Bundesligastart der IGR am Wochenende

Das Bundesligateam der IGR Remscheid startet am Samstag gut vorbereitet in die neue Bundesligasaison. Man freut sich nach 18 langen Monaten sowohl auf den den Start als auch auf die Fans. 

Am Samstag, 18. September 2021 spielt die IGR ab 16 Uhr gegen TuS Düsseldorf-Nord.

Insgesamt sind 400 Zuschauende in der Heimspielstätte am Hackenberg erlaubt, es gibt Kaffee und Kuchen. Vor dem Bundesligastart werden die blau-weißen Minis ab 14:30 Uhr ein Spiel austragen.

Folgende Regeln gelten nach der Corona-Schutzverordnung und in Abstimmung mit den lokalen Behörden:

  • Nachweis nach 3G gem. der aktuellen Coronaschutzverordnung
  • Kinder/Jugendliche unter 16 Jahren benötigen keinen Nachweis
  • Schulbescheinigung bei Jugendlichen ab 16 Jahren 
  • Am Eingang befindet sich eine Desinfektionssäule. Jeder ist angehalten, diese zu nutzen
  • In der gesamten Halle besteht Maskenpflicht, am Platz kann die Maske abgenommen werden
  • Wo immer möglich, soll ein Mindestabstand von 1,50m eingehalten werden

echt.Remscheid: Anfrage Sportflächenentwicklungsplan

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
sehr geehrter Damen und Herren,

laut Bericht gemäß Ziff. 11.5 der Geschäftsordnung für den Rat der Stadt, die Bezirksvertretungen und Ausschüsse über den Stand der vom Rat zur Ausführung beschlossenen Anträge (TOP 6.1) wurde u. a. am 19.02.21 vom Rat der Stadt beschlossen:

Die Verwaltung wird beauftragt, eine Fortschreibung der Sportentwicklungsplanung für die Remscheider Sportfreianlagen, die insbesondere die folgenden Punkte beinhalten soll, zu erstellen:

  • eine Bedarfserhebung und eine Bedarfsprognose unter Berücksichtigung der verschiedenen Nutzungsarten einschließlich der Zuschauerzahlen,
  • Vorschläge für die künftige Nutzung der vorhandenen Anlagen und für mögliche Investitionsmaßnahmen auf Grundlage der ermittelten Bedarfe,
  • Eine Darstellung der erforderlichen Investitionsmittel und eine Folgekostenabschätzung für die Anlagen in den nächsten 25 Jahren einschließlich einer Gegenüberstellung verschiedener Oberflächenbeläge (Kunstrasen, Hybridrasen, Naturrasen, Grüne Asche).

In der Beschlussvorlage fehlen relevante Angaben zu Zuschauerströmen, Parkplatzflächen und zu berücksichtigende Sicherheitsaspekte sowie eine Folgekostenabschätzung für die Anlagen in den nächsten 25 Jahren einschließlich einer Gegenüberstellung verschiedener Oberflächenbeläge (Kunstrasen, Hybridrasen, Naturrasen, Grüne Asche).

Wir bitten um Ergänzung der Angaben und Darstellung der Folgekosten etc. analog zur Beschlussfassung vom 19.02.21.

Mit freundlichen Grüßen
echt.Remscheid e.V.
Bettina Stamm
Remscheid, 13.09.2021

RTV: Judoteam erobert Tabellenspitze

Das Remscheider TV JUDOTEAM ist erfolgreich in die neue Saison in der 2. Bundesliga gestartet. In Mönchengladbach gewann der Aufsteiger jeweils mit 6:1 gegen den Braunschweiger JC und den gastgebenden 1. JC Mönchengladbach.

Zum Auftakt gegen Braunschweig legten Cedric Thyssen (- 90 Kilogramm), Jasper Lefevere (- 66) und Junior Degen (-81) im Eiltempo vor und stellten mit technisch hochwertigem Judo, schnell auf 3:0. Den siegbringenden vierten Punkt erkämpfte Christos Pintsis (-60). Rodel Arnolds (-73) konnte seinen Gegner per Würgetechnik zur Aufgabe zwingen und nachdem Sascha Schmitz (-100) seinen Kampf verletzungsgeplagt abgeben musste, besorgte Johannes Frey (+100) nach nur 13 Sekunden den letzten Remscheider Punkt.

