Wolf: Mutige und kreative Lösungen für unsere Schulen bis zu den Sommerferien

„Mit unserem Antrag ‚Neustart! Die Krise im Schulbereich durch mutige Entscheidungen meistern‘ haben wir in Düsseldorf Entscheidungen eingefordert und eine ganze Reihe von Vorschlägen vorgelegt, wie es im Schulbereich weitergehen könnte“, berichtet Sven Wolf, Landtagsabgeordneter für Remscheid und Radevormwald. „Auch gute Ideen, die von den Schulen oder Schülern an uns herangetragen wurden, sind mit eingeflossen.“

„CDU und FDP im Landtag haben unseren Antrag im Plenum abgelehnt.“

Sven Wolf, Landtagsabgeordneter für Remscheid und Radevormwald

Die SPD-Landtagsfraktion habe konkrete Vorschläge gemacht wie die automatische Versetzung der Schülerinnen und Schüler, das Aussetzen der Halbjahreszeugnisse in  der Sekundarstufe I außer in den Abschlussjahrgängen und bei Schulwechseln, auf Wunsch Wiederholung der Klasse 4, Verlängerung der Erprobungsstufe bis zum Ende der Klasse 7, Wechselunterrichtskonzepte und – je nach kommunaler Raumverfügbarkeiten – die Möglichkeit für Schulleitungen und Schulträger andere Orte zum Lernen zu finden, wie Museen, Theatern oder Bibliotheken oder biologischen Stationen.

„In Remscheid beispielsweise wurde auch schon vor Corona die städtische Bibliothek gerne von Schülerinnen und Schülern zum Lernen besucht. Auch das RöLab oder das Röntgen Museum sind gute Orte für Lernen außerhalb der Schule. CDU und FDP im Landtag haben jedoch unseren Antrag im Plenum abgelehnt – genauso wie unseren Eilantrag zum Digitalunterricht“, so Wolf. „so Wolf. „Es ist ja schön, wenn die CDU-Ratsfraktion in Remscheid sich durch social media-posts ‚inspirieren‘ lässt, aber statt dessen sollte lieber die CDU-Landtagsfraktion guten Anträgen im Plenum zustimmen. Wir bleiben aber am Ball und sprechen auf unserem heutigen zweiten Online-Schulgipfel der Landtagsfraktion mit Beteiligten über die aktuelle Lage und das, was jetzt zu tun ist. Eine wichtige Frage ist etwa: Wie geht es mit den anstehenden Prüfungen und Versetzungen weiter? Hierzu brauchen wir einen umfassenden Plan bis zu den Sommerferien, der für alle verbindlich ist und Planungssicherheit gibt.“

Donner: „Man muss vielschichtig sein“

Erste gemeinsame CD-Aufnahme von Maren und Jan Donner.

Gemeinsam musiziert haben die aus Remscheid stammenden Geschwister Maren und Jan Donner schon oft. Aber gemeinsam eine CD aufgenommen noch nie. Obwohl der Plan dazu schon länger existiert. Aber die Zeit, die beide Profi-Musiker in ihren Berufen zubringen, verhinderte bisher eine Aufnahme. Ausgerechnet dieser uns nervende Virus hat dafür gesorgt, dass es doch noch möglich wurde und Maren, die an der Musikschule in Monheim am Rhein tätig ist, und Jan, der Posaunist an der Deutschen Oper in Berlin ist, im Juli 2020 in einem Kölner Studio 17 Stücke für Posaune und Piano aufnehmen konnten. Das musikalische Paar hat nach wie vor enge Beziehungen zu Remscheid, und besonders nach Lüttringhausen. Wenn sich beide im Bergischen aufhalten, spielen sie auch gerne wieder mit dem Lüttringhauser Posaunenchor.

