Mit dem Taxi zum Impfzentrum – wer übernimmt die Kosten?

Viele Menschen über 80 machen Termine in einem Impfzentrum. Oftmals fragen sie sich gleichzeitig, wie sie dorthin kommen. Einige sind nicht mehr mobil und können den öffentlichen Personalverkehr nicht nutzen. Oder das Impfzentrum ist so weit entfernt, dass es nicht ohne ein Auto erreichbar ist.

Viele der Senioren, die sich in der Altersgruppe über 80 Jahre befinden, leiden unter körperlichen Einschränkungen. Einige Menschen haben nicht die finanziellen Möglichkeiten, ein Taxi zu bezahlen. Für diejenigen, die auch nicht auf die Hilfe von Freunden und Verwandten vertrauen können, ist es eine große Sorge, wie sie den oft langen Weg zum Impfzentrum meistern sollen.

„Wir raten dazu, die Kostenübernahme vorab mit der Krankenkasse zu klären.“

Verbraucherzentrale NRW

Besonders immobile Menschen haben die Möglichkeit, die Kosten für den Transport bei ihrer Krankenkasse geltend zu machen.

Darüber hinaus macht jedes Bundesland, oftmals sogar jede Kommune, eigene Regeln. Viele Regionen wollen den Bürgern über 80 helfen und finden kreative Lösungen.

Übernahme der Taxikosten durch die Krankenkasse

Besteht für Pflegebedürftige in hohen Pflegegraden oder mobilitätseingeschränkte Menschen keine Möglichkeit, die Fahrt zum Beispiel durch Angehörige selbst zu organisieren, kommt eine Übernahme der Fahrkosten durch die Krankenkasse nach § 60 Absatz 1 SGB V in Betracht. Dies gilt für Personen

  • mit einem Schwerbehindertenausweis mit dem Merkzeichen „aG“, „Bl“ oder „H“.
  • mit einer Einstufung in den Pflegegrad 3, wenn zusätzlich eine dauerhafte Beeinträchtigung der Mobilität besteht.
  • mit einer Einstufung in den Pflegegrad 4 oder 5.
  • die im Jahr 2017 aus der Pflegestufe 2 mindestens in den Pflegegrad 3 übergeleitet wurden.
  • Für die Übernahme der Kosten füllt der Arzt ein spezielles Verordnungsformular aus. Eine Genehmigung durch die Krankenkasse ist nicht erforderlich. Allerdings müssen Sie die Fahrt auf der Verordnung quittieren. Hierzu enthält die Verordnung ein gesondertes Blatt.

Weitere Einzelheiten finden Sie bei der Verbraucherzentrale NRW.

Die Übernahme der Fahrkosten zum Impfzentrum stellt eine neue Situation auch für die Krankenkassen dar. Einiges ist noch nicht einheitlich geregelt. Wir raten daher dazu, die Kostenübernahme vorab mit der Krankenkasse zu klären.

Wird die Kostenübernahme abgelehnt, können Sie dagegen Widerspruch einlegen. Hier müssten Sie sich darauf beziehen, dass es sich bei der Übernahme der Fahrkosten um eine Leistung der Krankenkassen nach dem SGB V handelt, da auch die Impfung eine Leistung der Krankenkasse ist. Aufgrund der neuen Situation ist allerdings nicht sicher, wie die Krankenversicherung entscheiden wird und ob Sie schließlich auch noch Klage bei Gericht einreichen müssen.

Für privat krankenversicherte Personen richtet sich die Erstattung der Fahrkosten nach dem vereinbarten Tarif mit den zugehörigen Tarifbedingungen.

Wenn die Krankenkasse die Kosten nicht übernimmt

In einigen Bundesländern übernimmt das Land die Kosten der Fahrten zum Impfzentrum. Die Regelungen dazu können sich täglich ändern. Informieren Sie sich daher auf jeden Fall bei Ihrer Stadt, Kommune oder Ihrem Bundesland zu den aktuellen Regelungen!

Hier einige Beispiele (Stand Anfang Februar 2021):

Das Land Hessen wird für Menschen, die mindestens 80 Jahre alt sind und die keine andere Möglichkeit haben, ins Impfzentrum zu kommen, die Kosten tragen – wenn sie keinen Erstattungsanspruch gegen die Krankenkasse haben.

