Verkehrskommissariat sucht Zeugen nach Unfall in Solingen

In den frühen Morgenstunden des 23.02.2021 kam es auf der Dültgenstaler Straße Ecke Meistermannstraße in Solingen zu einer Verkehrsunfallflucht mit hohem Sachschaden.

Im Zeitraum zwischen 01:00 Uhr und 04:45 Uhr beschädigte ein unbekanntes Fahrzeug einen am rechten Fahrbahnrand geparkten Maserati. Über die gesamte linke Fahrzeugseite konnten die aufnehmenden Beamten Beschädigungen an dem Maserati feststellen. Der Sachschaden wird auf etwa 20.000 Euro geschätzt.

Der Unfallverursacher entfernte sich von der Unfallstelle, ohne eine Schadensregulierung zu ermöglichen.

Das Verkehrskommissariat in Solingen sucht nach Zeugen des Vorfalls. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0202/284-0 entgegen.(weit)

Verkehrsunfall in Ohligs

Gestern Abend (23.02.2021) kam es in Solingen auf der Kreuzung Hildener Straße / Eller Straße / Kottendorfer Straße / Obere Hildener Straße zu einem größeren Verkehrsunfall.

Ein 83-Jähriger fuhr auf der Ellerstraße gegen 19:25 Uhr mit seinem BMW aus bislang ungeklärter Ursache auf einen vor der roten Linksabbiegerampel wartenden Opel Corsa auf, welcher durch die Wucht des Zusammenstoßes gegen einen vor ihm wartenden Motorradfahrer stieß. Der BMW fuhr rechts an den Fahrzeugen vorbei und krachte auf der Kottendorfer Straße gegen einen Laternenmast am Fahrbahnrand, der abknickte und gegen eine dortige Hauswand fiel.

Der Senior und seine Beifahrerin verletzten sich leicht und wurden vorsorglich durch Rettungskräfte in ein Krankenhaus gebracht. Der 21-jährige Motorradfahrer stürzte bei dem Unfall zu Boden und verletzte sich leicht. Alle Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Es entstand circa 45.000 Euro Sachschaden. Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die Kreuzung gesperrt werden. (hm)

24.02.2021: Corona in Wuppertal

Robert Koch Institut für Wuppertal heute

Es gibt insgesamt 12.615 positiv getestete Wuppertalerinnen und Wuppertaler. Inzidenzwert Wuppertal: Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 63,1. 370 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage224
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW63,1
Fälle gesamt12.615
Fälle gesamt/100.000 EW3.552,5
Todesfälle gesamt370
Einwohnerzahl355.100
BundeslandNordrhein-Westfalen

Am 24. Februar um 8:00 Uhr sind für Wuppertal folgende Zahlen gemeldet:

Bestätigte Fälle (Gesamtzahl infizierte Menschen):12714
– davon aktuell infizierte Personen: 395
– davon genesene Personen:11949
– davon verstorbene Personen370
Gesamtzahl in Quarantäne840
– davon Infizierte: Hinweis: In einigen Fällen (z. B. während einer Isolierung im Krankenhaus) wird keine Quarantäne angeordnet.345
– davon Haushaltsangehörige von Infizierten172
– davon sonstige Kontaktpersonen der Kategorie 1263
– davon andere Quarantänen (z.B. wegen freiwilliger Quarantäne)60
Anzahl Neuinfektionen vom Vortag:41
Neuinfektionen der letzten 7 Tage:220
Neuinfektionen der letzten 7 Tage pro 100.000 Einwohner:61,97

Quelle: Stadt Wuppertal

24.02.2021: Corona in Solingen

Robert Koch Institut für Solingen heute

Es gibt insgesamt 6.183 positiv getestete Solingerinnen und Solinger. Inzidenzwert Solingen: Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 121,8. 141 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage194
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW121,8
Fälle gesamt6.183
Fälle gesamt/100.000 EW3.882,7
Todesfälle gesamt141
Einwohnerzahl159.245
BundeslandNordrhein-Westfalen

Insgesamt wurden seit Ausbruch der Pandemie in Solingen bisher 6.141 bestätigte Fälle gemeldet.