Neuzugang Johannes Frey gewann seine Kämpfe souverän. Foto: Jürgen Steinfeld
Neuzugang Johannes Frey gewann seine Kämpfe souverän. Foto: Jürgen Steinfeld

Gegen Mönchengladbach lief es ähnlich. Auch hier hatten Cedric Thyssen (-90), Jasper Lefevere (-66) und Junior Degen (-81) keine Probleme vorzeitig zu punkten. Deutlich spannender verliefen die Kämpfe von Christos Pintsis (-60) und Rodel Arnolds (-73). Bei beiden stand es nach regulärer Kampfzeit unentschieden und somit mussten beide in die Verlängerung (golden Score), wo sich ebenfalls beide dank starker Willensleistung durchsetzen konnten. Arthur Hass (-100) hatte zwar anschließend gegen seinen Kontrahenten trotz zwischenzeitlicher Führung das Nachsehen, aber Johannes Frey (+100) schloss auch diese Begegnung für die Remscheider mit einem Sieg ab.

Das die Siege so souverän und deutlich erkämpft werden konnten, sieht man im Lager vom JUDOTEAM als Bestätigung dafür, dass in den vergangenen Jahren sehr gut gearbeitet wurde. Der Kader ist sowohl in der Spitze, als auch in der Breite qualitativ optimal aufgestellt und die Mischung aus lokalen Talenten aus dem bergischen Land und internationalen Top-Athleten funktioniert weiterhin optimal. Zudem scheinen die Remscheider Judoka die Zeit während der Pandemie optimal genug zu haben, denn sie machten beim Saisonstart allesamt einem extrem fitten und fokussierten Eindruck.

Manager Cedric Pick: „Gerade während der letzten gemeinsamen Trainingseinheiten im RTV haben wir das Tempo nochmal mächtig angezogen und alle haben fantastisch mitgezogen. Und sowohl auf der Matte als auch von der Bank weg, herrscht eine extrem positive Energie. Das gilt es jetzt in die kommenden Kampftage zu transportieren.“

Weiter geht es in der 2. Bundesliga am Samstag (18.9). Dann treffen die Remscheider in Leverkusen auf den JT Holten und den SV Nienhagen.

Amitié – Aufzeichnung vom Rathausplatz

Das Fest zum 50. Jubiläum der Städtefreundschaft von Remscheid und Quimper fand, Freitag 10. September, von 19 bis 23 Uhr auf dem Remscheider Rathausplatz statt.

Hier die Aufzeichnung des Freundschaftsfestes.

Neuer Juso-Vorstand: Pilz folgt auf Türken

Remscheider Jusos wählten neuen Vorstand: Daniel Pilz löst Burhan Türken ab, Rekordbeteiligung bei Wahlen

Das hatte es schon lange nicht mehr gegeben: 22 stimmberechtigte Mitglieder der Jugendorganisation der Remscheider SPD fanden am Samstagnachmittag den Weg ins Soziokulturelle Zentrum „Die Welle“ am Rande der Lenneper Altstadt, um einen neuen Vorstand zu wählen.

Zum neuen Vorsitzenden wurde der 19-jährige Student Daniel Pilz gewählt. Daniel Pilz kam über die „Fridays for Future“ – Bewegung in die Politik, kandidierte im Herbst vergangenen Jahres als jüngstes Mitglied auf der Liste der Remscheider SPD zur Kommunalwahl. Er folgt auf Burhan Türken, der nach zwei Jahren an der Spitze des SPD-Nachwuchses auf eine erneute Kandidatur verzichtet hatte.

„Eine Partei ohne Jugend ist eine Partei ohne Zukunft!“, so Burhan Türken. „Es war keine einfache Aufgabe junge Menschen für sozialdemokratische Politik zu begeistern. Doch mit Hartnäckigkeit und kreativen Ansätzen haben wir das Fundament für die jugendpolitische Arbeit bei den Jusos Remscheid festigen können. Wir befinden uns in der heißen Phase des Wahlkampfs. Wir haben junge und engagierte Köpfe, die für die Inhalte der SPD brennen und diese aktiv sichtbar machen wollen.“

Der ehemalige Juso-Vorsitzende begleitet den neuen Vorstand als Beisitzer und möchte als Mentor den neuen Vorstand unterstützen. Er wird weiterhin die Themen wie E-Sport in der Remscheider Jugendszene bestärken.

