Trunkenheitsfahrt endete auf der Haddenbacher Straße mit Überschlag

Ein 25-Jähriger war in der Nacht zu Pfingstsonntag, 9. Juni 2019, gegen 1.20 Uhr mit seinem Seat auf der Haddenbacher Straße bergwärts unterwegs. In einer Linkskurve verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug, prallte gegen einen Poller sowie gegen eine Laterne und überschlug sich anschließend.

Sowohl der Unfallfahrer als auch seine drei Mitfahrer im Alter von 23, 26 und 29 Jahren erlitten leichte Verletzungen. Sie konnten das Krankenhaus nach ambulanter Behandlung jedoch wieder verlassen.

Während der Unfallaufnahme stellten die Beamten in der Atemluft des 25-Jährigen Alkoholgeruch fest. Daher musste er sowohl seinen Führerschein als auch eine Blutprobe abgeben. Der Laternenmast wurde noch in der Nacht vollständig demontiert. Den Sachschaden schätzten die Beamten auf etwa 20.000 Euro.

Fördern und Fordern: Sechsstellige Fördersumme vom Staat

Die über Jahre unangetastet gebliebene Brache der ehemaligen Kipper-Brauererei wird bebaut. Unterstützt durch die Stadtsparkasse Remscheid und öffentliche Fördermittel erweitert der Unternehmer Stefan Grote seinen Betrieb und erhöht die Zahl der Belegschaft um satte 50 Prozent.

Lange Vorplanungen

Schon vor fünf Jahren begann Architekt Michael Geh mit den Planungen und Entwicklungen für das etwa 13.000 Quadratmeter große Brachgelände in relativer Innenstadtlage. Es galt nicht nur in der Vermarktung, sondern auch in der Erschließung des Geländes kreative Lösungen zu finden. Ein riesiger Schuttberg vom Abriss der Kipper-Gebäude von vor zehn Jahren wie auch das Fehlen von Entsorgungs-, Regen- und Schmutzwasserleitungen waren Herausforderungen, die Architekt Geh meistern musste.

Stefan Grote, der mit seinem Unternehmen „elektro-technik-grote“ am bisherigen Standort an der Greulingstraße an Kapazitätsgrenzen stieß, trat an die Wirtschaftsförderung heran, die ihn über Gebäude zum Kauf oder zur Miete und über freie Grundstücke informierte. Auch ein Grundstück in Lüttringhausen stand zur Auswahl. Aufgrund mangelnder Erweiterungsmöglichkeiten verwarf Grote die Idee in Nähe Großhülsberg zu ziehen. Nach einem ausführlichen Gespräch mit Michael Geh entschied er sich für das Kipper-Gelände. Für ein Investitionsvolumen von gut zwei Millionen Euro war ihm eine starke und flexible Partnerschaft wichtig, die er mit der Sparkasse fand, deren Kunde er bereits seit mehr als vierzig Jahren ist.

„An der Stelle kann insbesondere Herr Grote stolz darauf sein, dass er den Mut und den unternehmerischen Weitblick hat“, das Kipper-Gelände zu übernehmen und so ein Brachgelände neu zu erschließen, „womit er auch Vorbild für viele andere sein kann“, so Herbert Thelen vom Sparkassenvorstand. Und weiter: „Wir finden es toll, dass wir an der Stelle auch Partner sein dürfen, und es war dann auch möglich nicht nur die Finanzierung zu begleiten, sondern auch das ein oder andere Bonbon zu generieren.“ Zu einer Partnerschaft gehöre eben auch das Aufstellen einer optimalen Finanzierung, da man bei einem so komplexen Projekt mit einer „Finanzierung von der Stange“ nicht weiterkäme, führte Sparkassen-Firmenkundenberater Stefan Grote aus.

Da der Unternehmer Stefan Grote einen Mammutumzug vor sich hat und zusätzliches Personal benötigte, wies ihn sein Beratungsteam der Sparkasse darauf hin, dass es Förderprogramme gebe, die für seine Situation geeignet sein könnten. Für diese Fälle arbeitet die Sparkasse mit Reinhard Steffen vom Beratungsunternehmen GW Partner zusammen, die sich im Dickicht der über 2.000 Förderprogramme zurechtfinden. „Wenn Frau Falkenstein nicht mit Herrn Steffens bei mir aufgetaucht wäre, hätte ich von diesen ganzen Programmen überhaupt nichts gewusst“, zeigte sich Unternehmer Grote nachhaltig begeistert.

