Lennep: Auto blieb nach Unfall auf dem Dach liegen

Zu einem Unfall mit einer schwerverletzten Person kam es am Samstagabend, 26. Mai 2019, gegen 18.50 Uhr in Lennep. Nach derzeitigem Ermittlungsstand fuhr eine 53-jährige Fiat-Fahrerin mit ihrem Fahrzeug aus dem Talsperrenweg auf die Kreuzung Ringstraße, als sie dort mit dem BMW eines 36-jährigen Remscheiders kollidierte.

Durch den Zusammenstoß kippte der Fiat auf das Dach und blieb in dieser Position liegen. Die Fahrerin erlitt hierbei schwere Verletzungen und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden.

Schwerer Unfall mit einer Toten und einem Schwerverletzten in Hasten

Ein 22-jähriger BMW-Fahrer befuhr in der Nacht zu Samstag, 25. Mai 2019, mit seiner 19-jährigen Beifahrerin in Hasten die Unterhützer Straße in Richtung Edelhoffstraße. Etwa in Höhe der Hausnummer 36 geriet er, aus bislang ungeklärter Ursache, nach links von der Fahrbahn ab.

Er fuhr über den Gehweg durch eine Hecke mit Metallpollern und kam hinter einer Mauer zum Stillstand. Die Beifahrerin erlitt tödliche Verletzungen, der Fahrer wurde schwer verletzt und wird derzeit intensivmedizinisch in einem Krankenhaus versorgt.

Es entstand ein Schaden in Höhe von etwa 50.000 Euro. Die Ermittlungen hinsichtlich der Unfallursache dauern an. Zeugen des Verkehrsunfalles werden gebeten, sich bei der Polizei unter der Telefonnummer 02 02 / 2 84-0 zu melden.

Wuppertal: Autofahrer nach medizinischem Notfall verstorben

Ein 73-jähriger Wuppertaler befuhr am Freitagnachmittag, 24. Mai 2019, gegen 16.30 Uhr mit seinem Opel die Wegnerstraße in Wuppertal-Barmen. An der Einmündung zur Straße Beckmannshof verlor er das Bewusstsein und damit die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte gegen einen geparkten Pkw.

Trotz intensiver Reanimationsmaßnahmen der Rettungskräfte und eines Notarztes verstarb der Fahrzeugführer an der Unfallstelle. Die Polizei Wuppertal geht derzeit davon aus, dass ein akuter internistischer Notfall zum Unfall geführt hat und letztendlich todesursächlich war.

Die Ermittlungen der Polizei dauern an.

Wuppertal: Hoher Sachschaden bei Unfall in Heckinghausen

Ein 23-Jähriger war am Freitagabend, 24. Mai 2019, gegen 19 Uhr mit seinem Audi auf der Lenneper Straße in Wuppertal-Heckinghausen unterwegs. Auf gerader Strecke verlor er plötzlich die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte nahezu ungebremst gegen einen geparkten Kleintransporter.

Diesen schob er gegen einen Opel und diesen wiederum gegen einen VW. Der Audi-Fahrer kam leichtverletzt ins Krankenhaus, den Sachschaden schätzten die Beamten auf etwa 63.000 Euro.

Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an. Nach ersten Erkenntnissen könnte eine Übermüdung des Unfallfahrers ursächlich gewesen sein.

Zwergenkunst: Eine Vernissage der Kindertagesstätte Gertenbach

Vergangenen Samstag, 18. Mai 2019, waren die Familien der Kindergartenkinder der evangelischen Kindertagesstätte Gertenbach ins benachbarte CVJM-Haus nach Lüttringhausen eingeladen. Unter Leitung der Erzieherinnen Vera Chrubczynski und Regina Tietz haben die Kita-Kinder über viele Wochen Kunstwerke aus vielen verschiedenen Materialien erschaffen: Von pastellfarbenen Seifenblasen-Bildern bis hin zu kräftig colorierten Acryl-Bildern, die mit Hilfe von Murmeln, Folien, Holzfiguren oder gar in einer Salatschleuder gefertigt wurden. Auch am Tag der Ausstellung wurden die Kinder zusammen kreativ und erstellten aus Naturmaterialien ein wunderschönes Mandala auf der Wiese vor der Kita.

