Start-up bietet Schlüsseldienst zum Festpreis an

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Das 2019 gegründete Start-up mellon soll eine Alternative sein zu betrügerischen Schlüsselnotdiensten. Seit Oktober letzten Jahres vermittelt das Unternehmen aus Bochum Schlüsseldienste zum Festpreis, um Verbraucher vor hohen Kosten zu schützen. Die Buchung ist nun auch in Solingen möglich. Das Unternehmen kooperiert mit streng geprüften lokalen Anbietern, um kurze Anfahrtszeiten zu gewährleisten.

Der Buchungsablauf ist einfach gestaltet: Der Kunde wählt einen von vier möglichen Preisen. Die Kosten betragen 85 Euro für das Öffnen einer zugefallenen Tür. Der Höchstpreis liegt bei 155 Euro für eine abgeschlossene Tür in der Nacht. Zusätzliche Kosten entstehen dabei nicht. Die Preise orientieren sich an den Richtlinien der Verbraucherzentrale und sind günstiger als die Empfehlungen des Bundesverbandes Metall (BMV). Der Kunde kann die Buchung telefonisch, per WhatsApp-Messenger oder auf der Internetseite tätigen. Der Auftrag wird innerhalb von 30 Minuten ausgeführt.

Die Idee hatte Gründer und Geschäftsführer Philip Schur, als seine Großmutter im vergangenen Jahr mehr als 400 Euro für eine Türöffnung zahlen musste. Schur beschäftigte sich daraufhin intensiv mit Schlüsseldiensten und sah sich mit Fragen konfrontiert: “Warum werden so viele Menschen abgezockt? Wie kommen intransparente Preise zustande? Was kann ich dagegen tun?” Schur entschied sich dazu, mit mellon eine zuverlässige Alternative zu entwickeln. “Von unserem Service profitieren sowohl Kunden als auch Schlüsseldienste. Den Schlüsseldiensten bieten wir faire Konditionen und ermöglichen eine höhere Auslastung ihres Dienstes. Den Kunden möchten wir – und dies ist unser Kernanliegen – die Angst vor Abzocke nehmen”, so Philip Schur.

Über Mellon

mellon wurde im August 2019 von Philip Schur in Bochum gegründet und ist seit Oktober 2019 aktiv. Das Unternehmen bietet eine faire und preislich transparente Alternative zu Schlüsseldiensten mit Wucherpreisen an. Zur Zeit ist mellon in über 80 Städten aktiv, im Laufe des Jahres soll der Service auf Deutschland insgesamt ausgeweitet werden. Auch ist eine Zusammenarbeit mit Versicherungen geplant, um Kostenerstattungen zu vereinfachen. Infos zu Solingen: Zur Webseite von mellon.

Rabiate Angriffe auf Zigarettenautomaten

In der Nacht vom 26. auf 27. Oktober versuchten rabiate Diebe jeweils einen Zigarettenautomaten in Hückeswagen-Scheideweg sowie in Waldbröl-Hermesdorf zu plündern; durch ihr Getöse schreckten sie allerdings Anwohner auf, so dass sie Ihre Taten nicht zu Ende führen konnten.

In Hückeswagen-Scheideweg gingen zwei Täter mit Hebelwerkzeugen einen an der Landstraße 68 stehenden Zigarettenautomaten an. Dabei verursachten sie so viel Lärm, dass sie damit Anwohner aus dem Schlaf rissen. Als die Täter dies bemerkten, flüchteten sie ohne Beute. Beide Personen waren etwa 160 bis 170 cm groß, einer mit einer Jeanshose und einem Kapuzenpullover bekleidet.

Noch rabiater waren zwei Täter, die es gegen 23.50 Uhr auf einen Zigarettenautomaten im Ernst-Wiechert-Weg abgesehen hatten. Diese fuhren mit einem kurz zuvor an einer Baustelle im Eichendorffweg entwendeten Radlader vor und rissen den Automaten mitsamt seiner Verankerung aus dem Boden. Als ein Anwohner die Verfolgung aufnahm, ließen die Täter den Automaten als auch den Radlader zurück und flüchteten zu Fuß. Hier wurden die Verdächtigen auf ein Alter von etwa 25 Jahren geschätzt, wobei ein Täter etwa 180 cm groß war und einen weißen Pullover trug.