Unternehmer Grote band seine Hausbank schon sehr früh in die Überlegungen mit ein, sein Unternehmen zu erweitern und neues Personal einzustellen. „Dann werden wir auch immer hellhörig und haben das ein oder andere Programm im Kopf“, gibt Firmenkundenberaterin Annika Falkenstein das Lob auch an den Unternehmer zurück. Durch die enge Zusammenarbeit, auch mit GW Partner, konnte eine beträchtliche Summe im mittleren sechsstelligen Bereich akquiriert werden, die auch nicht zurückgezahlt werden muss. Daraufhin erweiterte Grote sein Investment und plant nun auch den Einsatz von Photovoltaik, einer E-Ladestation und einem E-Auto – gerne auch mit Fördermitteln.

Remscheider Schirmspitzen – hilfreicher Unsinn im Café Lichtblick

Das Seniorenkabarett „Remscheider Schirmspitzen“ präsentiert am Donnerstag, 13. Juni 2019, ab 19 Uhr sein neues Programm mit erfrischenden Songs und Sketchen, die kein Auge trocken lassen, im Café Lichtblick in Lüttringhausen. Dabei spießen sie mit ihren Spitzen den Sinn und Unsinn unseres Alltags auf – die großen Spitzen nach „oben“, gegen die „Großen“ und die kleinen Spitzen gegenüber den „Kleinen“ wie Du und ich…

Das fünfköpfige Ensemble ist seit inzwischen zehn Jahren bereits fester Bestandteil der Remscheider Kulturszene und bereitet nicht nur Senioren viel Freude, sondern ebenso den Generationen darunter. Der Eintritt ist frei an der Gertenbachstraße 2, Hutspenden sind willkommen. Platzreservierungen unter Telefon 0 21 91 / 5 92 62 34 werden empfohlen.

Großer Tag für 29 Mädchen und Jungen aus Lüttringhausen

„Ich bin ein Puzzleteil in Gottes Welt“ – unter diesem Thema feierten am Sonntag, 2. Juni 2019, 29 Mädchen und Jungen der Gemeinde St. Bonaventura und Hl. Kreuz in der katholischen Pfarrkirche in Lüttringhausen das Fest ihrer Erstkommunion. Dies war der Höhepunkt einer Vorbereitung über viele Wochen und Monate.

Die Freundschaft mit Jesus, die in dieser Zeit in zahlreichen Gruppenstunden und in Gottesdiensten gewachsen ist, kommt an diesem festlichen Tag zu einer schönen Blüte, die den Kindern lange Zeit in guter Erinnerung bleiben wird. Viele – darunter zahlreiche ehrenamtliche Katechetinnen und Katecheten – haben zum Gelingen dieses Festes beigetragen.

Es ist inzwischen eine Tradition, den gemeinsam gegangenen Weg zur Erstkommunion und die Festtage mit einem Ausflug abzuschließen: Am Montag, den 17. Juni 2019, geht es für alle 74 Kommunionkinder der Gemeinde St. Bonaventura und Hl. Kreuz und ihre Begleiter nach Altenberg. | Foto: Sascha von Gerishem

FC Remscheid bleibt trotz Niederlage Landesligist

0:1-Niederlage in Rath | Klassenerhalt dank Cronenberg | Am 30. Juni geht es weiter

(greu) – Verantwortliche und Fans des FCR schauten am vergangenen Sonntagnachmittag, bei herrlichem Fußballwetter, mit einem Auge eher aufs Handy als auf das Geschehen auf dem grünen Rasen. Was macht die Konkurrenz? Bleibt der FCR in der Landesliga. Auch, wenn keiner mehr an einen Abstieg der Röntgen-Städter glauben mochte – ganz sicher waren sich die vielen Remscheider Begleiter nicht. Zumal der Rather SV in der 24. Minute, nach einem Fehlpass des jungen Paul Tilly, durch Jonas Schneider mit 1:0 in Führung gingen.

