20.420 Impfdosen werden erwartet, Impfangebote ausgeweitet

Seit gestern erhalten die ersten ab 80-jährigen im Impfzentrum des Ennepe-Ruhr-Kreises in Ennepetal ihre Zweitimpfung. Parallel werden weitere Bürger dieser Altersgruppe erstgeimpft. Um sie sowie Beschäftigte aus der höchsten Prioritätengruppen mit den Impfstoffen von Biontech, AstraZeneca und Moderna schützen zu können, sind in der Einrichtung seit Wochenbeginn zwischen 8 und 20 Uhr alle fünf Impfstrassen in Betrieb.

„In dieser Woche erwarten wir insgesamt 1.804 Biontech Impfdosen sowie 4.150 von AstraZeneca und 670 von Moderna“, berichtet Jana Ramme, Leiterin des Pandemieteams im Schwelmer Kreishaus.

Biontech ist dabei für die Bürger ab 80 Jahren verplant, AstraZeneca ist für die Mitglieder von berechtigten Berufsgruppen und für Krankenhäuser vorgesehen, Moderna für teilstationäre Einrichtungen und Einrichtungen der Tagespflege. Die beiden letztgenannten werden von mobilen Teams angefahren.

Land stellte neuen Impfplan vor

Bis zum 28. März werden vom Kreis dann weitere 5.466 Dosen Biontech und 8.330 Dosen AstraZeneca erwartet. Für Moderna liegen für diesen Zeitraum keine weiteren Lieferzusagen vor.

Anfang der Woche hat NRW Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann den neuen Impfplan des Landes vorgestellt. Der dazugehörige Erlass liegt der Kreisverwaltung inzwischen vor, er regelt rechtsverbindlich Impfangebote für weitere Bevölkerungs- und Beschäftigungsgruppen. Dazu zählen ehrenamtliche Betreuer und Berufsbetreuer, die in stationäre Pflegeeinrichtungen gehen, Studierende im praktischen Jahr in den Krankenhäusern, Ärzte, Zahnärzte und deren Praxispersonal, Heilmittelerbringer, Hebammen, Mitarbeiter des öffentlichen Gesundheitsdienstes sowie Personal von Plasma- und Blutspendediensten, Corona Impf- und Testzentren.

„Diese Impfungen laufen bereits, zum Einsatz kommt AstraZeneca. Für über 65-jährige in diesen Gruppen verfügen wir aktuell nur über eine geringe Menge Biontech“, berichtet Ramme. Die Information über das Impfangebot und die Terminvergabe erfolgen auf verschiedenen Wegen, Details finden sich hier.

Weitere Berufsgruppen ab Montag

Ab nächsten Montag, 8. März, sollen dann auch im Ennepe-Ruhr-Kreis weitere Berufsgruppen der Priorisierungsgruppe 2 immunisiert werden. Vorgesehen sind dann unter anderem Impfungen für Personen, die in Kindertagesstätten, Grund- und Förderschulen, in der Kindertagespflege und in Einrichtungen der Jugendhilfe arbeiten.

Zudem finden Impfungen in (teil-)stationären Einrichtungen der Eingliederungshilfe und in Werkstätten für behinderte Menschen statt. Ebenfalls impfberechtigt sind Beschäftigte in teilstationären Einrichtungen, Tagespflegen, Wohngemeinschaften (§ 24 Absatz 1 WTG), Demenz-WGs und Beatmungs-WGs.

Um ein zügiges und geordnetes Verfahren zur Vergabe der Impftermine zu organisieren, haben Mitarbeiter der Kreisverwaltung die verschiedenen Gruppen dieser Impfberechtigten bereits kontaktiert oder werden dies in Kürze machen. „Viele der hierfür notwendigen Kontaktdaten liegen uns vor. Aktuell bitten wir Impfberechtigte daher, von individuellen Anfragen abzusehen“, so Ramme.

