07.01.2021: Aktuelle Gesundheitslage in Remscheid

Leider ist ein 81-jähriger Remscheider mit Corona verstorben.

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 160 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden.

Damit gibt es insgesamt 2.983 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 2.725 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 98* Menschen sind leider verstorben. Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 314 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen.

Die Krankenhäuser vermelden 24 positive Fälle in stationärer Behandlung, darunter 6 intensivpflichtige Behandlungen (3 beatmet), Stand 07.01.2021 (Das sind nicht unbedingt Remscheiderinnen und Remscheider.).

(* Die Differenz in der Zahl der Todesfälle (1) resultiert aus zeitlichen Meldeverzögerungen.)

Quelle: Stadt Remscheid

Robert Koch Institut für Remscheid heute

Es gibt insgesamt 2.983 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 80,8. 97 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage90
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW80,8
Fälle gesamt2.983
Fälle gesamt/100.000 EW2.679,2
Todesfälle gesamt97
Einwohnerzahl111.338
BundeslandNordrhein-Westfalen
Meldung des RKI.

Corona in Remscheid

Alle unsere Meldungen zu Corona in Remscheid und den Inzidenzwert Remscheid findet man auch direkt und einfach unter www.corona-remscheid.de.

Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81  zu erreichen!

Gemeinsame Erklärung nach dem ersten Krisenstab des neuen Jahres

Oberbürgermeister Uwe Schneidewind, Krisenstabsleiter Johannes Slawig und Gesundheitsdezernent Stefan Kühn wenden sich im Anschluss an die erste Krisenstabssitzung des neuen Jahres mit einer gemeinsamen Erklärung an die Bürgerinnen und Bürger.

Sorge, aber auch Zuversicht haben die erste Sitzung des Krisenstabes im Jahr 2021 geprägt. Die Herkulesaufgabe eines flächendeckenden Impf-Angebotes  wird alle Ebenen des Staates auf viele Monate beanspruchen. Wir brauchen also weiterhin Geduld und konsequentes Handeln in dieser Ausnahmesituation. Die Bürgerinnen und Bürger erwarten zu Recht von den Handelnden Verlässlichkeit und größtmögliche Transparenz.  Wir erhoffen uns daher gerade beim Thema Impf-Strategie eine stabile, hohe Verfügbarkeit der Impfstoffe und frühestmögliche Informationen zur Organisation für die verschiedenen Alters- und Risikogruppen. Die Menschen brauchen eine Perspektive für den Ausweg aus der Pandemie.

Stadt bleibt bei restriktiver Grundhaltung

Stadtdirektor und Kämmer von Wuppertal: Johannes Slawig. Foto: Antje Zeis-Loi Medienzentrum
Stadtdirektor und Kämmer von Wuppertal: Johannes Slawig. Foto: Antje Zeis-Loi Medienzentrum

Die Stadt bleibt angesichts der hohen Zahl von Neuinfektionen konsequent bei ihrer restriktiven Grundhaltung:
Oberste Priorität haben der Schutz der Schwächeren und der verlässliche Erhalt aller notwendigen Dienstleistungen für die Bürgerinnen und Bürger. Das Verbot für Zusammenkünfte von mehr als fünf Personen aus zwei Haushalten wird daher auch für den privaten Bereich aufrechterhalten, sofern nicht das Land nun auch Regelungen für den privaten Bereich trifft. Ebenso die Zugangs- und Besuchsregeln in den Pflegeeinrichtungen, bis die Impfungen dort abgeschlossen sind. Für den Fall einer Rückkehr zum Präsenzunterricht an unseren Schulen ab Februar wollen wir, wie vom Hauptausschuss beschlossen, in Abstimmung mit dem Schulministerium festschreiben, dass ab den Klassen 8 die Abstandsregel von 1,50 Meter im Unterricht einzuhalten ist. Für Verwaltung und Politik gilt ein weitreichender Verzicht auf Präsenzsitzungen. Die Einhaltung der Schutzregeln im öffentlichen Leben wird weiterhin mit höchster Priorität kontrolliert. Hierbei danken wir der Polizeibehörde für ihren außerordentlichen Einsatz.

Wir brauchen Rücksicht und Zusammenhalt

Stefan Kühn, Gesundheitsdezernent von Wuppertal. Foto: Stadt Wuppertal
Stefan Kühn, Gesundheitsdezernent von Wuppertal. Foto: Stadt Wuppertal

Nach der Veröffentlichung der neuen Coronaschutzverordnung des Landes wird der Krisenstab bis zum Ende der Woche entscheiden, ob er die Landesregelungen erneut mit einer eigenen Allgemeinverfügung ergänzt. Wir bitten alle Wuppertalerinnen und Wuppertaler ausdrücklich um ihre Unterstützung für diese Maßnahmen und um ihr Verständnis für die notwendigen Konsequenzen zur erfolgreichen Bekämpfung der Pandemie. Unmut ist nach Monaten der Einschränkungen verständlich, soll aber nicht das Handeln bestimmen. Rücksicht und Zusammenhalt werden uns durch diese herausfordernde Zeit bringen.

