Geflügelpest in NRW – Veterinäramt rät weiterhin zur Wachsamkeit

Das Veterinäramt des Rheinisch-Bergischen Kreises ruft Geflügelhalter erneut zu besonderer Wachsamkeit auf. Nachdem die Geflügelpest zunächst bei Wildvögeln am Niederrhein festgestellt wurde, kam es nun zu Verdachtsfällen in zwei geflügelhaltenden Betrieben in den Kreisen Gütersloh und Paderborn. In Ostwestfalen hat das Fachministerium deshalb eine Stallpflicht angeordnet.

Im Rheinisch-Bergischen Kreis sind bisher keine Fälle bekannt geworden. Es besteht jedoch die Gefahr, dass Wildvögel das Virus durch den Vogelzug mit ins Bergische Land bringen. Deshalb sollten die Sicherheitsmaßnahmen zur Vermeidung der Seuche konsequent umgesetzt werden. Außerdem sollten sich Geflügelhalter bereits jetzt Gedanken über die Unterbringung ihrer Tiere machen, sollte eine Stallpflicht auch im Rheinisch-Bergischen Kreis angeordnet werden.

Hygienemaßnahmen im Umgang mit Geflügel beachten

Kontakte zwischen Geflügel und Wildvögeln sollten unbedingt verhindert werden. Deshalb darf Hausgeflügel nur an für Wildvögel unzugänglichen Stellen gefüttert werden. Futter, Einstreu und Gegenstände, mit denen Geflügel in Berührung kommen kann, dürfen für Wildvögel nicht zugänglich sein. Das Hausgeflügel darf außerdem nicht mit Wasser getränkt werden, zu dem wildlebende Vögel Zugang haben. „Halter von Geflügel sollten ihre Bestände kritisch in den Blick nehmen und sich folgende Fragen stellen: Wo können Hühner, Gänse oder Enten direkten oder indirekten Kontakt zu Wildvögeln oder deren Ausscheidungen haben? Wird ausschließlich Wasser verwendet, zu dem Wildvögel garantiert keinen Zugang hatten?“, fasst Kreisveterinär Dr. Thomas Mönig zusammen.

Da es sich bei der Geflügelpest um ein Influenzavirus handelt, können sich Menschen theoretisch anstecken. Für den Menschen besteht jedoch nur bei intensivem Kontakt mit infiziertem Geflügel die Gefahr einer Ansteckung. „Beim Umgang mit dem eigenen Geflügel sollten die Hygienemaßnahmen genau beachtet werden. Halter sollten nach Umgang mit den Tieren Arbeitskleidung und Schuhe direkt wechseln“, rät Dr. Thomas Mönig. Gründliches Händewaschen und eine anschließende Desinfektion tragen ebenfalls dazu bei, eine Ansteckung zu verhindern. Unklare Krankheitserscheinungen und vermehrte Todesfälle bei Hühnern, Enten oder Gänsen sollten dem Haustierarzt und dem Veterinäramt umgehend gemeldet werden.

Weitere Informationen erteilt das Veterinäramt des Rheinisch-Bergischen Kreises telefonisch unter 02202 13-2815.

Hintergrund

Bei der Geflügelpest handelt es sich um eine durch ein Influenzavirus hervorgerufene Infektion von Geflügel und Wildvögeln. In dieser Saison lag der Schwerpunkt der Ausbreitung an der Nord- und Ostsee. Bereits in den Sommermonaten des vergangenen Jahres waren erste Wildvögel in Sibirien positiv auf diese Seuche getestet worden. Durch den Vogelzug gelangte das Virus nach Mitteleuropa. Der derzeit zu beobachtende Rückflug der Zugvögel kann das Virus erneut in unsere Breiten bringen.

Quelle: Rheinisch-Bergischer Kreis/Pressestelle

Corona: Bürgertelefon im Rheinisch-Bergischen Kreis

Das Bürgertelefon des Rheinisch-Bergischen Kreises ist von Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr sowie Freitag von 8 bis 15 Uhr und am Wochenende von 10 bis 14 Uhr unter der Telefonnummer 02202 131313 erreichbar.