Brücke zwischen Jugend und Politik

Daniel Pilz machte in seiner Vorstellungsrede deutlich, dass er ein sichtbares Signal des Aufbruchs in die junge Generation unserer Stadt setzen möchte: „Die jungen Menschen haben viele frische Ideen und Wünsche, das weiß ich aus meiner Zeit im Jugendrat und als Schülersprecher des Röntgen-Gymnasiums. Oft fehlt Ihnen aber der direkte Ansprechpartner auf Augenhöhe. Deshalb müssen wir Jusos wieder die Brücke sein zwischen den jungen Menschen und der Politik.“

Gemeinsam mit den Gewerkschaften wolle man sich mit den drei großen Zukunftsfragen für Remscheid beschäftigen: „Erstens: Wie sieht die gute Arbeit der Zukunft aus? Zweitens: Wie und in welchen Bereichen genau machen wir Remscheid zukunftsfähig? Und drittens: Was brauchen junge Menschen neben einem guten Job, um hier zu bleiben und sich eine Existenz aufzubauen?“

Pilz machte in seiner Vorstellungsrede deutlich, dass er für den Klimaschutz brenne, dieser aber nicht isoliert von sozialen Fragen betrachtet werden darf: „Klimaschutz ist eines meiner Herzensthemen. Bei den anstehenden Klimaschutzmaßnahmen darf keiner zurückgelassen und niemand vergessen werden. Wir Jusos haben dafür zu sorgen, dass man jungen Menschen in Arbeit oder in der Ausbildung, die sich gerade eine Existenz aufbauen, abgefedert werden. Man darf Ihnen nicht den Boden unter den Füßen wegziehen!“

Als weiteren Schwerpunkte nannte Pilz das Thema Kampf gegen Rechtsextremismus. „Unsere Aufgabe in Remscheid muss es sein, die Menschen in Remscheid immer wieder daran zu erinnern, was 120 Nationen gemeinsam leisten können und schon geleistet haben. Wir geben Rassismus, Hass und Hetze keinen Platz in unserer Stadt.“

Die Jusos machten deutlich, dass sie künftig in der Remscheider Stadtgesellschaft eine größere Rolle spielen und mit zahlreichen Akteuren vernetzen wollen. So wurden u.a. Mitglieder des Remscheider Jugendrates sowie der Kreisvorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Peter Lange, zur Jahreshauptversammlung der Jusos eingeladen.

Dass man von den Jusos noch einiges hören werde, machte Daniel Pilz am Ende seiner Vorstellungsrede deutlich: „Wir wollen uns daran messen lassen, dass wir unseren Worten auch Taten folgen lassen – und wollen in einem Jahr auf vielen Feldern einen Schritt weiter sein!“

Der neue Vorstand: Insgesamt sieben Personen bilden den neuen Vorstand: Neben Daniel Pilz wurden Rosana Düring (19 Jahre alt, Studentin) und Tobias Niebergall (24 Jahre alt, Student) zu stv. Vorsitzenden gewählt. Zu Beisitzer*innen wurden gewählt: Burhan Türken (29, Mitarbeiter bei der Stadtverwaltung Solingen), Benedikt Matthes (16 Jahre alt, Schüler), Phillip Schulze (15 Jahre alt, Schüler) und Turgut Sahin (19 Jahre, Student).

Heimat shoppen: Kinder bemalten Jutebeutel

Die Imagekampagne Heimat shoppen der Bergischen Industrie- und Handelskammer (IHK) hat vor den Sommerferien Stoffbeutel und Malsachen an sechs Ferienbetreuungen verschenkt. Die Kunstwerke der Kinder sind jetzt in verschiedenen Ausstellungen zu sehen.

„Wir wollten Kindern während der anstrengenden Corona-Zeit eine Freude machen“, erklärt Katrin Becker, Centermanagerin der City-Arkaden Wuppertal und Vize-Präsidentin der Bergischen IHK. „Gleichzeitig sollen die Taschen den Nachhaltigkeitsgedanken, der ja auch ein Aspekt der Aktion Heimat shoppen ist, betonen.“

Die Stofftaschen werden aktuell an fünf Standorten in den drei bergischen Großstädten ausgestellt. In Solingen sind die Malereien der Kinder von der Offenen Ganztagsschule (OGS) Klauberg in der Clemens-Galerie und die der Ferienbetreuung der OGGS Kreuzweg in Wald beim Paritätischen (Stresemannstr. 23) zu sehen. In Wuppertal haben die Taschen der Kinder der Alten Feuerwache und des Unterbarmer Kindertellers einen Vitrinenplatz in den City-Arkaden in Elberfeld erhalten. Die Werke aus der Remscheider GGS Reinshagen werden im Allee-Center ausgestellt und die des Sportbundes Remscheid im Modehaus Johann in Lennep (Kölner Str. 12).