Formular für Einzelanträge aufrufbar

Bereits Ende letzter Woche hatte die Kreisverwaltung Vorerkrankte auf die Möglichkeit hingewiesen, einen Antrag auf eine vorgezogene Coronaschutzimpfung stellen zu können. Hierfür steht seit heute auf der Internetseite der Kreisverwaltung inzwischen ein Meldeformular zur Verfügung.

Zu beachten ist: Anträge können ab sofort gestellt werden, eine Impfung ist nach Mitteilung des Landes jedoch erst Ende März/Anfang April möglich. Aktuell stünde hierfür keine ausreichenden Impfstoffkontingente zur Verfügung.

Stichwort Direktlink zum Einzelantrag

https://formular.kdz-ws.net/metaform/Form-Solutions/sid/assistant/603e2c24f5a6da4bb2335ff3

Quelle: Ennepe-Ruhr-Kreis – Stand: 02.03.2021

03.03.2021: Corona in Wuppertal

Robert Koch Institut für Wuppertal heute

Es gibt insgesamt 12.922 positiv getestete Wuppertalerinnen und Wuppertaler. Inzidenzwert Wuppertal: Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 84,8. 378 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage301
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW84,8
Fälle gesamt12.922
Fälle gesamt/100.000 EW3.639,0
Todesfälle gesamt378
Einwohnerzahl355.100
BundeslandNordrhein-Westfalen

Am 3. März um 8:00 Uhr sind für Wuppertal folgende Zahlen gemeldet:

Bestätigte Fälle (Gesamtzahl infizierte Menschen):13025
– davon aktuell infizierte Personen: 494
– davon genesene Personen:12154
– davon verstorbene Personen377
Gesamtzahl in Quarantäne1096
– davon Infizierte: Hinweis: In einigen Fällen (z. B. während einer Isolierung im Krankenhaus) wird keine Quarantäne angeordnet.439
– davon Haushaltsangehörige von Infizierten238
– davon sonstige Kontaktpersonen der Kategorie 1259
– davon andere Quarantänen (z.B. wegen freiwilliger Quarantäne)160
Anzahl Neuinfektionen vom Vortag:48
Neuinfektionen der letzten 7 Tage:302
Neuinfektionen der letzten 7 Tage pro 100.000 Einwohner:85,07

Quelle: Stadt Wuppertal

03.03.2021: Corona in Solingen

Robert Koch Institut für Solingen heute

Es gibt insgesamt 6.364 positiv getestete Solingerinnen und Solinger. Inzidenzwert Solingen: Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 113,7. 143 Menschen sind leider verstorben.

SK Solingen

Fälle letzte 7 Tage181
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW113,7
Fälle gesamt6.364
Fälle gesamt/100.000 EW3.996,4
Todesfälle gesamt143
Einwohnerzahl159.245
BundeslandNordrhein-Westfalen

Insgesamt wurden seit Ausbruch der Pandemie in Solingen bisher 6.365 bestätigte Fälle gemeldet.

Aktuell sind 348 Personen nachgewiesen infiziert, 36 Patient:innen werden derzeit stationär behandelt, die übrigen ambulant betreut. 5.874 Menschen sind wieder genesen. 143 mit dem Virus infizierte Menschen sind bisher verstorben.

In den letzten sieben Tagen sind insgesamt 198 Corona-Neuinfektionen festgestellt worden. Damit entfallen 124,3 neue Fälle auf je 100.000 Menschen, die in der Klingenstadt leben.

In Quarantäne befinden sich derzeit insgesamt 1.279  Personen. Die Quarantäne beenden konnten bisher 24.767  Personen.

Quelle: Stadt Solingen – Stand: 02.03.2021 – 16:28 Uhr

Corona-Hotline für Solingen

Abstand halten, Mund und Nase bedecken, Einschränkungen und Schutzmaßnahmen beachten – jede und jeder von uns kann dazu beitragen, die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Nur gemeinsam können wir es schaffen. Die Stadt Solingen hat eine Corona-Hotline eingerichtet: 0212 / 290-2020. Infos aus Solingen: Wir alle sind gefordert.

