Das Auswärtsspiel des IGR-Bundesligateams der Herren gegen die SG Eldagser Falcons am 24. Oktober fällt aus, das gegnerische Team hat zur Zeit kein einsatzbereites Team zur Verfügung. Das Spiel der IGR-Bundesligistinnen gegen den SC Bison Calenberg findet wie geplant in der Sporthalle der Grundschule Eldagsen statt. Anpfiff am 24. Oktober 2020 ist um 17 Uhr.
Am vergangenen Dienstag, 17. November 2020, kontrollierten Beamte der Polizei Remscheid im Bereich Friedrich-Ebert-Platz die Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen.
Gegen 18:30 Uhr fiel ihnen dabei eine männliche Person auf, die in eine verbale Auseinandersetzung mit einem Busfahrer verwickelt war. Der 36-jährige Mann weigerte sich vehement, einen geeigneten Mund-Nasen-Schutz in dem öffentlichen Verkehrsmittel zu tragen. Bei der Überprüfung seiner Daten stellten die Beamten fest, dass gegen den 36-Jährigen ein Vollstreckungshaftbefehl vorlag.
Weil sich der Randalierer auch im Beisein der Polizisten nicht beruhigte und diese beleidigte, erhielt er neben einer Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen des Verstoßes gegen die Coronaschutzverordnung auch noch eine Strafanzeige wegen Beleidigung.
Den Bus musste er anschließend auch nicht mehr nehmen – die Polizisten brachten ihn mit dem Streifenwagen direkt in eine Justizvollzugsanstalt. (weit)
Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81 zu erreichen!
Ein silberner Peugeot mit gestohlenen Kennzeichen versuchte sich gestern, 19. November 2020 gegen 13.50 Uhr auf der Waldeckstraße einer Verkehrskontrolle der Polizei zu entziehen und flüchtete über innerstädtische Straßen im Barmer Stadtgebiet.
Die Polizeibeamten nahmen mit mehreren Streifenwagen die Verfolgung des Wagens auf, der seine Fahrt über mehrere rote Ampeln und zum Teil durch den Gegenverkehr fortsetzte. Der Peugeot hielt plötzlich an der Zeughausstraße und beide Fahrzeuginsassen verließen fluchtartig das Auto, ohne dies richtig zu sichern. Der Wagen rollte gegen eine Mauer und verursachte dabei Sachschaden.
Die Beamten nahmen zu Fuß die Verfolgung auf und stellten den 23-jährigen Fahrer, der sich unter einem geparkten Auto versteckte. Sein Beifahrer flüchtete unerkannt. In der Nähe nahmen die eingesetzten Polizisten einen 28-Jährigen vorläufig fest. Ob es sich hierbei um den zweiten Insassen handelt, ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen.
Der 23-Jährige führte das unangemeldete Fahrzeug ohne gültigen Führerschein. Auf der Polizeiwache wurde ihm eine Blutprobe entnommen, da der Verdacht besteht, das Auto unter dem Einfluss berauschender Mittel geführt zu haben.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden beide polizeibekannten Männer von der Polizeiwache entlassen. Den Peugeot, in dessen Innenraum die Beamten drei Tütchen mit vermutlichen Betäubungsmitteln fanden, stellten die Polizisten sicher. (hm)
Die Stadt Remscheid beteiligt sich in diesem Jahr erstmalig an der Kampagne des Zonta-Clubs Wuppertal „Orange the World“: Am Abend des 25. November (Mittwoch), dem Internationalen Tag gegen Gewalt gegen Frauen, wird das Remscheider Rathaus in orangenes Licht getaucht, um auf die weltweit bestehenden Gewalttaten und Einschränkungen der Freiheiten von Frauen aufmerksam zu machen.
Der Remscheider „Runde Tisch gegen Häusliche Gewalt“ beschäftigt sich regelmäßig mit der Thematik: In Remscheid ist Gewalt gegen Frauen nach wie vor an der Tagesordnung. Gewalt findet in allen Bevölkerungsschichten, allen Altergruppen unabhängig von Nationalität und ethnischer Herkunft statt. Die Kriminalstatistik 2019 weist für Remscheid 271 Strafanzeigen wegen häuslicher Gewalt aus. „In 95 Fällen wurde der Täter zum Schutz der Opfer für zehn Tage der Wohnung verwiesen oder ein Rückkehrverbot ausgesprochen“, so der Kriminalbericht. Über 93% der Tatverdächtigen waren Männer. 18 Frauen wurden Opfer einer Vergewaltigung.