VW wirbt mit Falschbehauptungen: Verbraucheranwaltskanzlei verlangt Unterlassungserklärung

Die auf den Dieselskandal spezialisierte Anwaltskanzlei KRAUS GHENDLER RUVINSKIJ hat die Volkswagen AG aufgefordert, unwahre Aussagen über den Motor EA288 auf einer durch die VW AG betriebenen Internetseite zu unterlassen.

Der Konzern gerät im Angesicht einer neuen Klagewelle beim EA288 anscheinend in Panik. Anders lässt sich die hilflos anmutende Werbeaktion nicht erklären, mit der die Volkswagen AG versucht, betroffene Kunden mit dem Motor EA288 von Klagen abzuhalten. Die Internetseite unter dem Titel „Warum sich EA288-Klagen nicht lohnen“, gepaart mit teuren Werbeanzeigen bei großen Suchmaschinen, soll die eigenen Kunden verunsichern – und davon abhalten, sich anwaltlich beraten zu lassen.

Auf diese plumpe Aktion der Volkswagen AG reagierte Rechtsanwalt Ilja Ruvinskij, Partner bei KRAUS GHENDLER RUVINSKIJ, jetzt mit einer Abmahnung in Verbindung mit einer Unterlassungserklärung: VW muss es unterlassen, zu behaupten, die Oberlandesgerichte weisen Klagen zu Fahrzeugen mit Motoren des Typs EA288 daher ab und/oder Klägeranwälte verlieren ihre Prozesse zu 99 %.

Sollte die Volkswagen AG sich hinsichtlich der weiteren unwahren Aussagen weigern, die Werbemaßnahme zu unterlassen, drohen weitere rechtliche Schritte, im Interesse des Verbraucherschutzes.

Die Abmahnung hatte bereits zur Folge, dass die Volkswagen AG die Behauptung, Klägeranwälte verlieren ihre Prozesse zu 99 %, zurückgenommen hat. Hier zeigt sich, dass die Abmahnung nicht nur unter dem Gesichtspunkt des Verbraucherschutzes konsequent, sondern auch nach Auffassung der Volkswagen AG berechtigt war.

„Volkswagen stellt Behauptungen in den Raum, die nicht der Wahrheit entsprechen.“ Rechtsanwalt Ilja Ruvinskij erklärt, was hinter der Unterlassungserklärung steckt: So wird auf der Webseite etwa behauptet, dass Klagen wegen des Motors EA288 vor Oberlandesgerichten stets abgewiesen würden. Im Gegenteil kassierte die Volkswagen AG am 19.02.2021 vor dem OLG Köln zum Aktenzeichen 19 U 151/20 eine Niederlage. „Die Anwälte von VW sind zum Prozess nicht erschienen, vermutlich aus taktischen Gründen“, so Ilja Ruvinskij. „Diese Klage wurde definitiv nicht abgewiesen, damit ist die Aussage von VW nachweislich falsch.“

Da die Werbeaktion unzählige betroffene Kunden der Volkswagen AG davon abhalten könnte, ihr Recht auf Schadensersatz anwaltlich prüfen zu lassen und ggf. auf dem Klageweg geltend zu machen, forderte er die Volkswagen AG auf, die unwahren Aussagen zu unterlassen – spätestens bis zum 5. März 12:00 Uhr.

Sollte die Volkswagen AG sich hinsichtlich der weiteren unwahren Aussagen weigern, die Werbemaßnahme zu unterlassen, drohen weitere rechtliche Schritte, im Interesse des Verbraucherschutzes.

„Schwerwiegender als jede Geldsumme ist bereits das Eingeständnis seitens VW, dass man schlichtweg unwahre Aussagen verbreitet hat“, so Ilja Ruvinskij.

Warum sich EA288-Klagen doch lohnen

Die gesamte Werbemaßnahme beruht auf der Aussage, der Motor EA288 als Nachfolger des „Skandalmotors“ EA189 habe keine illegale Abschalteinrichtung. Doch vor etlichen Landgerichten häufen sich mittlerweile die Urteile, die entweder VW genau deswegen verurteilen oder weitere Aufklärung in Form von sogenannten Beweisbeschlüssen verlangen.

Denn immer mehr spricht dafür, dass der EA288 eine gezielt zur Manipulation des Standard-Abgastests NEFZ entwickelte Abschalteinrichtung enthält. Dies geht aus einer VW-internen „Applikationsrichtline“ für den Motor EA288 hervor.