03.03.2021: Corona im Oberbergischen Kreis

Robert Koch Institut für Oberbergischer Kreis heute

Es gibt insgesamt 8.567 positiv getestete Menschen aus dem Oberbergischen Kreis. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 83,8. 158 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage228
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW83,8
Fälle gesamt8.567
Fälle gesamt/100.000 EW3.149,0
Todesfälle gesamt158
Einwohnerzahl272.057
BundeslandNordrhein-Westfalen

22 weitere Fälle im Kreisgebiet bestätigt

Derzeit sind 323 Personen aus dem Oberbergischen Kreis positiv auf SARS-CoV-2 getestet.

Oberbergischer Kreis. Seit der gestrigen Berichterstattung wurden 22 weitere Personen aus dem Oberbergischen Kreis positiv auf SARS-CoV-2 getestet (laborbestätigte Fälle). Seit Beginn der Pandemie wurden im Oberbergischen Kreis 8.536 Personen positiv auf SARS-CoV-2 getestet (laborbestätigte Fälle). Davon konnten bereits 8.055 Personen als genesen aus der Quarantäne entlassen werden. Aktuell sind 323 Personen positiv auf das Virus getestet (laborbestätigte Fälle). Es werden derzeit 53 Personen stationär in Krankenhäusern behandelt, die positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden sind. Acht der 53 stationär behandelten Personen werden derzeit beatmet. Alle positiv getesteten Personen befinden sich in angeordneter Quarantäne.

Es ist eine weitere Person aus dem Oberbergischen Kreis verstorben, die zuvor positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden war. Verstorben ist ein 85-jähriger Mann aus Wiehl. Seit Beginn der Pandemie sind im Oberbergischen Kreis 158 Personen verstorben, die zuvor positiv auf das Virus getestet worden waren.

Lage im Oberbergischen Kreis im Kurzüberblick:

Stand der Fallzahlen: 02.03.2021, 00:00 Uhr
In Klammern: Veränderung zum Stand 03.03.2021, 00:00 Uhr

7-Tage-Inzidenz im Oberbergischen Kreis: 81,2 (+2,2)

Laborbestätigte Fälle seit Beginn der Pandemie: 8.536 Personen (+22)

Von den laborbestätigten Fällen (positives Laborergebnis) sind:

  • aktuell positiv getestet (in angeordneter Quarantäne): 323 Personen (=)
  • bereits genesen und aus Quarantäne entlassen: 8.055 Personen (+21)
  • verstorben: 158 Personen (+1)

Personen in angeordneter Quarantäne*: 815 Personen (-9)

* Umfasst aktuell positiv getestete Personen sowie Kontaktpersonen in angeordneter Quarantäne.

Anzahl der aktuell positiv getesteten Personen (laborbestätigte Fälle) in den kreisangehörigen Kommunen:

Stand der Fallzahlen: 02.03.2021, 00:00 Uhr

  • Bergneustadt: 40
  • Engelskirchen: 27
  • Gummersbach: 26
  • Hückeswagen: 23
  • Lindlar: 9
  • Marienheide: 21
  • Morsbach: 9
  • Nümbrecht: 14
  • Radevormwald: 12
  • Reichshof: 16
  • Waldbröl: 36
  • Wiehl: 13
  • Wipperfürth: 62

Durch das Gesundheitsamt erfasst und informiert, aber in der Statistik noch keiner Kommune zugeordnet: 15

Quelle: Oberbergischer Kreis – Stand: 02.03.2021

03.03.2021: Corona im Rheinisch-Bergischen Kreis

Robert Koch Institut für den Rheinisch-Bergischen Kreis heute

Es gibt insgesamt 7.455 positiv getestete Menschen aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 59,3. 116 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage168
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW59,3
Fälle gesamt7.455
Fälle gesamt/100.000 EW2.631,8
Todesfälle gesamt116
Einwohnerzahl283.271
BundeslandNordrhein-Westfalen

Drei weitere bestätigte Corona-Fälle im Rheinisch-Bergischen Kreis

Im Rheinisch-Bergischen Kreis sind drei weitere bestätigte Corona-Fälle bekannt geworden: Zwei in Bergisch Gladbach und einer in Kürten. Es gelten 17 weitere Personen als genesen. 378 Personen sind aktuell infiziert. Es befinden sich 996 Personen in Quarantäne, das sind 35 weniger als am Vortag. 25 Personen, die an Covid-19 erkrankt sind, befinden sich aktuell in Krankenhäusern im Kreisgebiet in stationärer Behandlung, davon fünf in intensivmedizinischer Betreuung und davon drei an Beatmungsplätzen. Die 7-Tage-Inzidenz liegt laut Landeszentrum für Gesundheit NRW (LZG) nun bei 57,2.

