Das Auswärtsspiel des IGR-Bundesligateams der Herren gegen die SG Eldagser Falcons am 24. Oktober fällt aus, das gegnerische Team hat zur Zeit kein einsatzbereites Team zur Verfügung. Das Spiel der IGR-Bundesligistinnen gegen den SC Bison Calenberg findet wie geplant in der Sporthalle der Grundschule Eldagsen statt. Anpfiff am 24. Oktober 2020 ist um 17 Uhr.
Sylvia Tarhan studiert die Lieder zum Weltgebetstag mit dem Singkreis ein. Die Proben des Singkreises im Gemeindehaus Hardtstraße sind für den 18. Februar und 3. März um 18 Uhr geöffnet für Interessentinnen.
Herzliche Einladung an alle Frauen, die beim Projekt Weltgebetstag mitmachen möchten.
Musik von großer Emotionalität: CD-Vorstellung von Johannes und Hae Min Geßner in der Lenneper Stadtkirche.
Sonntagabend in der Lenneper Stadtkirche. Draußen tobt sich das Orkantief Sabine aus und hält wohl einige potentielle Besucher vom Gang durch die Lenneper Altstadt ab. Johannes und Hae Min Geßner, beide in traditionellen koreanischen Gewändern gekleidet, erwarten zu ihrem CD-Release-Konzert dennoch einige Gäste.
Dreißig werden es sein, die den von Johannes Geßner komponierten und von Hae Min gesungenen acht Liedern zuhören mögen.
Geschichte und Geschichten
Acht Lieder sang Hae Min Geßner in der Lenneper Stadtkirche. Foto: Peter Klohs
„Korea“, so der Kreiskantor vor dem Konzert, „ist 1917 von Japan eingenommen worden. Erst zum Ende des 2. Weltkrieges wurde das Land wieder befreit. Zahlreiche koreanische Dichter haben sich mit dieser unseligen Zeit, die von der Unterdrückung des koreanischen Volkes und deren Kultur geprägt war, auseinander gesetzt und darüber geschrieben. Ich habe versucht, diese Worte mit meiner Tonsprache zu unterstützen. Natürlich möchte ich auch die Texte der koreanischen Dichter besser bekannt machen.“
In der Tat sind die Namen der Poeten in Europa weitgehend unbekannt: Shim Hun, Yun Dong-Ju oder die junge Frau Yu Gwan-Sun sind nur einige Beispiele. Besonders letztere hat einige beklemmende Zeugnisse in Worte gefasst, traurig und dennoch gefasst, mitunter hart am Rand des Erträglichen. Die Zeit unter der japanischen Herrschaft muss grausam gewesen sein.
Die Form und die Sprache der koreanischen Gedichte sind für Europäer schwer zugänglich. Johannes Geßners Kenntnisse der koreanischen Sprache haben ihm bei der Übersetzung sicher gute Dienste geleistet. Die Arbeit an den Kompositionen haben ein Jahr angedauert, aber diese Zeit war keineswegs vertan: Die Musik ist groß!
Große Musik und große Stimme
Johannes Geßner am Piano, dazu die unglaubliche Stimme von Hae Min Geßner. Foto: Peter Klohs
Wie die zu Grunde gelegten Worte sind die Töne tiefsinnig, melancholisch, voller tiefer Trauer um Menschen und Heimat, voller Liebe für die Heimat und Menschen, emotional, sensibel, empathisch. Die Tonsprache ist durchweg tonal. Schubladen sind für diese Musik entbehrlich, sie würden nicht passen. Kunstlieder erklingen, halb mit koreanischen Tönen duchzogen, halb europäisch, von der modernen Klassik geprägt. Hier hat der Kreiskantor ein Glockengeläut eingearbeitet, dort den Klang und den Rhythmus einer Trommel, an anderen Stellen die koreanische Nationalhymne oder ein Volkslied. Alleine die ins Deutsche übertragenden Titel der Lieder lassen zuweilen einen Schauder zurück: „Das Schweigen der Geliebten“, „Letzter Wille“ (vielleicht das bewegendste Dokument der sehr jung verstorbenen Dichterin Yu Gwan-Sun), „Die Augen schließen“. Zuletzt genanntes ist auch das letzte Lied im Zyklus und klingt wie ein Wiegenlied. Die Neo-Klassik ist nicht weit.