VW behilft sich weiterhin mit dem Argument, es handele sich zwar um Abschalteinrichtungen, diese seien jedoch zum Schutz des Motors notwendig und daher legal. Auch dieses Argument verfängt nicht, denn wie der Europäische Gerichtshof kürzlich entschied, kann dies keine Rechtfertigung dafür sein, dass die Abgasreinigung die meiste Zeit deaktiviert ist. „Aus dem Fiasko um den Motor EA189 scheint VW nicht gelernt zu haben“, folgert Ilja Ruvinskij.

Das können VW-Kunden tun

„Bereits beim Motor EA189 hat VW versucht, die Karte der Verjährung zu spielen. Hinzu kommt: je länger ein Kunde mit der Klage wartet, desto geringer könnte sein Anspruch ausfallen – aufgrund einer Nutzungsentschädigung für gefahrene Kilometer.“, so Ilja Ruvinskij. Genau diese Strategie könnte auch hinter der Werbemaßnahme der Volkswagen AG zum EA288 stecken.

Daher sollten VW-Kunden nicht abwarten, sondern ihre Ansprüche anwaltlich prüfen lassen. Viele Kanzleien wie etwa KRAUS GHENDLER RUVINSKIJ bieten eine kostenlose Erstberatung an, so dass man schnell Klarheit über seine Erfolgsaussichten beim EA288 bekommt.

Quelle: KRAUS GHENDLER RUVINSKIJ Anwaltskanzlei

Weltfrauentag 2021: Von echter Gleichberechtigung noch weit entfernt

Heute, am 8. März, ist Weltfrauentag. Seit über 100 Jahren wird er gefeiert und an diesem Weltfrauentag demonstrieren weltweit Frauen für die Gleichberechtigung und gegen Diskriminierung von Frauen.

Zum ersten Mal forderten am 19. März 1911 mehr als eine Million Menschen in Deutschland, Österreich, Ungarn, Dänemark und der Schweiz, dass Frauen Ämter bekleiden und wählen dürfen. „Der Europäische Gewerkschaftsbund hat im Oktober 2020 eine Studie vorgelegt, wonach es EU-weit noch 84 Jahre dauern würde bis Frauen und Männer gleich verdienen und in Deutschland sogar 101 Jahre wenn keine Gegenmaßnahmen, ergriffen werden.

Wir GRÜNE fordern einen Masterplan „Geschlechtergerechtigkeit“. JETZT und nicht erst in 100Jahren!

  • bessere Löhne in frauendominierten Berufen
  • gleicher Lohn für gleiche Arbeit
  • Bessere Aufstieg- und Bildungmöglichkeiten
  • mehr Frauen in Führungspositionen
  • eine geschlechtergerechte Verteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit, damit Frauen nicht in ihre Traditionsrolle coronabedingt zurückkehren müssen, weil die Männer besser verdienen.
  • umfassenden Schutz für Frauen vor häuslicher Gewalt sowie bessere Unterbringung in Notsituation

Quelle: Grüne Remscheid – Sabine Yündem und Sascha Koch

AsF: „Ohne uns Frauen läuft nichts!“

Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen in Remscheid zeigt mit Bannern „Flagge“ zum Internationalen Frauentag am 08. März  2021

Dieses Jahr jährt sich der Internationale Frauentag zum 110. Mal. Der Kampf für die „Befreiung der Frau“ und somit für die „Befreiung der Gesellschaft“ ist aktuell wie nie.

In der Corona-Krise zeigt sich, wie wichtig die Arbeit von Frauen ist

„Ohne uns Frauen läuft nichts“ ist dieses Jahr das Motto der Remscheider Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen für den Internationalen Frauentag. An verschiedenen Stellen in der Stadt hat die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) der Remscheider SPD Banner mit diesem Motto aufgehängt.

In der Corona-Krise zeigt sich, wie wichtig die Arbeit von Frauen ist – und gleichzeitig auch, wie wenig weibliche Arbeit in vielen Bereichen wertgeschätzt wird. Ein allgemeinverbindlicher Tarifvertrag für die Beschäftigten in der Altenpflege ist erst kürzlich am Widerstand der „Caritas“ gescheitert.