Insgesamt wurden seit Ausbruch der Pandemie in Solingen bisher 6.183 bestätigte Fälle gemeldet.

Aktuell sind 319 Personen nachgewiesen infiziert, 30 Patient:innen werden derzeit stationär behandelt, die übrigen ambulant betreut. 5.723 Menschen sind wieder genesen. 141 mit dem Virus infizierte Menschen sind bisher verstorben.

In den letzten sieben Tagen sind insgesamt 182 Corona-Neuinfektionen festgestellt worden. Damit entfallen 114,3 neue Fälle auf je 100.000 Menschen, die in der Klingenstadt leben.

In Quarantäne befinden sich derzeit insgesamt 1.090 Personen. Die Quarantäne beenden konnten bisher 23.976 Personen.

Quelle: Stadt Solingen – Stand: 23.02.2021 – 16:44 Uhr

Corona-Hotline für Solingen

Abstand halten, Mund und Nase bedecken, Einschränkungen und Schutzmaßnahmen beachten – jede und jeder von uns kann dazu beitragen, die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Nur gemeinsam können wir es schaffen. Die Stadt Solingen hat eine Corona-Hotline eingerichtet: 0212 / 290-2020. Infos aus Solingen: Wir alle sind gefordert.

„Von Ohligs nach Auschwitz“: Ausstellung im ehemaligen Geschäftshaus der Familie Davids

Bis Ende März wird an Ohligser Händler erinnert, die emigrieren mussten oder deportiert wurden.

„Von Ohligs nach Auschwitz“ ist eine Ausstellung überschrieben, die seit dem Wochenende in den Schaufenstern des ehemaligen Wohn- und Geschäftshauses der Familie Davids an der Düsseldorfer Straße 40 zu sehen ist. Am Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus hatten der Verein Max-Leven-Zentrum Solingen e.V. und das Stadtarchiv Solingen bereits an den NS-Terror gegen jüdische Kaufleute an der Düsseldorfer Straße erinnert. Aufgrund der vielen Nachfragen entwickelten die Designerin Daniela Tobias und der Historiker Armin Schulte aus dem Vortrag die thematischen Banner, die jetzt an historischem Ort inistalliert wurden. Die Immobilien- und Standortgemeinschaft (ISG) Solingen-Ohligs vermittelte für die Ausstellung das zur Zeit leer stehende Ladenlokal, das 1907 von dem jüdischen Ehepaar Georg und Jenny Davids an der Ecke Düsseldorfer / Forststraße erbaut wurde. Gloria Göllmann, Geschäftsführerin der ISG, sieht im Erinnern eine Verantwortung und eine Geste der Menschlichkeit: „Die Händler damals setzten sich genauso leidenschaftlich für die Entwicklung ihres Stadtteils ein wie wir heute. Dieses Quartier im 21. Jahrhundert menschlich, sozial und nachhaltig zu gestalten, setzt auch das nötige Geschichtsbewusstsein voraus.“

„Unvorstellbar, dass diese Menschen aus unserer Mitte vertrieben und ermordet wurden.“

Tim Kurzbach, Oberbürgermeister der Stadt Solingen

„Familien wie die Davids, Steegs und Steinbergers kamen um die letzte Jahrhundertwende nach Ohligs und wurden zu erfolgreichen Geschäftsleuten“, erinnert Oberbürgermeister Tim Kurzbach – und betont: „Sie engagierten sich nicht nur in ihrer Synagogengemeinde, sondern übernahmen auch im Gewerbeverein, in der IHK oder in Parteien Verantwortung.“ Es sei „unvorstellbar, dass diese Menschen aus unserer Mitte vertrieben und ermordet wurden“. Auch deshalb sei die Ausstellung ein wichtiger Beitrag zum aktuellen Jubiläumsjahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland„: „Wir sehen in Ohligs, wie schleichend eine gut funktionierende Nachbarschaft vergiftet wird, wenn dem Antisemitismus nicht frühzeitig und mit allem Nachdruck Einhalt geboten wird.“

