Erste Corona-Genmutation aus Großbritannien in Remscheid aufgetaucht

Infizierte Person hat sich in Solingen angesteckt.

In Remscheid ist jetzt erstmalig die britische Genvariante des Corona-Virus an einer infizierten Person nachgewiesen worden. Der passende Laborbefund hat das Remscheider Gesundheitsamt soeben erreicht. Die Behörde hatte anlassbezogen ein sogenanntes Differenzierungsergebnis im Labor in Auftrag gegeben, nachdem ihr bekannt geworden war, dass es zwischen einem Träger dieser Genmutation aus Solingen und einer Corona-infizierten Person aus Remscheid einen Kontakt gegeben hatte.

Fünf weitere Differenzierungsergebnisse von Corona-positiv Getesteten im selben Zusammenhang stehen noch aus. Die Laborergebnisse werden morgen erwartet.

In einem weiteren Fall hat sich der Verdacht nicht bestätigt.

Corona in Remscheid

Alle unsere Meldungen zu Corona in Remscheid und den Inzidenzwert Remscheid findet man auch direkt und einfach unter www.corona-remscheid.de.

Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81  zu erreichen!

Austauschforum: Deutsch als Fremdsprache

Das Kommunale Integrationszentrum lädt zum fachlich moderierten DaZ (Deutsch als Zweitsprache)-Austauschforum am 23. Februar ein. Interaktiver DaZ-Unterricht online für Grundschulen und weiterführende Schulen, Klassen 5 und 6.

Die Corona-Krise geht mit drastischen Maßnahmen für den Schulalltag einher. Auf einmal stehen solche Themen wie Online-Kommunikation und E-Learning im Fokus und stellen häufig eine Herausforderung für Lehrende und Lernende dar. Insbesondere schwierig gestaltet sich die Suche nach passenden Methoden für den Online-Unterricht mit mehrsprachigen Schülerinnen und Schülern in der Grundschule und den Klassen 5 + 6.

In diesem Online-Workshop probieren wir interaktive Methoden für den Online-Unterricht aus und suchen gemeinsam Antworten auf folgende Fragen:

  • Wie schaffe ich es, dass mein Online-Unterricht denselben Effekt hat wie mein Präsenzunterricht?
  • Wie kann ich meinen Online-Unterricht kreativ und abwechslungsreich gestalten?
  • Welche Methoden eignen sich für den Online-Unterricht mit jüngeren mehrsprachigen Schülerinnen und Schülern?
  • Welche Energizer und Warm-Up Übungen eignen sich für den Unterrichtsbeginn und für zwischendurch?
  • Bewegungsaktivitäten für den Online-Unterricht: unmöglich oder doch?

Referentin: Dr. Natalia Tilton (weitere Informationen zur Dozentin: www.natalia-tilton.org)
Termin: Dienstag, 23.02.2021, Uhrzeit: 14 – 17 Uhr, Ort: Zoom-Konferenz

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Es sind noch Plätze frei.

Anmeldung

Bitte melden Sie sich für die Webinar-Reihe verbindlich per Email (claudia.goencueoglu@remscheid.de) unter Angabe Ihres Vor- und Nachnamens sowie Ihrer Schule, Institution oder Aufgabe an. Nach Ihrer Anmeldung (ein paar Tage vor Veranstaltungsbeginn) erhalten Sie einen Link bzw. die Zugangsdaten, mit denen Sie sich für den Online-Workshop einloggen können.

