Einladung zu Beerdigung und Trauerfeier für Stefan Wagner

Am 2. August 2021 ist Stefan Wagner, ehemaliger Vorsitzender der Remscheider SPD (1995 – 1998), verstorben. Er war darüber hinaus Mitglied des Rates der Stadt Remscheid (1994 – 1999 und seit 2009) sowie Vorsitzender des AWO-Ortsvereins West bzw. Mitte.

Am Donnerstag findet die Beerdigung auf dem ev. Westfriedhof in Reinshagen statt – am Freitag die Trauerfeier.

Wir veröffentlichen die Meldung, so dass ggfs. Freunde und Weggefährten von Herrn Wagner, die die Nachricht seines Todes noch nicht mitbekommen haben, informiert werden können:

Einladung

zur Beerdigung und Trauerfeier für

Stefan Wagner

(03.06.1953 – 02.08.2021)

Liebe Freundinnen und Freunde,

auch wenn es schon fast vier Wochen her sind, können wir es eigentlich immer noch richtig fassen oder – im wahrsten Sinne des Wortes – begreifen: unser Stefan Wagner hat am 2. August unsere Welt verlassen und wird uns künftig von einem anderen Ort aus zur Seite stehen.

Wir haben allen Grund, unseren Stefan in guter Erinnerung zu behalten – und werden ihn auf seinem letzten Weg begleiten.

Die Beerdigung von Stefan findet am

Donnerstag, 02.09.2021 um 11:00 Uhr
auf dem ev. Westfriedhof in Reinshagen, Wallburgstraße 64, 42857 Remscheid

statt.

Aus organisatorischen Gründen findet die Trauerfeier einen Tag später statt – und zwar am

Freitag, 03.09.2021 um 15:00 Uhr
im Mehrgenerationenhaus „Neuer Lindenhof“, Honsberger Straße 38, 42857 Remscheid.

Wir würden uns freuen, wenn ihr an einem oder an beiden Tagen unseren Stefan auf seinem letzten Weg begleitet. Wir bitten Euch um eine kurze Rückmeldung unter UB.Remscheid.NRW@spd.de, ob Euch eine Teilnahme an einem oder an beiden Tagen möglich ist.

Bitte beachtet: aufgrund der aktuellen Inzidenzzahlen gelten Abstands- und Hygieneregeln. Eine Teilnahme ist ausschließlich bei Vorliegen eines vollständigen Impfschutzes möglich, oder wenn man genesen ist.

Mit freundlichen Grüßen

Ralf Gassen
Für die Remscheider SPD

Sven Wolf MdL
Für die SPD-Ratsfraktion

Rainer Bannert
Für den AWO-Kreisverband

Nadine Gaede
Für den SPD-Ortsverein West

Alice Rohloff-Schumacher
Für den AWO-OV Mitte

Ralf Noll
Für den Stadtteil e.V.

Bibliotheken mit neuen Öffnungszeiten

Ab sofort öffnen sowohl die Zentralbibliothek als auch die Stadtteilbibliothek Lüttringhausen an Dienstagen wieder bis 19 Uhr. Damit soll insbesondere auch Berufstätigen die Möglichkeit gegeben werden, nach der Arbeit noch einmal die Bibliothek aufzusuchen, im Bestand zu stöbern und Medien auszuleihen. Es gilt zu beachten, dass in Entsprechung der aktuellen Coronaschutzverordnung des Landes NRW auch weiterhin eine Mund-Nasen-Bedeckung beim Besuch der Bibliotheken vonnöten ist.

Öffnungszeiten der Remscheider Bibliotheken

Zentralbibliothek: Dienstag 11 – 19 Uhr, Mittwoch bis Freitag 11 – 17 Uhr, Samstag 10 – 13 Uhr

Stadtteilbibliothek Lüttringhausen: Dienstag 14 – 19 Uhr, Mittwoch 14 – 17 Uhr, Donnerstag und Freitag 11 – 17 Uhr, Samstag 10 – 12 Uhr.