Der Spaß stand dabei im Vordergrund, doch auch eine gehörige Portion Stolz stand den Kindern ins Gesicht geschrieben. Die Einnahmen aus dem Waffelverkauf und freiwillige Spendenerlöse für die vielen Kunstwerke kommen dem Förderverein des Kindergartens zu Gute. „Wir danken allen Erzieherinnen für diese tolle Ausstellung“, zeigte sich auch Tordis Bernshausen, stellvertretend für den Elternbeirat, sehr erfreut. | Foto: privat

26. Mai 2019: Konfirmation in der Lüttringhauser Stadtkirche

Am morgigen Sonntag, 26. Mai 2019, wird in der Evangelischen Stadtkirche Lüttringhausen um 10 Uhr die Konfi-Gruppe von Kristiane Voll konfirmiert:

Jan Leon Funke, Hans Pelshenke, Joel Rohde, Luca Heinrich, Lino Kammin, Celvin Langer, Felix Vahrenholt, Victoria Maier, Anna Pelshenke, Lavinia Simon, Pina Uellendahl, Josephine van Zanten, Amelie Bungart, Jana-Sophie Jäger, Raya Seyfried, Nick Degenhardt, Jan Kotthaus, Eric Zimmermann, Paul Broska, Leonie Paetow, Cora Pallasch, Mascha Nitzling, Maya Bothe, Anna Freiberger.

Wir gratulieren allen Konfirmandinnen und Konfirmanden herzlich und wünschen ihnen und ihren Familien einen wunderschönen Tag. | Foto: privat

„Heute: Damenwahl“: Texte und Gedichte von und über Frauen

Unter dem Motto „Heute: Damenwahl“ fanden sich die Remscheider Künstlerinnen Angela Heise und Ulla Wilberg in der vergangenen Woche im Festsaal des Lüttringhauser Rathauses ein, um den interessierten Zuhörerinnen und Zuhörern längere Texte und Gedichte von und über Frauen nahezubringen. Der Kulturkreis im Heimatbund Lüttringhausen hatte wieder einmal zu einer seiner spannenden Veranstaltungen eingeladen. Und das Spektrum des Abends war breit und vielfältig: Es gab viel Humor und ebenso viel Nachdenkliches, ja Trauriges. Als „männliche Verstärkung“ hatten die beiden Vorleseprofis den Musiker Stefan Coesfeld eingeladen.

Mit männlicher Musik

Coesfeld, Meister im Vertonen von alten deutschen Gedichten, spielte Filigranes zu Werken von Eichendorff, Lenau und Goethe. Sein Finger-Style-Spiel auf der Gitarre passte ausgezeichnet zu den ausgewählten Texten und unterstützte die Atmosphäre im Rathaussaal.

Angela Heise und Ulla Wilberg, bereits mehrere Male als künstlerisches Duo unterwegs (unter anderem in der Denkerschmette), nahmen sich Zeit, das Thema auszubreiten: Tucholsky kam zu Wort (gleich mehrfach) und Heise bewies ihr Schauspieltalent in einem „gelesenen Sketch“ mit Telefon, in dessen Verlauf eine Frau sich vor ihrem Mann rechtfertigen muss („Ich geh‘ doch nicht mit einem Mann ins Theater, den du kennst.“), bis sie ein Bild findet, das den Spieß kurzerhand umdreht. Else Lasker-Schüler kam vorbei, Mascha Kaleko schaute über deren Schulter, Werner Finck steuerte den „Brief einer verheirateten Frau an ihren Geliebten“ bei.

Vertonmeister Stefan Coesfeld. | Foto: Sarah Gold
Vertonmeister Stefan Coesfeld. | Foto: Sarah Gold

Nebenbei bewies Angela Heise durch eine Performance mit Herzblut, wie traurig doch das weltberühmte Erich-Kästner-Gedicht „Sachliche Romanze“ eigentlich ist. Und auch bei Ulla Wilbergs vehementem Vortrag zu „Ich habe dir alles hingegeben“ (Tucholsky) hatten die Zuhörerinnen und Zuhörer ein Lächeln im Gesicht, wenn auch manchmal ein verhangenes. Ganz stark wurden die beiden, wenn sie gemeinsam einen Text lasen. An diesen Stellen kam deutlich zutage, wie gut sich das Duo bereits kennt. Kästners „Die unverstandene Frau“ war dann ziemlich harter Tobak (aber so wahr!), bevor Ringelnatz („Schöne Frauen und schöne Katzen“) und die abenteuerliche und sehr amüsante Geschichte des Spatzenpaares Lups für zahlreiche Lacher sorgte (Manfred Kyber).

Stefan Coesfeld beschloss den gelungenen Abend mit „Alles ist eitel“ (Goethe), was man von den drei anwesenden Künstlern nun wirklich nicht behaupten konnte.