Die Linke.Remscheid: Antrag an den Sportausschuss

Antrag an den Sportausschuss am 9. Februar 2021 und den Rat am 25. Februar 2021

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
sehr geehrter Herr Clever,

Die Fraktion Die Linke im Rat der Stadt Remscheid bittet Sie folgenden Antrag auf den oben genannten Sitzungen auf die Tagesordnung zu nehmen und abstimmen zu lassen:

  • Der Beschluss des Rates vom 12.12.2013 zur Finanzierung des Stadions Hackenberg aus den Mitteln des DOC-Grundstücksverkaufs wird aufgehoben und der Rat beschließt stattdessen: Auf der Sportanlage Hackenberg wird der Tennenplatz so bald als möglich in einen Kunstrasenplatz (Grüne Asche) umgewandelt. Die weiteren Planungen zur Umgestaltung der Sportanlage werden zurückgestellt. Die nötigen Mittel für den Kunstrasen werden in den Doppelhaushalt 20/21 eingestellt.
  • Außerdem wird das Stadion Lennep so hergerichtet, dass es für Schulsport und Leichtathletik adäquat genutzt werden kann. Die Mittel hierfür sind ebenfalls in den Doppelhaushalt einzustellen.
  • Zudem wird die Verwaltung aufgefordert für die Sportanlage Neuenkamp eine Lösung mit allen Beteiligten zu erarbeiten, die dem Verein BV10 verlässliche Zukunftsaussichten gibt und die Sportstätte für den Schulsport weiterhin nutzbar macht.

Begründung

Da es völlig unklar ist, ob und wann das DOC jemals gebaut wird, muss eine Lösung für die Sportstätten in Remscheid gefunden werden, die – losgelöst von DOC – zeitnah umgesetzt werden kann. Eine weitere Hängepartie ist weder den Vereinen noch den Sport interessierten Remscheidern zuzumuten. Um Mitgliederschwund und Unsicherheiten für die SG Hackenberg zu vermeiden halten wir es für unabdingbar den Ascheplatz in einen Kunstrasen bzw. „Grüne Asche“ – Platz umzuwandeln und so einen adäquaten Spielbetrieb des Fußballvereins langfristig zu gewährleisten.

Der dazu nötigen Ratsbeschluss (Aufhebung des Beschlusses vom 12.12.2013) muss umgehend gefasst und dann die notwendigen Haushaltsmittel in den Haushalt 21/22 eingestellt werden.

Ebenso ist es notwendig das Stadion Lennep so zu erhalten, herzurichten und zu pflegen, dass Schulsport und Leichtathletik hier ordentlich stattfinden und ebenso Fußball gespielt werden kann.

Dies gilt ebenso für die Sportanlage Neuenkamp. Es muss endlich eine Lösung gefunden werden, die neben dem Fußballverein BV10 auch dem Schul- und Freizeitsport eine zukunftsfähige Perspektive gibt. Für den Südbezirk ist der Erhalt dieser Sportstätte unerlässlich!

gez. Brigitte Neff-Wetzel
gez. Peter Lange
gez. Axel Behrend

03.02.2021: Aktuelle Gesundheitslage in Remscheid

Bedauerlicherweise ist eine 88jährige Remscheiderin in Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion verstorben.

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 94 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden.

Damit gibt es insgesamt 3.374 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 3.155 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 125 Menschen sind leider verstorben. Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 394 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen.

Die Krankenhäuser vermelden 27 positive Fälle in stationärer Behandlung, darunter 5 intensivpflichtige Behandlungen (3 beatmet), Stand 03.02.2021 (Das sind nicht unbedingt Remscheiderinnen und Remscheider.).

Quelle: Stadt Remscheid

Robert Koch Institut für Remscheid heute

Es gibt insgesamt 3.374 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 59,3. 125 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage66
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW59,3
Fälle gesamt3.374
Fälle gesamt/100.000 EW3.030,4
Todesfälle gesamt125
Einwohnerzahl111.338
BundeslandNordrhein-Westfalen
Meldung des RKI.

Corona in Remscheid

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Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

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Brand in einem Reihenmittelhaus in Lüttringhausen

Gegen frühen Nachmittag wurden die Löscheinheit Lüttringhausen, die Löscheinheit Lennep und die Berufsfeuerwehr zu einem Brand in den Fuchsweg nach Lüttringhausen gerufen.

Anwohner hatten eine Verrauchung in einem Reihenmittelhaus festgestellt und die Rettungskräfte alarmiert. Bei Eintreffen der Feuerwehr war das gesamte Haus verraucht, die junge Familie war zum Zeitpunkt des Ereignisses glücklicherweise nicht zugegen und blieb unverletzt.

