Das Auswärtsspiel des IGR-Bundesligateams der Herren gegen die SG Eldagser Falcons am 24. Oktober fällt aus, das gegnerische Team hat zur Zeit kein einsatzbereites Team zur Verfügung. Das Spiel der IGR-Bundesligistinnen gegen den SC Bison Calenberg findet wie geplant in der Sporthalle der Grundschule Eldagsen statt. Anpfiff am 24. Oktober 2020 ist um 17 Uhr.
Der Kulturkreis.jetzt im Heimatbund Lüttringhausen lädt in Kooperation mit dem Katholischen Bildungswerk am 27. April 2022 ab 19 Uhr zum Töttern in den CVJM-Saal in Lüttringhausen.
Unter der Moderation von Thorsten Greuling wird mit den demokratischen Landtagskandidaten für den Wahlkreis Remscheid/Radevormwald diskutiert:
Durch Anklicken der Namen kommt man zu den Kandidaten-Profilen im WDR-Kandidat:innen-Check und kann sich so schon gezielt auf die Diskussion vorbereiten.
Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt haben beim Töttern die Möglichkeit mit den Landtagskandidaten zu diskutieren, wie sie die Zukunft gestalten wollen. Das Format Töttern bietet den direkten Kontakt, um Fragen zu stellen und die Kandidaten kennenzulernen.
Das Töttern zur NRW-Landtagswahl (15. Mai 2022) findet am Mittwoch, 27. April 2022 ab 19 Uhr im CVJM-Lüttringhausen in der Gertenbachstraße 38 statt. Bis zum Sitzplatz ist eine Maske zu tragen.
Ankündigungsplakat
Töttern mit den Landtagskandidaten Torben Clever, Peter Lange, Jens-Peter Nettekoven, David Schichel und Sven Wolf.
Königliche Audienz am Rande des Stadtgeburtstages: OB Kurzbach traf beim Festakt „750 Jahre Gouda“ den niederländischen Monarchen.
„Alles hat gepasst. Das Wetter. Das Programm. Die Begeisterung der Menschen.“ Sehr beeindruckt von der perfekten Organisation in Gouda und dem eindrucksvollen Auftritt des niederländischen Königs Willem-Alexander zeigte sich Oberbürgermeister Tim Kurzbach, der mit seiner Frau Ursula Linda Kurzbach an den zweitägigen Feierlichkeiten teilgenommen hatte. Gefeiert wurde am Dienstag die Verleihung der Stadtrechte an Gouda im Jahr 1272. Das Programm sah neben dem Festakt und der Ausstellungseröffnung „Erlebe das Wunder von Gouda“ auch die Teilnahme am Bürgerfest auf dem Markplatz, einen Einblick in das neu konzipierte Widerstandsmuseum „Center for Peace anHald Freedom“ und den Austausch mit Kurzbachs Amtskollegen Pieter Verhoeve und weiteren städtischen Vertreter:innen vor.
Am Rande der Festlichkeiten traf der Solinger Oberbürgermeister den König kurz persönlich: „Wir haben ein paar Worte über das gute deutsch-niederländische Verhältnis, die tiefe Verbundenheit der Städte Gouda und Solingen und die Schönheiten der Klingenstadt gewechselt“, so Kurzbach.
Gutes deutsch-niederländisches Verhältnis
Zu den Aktionen unter dem Motto „Reiche Gouda weiter“ hatten auch die Solinger Künstlerinnen Susanne Müller-Kölmel und Sabine Smith von Solinger Künstler e.V. einen Beitrag geleistet. Er bestand darin, die überlebensgroße Skulptur einer Käsebäuerin mit einem großen runden Käse im Arm künstlerisch mit Farben, Pinsel, Spraydosen und Schablonen zu gestalten. Auf der Solinger Käsebäuerin ist die Wupper als blaues Band zu sehen, der Schriftzug „Solingen“ sowie verschiedene Wahrzeichen der Stadt, wie die Solinger Lieferfrau als Pendant zur niederländischen Käsebäuerin. Die Skulptur erstrahlt in Silber, Blau und Gold. Die verschiedenen Figuren standen jetzt auf dem Markt zusammen und werden später in der ganzen Stadt verteilt.
