Sana-Klinikum: Neue Dimension im Herzkatheterlabor

Bei der Diagnostik und Behandlung von Herzerkrankungen hat das Sana-Klinikum Remscheid einen weiteren Schritt in Richtung Zukunft getan. Nachdem mit dem in 2018 in Betrieb genommenen modernen Hybrid-OP insgesamt drei Herzkatheterlabore zur Verfügung stehen, wurde jetzt die technische Modernisierung des Herzkatheterlabors 1 (HKL 1) abgeschlossen. Die hochmoderne, strahlenschonende Anlage ermöglicht Eingriffe mit deutlich verbesserter Bildqualität und modernster Bildverarbeitung.

Bei der Herzkatheteruntersuchung werden krankhafte Veränderungen der Herzkranzgefäße, der Herzklappen und des Herzmuskels sichtbar gemacht. Der Herzkatheter ist ein dünner, biegsamer Kunststoffschlauch, der von der Leiste oder dem Handgelenk über eine Arterie eingeführt und unter genauer Röntgenkontrolle vom Arzt über das Gefäßsystem bis in die Herzkammer und die Abgänge der Herzkranzgefäße vorgebracht wird. Das Katheterlabor ist das Herzstück der interventionellen Kardiologie im Sana-Klinikum Remscheid mit einer großen Bandbreite innovativer Techniken, so Professor Dr. Burkhard Sievers, Chefarzt der Klinik für Kardiologie, Angiologie, Pneumologie, Nephrologie und Intensivmedizin. Als interventionell werden in der Kardiologie Eingriffe bezeichnet, die mittels minimal-invasiver Kathetertechnik über einen arteriellen oder venösen Gefäßzugang durchgeführt werden können. Diagnostik und Therapie werden hier nach Möglichkeit unmittelbar miteinander verknüpft, was in vielen Fällen dazu beiträgt, eine Operation zu vermeiden. Die Untersuchung und Behandlung im Herzkatheterlabor sind somit für die Patientinnen und Patienten Eingriffe mit einer vergleichsweise geringen Belastung.

Schonend in Diagnostik und Therapie

„Im nun technisch weiterentwickelten HKL 1 behandeln wir die kardiologischen Notfälle und führen planbare Kathetereingriffe an den Herzkranzgefäßen durch“, erklärt Dr. Martin Oels, Sektionsleiter Kardiologie und Nephrologie in der Klinik für Kardiologie, Angiologie, Pneumologie, Nephrologie und Intensivmedizin am Remscheider Sana-Klinikum. Die modernisierte Anlage bedeute sowohl für Patientinnen und Patienten, als auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine deutlich geringere Strahlenbelastung bei gleichzeitig besserer Bildqualität. „Der technische Fortschritt ist sehr eindrucksvoll. Auch die Weiterverarbeitungsmöglichkeiten der Bilder sind vielfältiger geworden“, sagt Dr. Oels. So könne die Vermessung von Herzkranzgefäßen und die Platzierung von Stents mit einer beeindruckenden Genauigkeit erfolgen. 

Weiterhin steht das Herzkatheterlabor 2 (HKL 2) zur Verfügung, das vor allem für elektrophysiologische Behandlungen bei Herzrhythmusstörungen eingesetzt wird. Hier erfolgen im Bereich des Herzens kathetergestützte Eingriffe zur Behandlung von elektrischen Kurzschlüssen des Herzens.  Außerdem bietet das Labor auch die Möglichkeit an den Herzklappen, Herzkranzgefäßen und an den Becken-/Beingefäßen minimal-invasiv zu arbeiten, so Professor Sievers.

Absolut bewährt hat sich der Bau des 2018 in Betrieb genommenen dritten Herzkatheterlabors, das als Hybrid-OP von verschiedenen Fachabteilungen interdisziplinär genutzt wird. „Hier haben wir alle Möglichkeiten der modernen Bildgebung und es können unter sterilen Bedingungen auch operative Eingriffe erfolgen“, erläutert Dr. Martin Oels weiter. Der Raum bietet zudem ausreichend Platz für die Anästhesie, sodass auch unter Vollnarkose operiert werden kann. Im Hybrid-OP führen Kardiologen, Angiologen, Gefäßchirurgen und Neuroradiologen teils gemeinsam minimal invasive Untersuchungen und Behandlungen an sämtlichen Gefäßen des Körpers durch. Das Spektrum reicht von Becken-Beingefäß-Eingriffen über Herzschrittmacher-, Defibrillatorimplantationen, Herzklappeninterventionen bis hin zu Thrombektomien, der Entfernung von Blutgerinnseln bei akuten Schlaganfällen.