Hinweise erbeten

Hinweise nehmen die Kriminalkommissariate Wipperfürth bzw. Waldbröl unter der Telefonnummer 02261 81990 entgegen.

Mehrheit der Deutschen findet Corona-Maßnahmen ausreichend

Jeder zweite Deutsche (51 Prozent) beurteilt die geltenden Auflagen zur Eindämmung der Pandemie als ausreichend. Das sind 8 Prozentpunkte weniger als zu Monatsbeginn. Für 32 Prozent gehen die aktuell geltenden Einschränkungen angesichts stark steigender Neuinfektionszahlen nicht weit genug.15 Prozent erachten sie als zu weitgehend. Zwei Prozent machten keine konkreten Angaben.

Im Vergleich zu Anfang Oktober 2020 ist damit sowohl die Anzahl derjenigen gewachsen, denen die geltenden Einschränkungen zu weit gehen (+ 4 Prozentpunkte), als auch die Gruppe von Menschen, denen die Maßnahmen nicht weit genug gehen (+ 5 Prozentpunkte).

Jeder Zweite bewertet Corona-Kontrollen als unzureichend

Die Kontrollen zur Einhaltung der bestehenden Corona-Maßnahmen bewerten 50 Prozent der Befragten als nicht weitgehend genug. 34 Prozent empfinden die Kontrollen als ausreichend, 10 Prozent gehen die bestehenden Kontrollen zu weit. 6 Prozent machten keine konkreten Angaben.

Mehrheit sieht starken eigenen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie

Um die Pandemie effektiv eindämmen zu können, weist die Politik immer wieder auf die Eigenverantwortung der Bürger hin. Die große Mehrheit der Bundesbürger (74 Prozent) ist der Ansicht, dass sie mit ihrem Alltagsverhalten einen sehr starken (29 Prozent) bzw. starken (45 Prozent) Beitrag zur Eindämmung der Pandemie leisten kann. 19 Prozent nehmen ihren Beitrag als weniger stark wahr. 6 Prozent finden dagegen, dass sie durch ihr Alltagsverhalten gar nichts zur Eindämmung der Pandemie beitragen können. 1 Prozent machte keine Angaben.

Frauen und die jüngeren und mittleren Altersgruppen unter 65 Jahren schätzen ihren Beitrag durch ihr Verhalten im Alltag dabei stärker ein als Männer und ältere Bundesbürger ab 65 Jahren.

Studieninformation

Der DeutschlandTrend ist eine Umfrage von infratest dimap im Auftrag des ARD-Morgenmagazins. Befragt wurden vom 22. bis 24. Oktober 1.036 Wahlberechtigte.

Die Fehlertoleranz liegt bei 1,4 (bei einem Anteilswert von 5 Prozent) bis 3,1 (bei einem Anteilswert von 50 Prozent) Prozentpunkten. Die vollständige Untersuchung kann telefonisch unter 0172 – 24 39 200 (Agentur Ulrike Boldt) angefordert werden.

Die Fragen im Wortlaut

Zur Eindämmung der Corona-Pandemie gelten nach wie vor in Deutschland verschiedene Alltagseinschränkungen und Auflagen. Sind aus Ihrer Sicht die bestehenden Corona-Maßnahmen in Deutschland alles in allem ausreichend? Gehen sie zu weit oder gehen sie nicht weit genug?

Und wie bewerten Sie die Kontrollen zur Einhaltung der bestehenden Corona-Maßnahmen? Sind aus Ihrer Sicht die bestehenden Kontrollen zur Einhaltung der Corona-Maßnahmen alles in allem ausreichend? Gehen sie zu weit oder gehen sie nicht weit genug?