Zu Gouda besteht seit Beginn der Städtefreundschaft im Jahr 1957 „eine besonders herzliche Verbindung“, betonte Tim Kurzbach. Regelmäßig finden zahlreiche Begegnungen auf der Ebene des Vereinslebens statt: im Sport, bei den Jugendfeuerwehren, Orchestern, Künstler-Vereinigungen und Musikschulen. Auch Bürgerreisen werden regelmäßig durchgeführt: Zahlreiche Solingerinnen und Solinger reisen im Dezember zum Kerzenfest, wenn in einer feierlichen Zeremonie der große Christbaum aus Goudas norwegischer Partnerstadt Kongsberg auf dem Marktplatz erleuchtet wird und durch die Fenster der Altstadt Hunderte von Kerzen strahlen. Zudem profitieren die beiden Stadtverwaltungen von einer intensiven Zusammenarbeit zu Themen wie Wirtschaft, Integration, Flucht, Sicherheit oder das „eGovernment“, die digitale Verwaltung.
Das Stadtjubiläum wird in den kommenden Wochen und Monaten mit vielen Aktionen und Veranstaltungen bis zum finalen Fest-Wochenende Mitte September gefeiert. Weitere Infos gibt es auf www.gouda750.nl
Bereits zum siebten Mal laden die Remscheider Jusos am Ostersonntag, 17. April 2022 von 11 bis 13 Uhr zur Ostereiersuche in den Stadtpark am Schützenplatz ein.
Die zur Tradition gewordene Osterveranstaltung musste in den vergangenen zwei Jahren leider eine Corona-Pause einlegen, geht dafür aber in diesem Jahr wieder wie gewohnt an den Start. Die Jusos erhoffen sich eine ähnlich euphorische Stimmung wie in den letzten Jahren bei bestem Wetter. Die Ostereiersuche findet auf der Fläche des Staudengartens unterhalb des großen Spielplatzes unterhalb des Schützenhauses statt. Teilnehmen kann man bis zum 12. Lebensjahr.
Zu Gunsten von Remscheid.LOVE
Während die Kleinen sich am Sonntag dann auf die Suche nach Plastikostereiern begeben, die am Stand gegen Schokoladenhasen eingetauscht werden, können sich die Erwachsenen gegen eine kleine Spende bei einem Stück Kuchen oder einer leckeren Waffel und einer Tasse Kaffee die Zeit vertreiben.
Die Spenden gehen zu 100% an Organisationen, die sich aktuell vor Ort in Remscheid um geflüchtete Menschen kümmern. Damit möchten die Jusos ein weiteres Mal den Aufruf des Nachbarschaftsnetzwerkes „Remscheid.LOVE“ unterstützen. Das Netzwerk hatte dazu aufgerufen, unter dem Motto „Remscheid hält zusammen“ Spendenveranstaltungen durchzuführen und das Geld für Flüchtlingsarbeit vor Ort zu spenden.
„Ich freue mich, dass wir auch als neuer Juso-Vorstand nach zwei Jahren coronabedingter Pause diese Tradition fortführen. Der Spaß der Kleinen steht immer im Vordergrund, trotzdem freut es mich, dass wir das auch hier mit RS-Love verknüpfen und einfach was Gutes tun“, so der Juso-Vorsitzende Daniel Pilz. Die Jusos freuen sich auf viele neugierige Kinder und einen schönen Ostersonntag-Vormittag im Stadtpark.
Informativ, persönlich, nah dran: Gut vier Wochen vor der NRW-Landtagswahl hat der WDR seinen Kandidat:innen-Check 2022 veröffentlicht – mit Videos von mehr als 850 Politiker:innen, die sich um ein Landtagsmandat bewerben.
Wer kandidiert in meinem Wahlkreis? Was ist den Politikerinnen und Politikern wichtig? Wofür stehen sie? Mit dem Kandidat:innen-Check zur NRW-Landtagswahl können sich Wählerinnen und Wähler ab sofort ein Bild von den Menschen machen, die sie im Düsseldorfer Landtag vertreten wollen. Mehr als 850 Politikerinnen und Politiker präsentieren sich in kurzen Videos auf der digitalen Plattform – darunter Prominente genauso wie Kandidierende kleinerer Parteien.
