Sven Wolf hält an Forderung nach Geschwindigkeitsbegrenzungen fest

Angesichts der beiden jüngsten schweren Unfälle auf der A1 bei Remscheid (am 07.09.2020, am 15.10.2020 und am 23.11.2020) hat der Landtagsabgeordnete für Remscheid und Radevormwald, Sven Wolf (SPD), am 09.12.2020 erneut eine Kleine Anfrage im nordrhein-westfälischen Landtag gestellt. Zu der nun vorliegenden Antwort des Ministers erklärt Sven Wolf:

„Obwohl es im Corona-Jahr 2020 zu einem geringeren Verkehrsaufgebot auf den Autobahnen in unserem Land kam, ereigneten sich in jüngster Zeit gleich drei schwere Unfälle auf der A1 bei Remscheid. Trotzdem bleibt die Landesregierung bei Ihrer Meinung, dass derzeit kein Anlass bestehe, für diesen Streckenabschnitt über weitere Verkehrssicherungsmaßnahmen oder Maßnahmen zur Änderung der Verkehrssituation zu beraten.

Auch wenn diese Antwort eindeutig ist, ändert dies nichts an meiner Meinung. Es sollte dringend ein Tempolimit eingerichtet werden, um die Sicherheit der vielen Pendlerinnen und Pendler, die jeden Tag auf der A1 bei Remscheid unterwegs sind, zu gewährleisten.

Ich werde bei dem Thema deshalb nicht lockerlassen und ein genaues Auge auf das Unfallgeschehen auf der A1 bei Remscheid werfen.“

Fragen und Ministerantwort

Frage 1: Welche Erkenntnisse liegen der Landesregierung über den Unfallhergang bzw. die Unfallursache der beiden Unfälle vom 15.10.2020 sowie 23.11.2020 vor? (bitte aufgelistet nach Unfall vom 15.10.2020 und Unfall vom 23.11.2020)

Der erste Verkehrsunfall ereignete sich am 15.10.2020 zwischen der Tank- und Rastanlage (TuR-Anlage) Remscheid und der Anschlussstelle Wermelskirchen.

Bei dem Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen wurden zwei Personen im Pkw des Unfallverursachers leichtverletzt. Unfallursächlich war ein Fahrfehler des Verursachers, der beim Schulterblick nach links seinen Pkw versehentlich nach rechts lenkte. In der Folge kollidierte sein Fahrzeug mit der Flinterachse einer auf dem dortigen Fahrstreifen in gleicher Höhe fahrenden Zugmaschine. Nach dem Zusammenprall kam der Pkw auf dem 2. Fahrstreifen zum Stillstand. Das Fahrzeug war noch nicht abgesichert, als ein nachfolgender Klein-Lkw auf diesen auffuhr. Für dessen Fahrzeugführer war der Pkw als stehendes Hindernis nicht früh genug erkennbar. Erkenntnisse zu einem möglichen Geschwindigkeitsverstoß liegen mir nicht vor.

Am 23.11.2020 befuhr die Unfallverursacherin, die sich allein im Fahrzeug befand, mit ihrem Pkw die Bundesautobahn (BAB) 1 in Fahrtrichtung Saarbrücken.

Kurz vor der Anschlussstelle Remscheid-Lennep kam die Fahrzeugführerin nach Zeugenaussagen im Bereich einer langgezogenen Rechtskurve ohne Fremdeinwirkung aus unbekannten Gründen nach rechts von der Fahrbahn ab, überschlug sich mit ihrem Pkw und kam mit der Fahrzeugfront in dem rechts neben der BAB verlaufenden Grünstreifen zum Stehen.

Frage 2: Welche Erkenntnisse liegen inzwischen darüber vor, ob bei dem Unfallhergang für den Unfall am 07.09.2020 eine überhöhte Geschwindigkeit ursächlich gewesen ist?

Ein zunächst im Raum stehender Verdacht auf einen technischen Defekt am Fahrzeug des tödlich Verunglückten wurde durch das Gutachten eines Sachverständigen ausgeräumt.

