westfalen
Meldung des RKI.