Das Land Baden-Württemberg hingegen übernimmt die Kosten für die Fahrt zum Impfzentrum nicht. Hier gibt es aber eine ausdrückliche Einigung des Sozialministeriums, dass die Krankenkassen in Baden-Württemberg unter den oben genannten Voraussetzungen die Kosten übernehmen. In der baden-württembergischen Stadt Ulm wiederum wird ein kostenfreier Fahrdienst von der Straßenbahnhaltestelle „Donauhalle“ bis zum Eingang des Impfzentrum organisiert.

Auch das Land NRW übernimmt die Kosten nicht. Diese Aufgabe ist nicht auf Landesebene organisiert, sondern auf kommunaler Ebene. So ist es hier erforderlich, bei der eigenen Stadt / dem Kreis nachzufragen. Einige Städte finden auch kreative Lösungen für dieses Problem. So gibt es in Münster ein „Impftaxi“ für 5 Euro, falls die Krankenkasse die Kosten nicht übernimmt. Ähnlich funktioniert es in der Stadt Düsseldorf. Hier erhalten die über 80-Jährigen einen Gutschein für einen Taxikostenzuschuss, wenn die Krankenkasse nicht zuständig ist. Dieser Zuschuss muss beantragt werden. Das dafür erforderliche Formular liegt dem Informationsschreiben bei. Abhängig von der Entfernung werden Gutscheine in Höhe von 10 oder 20 Euro pro Impfvorgang per Post zugesandt. In anderen Kreisen unten Städten gibt es ähnliche Initiativen.

In Niedersachsen können Sie Ihre Transportbescheinigung mit Ihrer Transportrechnung beim Impfzentrum mit der Angabe Ihrer Kontonummer einreichen. Die Kosten werden Ihnen erstattet. Außerdem werden in den Landkreisen und kreisfreien Städte Fahrdienste und andere Angebote geplant, um Menschen in die Impfzentren zu bringen.

In Rheinland-Pfalz bieten vielerorts Bürgerbusse Fahrdienste zum Impfzentrum an. Auch ehrenamtliche Fahrdienste werden regional organisiert.

Wenn das Verlassen der eigenen Wohnung unmöglich ist

Es gibt aber auch Menschen, denen es nicht möglich ist, ihre Wohnung zu verlassen. Ein liegender Transport zum Impfzentrum, um dort geimpft zu werden, ist wohl oftmals aus logistischen Gründen nicht möglich.

Hier gibt es langfristig eine Lösung. Sie können in einiger Zeit zu Hause durch mobile Impfteams geimpft werden. Allerdings gibt es hier noch einige logistische Probleme, die unter anderem dadurch entstehen, dass eine durchgehende Kühlung des Impfstoffs erforderlich ist.

Quelle: Verbraucherzentrale NRW

Schichel: Rede zur Verabschiedung Doppelhaushalt 2021/2022

David Schichel, Fraktionsvorsitzender der Grünen Remscheid, hielt zur Verabschiedung des Doppelhaushaltes 2021/2022 der Stadt Remscheid in der Ratssitzung vom 25. Februar 2021 folgende Rede:

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

meine erste Haushaltsrede als Vorsitzender der GRÜNEN Ratsfraktion habe ich mir, wie meine Kolleginnen und Kollegen sicher auch, anders vorgestellt.

Natürlich würde auch ich diese Gelegenheit gerne nutzen, um öffentlich vor Ihnen zu sprechen, zu sagen gibt es zu diesem Haushalt wahrlich genug.

Dass die Vorsitzenden der demokratischen Fraktionen und Gruppen dieses Rates gemeinsam darauf verzichten, ist ein wichtiges gemeinsames Zeichen: Die Gesundheit der Ratsmitglieder, der Verwaltungsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter und die der Zuschauer und Pressevertreter*innen geht vor politischer Profilierung!

Die Tatsache, dass eine einzige Fraktion diese Verantwortung nicht übernehmen möchte, spricht einmal mehr Bände. Den Vertretern von ganz rechts außen ist eben auch in dieser Ausnahmesituation jedes Mittel recht, um ihr erfahrungsgemäß doch recht peinliches Spektakel aufzuführen. Politische Inhalte, die unsere Stadt auch nur einen Millimeter weiter bringen könnten, haben wir von dieser Seite in den vergangenen sechs Jahren jedenfalls nicht ein einziges Mal vernommen.