Stadtteilbibliothek Lennep: Dienstag und Mittwoch 14 – 17 Uhr, Donnerstag und Freitag 11 – 17 Uhr und Samstag 10 – 12 Uhr

Ehemaliger ZDF-Sportchef Wolf-Dieter Poschmann gestorben

Seine Stimme war den sportinteressierten Fernsehzuschauern über viele Jahre vertraut, mehrfach wurde der frühere Leichtathlet zum TV-Journalisten des Jahres gewählt: Wolf-Dieter Poschmann, langjähriger Leiter und späterer Chefreporter der ZDF-Hauptredaktion Sport, ist am vergangenen Freitag im Alter von 70 Jahren in Mainz nach kurzer, schwerer Krankheit gestorben. 

ZDF-Chefredakteur Peter Frey: „Wolf-Dieter Poschmann hat den ZDF-Zuschauern viele große Sportmomente anschaulich, kompetent und mit viel Leidenschaft für die Leistung der Athleten vermittelt. Über 30 Jahre war er eines der prägenden Gesichter und eine der einprägsamen Stimmen vieler Sportsendungen im Zweiten.“ 

Der vielfach ausgezeichnete Sportjournalist und Fachreporter Leichtathletik arbeitete ab 1986 für das ZDF, zunächst als Hospitant, dann als freier Mitarbeiter der Hauptredaktion Sport. 1993 wurde er fest angestellter Redakteur in der Hauptredaktion Sport, zwei Jahre später rückte er zu deren Leiter auf. Nach zehn Jahren als Sportchef wechselte er 2005 auf die Position des Chefreporters in der Hauptredaktion Sport. Nach den Olympischen Sommerspielen 2016 ging der am 22. Mai 1951 in Köln geborene ehemalige Mittelstreckenläufer in den Ruhestand. 

Von 1994 bis 2011 moderierte Wolf-Dieter Poschmann das „aktuelle sportstudio“ im ZDF. Als Moderator und Kommentator war er zudem regelmäßig bei Sport-Großveranstaltungen im Einsatz: bei Olympischen Spielen, Fußball-Welt- und Europameisterschaften sowie Leichtathletik-Welt- und Europameisterschaften. 

picobello: Anmelden für den 14. Bergischen Müllsammeltag

Auch in diesem Jahr heißt es wieder: Remscheid wird „picobello“. Der 14. Bergische Müllsammeltag findet am 2. Oktober 2021 statt.

Coronabedingt wurde der klassische Frühjahrsputz in den Oktober verlegt. Die Organisator*innen hoffen auf goldenes Wetter und eine rege Beteiligung durch Bürger*innen, Schulen, Kitas und Firmen.

Bei der gemeinschaftlichen Putz- und Aufräumaktion, die in diesem Jahr bereits in die 14. Runde geht, greifen Remscheider Freiwillige gemeinsam zu Handschuhen und Müllbeuteln und säubern ihre Umgebung von allem, was da nicht hingehört. Schulen und Kindertageseinrichtungen können bereits einen Tag vorher – also am 1. Oktober – auf Müllsammeltour gehen.

Die Technischen Betriebe (TBR) sorgen, wie in den Jahren zuvor, für die nötige Logistik, geben Handschuhe und Müllsäcke an die Helfer aus und fahren den gesammelten Müll in Sondertouren ab.

Tue Gutes und sprich drüber

Die Stadt ruft dazu auf die Ergebnisse der Arbeiten auch in den Sozialen Medien zu teilen. Dazu einfach die Fotos über den eigenen Account hochladen und mit #picobellors markieren. Zusätzlich, oder alternativ, können auch die Accounts der Stadt im Text verlinkt werden: @stadt_remscheid für Instagram oder @StadtRemscheid für Facebook.

Anmeldung und Kontakt

Wem ein sauberes Remscheid am Herzen liegt und wer Lust dazu hat, sich an der Müllsammelaktion aktiv zu beteiligen, der sollte sich bis zum 22. September 2021 beim Remscheider Stadtmarketing unter stadtmarketing@remscheid.de anmelden.

ÖPNV: Fahrgastzahlen sollen sich verdoppeln

Wuppertal soll bis zum Jahr 2035 klimaneutral werden – das hat sich Oberbürgermeister Uwe Schneidewind auf die Fahnen geschrieben.

Eine Maßnahme auf diesem Weg ist es, die Fahrgastzahlen in Schwebebahn, Bus und Bahn erheblich zu steigern, um damit in großem Umfang Emissionen zu verringern.