Die Coronakrise hat die Situation von Frauen und Kindern noch einmal verschärft. Sie sind aufgrund von Kontaktbeschränkungen isoliert und suchen sich seltener Hilfe in ihrem Umfeld, bei einer Beratungsstelle oder im Frauenhaus. „Viele Taten werden in diesem Jahr ohne Anzeige bleiben“, so Christel Steylaers, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte der Stadt.
Ermutigung für Opfer
Der Runde Tisch unterstützt die bundesweite Kampagne des Weißen Rings: „Schweigen macht schutzlos, mach dich laut“. Diese Kampagne ermutigt Opfer, erlittene Straftaten zur Anzeige zu bringen.
Alle Bürgerinnen und Bürger können etwas gegen die alltägliche Gewalt tun: Hinsehen und Helfen! Wer im Beruf oder im sozialen Umfeld mit Gewalt konfrontiert wird, darf nicht wegsehen, sondern sollte handeln. Eine im Frauenbüro und an vielen Stellen ausliegende Notfallkarte bietet Übersicht über geeignete Stellen. Schnelle Hilfe für Betroffene gibt es in 18 Sprachen online und per Telefon beim Hilfetelefon.de unter 08000 116 016
Der Runde Tisch gegen häusliche Gewalt Remscheid arbeitet seit vielen Jahren unter dem Motto „Gewalt ist nie privat“ an der fachlichen Aufarbeitung verschiedener Formen von häuslicher und sexualisierter Gewalt, bemüht sich um Vernetzung der Anlauf- und Beratungsstellen und betreibt Aufklärung. Am Runden Tisch sind viele Institutionen, Beratungsstellen, wie die Beratungsstelle für Frauen und Mädchen sowie die Fachberatungsstelle gegen sexualisierte Gewalt – Indigo des SkF e.V. Bergisch Land, Betreuungseinrichtungen wie das Frauenhaus des SkF, Polizei und Justiz vertreten.
Der Gedenktag geht zurück auf den Tod der drei Schwestern Mirabal, die am 25.11.1960 in der Dominikanischen Republik vom militärischen Geheimdienst gefoltert, vergewaltigt und ermordet wurden. Auf einem Treffen von lateinamerikanischen und karibischen Feministinnen 1981 in Bogotá, Kolumbien, gedachten die Teilnehmerinnen dieser Frauen und riefen den 25. November als internationalen Gedenktag an die Opfer von Gewalt an Frauen und Mädchen aus. 1999 wurde er von der UN Generalversammlung festgelegt.
Die Schlawiner bieten am Mittwoch, 2. Dezember 2020, von 17 Uhr bis 19 Uhr im Kinder- und Jugendzentrum Lüttringhausen (Klausen 22, 42899 Remscheid) eine Rechtsberatung für diejenigen Bürgerinnen und Bürger an, die Beratungs- und Prozesskostenhilfe in Anspruch nehmen können. Ein Rechtsanwalt berät in allen juristischen Fragen.
Das Team Cronenberg feiert das 25-jährige Bestehen der Volksbank-Filiale am Rathausplatz (v.l.): Filialleiterin Carina Denise Erkelenz, ihr Elternzeit-Vertreter Benjamin Schulz, Anton Abeler und Christian Hörhager. Foto: Volksbank – Markus Kottsieper
Wenn die Cronenberger Volksbank-Kunden nächste Woche beim Bankbesuch mit einem Stückchen Kuchen empfangen werden, liegt das nicht daran, dass das Filialteam frühzeitig in den Advent startet. Nein, am Rathausplatz wird Geburtstag gefeiert: Seit 25 Jahren beraten die Volksbanker ihre Kunden in den Filialräumen im Herzen des Stadtteils.
Ende 1995 verlegte die damalige Credit- und Volksbank ihre Räume von der Hauptstraße in den Neubau am Rathausplatz. Die neue Filiale war offen, modern, bot mehr Platz und war fußläufig zu erreichen. Kostenlose Kundenparkplätze gibt es immer noch direkt vor der Tür. Es war ein aufsehenerregender Umzug, erinnert sich Firmenkundenberater Martin Steinhaus, der damals Filialleiter war: Per Tieflader und unter Polizeischutz wurde der Tresorschrank mit Wertsachen der Kunden an den neuen Standort transportiert. Der festeingebaute Tresor blieb allerdings an Ort und Stelle – die Weinhandlung Lapinski, die das alte Gebäude von der Volksbank übernahm, nutzt ihn heute noch als Lager.