Umso ernster sollten wir Demokrat*innen jedoch das Wahlergebnis nehmen, welches im vergangenen Jahr dazu geführt hat, dass nach 1945 wieder eine rechtsradikale Fraktion im Rate unserer Stadt sitzt. Ich empfinde das als „Menetekel“ unserer Nachkriegsgeschichte.

Ein Grund dafür, so meine persönliche Analyse, hat viel mit dem zu tun, worüber wir heute in dieser ungewöhnlichen Form debattieren. Nämlich den mangelnden Perspektiven, vor allem aber der gefühlt mangelnden Wertschätzung, die große Teile der Bevölkerung empfinden, wenn es immer nur heißt: „Geht nicht, gibt’s nicht, ist zu teuer“.

Meine Damen und Herren, um es anders zu sagen: Die Frage der Stadtfinanzen ist längst eine Frage nach der Handlungsfähigkeit unserer Demokratie. Sie muss endlich gelöst werden!

Remscheid hat seinen Teil dazu beigetragen. Vor zehn Jahren wurde unsere Stadt Teil des sogenannten „Stärkungspaktes Stadtfinanzen“ der damaligen rot-grünen Landesregierung. Das bedeutete, dass wir zwischen 2011 und 2021 insgesamt 123,8 Millionen Euro zusätzliches Geld vom Land erhalten haben. Diese Hilfen waren daran gekoppelt, dass auch die Stadt Remscheid alles in ihrer Macht stehende tut, um nach 1999 wieder einen ausgeglichenen Haushalt vorlegen zu können. Und wir alle gemeinsam – Bürgerinnen und Bürger, die Stadtverwaltung, die städtischen Töchter und auch der Rat der Stadt Remscheid – haben in den vergangenen Jahren geliefert:

  • Die Stadtverwaltung verzichtet dauerhaft auf mehr als 260 Stellen. Und wir alle merken zunehmend, auf wessen Knochen dieser notwendige Schritt geht. Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung, die diesen Kraftakt jeden Tag bewältigen, gehört unser aller Dank und Respekt.
  • Und auch die Bürgerinnen und Bürger haben maßgeblichen Anteil an diesem Prozess. Sie haben nicht nur höhere Steuern und Gebühren in Kauf nehmen müssen. Viele der Probleme, die wir hier immer wieder diskutieren – von den Wartezeiten bei Bürgerservice, bis hin zur „Spontanvegetation“ auf dem Theodor-Heuss-Platz – sind sozusagen die Nebenwirkung eines finanziellen Gesundungsprozesses.
  • Nicht zuletzt haben wir dem Ehrenamt in dieser Stadt in den vergangenen Jahren viel abverlangt und ebenso viel zu verdanken. Ich erinnere an Übernahme der Stadtteilbibliothek in Lüttringhausen durch die Lütteraten. Ich erinnere an den unglaublichen Einsatz mit dem so viele Remscheiderinnen und Remscheider die Aufnahme von Geflüchteten ermöglicht haben und das auch weiterhin tun werden. Und ich erinnere daran, dass es neben dem Krisenstab unserer Stadt wieder das Ehrenamt ist, auf das wir alle gemeinsam in der aktuellen Krise bauen können.

Eigentlich – und damit komme ich zurück zum Haushalt – wollten wir alle gemeinsam mit dem Beschluss des Doppelhaushalts 2021/ 22 die Früchte dieses Prozesses ernten. Seit 2016 ist unser Haushalt ausgeglichen. Ich darf auch im Namen unserer Partner in der Gestaltungsmehrheit ankündigen: Dabei wird es auch bleiben.

Doch der Haushalt, den wir heute beschließen werden, ist letztlich eine Mogelpackung. Denn er klammert die finanziellen Folgen der Corona-Pandemie aus. Und auch wenn ich zugeben muss, dass mir ad hoc auch keine andere Lösung einfällt, müssen wir uns klar machen, dass wir wieder zurückgeworfen werden ins Schuldenzeitalter. Die mittelfristige Finanzplanung zeigt, dass wir auf 1 Mrd. Schulden zulaufen. Wenn dieses Problem nicht gelöst wird, hieße dies, dass wir zurückgeworfen werden in die Nullerjahre, in denen Investitionen in eine gute Zukunft schlicht verboten wurden.

