Verjüngter Vorstand bei Remscheid Tolerant

Bei der Jahreshauptversammlung von Remscheid Tolerant standen turnusgemäße Neuwahlen für den Vorstand an. Der Altersdurchschnitt ist gesunken.

Mehr als die Hälfte der Vereinsmitglieder von Remscheid Tolerant erschienen zur Jahreshauptversammlung, die beim Vereinsmitglied Caritas in Remscheid stattfand. Die Highlights des letzten Jahres wurden erläutert. Dazu gehörten etwa die Internationalen Wochen gegen Rassismus, ein Infostand am Tag der Arbeit, die Teilnahme am 2. Lüttringhauser Bahnhofsfest „Heimatbunt“ mit Infostand und Teilnahme an der Podiumsdiskussion, der Protest gegen den AfD-Bürgerdialog in Radevormwald und die Teilnahme am Ideellen Lenneper Weihnachtsmarkt in Lennep mit einem Doppelstand mit der Aktion Muteinander.

Nach den Berichten von Kassierer Hans Lothar Schiffer und den Kassenprüfern Arthur Herzog und Fritz Beinersdorf, wurde der Vorstand durch die Mitglieder entlastet.

Vorstandswahlen und Vorschau

Bei den anschließenden Vorstandswahlen galt es jede Position neu zu wählen. Vorsitzende Anne Marie Faßbender wurde in ihrem Amt bestätigt und wird dem Verein zwei weitere Jahre vorsitzen. Der bisherige stellvertretende Vorsitzende, Martin Sternkopf, stellte sich nicht erneut zur Wahl. Um eine Verjüngung im Vorstand voranzutreiben, schlug er Sascha von Gerishem als neuen Stellvertreter vor. Die Wahlberechtigten folgten dem Vorschlag, von Gerishem nahm die Wahl an. Auch Hans Lothar Schiffer wurde als Kassierer im Amt bestätigt. In Abwesenheit wurde Kerstin Becklas wieder zu Schriftführerin gewählt. Der Posten der stellvertretenden Schriftführung bleibt derzeit vakant.

Auch in diesem Jahr organisiert Remscheid Tolerant die Internationalen Wochen gegen Rassismus in Remscheid. Vom 13. März bis 14. April finden insgesamt 14 verschiedene Veranstaltungen in ganz Remscheid statt, die sich mit den Themen Rassismus, Hass und Erinnerung auseinandersetzen. Ermöglicht wird diese große Fülle an Veranstaltungen durch engagierte Kooperationspartner aus Politik, dem sozialen Bereich und der Gesellschaft.

Live-Musik, Essen und freier Eintritt

Als Auftaktveranstaltung gibt es am 13. März 2020 ab 15 Uhr eine Ideen-Messe im Vaßbendersaal mit der Stadtkirche als Mitveranstalter. Bei Livemusik von Horst Wegener und Jochen Wingsch aka Papa Jo’s One Man Acoustic Jam und einem fairen Buffet in Kooperation mit dem Lüttringhauser Flair-Weltladen, bietet Remscheid Tolerant die Möglichkeit viele Projekte, Vereine und Aktionsbündnisse aus Remscheid in ungezwungener Atmosphäre kennenzulernen. Der Eintritt ist frei.

Mann in Lennep überfallen

Zwei unbekannte Täter überfielen gestern Abend, 19. Februar 2020 gegen 22.50 Uhr, einen Passanten auf der Wallstraße in Remscheid-Lennep.

Die Männer forderten unter Vorhalt eines Messers von dem 42-Jährigen die Herausgabe seines Bargelds. Dieser händigte daraufhin geringe Mengen Bargeld aus. Anschließend flohen die Unbekannten über die Wallstraße in Richtung Norden.

Die Räuber waren beide etwa 20 Jahre alt, 180 Zentimeter groß und mit dunklen Kapuzenpullovern bekleidet. Einer von ihnen trug eine Brille mit schwarzem Gestell.