Gemeinsam mit vielen anderen Stadtoberhäuptern hat der Wuppertaler Oberbürgermeister nun ein Positionspapier von mehreren Verkehrsverbünden (darunter auch der VRR) unterzeichnet, in dem dargelegt wird, wie eine Verdoppelung der Fahrgäste im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in den kommenden Jahren erreicht werden kann. Dieses Papier soll vor dem Start der Koalitionsgespräche nach den Bundestagswahlen an die Funktionsträger im Bund gehen, damit die Forderungen in die Verhandlungen eingebracht werden können. Die Verkehrsministerkonferenz hat sich bereits im Februar für ein solches Ziel ausgesprochen.

Eine Studie des Wuppertal Instituts hat ergeben, dass ein klimaneutrales Wuppertal nur mit einer deutlichen Verschiebung der Mobilität zu erreichen ist. Die Wissenschaftler haben als Ziel einen Gesamtanteil von 36 Prozent für den ÖPNV definiert – heute liegt der Anteil bei 12 Prozent. „Um dieses Ziel zu erreichen, brauchen wir massive Unterstützung von Bund und Land“, so Oberbürgermeister Uwe Schneidewind. „Die Kommunen und die örtlichen Stadtwerke können den ÖPNV aktuell nur noch mit großen Kraftanstrengungen aufrechterhalten. Wir brauchen dringend finanzielle Mittel, um die Linien weiter ausbauen zu können, die Taktung zu verdichten und damit Bus und Bahn attraktiver für die Fahrgäste zu machen. Gerade in bisher nicht optimal angeschlossenen Gebieten unserer Stadt ist das besonders wichtig, um die Menschen zum Umstieg auf klimafreundliche Mobilität zu bewegen.“

Die Mobilitätswende, die die Oberbürgermeister*innen in ihrem Positionspapier fordern, zieht große Investitionen nach sich, so Schneidewind weiter. „Dazu brauchen wir neue Fahrzeuge mit neuen, klimafreundlichen Antrieben, die Digitalisierung muss weiter voranschreiten, damit wir On-Demand-Angebote machen können. Deshalb müssen wir unsere Forderung jetzt untermauern, damit die Weichen sobald wie möglich in die richtige Richtung gestellt werden können.“ 

Impfzentrum schließt bald

Das Impfzentrum Wuppertal wird zum 19. September geschlossen.

Alle Leute, die jetzt ihre Erstimpfung im Impfzentrum erhalten, bekommen ihre Zweitimpfung bei ihrem Hausarzt oder in einer anderen Arztpraxis. Eine Liste der Praxen, die Zweitimpfungen anbieten, bekommen die Betroffenen im Impfzentrum.

Die Zweitimpfung sollte drei bis vier Wochen nach der Erstimpfung erfolgen.

Wer nicht die Möglichkeit hat, für die Zweitimpfung in eine der Arztpraxen zu kommen, kann sich per Mail an die Kreisstelle der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein wenden. Unter kreis.wuppertal@kvno.de gibt es Informationen zum weiteren Vorgehen.

Außerdem bleibt das Impfzentrum am Donnerstag 2. September außerplanmäßig geschlossen. Impfungen sind ab Freitag, 3. September, um 14 Uhr wieder möglich.

Ruth Bader Ginsburg: Feministin am Supreme Court

Vortragsreihe „Starke jüdische Frauen“ ab 3. September wieder analog im VHS-Forum

Die „Starken jüdische Frauen“ kehren ins VHS-Forum zurück: Die Vortragsreihe der Journalistin Stefanie Mergehenn im Rahmen des Festjahres „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ und mit freundlicher Unterstützung der Solinger Gleichstellungsstelle findet ab dem 3. September wieder als Präsenzveranstaltung statt. An diesem Freitag geht es um 15 Uhr an der Mummstraße 10 um Ruth Bader Ginsburg, die links-liberale Richterin am Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten. Bis zu ihrem Tod vor einem Jahr hat sie US-Präsident Donald Trump und vielen weiteren Männern Paroli geboten. Geboren 1933 in Brooklyn, New York City, wurde die jüdische Feministin als erste weibliche Richterin 1993 an den Supreme Court berufen. Mit ihrem Mann Martin Ginsburg hatte sie  Rechtswissenschaften in Harvard studiert, wo sie in den Fünfzigern als eine von neun Frauen unter 500 Kommilitonen stark diskriminiert wurde. Das Thema der Geschlechtergerechtigkeit wurde später zu einem Hauptthema ihrer juristischen Arbeit. In der Öffentlichkeit gewann „Notorious RBG“ in ihren letzten Lebensjahren als moralischer Kompass und Kultfigur enorme Popularität.