Was meinen Sie: Wie stark können Sie durch Ihr Verhalten im Alltag zur Eindämmung der Pandemie beitragen?

Einbruch: Mit Schmuck geflüchtet

Diebe haben ein Haus in Bergisch Gladbach durchwühlt und Schmuck gestohlen.

Das Einfamilienhaus in der Frankenforster Straße hatten die Bewohner gestern (26.10.) gegen 12:00 Uhr verlassen. Bereits gegen 14:00 Uhr waren sie wieder zu Hause. In der kurzen Zeit hatten Einbrecher das Küchenfenster aufgehebelt und das Haus durchwühlt. Mit Schmuck im Wert von mehreren hundert Euro konnten die Unbekannten flüchten.

Hinweise und Zeugen

Wer kann Aussagen treffen oder sachdienliche Hinweise geben? Bitte an die Polizei RheinBerg unter der Rufnummer 02202 205-0 wenden.

Einbruch in Werkstatt

Diebe haben Werkzeug aus einer Werkstatt in Overath gestohlen.

Der Besitzer einer Werkstatt in der Straße Windhausen stellte gestern Morgen fest, dass die Eingangstüre aufgebrochen worden war. Werkzeug im Wert von mehreren hundert Euro wurden gestohlen, unter anderem eine Bohrmaschine, eine Flex und anderes.

Die Tatzeit liegt zwischen dem 25.10. (19:00 Uhr) und dem 26.10. (09:00 Uhr). In der Nacht gegen 03:00 Uhr hatte der 64-Jährige ungewöhnliche Geräusche gehört, doch sehen konnte er niemanden.

Hinweise und Zeugen

Wer kann Aussagen treffen oder sachdienliche Hinweise geben? Bitte an die Polizei RheinBerg unter der Rufnummer 02202 205-0 wenden.

Ladendieb wirft mit Sektflasche nach seinem Verfolger

Am Morgen des 26. Oktobers um 10.30 Uhr ist ein Ladendieb vom Angestellten eines Supermarktes in der Schulstraße auf frischer Tat ertappt und verfolgt worden.

Der Dieb rannte mit zwei gestohlenen Sektflaschen aus dem Geschäft und wurde vom Angestellten verfolgt. Um den Verfolger abzuschütteln, warf der Dieb mit einer Flasche nach ihm und verfehlte ihn dabei nur knapp. Aufgrund einer guten Personenbeschreibung konnten Polizisten den Täter wenig später in der Olper Straße antreffen.

Der 32-jährige Bergneustädter zeigte sich verbal aggressiv und spuckte mehrfach in Richtung der Polizisten. Er musste mit körperlicher Gewalt zu Boden gebracht und gefesselt werden. In der Polizeiwache wurde dann seine Identität festgestellt.

Zwischenzeitlich wurde eine weitere Anzeige wegen Diebstahls gegen ihn erstattet, da er sich in einem weiteren Geschäft bereichert hatte. Gegen den Mann wurden zwei Strafanzeigen geschrieben, unter anderem wegen Räuberischen Diebstahls sowie Beleidigung.

Da er aktuell durch einen Gerichtsbeschluss in einer psychiatrischen Klinik untergebracht ist, wurde er mit einem Krankentransportwagen dorthin zurück gebracht und durch die Polizei begleitet. (ct)

Flair-Weltladen: Durchgehend geöffnet

Mittagsschließung vom Flair-Weltladen in Lüttringhausen entfällt im November und Dezember 2020.

„Unsere Kunden müssen nicht mehr auf die Uhr sehen, um den Weltladen geöffnet vorzufinden,“ teilt der Vorsitzende des Trägervereins, der Ökumenischen Initiative Lüttringhausen, Johannes Haun, mit. Dank des großen Einsatzes der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Flair-Weltladen Lüttringhausen ist es möglich, den Weltladen mit Buchhandlung, der auch Fachgeschäft für Herrnhuter Sterne ist, durchgehend von montags bis freitags zwischen 10 und 18 Uhr zu öffnen. Samstags ist weiterhin zwischen 10 und 13 Uhr geöffnet.