„Der Kandidat:innen-Check bietet den Menschen eine sehr direkte Möglichkeit, sich zur Wahl zu informieren und die Positionen der Kandidatinnen und Kandidaten ihres Wahlkreises besser kennenzulernen.“
Allen Teilnehmenden aus den 128 Wahlkreisen lagen die gleichen Fragen vor. Ihre maximal 30-sekündigen Antwortvideos haben sie selbst produziert – oft mit dem Smartphone und an persönlichen Lieblingsorten. Inhaltlich ging es bei den Fragen um die Themen Bildung, Verkehr, Klima und die Herausforderungen im eigenen Wahlkreis. Außerdem haben die Kandidierenden drei weitere Fragen schriftlich beantwortet: zu ihrer Vision für Nordrhein-Westfalen, zu einer möglichen Absenkung des Wahlalters bei Landtagswahlen und zu ihrer Idee vom perfekten Tag.
„Der Kandidat:innen-Check bietet den Menschen eine sehr direkte Möglichkeit, sich zur Wahl zu informieren und die Positionen der Kandidatinnen und Kandidaten ihres Wahlkreises besser kennenzulernen“, sagt Gabi Ludwig, Chefredakteurin der WDR-Landesprogramme. „Und um mit dem Angebot auch die jungen Wählerinnen und Wähler noch besser zu erreichen, haben wir den Kandidat:innen-Check in diesem Jahr für die mobile Nutzung weiter optimiert.“
Der Kandidat:innen-Check 2022 ist bereits die fünfte Ausgabe des Online-Tools. Zuvor gab es das digitale Angebot bei der NRW-Landtagswahl 2017, bei der Bundestagswahl 2017, den NRW-Kommunalwahlen im Jahr 2020 und der Bundestagswahl 2021. Insgesamt haben weit mehr als eine Million Wählerinnen und Wähler die bisherigen vier Ausgaben des WDR-Kandidat:innen-Checks genutzt.
Weil eine große Mehrheit das Online-Tool inzwischen auf mobilen Endgeräten nutzt, wurde die Ausspielung dafür in diesem Jahr weiter verbessert: Die Videos sind kürzer, und die Ausspielung für Smartphones wurde optimiert.
Die SPD Lennep und die AWO Lennep-Lüttringhausen laden alle Lenneper Kinder am 16. April 2022 von 11 bis 14 Uhr in den Rosengarten des Hardtparks ein. Eltern und Großeltern sind ebenfalls herzlich willkommen. Gegen eine freiwillige Spende für die Ukraine-Flüchtlinge in Remscheid gibt es Kaffee und Kuchen.
Veranstalter, Händler und Besucher äußerten sich zufrieden.
Ein Trödelmarkt in einem Parkhaus ist für Remscheid schon etwas Besonderes und kommt nicht alle Tage vor. Am Sonntag, 10. April, lud die Knallfabrik und ihr Inhaber Carsten Pudel als Veranstalter zu einem solchen ein. Das insgesamt 8000 Quadratmeter große Parkdeck im Parkhaus am Brücken-Center gab eine wetterunabhängige, wenn auch temperaturmäßig kühle Location ab, die zahlreiche Händler nutzten, um ihre Waren zu verkaufen. Der Besuch war von neun Uhr an bemerkenswert gut. Nur wenige der Händler und Kauflustigen schützten sich mit einer Coronamaske.