Einige Male zeigt Hae Min Geßner Emotionen, immerhin singt sie über schwere Zeiten in ihrem Heimatland. Foto: Peter Klohs
Hae Min Geßner hat eine unglaubliche Stimme zwischen Zärtlichkeit und unbändiger Kraft, leuchtend, stark und sensibel zur gleichen Zeit. Auch die schwierigsten Oktavsprünge meistert sie scheinbar leichterhand. Einige Male zeigt sie Emotionen, was verständlich ist, immerhin singt sie über schwere Zeiten in ihrem Heimatland.
Die Schwierigkeiten und die Möglichkeiten der Kompositionen dieser acht Lieder haben sich am besten Punkt getroffen. Große Musik für Piano und Stimme, ein Fest für jedes neugieriges Ohrenpaar.
Die Natur-Schule Grund bietet im März wieder Schnittkurse für die heimischen Obstbäume an.
Wie immer zu Jahresbeginn bietet die Natur-Schule Grund einen mehrteiligen Obstbaum-Schnittkurs an. Für gesundes Wachstum der Obstbäume und eine hohe Ertragsleistung ist die richtige, regelmäßige Pflege unerlässlich. In den ersten zehn Standjahren sollte durch jährlichen Schnitt ein stabiles Kronengerüst aufgebaut werden. Weitere Pflegeschnitte im Abstand von drei bis fünf Jahren wirken sich auf Ertrag und Fruchtqualität aus.
Das Praxisseminar der Natur-Schule Grund mit Obstbaum-Praktiker Detlef Regulski bietet die hierfür nötigen Informationen und Hilfestellungen. Detlef Regulski erläutert die geeigneten Werkzeuge und die für die einzelnen Obstarten unterschiedlichen Schnitt-Methoden.
Mehrteiliger Kurs mit Theorie und Praxis
Das Seminar startet mit einem Theorie-Teil am Freitag, 6. März 2020, um 19.30 Uhr. Am nächsten Tag, Samstag, 7. März, geht es ab 14 Uhr um die Praxis der Jungbaumpflege,
und eine Woche später, Samstag, 14. März, folgt ab 14 Uhr die Praxis des Altbaumschnitts.
Ort der Theorie-Veranstaltung ist die Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13, in Remscheid-Grund. Ort der beiden Praxis-Termine ist die Obstwiese der Katholischen Kirchengemeinde in Remscheid-Lüttringhausen, Richard-Pick-Straße 7.
Anmeldung erfoderlich
Als Ganzes gebucht kostet die Teilnahme an allen drei Kursen 35 Euro. Es ist aber auch möglich, einzelne Kursteile zu buchen. Dann beträgt der Einzelpreis für die Praxisteile jeweils 14 Euro, für den Theorieteil 12 Euro.
Wegen begrenzter Teilnehmerzahlen ist eine Anmeldung unbedingt erforderlich.
Anmeldungen nimmt die Natur-Schule Grund ab sofort entgegen: 02191 3748239 oder info@natur-schule-grund.de.
Die Turniertanzgruppe „Thrive“ der Lenneper Turngemeinde hat am bei den Bergischen Tanztagen in Hückeswagen am vergangenen Wochenende den 2. Platz belegt.
Die ambitionierte Tanz-Formation „Thrive“ der LTG hat unter der Leitung von Monique Rosa mit einer Choreo zum Cardi B Remix an den Bergischen Tanztagen in Hückeswagen teilgenommen. Für die jungen Tänzerinnen sprang dabei in der Juniorengruppe „Hip Hop & Streetdance“ ein hervorragender zweiter Platz heraus.
Stolz und Dankbarkeit
Pokal und Urkunde für die erfolgreichen Tänzerinnen von „Thrive“ der Lenneper Turngemeinde. Foto: LTG
Durch das Unwetter Sabine war es nicht allen Tanzgruppen möglich zur Veranstaltung anzureisen, doch ungeachtet dessen konnten die Lenneperinnen mit ihrer Leistung überzeugen. Ohnehin steht besonder der Spaß bei allen im Vordergrund. Der Vorstand der Lenneper Turngemeinde hat den Tanzsportlerinnen herzlich zu Ihrem Erfolg gratuliert.