Meine Damen und Herren, wir wollen die Zukunft Remscheids vorausschauend und nachhaltig gestalten. Daher haben wir uns gemeinsam mit SPD und FDP in unserem Begleitantrag auf wenige wichtige Akzente verständigt.

Wie sie alle wissen liegt uns GRÜNEN das Klima ganz besonders am Herzen. Wenn wir die gesamtstädtische Klimaneutralität erreichen wollen, müssen wir die bisherigen Konzepte konsequent umsetzen und fortschreiben. Die Energie- und Wärmewende ist ohne weitere Investitionen nicht möglich. Um dies langfristig finanzieren zu können, bedarf es einer nachhaltigen Akquise der entsprechenden Fördermittel von Bund, Land und EU. Daher möchten wir ein Fördermanagement als Stabsstelle beim Oberbürgermeister ansiedeln.

Darüber hinaus werden wir einen Klimafonds schaffen, um Geld aus städtischen Beteiligungen, CO2-Zertifikaten oder von Privaten zu sammeln und zusätzlich zu den städtischen Mitteln für den Klimaschutz zur Verfügung zu stellen.

Die gesamtstädtische Klimaneutralität erreichen wir nur durch eine echte Mobilitätswende. Im Städtevergleich hinken wir weiter hinterher. Wir wollen den Modal Split zugunsten von Fuß-und Radverkehr sowie dem Nahverkehr verändern und einen Mobilitätsmix der Zukunft schaffen. Das ist nicht nur schonender für die Umwelt und das Klima, sondern auch günstiger. Ein Radweg kostet weniger als eine Straße. Um dies zügig umsetzen zu können, bedarf es einer zusätzlichen Stelle. Eine moderne Verkehrsplanung ist in den Planungsverwaltungen unterrepräsentiert, so auch in Remscheid. Dies wollen wir ändern!

Auch in dieser Haushaltsrunde wollen wir die Investitionsmittel für den Radverkehr erhöhen und beantragen weitere 100.000 Euro für den Ausbau des Radwegenetzes. Nur so können wir das Radverkehrskonzept stringent und schnell umsetzen.

Bildung ist der Schlüssel zu fast allem. Daher werden wir, wie in den vergangenen Jahren, auch diesmal in die Bildung investieren. Wir brauchen eine Qualitätsoffensive für die frühkindliche Bildung. Gleichzeitig ist es uns wichtig, dass vor allem arme Menschen, von den Kitagebühren befreit werden. Wir wollen gute Bildung für alle. Daher muss die Beitragstabelle angepasst werden.

Trotz unserer stetigen Bemühungen ist die OGS unterfinanziert. Damit ist es den Trägern nicht möglich ihre Mitarbeiter*innen fair und nach Tarif zu bezahlen. Das erschwert die Suche und die Bindung von gutem Personal. Daher muss die Dynamisierung so lange weitergeführt werden, bis eine Angleichung erfolgt ist.

Um die von uns geforderten Punkte zu erreichen und umzusetzen bedarf es einer seriösen Haushaltspolitik, die auch in Zukunft Investitionen zulässt.

Den Willen unsere Stadt auch in Zukunft auf finanziell stabile Füße zu stellen sehen wir bei der CDU in keinster Weise. Die Antragsflut der CDU lässt jegliche Seriosität und Ernsthaftigkeit vermissen. Die Forderungen der CDU würden eine Mehrbelastung des Haushalts von rund 7 Millionen bedeuten. Die Konsequenz wären immense Steuererhöhungen, die am Ende die Remscheiderinnen und Remscheider tragen. Das ist weder nachhaltig, noch sozial und schon gar keine verantwortungsvolle Haushaltspolitik.

Zu guter Letzt gilt mein Dank dem Oberbürgermeister, dem Kämmerer und unseren Partnern für die konstruktive Zusammenarbeit. Einmal mehr haben wir bewiesen, dass uns die Zukunft unsere Stadt am Herzen liegt. Wir werden auch in den kommenden Jahren dafür sorgen, dass wir Remscheid wider aller Umstände gemeinsam und zukunftsfähig gestalten.

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit!