Sobald weitere Erkenntnisse zur aktuellen Lage im Lagezentrum des Kreis-Gesundheitsamtes vorliegen, werden wir hierüber informieren.

Aktuelle Zahlen

In Bergisch Gladbach wurde bisher ein Fall zu wenig und in Odenthal wurde bisher ein Fall zu viel gezählt. Dies wurde nun korrigiert. Insgesamt gibt es nun 7.432 bestätigte Corona-Fälle im Rheinisch-Bergischen Kreis. Diese verteilen sich wie folgt auf die Kommunen: Bergisch Gladbach (2.941), Burscheid (589), Kürten (354), Leichlingen (843), Odenthal (272), Overath (904), Rösrath (626) und Wermelskirchen (903).

116 Todesfälle im Rheinisch-Bergischen Kreis stehen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion: Bergisch Gladbach (37), Burscheid (1), Kürten (3), Leichlingen (26), Odenthal (2), Overath (17), Rösrath (5) und Wermelskirchen (25).

Von den 7.432 bestätigten Fällen gelten 6.938 Personen inzwischen als genesen. Diese verteilen sich wie folgt auf die Kommunen: Bergisch Gladbach (2.789), Burscheid (544), Kürten (330), Leichlingen (776), Odenthal (260), Overath (818), Rösrath (597) und Wermelskirchen (824).

378 Personen sind aktuell infiziert. Diese verteilen sich wie folgt auf die Kommunen: Bergisch Gladbach (115), Burscheid (44), Kürten (21), Leichlingen (41), Odenthal (10), Overath (69), Rösrath (24) und Wermelskirchen (54).
996 Personen befinden sich in Quarantäne. Bergisch Gladbach (260), Burscheid (147), Kürten (109), Leichlingen (82), Odenthal (25), Overath (111), Rösrath (69) und Wermelskirchen (193).

Quelle: Rheinisch-Bergischer-Kreis – Stand: 02.03.2021

Corona: Bürgertelefon im Rheinisch-Bergischen Kreis

Das Bürgertelefon des Rheinisch-Bergischen Kreises ist von Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr sowie Freitag von 8 bis 15 Uhr und am Wochenende von 10 bis 14 Uhr unter der Telefonnummer 02202 131313 erreichbar.

03.03.2021: Corona im Ennepe-Ruhr-Kreis

Robert Koch Institut für Ennepe-Ruhr-Kreis heute

Es gibt insgesamt 9.078 positiv getestete Menschen aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 76,5. 287 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage248
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW76,5
Fälle gesamt9.078
Fälle gesamt/100.000 EW2.800,9
Todesfälle gesamt287
Einwohnerzahl324.106
BundeslandNordrhein-Westfalen

Ennepe-Ruhr-Kreis meldet: 9.028 Infektionen, Inzidenz 82,99

Im Ennepe-Ruhr-Kreis gibt es 9.028 bestätigte Corona-Fälle (Stand Dienstag, 2. März). Die Zahl der Infektionen ist innerhalb der letzten 24 Stunden um 9 gestiegen. Aktuell sind 590 Kreisbewohner infiziert, von diesen sind 113 nachweislich von einer Virusvariante betroffen. 8.151 Menschen gelten als genesen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner, liegt im Kreisgebiet bei 82,99 (Vortag 91,02).

65 Patienten stationär

In den Krankenhäusern im Kreisgebiet sind derzeit 65 Patienten mit einer Corona-Infektion in stationärer Behandlung. 7 von ihnen werden intensivmedizinisch betreut, 5 beatmet.