CineStar: Remscheider Kino bleibt

Die seit Monaten vorangetriebene Fusion zwischen den Branchenriesen CinemaxX und CineStar ist geplatzt.

Das Bundeskartellamt hatte die Fusion der Kinoketten CinemaxX und CineStar unter der Bedingung freigegeben, dass zuvor Kinos an sechs verschiedenen Standorten an andere Betreibende veräußert werden müssen. Dazu hätte auch das Remscheider Kino gehört, das nun weiter unter dem Dach der Marke CineStar betrieben wird.

Derzeit sind aufgrund der Corona-Pandemie alle Kinos geschlossen.

Neufassung der Coronaschutzverordnung zum 16. Dezember

Angesichts der hohen Infektions- und Todeszahlen in Zusammenhang mit der Covid-19-Erkrankung wird das öffentliche Leben nach entsprechenden Beschlüssen von Bund und Ländern am vergangenen Sonntag ab morgen (16.12.) heruntergefahren. Die neue Coronaschutzverordnung ab dem 16. Dezember setzt die Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz in Nordrhein-Westfalen um. Nachstehend die verschärften Regeln, die vorerst bis 10. Januar 2021 gelten (Quelle: https://www.land.nrw/de/pressemitteilung/land-setzt-lockdown-beschluesse-der-ministerpraesidentenkonferenz-neuer).

Private Zusammenkünfte

Grundsätzlich bleibt es dabei: Treffen sind nur noch mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes – bis maximal fünf Personen – gestattet. Kinder bis einschließlich 14 Jahre werden nicht dazugezählt.

Daneben ist vom 24. bis zum 26. Dezember das Zusammentreffen des eigenen Hausstandes mit höchstens vier weiteren Personen aus dem engsten Familienkreis zulässig. Auch hier werden Kinder bis zu einem Alter von einschließlich 14 Jahren bei der Berechnung der Personenzahl nicht mitgezählt.

Religiöse Feiern

Es bleibt bei der bewährten Vorgehensweise, dass die Religionsgemeinschaften ihre internen Veranstaltungsregeln an das verschärfte Infektionsgeschehen anpassen. Dabei ist vor Ort auch über die Frage zu entscheiden, ob das lokale Infektionsgeschehen Gottesdienste etc. in Präsenz überhaupt zulässt. Die örtlichen Behörden können im Einzelfall aber auch Anordnungen treffen, wenn besondere Infektionsgeschehen das erfordern.

Handel

  • Grundsätzlich wird der Einzelhandel geschlossen. Geöffnet bleiben nur Läden für Güter des täglichen Bedarfs. Das sind beispielsweise der Lebensmitteleinzelhandel, Direktvermarkter von Lebensmitteln, Abhol- und Lieferdienste sowie Getränkemärkte,
    • Wochenmärkte für Verkaufsstände mit dem Schwerpunkt Lebensmittel und Güter des täglichen Bedarfs.
    • Zulässig bleiben auch für die geschlossenen Läden der Versandhandel und die Auslieferung bestellter Waren. Die Abholung bestellter Waren durch Kunden ist ebenfalls zulässig, wenn sie unter Beachtung von Schutzmaßnahmen vor Infektionen kontaktfrei erfolgen kann.
  • In Geschäften, die sowohl Güter des täglichen Bedarfes als auch andere Sortimente anbieten, gilt genau wie im Frühjahr Folgendes: Liegt der Schwerpunkt bei den Gütern des täglichen Bedarfs, dürfen die Geschäfte insgesamt öffnen, ihre sonstigen Sortimente aber auch nicht ausweiten. Liegt der Schwerpunkt in den anderen Sortimenten, dürfen nur die täglichen Bedarfsgüter verkauft werden, die anderen Sortimente aber nicht.
  • Die Abgabe von Lebensmitteln durch soziale Einrichtungen (zum Beispiel durch die Tafeln) bleibt gestattet.