Zeugen gesucht

Die Polizei sucht Zeugen. Diese können sich unter der Rufnummer 0202/284-0 mit der Kriminalpolizei in Verbindung setzen. (weit)

Jusos Remscheid: Erfolgreiche Vorstandswahlen

Auf der Jahreshauptversammlung des SPD-Nachwuchses wählten die Jusos Remscheid einen neuen Vorstand – Burhan Türken im Amt bestätigt.

Bei einer gut besuchten Mitgliederversammlung am 16.  Februar 2020 wählten die Jungsozialistinnen und Jungsozialisten in der Remscheider SPD am vergangenen Sonntag einen neuen Vorstand. Als Vorsitzenden bestätigten die Mitglieder der SPD-Jugendorganisation den 27-jährigen Politikwissenschaftler und Ökonomen Burhan Türken. Ihm zur Seite steht die 26-jährige Industriekauffrau Katharina Janotta, die seit 2014 auch der Bezirksvertretung Lennep angehört. Der 25-jährige Philosophiestudent Jeremias Düring, der 22-jährige Werksstudent Tobias Niebergall und der 18-jährige Abiturient Daniel Pilz komplettieren das Vorstandsquintett.

Neues „Wir-Gefühl“ bei den Jusos

„Die Stimmung auf der Versammlung spiegelte die erfolgreiche Arbeit des vergangenen Jahres wider. Wir haben bei den Jusos ein neues „Wir-Gefühl“ geschaffen, wodurch die gemeinsame politische Arbeit den Beteiligten wieder Spaß macht“, so der in seinem Amt bestätigte Vorsitzende der Remscheider Jusos Burhan Türken.

In den vergangenen Monaten habe man begonnen, neue Ideen in die Tat umzusetzen. Ziel sei es, stärker in der Öffentlichkeit präsent zu sein und an konkreten Projekten zu arbeiten. Als erstes steht eine dreiteilige Schulungsreihe für Senioren im Umgang mit Smartphone und Laptop an, welche an drei Wochenenden im März stattfinden wird (am 15. März um 14.30 Uhr bei der AWO in Lennep (Am Mollplatz 3), am 21. März um 14.30 Uhr im Café Lichtblick in Lüttringhausen (Gertenbachstraße 2) und am 29. März um 14.30 Uhr in der SPD-Geschäftsstelle (Elberfelder Straße 39) in der Innenstadt).

Ferner werde man bei den Internationalen Wochen gegen Rassismus gemeinsam mit der Arbeiterwohlfahrt und der Caritas am 4. April in der Sporthalle Neuenkamp ein Hallenfußballturnier gegen rechts machen. Auch die traditionelle Osteiersuche am Ostersamstag um 11 Uhr im Stadtpark wird wieder stattfinden.

„Wir werden in diesem Jahr neue Wege gehen und arbeiten u.a. an einem E-Sports-Event für Remscheid. Dieses Projekt steht stellvertretend für unsere neue Leitlinie, gezielt neue Ideen und neue Wege zu gehen“, so Türken. Hierzu zähle unter anderem der Aufbau eines Medienraumes, um professioneller mit den sozialen Netzwerken umgehen zu können.

Mitmachen? Dinge bewegen?

Wer sich für die Jusos interessiert, kann sich unter jusos.remscheid@gmail.com melden. Bei den Jusos können Interessierte ab dem 14. Lebensjahr mitwirken. Eine SPD-Mitgliedschaft ist nicht zwingend erforderlich.

Schülervertretung des GBG diskutierte mit Sven Wolf

Schon länger angedacht war ein Gespräch der Schülervertreterinnen und Schülervertreter des Gertrud-Bäumer-Gymnasiums mit dem Landtagsabgeordneten Sven Wolf. Im Rahmen einer Düsseldorf-Exkursion nutzen die rund 30 Schülerinnen und Schüler mit Schulsprecherin Aliya Queiser und Schulsprecher Luca Vetter sowie den Lehrkräften Susanne Eickhoff, Dimitri Hieronimus und Sebastian Laule nun kurzfristig die Gelegenheit zum Besuch des Landtags Nordrhein-Westfalen am 7. Februar.