Die aktuell 590 Erkrankten wohnen in Breckerfeld (19/davon 3 nachweislich mit Virusvariante), Ennepetal (49/13), Gevelsberg (45/10), Hattingen (68/13), Herdecke (34/5), Schwelm (53/9), Sprockhövel (37/7), Wetter (59/18) und Witten (226/35).

998 Kreisbewohner in Quarantäne

Die Gesundeten kommen aus Breckerfeld (242), Ennepetal (707), Gevelsberg (864), Hattingen (1.497), Herdecke (583), Schwelm (726), Sprockhövel (557), Wetter (555) und Witten (2.420).

Für die positiven Fälle sowie für Ansteckungsverdächtige ist häusliche Quarantäne angeordnet. Insgesamt gilt diese Vorgabe für 998 (Vortag 984) Personen im Kreis.

Zahl der Todesfälle steigt auf 287

Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion ist im Ennepe-Ruhr-Kreis um 5 auf 287 gestiegen. Verstorben sind ein 61-jähriger Mann aus Gevelsberg, eine 94-jährige Frau aus Hattingen sowie ein 65-Jähriger, eine 84-Jährige und eine 90-Jährige aus Witten.

Die Todesfälle verteilen sich wie folgt auf die kreisangehörigen Städte: Breckerfeld (7), Ennepetal (13), Gevelsberg (22), Hattingen (67), Herdecke (36), Schwelm (22), Sprockhövel (16), Wetter (6) und Witten (98).

Stichwort Einrichtungen mit positiven Fällen oder Verdachtsfällen

Senioren- und Pflegeheime

  • Gevelsberg: Altenheim Dorf am Hagebölling
  • Krankenhäuser
  • Hattingen: Evangelisches Krankenhaus
  • Herdecke: Gemeinschaftskrankenhaus
  • Witten: Evangelisches Krankenhaus

Schulen

  • Ennepetal: Grundschule Wassermaus, Standort Rüggeberg
  • Gevelsberg: Förderschule Hasenclever
  • Schwelm: Grundschule Engelbertstraße
  • Sprockhövel: Gesamtschule Wilhelm-Kraft
  • Witten: Grundschule Gerichtsschule, Waldorfschule Rudolf-Steiner, Gymnasium Ruhr, Gymnasium Albert Martmöller

Kindertageseinrichtungen

  • Schwelm: Städt. Familienzentrum Stadtmitte, AWO Familienzentrum Am Loh
  • Witten: Ev. Kindertagesstätte Johannis, Lebenshilfe Kita Schatzkiste

Sonstige Einrichtungen

  • Gevelsberg: AWO Wohnhaus Silschede

Quelle: Ennepe-Ruhr-Kreis – Stand: 02.03.2021

Virtuell: Der Ostermarkt auf Schloss Burg

Der virtuelle Weihnachtsmarkt auf Schloss Burg im Dezember verlief erfolgreich. Pandemiebedingt finden Brauchtumsmärkte weiterhin nicht in Präsenz statt. Der traditionelle Ostermarkt auf Schloss Burg in Solingen findet daher ebenfalls virtuell statt.

Gegenüber dem Advent war die Resonanz der Ausstellenden für den virtuellen Solinger Ostermarkt gleich doppelt so groß. So sind es rund vierzig Stände, die ihre Oster- und Frühlingswaren feilbieten. Digital nachgebaut wurde der Rittersaal, in dem der Markt nun virtuell stattfindet, von Excit3D aus Solingen – ein auf 3D und 360° Software – Entwicklung spezialisiertes Unternehmen.

Bis zum 31. März 2021 ist der Markt so geöffnet. Gekauft wird nicht direkt am Stand, dort wird nur präsentiert. Die Verkaufsprodukte werden durch die Firma Excit3d als 3D Modell oder Foto in den virtuellen Stand eingepflegt. Per Mausklick auf das Logo gelangt der Kunde in den Onlineshop des Ausstellers oder bekommt die Kontaktdaten angezeigt, um entweder per E-Mail oder auch telefonisch bestellen zu können. Erreichbar ist der virtuelle Ostermarkt aus Solingen unter www.schlossburg360.de.