„Es ist wirklich so“, berichtet Jan Donner, „dass uns Corona die Zeit gegeben hat, dieses Projekt zu verwirklichen. Wir leben halt sehr weit auseinander, ich in Berlin, Maren in Düsseldorf. Aber jetzt ist die CD da!“ 

„Meanwhile“, soeben erschienen, beschäftigt sich mit dem Phänomen der Zeit, mit diesem Punkt zwischen zwei Ereignissen, mit dem Reisen zwischen zwei Orten, mit dem Eindruck, endlos Zeit zu haben, oder dem, dass die Zeit davonläuft. Insbesondere in Rhythmik und Timing ist der Musik auf dieser CD besondere Aufmerksamkeit gewidmet worden. Und selbstverständlich ist die zu hörende Musik zeitlos.

„Es ist wirklich so, dass uns Corona die Zeit gegeben hat, dieses Projekt zu verwirklichen.“

Jan Donner, aus Remscheid, Posaunist an der Deutschen Oper Berlin

Richard Strauss hat seine acht Lieder op. 10 für Singstimme und Klavier vertont. Nun kann die Posaune keinen Text wiedergeben. Wie es Jan Donner trotzdem schafft, den Inhalt der Lieder zu transportieren, ist bemerkenswert und bei jedem neuen Hören eine Offenbarung. Sein Ansatz zum Spiel des zumeist als behäbig beschriebenen Instruments ist ein weicher, ein runder, ein umarmender. Jan selbst dazu: „Ich mag es nicht, wenn das Instrument so klingt, wie das, was es eigentlich ist: Ein Blechblasinstrument. Das darf nicht scheppern.“ Der Ton von Jan Donners Posaune ist weit vom Scheppern entfernt. Eher gemahnt er an Weite der Landschaft und an Nähe von Schönem. Maren Donner, die Musikbegleitung studiert hat, spielt nicht die Partie der „Ich-begleite-den-Solisten“-Pianistin. Ihr Pianospiel, was sie wie ihr Bruder bei Petra Rützenhoff-Berg erlernt hat, ist schwer zu beschreiben. Sensibilität ist ein Wort, was dem nahe kommt, was man hört, ohne es zu treffen. Spontan könnte man vielleicht von Musik-Empathie sprechen. Marens Spiel veredelt die Musik, erhöht sie. Und mehr kann man von Pianistinnen nicht erwarten.

Timeless von Peter Dörpinghaus aus Hückeswagen

Zwei Werke auf der knapp einstündigen CD sind extra für das musikalische Duo geschrieben worden. Beide haben sehr unterschiedliche Ansätze, aber Jan ist sich sicher, „dass man vielschichtig sein muss. Und das sind wir.“ Die dreisätzige Suite „Timeless“ des aus Hückeswagen stammenden Musikers Peter Dörpinghaus (heute Solo-Trompeter am Berliner Konzerthaus) ist romantisch gehalten und lässt auch Einflüsse aus Jazz und Filmmusik erkennen. Ebenfalls dreisätzig ist „Time“ von Tobias Schütte. Diese Suite verfügt über eine modernere Tonsprache, die deutlich mit Einflüssen aus der neuen klassischen Musik flirtet. Spieltechnisch bewegt sich das Duo Donner auch hier auf sehr hohem Niveau.

Die Fotos für das CD-Cover von "meanwhile" stammen von Natalia Jansen. Foto: Peter Klohs
Die Fotos für das CD-Cover von „meanwhile“ stammen von Natalia Jansen. Foto: Peter Klohs

Drei ausgesuchte Lieder von Robert Schumann runden das Gesamtwerk ab. Das Booklet der CD ist mit exquisit aufgenommenen Fotos (Natalia Jansen) ausgestattet, wobei besonders die Booklet-Rückseite fasziniert. Ein Hinhörer und ein Hingucker. Bekommt man nicht so oft.

Die CD ist in Kürze beim großen Online-Kaufhaus mit dem noch größerem A bestellbar. Wenn man dies nicht kann oder will, können die Interessierten eine Mail an meanwhilecd@gmx.de senden und die CD bei den Geschwistern direkt bestellen. 57 Minuten feinster Kammermusik kosten 12 Euro.

„Und sobald es wieder möglich ist, möchten wir diese Musik natürlich auch live spielen“, verrät Jan Donner. „Und dann ganz sicher auch in Lüttringhausen.“ 

Jetzt spenden: Kirchenmusik Passion 2021

Nach dem großen Erfolg des „Klingenden Adventskalenders“ aus Lennep, soll in diesem Jahr ein ähnliches Projekt unter dem Titel „Passion2021“ auf die Beine gestellt werden.