Klön & Klöngels: Gut besuchter Trödelmarkt im Parkhaus vom Brücken-Center in Remscheid. Foto: Peter Klohs
Visuelle Standbuchung mit Remscheid-Live
Um elf Uhr atmete Carsten Pudel zum ersten Mal tief durch. „Jetzt mache ich drei Kreuze“, gab er zu. „Es ist unser erster Trödelmarkt in diesem Jahr, und der erste hier im Parkhaus. Es gab im Vorfeld so viel zu bedenken, dass man auch nach vielen Jahren als Event-Manager noch immer aufgeregt ist. Aber so wie es jetzt aussieht, hat alles vorzüglich geklappt. Eigentlich“, lachte er, „bin ich vor jedem Trödel aufgeregt.“
Einen Großteil der reibungslosen Organisation hatte Remscheid-Live übernommen, in dem das Trödelgelände – ein Novum – visualisiert wurde, so dass die Händler online sofort einsehen konnten, welche Plätze noch frei waren und welche nicht. „Und die Parksituation wurde auch elegant gelöst“, berichtet Pudel. „Die Remscheider Gäste kennen sich hier sowieso aus und wissen, wo man parken kann, ohne zu lange Wege zurücklegen zu müssen.“
Klön & Klöngels: Gut besuchter Trödelmarkt im Parkhaus vom Brücken-Center in Remscheid. Foto: Peter Klohs
Obwohl einige kurzfristige Absagen wegen Corona anfielen, ist die Parkfläche mit den Trödelständen gut gefüllt. „Es werden zwischen 120 und 130 Händler sein“, erzählt der Veranstalter. „Die meisten davon sind privat. Die ersten Buchungen konnte man im März vornehmen, und bereits in der ersten Woche waren ein Drittel der Standplätze vergeben. Natürlich gab es auch Bewerbungen von gewerblichen Händlern, die diese Wackeldackel anbieten, die nur Krach machen. So etwas wird es hier bei uns nicht geben. Dafür haben wir einen Stand, an dem ein Remscheider Unternehmen selbst designte T-Shirts und Hoodies anbietet.“
„Es dauert keine dreißig Sekunden, und die Kaffeemaschinen laufen wieder, ein Segen für den Berichterstatter.“
Peter Klohs, Kaffeetrinker
Ab sechs Uhr war die Knallfabrik am Sonntagmorgen vor Ort, ging die komplette Marktfläche noch einmal ab und lokalisierte mögliche Schwachstellen. Um sieben Uhr dreißig trafen dann die ersten Trödler ein, um ihre Stände aufzubauen. Von kleineren Problemen wie im Parkhaus „vergessene“ Autos abgesehen (Die dazu gehörende Story ist erschreckend und faszinös zugleich), funktionierte alles reibungslos. „Im Moment“, sagt Carsten Pudel kurz vor Mittag, „bin ich total glücklich.“ Er hat noch viel vor auf dieser Fläche, insgesamt zwölf Mal pro Jahr plant er Veranstaltungen wie diese dort zu veranstalten.
Carsten Pudel wird wegen eines Stromproblems gerufen. Foto: Peter Klohs
Sprichts, und wird zu einem kleinem Problem gerufen: Der Getränkestand hat keinen Strom mehr. „Haben wir gleich“, sagt Carsten Pudel und ahnt, wo der Fehler liegt. Er soll Recht behalten. Es dauert keine dreißig Sekunden, und die Kaffeemaschinen laufen wieder, ein Segen für den Berichterstatter.
Carsten Pudel beseitigt das Stromproblem. Foto: Peter Klohs
Um kurz nach Mittag wird eine Zählung der Besucher durch den Veranstalter durchgeführt. Etwas mehr als 950 Besucher werden aktuell angegeben, was kein Problem darstellt: 1500 dürften zur gleichen Zeit den Trödelmarkt besuchen. Das ganze bei Trödelmärkten übliche Programm wird von den Händlern angeboten: Baby- und Kinderkleidung, Werkzeug für alle Fachrichtungen und in allen Größen und Farben, Spielzeug für jegliches Alter, Unterhaltungselektronik, Bücher, Schallplatten, CDs, DVDs, Soda-Streamer und Fahrräder. Petra Holter steht mit ihren Freundinnen hinter einem Stand und bietet eine breite Palette zwischen Porzellan, Kerzen und Kinderbüchern an. Sie ist sehr zufrieden mit dem Verlauf des Tages. Es sind erfreulich viele Besucher“ urteilt sie. „Und Viele schauen nicht nur, sondern sind ehrlich interessiert und kaufen.“ Sie lobt die vorzügliche Organisation der Veranstaltung.
Familie Grochnow bestätigt das. „Als Besucher ist man erstmal über die Größe dieses Marktes überrascht“, meint Uwe Grochnow. „Aber alles ist gut überschaubar, und trotz der vielen Besucher ist genug Platz in den Gängen, um sich in Ruhe umschauen zu können.“
Auch die Damen und Herren am Getränkestand sind zufrieden. Kaltgetränke gehen bei gefühlten drei Grad nicht so gut, aber Kaffee und Kakao sind der Renner. Ein anschließender Rundblick – ja, alle scheinen sich wohlzufühlen.