Am Beginn des Gesprächs standen Fragen, wie man dazu kommt, Abgeordneter zu werden und wie im Landtag gearbeitet wird. Dann nahm das Thema Demokratie und Regierungsbildung wegen der Vorgänge in Thüringen einen großen Raum in der Diskussion ein. Die Schüler wollten die persönliche Meinung des Abgeordneten hören.

Faschismus? „Dazu darf es nie wieder in Deutschland kommen.“

„Ich befand mich grad auf dem Rückweg von einem Polizeikongress, als ich die Meldungen am Mittwoch gesehen habe“, erzählte Sven Wolf. „Ich war entsetzt und habe eine geraume Zeit darüber nachgedacht, was es für mich persönlich bedeuten würde, wenn sich eine Entwicklung wie zur Zeit der Übernahme des Faschismus in Deutschland wiederholen würde. Ich habe eine gute Erinnerung an Familienerzählungen und es hat etwas sehr Beklemmendes, sich das zu vergegenwärtigen. Dazu darf es nie wieder in Deutschland kommen. Solche aktuelle Ereignisse haben immer Vorrang und bringen auch schon einmal den Tagesablauf eines Abgeordneten durcheinander“, betonte Sven Wolf.

Das war auch an jenem Freitag der Fall, denn direkt nach dem Gespräch mit den Schülerinnen und Schülern versammelten sich vor dem Landtag Demonstrantinnen und Demonstranten – darunter Gewerkschaften und Kirchen und auch die Landtagsabgeordneten mehrerer Fraktionen.

Fridays for Future: Schüler*innen haken nach

Wichtig war es den Schülerinnen und Schülern, zu wissen, was mit den Forderungen der Initiative „Fridays for future“ passiert. „Am Anfang war das überall Thema, aber jetzt hört man nichts mehr davon. Passiert da denn was?“, wollten die Jugendlichen wissen.

„Das ist in vielen Ausschüssen des Stadtrats beraten worden“, berichtete Sven Wolf. „Die 10 Punkte sind ein gutes Vorbild für andere Städte und Gemeinden, weil sie nicht nur abstrakte Zielbeschreibung sind, sondern sehr konkret. Und sie umfassen sogar Punkte, die statt von der Stadtverwaltung zum Beispiel von den Eltern beizutragen sind – Stichwort: Eltern-Taxis. Bei manchen Punkten wie den Wasserspendern, erschließt sich mir selbst nicht, warum das so eine lange Diskussion ist. Oft geht es darum, die Kosten in den städtischen Haushalt einzuplanen oder in zukünftigen Ausschreibungen zu berücksichtigen.“

Der Abgeordnete berichtete, was zu einzelnen Punkten von der Stadtverwaltung an den Stadtrat zurückgemeldet wurde, und gab einen Überblick über die Umweltpolitik des Landes Nordrhein-Westfalen, das sich im Jahr 2011 im Dialog mit vielen Beteiligten auf den Weg gemacht hatte, um das erste Klimaschutzgesetz eines Bundeslandes im Jahr 2013 zu verabschieden.

Wegen großer Nachfrage: Wiederholung vom Kräuterworkshop für Grippe und Erkältung

In die Monate Februar und März fallen die meisten Grippe- und Erkältungserkrankungen. Viele Antibiotika-Präparate haben heutzutage ihre Wirksamkeit verloren.

Doch hier hilft ein Kräuter-Seminar in der Natur-Schule Grund: Frische oder auch getrocknete Kräuter können nämlich auf vielfache Weise helfen. Besonders vorteilhaft ist, wenn wir im Vorjahr Vorräte anlegen konnten. Großartige Helfer gibt es auch unter den ätherischen Ölen. Diese lernen die Teilnehmenden des Workshops mit Kräuterfachfrau Christel Heuer kennen.

Eigenes Bronchialbalsam herstellen

Im praktischen Teil des Workshops mischen die Teilnehmenden ein Nasen-Öl für die „gestresste“ Schnupfennase und einen Bronchialbalsam zum Einreiben.