Änderungen gelten für November und Dezember

Die neuen Öffnungszeiten gelten für November und Dezember 2020. Die Lüttringhauser Fair-Trader möchten dazu beitragen, in Corona-Zeiten gelassen und mit Abstand und Ruhe die vielen Angebote im Weltladen wahrzunehmen und auszusuchen. „Gerade für Kunden aus anderen Stadtteilen lohnt es sich noch mehr, in die Gertenbachstraße 17 zu kommen“, lädt die Ökumenische Initiative ein.

E-Bike-Dieb beobachtet

Mit einem gestohlenen E-Bike konnte am Montagnachmittag (26. Oktober) ein Dieb in Marienheide-Winkel flüchten. Gegen 15.25 Uhr begab sich ein in schwarz gekleideter Mann auf das Grundstück eines Einfamilienhauses in der Straße „Zum Winkeler Berg“, wo er durch eine unverschlossene Tür in die Garage vordringen konnte. Dort nahm er sich ein grünes Cross-E-Bike und fuhr davon. Neben seiner schwarzen Kleidung trug der Täter eine Stoffmütze sowie eine Brille; zudem hatte er eine grüne Tasche dabei. Hinweise bitte an das Kriminalkommissariat Wipperfürth unter der Telefonnummer 02261 81990.

KFZ-Aufbrecher stehlen Elektrowerkzeuge

Am vergangenen Wochenende (23. – 26. Oktober) haben Unbekannte in Radevormwald im Stadtteil Bergerhof gezielt Transporter angegangen, in denen sich hochwertige Elektrowerkzeuge befanden. Die Herangehensweise der Täter war in allen Fällen gleich: Von den Tätern wurde jeweils ein unbekannter Gegenstand in das Türschloss der Hecktüre getrieben. In zwei Fällen konnten die Täter auf diese Weise in den Fahrzeuginnenraum gelangen und dort jeweils Elektrowerkzeuge stehlen. Die Tatorte befanden sich an der Elberfelder Straße, der Kölner Straße und der Herderstraße. Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat Wipperfürth unter der Telefonnummer 02261 81990 entgegen.

28.10.2020: Aktuelle Gesundheitslage in Remscheid [aktualisiert]

Update: Durch eine verzögerte Übermittlung lagen heute Morgen noch nicht alle Meldungen aus Remscheid vor. Daher wurden die Daten vom Robert Koch-Institut aktualisiert. Somit gibt es nicht wie ursprünglich gemeldet 927, sondern 952 Fälle. Der 7-Tage-Inzidenzwert liegt somit bei 186,8 und nicht wie heute Morgen gemeldet bei 164,4.

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 278 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden.

Damit gibt es insgesamt 952 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 654 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 20 Menschen sind leider verstorben.

Fälle(927*) 952
Fälle/100.000 EW(832,6) 855,1
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW(164,4*) 186,8
Todesfälle20
Einwohnerzahl111.338
BundeslandNordrhein-Westfalen
Bundeslandweite Fälle der letzten 7 Tage/100.000 EW104,60
Aktualisierung28.10.2020, 00:00 Uhr
Meldung des RKI

Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 579 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen.

Die Krankenhäuser vermelden 26 positive Fälle in stationärer Behandlung, darunter neun intensivpflichtige Behandlungen (davon 6 beatmet), Stand 28.10.2020 (Das sind nicht unbedingt Remscheiderinnen und Remscheider.).

Seitens des Krisenstabes werden exponentiell steigende Fallzahlen erwartet. Auch sieht man insgesamt eine deutliche Zunahme der klinischen Fälle. Darum wird auch das Remscheider Notkrankenhaus wieder aufgebaut.

* Durch eine Verzögerung in der Datenübermittlung meldeten wir morgens niedrigere Werte, die auf fehlenden Datensätzen basierte.