Dienstleistungen

  • Dienstleistungen und Handwerksleistungen, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 Metern zum Kunden nicht eingehalten werden kann (insbesondere Gesichtsbehandlung, Kosmetik, Nagelstudios, Maniküre, Massage, Tätowieren und Piercen, auch Friseure), sind untersagt.
  • Davon ausgenommen sind weiterhin medizinisch notwendige Leistungen von Physio-, Ergotherapeuten, Podologen, medizinischen Fußpflegern, Logopäden, Hebammen, Hörgeräteakustikern, Optikern oder orthopädischen Schuhmachern.
  • Sonstige Handwerker- und Dienstleistungen, die den Mindestabstand einhalten und nicht ausdrücklich verboten sind, bleiben zulässig. Es dürfen dabei aber auch keine anderen Waren verkauft werden als im zulässigen Einzelhandel oder mit der Handwerksleistung/Dienstleistung unmittelbar verbundenes Zubehör.
  • Grundsätzlich verboten sind bestimmte Freizeitdienstleistungen (Spielhallen, Sonnenstudios, Saunen etc.).

Pflegeheime

  • In Pflegeheimen und vergleichbaren Einrichtungen der Eingliederungshilfe/Behindertenhilfe werden die Test- und Hygieneregeln nochmal verschärft. Gäste müssen grundsätzlich FFP2-Masken tragen. Ihnen soll soweit möglich vor dem Besuch ein Schnelltest empfohlen und angeboten werden. Beschäftigte müssen alle drei Tage getestet werden und beim direkten Kontakt etwa mit Pflegebedürftigen ebenfalls FFP2-Masken tragen. Auch Bewohnerinnen und Bewohner sind regelmäßig zu testen.

Bildungseinrichtungen und Bibliotheken

  • Der Unterricht an Hochschulen, Pflegeschulen und allen anderen Bildungseinrichtungen ist mit Ausnahme wichtiger, nicht verschiebbarer Prüfungen nur noch im Fernunterricht gestattet.
  • Ausnahmen gelten für Veranstaltungen, die zur Vorbereitung zwingend zu erfolgender Prüfungen dienen. Hier sind die Hygiene- und Infektionsregeln der Coronaschutzverordnung zu beachten.
  • Bibliotheken dürfen nur noch Ausleihen zur Bearbeitung und Vorbereitung von termingebundenen Prüfungsleistungen ermöglichen.
  • Der Betrieb von Fahrschulen ist nur für berufsbezogene Ausbildungen zulässig und ansonsten untersagt.

Sport, Freizeit, Pyrotechnik und Reisen

  • Der Freizeit- und Amateursportbetrieb ist wie im Frühjahr auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Fitnessstudios, Schwimmbädern und ähnlichen Einrichtungen unzulässig. Das gilt auch für Individualsportarten in Sporteinrichtungen/-vereinen, wie Tennis oder Golf. Zulässig bleibt damit nur noch die sportliche Bewegung alleine oder zu zweit in der „freien Natur”.
  • Auch Angebote des Rehabilitationssports sind in der aktuellen Infektionslage nicht mehr vertretbar.
  • Übernachtungsangebote zu privaten Zwecken sind untersagt. Damit bleiben nur beruflich veranlasste Übernachtungen zulässig.
  • Der Verkauf von alkoholischen Getränken zwischen 23 und 6 Uhr ist ebenso untersagt wie der Verzehr von alkoholischen Getränken im öffentlichen Raum unabhängig von der Uhrzeit.
  • Der Verkauf von Feuerwerkskörpern und anderer Pyrotechnik ist verboten.

Versammlungen und Veranstaltungen

  • Grundsätzlich sind alle Veranstaltungen bis zum 10. Januar 2021 untersagt.
  • Am 31. Dezember 2020 und am 1. Januar 2021 gilt ein Versammlungs- und Ansammlungsverbot – auch für Versammlungen nach dem Versammlungsgesetz.
  • Ausnahmen gelten für Veranstaltungen, die der Grundversorgung der Bevölkerung, der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsfürsorge und der Daseinsorsorge dienen und die aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen nicht auf einen Zeitraum nach dem 10. Januar 2021 verlegt werden können. Hierzu gehören zum Beispiel Aufstellungsversammlungen von Parteien zu Wahlen und Vorbereitungsversammlungen dazu sowie Blut- und Knochenmarkspendetermine.

Quelle: Stadt Remscheid

Corona in Remscheid

Alle unsere Meldungen zu Corona in Remscheid und den Inzidenzwert Remscheid findet man auch direkt und einfach unter www.corona-remscheid.de.

Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81  zu erreichen!

Einbruch am Tatort – Polizei schnappt zwei Verdächtige

Sonntagabend, 13. Dezember gegen 22.30 Uhr, gelangten zwei junge Männer in ein Mehrfamilienhaus an der Friedrich-Ebert-Straße in Wuppertal.

Bei dem Haus handelt es sich um den Tatort der Drogenplantage. Als Polizeibeamte den versiegelten Zustand des Gebäudes prüften, stellten sie die eingeschlagene Scheibe der Haustüre fest.

Im Inneren konnten in der Folge zwei Männer aus Wuppertal im Alter von 18 und 21 Jahren festgenommen werden.

Beide erwarten nun eine Strafanzeige und die Fragen der Kriminalpolizei. (sw)

15.12.2020: Corona in Wuppertal

Am 15. Dezember um 8:00 Uhr sind für Wuppertal folgende Zahlen gemeldet:

Bestätigte Fälle (Gesamtzahl infizierte Menschen):8035
– davon aktuell infizierte Personen:1402
– davon genesene Personen:6474
– davon verstorbene Personen159
Gesamtzahl in Quarantäne4140
– davon in häuslicher angeordneter Quarantäne3941
– davon im Krankenhaus137
– davon in freiwilliger Quarantäne62
Anzahl Neuinfektionen vom Vortag:107
Neuinfektionen der letzten 7 Tage:792
Neuinfektionen der letzten 7 Tage pro 100.000 Einwohner:223,10

Aktuelle Meldung des Robert Koch Instituts

Es gibt insgesamt 8.000 positiv getestete Wuppertalerinnen und Wuppertaler. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 223,9. 159 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage795
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW223,9
Fälle gesamt8.000
Fälle gesamt/100.000 EW2.252,9
Todesfälle gesamt159
Einwohnerzahl355.100
BundeslandNordrhein-Westfalen
Meldung des RKI.

15.12.2020: Corona in Solingen

Insgesamt wurden seit Ausbruch der Pandemie in Solingen bisher 4.050 bestätigte Fälle gemeldet.

Aktuell sind 544 Personen nachgewiesen infiziert, 76 Patient*innen werden derzeit stationär behandelt, die übrigen ambulant betreut. 3.433 Menschen sind wieder genesen. 73 mit dem Virus infizierte Menschen sind bisher verstorben.

In den letzten sieben Tagen sind insgesamt 465 Corona-Neuinfektionen festgestellt worden. Damit entfallen 285,3 neue Fälle auf je 100.000 Menschen, die in der Klingenstadt leben. In Quarantäne befinden sich derzeit insgesamt 2.498 Personen. Die Quarantäne beenden konnten 16.193 Personen.

Quelle: Stadt Solingen – Stand 14.12.2020 – 17.17 Uhr

Aktuelle Meldung des Robert Koch Instituts

Fälle letzte 7 Tage413
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW259,3
Fälle gesamt4.049
Fälle gesamt/100.000 EW2.542,6
Todesfälle gesamt73
Einwohnerzahl159.245
BundeslandNordrhein-Westfalen
Meldung des RKI.

Corona-Hotline für Solingen

Abstand halten, Mund und Nase bedecken, Einschränkungen und Schutzmaßnahmen beachten – jede und jeder von uns kann dazu beitragen, die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Nur gemeinsam können wir es schaffen. Die Stadt Solingen hat eine Corona-Hotline eingerichtet: 0212 / 290-2020. Infos aus Solingen: Wir alle sind gefordert.

Corona-Impfzentrum ist startbereit

Wuppertal hat die Vorgabe des Landes eingehalten, Mitte Dezember ein funktionsfähiges Impfzentrum aufzubauen. Das heißt, sobald es eine Freigabe für einen Impfstoff in Deutschland gibt und dieser an die Städte verteilt wird, kann mit dem Impfen begonnen werden.

Gemeinsam haben Oberbürgermeister Uwe Schneidewind, Krisenstabsleiter Johannes Slawig und Gesundheitsdezernent Stefan Kühn das Impfzentrum am Campus Freudenberg besichtigt. Mit dabei waren auch der Rektor der Bergischen Universität, Lambert Koch, Andre Altermann von der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein, Ulrich Zander von der Feuerwehr Wuppertal und zahlreiche Vertreter der Hilfsorganisationen. 