Übereinstimmend gaben Zeugen an, dass der Fahrzeugführer zum Unfallzeitpunkt mit massiv überhöhter Geschwindigkeit gefahren sei. Das Fahrzeug war durch den Unfall so zerstört, dass technische Daten durch bei dem Unfallhergang für den Unfall am das Verkehrsunfallaufnahmeteam nicht mehr ausgelesen werden konnten. Eine nachträgliche Auslesung des Steuergerätes durch einen Gutachter war aufgrund des Gerätealters nicht möglich.

Frage 3: Wie stellt sich die Entwicklung der Unfallzahlen in den betreffenden Abschnitten im Zeitraum der letzten 5 Jahre im Vergleich zu anderen Abschnitten der Autobahn A 1 dar? (bitte ergänzt um die in der Antwort des Ministers fehlenden Monate September bis Januar)

Die Streckenabschnitte divergieren in Bezug auf die jeweiligen Ausbauzustände, -Verläufe und Topografien, beziehungsweise weisen Unterschiede in der Verkehrsbelastung und -Zusammensetzung auf. Ein direkter Vergleich der Abschnitte kann daher nur bedingt erfolgen. In der Gesamtbetrachtung zeigt sich das Verkehrsunfallgeschehen in den betreffenden Streckenabschnitten jedoch unauffällig.

Die Darstellung der Verkehrsunfalllage in vier Teilabschnitten der BAB 1 für die Jahre 2016 bis 2020, jeweils vergleichbar für die Monate September bis Dezember sowie die Monate Januar bis Dezember sind der Anlage 1 zu entnehmen.

Die Daten für Dezember 2020 umfassen die bis zum 15.12.2020 (Abfragedatum der Daten) polizeilich erfassten Verkehrsunfälle. Bei den Daten der Monate Oktober, November und (bis 15.) Dezember handelt es sich um nicht festgeschriebene Daten, die noch Änderungen unterliegen können. Die Festschreibung erfolgt im dritten Monat nach Monatsende.

Frage 4: Besteht für die Landesregierung angesichts der jüngsten Unfälle auf der BAB 1 in Remscheid Anlass, über weitere Maßnahmen zur Verhütung schwerer Unfälle zu beraten?

Frage 5: Hält die Landesregierung die bisher erfolgten technischen Verkehrsüberwachungsmaßnahmen für ausreichend, um schwere Unfälle in Remscheid-Lennep, Remscheid sowie an der Tank&Rast-Anlage Remscheid vorzubeugen?

Die Fragen 4 und 5 werden wegen des Sachzusammenhangs gemeinsam beantwortet: Wie bereits in der Antwort auf die Kleine Anfrage 4325 (Drs. 17/11502) beschrieben, liegt im angesprochenen Abschnitt der A 1 gemäß einer polizeilichen Auswertung keine Unfallhäufungsstelle oder Unfallhäufungslinie vor. Dies hat sich auch durch den Unfall am 23.11.2020 nicht geändert. Für die Unfallkommission besteht derzeit kein Anlass, für diesen Streckenabschnitt über weitere Verkehrssicherungsmaßnahmen oder Maßnahmen zur Änderung der Verkehrssituation zu beraten.

Remscheider Allgemeinverfügung zur Ergänzung der Coronaschutzverordnung NRW wird verlängert

Passend zur Gültigkeitsdauer der neuen Coronaschutzverordnung vom 7. Januar verlängert die Stadt Remscheid ihre bis 10. Januar gültige Allgemeinverfügung, mit der sie eine zusätzliche Maskenpflicht in festgelegten Innenstadtbereichen festsetzt hat, bis zum 31. Januar. Hierzu hat sie heute eine entsprechende Allgemeinverfügung erlassen und per Sonderamtsblatt veröffentlicht. Die neue Allgemeinverfügung ist zeitnah im städtischen Internetportal via www.remscheid.de abrufbar.