Falscher Arzt will fünfstelligen Betrag für Behandlung

Eine 83-jährige Gevelsbergerin wurde am Montagmorgen, gegen 08:30 Uhr, durch einen Betrüger angerufen, der sich als Arzt eines Hagener Krankenhauses ausgab.

Der Dame wurde glaubhaft vorgetäuscht, dass sich ihr Sohn mit einer Corona Infektion im Krankenhaus befinde und dieser dringend mit einem noch nicht zugelassenen Medikament behandelt werden müsse. Der Frau wurde mitgeteilt, dass die Kosten in Höhe eines 5-stelligen Betrages selber getragen werden müssen, diese willigte ein, die Summe zu übernehmen.

Durch den falschen Arzt wurde ein Taxi zu der Wohnanschrift der Frau bestellt, welches sie zu ihrer Hausbank brachte. Als die Seniorin um die Auszahlung bat, fiel dem Mitarbeiter der Bank das unsichere Verhalten der Frau auf und er informierte über die bei der Bank hinterlassenen Kontaktdaten, den Sohn der Betroffenen. Dieser nahm seine Mutter in Empfang und klärte das Geschehen auf.

Die Polizei rät

Halten Sie immer Rücksprache mit Angehörigen, rufen Sie die Angehörigen selber an! Ärzte, Krankenhäuser und Polizei verlangen kein Geld am Telefon und schicken niemals Mitarbeiter um Bargeld und Schmuck abzuholen! Legen Sie im Verdachtsfall auf und informieren Sie die Polizei! Sprechen Sie mit ihren Angehörigen über das Thema Trickbetrug am Telefon!

02.03.2021: Aktuelle Gesundheitslage in Remscheid

Robert Koch Institut für Remscheid heute

Es gibt insgesamt 3.653 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. Inzidenzwert Remscheid: Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 90,7. 132 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage101
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW90,7
Fälle gesamt3.653
Fälle gesamt/100.000 EW3.281,0
Todesfälle gesamt132
Einwohnerzahl111.338
BundeslandNordrhein-Westfalen

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 134 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden.

Damit gibt es insgesamt 3.653 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 3.387 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 132 Menschen sind leider verstorben. Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 599 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen.

Es gibt aktuell insgesamt 57 PCR-bestätigte infizierte Remscheider Personen mit der britischen Coronavariante und den ersten bestätigten Fall der südafrikanischen Variante. Die brasilianische Variante wurde bislang nicht in Remscheid nachgewiesen.

Die Krankenhäuser vermelden 13 positive Fälle in stationärer Behandlung, darunter 3 intensivpflichtige Behandlungen (1 beatmet), Stand 02.03.2021 (Das sind nicht unbedingt Remscheiderinnen und Remscheider.).

Quelle: Stadt Remscheid

Corona in Remscheid

Alle unsere Meldungen zu Corona in Remscheid und den Inzidenzwert Remscheid findet man auch direkt und einfach unter www.corona-remscheid.de.

Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81  zu erreichen!

Good bye WhatsApp. Worauf Nutzer*innen beim Wechsel achten sollten

Bis zum 15. Mai gibt es „Gnadenfrist“ – dann soll jeder Nutzer von WhatsApp den geänderten Nutzungsbedingungen und Datenschutzregeln zugestimmt haben. Wenn nicht, wird das Konto inaktiv, kündigt WhatsApp an. Das bedeutet: Anwender werden für einige Wochen noch Anrufe erhalten und über neue Nachrichten informiert. Sie sollen aber nicht mehr in der Lage sein, empfangene Nachrichten zu lesen oder eigene zu verschicken. Nach 120 Tagen werden ihre Konten dann voraussichtlich komplett gelöscht.