Stellvertretende Sprecherin tritt Nachfolge der verstorbenen Gabriele Racka-Watzlawek an
Der Vorstand des Frauenforums ist wieder komplett. Nach dem Tod von Gabriele Racka-Watzlawek, die sich unter anderem in diesem Gremium jahrelang engagiert hatte, wählten die Mitglieder in ihrer jüngsten Sitzung eine neue stellvertretende Sprecherin für das Frauenforum. Gemeinsam mit der Vorsitzenden Martina Zsack-Möllmann (Bündnis 90/Die Grünen) und ihrer Stellvertreterin Ioanna Zacharaki (SPD) wurde jetzt Nina Brattig (FDP) einstimmig in den Vorstand gewählt.
Die Parteivorsitzende der Solinger Liberalen erklärte in ihrer Bewerbungsrede, sie wolle „dazu beitragen, dass sexualisierte Gewalt aus der Tabuzone heraus kommt“. Diese richte sich mehrheitlich gegen Frauen und habe nicht nur auf diese, sondern auch auf deren Kinder massive Auswirkungen. Das erlebe sie als Pflegemutter und Schöffin am Jugendgericht immer wieder, so Brattig.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Auszubildende des Berufsbildungszentrums der Industrie (BZI) setzen sich aktiv für die Menschen in der Ukraine und Geflüchtete ein.
Gleich drei Aktionen starteten die Beschäftigten und die Auszubildenden des Berufsbildungszentrums der Industrie (BZI), um die Ukraine-Hilfe auf unterschiedlichen Ebenen zu unterstützen.
So produzierte die Metallabteilung Verbinder für die Trennwände der Erstunterkunft für Geflüchtete aus der Ukraine, die in der ehemaligen Hauptschule Hölterfeld eingerichtet wurde. Damit wird den Menschen, die oft tagelang auf unterschiedlichen Routen aus ihrem Heimatland geflohen sind, ein bisschen Privatsphäre und ein kleiner Rückzugsort ermöglicht.
Bei einem Spendenlauf auf dem BZI-Gelände kamen weiterhin 1.000 Euro durch Startgelder und Zuwendungen benachbarter Firmen zusammen. Die BZI-Geschäftsleitung stockte den Spendenbetrag auf 1.000 Euro auf, die an die Hilfsorganisation „Bergisch Land Hand in Hand“ übergeben wurden. „Hand in Hand“ unterstützt Geflüchtete bedarfsgerecht vor Ort in Remscheid. „Damit setzen unsere Beschäftigten, die Teilnehmenden aus den Qualifizierungsmaßnahmen und unsere Auszubildenden ein Zeichen der Solidarität gegen Krieg, Gewalt und Unterdrückung“, sagte BZI-Geschäftsführer Alexander Lampe.
Und schließlich trugen die BZI-Teams noch Lebensmittelspenden zusammen, die in Pakete gepackt ebenso an eine Hilfsorganisation weitergebeben wurden. „Die schrecklichen Bilder aus dem Kriegsgebiet berühren uns alle und sind schwer zu ertragen. Es freut mich, dass meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und auch unsere Auszubildenden sich Gedanken gemacht haben, wie sie die so schwer getroffenen Menschen in der Ukraine und die Flüchtlinge aktiv unterstützen können. Gesellschaftliche Verantwortung wird in unserem Haus groß geschrieben“, bekräftigt Alexander Lampe.
Am vergangenen Samstagmorgen (09.04.2022, 06:15 Uhr), ereignete sich in Remscheid-Lennep eine Unfallflucht.
Eine bislang unbekannte Person beschädigte mit einem Mercedes-Benz auf einem Parkplatz an der Otto-Hahn-Straße zwei geparkte Fahrzeuge (Renault, Peugeot) und ein Geländer. In der Folge flüchtete die Person zu Fuß.
Nach ersten Erkenntnissen war der Mercedes zunächst von einem Gebrauchtwagenhandel an der Straße Neuenteich entwendet worden. An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden in Höhe von circa 19.000 Euro.
Zeugen hatten einen circa 12-jährigen Jungen bemerkt, der sich von der Unfallstelle rennend entfernte. Der Junge ist circa 160 cm groß und dünn. Er trug dunkle Kleidung und eine grüne Wintermütze. Ob er im Zusammenhang mit der Unfallflucht steht, ist Gegenstand der Ermittlungen des Verkehrskommissariats Remscheid.