Leider konnte von den drei im Haus lebenden Katzen ein Tier nicht mehr lebend aus dem Haus gerettet werden. Durch schnelle Löschmaßnahmen konnte ein Übergreifen der Flammen auf weitere Teile des Hauses unterbunden werden. Durch die starke Rauchentwicklung bleibt das gesamte Haus unbewohnbar. Zum Glück fanden die Betroffenen Unterkunft innerhalb der Familie.
Zur Brandursache kann die Feuerwehr keine Aussage treffen.

Quelle: Feuerwehr Remscheid

Brand in einem Gewerbebetrieb mit mehreren Betroffenen

Gegen 11 Uhr wurde die Feuerwehr Remscheid zu einem Brand in einem Gewerbebetrieb gerufen.

An einem Automaten zum Sandstrahlen von Werkstücken war, nach ersten Erkenntnissen, ein Feuer durch Schweißarbeiten entstanden. Durch die starke Verrauchung der Halle und Löschversuchen der Mitarbeiter wurden neun Personen durch Rauchgase verletzt.

Diese wurden vor Ort durch den Rettungsdienst gesichtet und auf eine Vergiftung durch Rauchgase untersucht. Glücklicherweise musste nur eine Person mit einschlägigen Symptomen zur Weiterbehandlung in das Sana Klinikum Remscheid verbracht werden. Die acht weiteren Betroffenen konnten nach eingehender Untersuchung vor Ort verbleiben.

Die Löschmaßnahmen selbst zeigten schnellen Erfolg. Ein größerer Sachschaden blieb aus.

Quelle: Feuerwehr Remscheid

Stockder Stiftung: Zweite Corona-Schutzimpfung

Pflegeeinrichtung Stockder Stiftung hat zweite Coronaschutz-Impfung erhalten. Mobiles Impfteam unter der Führung von Dr. Christoph Manske setzt 138 Zweitimpfungen.

Heute haben 63 Bewohnerinnen und Bewohner sowie 62 Mitarbeitende der Alten- und Pflegeeinrichtung Stockder Stiftung mit der Gabe der zweiten Biontech/Pfizer-Impfdosis den vollen Impfschutz gegen das Coronavirus erhalten. Gleiches gilt für 13 weitere Personen der Impfkategorie 1: allesamt Rettungsdienstmitarbeiterinnen und -mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) und der Feuerwehr beziehungsweise Mitglied des Impfteams (Impfarzt, Führungsdienst der Feuerwehr sowie Verwaltungskraft der Feuerwehr). Morgen werden zum letzten Mal Remscheider Alten- und Pflegerichtungen für die allgemeine Erstinjektion angesteuert.

Corona in Remscheid

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Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81  zu erreichen!

Masterplan für eine Bibliothek der Zukunft

Antrag für die Sitzung des Ausschusses für Kultur und Weiterbildung am 9. März 2021 und für die Sitzung des Rates am 22. April 2021.

Masterplan für eine Bibliothek der Zukunft

Beauftragung und Durchführung einer Wirtschaftlichkeitsbetrachtung für die bestmögliche Realisierung der Bibliothek der Zukunft für Remscheid

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Mast-Weisz,
sehr geehrter Herr Ausschussvorsitzender Humpert,

die Fraktionen von SPD, CDU, GRÜNE und FDP bitten Sie darum, folgenden Antrag in die Tagesordnung der oben genannten Gremiensitzungen aufzunehmen und zur Abstimmung zu stellen.