„Wir werden uns weiter für Frauen und Frauenrechte einsetzen.“

Dr. GErhilt Dietrich, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF)

Corona entblößt die Schwächen im System – wieder zahlen überwiegend Frauen ungefragt die Zeche in einer Krise, wieder einmal wird für weibliche Arbeit applaudiert, aber nicht ausreichend mit Geldscheinen geraschelt. „Ohne uns Frauen läuft nichts“ bedeutet aber auch, dass Frauen nicht alles hinnehmen. „Wir werden uns weiter für Frauen und Frauenrechte einsetzen. Mit unserer Banneraktion wollen wir hierfür ein Zeichen setzen. Und uns nächstes Jahr zum Internationalen Frauentag wieder mit Präsenzveranstaltungen für Frauen und Frauenrechte einsetzen“, so die Vorsitzende der AsF in Remscheid, Dr. Gerhilt Dietrich.

Quelle: SPD Remscheid

Internationaler Frauentag am 8. März: Wann, wenn nicht jetzt!

Die Corona-Pandemie hat das Leben in Deutschland und in der Welt grundlegend verändert. Vor allem Frauen sind die Leidtragenden: Sie sind es, die bis an ihre Belastungsgrenze im Gesundheitsbereich arbeiten, sie sind es, die nach Wegfall ihres Minijobs keinen Anspruch auf Kurzarbeitergeld haben.

Hauptsächlich sind sie es, die neben Homeoffice auch das Homeschooling und den Haushalt übernehmen. Das ist das Ergebnis mehrerer Studien.

Der Internationale Frauentag am 8. März ist traditionell ein Tag für die städtische Gleichstellungsstelle, auf die Situation von Frauen hinzuweisen. Die Pandemie vergrößert Probleme, auf die Gleichstellungsstellen und Frauenbüros sowie zahlreiche Verbände bereits seit Jahrzehnten hinweisen. 

Frauen in systemrelevanten Berufen

Wann, wenn nicht jetzt wird deutlich, welche Berufe unter den Bedingungen der Corona-Pandemie als systemrelevant gelten. Es sind Kranken- und Altenpfleger*innen, Verkäufer*innen, medizinische Fachangestellte, Erzieher*innen und alle, deren Arbeit in der Öffentlichkeit oft nicht wahrgenommen wird. Menschen, die in den Küchen, den Wäschereien, in der Verwaltung der Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen und in den Rettungsdiensten arbeiten. Es sind die so genannten „Frauenberufe“, die in Deutschland schlecht bezahlt und häufig unter schwierigen Arbeitsbedingungen erledigt werden müssen. Daraus ergibt sich, dass diese gesellschaftlich notwendige Arbeit neu bewertet werden muss. 

Minijobs ohne Existenzsicherung

Wann, wenn nicht jetzt wird deutlich, dass Minijobs, in denen überwiegend Frauen (62 Prozent) arbeiten, keine Existenzsicherung in der Krise sind. Von den Regelungen des Kurzarbeitergeldes können Minijobberinnen nicht profitieren, da sie nicht in die Arbeitslosenversicherung einzahlen. Damit bricht für sie eine wichtige Einnahmequelle weg. Es wird deutlich: Minijobs müssen in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung umgewandelt werden, um sie krisensicher zu machen.

Wann, wenn nicht jetzt wird deutlich, dass Care-Arbeit überwiegend von Frauen geleistet wird. Frauen sind es, die wegen geschlossener Kinderbetreuungseinrichtungen oder Schulen den Part der Versorgung der Familie übernommen haben, einschließlich des Homeschoolings – neben ihrem systemrelevanten Beruf oder im Homeoffice. Besonders betrifft dies alle Alleinerziehenden. 

Aufwertung gefordert

Eine gerechte Aufteilung der Carearbeit ist dringend nötig!

Gemeinsam mit der Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen setzt sich die Gleichstellungsstelle der Stadt ein für

  • Eine finanzielle Aufwertung der Berufe in den Bereichen Pflege, Gesundheitswesen, Erziehung und Einzelhandel sowie eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen. 
  • Eine Abschaffung der Sonderregelungen für geringfügige Beschäftigung.
  • Eine Abstimmung der Steuer-, Sozial- und Familienleistungen, damit sie zu einer tatsächlichen finanziellen Verbesserung für Mütter, Väter sowie insbesondere für Alleinerziehende führen.
  • Die Schaffung von Rahmenbedingungen und Arbeitszeiten, die es Müttern und Vätern ermöglichen, sich die Care-Arbeit gerecht zu teilen. 