Cronenberg steigt in die Oberliga auf

Doch kurz nach dem Wechsel machte sich Gemurmel auf den Rängen bei den FCR-Fans breit. Schnell sickerte durch, dass der Cronenberger SC mit 3:0 gegen den TSV Meerbusch II führte und der FCR somit, auch im Falle einer Niederlage, den Klassenerhalt sicher hatte. Da der Holzheimer SC auch in Amern zurück lag, war der Klassenerhalt für die Röntgenstädter perfekt. Am Ende steigt Cronenberg durch einen 3:1 Sieg gegen Meerbusch II in die Oberliga auf. Den letzten Abstiegsplatz belegt die SpVg. Odenkirchen, die mit 1:3 gegen den 1.FC Mönchengladbach verlor.

Der FCR mühte sich in der zweiten Halbzeit redlich noch zumindest den Ausgleichstreffer zu erzielen. Doch die Durchschlagskraft im Angriff war an diesem Nachmittag zu wenig. Am Ende verlor der FCR mit 0:1-Toren. Zu erwähnen gilt noch der letzte Auftritt des langjährigen Stammtorhüters Nico Tauschel, der in der 52. Minute unter dem Beifall der FCR-Fans verletzungsbedingt den Platz verlassen musste. Tauschel beendet nach dieser Saison seine Karriere.

Acar Sar hätte gerne einen anderen Saisonabschluss gehabt

Auch für FCR-Trainer Acar Sar war es der letzte Aufritt an der Seitenlinie der Bergischen. Ab sofort gilt die Aufmerksamkeit seinem Vorstandsposten. Über die Partie seiner Schützlinge war Sar selbstverständlich nicht zufrieden: „Ich hätte mir heute einen anderen Saisonabschluß gewünscht. Nicht unbedingt für mich, aber für die vielen Fans die uns nach Rath begleitet haben“, so Sar.

Am 30. Juni 2019 bittet dann der neue FCR-Trainer Marcel Heinemann zur ersten Trainingseinheit der neuen Saison. Heinemann ist aktuell noch U17-Trainer des SV Lippstadt und feierte am vergangenen Sonntag mit seinen Jungs den Aufstieg in die U17 Bundesliga. Für den kleinen westfälischen Verein eine Sensation. Hoffen wir, dass er die erfolgreiche Arbeit beim FCR fortsetzt.

Deutsche Meisterschaft U15 in Remscheid

Für die Vorrunde waren der IGR der RSC Chemnitz, RHC Recklinghausen und ERG Iserlohn zugelost worden. Die Auftaktbegegnung gegen die Sachsen aus Chemnitz konnte die Remscheider U15 klar mit 5:1 gewinnen. Gegen den RHC Recklinghausen folgte ein enges Spiel, in dem die IGR am Ende mit 5:3 die Oberhand behielt. Mit einer 2:3-Niederlage gegen die ERG Iserlohn beendete das Heimteam dann die Vorrunde.

Es ergab sich die kuriose Situation, dass Remscheid, Recklinghausen und Iserlohn jeweils zwei Siege errungen hatten und so der direkte Vergleich unter den drei Teams über den Einzug ins Halbfinale entscheiden musste.

Mit nur einem mehr erzielten Tor trat die IGR als Gruppenerster am Sonntag gegen den TuS Düsseldorf-Nord an. Die spielten ihre körperliche Überlegenheit aus und schlugen die IGR Remscheid mit 7:3. Im Spiel um Platz drei standen sich wie schon in der Vorrunde Remscheid und Recklinghausen gegenüber. Obwohl die Blau-weißen über die gesamte Spieldauer einem Rückstand hinterher laufen mussten, gelang ihnen in der Schlussminute doch noch der Ausgleich zum 4:4. Da die Verlängerung torlos blieb, musste ein Penaltyschießen entscheiden. IGR-Torwart Max Backhaus wurde dabei zum Helden, indem er drei (!!!) Penaltys der Westfalen parieren konnte. Die Schützen der IGR Remscheid konnten ihrerseits drei Schüsse im Tor versenken und sicherten damit die Bronze-Medaille.

Deutsche Meisterschaft U9 in Cronenberg

Als NRW-Landesmeister reisten die Kleinsten der IGR Remscheid zur Deutschen Meisterschaft der Altersstufe U9 in Wuppertal-Cronenberg an. Die zwei Vorrundengegner HSV Krefeld (8:0) und RSC Gera (6:2) wurden klar geschlagen und damit der Einzug in die Finalrunde perfekt gemacht. Im Halbfinale gegen den TuS Düsseldorf-Nord erlebten die Remscheider Zuschauer dann ein Drama. Die 2:0-Führung zur Halbzeit glichen die Landeshauptstädter in Hälfte zwei aus und erzielten in der Schlusssekunde das 2:3-Siegtor. Die Trainerinnen Anna Behrendt und Saphira Giersch schafften es dennoch, das Team wieder aufzurichten und in einem engen Spiel um Platz drei wurde der RSC Gera erneut, aber diesmal mit viel Mühe bezwungen. Das 2:1 bedeutete die Bronzemedaille, mit der am Ende alle zufrieden waren.