„Seit Beginn des 20. Jahrhunderts waren die jüdischen Kaufleute an der Düsseldorfer Straße fester Bestandteil des aufstrebenden Ohligser Zentrums“, bestätigten die Ausstellungsmacher Daniela Tobias und Armin Schulte. Manufakturwaren, Weißwaren, Spielwaren, Herren- und Damenmode sowie Stahlwaren gehörten zu ihrem Sortiment. Nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten wurden sie am 1. April 1933 mit dem Boykott jüdischer Geschäfte sehr schnell zum Ziel der antisemitischen NS-Propaganda. Einige trafen rechtzeitig Vorkehrungen, Deutschland zu verlassen, andere flohen nach der Pogromnacht 1938 mit ihrer letzten Habe. Für manche aber war es schließlich zu spät: „Sie wurden in den Osten deportiert und ermordet – wie Jenny und Georg Davids.“ An das Ehepaar erinnern zwei Stolpersteine vor dem Gebäude.

An das Ehepaar erinnern zwei Stolpersteine vor dem Gebäude

Ralf Rogge, Leiter des Stadtarchivs Solingen und der entstehenden Bildungs- und Gedenkstätte Max-Leven-Zentrum, freut sich, dass die Ohligser Ausstellung das Gedenken an die jüdischen Geschäftsleute und Industriellen in der Stadtgesellschaft wachhalten möchte: „Mit der Präsentation im öffentlichen Raum schaffen wir ein weiteres Angebot neben der Internetseite des Max-Leven-Zentrums, das auch in Corona-Zeiten einen einfachen Zugang zur lokalen Geschichte ermöglicht.“ Die Schicksale der Familien werden durch historische Postkarten und Annoncen, die über die Jahre im Ohligser Anzeiger erschienen, illustriert. Ergänzend zu den chronologischen Portraits der Familien vermittelt ein Banner mit Zeugenaussagen zur Pogromnacht in Ohligs den endgültigen Wendepunkt für die jüdischen Geschäftsleute. Nach dem brutalen Überfall auf ihre Läden und Wohnungen wurden auch die letzten Inhaber gezwungen, ihre Geschäfte aufzugeben.

Info: Die Ausstellung wird voraussichtlich bis Ende März im Geschäftshaus an der Ecke Düsseldorfer / Ecke Forststraße zu sehen sein.

Pilotprojekt Ronsdorf: Baulücken aktivieren

Ronsdorf wird wegweisend: Erstmals soll in Ronsdorf ein neues Konzept zur Aktivierung von Baulücken erprobt werden. Läuft der Versuch in Ronsdorf gut, wird das Konzept auch in anderen Stadtteilen zum Einsatz kommen.

Aktuell werden in Ronsdorf Grundstücke gesucht, die sich für eine Bebauung eignen. So soll neuer Wohnraum geschaffen werden, ohne dass dafür freie Flächen verbraucht werden. Dabei geht es um Baulücken zwischen 400 und 2.000 Quadratmetern im Innenbereich, auf denen bereits Baurecht besteht. Nach der Bestandsaufnahme werden die Grundstückseigentümer angeschrieben, um zu ermitteln, ob sich die Eigner eine Bebauung vorstellen könne. Stadt und Wirtschaftsförderung wollen dann bei Bedarf die Eigentümer zu einer möglichen Bebauung beraten. Bis zum Ende des Jahres will die Verwaltung die Ergebnisse auswerten und Anfang kommenden Jahres der Politik vorstellen.