Am Rathausplatz ist ein dreiköpfiges Team der Volksbank im Bergischen Land für die Kunden da. Diese werden an der Seite von Christian Hörhager und Anton Abeler ein neues Gesicht entdecken: Benjamin Schulz, Leiter der Volksbank-Filiale in Wülfrath, vertritt in den nächsten Monaten Filialleiterin Carina Denise Erkelenz, für die gerade der Mutterschutz begonnen hat. Immer montags und dienstags sowie bei Bedarf nach Vereinbarung wird Benjamin Schulz die Kunden in Cronenberg beraten.
Die aktuelle Situation erlaubt keine konzentrierte Feier, stattdessen wird die ganze Woche vom 23. bis zum 27. November zur Jubiläumswoche. Kunden, die in dieser Woche vorbeischauen, danken die Volksbanker mit einem – in Coronazeiten hygienisch verpackten – Stück Kuchen für ihre Treue.
Die Freien Demokraten in Remscheid trauern um ihren Ehrenvorsitzenden Peter Harnischmacher. Der Alt-Bürgermeister der Stadt Remscheid und ehemalige Kreis- und Fraktionsvorsitzende der FDP starb im Alter von 85 Jahren.
Peter Harnischmacher war seit 63 Jahren Mitglied der FDP. Er gehörte dem Rat von 1975 bis 1984 und 1989 bis 1992 – zuletzt als Fraktionsvorsitzender – an. Von 1979 bis 1984 war er als Bürgermeister der Stellvertreter des damaligen Oberbürgermeisters Willi Hartkopf. Den FDP-Kreisverband leitete er in Jahren 1992 bis 1995. Nach seinem Ausscheiden bestimmte ihn die Remscheider FDP zu ihrem Ehrenvorsitzenden.
Der Kreisvorsitzende Torben Clever würdigt die herausragende Rolle Harnischmachers in der FDP Remscheid: „Mit Peter Harnischmacher verlieren wir eine außergewöhnliche Persönlichkeit. Er hat über die vergangenen Jahrzehnte die verschiedensten Ämter und Funktionen in der Remscheider FDP ausgeübt und hat uns auf allen Ebenen vom Bund über das Land bis zum Bezirk vertreten. Nachdem er sich als Kreisvorsitzender zurückgezogen hatte, stand er uns bis in die Gegenwart mit seiner Freundschaft, seiner Erfahrung und seinem kritischen Geist zur Seite. Er hinterlässt mit seinem plötzlichen Tod eine große Lücke, und wir werden ihn sehr vermissen.“
Sven Chudzinski, Vorsitzender der Freien Demokraten im Rat, verabschiedet sich von Harnischmacher als einem der großen Remscheider Liberalen: „Peter Harnischmacher hat die Arbeit der Freien Demokraten in den vergangenen Jahrzehnten geprägt, wie es nur wenige seit der Gründung der FDP vor fast 75 Jahren getan haben. Er hat den politischen Liberalismus in Remscheid mit hohem Engagement und unermüdlicher Tatkraft mitgestaltet. Als Kommunalpolitiker setzte er sich pragmatisch und selbstbewusst zum Wohl der Stadt Remscheid ein. Seine Leidenschaft galt dabei auch immer besonders seiner Heimat Lüttringhausen. Wir sind Peter Harnischmacher zu großem Dank verpflichtet.“
Unsere Gedanken und unsere tief empfundene Anteilnahme sind in diesen schweren Stunden bei seiner Ehefrau, seinen Kindern und Enkelkindern und deren Familien.
Die Adventszeit steht vor der Tür. Und damit in vielen Haushalten auch der Wunsch nach einem Weihnachtsbaum. Hier ein Natur-Tipp der Natur-Schule Grund zum Thema: Natur-Schule Grund weist auf Öko-Weihnachtsbäume hin.