Es werden 47 Videos für die Passionszeit produziert, von Aschermittwoch bis zum Ostersonntag. Jeden Tag gibt es dann ein neues Musikvideo im Youtube-Kanal der Lenneper Stadtkirche. Auch mit diesem Projekt sollen freischaffende Künstlerinnen und Künstler unterstützt werden. Gleichzeitig soll den Zuschauenden aber auch eine tägliche Möglichkeit des Innehaltens, Genießens und Nachsinnens verschafft werden.

Wie auch im Advent gibt es stilistische Vielfalt und eine große Bandbreite an wechselnden Besetzungen und Instrumenten. Mit dabei sind Hae Min Geßner, Johannes Geßner, Fabian Strotmann, Dirk Trümmelmeyer, Meike Krautscheid, Beate Jordan, Dominik Schneider, Thomas Gutermann und einzelne Mitglieder des Lenneper Bläserensembles.

Spendenkonto

Wer das Projekt unterstützen möchte, das Team bittet herzlich um eine Spende mit dem Verwendungszweck „Kirchenmusik – Passion2021“ auf das Konto IBAN DE19 3506 0190 1010 5600 19 – BIC GENODED1DKD.

Zum Youtube-Kanal der Kirchengemeinde: https://www.youtube.com/channel/UCj3ve6FvTQyl1pxRTGYD9gg

Naturerlebnis-Tipp „Knospen“

Die Natur-Schule Grund hat auf ihrer Facebook-Seite (@umweltbildungsstation.remscheid) einen jahreszeitlich höchst aktuellen Naturerlebnis-Tipp veröffentlicht, der sich mit den Knospen der Bäume und Sträucher befasst. Enthalten ist für alle, die im Lockdown mal was Neues sehen möchten, ein schöner Beobachtungstipp. Autorin ist die Diplom-Biologin Stefanie Barzen.

Die beste Zeit zur Betrachtung von Knospen und deren Formenvielfalt ist der Winter, wenn kein Laub unsere Beobachtung stört. Sehen kann man sie bereits im späten Sommer, da die mehrjährigen Pflanzen Knospen dann anlegen müssen, wenn sie die Kraft dazu haben, also wenn die Laubblätter noch hängen und Photosynthese betreiben können.

Photosynthese heißt, die Pflanze produziert mit Hilfe von Wasser, Kohlendioxid und der Energie der Sonne Kohlenhydrate (und Sauerstoff), mit deren Hilfe und einiger anderer Baustoffe sie Knospen bilden kann. Die Pflanze ist somit lange vor dem Winter schon für den Frühling gerüstet. Es herrscht Knospenruhe, bis pflanzliche Hormone und entsprechende Witterungsverhältnisse diese beenden.

Nackte Knospen?

Bei näherer Betrachtung ähneln Knospen den geschlossenen Zapfen eines Nadelbaumes. Die Knospenschuppen, umgebildete Laubblätter, liegen dicht an dicht wie Dachziegel. Wasser kann gut ablaufen, das Innere ist geschützt vor Kälte, Schnee, Austrocknung und Schädlingen. Sie sind hart, ledrig, glatt oder behaart, häufig auch klebrig, dann mit einer dünnen Harzschicht überzogen, und von dunkler Farbe. In ihnen befinden sich, dicht gepackt und gut geschützt, die bereits fertig angelegten Laub- oder Blütenblätter.

Knospe einer Kastanie. Foto: Stefanie Barzen / Natur-Schule Grund
Knospe einer Kastanie. Foto: Stefanie Barzen / Natur-Schule Grund

Es gibt auch Knospen ohne Knospenschuppen. Sogenannte „nackte“ Knospen haben z.B. Schneeball und Faulbaum. Knospenbildung findet hauptsächlich am Sprossende oder in den Blattachseln statt. Man unterscheidet zwischen Blattknospen, Blütenknospen und gemischten Knospen, aus denen Blätter und Blüten entstehen. Blütenknospen entfalten sich häufig, wie z.B. bei den Obstbäumen, vor den Blattknospen. So sind sie für besuchende Insekten besser sichtbar. Knospen sind für die jeweilige Pflanzenart so charakteristisch, dass sie als Bestimmungsmerkmal herangezogen werden können.