Die Tänzerinnen von „Thrive“ bedanken sich wiederum herzlich bei der LTG, die für unzählige Zusatztrainings die Sporthallen zur Verfügung gestellt haben und es auch sonst nicht an Unterstützung oder Vertrauen mangeln ließen. Tanztrainerin Monique Rosa dankt ihrem Team: „Es war wie immer ein wundervoller Tag mit Euch!“
Die nächsten Auftritte
Die Tänzerinnen freuen sich jetzt auf die nächsten anstehenden Auftritte und Turniere. Dazu zählt ein Auftritt am 8. März bei der Sportlerehrung im Teo Otto Theater in Remscheid und die Duisburger Tanztage am Samstag, 14. März 2020. Außerdem sind sie am Samstag, 23. Mai 2020 beim Tanzfestival „Bergischer Löwe“ in Wuppertal vertreten. Die Tänzerinnen freuen sich schon auf die weiteren Auftritte und Herausforderungen.
Konzert von Philipp Hoferichter und Oliver Drechsel in der katholischen Kirche Heilig Kreuz in Lüttringhausen.
Schon des Öfteren durfte ich Aufführungen der „Winterreise“ beiwohnen, jenem Liederzyklus von Franz Schubert, den dieser kurz vor seinem Tode komponierte. Ich hörte den formidablen Remscheider Sänger Hans-Arthur Falkenrath (Bass) im Lüttringhauser Rathaus (Das „Nun merk‘ ich erst, wie müd ich bin“ hat mich in seiner morbiden Intensität für drei Tage außer Gefecht gesetzt), hörte erst vor Kurzen den Elberfelder Kammerchor mit dem Bariton Konstatin Paganetti und lauschte nun, am Abend des 8. Februar, dem Tenor Philipp Hoferichter. Konzertpianist Oliver Drechsel begleitete den in Essen geborenen Sänger.
Keine Musik für Depressive. Oder vielleicht doch?
Hoferichter verfügt über einen strahlenden, mächtigen Tenor, aber auch durch diese hell scheinende Stimme wird die Musik nicht lichter. Sie bleibt verschattet, im Dunkel, wie gemacht für trübe Herbsttage, wenn man nicht weiß, wohin mit sich. „Der Lindenbaum“ (Am Brunnen vor dem Tore) ist da noch einer der seltenen neutralen Momente. Der Großteil der 24 Lieder ist düster bis zur Unheimlichkeit. Man höre nur einmal „Die Krähe“ oder „Rast“ oder „Irrlicht“ oder „Die Nebensonnen“. Da kann es dem sensiblen Hörer schon einmal anders werden.
Pianist Oliver Drechsel und Tenor Philipp Hoferichter. Foto: Peter Klohs
Pianist Drechsel gestaltet gerade den Lindenbaum extrem langsam, was sehr ungewohnt klingt, fast so, als bliebe der Baum in der Schwebe und wäre wurzellos. Entrückte Lieder wie „Einsamkeit“ oder „Täuschung“ stehen neben eindeutig von der Nähe des Todes gekennzeichneten Tönen („Gefror’ne Tränen“, „Der greise Kopf“). Keine Musik für Depressive. Oder vielleicht doch?
Die Winterreise dauert lang, 90 Minuten sind normal, eine Pause nach der Hälfte der Lieder ist wünschenswert und wird zumeist gewährt. Da kann man mal kurz den Auftrittsort verlassen und sich draußen den Kopf freipusten lassen.
Dunkle Stimmung bringt Klarheit
Und trotzdem hat Schuberts Liederzyklus etwas. Die dunkle Stimmung sorgt für Klarheit, mahnt das Wesentliche an und rührt an großen Fragen. Nicht umsonst haben beinahe alle großen Sänger und Sängerinnen sich an der Winterreise abgearbeitet, wenngleich der Liederzyklus als große Herausforderung für Stimme und Piano angesehen werden muss. Schuberts Freunde schätzten die Lieder zu Anfang des 19. Jahrhunderts gleichwohl wenig.
Pianist Oliver Drechsel und Tenor Philipp Hoferichter. Foto: Peter Klohs
Tenor Philipp Hoferichter und Pianist Oliver Drechsel konzertierten auf jeden Fall technisch auf hohem Niveau. Das leider nicht sehr zahlreich erschienene Publikum dankte dem Duo mit langem Applaus.