Jährlich werden rund 25 Millionen Weihnachtsbäume in Deutschland verkauft. 90% davon stammen aus Plantagen-Anbau mit intensivem Gebrauch von Pestiziden und Düngemitteln: Insektizide gegen Rüsselkäfer und Läuse, Herbizide gegen konkurrierendes Gewächs und Mineraldünger für einen gleichmäßigen Wuchs und für eine intensive Grün- oder Blaufärbung der Nadeln (Quelle: www.nabu.de). „Das bekommt Tieren, Pilzen und Pflanzen ebenso wenig wie Gewässern und Boden, zumal Weihnachtsbaum-Kulturen oft im Mittelgebirge zu finden sind, wo all diese Umweltbereiche eng miteinander verwoben sind„, sagt Jörg Liesendahl, Biologe und Pädagogischer Leiter der Natur-Schule Grund in Remscheid.
Als der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (www.bund.de) im vergangenen Jahr „stichprobenartig die Nadeln von Weihnachtsbäumen an deutschen Verkaufsstellen testete, wurde man bei 76 Prozent der analysierten Bäume fündig. Insgesamt wurden bei dem Test neun verschiedene Pestizide gefunden, von welchen fünf zu den gefährlichsten zählen, die derzeit in der EU eingesetzt werden.“ Und solche Bäume holen wir uns dann in unser Wohnzimmer?
Angesichts der aktuellen Waldschäden ist auch die Fläche der Weihnachtsbaum-Monokulturen nicht zu verantworten, die alleine in Deutschland rund 50.000 Hektar ausmacht. Kaum auszumalen, wenn hier naturnahe Wälder stünden oder auf eigentlich landwirtschaftlichen Anbauflächen Nahrungsmittel angebaut würden. Rund 10% der in Deutschland verkauften Weihnachtsbäume stammen aus Nachbarländern wie Dänemark oder Polen. Schon alleine wegen der teilweise weiten Transportwege sind diese Bäume äußerst fragwürdig.
Schmuck für den Weihnachtsbaum kann man auch selber nähen.
Einen Weihnachtsbaum in die Wohnung zu holen, ist also auch eine Frage der ökologischen Belastung, die wir der Umwelt (und uns) damit aufhalsen. Doch es gibt Alternativen, die diese Belastung deutlich verkleinern und unser Wohnzimmer von Schadstoffen frei halten.
Die Natur-Schule Grund in Remscheid weist vor allem auf folgende Alternativen zum konventionelle Weihnachtsbaum hin: Wer nicht auf den grünen Baum verzichten will, sollte nur Bäume aus ökologischer Waldwirtschaft oder aus anerkannt ökologischen Weihnachtsbaumkulturen kaufen. Dies sind FSC-zertifizierte Forstbetriebe und Baumschulen, Gärtnereien und Biohöfe, die nach den Richtlinien des Naturland-, Bioland- oder des BIO-Siegels (sechseckiges Logo) produzieren. Auch einige Gartencenter haben inzwischen Bäume mit BIO-Siegel im Angebot. Im Jahr 2017 hat die Umweltorganisation Robin Wood eine Liste von Verkaufsstellen für ökologische Weihnachtsbäume veröffentlicht, die auch für Remscheid und das Bergische Städtedreieck Bezugsquellen beinhaltete.
Ein besonderes Erlebnis v.a. für Familien mit Kindern ist es, einen Weihnachtsbaum selbst im Wald zu fällen. Interessierte können sich hierfür an das örtliche Forstamt wenden. Fragen Sie gleichzeitig auch nach dem Einsatz von Pestiziden. I.d.R. werden im Forst Pestizide eher nicht angewendet, anders halt als auf Weihnachtsbaum-Kulturen. Wer kein eigenes Auto hat, kann sich den Baum von regionalen Anbietern liefern lassen oder das Angebot von www.bio-weihnachtsbaum-versand.de nutzen.
Gibt es weitere Alternativen?
Christbaumschmuck selbstgebastelt: Ein Engel aus einem alten Notenblatt.
Ständig beworben, aber ökologisch höchst fragwürdig sind Plastikbäumchen. Auch bei mehrjährigem Gebrauch bessert sich deren Ökobilanz nur unwesentlich. Den Weihnachtsbaum mit Ballen möchte die Natur-Schule ebenfalls nicht empfehlen, da dieser – nach Weihnachten in den Garten gepflanzt – dort wertvolle Fläche verbraucht, die dann für eine insekten- und vogelfreundliche Gestaltung Ihres Gartens fehlt.