Zeug*innen gesucht und Hinweise erbeten
Die Polizei bittet Zeug*innen und Hinweisgebende, die sich zu diesem Sachverhalt äußern können, sich unter der Telefonnummer 0202/284-0 zu melden.
Die Jusos Remscheid organisierten mit dem 1. FC Klausen ein Benefiz-Fußballturnier zu Gunsten des Nachbarschaftnetzwerkes Remscheid.LOVE (RS-Love).
Die Geschichte des Benefiz-Fußballturniers, das am Samstag in der Lüttringhauser Sporthalle durchgeführt wurde, begann, als die Remscheider Jusos gemeinsam mit der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Spenden für ukrainische Flüchtlinge sammelten. Und als die jungen Politiker mitbekamen, dass der 1. FC Klausen zu diesem Thema auch sehr umtriebig ist, haben die Jusos den Kontakt mit dem Verein aus dem Remscheider Norden gesucht. Wie der Vorsitzende der Remscheider Jusos, Daniel Pilz, berichtet, habe man sich sehr kurzfristig zusammengesetzt. Dabei sei die Idee eines Benefiz-Fußballturniers unter dem Motto „Remscheid hält zusammen“ entstanden.
Planung innerhalb von zwölf Tagen
„Innerhalb von zwölf Tagen haben wir sieben F-Jugend-Mannschaften sowie zwölf Hobby-Teams ab 16 Jahren rekrutieren können“, erzählt Carsten Balke, Geschäftsführer des 1. FC Klausen, der zusammen mit den Jusos und dem Nachbarschafts-Netzwerk RS-Love das Turnier veranstaltete. „Das ist nicht viel Zeit, um Plakate drucken zu lassen, Pressearbeit zu leisten, das Catering zu organisieren und die Halle von der Stadt Remscheid zu mieten. Insgesamt betrug der Organisationsaufwand etwa 100 Stunden.“
„Alle jungen Kicker haben ihr Bestes gegeben, also haben auch alle etwas bekommen. So dürfen sich alle als Gewinner betrachten.“
Carsten Balke, Geschäftsführer 1. FC Klausen
Zwei F-Jugenden in vollem Einsatz. Foto: Philip Schulze / instagram.com/da.unterkraehe/
Am Samstagvormittag trafen sieben F-Jugend-Teams aus Remscheid aufeinander. „Die Halle war proppenvoll“, weiß Carsten Balke, „und die Stimmung war grandios. Und um keine Mannschaft zu bevorteilen und keine zu frustrieren, gab es keine Preise für den ersten Platz. Alle jungen Kicker haben ihr Bestes gegeben, also haben auch alle etwas bekommen. So dürfen sich alle als Gewinner betrachten. Zusätzlich gab es eine finanzielle Auffrischung für die jeweilige Mannschaftkasse.“
Daniel Pilz und Marcel Filodda vergaben Medaillen. Foto: Philip Schulze / instagram.com/da.unterkraeheDJ Marcel Filodda feierte Party mit den Kindern der F-Jugenden. Foto: Philip Schulze / instagram.com/da.unterkraeheDJ Marcel Filodda feierte Party mit den Kindern der F-Jugenden. Foto: Philip Schulze / instagram.com/da.unterkraehe
Die Hobby-Teams traten ab 14 Uhr in Aktion. „Eigentlich sollten es 16 Teams sein“, berichtet Daniel Pilz, „aber das hätte mit der Zeit nicht mehr gepasst. Wir mussten das Turnier auf zwölf Mannschaften beschränken.“ Folgende Organisationen und Privatpersonen meldeten sich mit einem Team an: Arbeit Remscheid, Interunion All Stars, Team FDM, Kegelfreunde Linde, Elie FC (Röntgen-Gymnasium), Polonia RS, Dynamo Tresen, Wodka Juniors, Jugendrat Remscheid, Tabaluga (die weiblichen Mitglieder des Remscheider Jugendrates), Remscheid-Süd sowie die Jusos.
