Verletzter bei Motorradunfall

Schwere Verletzungen zog sich ein 80-jähriger Mann aus Duisburg zu, als er gestern (15.04.2019, 17:15 Uhr), auf der Solinger Straße (B229) in Remscheid verunfallte. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet der Mann mit seinem Zweirad in den Gegenverkehr und kollidierte hier mit dem BMW eines 23-jährigen Solingers und anschließend mit einem Nissanfahrer (30). Noch vor Ort musste der Motorradfahrer ärztlich versorgt werden. Zur weiteren Behandlung wurde er durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Es entstand ein Gesamtschaden von circa 14.000 Euro. Während der Unfallaufnahme musste die Straße gesperrt werden, was zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen führte.

Nüchterne Worte für trunkene Menschen

Barbesucher und Kneipengäste wissen: Mit steigendem Pegel liegt alles sonnenklar vor einem. Nie waren Gedanken logischer und von so hoher Mitteilungsdringlichkeit. Gespräche münden in philosophische Exkurse und lassen eben noch Unbeteiligte in Ehrfurcht erstarren. Schenkel werden geklopft, Köpfe geschüttelt. Manchmal rollen Tränen. Mitten hinein platziert Autor Jörg Degenkolb-Degerli seine Worte. Frei nach der Erkenntnis „Ich kann auch ohne Alkohol nicht fröhlich sein“ liefert er eigene Texte, aus denen Absurditäten tropfen wie Bierreste aus letzten Gläsern. Geschichten von Antihelden, Friedhöfen und fragwürdiger Euphorie. Lachkater inklusive.

Wo und wann?

Freitag, 3. Mai 2019 um 19 Uhr im Lotsenpunkt Lennep, Kölner Straße 4, 42897 Remscheid-Lennep. Der Eintritt ist frei, der Hut geht rum!

Remscheider Kulturpolitiker besuchen Zentralbibliothek Duisburg

Bibliotheken befinden sich in einem grundlegenden Wandel, um auf die Folgen der Digitalisierung und veränderter gesellschaftlicher Rahmenbedingungen zu reagieren. Mitglieder des Ausschusses für Kultur und Weiterbildung nutzten am vergangenen Freitag, 12. April, die Möglichkeit sich die Duisburger Stadtbibliothek als Paradebeispiel für einen „dritten Ort“ anzuschauen. Zur Feier des 10. Jubiläums des Fördervereins „Die Lütteraten“ in der Lüttringhauser Stadtteilbibliothek im vergangenen Jahr, stellte die Leiterin des Kommunalen Bildungszentrums, Nicole Grüdl-Jakobs, das Prinzip vor. Ein „dritter Ort“ ist, nach dem Zuhause und dem Arbeitsplatz oder der Schule, ein öffentlicher Ort für Kultur, Bildung und das Zusammenkommen mit anderen Menschen.

In einem ausführlichen Fachgespräch mit dem Leiter der Duisburger Bibliothek, beleuchteten Gundis Friege, Karl-Heinz Humpert, Sven Wiertz, Ulla Wilberg, Norbert Schmitz, Monika Hein, Inge Brenning, Bernhard Schmid, Nicole Grüdl-Jakobs und Fritz Beinersdorf das Pro und Contra und konnten sich über Strategien für die Bibliothek der Zukunft informieren. Bibliotheksdirektor Dr. Jan-Pieter Barbian führte die Besuchergruppe durch die 2015 im sogenannten „Duisburger Stadtfenster“ neu eröffnete Zentralbibliothek. Er erläuterte die Konzeption der von Grund auf neu geplanten Bibliothek, die über eine landesweit beachtete modellhafte Kinder- und Jugendbibliothek verfügt. Außerdem sind Bibliothek und Volkshochschule gemeinsam in einem Gebäude untergebracht.

„Ein Erlebnis mit Inspiration, beeindruckend schön“, schwärmte Ulla Wilberg. Die sinnvolle Nachbarschaft mit der VHS und den gemeinsamen Empfangsbereich hob Wilberg besonders hervor.

Zusammenstoß: Kleines Mädchen schwer verletzt

An der Einmündung „Am alten Flugplatz„/Otto-Lilienthal-Weg in Remscheid verletzte sich gestern Nachmittag (14.04.2019, 16:30 Uhr), ein Kind schwer. Das 5-jährige Mädchen war auf einem Fahrrad und in Begleitung ihrer Mutter auf der Straße „Am alten Flugplatz“ unterwegs. In Höhe der Einmündung Otto-Lilienthal-Weg verlor sie die Kontrolle über ihr Fahrrad und stieß mit dem Chevrolet eines 49-jährigen Remscheiders zusammen. Durch den Zusammenstoß stürzte das Kind und verletzte sich schwer. Der Rettungsdienst brachte es zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.