  1. Die Verwaltung wird beauftragt
    • a) in der nächsten Sitzung des Ausschusses für Kultur und Weiterbildung den aktuellen Stand der Überlegungen zur Entwicklung der Bibliothek zu einem so genannten „Dritten Ort“, also einem offenen, gemeinsamen Ort der Kommunikation, vorzustellen.
    • b) unter Hinzuziehung externer Expertise zu prüfen, ob die Entwicklungsziele für die Bibliothek am derzeitigen Standort im Gebäude Scharffstraße 4-6 umgesetzt werden können oder ob dies besser an einem alternativen Standort, beispielsweise an der Alleestraße, möglich ist.
      Die Prüfung beinhaltet neben den konzeptionellen Aspekten ausdrücklich auch eine Prüfung der Wirtschaftlichkeit und berücksichtigt die städtebauliche Perspektive im Sinne des Revitalisierungskonzepts für die Innenstadt und der aktuellen Überlegungen für die Zukunft der Alleestraße.
  2. Zu diesem Zwecke werden im Haushalt 2021/2022 einmalig Mittel in Höhe von 50.000 Euro zur Verfügung gestellt. Eine konsumtive Ermächtigungsübertragung in Höhe der zum Jahresabschluss ggf. nicht verbrauchten Haushaltsmittel 2021 auf das Folgejahr 2022 ist sicherzustellen.

Begründung

In Konkretisierung des einstimmig gefassten Beschlusses des Ausschusses für Kultur und Weiterbildung vom 16.06.2020 zur Drucksache 15/7200 ist es aufgrund der daraus resultierenden Anforderungen aus Sicht der Antragstellenden erforderlich, die erforderlichen Wirtschaftlichkeitsprüfungen unter Zuhilfenahme externer Expertise durchzuführen.

Unter Heranziehung von Vergleichswerten für die Beauftragung entsprechender Betrachtungen bzw. Begutachtungen halten die Antragstellenden einen einmaligen Aufwandsansatz in Höhe von 50.000 Euro für realistisch und angemessen. Dieser Aufwandsansatz wäre im Rahmen der noch ausstehenden Beschlussfassung des Doppelhaushaltes 2021/2022 entsprechend zu berücksichtigen.

Auf Basis der Genehmigung dieses Haushaltes durch die Kommunalaufsicht ist die Beauftragung der externen Wirtschaftlichkeitsbetrachtung, für deren Durchführung ein Zeitraum von max. sechs Monaten angemessen erscheint. Für den Fall, dass sich aus pandemiebedingten und/oder sonstigen außergewöhnlichen Ereignissen ergeben sollte, dass das Projekt nicht im Jahr 2021 zum Abschluss gebracht werden kann, ist vorsorglich eine konsumtive Ermächtigungsübertragung in das Folgejahr vorzusehen, um keinen Projektstillstand zu erzeugen.

Zwischenzeitliche Sachstandsberichte und das schlussendliche Ergebnis dieser Betrachtungen sind den fachlich zuständigen Ausschüssen durch die Verwaltung vorzulegen.

Hinsichtlich der Ausgestaltung der Beauftragung und des Umfangs der Wirtschaftlichkeitsprüfung wird u. a. auf die begründenden Ausführungen der DS 15/7200 zzgl. der in der Niederschrift über die Sitzung des Ausschusses für Kultur und Weiterbildung am 16.06.2020 hierzu festgehaltenen Ausführungen verwiesen, die hierfür insoweit maßgeblich sind.

gez. Sven Wolf, Fraktionsvorsitzender
gez. Ursula Wilberg, Sprecherin im Ausschuss für Kultur und Weiterbildung

gez. Markus Kötter, Fraktionsvorsitzender
gez. Mathias Heidtmann, Sprecher im Ausschuss für Kultur und Weiterbildung

gez. David Schichel, Fraktionsvorsitzender
gez. Beatrice Schlieper, Sprecherin im Ausschuss für Kultur und Weiterbildung

gez. Sven Chudzinski, Fraktionsvorsitzender
gez. Sven Stamm, Sprecher im Ausschuss für Kultur und Weiterbildung

Weiterbetrieb der Kinderärztlichen Praxis Lüttringhausen

Mit vereinten Kräften wurde zum Ende des letzten Jahres zwischen der Diakonie Bethanien und der Stadt Remscheid eine Kooperation zum Erhalt der kinderärztlichen Praxis in der Richthofenstraße 21 möglich. So konnte die zum 31.12.2020 schon geplante endgültige Praxisschließung vermieden und der Betrieb in den ersten Wochen des laufenden Jahres unverändert fortgesetzt werden. Die ärztliche Besetzung ist bereits gesichert, weitere medizinische Fachangestellte werden in den nächsten Tagen eingestellt.