Corona in Remscheid

Alle unsere Meldungen zu Corona in Remscheid und den Inzidenzwert Remscheid findet man auch direkt und einfach unter www.corona-remscheid.de.

Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81  zu erreichen!

Neue Coronaschutzverordnung ab dem 11. Januar

Bund-Länder-Beschluss vom 5. Januar zur Verlängerung des Lockdowns

Wegen der weiter hohen Infektions- und Todeszahlen in Zusammenhang mit der Covid-19-Erkrankung bleibt das öffentliche Leben nach entsprechenden Beschlüssen von Bund und Ländern am vergangenen Dienstag (05.01.) ab Montag, 11. Januar, weiter heruntergefahren. Die neue Coronaschutzverordnung ab dem 11. Januar, die vorerst bis 31. Januar gilt, setzt die Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz in Nordrhein-Westfalen um. Alle bis 10. Januar befristeten Maßnahmen werden verlängert. Wesentliche Änderung ist eine Verschärfung der Kontaktbeschränkung (Paragraf 2), wonach private Zusammenkünfte im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes und mit maximal einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person, die von zu betreuenden Kindern aus ihrem Hausstand begleitet werden kann, gestattet sind.

Eingeschränkter Pandemiebetrieb in Kitas und Schulen

Informationen zum angepassten Schul- und Kita-Betrieb in Corona-Zeiten: Aussetzung des Präsenzunterrichts für alle Klassen und Jahrgänge bis 31. Januar

Angesichts des aktuellen Pandemiegeschehens hat die Landesregierung einen eingeschränkten Pandemiebetrieb in Kindertageseinrichtungen bis zum 31. Januar beschlossen. Das bedeutet für Kinder und Eltern: Die Kindertageseinrichtungen bleiben zwar geöffnet. Der Betreuungsumfang der bestehenden Betreuungsverträge wird allerdings jeweils um zehn Stunden gekürzt, um die Betreuung der Kinder in festen Gruppen zu garantieren. Der vertraglich vereinbarte Betreuungsumfang in der Kindertagespflege bleibt bestehen.

Die Landesregierung appelliert gleichzeitig an alle Eltern, die Kinderbetreuung bis Monatsende selbst zu übernehmen, um persönliche Kontakte und damit einhergehende Ansteckungsrisiken zu vermeiden. Hierfür räumt sie jedem Elternteil zehn zusätzliche Kinderkrankentage ein, für Alleinerziehende sind es zwanzig. Sie dürfen geltend gemacht werden, wenn das Kind zu Hause bleibt – es muss dafür also nicht krank sein.

Die Frage nach Erstattung von Elternbeiträgen wird noch abschließend entschieden.

Bis zum 31. Januar wird außerdem der Präsenzunterricht in allen nordrhein-Westfälischen Schulen ausgesetzt. Stattdessen gilt Distanzunterricht für alle Klassen und Kurse – beginnend mit der Klasse 1 bis hin zu den Abschlussklassen. In dieser Zeit werden keine Klausuren geschrieben. Ausnahmen bilden unverzichtbare Klausuren oder Abschluss-Prüfungen.

Zur Umstellung auf den Distanzunterricht erhalten die Schulen bei Bedarf zwei Organisationstage. Spätestens am kommenden Mittwoch, 13. Januar, gilt damit flächendeckend Lernen auf Distanz.

Aufrecht erhalten bleibt ein Betreuungsangebot für Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 6, die nicht zuhause betreut werden können. Hier müssen die Eltern zeitnah ihren Betreuungsbedarf bei den Schulen anmelden. Gleiches gilt für ältere Kinder mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf und besonderem Betreuungsbedarf.

Um den Beschäftigten in Schulen und in der Kindertagesbetreuung im Arbeitsalltag Sicherheit zu geben, können sich bis zu den Osterferien sechsmal auf das Corona-Virus testen zu lassen. Die PCR-Testung ist kostenlos und freiwillig, Häufigkeit und Intervall dürfen individuell bestimmt werden.