Goldenberger Abendmusik am Wahl-Sonntag mit Bach, Corelli & Co.

In der evangelischen Kirche Goldenberg (Zufahrt über Am Singerberg) findet am Sonntag, 26. Mai 2019, wieder ab 17 Uhr die Goldenberger Abendmusik statt. Gudrun und Hauke Cornils auf der Violine und Martin Storbeck am Klavier spielen Werke von Johann Sebastian Bach, Carl Philipp Emanuel Bach, Christoph Willibald Gluck, Arcangelo Corelli und Ignaz Pleyel.

Im Wechsel zu den Musikstücken trägt Diakonin Irmtraud Fastenrath Texte vor. Der Eintritt ist frei, Spenden kommen der Goldenberger Orgel zugute.

Frühlingsfest: „Hand in Hand-Werk“ feierten mit vielen Gästen

„Hand in Hand-Werk“ hatte zum Frühlingsfest an die Klausener Straße 12 geladen. Kooperation, Vernetzung und gemeinschaftliches Arbeiten sind die Faktoren, die das Konglomerat eigenständiger Handwerksbetriebe so erfolgreich macht.

Durchweg positiv

Passend für ein Frühlingsfest kam die Sonne heraus und blieb sogar bis fast zum Ende der Veranstaltung. Sascha Kremser von der Bergischen Schmiede, einer der partnerschaftlich verbundenen Betriebe, war entsprechend begeistert: „Wir sind sehr zufrieden, denn es war viel schlechter angekündigt“, grinst er, „doch der Grill brennt, alles gut!“ Und ebendieser ist ein zentrales Moment der Veranstaltung, wie Kremser betont: „Viele Stammkunden sind da, das ist eigentlich auch der Hintergrund, dass wir sagen, komm, wir können mit den Stammkunden mal ungezwungen ’ne Wurst essen, aber es sind auch immer wieder ganz neue Menschen da.“ Schließlich kenne man nicht unbedingt alle Kunden der anderen Betriebe, durch ein solches Fest wachse eben die Familie.

Das können auch Michael Hillebrand und Oliver Huth bestätigen. Mit ihren Unternehmen Bauservice Hillebrand und dem Maler- und Lackiermeisterbetrieb Huth, sind sie schon seit Beginn der Kooperation 2012 mit dabei. „Wir sind hier ja mit acht Gewerken und decken so einen großen Teil vom Bau, Innenausbau, Metallbau und Garten-Landschaftsbau ab“, erklärt Michael Hillebrand. Die teilehmenden Betriebe teilen sich manchen Kunden, einfach, weil man sich gegenseitig gut ergänzt.

Bei Michael Hillebrand und Oliver Huth war das in den vergangenen Jahren schon oft der Fall. „Ich hatte vor kurzem einen Kunden, da durfte ich die ganzen Tapezierarbeiten machen, und die hatten alte Holzdecken drin, und da haben sie mich gefragt: ‚haben Sie die Möglichkeit oder kennen Sie Handwerker, die die Decken neu machen können?‘ und da sagte ich ‚klar, wir sind ein Verbund, wir sind „Handwerk Bergisch Land“, da können Sie sich bedienen, und dadurch haben wir dann zusammengearbeitet“, so Maler- und Lackiermeister Oliver Huth.

Diese Vernetzung bietet so Vorteile für alle Seiten, man hat ein größeres Portfolio in der Rückhand und hat für seine Kunden nahe Lösungen parat, mit Betrieben, die sich gegenseitig kennen und einander vertrauen. Das geht nicht mit allen acht Betrieben, aber zwei, drei der Gewerke arbeiten öfter mal gemeinsam. Hillebrand und Huth kommen eigentlich aus Wuppertal, durch den Verbund arbeiten sie häufiger im Remscheider und Wermelskirchener Raum, wo sie früher nie gearbeitet haben. Hand in Hand-Werk lebt die Vernetzung, perfekt für alle Beteiligten. Mehr Informationen zu allen Betrieben auf www.handwerkbergischland.de.

Falschparker an der Linde gefährden Verkehrsteilnehmer

Besonders in den Abendstunden wird es an der Linde gefährlich, denn seit einigen Wochen stehen vor der neuen Brücke immer wieder große Lkw. Die Fahrzeuge stehen dabei entgegengesetzt zur Fahrtrichtung.

Gefährlich an der Situation ist auch, dass zwischen den unerlaubt dort parkenden Fahrzeugen kein Platz zum Ausweichen und die Kurve nicht einsehbar ist. Besser vielleicht im Industriegebiet Großhülsberg parken? Der LA bleibt dran.