„Die gemeinsame Kooperation verläuft bereits sehr vertraut und partnerschaftlich“, so der Gesundheits- und Jugenddezernent Thomas Neuhaus und der Stellvertretende Geschäftsführer des MVZ Bethanien Kai Goetze unisono.

Vorübergehende Schließung bis März

Die bisherigen Praxisräume müssen in der letzten Januarwoche geräumt werden, eine Verlängerung des Mietverhältnisses war nicht weiter möglich. In der Gertenbachstraße 35 konnten neue Praxisräume gefunden werden, die allerdings noch einiges an Umbauarbeiten erfordern. Als ehemalige Zahnarztpraxis müssen in der Gertenbachstraße unter anderem Wasseranschlüsse aus der Mitte der Räume rückgebaut werden. Frühestens zum 1. März, spätestens zum 15. März sollen die neuen Räume erneut in Betrieb genommen werden. Im ersten Schritt werden dabei Bestandsmöbel Verwendung finden – in den folgenden Wochen soll eine komplett neue Praxisausstattung folgen. Für Notfälle und nicht aufschiebbare U-Untersuchungen stehen die Remscheider Kolleginnen und Kollegen aller Praxen nach Möglichkeit zur Verfügung. Die gilt nicht zuletzt auch für die Praxis für Kinder- und Jugendmedizin in der Peterstraße 20, die gemeinsam mit dem Sana Klinikum und der Stadt Remscheid betrieben wird und am 1.2.2021 seine Arbeit wieder aufnimmt. Auf den Internetseiten der Stadt (www.remscheid.de) sowie des MVZ Bethanien (www.mvz-bethanien.de/kinderarzt) finden Interessierte jeweils aktuelle Informationen. Dort wird in Kürze unter anderem veröffentlicht, ab wann Termine für die Gertenbachstraße vereinbart werden können.

Kindergärten: Dieses Jahr ist Eröffnung

Startschuss für den Bau von zwei Kindertageseinrichtungen durch die Stadtsparkasse Remscheid – Baubeginn ist Anfang März 2021.

Die Planungen für zwei neue Kitas, bei denen die Stadtsparkasse Remscheid als Investor auftritt, gehen auf die Zielgerade. Inzwischen liegen die Baugenehmigungen für die Einrichtungen an der Oststraße und am Hackenberg in Lennep vor. Anfang März 2021 soll Baustart mit der Erstellung der Fundamente sein. „Wir sind sehr froh, dass es nun bald losgeht. Mit den neuen, modernen Kindertageseinrichtungen leisten wir einen wichtigen Beitrag, um die Betreuungssituation in Remscheid zu entspannen“, sagt Michael Wellershaus, Vorstandsvorsitzender der Stadtsparkasse Remscheid. Je 80 Betreuungsplätze werden in zwei modernen Neubauten in Modulbauweise entstehen. Die Grundstücke befinden sich im Eigentum der Stadt und werden an die Stadtsparkasse über Erbbaurecht vergeben.

Die Bewältigung der Corona-Pandemie habe leider auch auf das Genehmigungsverfahren und die Planungen Auswirkungen gehabt und den Start der Bauarbeiten verzögert, so Wellershaus weiter. Inzwischen steht aber der Zeitplan, so dass mit der Übergabe an die Träger beider Einrichtungen zum Kindergartenjahr 2021/2022 zu rechnen ist. „Der Zeitplan steht und wir sind guten Mutes, dass wir das schaffen. Die Modulbauweise wird uns dabei in die Hände spielen“, bestätigt Jörg Böing, Architekt und Leiter der Abteilung Orga/Betrieb bei der Stadtsparkasse. Danach sollen beide Einrichtungen zeitgleich errichtet und auch eröffnet werden. Mit der Erstellung der Baukörper wurde ein Generalunternehmer beauftragt. Die Firma Alho aus Friesenhagen ist ein Pionier und Spezialist, wenn es um den Bau von modularen Gebäuden geht und kann hier exzellente Referenzen – auch bei der Erstellung von Schulen und Kindertageseinrichtungen – vorweisen. Auch Remscheider Handwerksbetriebe sind in die Arbeiten involviert. Bereits im Februar wird ein Tiefbauer mit den Arbeiten zur optimalen Vorbereitung der beiden Grundstücke beginnen.