Der Workshop findet am Montag, 2. März 2020, um 19.30 Uhr in der Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13, in 42855 Remscheid-Grund statt. Die Teilnahme kostet 12 Euro zuzüglich einer Materialkostenumlage in Höhe von 4 bis 6 Euro.

Wegen Teilnehmerbegrenzung ist eine Anmeldung bis spätestens Donnerstag, 27. Februar 2020, unbedingt erforderlich: 02191 3748239 oder info@natur-schule-grund.de

Probleme mit den Individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL)

Presseinformation der Stadt Remscheid: Vortrag im Seniorenbüro.

Zum Thema „Probleme mit den Individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL)“ findet im Seniorenbüro der Stadt Remscheid, Markt 13, am 17. Februar 2020 um 17.30 Uhr ein Vortrag statt. Referentin ist Sabine Wolter, Regionalleiterin der Verbraucherzentrale in Düsseldorf.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen statt.

Neues Jugendchorprojekt

Neues Jugendchorprojekt in Lennep unter Leitung von Johannes und Hae Min Geßner beginnt.

Wer sich als Jugendliche*r nicht gleich langfristig an einen Chor oder einen Gesangsverein binden möchte, sondern vielleicht auch erst das Singen in einer Gruppe kennenlernen möchte, ist bei Chorprojekten gut aufgehoben.

Mamma Mia zum Muttertag

Das diesjährige Jugendchorprojekt für Jugendliche ab 12 Jahren in Lennep läuft unter dem Titel „Mamma Mia“. Mit Titeln wie dem namensgebenden „Mamma Mia“, aber auch „Bohemian Rhapsody“, „Father and Son“, „Because of you“ und vielen weiteren Titeln werden verschiedene Titel eingeübt, die sich thematisch um den Muttertag drehen. Denn am Muttertag, 10. Mai 2020, soll das Konzert in der Lenneper Stadtkirche stattfinden.

Bereits morgens werden Teile des Programms im Rahmen der Konfirmation im Gottedienst vorgetragen. Das eigentliche Konzert folgt dann abends.

Proben und Anmeldung

Die Proben dazu erstrecken sich als Projekt über fünf Wochenden, beginnend mit dem 17. April. Hae Min Geßner übernimmt erneut das Vocal Coaching. Die Proben würden dann jeweils Freitag abends um 17 Uhr, samstags um 11 Uhr und sonntags um 14 Uhr beginnen. Die Teilnahmegebühr beträgt einmalig 20 Euro.

Die Anmeldung ist über Johannes Geßner möglich, Telefon: 02191 – 5 60 83 10 oder an johannes-gessner@ekir.de

picobello: Anmelden für den 13. Bergischen Müllsammeltag

Auch in diesem Jahr heißt es wieder: Remscheid wird „picobello“. Der 13. Bergische Müllsammeltag findet am 28. März 2020 statt.

Bei der gemeinschaftlichen Putz- und Aufräumaktion, die in diesem Jahr bereits in die 13. Runde geht, greifen Remscheider Freiwillige gemeinsam zu Handschuhen und Müllbeuteln und säubern ihre Umgebung von allem, was da nicht hingehört. Schulen und Kindertageseinrichtungen können bereits einen Tag vorher – also am 27. März – auf Müllsammeltour gehen.

Die Technischen Betriebe (TBR) sorgen, wie in den Jahren zuvor, für die nötige Logistik, geben Handschuhe und Müllsäcke an die Helfer aus und fahren den gesammelten Müll in Sondertouren ab.

Anmeldung und Kontakt

Wem ein sauberes Remscheid am Herzen liegt und wer Lust dazu hat, sich an der Müllsammelaktion aktiv zu beteiligen, der sollte sich schnell beim Remscheider Stadtmarketing unter stadtmarketing@remscheid.de, Telefon (0 21 91) 16 – 30 78 (nur vormittags), (0 21 91) 16 – 38 98 oder Telefax (0 21 91) 13078 anmelden.