Veranstaltungshinweise zum Internationalen Frauentag

Montag, 08.03.2021, 19.00 bis 20.30 Uhr 
Online-Vortrag „Die abenteuerliche Geschichte der Künstlerinnen“ mit Donatella Chiancone-Schneider (Kunst- und Filmhistorikerin).

Die widersprüchliche Geschichte bildender Künstlerinnen vom 16. bis zum 20. Jahrhundert wird mit historischem Hintergrundwissen und zahlreichen Bildbeispielen aus vielen Ländern illustriert. Kurs-Nr. 11-3100w@121, 7 Euro). Anmeldung: Telefon 0202 563 2607, nach der Anmeldung werden die Zugangsdaten verschickt. www.bergische-vhs.de

Freitag, 12.03.2021, 13.30 bis 15.00 Uhr
Diskussion „Corona und Frauen“ mit Roswitha Bocklage & Martina Völker (Gleichstellungsstelle für Frau und Mann)

Die Veranstaltung wird als Video-Konferenz stattfinden. Anmeldung unter gleichstellungsstellestadt.wuppertalde. Nach der Anmeldung werden die Zugangsdaten verschickt. www.wuppertal.de/gleichstellungsstelle

Quelle: Stadt Wuppertal

08.03.2021: Corona in Wuppertal

Robert Koch Institut für Wuppertal heute

Es gibt insgesamt 13.083 positiv getestete Wuppertalerinnen und Wuppertaler. Inzidenzwert Wuppertal: Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 67,6. 382 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage240
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW67,6
Fälle gesamt13.083
Fälle gesamt/100.000 EW3.684,3
Todesfälle gesamt382
Einwohnerzahl355.100
BundeslandNordrhein-Westfalen

Wuppertal: Corona-Werte

Am 8. März um 8:00 Uhr sind für Wuppertal folgende Zahlen gemeldet:

Bestätigte Fälle (Gesamtzahl infizierte Menschen):13239
– davon aktuell infizierte Personen: 544
– davon genesene Personen:12312
– davon verstorbene Personen383
Gesamtzahl in Quarantäne1257
– davon Infizierte: Hinweis: In einigen Fällen (z. B. während einer Isolierung im Krankenhaus) wird keine Quarantäne angeordnet.498
– davon Haushaltsangehörige von Infizierten243
– davon sonstige Kontaktpersonen der Kategorie 1348
– davon andere Quarantänen (z.B. wegen freiwilliger Quarantäne)168
Anzahl Neuinfektionen vom Vortag:1
Neuinfektionen der letzten 7 Tage:305
Neuinfektionen der letzten 7 Tage pro 100.000 Einwohner:85,92

Quelle: Stadt Wuppertal

08.03.2021: Corona in Solingen

Robert Koch Institut für Solingen heute

Es gibt insgesamt 6.469 positiv getestete Solingerinnen und Solinger. Inzidenzwert Solingen: Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 86,7. 143 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage138
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW86,7
Fälle gesamt6.469
Fälle gesamt/100.000 EW4.062,3
Todesfälle gesamt143
Einwohnerzahl159.245
BundeslandNordrhein-Westfalen

Insgesamt wurden seit Ausbruch der Pandemie in Solingen bisher 6.469 bestätigte Fälle gemeldet.

Aktuell sind 359 Personen nachgewiesen infiziert, 33 Patient:innen werden derzeit stationär behandelt, die übrigen ambulant betreut. 5.967 Menschen sind wieder genesen. 143 mit dem Virus infizierte Menschen sind bisher verstorben.

In den letzten sieben Tagen sind insgesamt 138 Corona-Neuinfektionen festgestellt worden. Damit entfallen 86,7 neue Fälle auf je 100.000 Menschen, die in der Klingenstadt leben.

In Quarantäne befinden sich derzeit insgesamt 1.407  Personen. Die Quarantäne beenden konnten bisher 25.171  Personen.