Entspannte Körperstraffung an der Barmer Straße

Der Wunsch nach weniger Oberschenkelumfang, der Reduzierung von Cellulite-Erscheinungen oder auch nach strafferer Haut kann erfüllt werden. Irene Mokstadt verbindet angenehme Massage mit einem echten Wellness-Erlebnis. Ohne Sport. Ohne Stress. Aber mit Wohlfühl-Garantie.

Innovativ figurformend

Ob man sich einfach nur in Form bringen oder nach einer Schwangerschaft Gewicht verlieren und den Körper straffen möchte, mit dem „Wellmaxx bodystyle pro“ nutzt Irene Mokstadt ein innovatives Gerät zur Körperstraffung, das mit sanften Gleitwellenbewegungen die Stoffwechselaktivität stimuliert und besonders auch bei schwachem Bindegewebe wirkt. Die ideale Wirkung entfaltet sich, wenn die Anwendungen durch wirksame figurformende Lotionen mit straffendem Effekt ergänzt werden.

Während der lymphaktivierenden Massage-Anwendung schlüpft man an der Barmer Straße zunächst in eine Einmal-Hose, die aus einem leichten, papierähnlichen Textil besteht. Nachdem man auf der Liege eine entspannte Position eingenommen hat, erfolgt die Gleitwellenmassage mit einem individuell abgestimmten Wunsch-Programm. Die Befüllung der Kammern der Massagehose mit Luft und das langsame Nachlassen des Luftdrucks löst wellenförmige Bewegungen aus, die sanft über den Körper gleiten und das Gewebe massieren. Die körperstraffende Wirkung ist schon schnell spürbar. Während der circa 30-minütigen Massage entspannt man sich, liest oder hört Musik.

Diese effektive Massage bietet mehr als nur den üblichen Relax-Faktor: Nach einer lymphaktivierenden Massage kann besonders in den Beinen eine körperstraffende und umfangreduzierende Wirkung spürbar sein. Frau Mokstadt unterstützt einen dabei, den gesamten Organismus zu vitalisieren und die Stoffwechselaktivität zu erhöhen. Die wellenförmigen Massagebewegungen können dazu beitragen, dass der Lymphfluss und die Bewegung des venösen Blutes beschleunigt werden. Eine angenehme und effektive Anwendung, die helfen kann, die Ziele von einem straffen Bauch, straffen Oberschenkeln, einem straffen Po und einem gestärkten Bindegewebe zu erreichen. Und das ganz natürlich – ohne Schönheits-OP.

Als Anwendung bei Cellulite-Erscheinungen, Sport-Massage oder Hautstraffung bietet Wohlfühl Momente ein Bauch-Beine-Po Programm für Einsteiger, die Sportintensiv Massage, eine Intervallmassage und Bauch-Beine-Po für Fortgeschrittene.

Kontakt

Wohlfühl Momente – Wellness & Beauty
Inh. Irene Mokstadt
Barmer Straße 6, 42899 Remscheid
Telefon: 0 21 91 / 6 92 66 76
www.wohlfühl-momente-remscheid.de

Gemeinsames Kochen bei der AWO

Bei der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Lennep-Lüttringhausen kocht niemand sein eigenes Süppchen! Schon im dritten Jahr in Folge treffen sich an jedem ersten Freitag im Monat eine Gruppe lebenslustiger und geselliger Damen und Herren im besten Alter und begeben sich gemeinsam auf eine kulinarische Reise durch Europa. Jedes Mal wird kulinarisch in einem anderen Land Halt gemacht.

Das nächste Mal wird im AWO-Haus am Mollplatz 3 in Lennep am Freitag, 7. Juni 2019, um 13 Uhr gekocht. Die Teilnahme ist kostenfrei, auch Nichtmitglieder sind gerne gesehen. Um eine Anmeldung wird allerdings gebeten unter Telefon 0 21 91 / 66 26 26.