Der Eintritt ist frei. Es gelten die Bestimmungen der aktuellen Corona-Schutzverordnung des Landes NRW. In Solingen gilt zudem seit dem 26. Juli wieder die 3-G-Regel. Auch aus diesem Grund ist eine vorherige Anmeldung erforderlich bei der Bergischen Volkshochschule (www.bvhs.de) unter Angabe der Kursnummer 11-8117s@221, per Mail an Heinz-Werner.Wuerzler@bergische-vhs.de oder telefonisch unter 0212 / 290-3265 bzw. 290-3255.

Jusos: Vorstandswahlen in Die Welle

Die Remscheider Jusos laden für Samstag, 4. September 2021 um 17 Uhr zu ihrer diesjährigen Jahreshauptversammlung mit Vorstandsneuwahlen ein. Die Versammlung findet im Jugendzentrum „Die Welle“, Wallstraße 54 am Rande der Lenneper Altstadt ein.

Der Juso-Vorsitzende Burhan Türken wird sich nicht erneut als Vorsitzender bewerben. „Seit 2018 bin ich im Vorstand der Jusos Remscheid und seit 2019 Vorsitzender. Wir haben gemeinsam viele Themen angepackt und viele junge Menschen für die Jusos begeistern können. Nun ist es an der Zeit, den Weg für neue Köpfe frei zu machen“, so Türken, der seit der Kommunalwahl vom vergangenen Herbst direkt gewähltes Mitglied im Rat der Stadt Remscheid ist.

Die Jusos freue sich, dass Vertreter mehrerer Jugendorganisationen angekündigt haben, als Gäste an der Jahreshauptversammlung der Jusos teilzunehmen. Man habe in den vergangenen Jahren viele Netzwerke geknüpft, um gemeinsam mehr für die Jugend in Remscheid bewegen zu können. „Ich bin mir sicher, dass auch der neue Juso-Vorstand diesen Weg weitergeht“, so Türken.

Die Remscheider Jusos setzen sich intensiv mit dem Überlebensthema Klimaschutz auseinander. „Wir haben den Anspruch, ein gesellschaftlich tragbares Konzept zu entwickeln, das alle Menschen mitnimmt und keine Gruppe gegen die andere ausspielt. Wir wollen radikalen Klimaschutz und sozialen Ausgleich gleichermaßen verwirklichen. Einen Klimaschutz, aus dem sich ökonomisch starke Gruppen freikaufen können, ist sozial spalterisch und wird von uns entschieden abgelehnt!“, so der stv. Vorsitzende der Remscheider Jusos, Daniel Pilz. Weitere Themen, mit denen man sich auf der Jahreshauptversammlung sowie im kommenden Jahr beschäftigen möchte, sind zukunftsfähige Mobilität und faire Ausbildungsvergütung.

Anmerkung

Bei den Jusos können alle Jugendlichen mitmachen, die das 14. Lebensjahr vollendet haben.

Trauer um Schauspielerin Heide Keller

Das ZDF trauert um die Schauspielerin Heide Keller, die am Freitag, 27. August 2021, im Alter von 81 Jahren gestorben ist.

Beatrice (Heide Keller) feierte ihr 30jähriges Dienstjubiläum an Bord der MS Deutschland. © ZDF / Dirk Bartling
Beatrice (Heide Keller) feierte ihr 30jähriges Dienstjubiläum an Bord der MS Deutschland. © ZDF / Dirk Bartling

„Heide Keller hat Fernsehgeschichte geschrieben. In der Rolle der Chefhostess Beatrice war sie 38 Jahre lang der gute Geist an Bord des ‚Traumschiffs‘ – ein Rekord. So lange verkörperte noch keine Schauspielerin eine vergleichbare Serienrolle. Dabei schrieb sie selbst auch am Drehbuch mit, entwickelte ihre Figur weiter und machte sie zu einer deutschen Kultfigur. Sie wird uns sehr fehlen“, so Heike Hempel, Stellvertretende ZDF-Programmdirektorin und Leiterin der ZDF-Hauptredaktion Fernsehfilm/Serie II. 