Quelle: Stadt Solingen

Corona-Hotline für Solingen

Abstand halten, Mund und Nase bedecken, Einschränkungen und Schutzmaßnahmen beachten – jede und jeder von uns kann dazu beitragen, die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Nur gemeinsam können wir es schaffen. Die Stadt Solingen hat eine Corona-Hotline eingerichtet: 0212 / 290-2020. Infos aus Solingen: Wir alle sind gefordert.

08.03.2021: Corona im Ennepe-Ruhr-Kreis

Robert Koch Institut für Ennepe-Ruhr-Kreis heute

Es gibt insgesamt 9.279 positiv getestete Menschen aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 75,3. 291 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage244
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW75,3
Fälle gesamt9.279
Fälle gesamt/100.000 EW2.863,0
Todesfälle gesamt291
Einwohnerzahl324.106
BundeslandNordrhein-Westfalen

Ennepe-Ruhr-Kreis meldet: 9.257 Infektionen, Inzidenz 75,28

Im Ennepe-Ruhr-Kreis gibt es 9.257 bestätigte Corona-Fälle (Stand Montag, 8. März). Die Zahl der Infektionen ist innerhalb der letzten 24 Stunden um 20 gestiegen. Aktuell sind 632 Kreisbewohner infiziert, von diesen sind 167 nachweislich von einer Virusvariante betroffen. 8.333 Menschen gelten als genesen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner, liegt im Kreisgebiet bei 75,28 (Vortag 76,51).

61 Patienten stationär

In den Krankenhäusern im Kreisgebiet sind derzeit 61 Patienten mit einer Corona-Infektion in stationärer Behandlung. 9 von ihnen werden intensivmedizinisch betreut, 7 beatmet.

Die aktuell 632 Erkrankten wohnen in Breckerfeld (23/davon 6 nachweislich mit Virusvariante), Ennepetal (58/26), Gevelsberg (52/12), Hattingen (72/12), Herdecke (33/8), Schwelm (62/11), Sprockhövel (29/12), Wetter (74/19) und Witten (229/61).

1.146 Kreisbewohner in Quarantäne

Die Gesundeten kommen aus Breckerfeld (244), Ennepetal (722), Gevelsberg (877), Hattingen (1.520), Herdecke (595), Schwelm (748), Sprockhövel (574), Wetter (575) und Witten (2.478).

Für die positiven Fälle sowie für Ansteckungsverdächtige ist häusliche Quarantäne angeordnet. Insgesamt gilt diese Vorgabe für 1.146 (Vortag 1.169) Personen im Kreis.

Im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion sind im Ennepe-Ruhr-Kreis 292 Menschen verstorben. Die Todesfälle verteilen sich wie folgt auf die kreisangehörigen Städte: Breckerfeld (7), Ennepetal (14), Gevelsberg (22), Hattingen (68), Herdecke (36), Schwelm (22), Sprockhövel (17), Wetter (6) und Witten (100).

Stichwort Einrichtungen mit positiven Fällen oder Verdachtsfällen

Senioren- und Pflegeheime

  • Gevelsberg: Altenheim Dorf am Hagebölling, AWO Elfriede-Hetzler-Seniorenzentrum
  • Herdecke: Seniorenhaus Ruhraue, Seniorenhaus Kirchende

Krankenhäuser

  • Herdecke: Gemeinschaftskrankenhaus
  • Witten: Evangelisches Krankenhaus

Schulen

  • Ennepetal: Grundschule Wassermaus, Standort Rüggeberg
  • Gevelsberg: Förderschule Hasenclever
  • Hattingen: Gesamtschule
  • Herdecke: Robert-Bonnermann-Grundschule
  • Sprockhövel: Wilhelm-Kraft-Gesamtschule
  • Witten: Grundschule Gerichtsschule, Grundschule Herbede, Waldorfschule Rudolf-Steiner, Ruhr-Gymnasium

Kindertageseinrichtungen

  • Ennepetal: Waldorfkindergarten Voerde, Städtischer Kindergarten Heide
  • Gevelsberg: AWO Kita Körnerstraße
  • Schwelm: Städt. Familienzentrum Stadtmitte, AWO Familienzentrum Am Loh
  • Witten: Ev. Kindertagesstätte Johannis, Lebenshilfe Kita Schatzkiste