David Schichel
Fraktionsvorsitzender B90/Die GRÜNEN Remscheid

Neue Coronaschutzverordnung : Änderungen für den Sport

Mit Inkrafttreten der neuen Coronaschutzverordnung ab dem 22. Februar sind Sport- und Freizeitaktivitäten allein, zu zweit oder ausschließlich mit Personen des eigenen Hausstandes auf Sportanlagen unter freiem Himmel einschließlich der sportlichen Ausbildung im Einzelunterricht möglich. Mannschaftssport bleibt untersagt.

Angesichts dieser Lockerung hat der Remscheider Corona-Krisenstab am 24. Februar beschlossen, die nachfolgenden Sportfreianlagen zu öffnen:

  • Stadion Reinshagen,
  • Röntgen-Stadion,
  • Sportanlage Stadtpark,
  • Sportplatz Neuenkamp,
  • Sportanlage Bergisch Born,
  • Sportanlage Jahnplatz und
  • Sportanlage Hackenberg.

Diese Sportfreianlagen können ab sofort  im Rahmen der CoronaSchVO von Montag bis Freitag in der Zeit von 8 bis 17 Uhr sowie Samstag und Sonntag von 12 bis 17 Uhr genutzt werden. Gemeinschaftsräume, Umkleiden und Duschen bleiben geschlossen.

Wer allein, zu zweit oder mit Personen des gleichen Hausstandes auf den Anlagen Sport treibt, muss zu anderen Personen mindestens fünf Meter Abstand halten.

Ordnungskräfte sind in nächster Zeit vermehrt auf den Sportfreianlagen unterwegs, um die Einhaltung der Coronaschutzbestimmungen zu kontrollieren. Ziel aller muss es sein, dass mit maximaler Vorsicht und Rücksicht auf den Anlagen wieder Sport getrieben werden kann.

Quelle: Stadt Remscheid

Corona in Remscheid

Alle unsere Meldungen zu Corona in Remscheid und den Inzidenzwert Remscheid findet man auch direkt und einfach unter www.corona-remscheid.de.

Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81  zu erreichen!

L418: Wartungsarbeiten und Sperrungen im Burgholztunnel

Ab Montag, 1. März, werden bis Dienstag, 16. März, im Burgholztunnel Wartungsarbeiten durchgeführt, wie der zuständige Landesbetrieb Straßen.NRW mitteilt.

Bei planmäßigem Verlauf sind folgende Verkehrseinschränkungen vorgesehen:

Südliche Tunnelröhre (Fahrtrichtung Remscheid)

Am Montag, 1. März, und Dienstag, 2. März, ist von 9 bis 17 Uhr eine einspurige Verkehrsführung eingerichtet.

In der Nacht von Montag, 8. März, 20 Uhr, auf Dienstag, 9. März, 5 Uhr, muss die südliche Röhre voll gesperrt werden. Die Umleitung für Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen erfolgt durch den Kiesbergtunnel nach Elberfeld und dann über die Cronenberger Straße zurück zur L418. Fahrzeuge über 3,5 Tonnen werden bereits auf der A46 im Sonnborner Kreuz auf das Sonnborner Ufer geleitet. Die weitere Umleitung erfolgt über die Friedrich-Ebert-Straße nach Elberfeld und dann ebenfalls über die Cronenberger Straße zur L418. Alle Umleitungen sind mit deutlich sichtbaren roten Punkten ausgeschildert.

Am Montag, 15. März, kann die Röhre von 9 bis 17 Uhr nochmals nur einspurig befahren werden.

Nördliche Tunnelröhre (Fahrtrichtung Düsseldorf)

Von Mittwoch, 3. März, bis Freitag, 5. März, kann hier von 9 bis 17 Uhr nur einspurig gefahren werden.

In der Nacht von Mittwoch, 10. März, 20 Uhr, auf Donnerstag, 11. März, 5 Uhr, muss die nördliche Röhre voll gesperrt werden. Die Umleitung für Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen erfolgt über die Cronenberger Straße nach Elberfeld und dann in Richtung Kiesbergtunnel zurück zur L418. Fahrzeuge über 3,5 Tonnen werden ab Elberfeld über die Friedrich-Ebert-Straße zum Sonnborner Kreuz geführt. Auch hier sind alle Umleitungen mit deutlich sichtbaren roten Punkten ausgeschildert.

Am Dienstag, 16. März, kann die Röhre von 9 bis 17 Uhr nochmals nur einspurig befahren werden.