Im NaturTreff am Nachmittag in der Natur-Schule Grund stehen am 14. Februar 2020 die Knospen unserer Gehölze auf dem Plan.
Bäume und Sträucher Mitteleuropas sind vielfach laubabwerfend und im Winter „kahl“. Jeder Baum, auch die Immergrünen und die Nadelbäume, aber benötigt am richtigen Ort Knospen, an denen sich neue Blätter entwickeln. Diesen Knospen unserer Gehölze widmet sich der NaturTreff, der am Freitag, 14. Februar 2020, um 15 Uhr in der Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13, in Remscheid-Grund stattfinden wird.
Der NaturTreff am Nachmittag richtet sich in erster Linie an Damen und Herren im Alter 50+, aber natürlich sind auch jüngere Teilnehmer*innen herzlich willkommen. Die Teilnahme an der rund zweistündigen Veranstaltung kostet pro Person 6 Euro.
Aufgrund einer Personalversammlung schließt das Kundencenter Alleestraße 76 – 88 der Stadtsparkasse Remscheid am Mittwoch, 12. Februar 2020, bereits um 16.30 Uhr. Die Selbstbedienungsbereiche sind wie gewohnt geöffnet. Auch das Kundenservicecenter steht unter der Telefonnummer 0 21 91/16-60 zur Verfügung.
Die Stadtsparkasse Remscheid bittet um Verständnis für die Einschränkungen. Am Donnerstag, 13. Februar, sind alle Kundenbetreuenden wie gewohnt für die Kundinnen und Kunden der Sparkasse zur Stelle.
Die Technischen Betriebe Remscheid sind seit heute Morgen normal unterwegs, um die für heute vorgesehenen Touren gemäß Abfuhrkalender abzufahren! Auch der Sperrmüll wird wie angemeldet abgeholt.
Sollte Sturmtief „Sabine“ wider Erwarten im Laufe des Tages ihre Windkraft gefährlich verstärken, behalten sich die Technischen Betriebe zum Mitarbeiterschutz allerdings kurzfristige Änderungen vor!
Bewerbungsverfahren für das Freiwillige Ökologische Jahr startet in dieser Woche.
„Ich mache das FÖJ, weil es mir Spaß macht, draußen zu arbeiten, und weil ich hier meine ökologischen Kenntnisse erweitern kann.“ Die Freiwilligen im Ökologischen Jahr (FÖJ) in der Natur-Schule Grund versorgen u.a. die Hühner in der Natur-Schule und sind für Planung, Pflege und Pflanzungen im Garten und der Außenanlage verantwortlich. Im Winterhalbjahr erstellen sie z.B. umweltpädagogische Materialien, die in den Veranstaltungen der Natur-Schule Anwendung finden. Im Frühjahr jäten sie Wildkräuter und säen Salat, Kräuter und Gemüse, pflegen die Staudenbeete und sind bei Wind und Wetter draußen aktiv.
Einblick und Orientierung
Das Freiwillige Ökologische Jahr bietet Einblicke in ökologische Berufsfelder und hilft bei der beruflichen Orientierung. Es bietet jungen Menschen zwischen 16 und 27 Jahren die Gelegenheit, sich konkret für die Umwelt und für andere Menschen einzusetzen und dabei ihre Kenntnisse über Nachhaltigkeit, Klima- und Umweltschutz zu verbessern. Denn zum FÖJ gehört u.a. die Teilnahme an fünf jeweils fünftägigen Seminaren, an Praktika und vielem mehr.
Auch ab dem kommenden August sollen wieder engagierte Freiwillige ihr FÖJ in der Natur-Schule leisten. Ab dem 15. Februar 2020 können sich Interessierte direkt oder über die online-Bewerbung beim LVR bei der Natur-Schule Grund in Remscheid für das FÖJ 2020/2021 bewerben, das vom 1. August dieses Jahres bis Ende Juli 2021 dauern wird.
Die Bewerber*innen sollten sich dazu auf der Internetseite des Landschaftsverbandes Rheinland, der hier zuständigen FÖJ-Zentralstelle, unter www.foej.lvr.de über das FÖJ informieren und mit den dort verfügbaren Formularen direkt bei den Einsatzstellen bewerben, also z. B. bei der Natur-Schule Grund. Ausdrücklich erwünscht ist eine online-Bewerbung auf https://foej-bewerbung.lvr.de/ für die Einsatzstelle „Natur-Schule Grund“, doch ist auch weiterhin eine Bewerbung per Post möglich, die dann aber direkt an die Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13, in 42855 Remscheid gerichtet werden muss.