Unter dem Dach des Vereins „Die Verlässliche“ wird die neue Elterninitiative „Kind-sein“ e.V. die Trägerschaft an der Oststraße übernehmen. Die Kita Hackenberg wird von der AWO-Elterninitiative e.V. eröffnet.

Kita an der Oststraße

Die Kita an der Oststraße entsteht in unmittelbarer Nachbarschaft zur Grundschule Dörpfeld. Es werden vier Gruppen mit insgesamt 80 Betreuungsplätzen eingerichtet. Davon sind 20 Plätze für unter dreijährige Kinder vorgesehen.

Kita am Hackenberg in Lennep

Die Kita Hackenberg wird eingeschossig nahe der Grundschule Hackenberg und der bereits bestehenden Elterninitiative Kita Hackenberg e.V. gebaut. Auch hier sind 80 Plätze, davon 20 U3-Plätze für Kinder ab zwei Jahren, vorgesehen.

„Wir wissen um die Bedeutung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie in unserer Stadt. Dazu werden wir mit den beiden Einrichtungen in vertrauensvoller Zusammenarbeit mit den beiden Trägern einen wichtigen Beitrag leisten. Wir freuen uns schon heute auf die Eröffnung“, sagt Michael Wellershaus.

Polizei stoppte betrunkenen Fahrer auf der Autobahn

Gestern Abend (01.02.2021, gegen 22:50 Uhr) beabsichtigten Beamte der Wache Remscheid einen Fiat-Fahrer auf der Lenneper Straße in Remscheid zu kontrollieren.

Der Fahrer reagierte nicht auf Anhaltezeichen, sondern fuhr auf die Autobahn 1 in Richtung Köln auf. Hier fiel den verfolgenden Beamten die unsichere Fahrweise des Verkehrsteilnehmers auf. Nach kurzer Verfolgungsfahrt stoppte der Fahrer selbstständig zwischen der Raststätte und dem Kreuz „Remscheid“ auf dem Standstreifen und konnte von den Beamten kontrolliert werden. Neben ihm befand sich seine 21-jährige Begleiterin und ein Säugling auf der Rücksitzbank des Fahrzeuges.

Der 25-jährige Mann machte einen alkoholisierten Eindruck und musste sich auf der Wache einer Blutprobe unterziehen. Einen Führerschein für sein Fahrzeug konnte er nicht vorweisen. Daneben stellte sich heraus, dass der Fiat nicht angemeldet war und die Kennzeichen im Fahndungsbestand als gestohlen einlagen.

Den jungen Mann erwartet ein umfangreiches Strafverfahren und die Fragen des Verkehrskommissariats. (weit)

02.02.2021: Aktuelle Gesundheitslage in Remscheid

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 94 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden.

Damit gibt es insgesamt 3.362 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 3.144 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 124 Menschen sind leider verstorben. Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 414 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen.

Die Krankenhäuser vermelden 24 positive Fälle in stationärer Behandlung, darunter 5 intensivpflichtige Behandlungen (2 beatmet), Stand 02.02.2021 (Das sind nicht unbedingt Remscheiderinnen und Remscheider.).

Quelle: Stadt Remscheid

Robert Koch Institut für Remscheid heute

Es gibt insgesamt 3.362 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 65,6. 124 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage73
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW65,6
Fälle gesamt3.362
Fälle gesamt/100.000 EW3.019,6
Todesfälle gesamt124
Einwohnerzahl111.338
BundeslandNordrhein-Westfalen
Meldung des RKI.

Corona in Remscheid

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Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81  zu erreichen!