Quelle: Stadt Wuppertal

Ab 1. März: AWG öffnet zwei Recyclinghöfe

Ab Montag, 1. März 2021, öffnet die AWG ihre Recyclinghöfe Barmen (Münzstraße) und Uellendahl (Bornberg). Beide Recyclinghöfe werden an sechs Tagen in der Woche, von Montag bis Freitag (10 bis 18 Uhr) und am Samstag (7.30 bis 16 Uhr) geöffnet haben.

Auf den zwei geöffneten AWG-Recyclinghöfen sind die Corona-Präventionsmaßnahmen wie Maskenpflicht und Abstandsregeln zu beachten. Vor Ort ist den Anweisungen des AWG-Personals unbedingt Folge zu leisten. Die AWG bittet um Verständnis, wenn es zu Wartezeiten kommen sollte.

Bitte weiterhin beachten:

  • Mit Blick auf die Corona-Pandemie bleiben die übrigen AWG-Recyclinghöfe und das AWG-Autorecycling vorerst weiterhin geschlossen. 
  • Das Müllheizkraftwerk (MHKW) auf Korzert ist weiterhin für Privatanlieferer und gewerbliche Anlieferer ohne Kundennummer geschlossen. 
  • Das Schadstoffmobil der AWG ist für Privathaushalte seit Dienstag, 26. Januar 2021, im Einsatz. Die Termine und Standorte finden sich im Abfallkalender 2021 und auf der AWG-Internetseite. Hier gibt es auch Infos zur korrekten Entsorgung von Schadstoffen. Auch am AWG-Schadstoffmobil sind die Corona-Präventionsmaßnahmen zu beachten.

AWG-Geschäftsführer Martin Bickenbach: „Die Kontaktminimierung und die Maskenpflicht hatten und haben das Ziel, alle Bürgerinnen und Bürger sowie die AWG- Belegschaft vor Ansteckung zu schützen. Durch die konsequente Umsetzung der Corona-Präventionsmaßnahmen ist es der AWG gelungen, die haushaltsnahe Müllabfuhr inklusive der Sperrmüll-Abfuhr und der 24-Stunden-Betrieb des Müllheizkraftwerks (MHKW) auf Korzert nach wie vor sicherzustellen.“

Mit der Öffnung der zwei Recyclinghöfe Barmen und Uellendahl will die AWG den Wuppertalerinnen und Wuppertalern wichtige und viel nachgefragte Entsorgungswege eröffnen:

  • für Gartenabfälle: Angesichts der aktuell milden Temperaturen nimmt der Anteil von Gartenabfällen saisonbedingt zu,
  • für Bauschutt: Seit dem Lockdown fehlte Privathaushalten der Entsorgungsweg von Bauschutt über die AWG,
  • für Schadstoffe: Auf dem Recyclinghof Uellendahl (Bornberg) besteht zusätzlich zum Schadstoffmobil die Möglichkeit, die stationäre Schadstoffannahme zu nutzen.

Um die Einhaltung der Corona-Präventionsmaßnahmen auf den Recyclinghöfen Barmen und Uellendahl zu gewährleisten, ist mehr Personal erforderlich als im Corona-freien 5-Tage-Normalbetrieb aller fünf AWG-Recyclinghöfe. Deswegen kann die AWG personell derzeit nur die Öffnung der besagten zwei Recyclinghöfe gewährleisten. Diese stehen Besuchern allerdings für sechs Tage in der Woche für die Entsorgung zur Verfügung.

Bei den Recyclinghöfen Barmen und Uellendahl handelt es sich um die flächenmäßig größten und verkehrstechnisch am besten zu erreichenden Standorte in Wuppertal, die zudem den Osten und den Westen der Stadt abdecken – auch bei dem zu erwartenden großen Andrang bei der Wiedereröffnung am 1. März 2021.

Angesichts der aktuellen Pandemie-Lage stellt sich die AWG darauf ein, dass es weitere Änderungen geben könnte.