Jörg Liesendahl, Pädagogischer Leiter der Natur-Schule: „Wir laden alle ein, die nach der Schule eine berufliche Orientierung vor allem in ökologischen Berufsfeldern suchen, sich für das FÖJ in der Natur-Schule zu bewerben.“
Die Feuerwehr Remscheid ist auf auf das Orkantief „Sabine“ vorbereitet. Durch Alarmierung der Freiwachen wurde die diensthabende Wachabteilung der Berufsfeuerwehr um 31 Feuerwehrmänner verstärkt.
Der Führungsstab der Feuerwehr wurde einberufen, Notrufannahmeplätze sind aktiviert und das Leitstellenpersonal, sowie die Ausrückenden Kräfte wurden massiv verstärkt.
Mit Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehren und THW
Die Freiwillige Feuerwehr unterstützt mit 140 Feuerwehrfrauen und -männern und haben in Ihren Gerätehäusern Einsatzbereitschaft hergestellt. Des Weiteren wurde das THW frühzeitig in Rufbereitschaft versetzt.
Das Deutsche Rote Kreuz und die Johanniter Unfallhilfe stellen zusätzliche Rettungswagen zur Verfügung und bereiten sich auf die Versorgung von 200 Einsatzkräften vor.
Die Vorbereitungen waren gegen 14 Uhr abgeschlossen.
Zur Zeit geht die Feuerwehr davon aus, dass die erhöhte Alarmbereitschaft bis um 08 Uhr des Folgetages aufrecht erhalten bleiben muss.
Das Krisenteam der Stadt Remscheid hat soeben aufgrund der aktuellsten Informationen des Deutschen Wetterdienstes und der damit einhergehenden Gefährdungseinschätzung durch die Feuerwehr Remscheid entschieden, dass eine sichere Erreichbarkeit von Schulen und Kindertageseinrichtungen am morgigen Montag nicht mehr garantiert werden kann.
Im Einzelnen hat dies folgende Auswirkungen:
Schulen
An den städtischen Schulen wird am Montag, 10. Februar, kein Unterricht stattfinden. Schülerinnen und Schüler müssen nicht zur Schule kommen. Für Schülerinnen und Schüler die dennoch die Schulen erreichen sollten, ist eine Betreuung sichergestellt. Sie werden nicht vor verschlossenen Türen stehen. Eltern, die dieses Angebot nutzen wollen oder weitere Informationen hierzu benötigen, müssen sich dazu mit der jeweiligen Schule in Verbindung setzen. Im Zusammenhang mit der getroffenen Entscheidung wird auf die geltende Rechtslage verwiesen, die beim Bildungsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen nachzulesen ist.
Am Dienstag, 11. Februar, wird der Unterricht voraussichtlich wieder stattfinden.
Kindertagesstätten
Auch die städtischen Kindertagesstätten bleiben am Montag, 10. Februar, geschlossen. Ein Notdienst ist sichergestellt. Der Kitabetrieb wird voraussichtlich am 11. Februar wieder aufgenommen. Bei Kindertagesstätten, die sich nicht in städtischer Trägerschaft befinden, müssen sich die Eltern mit den jeweiligen Trägern Verbindung setzen. Den freien Trägern wird seitens der Stadt Remscheid empfohlen, sich der städtischen Entscheidung anzuschließen.
Schulleitungen, Lehrerinnen und Lehrer sowie das Personal der städtischen Kindertagesstätten befinden sich im Dienst – mit der dringenden Bitte, dabei gut auf die eigene Sicherheit zu achten.
Sportanlagen
Alle städtischen Außensportanlagen und auch alle städtischen Sporthallen sind für den gesamten Montag geschlossen.
Wälder, Park- und Friedhofsanlagen
Wegen des Sturms sollte dringend auf einen Besuch der Wälder, Parks, Friedhöfe und Grünanlagen verzichtet werden. Es besteht die Gefahr, dass Äste brechen oder Bäume umstürzen.
Die Feuerwehr empfiehlt den Bürgerinnen und Bürgern, sich während des Sturms nicht im Freien aufzuhalten.