Randalierer löst Polizeieinsatz aus

In der Nacht zu Samstag (13.04.2019) kam es an der Rosenhügeler Straße gegen 0.30 Uhr zu einem größeren Polizeieinsatz. Ein 32-jähriger Bewohner eines Mehrfamilienhauses randalierte im Hausflur und versuchte gewaltsam in die Wohnung anderer Mieter einzudringen. Die Bewohner verschanzten sich in ihren Wohnräumen und alarmierten die Polizei. Bei Eintreffen der Beamten bot sich ein Bild der Verwüstung im Treppenhaus. Die Polizisten nahmen den 32-Jährigen vorläufig fest. Dabei leistete er erheblichen Widerstand. Der Remscheider musste anschließend in eine psychologische Einrichtung gebracht werden.

Auto überschlug sich: 23-Jähriger schwer verletzt

Ein Opelfahrer fuhr gestern (14.04.2019, 19:15 Uhr) in Remscheid auf der Straße Vieringhausen in Richtung Güldenwerth und krachte aus bislang ungeklärter Ursache frontal gegen einen geparkten Wagen. Durch die Wucht des Aufpralls überschlug sich das Auto des 23-Jährigen und blieb auf dem Fahrzeugdach liegen. Der geparkte VW wurde gegen eine Mauer und eine Hecke eines Wohnhauses geschoben. Der Remscheider verletzte sich schwer und musste zur stationären Behandlung in eine Klinik gebracht werden. Der Opel wurde abgeschleppt. Es entstand circa 10.000 Euro Sachschaden.

Wuppertal: Geldautomat in der Uni-Mensa gesprengt

In der Nacht zu Montag, 15. April 2019, sprengten unbekannte Täter gegen 1.30 Uhr einen Geldautomaten in einem Gebäude der Bergischen Universität Wuppertal an der Max-Horkheimer-Straße in der Elberfelder Südstadt. Ein Brandmeldealarm im Bereich der Mensa alarmierte Feuerwehr und Polizei. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte den gesprengten Geldautomaten fest. Die Feuerwehr löschte den durch die Explosion entstanden Brand.

Die sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen der Polizei führten bislang nicht zu einem Erfolg. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zur Beute und Höhe des Sachschadens liegen derzeit noch keine Erkenntnisse vor.

Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit dem Kriminalkommissariat 14 unter der Telefonnummer 02 02 / 2 84-0 in Verbindung zu setzen.

Frühlingsfest von „Lennep Offensiv“: Sonniger Sonntag in Lennep

Am Sonntag, 7. April 2019, war es wieder so weit: „Lennep Offensiv“ hatte zum Frühlingsfest „Lennep blüht auf“ in die Lenneper Altstadt eingeladen und erneut zogen zahlreiche Stände und Aktionen viele Menschen in den Stadtkern. Auch der parallel stattfindende verkaufsoffene Sonntag wurde von vielen Bummlern genutzt.

„Die Leute sind sehr bereit für den Kirchturm zu spenden“

Ein großer Sektstand von „Lennep Offensiv“ fällt besonders auf. „Im Moment sind wir sehr zufrieden, sowohl mit dem Wetter, als auch wie gut die Bevölkerung das Fest annimmt. Es läuft heute sehr gut!“, fasst Hans-Willi Oberlis, Beisitzer im Vorstand von Lennep Offensiv, freudestrahlend zusammen. Gesammelt wird dort für die Kirchturmbeleuchtung der Stadtkirche. „Alle, die hierherkommen und Sekt trinken, tun auch ne Spende in die Dose. Die Leute sind sehr bereit für den Kirchturm zu spenden“, ergänzt Oberlis.

Hans-Willi Oberlis verbreitet beste Stimmung am Sektstand von Lennep Offensiv. | Foto: Sascha von Gerishem
Hans-Willi Oberlis verbreitet beste Stimmung am Sektstand von Lennep Offensiv. | Foto: Sascha von Gerishem

Auf dem Alter Markt gab es einen Stand mit viel Blühendem, passend zum Titel der Veranstaltung. Softgetränke und Bier erhielt man am Getränkewagen. Am Grillstand nebenan konnte man sich mit Bratwürsten und Nackensteaks versorgen. Zur anderen Seite des Getränkestandes gab es bergische Quarkbällchen. Ein Kinderkarussell in historischem Stil bot Unterhaltung für die jungen Besucher. Frank Hof vom Lüttringhauser Hoflädchen hatte auch wieder „Pommes con Carne“ oder mit Jalapeño-Käsesoße im Angebot.