Spontane Idee vor den Ferien

„Die Idee kam spontan zehn Tage vor den Ferien“, sagt Dr. Daria Stottrop, Heimat shoppen-Beauftragte der Bergischen IHK. „Zum Glück hatten wir durch unser Netzwerk Unterstützung bei der kurzfristigen Umsetzung.“ Wuppertal Marketing GmbH hat Stoffbeutel gesponsert und EinFach Kreativ hat Stoffmalfarben geschenkt. Zusätzlich unterstützte Bürobedarf Illert beim Einkauf von Stoffmalstiften.

Angelika Finkernagel, ehrenamtliches Mitglied im Team Heimat shoppen, konnte die Taschen bei den Einrichtungen abholen: „Ich habe richtige Kunstwerke gesehen, die es verdient haben, von vielen gesehen zu werden“. Die Beteiligten bedanken sich bei den Betreuerinnen und Betreuern dafür, dass sie die Aktion kurzfristig in ihr Ferienprogramm aufgenommen haben.

Die Imagekampagne Heimat shoppen wird 2021 von den Sparkassen Wuppertal, Solingen und Remscheid unterstützt. Zudem stehen die Westdeutsche Zeitung, das Solinger Tageblatt und der Remscheider Generalanzeiger als Medienpartner zur Seite.

Zeugen gesucht: Junger Mann im Gesicht verletzt

Gestern, in den frühen Morgenstunden (05.09.2021, 03:40 Uhr) kam es in Solingen zu einer Körperverletzung.

Ein 20-Jähriger war im Bereich Frankfurter Damm unterwegs, als mehrere Unbekannte ihn verprügelten. In der Folge verlangten sie seine Wertgegenstände. Ohne Beute flüchteten die Schläger. Der junge Mann erlitt mehrere Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte ihn zur Behandlung ins Krankenhaus.

Ein Täter ist klein und hat eine dickliche Figur. Ein Weiterer wird als groß und dünn beschrieben. Der Dritte hatte eine unauffällige Figur. Alle trugen blaue Jeans und schwarze Jacken.

Zeug*innen gesucht und Hinweise erbeten

Die Polizei bittet Zeug*innen und Hinweisgebende, die sich zu diesem Sachverhalt äußern können, sich unter der Telefonnummer 0202/284-0 zu melden.

Unfallflucht: Mehrere Unfälle mit einem Porsche

Gestern (05.09.2021), gegen 17:15 Uhr, kam es auf der Wuppertaler Straße an der Einmündung zur Dycker Straße in Solingen zu einer Unfallflucht.

Ein 23-Jähriger wartete in seinem Renault-Transporter vor einer roten Ampel, als der vor ihm zunächst stehende Porsche rückwärts rollte. In der Folge kam es zum Zusammenstoß und an beiden Fahrzeugen zu einem Schaden. Der Fahrer des Porsche sprach den Renault-Fahrer an, entfernte sich aber anschließend mit seinem Fahrzeug in Richtung Nümmener Straße, ohne sich um den Unfall zu kümmern.

Gegen 17:20 Uhr kam es auf der Wuppertaler Straße unweit der Focher Straße zu einem Auffahrunfall, bei dem ein Porsche auf einen weiteren Porsche auffuhr. Nach ersten Erkenntnissen ist für beide Unfälle derselbe 56-Jährige verantwortlich.

Er musste nach einem Alkoholtest eine Blutprobe und seinen Führerschein abgeben. Der Mann war an demselben Tag zuvor bereits an einem Unfall in Düsseldorf beteiligt. (sw)

Hoher Geldgewinn der Deutschen Fernsehlotterie geht nach Remscheid

Glücklicher Mitspieler gewinnt 100.000 Euro in der Prämienziehung von Deutschlands traditionsreichster Soziallotterie

Für einen Mitspieler der Deutschen Fernsehlotterie aus Remscheid startet der September mit einer großen Freude: Als am Sonntag um 19.59 Uhr im Ersten die Gewinnzahlen der Deutschen Fernsehlotterie bekannt gegeben wurden, war für ihn klar: Sein großes Los wurde gezogen. Er gewinnt 100.000 Euro mit einem MEGA-LOS im zweiten Rang der Prämienziehung!