Vertrauensvolle und gelingende Kooperation

Oberbürgermeister Schneidewind zeigte sich dankbar „für die vertrauensvolle und gelingende Kooperation zwischen der Bergischen Universität und der Stadt.“ Das Impfzentrum zeige einmal mehr, welch hervorragende Kooperationsstrukturen diese Stadt zu bieten habe. In diesen Dank schloss er alle Beteiligten mit ein. 

Großer Dank an alle Beteiligten

Vertrauensvolle Kooperation: Durch beste Zusammenarbeit steht das Corona-Impfzentrum schon einen Tag früher. Foto: Stadt Wuppertal
Vertrauensvolle Kooperation: Durch beste Zusammenarbeit steht das Corona-Impfzentrum schon einen Tag früher. Foto: Stadt Wuppertal

Johannes Slawig war sichtlich beeindruckt vom Impfzentrum: „Manchmal habe ich nicht daran geglaubt, dass wir das bis zum vorgegebenen Termin schaffen. Nun steht das Impfzentrum bereits einen Tag vorher. Damit haben wir als Stadtverwaltung gezeigt, dass wir handlungsfähig sind und rechtzeitig abliefern können. Ich möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich bei denen bedanken, die das möglich gemacht haben.“ Auch Stefan Kühn zeigte sich beeindruckt: „Als Stadt hätten wir diese logistische Herausforderung alleine nicht leisten können und das gilt auch für den Betrieb. Hier gilt unser großer Dank der Kassenärztlichen Vereinigung und den vielen Hilfsorganisationen und nicht zuletzt der Wuppertaler Feuerwehr.  

Ganz wichtig: Nur wer einen Termin hat, kann das Impfzentrum besuchen. Einfach hingehen und versuchen, ob man geimpft wird, geht nicht!

Verbunden mit dem Impfzentrum fragen sich viele Wuppertaler: Wie kann ich mich jetzt möglichst schnell impfen lassen? Die Antwort ist eindeutig:  Das wird noch mehrere Wochen bis Monate dauern. Es macht auch keinen Sinn in der Verwaltung anzurufen und Termine zu erfragen. Sobald der genaue Ablauf der Terminvergabe bekannt ist, wird die Stadt ausführlich darüber informieren.

Fest steht bereits, dass das Impfen in drei Phasen erfolgen soll:

In Phase eins werden zunächst Hochrisikogruppen und medizinisches Personal geimpft. In dieser Phase, die etwa Ende Dezember beginnen soll, dient das Impfzentrum nur als logistische Zentrale, von der aus die Impfteams in die Einrichtungen und Altenheime fahren, um vor Ort zu impfen. 

Phase zwei startet etwa im Frühjahr. Dann werden Pflegedienstkräfte, Polizisten und andere Gruppen geimpft, die für das Allgemeinwohl eine wichtige Aufgabe erfüllen. 

In der dritten und letzten Phase beginnen die allgemeinen Impfungen. Wie diese ablaufen werden und wo man sich anmelden muss, wird rechtzeitig bekannt gegeben. 

Diesen Zeitplan haben Bund und Land grob festgelegt. Entscheidend bleibt der Faktor Impfstoff, wann kommt wieviel in Wuppertal an. 

Die Woche – KW51/2020

Die Lokalnachrichten aus Remscheid, immer montags um 18.30 Uhr auf rs1.tv und Lüttringhauser.

Diese Ausgabe der Lokalnachrichten aus Remscheid wird präsentiert von Sarah Stahlschmidt und Sabrina Ottersbach. Heute mit diesen Themen:

  • Brettspiele vorgestellt. Zwei Remscheider stellen analoge Spiele im Netz vor.
  • Weihnachtsengel tun Gutes in Remscheid.
  • Hoch hinaus auf den Kirchturm der Evangelischen Stadtkirche Lüttringhausen.
  • RS1.tv feiert Geburtstag und wir bieten eine Zeitreise durchs Archiv. Linda Lux war 2014 bei der Oldtimer-Ausfahrt „MG Y-Sommertreff“ in Lennep.

So schauen wir Die Woche im TV

Weihnachten und Jahreswechsel: Die Öffnungszeiten der Corona-Walk-Ins

Auch an Weihnachten und zum Jahreswechsel können sich Wuppertalerinnen und Wuppertaler kurzfristig auf Corona testen lassen. Hier ein Überblick über die Öffnungszeiten der Corona-Walk-Ins.