#zukunftsflächen

„Wir haben uns vorgenommen, unter der Überschrift #Zukunftsflächen die knappen Flächen im Stadtgebiet intelligent zu managen, den besonderen Charakter der Stadt zu erhalten und neuen Wohnraum, aber auch Platz für die Ansiedlung von Unternehmen zu schaffen“, erläutert Oberbürgermeister Uwe Schneidewind die Gesamtstrategie, zu der auch das Ronsdorfer Pilotprojekt ein Beitrag ist.

„Ronsdorf eignet sich für ein solches Pilotprojekt besonders gut, weil es ein vergleichsweise überschaubarer Bezirk ist, der zu den nachgefragten Wohnstandorten gehört und in dem durch die erste Änderung des Regionalplans Düsseldorf keine zusätzlichen ASB-Flächen (Allgemeine Siedlungsbereiche) ausgewiesen wurden“, so Dezernent Arno Minas.

Ist das Pilotprojekt erfolgreich, und sollten die Kapazitäten für eine Ausweitung auf andere Stadtteile vorhanden sein, wird in folgender Reihenfolge vorgegangen, mit Priorität auf den Stadtteilen mit geringem Wohnungsleerstand und Nachfragedruck: Uellendahl-Katernberg, Vohwinkel, Cronenberg, Elberfeld-West, Barmen, Heckinghausen, Elberfeld, Oberbarmen und Langerfeld-Beyenburg.

Wohnwagenbrand in Lennep

In der Nacht vom 22.02.2021 auf den 23.02.2021, gegen 01.15 Uhr, geriet ein Wohnwagen auf dem Parkplatz Jahnplatz in Brand.

Aus bislang ungeklärter Ursache fing der Wohnwagen einer 83-jährigen Frau aus Menden Feuer und brannte komplett aus. Durch die Flammen und herumfliegende Fahrzeugteile wurden zudem weitere Fahrzeuge leicht beschädigt.

Die Feuerwehr löschte den Brand, bei dem niemand verletzt wurde. Zu der Ursache des Brandes ermittelt die Kriminalpolizei. Der Sachschaden liegt bei circa 30.000 Euro. (jb)

Helmut Ruppert: Ein sympathischer wie überzeugender Mensch

Nachruf der SPD Remscheid auf Helmut Ruppert

Helmut Ruppert

21.12.1942 – 03.02.2021

Eigentlich können und wollen wir es nicht glauben oder wahrhaben. Die Nachricht vom Tode unseres Mitglieds Helmut Ruppert hat uns überrascht und sprachlos gemacht. Bei unseren Zusammentreffen haben wir Helmut Ruppert stets als fröhlichen Menschen erlebt, der freundlich wie energisch für seine Themen stritt: den Radverkehr, umweltbewusste Mobilität und Klimaschutz.

Als Vorsitzender der Remscheider Ortsgruppe des Verkehrsclubs Deutschland war er ein sachkundiger wie angenehmer Mitstreiter, wenn es darum ging Remscheid für Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer attraktiver zu machen. Wenn er gerufen wurde, um seine Expertise und Leidenschaft für nachhaltige Mobilität oder Verkehrspolitik einzubringen, ließ er sich nicht zweimal bitten.

Helmut Ruppert kämpfte schon für grüne Themen, als diese in seiner roten Heimat, der SPD, noch ein Nischendasein fristeten. Er warb schon zu Zeiten für ein Tempolimit, als im Kanzleramt Bundeskanzler Gerhard Schröder amtierte, der ein bekennender Anwalt der Automobilindustrie war. Diskussionen über das Für und Wider ging er mit Gelassenheit und Bestimmtheit an. Er glaubte an die Kraft des besseres Arguments, weswegen er jede Diskussion stets mit seinem fast schon ansteckenden, freundlichen Lächeln beendete. Spät, vielleicht zu spät, haben wir Helmut Ruppert in unseren Reihen wiederentdeckt. Als wir im Rahmen unserer Klimaschutzwochen im Herbst 2019 nach fachkundigen Referenten suchten, hat er mehrere unserer Veranstaltungen mit seiner Sachkunde aufgewertet. In guter Erinnerung bleibt uns eine sehr erfolgreiche Podiumsdiskussion im Bahnhof Lüttringhausen über die Perspektiven des Bahnverkehrs in unserer Region. „Mit seiner sympathischen Art hatte er schon gewonnen, bevor er zu Wort kam!“, erinnert sich die Organisatorin der Klimaschutzwochen, das heutige Ratsmitglied Ursula Wilberg.