Aber es gibt auch natürliche Alternativen zu den üblichen Nadelbäumen. So holten sich unsere Vorfahren um die Wintersonnenwende neben Tannen auch immergrüne Sträucher wie Buchsbaum, Mistel oder Wacholder als festlichen Schmuck in die Häuser. Später dienten Obstbäume, Eichen oder Birken als Gabenbäume, behängt mit Gebäck, Wurst, Obst, Geschenken und Papierblumen. Auch so manche große Zimmerpflanze eignet sich als Alternative zum Weihnachtsbaum.
Aus Naturmaterialien lassen sich Bäume und Christbaumschmuck leicht selber basteln. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt. Schnee- oder Glitzersprays als Deko sollten bitte niemals auf Weihnachtsbäumen landen, da Glitzer häufig aus PET besteht und sich dieses Mikroplastik in der Umwelt nur sehr langsam abbaut. Außerdem können Nadelbäume mit Glitzerspray nicht kompostiert werden.
Bio-Weihnachtsbaum, klassisch geschmückt.
Für Kinder ist die Adventszeit immer ein zauberhaftes Erlebnis.
Auch selbst gebastelt: Minibücher für den Weihnachtsbaum aus alten Büchern.
Es gibt insgesamt 2.644 positiv getestete Solingerinnen und Solinger. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 263,7. 25 Menschen sind leider verstorben.
Fälle
2.644
Fälle/100.000 EW
1.660,3
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW
263,7
Todesfälle
25
Einwohnerzahl
159.245
Bundesland
Nordrhein-Westfalen
Bundeslandweite Fälle der letzten 7 Tage/100.000 EW
Es gibt insgesamt 5.355 positiv getestete Wuppertalerinnen und Wuppertaler. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 176,9. 105 Menschen sind leider verstorben.
Fälle
5.355
Fälle/100.000 EW
1.508,0
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW
176,9
Todesfälle
105
Einwohnerzahl
355.100
Bundesland
Nordrhein-Westfalen
Bundeslandweite Fälle der letzten 7 Tage/100.000 EW
Unser Wald ist durch den Klimawandel akut bedroht. Er ist auch in Remscheid im Klimastress und benötigt Hilfe.
Der gesellschaftlich geforderte und in Remscheids Wäldern seit Jahren bereits praktizierte ökologische Waldumbau erfordert laufend konkrete Maßnahmen. Stufig aufgebaute und naturnahe Waldbestände mit möglichst vielen unterschiedlichen Baumarten, in denen Bäume aller Altersklassen und Dimensionen in einem Bestand vertreten sind, erfordern eine turnusmäßige Waldpflege – auch und insbesondere in der aktuell problematischen Situation.
Vorrangiges Ziel dieser Pflegemaßnahmen ist es, vitale oder in ihrer Wuchsdynamik gegenüber anderen Baumarten unterlegene Bäume, wie z.B. Eichen, Vogelkirschen und Ahorne durch Öffnung des zuvor geschlossenen Kronendaches zu fördern. Vitale Bäume und der bereits vorhandene Baumnachwuchs erhalten so mehr Wuchsraum. So wird Licht in zuvor geschlossene Waldbestände gebracht und die so eingeleitete natürliche Verjüngung des Waldes unterstützt.
NRW-Preis für vorbildliche Waldbewirtschaftung
Dafür, dass dies im TBR-Stadtforstamt seit bereits 20 Jahren erfolgreich und vorausschauend umgesetzt wurde, erhielt die Stadt Remscheid im vergangenen Jahr im NRW-Landtag sogar den NRW-Preis für vorbildliche Waldbewirtschaftung, verliehen durch die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V. und das NRW-Umweltministerium.
Dennoch sorgen sich viele Bürger*innen um ihren Wald und fragen nach den vielfach sichtbaren Farbmarkierungen auch auf gesunden Bäumen. Der für alle mittlerweile spürbare Klimawandel zwingt dazu, die Waldbestände in puncto Stabilität durch mehr Ungleichaltrigkeit und Mischung von verschiedenen Baumarten auf die Folgen der Klimaveränderung weiter vorzubereiten. Somit werden Risiken für den Wald, z.B. durch Stürme, Schädlinge oder Trocknis durch Mischung und Altersgliederung möglichst breit verteilt und insgesamt verringert.
Nachhaltigkeit im Vordergrund
Schön anzuschauen ist die Natur um Remscheid zu jeder Jahreszeit. Foto: Sascha von Gerishem
Die Bewirtschaftung des Remscheider Waldes erfolgt dabei nach den Grundsätzen einer naturgemäßen Waldwirtschaft und ist bereits seit dem Jahre 2001 nach den allgemein anerkannten Prinzipien des PEFC zertifiziert.