Wer dem Messenger aus dem Facebook-Konzern schon vorher den Rücken kehren will, sollte nicht einfach nur die App löschen. Denn auch ohne sie bleibt das Konto bestehen. Um den Dienst zu verlassen, tippen Anwender in den Einstellungen auf „Account“ und dort auf „Meinen Account löschen“. Aber welche Alternativen gibt es? Die Verbraucherzentrale NRW hat sich die Apps Facebook Messenger, Ginlo, Signal, Skype, Telegram, Threema, WhatsApp und Wire angesehen und zeigt Unterschiede.

In welchen Ländern werden die Daten verarbeitet?

In welchem Land werden die Server betrieben? Nachrichten werden nicht direkt von einem Smartphone zum anderen geschickt. Tatsächlich schicken Nutzer die Inhalte an Server, die sie an die Empfänger weiterleiten. Die Standorte dieser Server sagen etwas über das Datenschutz-Niveau aus. WhatsApp, Facebook, Skype und Telegram geben weltweite Serverstandorte an, Signal verarbeitet die Nutzerdaten in den USA. Ginlo ist der einzige Messenger im Vergleich, dessen Server laut Betreiber ausschließlich in Deutschland stehen, Threema und Wire geben die Schweiz und die EU als Standorte an.

Welche Daten werden abgefragt? Die eigene Handynummer ist bei vielen Apps Pflicht. Ausnahmen sind der Facebook Messenger, Skype, Threema und Wire. Noch kritischer zu bewerten ist es, wenn eine App zwingend auf das Adressbuch zugreifen will. Denn damit stellt man den Anbietern die Kontaktdaten von Verwandten, Freunden, Bekannten und Geschäftspartnern zur Verfügung – in der Regel ohne zu wissen, ob die damit einverstanden sind. In Versuchen ließen sich bei Telegram und WhatsApp keine neuen Chats eröffnen, wenn man nach der Installation den Zugriff auf die Kontakte verweigerte.

Was sehen andere Nutzer? Neben der Frage, was Anbieter über ihre Nutzer erfahren können, steht auch noch die Frage, was andere Anwender über einen sehen und erfahren können. So verraten schon Profilbild, Aktivitätsstatus, Lesebestätigungen und die Info, ob jemand tippt, einiges über Lebensgewohnheiten. Während Profilbilder bei keinem der verglichenen Messenger Pflicht sind, können andere Infos nur bei einigen abgeschaltet werden. WhatsApp zum Beispiel ermöglicht das Abschalten der Angabe, wann man zuletzt online war. „Tippt gerade“ oder der Online-Status, der anzeigt, ob jemand gerade aktiv ist, sind dort nicht abschaltbar und Lesebestätigungen lassen sich nur für Einzel-Chats deaktivieren.

Verschlüsselung der Nachrichten

Wer hat Zugriff auf Nachrichten-Inhalte? Viele Messenger arbeiten mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselungen. Das bedeutet, dass bei richtiger technischer Umsetzung die Nachrichten nur von Absendern und Empfängern gelesen werden können, aber nicht vom Anbieter oder jemandem, der Zugriff auf die Server hat. Solche Verschlüsselungen bieten Ginlo, Signal, Threema, WhatsApp und Wire standardmäßig. Bei Telegram muss sie aktiviert werden und ist nicht für Gruppen-Chats verfügbar. Gleiches gilt für Skype und den Facebook Messenger.

Unabhängige, offene Systeme: Es gibt auch anbieterunabhängige Messenger, die nicht als geschlossene Systeme betrieben werden. Sie funktionieren technisch in etwa so wie E-Mails: Anwender brauchen ein Konto auf einem Server (wie die E-Mail-Adresse). Die Anwendung zum empfangen und senden von Nachrichten können sie sich aussuchen (wie das E-Mail-Programm). Aber: die Messenger müssen mit den gleichen Protokollen arbeiten, zum Beispiel XMPP oder Matrix. Einverständnis für Gruppen-Chats, Selbstlösch-Funktion für Nachrichten, Datenschutzerklärung auf Deutsch – welche Messenger das bieten und welche nicht, zeigt der ausführliche Vergleich auf www.verbraucherzentrale.nrw/whatsapp-alternativen.

Quelle: Verbraucherzentrale NRW