Grüne Remscheid: Nachruf Helmut Ruppert

Nachruf der Grünen Fraktion Remscheid auf Helmut Ruppert

Helmut Ruppert

21.12.1942 – 03.02.2021

Mit großer Bestürzung haben wir vom Tod von Helmut Ruppert erfahren.

Mit Helmut Ruppert verlieren wir einen politischen Freund und Mitstreiter für eine klimafreundliche Mobilitätswende. Noch im September letzten Jahres standen wir mit ihm auf der Straße und haben uns beim Parking Day für mehr Raum für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen eingesetzt.

Seit vielen Jahren stand Helmut uns beratend zur Seite, wenn es um die Verbesserung des Nahverkehrs und die Belange der Radfahrer*innen ging. Gemeinsam hat er mit Parteikolleg*innen an einer Verlängerung der Balkantrasse gearbeitet, uns bei
Veranstaltungen als Experte und Referent unterstützt und stand uns bei allen Verkehrsfragen mit Rat und Tat zur Seite.

Helmut hat sich mit großem Engagement für unsere Stadt Remscheid, den Kremenholl und den VCD eingesetzt. Mit Leidenschaft hat er für seine Ziele gekämpft und beharrlich daran festgehalten den Verkehr in unserer zu Stadt zu verbessern.

Er wird uns und Remscheid von Herzen fehlen. Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie und allen Angehörigen.

David Schichel
Fraktionsvorsitzender

Ilka Brehmer
Kreisverbandssprecherin

Beatrice Schlieper
Bürgermeisterin

Befragung: Sicherheit am Neuen Döppersberg

Mit einer stadtweiten Haushaltsbefragung soll in den kommenden Wochen die Perspektive der Wuppertalerinnen und Wuppertaler auf den Neuen Döppersberg und die Elberfelder Innenstadt untersucht werden.

Die Sicherheitspartnerschaft „Kooperation Sicherheit Innenstadt/Döppersberg (KoSID)“ begleitet die Umgestaltung des Döppersbergs bereits seit April 2019, um mit abgestimmten Maßnahmen Ordnung und Sicherheit in diesem zentralen Stadtraum der Elberfelder Innenstadt nachhaltig zu gewährleisten. Der Umbau zu einem attraktiven und sicheren Stadtplatz wird durch die Bergische Universität unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Frank Fiedrich und Dr. Tim Lukas wissenschaftlich begleitet. 

Die Bergische Universität führt in diesem Rahmen eine schriftlich-postalische Haushaltsbefragung zur „Aufenthaltsqualität und Sicherheit am Neuen Döppersberg und in der Elberfelder Innenstadt“ durch. 8.000 Wuppertalerinnen und Wuppertaler wurden dabei zufällig ausgewählt, um an der Befragung teilzunehmen, die in den kommenden Tagen beginnen wird. Fragen zur Sicherheitswahrnehmung werden darin ebenso gestellt wie Einstellungsfragen nach dem Vertrauen in verschiedene Institutionen oder dem eigenen Engagement in der Stadt. 

Durchdachte Lösungsansätze

Oberbürgermeister Uwe Schneidewind begrüßt, „dass mit der Befragung ein zentraler Beitrag zur Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger Wuppertals in diesem wichtigen Projekt ermöglicht wird“. Das Projekt führe zum weiteren Ausbau der Kooperationsbeziehungen zwischen den beteiligten Partnern und trage durch wissenschaftliche Begleitforschung dazu bei, durchdachte Lösungsansätze in die Praxis zu bringen. „Gemeinsam erarbeiten wir anwendungsorientierte Maßnahmen, die zu einem verbesserten Sicherheitsgefühl und zu einer höheren Aufenthaltsqualität für alle Menschen am Neuen Döppersberg beitragen sollen“, erläutert Saskia Kretschmer, Mitarbeiterin im Projekt KoSID. 