Impressionen vom Charity-Turnier. Foto: Peter KlohsImpressionen vom Charity-Turnier. Foto: Peter Klohs
„Es sieht immer schlecht aus, wenn der Veranstalter sein eigenes Turnier gewinnt.“
Jusos Remscheid
Schnell entwickelte sich ein typisches Fußball-Hallenturnier. Da spielten bessere gegen nicht so gute Teams, gelegentlich trafen gleichstarke Mannschaften aufeinander, was in der Regel ein zähes Ringen bedeutete, da wurde geschimpft, vergebenen Großchancen nachgetrauert, schöne Tore geschossen, Zufallstreffer eingeleitet, fliegend gewechselt. Die Schiedsrichter, die sich freundlicherweise vom Fußballkreis Remscheid zur Verfügung gestellt hatten, leiteten die Partien souverän und blieben auch in den wenigen hitzigen Phasen ruhig.
Es stellte sich rasch heraus, dass die Jusos gegen die Konkurrenz fußballerisch nicht mithalten konnten. Nach dem zweiten verlorenen Spiel waren sich die Kicker mit Galgenhumor einig: „Besser so. Es sieht immer schlecht aus, wenn der Veranstalter sein eigenes Turnier gewinnt.“
Die Mannschaften wurden vor den Spielen in drei Gruppen aufgeteilt. Die Spielzeit betrug einmal acht Minuten. Gerd Kirchhoff, 1. Vorsitzender des 1. FC Klausen, plante schon einmal vor: „Sollte nichts dramatisches geschehen, wird das Endspiel gegen 18:45 Uhr stattfinden.“
Die Turniersieger: Der Elite FC. Foto: Peter Klohs
Und so kam es dann auch. Im Finale standen sich Elite FC vom Rögy und die private Mannschaft von FDM gegenüber. Das Team vom Röntgen-Gymnasium gewann das spannende und spielerisch starke Endspiel im Siebenmeterschießen. Gerd Kirchhoff war mit dem Verlauf des Turniers sehr zufrieden und lobte die Fairness aller Spieler sowie die Leistung der Schiedsrichter besonders.
„Eis für alle von Belfi!“ Foto: Peter Klohs
Als vorläufig ermittelter Betrag, der den neuankommenden Geflüchteten in Remscheid zu Gute kommt, standen Euro 932,97 zu Buche, die vom 1. FC Klausen auf 1000 Euro aufgerundet wurden. Wie Daniel Pilz abschließend erklärte, würde man sehr genau darüber nachdenken, dieses Turnier auch in den Folgejahren durchzuführen. Er kann sich das sehr gut vorstellen.
Impressionen vom Turnier
Gerd Kirchhoff schaut skeptisch, weil er seinen Kaffeebecher in der Hand hält und ihn daher gerade mal nicht suchen muss. Foto: Antonio ScarpinoGute Laune am Grillstand. Foto: Antonio ScarpinoZwei F-Jugenden in vollem Einsatz. Foto: Philip Schulze / instagram.com/da.unterkraehe/Catering von Jugendart und Jusos. Foto: Philip Schulze / instagram.com/da.unterkraehe/Sascha von Gerishem und Daniel Pilz gehören zu den Köpfen von RS-Love. Foto: Peter KlohsDie Remscheider Jusos machten nicht nur auf der Bank eine gute Figur. Foto: Philip Schulze / instagram.com/da.unterkraeheFoto: Philip Schulze / instagram.com/da.unterkraeheFoto: Philip Schulze / instagram.com/da.unterkraeheFoto: Philip Schulze / instagram.com/da.unterkraeheFoto: Philip Schulze / instagram.com/da.unterkraeheFoto: Philip Schulze / instagram.com/da.unterkraeheElen Albrink, Burhan Türken und Sofia Rodriguez. Foto: Antonio ScarpinoDie Würde des Menschen ins unantastbar. Foto: Antonio ScarpinoJugendrat und Jusos buken Waffeln. Foto: Antonio ScarpinoDr. Stephanie Bluth, Sebastian Thiel und Antonio Scarpino. Selfie: Antonio ScarpinoCharity Fußball von den Jusos Remscheid und dem 1. FC Klausen für Remscheid.LOVE. Foto: Antonio ScarpinoHinter der Popcornmaschine von Muteinander steht Sascha von Gerishem. Foto: Antonio ScarpinoDas Cateringteam im Aquarium. Foto: Antonio ScarpinoMichael Büddicker von der SPD Remscheid fachsimpelt mit Gerd Kirchhoff, dem 1. Vorsitzenden vom 1. FC Klausen. Foto: Antonio Scarpino
Fernsehbeitrag vom Remscheider Stadtfernsehen rs1.tv