Neben den genannten Knospenarten findet man noch Adventiv- und Proventivknospen. Bei Adventivknospen bilden sich Knospen nicht an Spross- oder Blattachse, sondern an altem Holz oder Wurzeln. Proventivknospen sind „schlafende Augen“, ruhende Knospenanlagen, die für lange Zeit unter der Rinde ruhen können und z.B. zur Wiederherstellung verlorener Pflanzenteile dienen. Menschen nutzen diese Fähigkeit der Gehölze, wenn Bäume geschnitten werden und danach wieder austreiben. Beide Knospenarten sind also eine Art „Reserve“ für die Pflanze.

Der Tipp zur Beobachtung

Verschiedene Zweige frisch angeschnitten in eine Vase stellen, Wasser nicht vergessen, und beobachten, wie sich Blätter oder Blüten entfalten. Besonders geeignet sind Kastanienzweige mit haarigen Blättern. Auch Obstbaum- oder Forsythienzweige eignen sich gut. Hierbei denke man auch an die sogenannten Barbarazweige, die am 4.12., dem Tag der heiligen Barbara, geschnitten werden, um am Heiligen Abend den Raum mit ihren Blüten zu schmücken und Glück für das kommende Jahr zu bringen.

Also vielleicht beim nächsten Spaziergang mal an diesem oder jenem Baum oder Strauch stehen bleiben um die Vielfalt der Knospenformen zu betrachten und ihre Beschaffenheit, vorsichtig, zu fühlen.

Bis zum nächsten Naturerlebnis-Tipp
Eure / Ihre Stefanie Barzen

04.02.2021: Aktuelle Gesundheitslage in Remscheid

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 105 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden.

Damit gibt es insgesamt 3.388 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 3.158 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 125 Menschen sind leider verstorben. Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 387 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen.

Die Krankenhäuser vermelden 26 positive Fälle in stationärer Behandlung, darunter 5 intensivpflichtige Behandlungen (3 beatmet), Stand 04.02.2021 (Das sind nicht unbedingt Remscheiderinnen und Remscheider.).

Quelle: Stadt Remscheid

Robert Koch Institut für Remscheid heute

Es gibt insgesamt 3.388 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 54,8. 125 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage61
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW54,8
Fälle gesamt3.388
Fälle gesamt/100.000 EW3.043,0
Todesfälle gesamt125
Einwohnerzahl111.338
BundeslandNordrhein-Westfalen

Corona in Remscheid

Alle unsere Meldungen zu Corona in Remscheid und den Inzidenzwert Remscheid findet man auch direkt und einfach unter www.corona-remscheid.de.

Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81  zu erreichen!

Teilsperrung der Balkantrasse ab dem 8. Februar

Die Technischen Betriebe Remscheid verlegen einen neuen Schmutzwasserkanal zwischen Remscheid-Bergisch Born und Wermelskirchen-Neuenhöhe. Dazu wird im ersten Schritt der Radweg „Balkantrasse“ zwischen den Zufahrtrampen Albert-Einstein-Straße/Neuenhöhe und Buchholzen (K 22) ab Montag, 8. Februar, gesperrt.

Eine Umleitungsstrecke wird über den Rad-/Gehweg an der B 51 ausgeschildert. Die Sperrung endet voraussichtlich im April.

Defekt in Lüftungsanlage löst Feuerwehreinsatz in Penny Markt aus

Am Morgen des 03.02.2021 kam es gegen 09:54 Uhr zur Alarmierung der Feuerwehr Remscheid, da es im Penny-Markt in der Kreuzbergstraße zu einer geringen Geruchsbelästigung durch die Lüftungsanlage gekommen war. Die Erkundung durch die Feuerwehr konnte als Ursache einen heißgelaufenen Motor der Lüftungsanlage identifizieren. Der Marktbetrieb konnte ohne große Unterbrechungen aufrecht gehalten, der Notaus der Lüftung betätigt und eine Fachfirma für Lüftungsanlagen beauftragt werden sich dem Defekt anzunehmen. Es war nicht mehr nötig weitere Lüftungsmaßnahmen durchzuführen.