Die Ergebnisse der Haushaltsbefragung unterstützen die weitere Entwicklung von Maßnahmen, für die auch die Sicherheitserwartungen der Bürgerinnen und Bürger wichtige Anhaltspunkte liefern. Von großer Bedeutung ist deshalb, dass sich möglichst viele der angeschriebenen Wuppertalerinnen und Wuppertaler an der Befragung beteiligen. „Jeder ausgefüllte Fragebogen hilft uns sehr“, sagt der Projektmitarbeiter Benjamin Coomann. Erste Ergebnisse der Befragung werden im Sommer dieses Jahres erwartet und sollen der Öffentlichkeit vorgestellt werden. 

Der Busbahnhof Wuppertal Hauptbahnhof am Döppersberg. Foto: Sascha von Gerishem
Der Busbahnhof Wuppertal Hauptbahnhof am Döppersberg. Foto: Sascha von Gerishem

Quelle: Stadt Wuppertal

23.02.2021: Corona in Wuppertal

Robert Koch Institut für Wuppertal heute

Es gibt insgesamt 12.577 positiv getestete Wuppertalerinnen und Wuppertaler. Inzidenzwert Wuppertal: Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 66,7. 369 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage237
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW66,7
Fälle gesamt12.577
Fälle gesamt/100.000 EW3.541,8
Todesfälle gesamt369
Einwohnerzahl355.100
BundeslandNordrhein-Westfalen

Am 23. Februar um 8:00 Uhr sind für Wuppertal folgende Zahlen gemeldet:

Bestätigte Fälle (Gesamtzahl infizierte Menschen):12683
– davon aktuell infizierte Personen: 409
– davon genesene Personen:11905
– davon verstorbene Personen369
Gesamtzahl in Quarantäne835
– davon Infizierte: Hinweis: In einigen Fällen (z. B. während einer Isolierung im Krankenhaus) wird keine Quarantäne angeordnet.361
– davon Haushaltsangehörige von Infizierten196
– davon sonstige Kontaktpersonen der Kategorie 1223
– davon andere Quarantänen (z.B. wegen freiwilliger Quarantäne)55
Anzahl Neuinfektionen vom Vortag:16
Neuinfektionen der letzten 7 Tage:232
Neuinfektionen der letzten 7 Tage pro 100.000 Einwohner:65,35

Quelle: Stadt Wuppertal

23.02.2021: Aktuelle Gesundheitslage in Remscheid

Robert Koch Institut für Remscheid heute

Es gibt insgesamt 3.553 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. Inzidenzwert Remscheid: Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 65,6. 130 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage73
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW65,6
Fälle gesamt3.553
Fälle gesamt/100.000 EW3.191,2
Todesfälle gesamt130
Einwohnerzahl111.338
BundeslandNordrhein-Westfalen

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 106 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden.

Damit gibt es insgesamt 3.553 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 3.317 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 130 Menschen sind leider verstorben.

Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 379 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen. Es gibt aktuell insgesamt 33 PCR-bestätigte infizierte Remscheider Personen mit der britischen Coronavariante 1.1.7. Die südafrikanische und die brasilianische Variante wurden bislang nicht in Remscheid nachgewiesen.

Die Krankenhäuser vermelden 10 positive Fälle in stationärer Behandlung, darunter 4 intensivpflichtige Behandlungen (1 beatmet), Stand 23.02.2021 (Das sind nicht unbedingt Remscheiderinnen und Remscheider.).

Quelle: Stadt Remscheid

Corona in Remscheid

Alle unsere Meldungen zu Corona in Remscheid und den Inzidenzwert Remscheid findet man auch direkt und einfach unter www.corona-remscheid.de.

Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81  zu erreichen!