Präsentiert werden die Gewinnzahlen von Projekten der Soziallotterie, die dank des Einsatzes der Mitspielerinnen und Mitspieler gefördert werden können. Diesen Sonntag präsentierte das mit 300.000 Euro geförderte Petri Haus der Hospiz- und Palliativ- G. und R. Meier Stiftung seine Arbeit. Das Petri Haus ist das erste stationäre Hospiz in Schleswig. Es bietet den Menschen aus der Stadt Schleswig und dem umliegenden Kreisgebiet eine wohnortnahe Versorgung, die davor nicht möglich war.

Die Soziallotterie

„Wir gratulieren herzlich zu diesem großen Gewinn! Gewonnen haben auch die vielen Projekte, die über die durch den Loskauf finanzierte Förderung, Menschen in ganz Deutschland ein besseres Leben ermöglichen“, so Christian Kipper, Geschäftsführer der Deutschen Fernsehlotterie. Im Jahr 2020 gab es insgesamt 814.797 Gewinnerinnen und Gewinner bei der Deutschen Fernsehlotterie, darunter 83 hohe Geldgewinne von 100.000 Euro und mehr. Insgesamt wurden 2020 durchschnittlich über 4,7 Millionen Euro monatlich als Gewinn ausgeschüttet.

Dank ihrer Mitspielerinnen und Mitspieler erzielte die Deutsche Fernsehlotterie von 1956 bis heute einen karitativen Zweckertrag von über 2 Milliarden Euro. Damit konnte die Soziallotterie über ihre zugehörige Stiftung, das Deutsche Hilfswerk, mehr als 9.600 Projekte fördern. Im Jahr 2020 wurden über 42,4 Millionen Euro an 315 soziale Projekte vergeben. Mindestens 30 Prozent der Loseinnahmen fließen jedes Jahr über die Stiftung Deutsches Hilfswerk in den guten Zweck. Kindern, Jugendlichen, Familien, Seniorinnen und Senioren, Menschen mit Behinderung oder schwerer Erkrankung sowie Nachbarinnen und Nachbarn wird so ein besseres Leben ermöglicht. Bundesweit – in Städten und im ländlichen Raum. Die geförderten Projekte sollen dabei das solidarische Miteinander stärken und aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen begegnen.

„Wie kann mein Kind sicher und gut das Internet nutzen? Wie kann ich es unterstützen?“

Die Nutzung des Internets oder anderer digitaler Medien gehören immer mehr zum Schulalltag und das Homeschooling in der Pandemie hat die Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen massiv verstärkt.

Viele Eltern stehen vor der Frage, wie sie ihre Kinder begleiten, unterstützen und schützen können bei der Nutzung des Internets.   

Das Team Ehrenamt und Projekte des Kommunalen Integrationszentrums der Stadt Wuppertal startet wiederholt eine Seminarreihe für zugewanderte Eltern „Basiswissen Internet“. In der Seminarreihe geht es darum, den Umgang mit der digitalen Welt sowie Tipps und Tricks in der Mediennutzung zu vermitteln. 

Im Detail werden folgende Fragen behandelt:

  • Wie kann ein guter Umgang meines Kindes mit dem Internet gelingen? 
  • Welche online Lernprogramme und –angebote gibt es?
  • Wie schütze ich meine Kinder auch Online? 

Im Fokus steht die Vermittlung digitaler Grundfähigkeiten wie Internetnutzung, Internetrecherche aber auch die Lernmotivation ihrer Kinder aufrechtzuerhalten, Lernplattformen sowie Kommunikationsstrukturen zwischen Lehrkräften und Eltern kennenzulernen und zu nutzen.

Unter Anleitung erfahrener Referenten sollen zugewanderte Eltern entlang ihrer Bedarfe mehr Handlungssicherheit, Grundlagen sowie Möglichkeiten der Vertiefungen und Anwendungen im Digitalen erlangen.  

Das Seminar findet digital und kostenlos statt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, daher ist eine Teilnahme bis zum 15.09.2021 mit Anmeldung und Bestätigung möglich.