25.02.2021: Corona in Wuppertal

Robert Koch Institut für Wuppertal heute

Es gibt insgesamt 12.698 positiv getestete Wuppertalerinnen und Wuppertaler. Inzidenzwert Wuppertal: Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 75,5. 372 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage268
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW75,5
Fälle gesamt12.698
Fälle gesamt/100.000 EW3.575,9
Todesfälle gesamt372
Einwohnerzahl355.100
BundeslandNordrhein-Westfalen

Am 25. Februar um 8:00 Uhr sind für Wuppertal folgende Zahlen gemeldet:

Bestätigte Fälle (Gesamtzahl infizierte Menschen):12791
– davon aktuell infizierte Personen: 441
– davon genesene Personen:11977
– davon verstorbene Personen373
Gesamtzahl in Quarantäne908
– davon Infizierte: Hinweis: In einigen Fällen (z. B. während einer Isolierung im Krankenhaus) wird keine Quarantäne angeordnet.395
– davon Haushaltsangehörige von Infizierten214
– davon sonstige Kontaktpersonen der Kategorie 1263
– davon andere Quarantänen (z.B. wegen freiwilliger Quarantäne)36
Anzahl Neuinfektionen vom Vortag:81
Neuinfektionen der letzten 7 Tage:262
Neuinfektionen der letzten 7 Tage pro 100.000 Einwohner:73,80

25.02.2021: Aktuelle Gesundheitslage in Remscheid

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 128 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden.

Damit gibt es insgesamt 3.598 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 3.339 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 131 Menschen sind leider verstorben.

Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 435 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen. Es gibt aktuell insgesamt 33 PCR-bestätigte infizierte Remscheider Personen mit der britischen Coronavariante 1.1.7. Die südafrikanische und die brasilianische Variante wurden bislang nicht in Remscheid nachgewiesen.

Die Krankenhäuser vermelden zwölf positive Fälle in stationärer Behandlung, darunter vier intensivpflichtige Behandlungen (einer beatmet), Stand 25.02.2021 (Das sind nicht unbedingt Remscheiderinnen und Remscheider.).

Quelle: Stadt Remscheid

Robert Koch Institut für Remscheid heute

Es gibt insgesamt 3.598 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. Inzidenzwert Remscheid: Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 80,8. 131 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage90
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW80,8
Fälle gesamt3.598
Fälle gesamt/100.000 EW3.231,6
Todesfälle gesamt131
Einwohnerzahl111.338
BundeslandNordrhein-Westfalen

Corona in Remscheid

Alle unsere Meldungen zu Corona in Remscheid und den Inzidenzwert Remscheid findet man auch direkt und einfach unter www.corona-remscheid.de.

Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81  zu erreichen!

25.02.2021: Corona in Solingen

Robert Koch Institut für Solingen heute

Es gibt insgesamt 6.232 positiv getestete Solingerinnen und Solinger. Inzidenzwert Solingen: Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 133,1. 141 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage212
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW133,1
Fälle gesamt6.232
Fälle gesamt/100.000 EW3.913,5
Todesfälle gesamt141
Einwohnerzahl159.245
BundeslandNordrhein-Westfalen

Insgesamt wurden seit Ausbruch der Pandemie in Solingen bisher 6.141 bestätigte Fälle gemeldet.

Insgesamt wurden seit Ausbruch der Pandemie in Solingen bisher 6.232 bestätigte Fälle gemeldet.

Aktuell sind 337 Personen nachgewiesen infiziert, 28 Patient:innen werden derzeit stationär behandelt, die übrigen ambulant betreut. 5.754 Menschen sind wieder genesen. 141 mit dem Virus infizierte Menschen sind bisher verstorben.

In den letzten sieben Tagen sind insgesamt 194 Corona-Neuinfektionen festgestellt worden. Damit entfallen 121,8 neue Fälle auf je 100.000 Menschen, die in der Klingenstadt leben.

In Quarantäne befinden sich derzeit insgesamt 1.127 Personen. Die Quarantäne beenden konnten bisher 24.112  Personen.

Quelle: Stadt Solingen – Stand: 24.02.2021 – 16:28 Uhr

Corona-Hotline für Solingen

Abstand halten, Mund und Nase bedecken, Einschränkungen und Schutzmaßnahmen beachten – jede und jeder von uns kann dazu beitragen, die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Nur gemeinsam können wir es schaffen. Die Stadt Solingen hat eine Corona-Hotline eingerichtet: 0212 / 290-2020. Infos aus Solingen: Wir alle sind gefordert.