Zeugenaufruf nach Unfall mit schwer verletztem Senior

Vergangenen Mittwoch (06.01.2021), gegen 07:25 Uhr, kam es in Wuppertal-Vohwinkel zu einem Unfall, bei dem ein 71-Jähriger schwere Verletzungen erlitt: Fußgänger in Wuppertal-Vohwinkel angefahren.

In dem Zusammenhang sucht die Polizei nach Zeugen, um den Ablauf des Unfalls weiter aufzuklären.

Zeug*innen gesucht und Hinweise erbeten

Die Polizei bittet Zeug*innen und Hinweisgebende, die sich zu diesem Sachverhalt äußern können, sich unter der Telefonnummer 0202/284-0 zu melden.

08.01.2021: Aktuelle Gesundheitslage in Remscheid

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 187 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden.

Damit gibt es insgesamt 3.013 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 2.728 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 98* Menschen sind leider verstorben.

Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 378 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen.

Die Krankenhäuser vermelden 26 positive Fälle in stationärer Behandlung, darunter 4 intensivpflichtige Behandlungen (3 beatmet), Stand 08.01.2021 (Das sind nicht unbedingt Remscheiderinnen und Remscheider.)

(* Die Differenz in der Zahl der Todesfälle (1) resultiert aus zeitlichen Meldeverzögerungen.)

Quelle: Stadt Remscheid – 08.01.2021 – 14.07 Uhr

Robert Koch Institut für Remscheid heute

Es gibt insgesamt 3.013 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 99,7. 97 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage111
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW99,7
Fälle gesamt3.013
Fälle gesamt/100.000 EW2.706,2
Todesfälle gesamt97
Einwohnerzahl111.338
BundeslandNordrhein-Westfalen
Meldung des RKI.

Corona in Remscheid

Alle unsere Meldungen zu Corona in Remscheid und den Inzidenzwert Remscheid findet man auch direkt und einfach unter www.corona-remscheid.de.

Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81  zu erreichen!

Wertstoffhof an der Solinger Straße bleibt weiter geschlossen

Um die Neuinfektionen mit dem SARS-Cov2-Virus weiter zu reduzieren, haben die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am 05.01.2021 beschlossen, alle Maßnahmen der Kontaktbeschränkungen (Lockdown) bis zum 31. Januar 2021 zu verlängern. Zudem treten weitere Beschränkungen in Kraft, um die Kontakte und damit die Zahl der Neuinfizierten noch weiter zu reduzieren.

Daher haben auch die Technischen Betriebe Remscheid (TBR) in Rücksprache mit dem Krisenstab der Stadt Remscheid beschlossen, den Wertstoffhof an der Solinger Straße für Privatanlieferungen weiterhin geschlossen zu halten. Hierdurch sollen ebenso wie durch die Schließung vieler Geschäfte und Dienstleistungsbetriebe die Verbreitungsmöglichkeiten des Virus weiter unterbunden werden.

Abholtermine Weihnachtsbäume

Die weiteren Entsorgungsdienstleistungen der TBR wie die Abfuhr der Hausmüll-, der Bio- und der Papiertonnen sowie die Sperrmüll- und Elektroschrottentsorgung finden weiterhin uneingeschränkt statt. Ebenso stehen die Depotcontainer für Papier und Glas weiterhin zur Verfügung. Um hier Überfüllungen zu vermeiden, wurde die Leerung der Papiercontainer weiter intensiviert. Weiterhin findet in der nächsten Woche am 11.01.2021 in Lennep, am 13.01.2021 in Lüttringhausen und am 16.01.2021 in Alt-Remscheid die Abfuhr der Weihnachtsbäume statt.

Die TBR bitten daher alle Remscheiderinnen und Remscheider vor allem Renovierungstätigkeiten, bei denen entsprechende Abfälle anfallen, vorerst zurückzustellen. Für leichte, brennbare Renovierungsabfälle wie z.B. Tapetenreste können auch die amtlichen Müllsäcke genutzt werden, die zusätzlich bei der Restmüllabfuhr dazu gestellt werden können. Die Bezugsadressen für die amtlichen Müllsäcke sind auf der Homepage der TBR www.tbr-info.de zu finden.