KLANGWERK: Gründung eines Improvisations-Ensembles

Gründung eines Improvisations-Ensembles für Instrumente und Stimmen in Lennep, für alle Altersklassen ab ca. 16 Jahren.

Es war ein wunderbares Erlebnis für alle Beteiligten: Im Workshop „Ein Psalm wird Musik“ im „Andersraum 2020“ wuchsen Menschen, die sich nicht kannten, in Windeseile zu einer kreativen Gruppe zusammen. Über ihre Freude an Musik entwickelten sie eine improvisierte Komposition, die im Taizé-Gottesdienst in St. Bonaventura am 11. Januar aufgeführt wurde.

Aus dieser Erfahrung heraus lädt die Kirchengemeinde St. Bonaventura und Heilig Kreuz alle Interessierten ein, regelmäßig mit anderen unter der Leitung der Musikerin Karola Pasquay zu musizieren. Das Projekt ist offen ist für alle, die Grundkenntnisse mit einem Instrument oder einfach Freude am Singen und Sprechen haben. Auch kleine Rhythmusinstrumente sind willkommen. Für Interessierte ohne eigenes Instrument stehen Gongs und außereuropäische Perkussionsinstrumente bereit.

Nicht technische Fähigkeiten sind Voraussetzung zur Teilnahme, sondern Offenheit für neue Klänge und Neugier auf spannende, gemeinsame spielerische Prozesse.

Termine und Anmeldung

Geplant sind Treffen im monatlichen Rhythmus montags von 19 – 21 Uhr. Das erste Treffen findet statt am Montag, 9. März 2020 im Gemeindehaus Bonaventura, Hackenberger Straße 6a, 42897 Remscheid-Lennep. Das Angebot ist kostenfrei. Eine Anmeldung unter Telefon 0178 4486107 (Andy Dino Iussa) oder karola_pasquay@t-online.de hilft bei der Vorbereitung und Planung.

Zur Künstlerin

Karola Pasquay ist als Flötistin professionell in Alter und in Neuer Musik unterwegs.
Ihr Ensemble „Partita Radicale“ wurde jüngst vom Land NRW mit einem Preis zur Förderung von professionellen und freien Musikensembles ausgezeichnet.

Mit großer Leidenschaft widmet sie sich in Workshops dem Thema Improvisation, mit unterschiedlichen Musikern, Chören und Gruppen.

Weitere Infos: www.karola-pasquay.de

VHS: 1200 Euro für alle – bedingungsloses Grundeinkommen

Samstags in der VHS – Politisches Thema: 1200 Euro für alle! Bedingungsloses Grundeinkommen.

Die soziale Frage stellt sich wieder in Deutschland: Existenzangst, Fremdbestimmtheit, Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes, Angst vor Altersarmut, Gängelung und Demütigung durch Hartz IV, all das bei Millionen von Bürgerinnen und Bürgern. Eine Antwort findet sich in der Idee des bedingungslosen Grundeinkommens, die Dr. Tom Fliege vorstellt. Es schafft Sicherheit und Selbstbestimmtheit und gibt den Menschen Ihre Würde zurück. Es ermöglicht ihnen, ihre Kreativität und Eigeninitiative auszuleben oder nur die Erwerbsarbeit anzunehmen, die sie wirklich wollen.

Denn es ist höchste Zeit, neue Wege für ein menschenwürdiges Auskommen zu finden.

Im Vortrag werden Konzept und Konsequenzen des sogenannten bedingungslosen Grundeinkommens vorgestellt. Im Dialog mit den Teilnehmenden können Fragen, Meinungen und weitere Anregungen diskutiert werden.

Für die Teilnahme an der Kaffeetafel (Beginn: 14 Uhr), die nicht verpflichtend ist, wird am Veranstaltungsort ein Kostenbeitrag von 6 Euro erhoben. Um Anmeldung wird gebeten.

Termin und Informationen

Termin: Samstag, 22. Februar, 15 – 17 Uhr
Ort: VHS-Räume im Ämterhaus, Raum 227 (VHS-Saal), Elberfelder Str. 32, 42853 Remscheid, Entgelt: 4 Euro.