Sonstige Einrichtungen

  • Gevelsberg: AWO Wohnhaus Silschede
  • Wetter: Haus Bethesda
  • Witten: Haus Kreisstraße

Quelle: Ennepe-Ruhr-Kreis

08.03.2021: Corona im Rheinisch-Bergischen Kreis

Robert Koch Institut für den Rheinisch-Bergischen Kreis heute

Es gibt insgesamt 7.588 positiv getestete Menschen aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 56,1. 116 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage159
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW56,1
Fälle gesamt7.588
Fälle gesamt/100.000 EW2.678,7
Todesfälle gesamt116
Einwohnerzahl283.271
BundeslandNordrhein-Westfalen

Vier weitere bestätigte Corona-Fälle im Rheinisch-Bergischen Kreis

Im Rheinisch-Bergischen Kreis sind 4 weitere bestätigte Corona-Fälle bekannt geworden: 2 in Bergisch Gladbach und 2 in Leichlingen. Es gelten 16 weitere Personen als genesen. 404 Personen sind aktuell infiziert. Es befinden sich 1.079 Personen in Quarantäne, das sind 15 mehr als am Vortag.

Über die Anzahl der stationären Patienten kann heute keine Angabe gemacht werden. Die 7-Tage-Inzidenz liegt laut Landeszentrum für Gesundheit NRW (LZG) nun bei 56,1.

Von der Testaktion in der Kindertagesstätte Förstchen in Leichlingen liegen nun die ausstehenden Ergebnisse vor. Eine weitere Person aus der Mitarbeiterschaft ist positiv getestet worden, so dass nun insgesamt 4 Mitarbeitende und 7 Kinder positiv auf das Corona-Virus getestet worden sind.

Aktuelle Zahlen

Insgesamt gibt es nun 7.584 bestätigte Corona-Fälle im Rheinisch-Bergischen Kreis. Diese verteilen sich wie folgt auf die Kommunen: Bergisch Gladbach (2.992), Burscheid (597), Kürten (362), Leichlingen (863), Odenthal (279), Overath (935), Rösrath (635) und Wermelskirchen (921).

116 Todesfälle im Rheinisch-Bergischen Kreis stehen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion: Bergisch Gladbach (37), Burscheid (1), Kürten (3), Leichlingen (26), Odenthal (2), Overath (17), Rösrath (5) und Wermelskirchen (25).

Von den 7.584 bestätigten Fällen gelten 7.064 Personen inzwischen als genesen. Diese verteilen sich wie folgt auf die Kommunen: Bergisch Gladbach (2.830), Burscheid (563), Kürten (336), Leichlingen (791), Odenthal (265), Overath (847), Rösrath (601) und Wermelskirchen (831).

404 Personen sind aktuell infiziert. Diese verteilen sich wie folgt auf die Kommunen: Bergisch Gladbach (125), Burscheid (33), Kürten (23), Leichlingen (46), Odenthal (12), Overath (71), Rösrath (29) und Wermelskirchen (65).

1.079 Personen befinden sich in Quarantäne. Bergisch Gladbach (244), Burscheid (83), Kürten (147), Leichlingen (187), Odenthal (80), Overath (93), Rösrath (29) und Wermelskirchen (216).

Quelle: Rheinisch-Bergischer-Kreis

Corona: Bürgertelefon im Rheinisch-Bergischen Kreis

Das Bürgertelefon des Rheinisch-Bergischen Kreises ist von Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr sowie Freitag von 8 bis 15 Uhr und am Wochenende von 10 bis 14 Uhr unter der Telefonnummer 02202 131313 erreichbar.

08.03.2021: Corona im Oberbergischen Kreis

Robert Koch Institut für Oberbergischer Kreis heute

Es gibt insgesamt 8.833 positiv getestete Menschen aus dem Oberbergischen Kreis. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 119,8. 160 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage326
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW119,8
Fälle gesamt8.833
Fälle gesamt/100.000 EW3.246,7
Todesfälle gesamt160
Einwohnerzahl272.057
BundeslandNordrhein-Westfalen

Zwölf weitere Fälle im Kreisgebiet bestätigt

Derzeit sind 383 Personen aus dem Oberbergischen Kreis positiv auf SARS-CoV-2 getestet.