Das Walk-In am Schauspielhaus in Elberfeld, Bundesallee 260, öffnet an folgenden Tagen jeweils von 9 bis 15 Uhr:

  • Heiligabend (Donnerstag, 24. Dezember)
  • Weihnachtsfeiertag (Freitag, 25. Dezember)
  • Weihnachtsfeiertag (Samstag, 26. Dezember)
  • Silvester (Donnerstag, 31. Dezember)
  • Neujahr (Freitag, 1. Januar)

Das Walk-In am Barmer Rathaus, Parkplatz Wegnerstraße/Kleine Flurstraße, bleibt an diesen Tagen geschlossen. Die Feiertagsregelung ist in Abstimmung zwischen Zotz/Klimas als Betreiber der Teststationen und dem Gesundheitsamt entstanden.

Ab 2. Januar wieder die gewohnten Öffnungszeiten

Ab Samstag, 2. Januar, sowie an den Tagen zwischen den Jahren gelten an beiden Standorten die bekannten Öffnungszeiten: montags bis freitags 9 bis 17.30, samstags 8 bis 14 Uhr.

Das Labor von Zotz/Klimas ist von der Feiertagsregelung nicht betroffen – hier wird an allen Tagen durchgearbeitet.

Weitere Infos

Corona-Prävention: AWG schließt die Recyclinghöfe

Im Sinne der aktuellen Maßnahmen zur Covid-19/Corona-Prävention hat die AWG entschieden, alle AWG-Recyclinghöfe und das AWG-Autorecycling ab Mittwoch, 16. Dezember 2020, zu schließen. Die mobile Schadstoff-Sammlung wird ebenfalls eingestellt.

Ab Mittwoch, 16. Dezember 2020, wird außerdem das Müllheizkraftwerk (MHKW) auf Korzert für Privatanlieferer und gewerbliche Anlieferer ohne Kundennummer geschlossen. Der Betrieb des MHKW läuft aber normal weiter.

AWG-Geschäftsführer Martin Bickenbach: „Diese Maßnahmen haben das Ziel, die Kontakte auf ein Minimum zu beschränken und damit alle Bürgerinnen und Bürger und unsere Belegschaft vor Ansteckung zu schützen.“ 

Haushaltsnahe Müllabfuhr sichergestellt

Anfragen, beispielsweise zum AWG-Tonnenservice, lassen sich über die Kontaktformulare auf der neuen AWG-Homepage unter www.awg.wuppertal.de abwickeln.

Nach wie vor stellt sich die AWG darauf ein, dass es weitere Änderungen geben könnte. Derzeit sind die haushaltsnahe Müllabfuhr und der Betrieb des Müllheizkraftwerks (MHKW) auf Korzert sichergestellt.

In Remscheid vorerst keine Ausgangssperre

Harter Shutdown ab 16. Dezember 2020. Zunächst keine Ausgangssperre in Remscheid.

Der Krisenstab hat sich heute mit den Ergebnissen der Ministerpräsidentenkonferenz mit der Bundeskanzlerin vom gestrigen Tag befasst und gegebenenfalls für Remscheid zusätzlich erforderliche Regelungen diskutiert. Auch der Verwaltungsvorstand wird sich hierzu noch positionieren.

Es kann jedoch schon mitgeteilt werden, dass eine Ausgangssperre als nicht notwendig erachtet wird. Hintergrund ist unter anderem, dass sich das überwiegende Infektionsgeschehen auf Hotspots in den Alten- und Pflegeeinrichtungen beschränkt. Auch ist kein außergewöhnlich aktives Remscheider Nachtleben feststellbar, das zum jetzigen Zeitpunkt eine so einschränkende Maßnahme erforderlich machen würde.

Corona in Remscheid

Alle unsere Meldungen zu Corona in Remscheid und den Inzidenzwert Remscheid findet man auch direkt und einfach unter www.corona-remscheid.de.

Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81  zu erreichen!

14.12.2020: Neuinfektionen an Kitas

In der am 12. Dezember vermeldeten Ev. Kita Siepen sind die Gruppen 1 und 4 mit 37 Kindern betroffen.

Corona in Remscheid

Alle unsere Meldungen zu Corona in Remscheid und den Inzidenzwert Remscheid findet man auch direkt und einfach unter www.corona-remscheid.de.

Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81  zu erreichen!