Wesentlicher Bestandteil des forstlichen Auftrages des TBR-Stadtforstamtes ist es, nachhaltig zu wirtschaften und darüber hinaus auch die regionale Nachfrage nach Rundholz zu befriedigen und so den nachwachsenden Rohstoff Holz wertschöpfend zu vermarkten. Nachweislich werden durch den Einschlag und die Verarbeitung von je 100 Cbm Rohholz in Deutschland ein Arbeitsplatz in der Forst- und Holzbranche dauerhaft gesichert.
Was die Nachhaltigkeit betrifft, so wird in den Remscheider Wäldern nachweislich nur etwas mehr als die Hälfte des tatsächlich zuwachsenden Holzes genutzt.
Um einen ökologischen Waldumbau zu erzielen, ist es erforderlich, die Waldbestände regelmäßig zu pflegen, d.h. auch gesunde Bäume zu entnehmen. Dies geschieht im Remscheider Wald planmäßig in einem Turnus von i.d.R. fünf Jahren – auch und gerade in den hiesigen Naturschutzgebieten.
Kein „aufgeräumter“ Wald notwendig
Dass die Pflege und Durchforstung von Waldbeständen in Naturschutzgebieten nicht nur seine Richtigkeit hat, sondern sogar explizit den Schutzzwecken dient, geht u.a. aus den rechtsgültigen Landschaftsplänen für Remscheid hervor. Daher sind Waldpflegemaßnahmen und -konzepte auch langfristig mit der Biologischen Station und den Naturschutzbehörden abgestimmt und werden auch von den örtlichen Naturschutzverbänden wie dem NABU oder der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald mit unterstützt.
Das bei den Waldpflegemaßnahmen anfallende Holz wird durch das TBR-Stadtforstamt verkauft. Rückepferde helfen uns dabei diese Maßnahmen besonders bodenschonend und vorbereitend für die eingesetzte Forsttechnik durchführen zu können. Es kann vorkommen, dass bereits verkaufte Stämme von Fuhrunternehmern der Holzkäufer übersehen oder der Wald als zeitweises Außenlager von Sägewerken und holzverarbeitenden Betrieben liegengelassen werden.
Restholz, das nicht einer stofflichen oder energetischen Verwertung zugeführt wird, verbleibt als für den Wald wichtige Biomasse auf der Fläche und bietet einer Vielzahl von Organismen einen Lebensraum. Die im Holz gebundenen Nährstoffe werden bei der Verrottung wieder freigesetzt und dem Waldboden zugeführt.
Der Wald muss nicht „aufgeräumt“ sein, um gut in Schuss zu sein, ganz im Gegenteil. Foto: Sascha von Gerishem
Für den unbedarften Waldbesuchenden hinterlässt das allerdings den Eindruck eines eher „unaufgeräumten“ Waldes. Die Natur selbst kennt und braucht dabei keinen „aufgeräumten“ Wald. Das für das Waldökosystem erhaltenswerte stehende Totholz kann innerhalb des Bestandes bei der Maßnahme gezielt markiert und dauerhaft als Lebensraum für viele Vogelarten, Fledermäuse, Insekten und Pilze erhalten werden.
Von den vielerorts deutlich sichtbaren Erfolgen dieses Waldumbaus der letzten Jahre können sich Waldbesucher in vielen Waldgebieten Remscheids, insbesondere im Bereich Küppelstein, in Lüttringhausen oder an Eschbach- und Neyetalsperre (Wipperfürth) vor Ort selbst überzeugen.
Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81 zu erreichen!
Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 268 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden.
Damit gibt es insgesamt 1.726 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 1.428 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 30 Menschen sind leider verstorben.
Fälle
1.726
Fälle/100.000 EW
1.550,2
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW
179,6
Todesfälle
30
Einwohnerzahl
111.338
Bundesland
Nordrhein-Westfalen
Bundeslandweite Fälle der letzten 7 Tage/100.000 EW
166,56
Aktualisierung
19.11.2020, 00:00 Uhr
Meldung des RKI.
Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 1.249 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen. Die Krankenhäuser vermelden 33 positive Fälle in stationärer Behandlung, darunter 8 intensivpflichtige Behandlungen (7 beatmet), Stand 19.11.2020 (Das sind nicht unbedingt Remscheiderinnen und Remscheider.).
Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81 zu erreichen!