VHS: Wege aus der aktuellen, menschengemachten Umwelt- und Klimakrise

Wenige Slogans haben das Jahr 2019 so geprägt wie die Hauptforderung der jugendlichen Umweltbewegung „Hört auf die Wissenschaft!“. Doch was die Wissenschaft eigentlich sagt, bleibt für weite Teile der Bevölkerung unverständlich.

Simon Wehden, Neuabsolvent des Studienganges Umweltwandel und Management der Universität Oxford, wird in seinen Vorträgen Schlüsselkonzepte vermitteln, mit deren Hilfe die aktuelle Debatte verfolgt und mitgestaltet werden kann. Dabei wird gezielt mit gängigen Fehlinformationen aufgeräumt und es werden neue, spannende Denkansätze aufgezeigt.

Hintergründe verstehen lernen

Im ersten Vortrag des zweiteiligen Seminars stehen das Verständnis des Umweltwandels und der Klimakrise im Vordergrund.

Wie steht es um die Lebens- und Zivilisationsgrundlagen auf diesem Planeten und wie ist es überhaupt dazu gekommen? Warum ist diese Frage wichtig? Wie funktionieren Erdsystemprozesse wie der Treibhauseffekt und die Erderwärmung. Welche Konsequenzen birgt der globale Umweltwandel? Was ist ein Klimabudget und warum braucht es negative Emissionen?

Der zweite Vortrag widmet sich der Frage, wie der Umweltkrise begegnet werden kann. Welche Transformationen sind für einen Umbau der globalen Ordnung hin zur Nachhaltigkeit notwendig? Welche Steuerungsmechanismen existieren für welche Probleme und wie funktionieren sie? Welche Hebel haben Bürgerinnen und Bürger in der Hand und wie sind diese sinnvoll zu bedienen?

Termine und Anmeldung

19. Februar und 11. März 2020, jeweils mittwochs, von 18.15 – 20.30 Uhr, in der Zentralbibliothek, Foyer, Scharffstraße 4 – 6, 42853 Remscheid, entgeltfrei (mit der Bitte um Spende am Tagungsort). Um Anmeldung unter 02191-163491 wird gebeten!

Sonderausstellung FLOTT – Bohrmaschinen der Extraklasse

Die aktuelle Sonderausstellung des Deutschen Werkzeugmuseums heißt ‚FLOTT – Bohrmaschinen der Extraklasse‘ und reflektiert den Zeitraum von 1854 – 2019.

165 Jahre Tradition und noch in Familienbesitz. Grund genug auf die Geschichte der Firma und die Entwicklung der Bohrmaschine zu blicken.

Vom Drillbohrer über Bohrwinden, von der Regulator-Bohrmaschine über elektrische Bohrmaschinen bis zu digital gesteuerten Standbohrmaschinen erstreckt sich die Entwicklungsreihe. Auch heute gibt es keinen Stillstand, sondern ständige Innovationen zeichnen die Firma aus und machen sie zum Technologieführer bei den industriellen Bohrmaschinen. Dabei werden regionale und soziale Verantwortung großgeschrieben und unter dem Leitspruch ‚Made in Remscheid‘ zusammengefasst.

Begleitprogramm zur Ausstellung

Das Poster zur Ausstellung. Poster: Deutsches Werkzeugmuseum
Das Poster zur Ausstellung. Poster: Deutsches Werkzeugmuseum

Als Begleitprogramm zu der Sonderausstellung bieten wir unterschiedliche Aktionen an. Den Auftakt macht am 20. Februar 2020 ab 19 Uhr Jan Peter Arnz als Geschäftsführender Gesellschafter, der aus erster Hand erläutert, was man mit den unterschiedlichen Bohrmaschinen machen kann. Anhand von praktischen Vorführungen können Sie miterleben, welchen Möglichkeiten Sie haben. Auch wenn Sie besondere Wünsche und Fragen haben, versuchen wir, diese zu beantworten.