Leckeres und geselliges Foodsharing

Über 30 Leute trafen sich wieder an der Garage von Elke Gorka ein, um gemeinsam zu grillen. Das Besondere: Alle Lebensmittel, ob Wurst, Steaks, Grillfackeln oder Gemüse, stammen vom Foodsharing, wurden vor der Mülltonne gerettet.

Elisabeth Erbe brachte die weltweite Bewegung „Foodsharing“ nach Remscheid. „Wir sind alle sattgegessen und hatten eine große Auswahl“, sagte Elke Gorka, „und so lernen sich alle Retter mal kennen.“ | Foto: Sascha von Gerishem

Wohnhausbrand in Wuppertal-Ronsdorf

Aus bislang ungeklärter Ursache kam es in der Nacht zu Sonntag, 2. Juni 2019, gegen 1.10 Uhr, zu einem Brand einer Wohnung an der Bauvereinstraße in Wuppertal-Ronsdorf. Der Bewohner hatte seine Wohnung bereits vor Eintreffen der Feuerwehr verlassen können.

Da eine leichte Rauchgasvergiftung nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde er zunächst im Rettungswagen behandelt. Die Kriminalpolizei hat die unbewohnbaren Räume beschlagnahmt und ermittelt mit Unterstützung eines Brandsachverständigen die Ursache des Feuers.

Mannschaft aus Indien startet beim 36. Internationalen Pfingstturnier

Das traditionelle Pfingstfußballturnier der SG Hackenberg, unterstützt durch die Stadtsparkasse Remscheid, wartet mit besten Nachrichten auf. Nach meist sinkenden Teilnehmerzahlen in den vergangenen Jahren stieg die Zahl der gemeldeten Teams und die Anzahl der angemeldeten Übernachtungsgäste erstmals wieder an. Eine Mannschaft kommt gar aus Indien ins Bergische Land.

7. bis 9. Juni im Sportzentrum Hackenberg

Über drei Tage finden im Sportzentrum Hackenberg Fußballspiele und ein buntes Programm statt. Freitagabend, 7. Juni 2019, beginnt der Abend ab 18 Uhr mit dem „Einladungsturnier der Stadtsparkasse Remscheid“ und dem Hobbyturnier.

„Die Sparkasse ist zum 36. Mal dabei“, verkündet Joachim Weber, Vorsitzender vom SG Hackenberg, die gute Kunde freudestrahlend und bedankt sich für die treue und verlässliche Unterstützung. „Wenn ich sehe was hier im Ehrenamt geleistet wird in Remscheid, wieviel auf die Beine gestellt wird, ist das ja schon sehr, sehr bemerkenswert und deswegen unterstützen wir das immer auch gerne“, freut sich Michael Wellershaus vom Sparkassenvorstand. Wellershaus hat als kleiner Steppke schon mitgespielt, jetzt tritt er in einer der beiden Hobbymannschaften der Sparkasse an.

Beim Hobbyturnier war der Andrang in diesem Jahr so groß, das von den üblichen acht auf diesmal zehn Mannschaften aufgestockt wurde. „Sind alles Pseudonyme, ich kenn die nicht“, sagt Michael Bagusch, der Sportliche Leiter, „die nennen sich ‚rollende Bierkiste‘ als Mannschaftsname.“

Am Samstag, 8. Juni 2019, starten die Jugendspiele schon ab 9.30 Uhr mit den Bambini, 15 Teams sind dort gemeldet. „Wir haben bisher 115 Mannschaften inklusive Hackenberg“, sagt Jugendleiter Jürgen Langbein. Die Mannschaften hätten sich nach der Einladung sehr zeitnah angemeldet. Ebenfalls Samstag spielen die D-Jugend mit 18 und ab 14 Uhr die E-Jugend mit 25 Mannschaften. Ab 19 Uhr beginnt im Zeltdorf auf dem unteren Sportplatz die Nachspielzeit. Die Band Fachwerk mit Sängerin Bianca Rosa Klever rockt die neue, bessere Bühne, und eine exklusive Cocktailbar lädt zum fröhlichen Ausklang ein. Der Eintritt ist frei.