Neben historischen Fahrzeugen der Treckerfreunde waren auch der Lotsenpunkt und Crespo-Café vertreten. Auch die Geschäftsinhaber zeigten sich über die vielen Altstadtbesucher sehr zufrieden.

Wuppertal: Kind in Barmen angefahren

Ein 8-Jähriger lief heute Morgen (14.04.2019), gegen 09.20 Uhr, in Wuppertal aus einer Hauseinfahrt auf die Leimbacher Straße. Dort kollidierte er mit dem langsam fahrenden Mercedes eines 40-Jährigen. Der Junge stürzte und verletzte sich leicht. Nach ambulanter Behandlung konnte er die Klinik jedoch wieder verlassen. Sachschaden entstand nicht.

Stiftung Tannenhof: Neue Wohnstätte für selbstbestimmtes Leben

Es war ein herzlich gestalteter Festakt, mit dem die Evangelische Stiftung Tannenhof die neue Wohnstätte eröffnete, und viele Gästen, darunter Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, konnten die hellen, modernen Räume besichtigen und auch die ersten Bewohner kennenlernen, die schon bald unter einer neuen Anschrift mit Dorfanschluss leben werden.

Neues Heim und Heimat

„Alles braucht seine Zeit, auch die Errichtung dieser Wohnstätte für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen und hohem Hilfebedarf“, begrüßte der Kaufmännische Direktor Dietmar Volk die Gäste und Freundinnen und Freunde der Evangelischen Stiftung Tannenhof. Schon vor zehn Jahren begannen die Planungen zur schrittweisen Erweiterung des Quartiers Remscheid Tannenhof. „Wir wollen mit unseren Baumaßnahmen Stadträume vernetzen, neue Angebote schaffen und mit neuen Wegen das Quartier weiter öffnen und damit den Abbau von Barrieren hier im Tannenhof erreichen“, führte Volk weiter aus.

In den vergangenen zehn Jahren hat die Stiftung viele Bauprojekte geplant und umgesetzt, meist im Klinikbereich, nun auch im Bereich des integrativen Wohnens, das dem dringenden Bedarf nach kleinteiligen, gruppenbezogenen Wohnformen gerecht wird und zwei Wohngruppen für je acht Personen zur Verfügung steht.

Einen „Quantensprung in der Entwicklung“ für die Bewohnerinnen und Bewohner nannte Pfarrer Uwe Leicht, geistlicher Vorsteher der Stiftung Tannenhof, den nun entstandenen Neubau. „Mehr Komfort, mehr Platz, eine eigene Dusche und eigene Toilette, alles neu und eine eigene Wohnadresse: Remscheider Straße 80, Zugang unmittelbar zum Wohnquartier an der Straße, zum Ort, zum Bus, zur Stadt – wir sind ein Teil dieser Stadt“, präzisierte Leicht die Komponenten, die die Integration vorantreiben und auch psychologisch wertvolle Impulse liefern. Professor Eugen Davids, Ärztlicher Direktor der Stiftung, hob zusätzlich die besondere Bedeutung der medizinischen und psychiatrischen Versorgung der Menschen hervor, die durch die unmittelbare Nähe zur betreuenden Fachklinik sichergestellt ist.

„Ich könnte dieses neue Gebäude in einem Wort zusammenfassen, weil ich eben mit einem der künftigen Bewohner gesprochen habe, den ich seit rund 30 Jahren kenne. Und ich fragte: ‚Wie geht es dir, wie ist es dir?‘ und er sagte: ‚Läuft!‘ – ich glaube, das reicht“, brachte Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz auf den Punkt, dass auch Menschen mit psychischer Beeinträchtigung ein Recht auf ein selbstbestimmtes Leben haben und dabei die Unterstützung bekommen sollen, die sie brauchen.

Wieder Hoffnung zu schöpfen, eine sichere Basis zu finden, neue zwischenmenschliche Beziehungen aufzubauen, soziale Integration und Kompetenzen zum Lösen von Problemen zu erwerben seien neben der Behandlung mit Medikamenten Inhalte der Gesundung, verkündeten die Einrichtungsleitenden Sieglinde Rühl-Schulz und Günther Fuchs, die sich mit allen künftig Bewohnenden freuen, das Haus auch bald beziehen zu können und mit Leben füllen werden. Und so bedankte sich der Bewohnerbeirat herzlich bei allen Beteiligten für sein neues Zuhause, und dass alle zu ihrer Einweihungsparty gekommen seien. Läuft.