Oberbergischer Kreis. Seit der gestrigen Berichterstattung wurden zwölf weitere Personen aus dem Oberbergischen Kreis positiv auf SARS-CoV-2 getestet (laborbestätigte Fälle). Seit Beginn der Pandemie wurden im Oberbergischen Kreis 8.833 Personen positiv auf SARS-CoV-2 getestet (laborbestätigte Fälle). Davon konnten bereits 8.290 Personen als genesen aus der Quarantäne entlassen werden. Aktuell sind 383 Personen positiv auf das Virus getestet (laborbestätigte Fälle). Es werden derzeit 51 Personen stationär in Krankenhäusern behandelt, die positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden sind. Neun der 51 stationär behandelten Personen werden derzeit beatmet. Alle positiv getesteten Personen befinden sich in angeordneter Quarantäne. Wie berichtet, sind im Oberbergischen Kreis 160 Personen verstorben, die zuvor positiv auf das Virus getestet worden sind.

Nachweis von Virusmutanten im Kreisgebiet:

Stand der Fallzahlen: 08.03.2021
In Klammern: Veränderung zum Stand 05.03.2021

 

Nachweise im Oberbergischen KreisVirusmutante B.1.1.7 (Britische Variante)Virusmutante B.1.351 (Südafrikanische Variante)Virusmutante P.1. (Brasilianische Variante)
Gesamtzahl aller bisherigen Nachweise316 (+35)7 (+1)0
Davon aktuell nachgewiesen111 (-43)2 (-3)0

Bei derzeit 29,5 % der aktuell positiv getesteten Personen wurde eine Virusmutante nachgewiesen.

VOC (variants of concern) sind besorgniserregende Virusvarianten, die sich vom Wildvirustyp unterscheiden. Sie unterscheiden sich in ihren Erregereigenschaften wie beispielsweise der Übertragbarkeit, Virulenz (die Fähigkeit des Virus in menschliche Gewebe einzudringen, z.B. in die Schleimhäute) und Empfänglichkeit des Menschen für diese Varianten.

Das Robert Koch-Institut benennt aktuell die britische Virusmutante B.1.1.7, die südafrikanische Virusmutante B.1.351 und die brasilianische Virusmutante P.1 als besorgniserregende Varianten. Darüber hinaus gibt es zahlreiche andere Varianten deren Bedeutung noch nicht vollständig erforscht ist. Auf der Internetseite des Robert Koch-Institus www.rki.de erhalten Sie ausführliche Informationen zum Thema. 

Lage im Oberbergischen Kreis im Kurzüberblick:

Stand der Fallzahlen: 08.03.2021, 00:00 Uhr
In Klammern: Veränderung zum Stand 07.03.2021, 00:00 Uhr

7-Tage-Inzidenz im Oberbergischen Kreis: 119,8 (+3,6)

Laborbestätigte Fälle seit Beginn der Pandemie: 8.833 Personen (+12)

Von den laborbestätigten Fällen (positives Laborergebnis) sind:

  • aktuell positiv getestet (in angeordneter Quarantäne): 383 Personen (-19)
  • bereits genesen und aus Quarantäne entlassen: 8.290 Personen (+31)
  • verstorben: 160 Personen (=)

Personen in angeordneter Quarantäne*: 867 Personen (-3)

* Umfasst aktuell positiv getestete Personen sowie Kontaktpersonen in angeordneter Quarantäne.

Anzahl der aktuell positiv getesteten Personen (laborbestätigte Fälle) in den kreisangehörigen Kommunen:

Stand der Fallzahlen: 08.03.2021, 00:00 Uhr

  • Bergneustadt: 68
  • Engelskirchen: 32
  • Gummersbach: 60
  • Hückeswagen: 20
  • Lindlar: 16
  • Marienheide: 14
  • Morsbach: 3
  • Nümbrecht: 31
  • Radevormwald: 11
  • Reichshof: 17
  • Waldbröl: 26
  • Wiehl: 8
  • Wipperfürth: 37

Durch das Gesundheitsamt erfasst und informiert, aber in der Statistik noch keiner Kommune zugeordnet: 40

Quelle: Oberbergischer Kreis