Ab der ersten Folge beim Traumschiff dabei

Heide Keller spielte die Chefhostess Beatrice ab Folge eins im Jahr 1981 und prägte damit auf besondere Art die ZDF-Erfolgsserie „Das Traumschiff“. Mit ihrer wunderbaren Ausstrahlung und ihrer herzlichen Art schenkte sie dem Publikum glanzvolle Fernsehabende und bereicherte die Kolleginnen und Kollegen hinter der Kamera, die mit ihr arbeiteten. 

Heide Keller, am 15. Oktober 1939 in Düsseldorf geboren, spielte nach abgeschlossener Schauspielausbildung auf verschiedenen deutschen Theaterbühnen, ehe sie ihren Platz im Fernsehen und damit auch im ZDF fand. Ihren letzten Auftritt auf dem „Traumschiff“ hatte sie 2018 in der 80. Folge des Traumschiffs „Los Angeles“. Aus Anlass ihres Todes sendet das ZDF heute um 0.25 Uhr eine Wiederholung dieser Folge. Im Anschluss um 1.55 Uhr gibt die Doku „Das Traumschiff – Spezial“ Einblicke in die Dreharbeiten und schaut hinter die Kulissen. Am Samstag, 4. September 2021, 13.35 Uhr, ist die Folge „Chile“ im ZDF zu sehen. In der ZDFmediathek stehen neben der letzten „Traumschiff“-Folge mit Heide Keller auch die allererste Folge „Karibik“ sowie „Chile“ und weitere zum Abruf bereit. 

"Das Traumschiff: Uruguay": Beatrice (Heide Keller) hat sich bei Kapitän Burger (Sascha Hehn) und Dr. Sander (Nick Wilder) eingehakt. Zusammen mit Oskar Schifferle (Harald Schmidt) stehen sie an Deck des Schiffs und lächeln in die Kamera. © ZDF / Dirk Bartling
„Das Traumschiff: Uruguay“: Beatrice (Heide Keller) hat sich bei Kapitän Burger (Sascha Hehn) und Dr. Sander (Nick Wilder) eingehakt. Zusammen mit Oskar Schifferle (Harald Schmidt) stehen sie an Deck des Schiffs und lächeln in die Kamera. © ZDF / Dirk Bartling

Beiträge in der ZDF-Mediathek

Alkohol: Gleich zwei Unfälle

Bei zwei Verkehrsunfällen am vergangenen Wochenende waren die Unfallverusacher deutlich alkoholisiert.

In Waldbröl-Diezenkausen war gegen 17 Uhr am Sonntag (29. August) eine 22-jährige Autofahrerin aus Waldbröl auf der Landstraße 339 in einer Kurve auf den Fahrstreifen des Gegenverkehrs geraten. Ein entgegenkommender, 31-jähriger VW Bulli- Fahrer konnte mit einem Ausweichmanöver eine frontale Kollision verhindern. Der Wagen der 22-Jährigen traf aber mit so großer Wucht in den Fahrerseite des VW Bulli, dass das Hinterrad abriss. Anschließend drehte sich der Bulli um etwa 180 Grad und kam im angrenzenden Grünstreifen zum Stehen. Beide Beteiligten erlitten durch den Unfall leichte Verletzungen. Im Rahmen der Unfallaufnahme stellte die Polizei eine starke Alkoholfahne bei der 22-Jährigen fest. Nachdem ein Alkoholvortest einen Wert von über zwei Promille anzeigte, veranlasste die Polizei eine Blutprobenentnahme und stellte den Führerschein sicher.

Mit über drei Promille noch deutlich darüber lag der angezeigte Wert bei einem 59-Jährigen aus Wiehl, der gegen 18.10 Uhr am Samstagabend auf der Zirrer Straße eine Straßenlaterne gerammt hatte. Obwohl an seinem Auto erheblicher Schaden entstand und ein Reifen die Luft verloren hatte, setzte der Mann seine Fahrt fort. Aufgrund von Zeugenhinweisen konnte der Fahrzeughalter wenig später von der Polizei in seinem Fahrzeug sitzend an seiner Wohnanschrift angetroffen werden. Auch hier erfolgte eine Blutprobenentnahme.