Die Technischen Betriebe Remscheid bedauern diese Einschränkung des Entsorgungsangebotes, aber angesichts der aktuellen Belastung des Gesundheitssystems und der nur noch geringen freien Kapazitäten an Intensivbetten in den Kliniken, ist diese Einschränkung leider unvermeidlich. Nur durch eine deutliche Senkung der Neuinfektionen können die Gesundheitsämter wieder in die Lage versetzt werden, die Infektionsketten nachzuvollziehen und Quarantänemaßnahmen für Kontaktpersonen anzuordnen. Hierzu müssen wir alle beitragen. Daher sind auch auf dem hochfrequentierten Wertstoffhof an der Solinger Straße die beschlossenen Einschränkungen notwendig.

Bis Ende Januar: Recyclinghöfe geschlossen, Schadstoffmobil fährt nicht

Maßnahmen zur Corona-Prävention betreffen auch das Müllheizkraftwerk.

Zur Covid-19/Corona-Prävention hat die AWG die folgenden Maßnahmen getroffen:

  • Alle AWG-Recyclinghöfe und das AWG-Autorecycling sind geschlossen. Die mobile Schadstoff-Sammlung findet nicht statt.
  • Das Müllheizkraftwerk (MHKW) auf Korzert ist für Privatanlieferer und gewerbliche Anlieferer ohne Kundennummer geschlossen. Der Rund-um-die-Uhr-Betrieb des MHKW läuft aber normal weiter.

Diese Änderungen gelten vorerst bis Ende Januar 2021.

AWG-Geschäftsführer Martin Bickenbach: „Unsere Maßnahmen haben das Ziel, die Kontakte auf ein Minimum zu beschränken und damit alle Bürgerinnen und Bürger und unsere Belegschaft vor Ansteckung zu schützen.“

Anfragen, beispielsweise zum AWG-Tonnenservice, lassen sich über die Kontaktformulare auf der neuen AWG-Homepage mit einem Klick hier abwickeln. Für die  Entsorgung von Altglas, Altpapier, Altkleidern und ausrangierten Kleinelektro-Geräten hat die AWG an 440 Standorten Depotcontainer aufgestellt. Zu den Standorten der Depotcontainer geht es mit einem Klick hier.

Nach wie vor stellt sich die AWG darauf ein, dass es weitere Änderungen geben könnte. Derzeit sind die haushaltsnahe Müllabfuhr und der Betrieb des Müllheizkraftwerks (MHKW) auf Korzert sichergestellt.

08.01.2021: Corona in Wuppertal

Am 8. Januar um 7:50 Uhr sind für Wuppertal folgende Zahlen gemeldet:

Bestätigte Fälle (Gesamtzahl infizierte Menschen):10338
– davon aktuell infizierte Personen:1270
– davon genesene Personen:8828
– davon verstorbene Personen240
Gesamtzahl in Quarantäne2146
– davon in häuslicher angeordneter Quarantäne2057
– davon in freiwilliger Quarantäne89
Anzahl Neuinfektionen vom Vortag:126
Neuinfektionen der letzten 7 Tage:612
Neuinfektionen der letzten 7 Tage pro 100.000 Einwohner:172,39

Quelle: Stadt Wuppertal

Robert Koch Institut heute für Wuppertal

Es gibt insgesamt 10.296 positiv getestete Wuppertalerinnen und Wuppertaler. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 167,8. 238 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage596
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW167,8
Fälle gesamt10.296
Fälle gesamt/100.000 EW2.899,5
Todesfälle gesamt238
Einwohnerzahl355.100
BundeslandNordrhein-Westfalen
Meldung des RKI.

08.01.2021: Corona in Solingen

Insgesamt wurden seit Ausbruch der Pandemie in Solingen bisher 5.097 bestätigte Fälle gemeldet.