Natur-Schule Grund: Über die Schonzeit für Gehölze

Jedes Jahr am 1. März beginnt die Schonzeit für Hecken und Gehölze. In der Natur-Schule Grund sprach Sascha von Gerishem für rs1.tv mit dem Diplom-Biologen Jörg Liesendahl und der FÖJlerin Miriam Lamers wozu diese Schonzeit gut und wichtig ist, was das für fleißige Gärtnerinnen und Gärtner bedeutet und worauf man auch im heimischen Garten achten kann.

Unter falschem Namen – Polizei nimmt Betrüger fest

Bei einer Verkehrskontrolle an der Nützenberger Straße in Elberfeld kontrollierten Polizisten gestern (23.02.2021), gegen 15:50 Uhr, einen BMW-Fahrer, der sich mit gefälschten Dokumenten auswies.

Der junge Mann führte keinen Führerschein mit und händigte den Beamten unter anderem einen italienischen Personalausweis aus. Nach kurzer Einsicht in die Papiere stellten die Polizisten fest, dass es sich hierbei um Fälschungen handelt. Auf der Polizeiwache konnten die korrekten Personalien des 25-Jährigen ermittelt werden und zwei bestehende Untersuchungshaftbefehle gegen den gebürtigen Wuppertaler vollstreckt werden. Den 25-Jährigen erwartet u.a. ein Strafverfahren wegen Urkundenfälschung und Fahren ohne Fahrererlaubnis. (hm)

24.02.2021: Aktuelle Gesundheitslage in Remscheid

Leider ist ein 78-jähriger Remscheider mit der Coronavirus-Infektion verstorben. Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 115 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden.

Damit gibt es insgesamt 3.578 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 3.332 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 131 Menschen sind leider verstorben.

Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 398 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen. Es gibt aktuell insgesamt 33 PCR-bestätigte infizierte Remscheider Personen mit der britischen Coronavariante 1.1.7. Die südafrikanische und die brasilianische Variante wurden bislang nicht in Remscheid nachgewiesen.

Die Krankenhäuser vermelden acht positive Fälle in stationärer Behandlung, darunter vier intensivpflichtige Behandlungen (zwei beatmet), Stand 24.02.2021 (Das sind nicht unbedingt Remscheiderinnen und Remscheider.).

Quelle: Stadt Remscheid

Robert Koch Institut für Remscheid heute

Es gibt insgesamt 3.578 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. Inzidenzwert Remscheid: Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 73,6. 131 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage82
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW73,6
Fälle gesamt3.578
Fälle gesamt/100.000 EW3.213,6
Todesfälle gesamt131
Einwohnerzahl111.338
BundeslandNordrhein-Westfalen

Corona in Remscheid

Alle unsere Meldungen zu Corona in Remscheid und den Inzidenzwert Remscheid findet man auch direkt und einfach unter www.corona-remscheid.de.

Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81  zu erreichen!

Corona-Krise: Remscheider Rat soll bessere Finanzierung der Kommunen fordern

Die Stadt Remscheid soll die NRW-Landesregierung und den Deutschen Bundestag offiziell auffordern, die Städte und Gemeinden in der Corona-Krise besser zu unterstützen. Eine entsprechende Resolution bringt die Fraktion DIE LINKE in die Ratssitzung am 25. Februar ein.

„Die Lage ist ernst“, sagt Brigitte Neff-Wetzel, Fraktionsvorsitzende der Remscheider LINKEN im Rat. „Wenn es bei den geplanten Regelungen bleibt, wird unserer Stadt das Geld fehlen, um halbwegs unbeschadet aus der Krise zu kommen. Am meisten werden darunter diejenigen leiden, die auf eine funktionierende soziale Infrastruktur angewiesen sind. Wir laden daher die anderen Ratsfraktionen herzlich ein, mit uns gemeinsam mehr Druck auf die Regierenden in Berlin und Düsseldorf zu machen.“

Konkret fordern die Fraktion, dass die Städte und Gemeinden zum Ausgleich der Corona-Verluste einen größeren Anteil der Umsatzsteuer zugewiesen bekommen. Außerdem soll das Land den geplanten Finanzausgleich als Zuschuss und nicht nur als Kredit vergeben. Die Mindereinnahmen bei der Gewerbesteuer sollen zumindest zur Hälfte vom Land NRW ausgeglichen werden. Außerdem wird die Gründung einer NRW-Kasse zur Entschuldung der Kommunen gefordert.