Sonntag, 9. Juni 2019, beginnen die Spiele ebenfalls ab 9.30 Uhr. Es starten 28 F-Jugend-Mannschaften, die C-Jugend mit 18 Mannschaften, noch acht Teams sind in der B-Jugend dabei.
„A fällt leider aus, weil wir keine A-Jugend mehr haben, die wir ja im Winter vom Spielbetrieb zurückgezogen haben, wir haben leider auch keine Wettbewerbe in diesem Bereich mehr“, seufzt Langbein. Bei den U15-Juniorinnen haben sich bisher nur drei Teams gemeldet, sollten dort nicht kurzfristig weitere Anmeldungen eingehen, könnte der Wettbewerb noch abgesagt werden.

Auch Pfingstonntag beginnt ab 19 Uhr die Nachspielzeit. Es tritt die Remscheider Sängerin Lina Marrocco mit Band auf, die man etwa vom Eschtival 2018 kennt. Auch dort gibt es die Cocktailbar und freien Eintritt. Rund 300 Übernachtungsgäste haben sich angemeldet. Übernachtet wird in der Hilda-Heinemann-Schule und in der Albert-Schweitzer-Realschule. Morgens gibt es ein ausgiebiges Frühstücksbüfett – endlich wieder mit Rührei.

Vorbericht von rs1.tv

Arunava Chaudhuri, Chefredakteur von rs1.tv, dem Online Stadtfernsehen für Remscheid, sprach mit Joachim Weber und Michael Wellershaus über das Turnier:

Zeugen gesucht: Diebstahl auf dem Spielplatz Lennepebachtal

Nach wiederholtem Diebstahl auf dem Spielplatz Lennepebachtal ruft das Team der städtischen Jugendförderung dazu auf, verdächtige Beobachtungen auf der gerade neu gestalteten Spielfläche zur Anzeige zu bringen. Anfang Januar 2019 haben Unbekannte eine Hängematte im Wert von 1.000 Euro entwendet. Als nächstes verschwanden Mitte März ein Schaukelsitz mit Kette im Wert von 90 Euro und Mitte Mai ein Schaukelsitz mit Aufhängung im Wert von 150 Euro. Ohne Beute gingen die oder der Täter ein paar Tage später aus, als es offensichtlich zur Störung kam und es bei einem Diebstahlversuch blieb.

Als Geschädigte hat die Stadt Remscheid in allen Fällen Strafanzeige gestellt. Das Verfahren vom 3. Januar 2019 hat die Staatsanwaltschaft zwischenzeitlich eingestellt, weil der oder die Täter nicht ermittelt werden konnten. In allen anderen Fällen ermittelt sie weiter gegen Unbekannt. Zur Klärung der Fälle bittet die Behörde um sachdienliche Hinweise telefonisch an die Polizei unter 02 02 / 2 84-0.

Kulturkreis lädt zur neuen Tötterrunde ins Rathaus Lüttringhausen

Töttern ist im Bergischen der richtige Ausdruck, wenn etwas in Ruhe zu bereden ist. Weder Klatsch und Tratsch noch Gemecker, keine Sitzung oder Debatte – gute Atmosphäre und Gemütlichkeit unter Freunden stehen im Vordergrund. Dazu lädt der Kulturkreis des Heimatbundes Lüttringhausen in diesem Jahr zum zweiten Mal herzlich ein. Immer wird es um nachhaltige Stadtteilentwicklung in Lüttringhausen gehen.

Bergischer Abend im Lütterkuser Rathaus

Am Donnerstag, 6. Juni 2019, um 19 Uhr präsentieren der frühere Geschäftsführer der Lüttringhauser Volksbühne, Horst Kalckert, und Bärbel Dubalski einen Bergischen Abend. Es werden Texte in Remscheider Mundart vorgetragen, op Platt. Alexander Dubalski begleitet den Abend mit Bergischen Weisen am Akkordeon. „Plattkallen ist auch eine Art nachhaltiger Stadtteilentwicklung“, bestätigt Volker Beckmann, Vorsitzender des Kulturkreises, „es stärkt das Identitätsgefühl mit der Heimat. Und wer sich mit seiner Heimat identifiziert, zieht auch nicht weg und engagiert sich auch eher für sein Umfeld.“

Es wird zwei Pausen geben, in denen man sich mit Getränken erfrischen kann, selbstverständlich wieder bio, regional und fair. Der Einttritt zum Töttern ist frei, Spenden für den Kulturkreis im Heimatbund Lüttringhausen sind aber immer gerne gesehen und erwünscht.