LKG: Verleihung des Corona-Sonderordens

Durch die Zuwendung eines Spenders, der gerne anonym bleiben möchte, ist es des Lenneper Karnevalsgesellschaft möglich, besonders in diesen Ausnahmezeiten, einige Mitmenschen mit einem LKG-Sonderorden ihren Dank aussprechen zu können.

In Abstimmung mit dem Spender wird dieser Orden an folgende Menschen für ihren Einsatz bei der LKG und für die Unterstützung und Aufrechterhaltung des Brauchtums Karneval verliehen:

  • Vorstand der Lenneper Karnevalsgesellschaft
  • die LKG-Ehrenmitglieder Thorsten Kiel und Tobias Riemann
  • Marc Ronge (Einsatz für die LKG);
  • an Funktionsträger bei befreundeten Karnevalsgesellschaften
    • Christian Weger (Blau Weiße Jungs Berg. Born)
    • Daniel Kleppek (Blau Weiße Jungs Berg. Born)
    • Eckhard Knispel (Rot Blaue Funken)
    • Heidi Scherer (Präsidentin Radevormwalder Karnevalsgesellschaft)
    • Frank Meys (Präsident Prinzengarde St. Augustin)
    • Thomas Krill (Kommandeur Prinzengarde St. Augustin)
    • Prinz Heinz I. (St. Augustin)
    • Augustina Mathilde I. (St. Augustin)
  • Weitere Orden gehen an

Als Dank für den wertvollen Dienst an der Gesellschaft während der Corona-Pandemie möchte die Lenneper Karnevalsgesellschaft einen Orden an Dr. Heinz-Wilhelm Esser (Sana Kliniken AG) verleihen, stellvertretend für alle Menschen dieser Stadt, die als medizinisches Personal, Pflegekräfte, usw. im Einsatz sind. Insbesondere aber auch für seine Auftritte als „DOC Esser“, bei denen er mit seinen guten und fachlichen Informationen vielen Menschen in diesen Zeiten immer wieder Mut gegeben hat, schwierige Situationen zu meistern.

Die Übergabe der Orden wird in den nächsten Tagen coronakonform organisiert.

Baumfällung an der Bushaltestelle Kreishaus Lennep am 15. Februar

Am Montag, 15. Februar, wird für den Umbau der Bushaltestelle Lennep Kreishaus ein Baum gefällt. Gleichzeitig erfolgt der Kronenschnitt an den verbleibenden sechs Bäumen, die im selben Zug aus Gründen der Verkehrssicherheit von totem Holz befreit werden. Die Arbeiten dauern einen Tag.

Zur Sicherung des Fußgängerverkehrs wird während der Arbeiten die komplette Bushaltestelle Kreishaus geschlossen. Die Ersatzhaltestellen werden vor die Häuser Kölner Straße 92 (Fahrtrichtung Lennep Innenstadt) und Kölner Straße 91 – 93 (Fahrtrichtung Remscheid) verlegt. Eine Fußgängerquerungshilfe wird auf Höhe Kölner Straße 86 (Bäckerei) eingerichtet. Der Individualverkehr wird mit einer Baustellenampel an der Baustelle vorbeigeleitet.

Im Bereich der Ersatzhaltestellen und der Querungshilfe werden Halteverbote eingerichtet. Auf sie ist dringend zu achten.

Über die Buslinien und die eingerichteten Umfahrungen informieren die Stadtwerke mit Aushängen.

Mobiles Impfteam schützt weitere 30 Personen

Opitz Seniorengemeinschaften Remscheid waren heute Ziel des mobilen Impfteams im Einsatz gegen Corona. Insgesamt wurden 30 Personen mit der Corona-Schutzimpfung versorgt.