Bei weiteren Fragen zum Seminarangebot und bei Anmeldungen hilft die Stadt Wuppertal, Ressort Zuwanderung und Integration, Gülbey Cicek, guelbey.cicek@stadt.wuppertal.de,  weiter.

100 Jahre Rathaus Barmen: Der 0-Euro-Schein zum Jubiläum

Bekannt ist das Rathaus als Dienstsitz der Oberbürgermeister*innen von Rau bis Schneidewind – und für seinen Paternoster-Aufzug. Zum Geburtstag des eindrucksvollen Gebäudes bringt Wuppertal Marketing ab Dienstag, 7. September, einen neuen 0-Euro-Schein heraus.

Ein historisches Bild des 1921 eingeweihten Gebäudes ziert den Schein ohne Notenwert: Das ursprüngliche Satteldach, welches zu sehen ist, wurde beim Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr rekonstruiert, sondern durch ein leicht angeschrägtes Flachdach ersetzt. In dem neoklassizistischen Bau in Form eines U haben die Wuppertaler Oberbürgermeister*innen ihren Amtssitz; auch der spätere Bundespräsident Johannes Rau saß dort in seiner Zeit als „OB“ am Schreibtisch. Das Rathaus ist ebenfalls bekannt für den sogenannten „Beamtenbagger“, den Paternoster, mit dem man im Umlaufbetrieb zwischen den Etagen hin und her gleiten kann.

Für Sammler und als Mitbringsel

2017: Das Eingangsportal des Barmer Rathauses am Johannes-Rau-Platz. Links der Westflügel des Rathauses. Foto: Wnwtal
2017: Das Eingangsportal des Barmer Rathauses am Johannes-Rau-Platz. Links der Westflügel des Rathauses. Foto: Wnwtal

In diesem Jahr ist das Wuppertaler Rathaus 100 Jahre alt geworden. Dieser Anlass ist Wuppertal Marketing wieder einen 0-Euro Souvenirschein wert. Auf Banknotenpapier gedruckt verfügt der Schein ähnlich wie der echte Euro über verschiedene Merkmale für Fälschungssicherheit, zum Beispiel Wasserzeichen, Hologramm, und fluoreszierende Farbelemente. Die individuelle Seriennummer macht aus jedem Schein ein Einzelstück. Sie sind nicht nur bei Sammlern beliebt, sondern auch als Mitbringsel gern gesehen.

Ab 7. September bei Wuppertal Touristik erhältlich

Die neuen 0-Euro-Scheine kosten 3 Euro pro Stück. Sie sind ab Dienstag, 7. September unter www.wuppertalshop.de sowie bei Wuppertal Touristik, Kirchstraße 16 in Wuppertal, erhältlich (Öffnungszeiten montags bis freitags 9 bis 18 Uhr und samstags 10 bis 14 Uhr).

Über 100.000 Zweitimpfungen in Solingen

Stadt bietet weitere Impfmöglichkeiten an.

Solingen hat die Marke von 100.000 Zweitimpfungen geknackt. Mehr als 109.033 Bürgerinnen und Bürger genießen bald den vollständigen Impfschutz gegen das Coronavirus oder sind bereits vollständig immunisiert. Das sind 61,46 Prozent der Bevölkerung Solingens. Die Stadt appelliert weiterhin an alle nicht geimpften Menschen, sich den wichtigen Schutz zu holen. Die Statistiken zeigen, dass die Impfstoffe äußerst wirksam gegen schwere und tödliche Covid-19-Verläufe sind.

Das Impfzentrum im alten Kaufhof-Gebäude ist dafür noch bis zum 30. September geöffnet. Die Öffnungszeiten sind montags bis freitags von 14 bis 20 Uhr sowie samstags und sonntags von 8 bis 20 Uhr. Derzeit laufen zudem die Impfaktionen für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren an den weiterführenden Schulen. Auch die Eltern können sich dabei impfen lassen.

Am 9. und am 14. September 2021 steht das Impfmobil zudem jeweils von 12 bis 18 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz in Solingen-Ohligs. Das Impfmobil macht außerdem am 13. und 16. September jeweils von 9 bis 12.30 Uhr auf dem Parkplatz hinter dem Jobcenter (Kamper Straße 35) Halt.

Besucherinnen und Besucher des „Leben braucht Vielfalt“-Fests am Samstag, 4. September, im Walder Stadtpark haben ebenfalls die Möglichkeit, sich vor Ort impfen zu lassen.