Aktuell sind 331 Personen nachgewiesen infiziert, 53 Patient:innen werden derzeit stationär behandelt, die übrigen ambulant betreut. 4.654 Menschen sind wieder genesen. 112 mit dem Virus infizierte Menschen sind bisher verstorben.

In den letzten sieben Tagen sind insgesamt 206 Corona-Neuinfektionen festgestellt worden. Damit entfallen 129,4 neue Fälle auf je 100.000 Menschen, die in der Klingenstadt leben.

In Quarantäne befinden sich derzeit insgesamt 871 Personen. Die Quarantäne beenden konnten 21.079 Personen.

Zahlen zeugen noch nicht von Entspannung!

Dass die Sieben-Tages-Inzidenz in Stadt und Land in den vergangenen Tagen gesunken ist, weist noch nicht auf eine Entspannung der Infektionslage hin. Bei der Interpretation der Fallzahlen muss man beachten: Wegen der Feiertage suchten weniger Menschen eine Ärztin oder einen Arzt auf. In Solingen und in anderen Städten wurde weniger getestet, zum Teil pausierten die Testzentren ganz. Auch die Labore arbeiteten über die Feiertage nur eingeschränkt.

Quelle: Stadt Solingen – Stand: 07.01.2021 – 16:37 Uhr

Aktuelle Meldung vom Robert Koch Institut für Solingen

Es gibt insgesamt 5.097 positiv getestete Solingerinnen und Solinger. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 123,1. 112 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage196
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW123,1
Fälle gesamt5.097
Fälle gesamt/100.000 EW3.200,7
Todesfälle gesamt112
Einwohnerzahl159.245
BundeslandNordrhein-Westfalen
Meldung des RKI.

Corona-Hotline für Solingen

Abstand halten, Mund und Nase bedecken, Einschränkungen und Schutzmaßnahmen beachten – jede und jeder von uns kann dazu beitragen, die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Nur gemeinsam können wir es schaffen. Die Stadt Solingen hat eine Corona-Hotline eingerichtet: 0212 / 290-2020. Infos aus Solingen: Wir alle sind gefordert.

PKW-Brand in Heckinghausen

Heute (07.01.2020), gegen 03:00 Uhr, kam es in Wuppertal-Heckinghausen zum Brand eines PKW.

Dabei entstand ein nicht unerheblicher Sachschaden an dem auf einem Firmenparkplatz an der Straße Auf der Bleiche geparkten Audi. Nach ersten Erkenntnissen könnte der Brand vorsätzlich verursacht worden sein.

Zeug*innen gesucht und Hinweise erbeten

Die Polizei bittet Zeug*innen und Hinweisgebende, die sich zu diesem Sachverhalt äußern können, sich unter der Telefonnummer 0202/284-0 zu melden.

Zeugen nach Straßenraub in Wuppertal-Langerfeld gesucht

Unbekannte überfielen gestern Abend (06.01.2021, gegen 18:10 Uhr) einen Mann auf der Straße Löhrerlen in Wuppertal-Langerfeld.

Das 18-jährige Opfer stieg an der Haltestelle Bramdelle aus dem Bus aus und fühlte sich unmittelbar danach von drei Männern verfolgt. Nach wenigen Metern griffen die Männer den Wuppertaler mit Schlägen an und versuchten ihm seinen mitgeführten Koffer zu entreißen. Trotz Sturz gelang es dem jungen Mann seinen Koffer festzuhalten. Die Täter ließen schließlich von ihm ab und flohen unerkannt.

Sie werden als etwa 20-25 Jahren alt und 185 Zentimeter groß beschrieben. Alle waren dunkel gekleidet und trugen schwarze Masken. Zwei der drei Täter hatten sich eine Kapuze über den Kopf gezogen. Eine weitere Beschreibung der Personen liegt zur Zeit nicht vor.

Zeugen des beschriebenen Geschehens werden gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen. Hinweise nimmt das Kommissariat unter der Rufnummer 0202/284-0 entgegen. (weit)