Ziel des mobilen Impfteams waren heute mehrere Einrichtungen im Bereich Vieringhausen. In den Wohngemeinschaften der Krankenpflege Opitz erhielten 15 Bewohnerinnen und Bewohner sowie 9 Mitarbeitende die erste Dosis des Impfstoffes Biontech/Pfizer. Erstgeimpft wurden heute außerdem 3 Mitarbeiterinnen von mobilen Pflegediensten. Die zweite Corona-Schutzimpfung wurde heute einer Bewohnerin der Stockder Stiftung sowie 2 Mitarbeitern des Rettungsdienstes (Feuerwehr) gesetzt.

Corona in Remscheid

Alle unsere Meldungen zu Corona in Remscheid und den Inzidenzwert Remscheid findet man auch direkt und einfach unter www.corona-remscheid.de.

Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81  zu erreichen!

Bau einer Amphibienleitanlage an der Rader Straße

Ab Montag, 8. Februar, bis Ende April wird an der Rader Straße im Bereich der Wuppervorsperre im Auftrag des Umweltamtes der Stadt Remscheid eine Amphibienleitanlage einschließlich Querungstunneln gebaut. Im Bereich der Baustelle wird der Verkehr mit einer Baustellenampel an der Maßnahme vorbeigeführt. Da in diesem Bereich kein Gehweg vorhanden ist, werden alle Verkehrsteilnehmer um äußerste Vorsicht gebeten. Da die einzelnen Bauabschnitte bis zu 150 m lang sind, ist mit einer verlängerten Wartezeit vor den Ampelanlagen zu rechnen.

In jedem Frühjahr kommt es im Bereich der Wuppervorsperre an der Rader Straße zu einer Massenwanderung von Erdkröten, die die Vorsperre als Laichgewässer nutzen. Bisher wurden an den Wandertagen die Kröten von freiwilligen helfenden Händen unter der Anleitung und Mithilfe der Mitarbeitenden des Umweltamtes in diesem Bereich eingesammelt, über die Straße getragen und auf der Wasserseite wieder in die Freiheit entlassen. Da die Wandertage nur sehr schwer vorhersehbar sind, kam es immer wieder zu großen Verlusten bei den geschützten Tieren. Aus diesem Grund wurde vom Umweltamt der Stadt Remscheid hier eine Amphibienleitanlage geplant und ein Förderantrag bei der EU gestellt.

Der Förderantrag wurde genehmigt, die Förderquote liegt bei 80 Prozent. Der Eigenanteil von 20 Prozent wird vom Umweltamt, der Stadtentwicklung als Straßenbaulastträger und dem Wupperverband übernommen. Die örtliche Bauleitung wird vom Geschäftsbereich Straßen- und Brückenbau der Technischen Betriebe Remscheid durchgeführt.

Die Leitanlage wird auf beiden Seiten der Straße fest verbaut, so dass die Tiere bei der Hin- und Rückwanderung geschützt werden können. Die spätere Wanderung der Jungtiere wird hierdurch auch erleichtert.

GRÜNE freuen sich über Sicherstellung der kinderärztlichen Versorgung

Zur Sicherstellung der kinderärztlichen Versorgung durch die Stadt Remscheid erklärt Frank Nitzsche, Sachkundiger Bürger im Ausschuss für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Wohnen und Pflege: „Wir freuen uns, dass es der Stadtverwaltung gemeinsam mit den Remscheider Gesundheitsexpert*innen und der Politik gelungen ist, eine gesamtstädtisch Lösung für die Sicherstellung der kinderärztlichen Versorgung in Remscheid zu finden. Dies ist ein wichtiger Schritt für ein familienfreundliches Remscheid und die Gesundheit unserer Kinder.

Ein großer Dank gilt Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, Gesundheitsdezernent Thomas Neuhaus, Kämmerer Sven Wiertz und der Fachverwaltung, die sich mit großen Engagement dafür eingesetzt haben, dass das Kooperationsprojekt zur Schaffung ausreichender Kinderarztpraxen unter Federführung der Stadt so zügig und zeitnah umgesetzt werden konnte. Damit wird gewährleistet, dass jedem Kind in Remscheid die notwendige Gesundheitsversorgung zukommt und Remscheid auch weiterhin familienfreundlich und lebenswert bleibt.“