Quelle: Stadt Wuppertal

07.01.2021: Corona in Wuppertal

Am 7. Januar um 8 Uhr sind für Wuppertal folgende Zahlen gemeldet:

Bestätigte Fälle (Gesamtzahl infizierte Menschen):10224
– davon aktuell infizierte Personen:1253
– davon genesene Personen:8733
– davon verstorbene Personen238
Gesamtzahl in Quarantäne2025
– davon in häuslicher angeordneter Quarantäne1938
– davon in freiwilliger Quarantäne87
Anzahl Neuinfektionen vom Vortag:157
Neuinfektionen der letzten 7 Tage:488
Neuinfektionen der letzten 7 Tage pro 100.000 Einwohner:137,46

Quelle: Stadt Wuppertal

Robert Koch Institut heute für Wuppertal

Es gibt insgesamt 10.182 positiv getestete Wuppertalerinnen und Wuppertaler. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 135,7. 237 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage482
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW135,7
Fälle gesamt10.182
Fälle gesamt/100.000 EW2.867,4
Todesfälle gesamt237
Einwohnerzahl355.100
BundeslandNordrhein-Westfalen
Meldung des RKI.

07.01.2021: Corona in Solingen

Insgesamt wurden seit Ausbruch der Pandemie in Solingen bisher 5.064 bestätigte Fälle gemeldet.

Aktuell sind 348 Personen nachgewiesen infiziert, 50 Patient:innen werden derzeit stationär behandelt, die übrigen ambulant betreut. 4.605 Menschen sind wieder genesen. 111 mit dem Virus infizierte Menschen sind bisher verstorben.

In den letzten sieben Tagen sind insgesamt 193 Corona-Neuinfektionen festgestellt worden. Damit entfallen 121,2 neue Fälle auf je 100.000 Menschen, die in der Klingenstadt leben.

In Quarantäne befinden sich derzeit insgesamt 920 Personen. Die Quarantäne beenden konnten 21.010 Personen.

Zahlen zeugen noch nicht von Entspannung!

Dass die Sieben-Tages-Inzidenz in Stadt und Land in den vergangenen Tagen gesunken ist, weist noch nicht auf eine Entspannung der Infektionslage hin. Bei der Interpretation der Fallzahlen muss man beachten: Wegen der Feiertage suchten weniger Menschen eine Ärztin oder einen Arzt auf. In Solingen und in anderen Städten wurde weniger getestet, zum Teil pausierten die Testzentren ganz. Auch die Labore arbeiteten über die Feiertage nur eingeschränkt.

Quelle: Stadt Solingen – Stand: 06.01.2021 – 17:09 Uhr

Aktuelle Meldung vom Robert Koch Institut für Solingen

Es gibt insgesamt 5.064 positiv getestete Solingerinnen und Solinger. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 129,4. 111 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage206
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW129,4
Fälle gesamt5.064
Fälle gesamt/100.000 EW3.180,0
Todesfälle gesamt111
Einwohnerzahl159.245
BundeslandNordrhein-Westfalen
Meldung des RKI.

Corona-Hotline für Solingen

Abstand halten, Mund und Nase bedecken, Einschränkungen und Schutzmaßnahmen beachten – jede und jeder von uns kann dazu beitragen, die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Nur gemeinsam können wir es schaffen. Die Stadt Solingen hat eine Corona-Hotline eingerichtet: 0212 / 290-2020. Infos aus Solingen: Wir alle sind gefordert.

Ministerin Gebauer: Auch unsere Schulen müssen einen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie leisten

Nach der gestrigen Ministerpräsidentenkonferenz zusammen mit der Bundesregierung hat Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer die konkrete Umsetzung für den Schulbereich in Nordrhein-Westfalen erläutert.

Das Ministerium für Schule und Bildung teilt mit: Nach der gestrigen Ministerpräsidentenkonferenz zusammen mit der Bundesregierung hat Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer die konkrete Umsetzung für den Schulbereich in Nordrhein-Westfalen erläutert: „Angesichts der kritischen Infektionslage in ganz Deutschland braucht es weiterhin entschlossenes Handeln in allen Lebensbereichen, um die Pandemie in diesem Winter zurückzudrängen. Auch unsere Schulen müssen dazu einen weiteren Beitrag leisten. Wir werden daher die Präsenzpflicht an allen Schulen bis Ende Januar aussetzen und für alle Schülerinnen und Schüler Distanzunterricht anbieten.“ Die Ministerin betonte, dass diese Entscheidung niemandem leicht gefallen sei: „Es schmerzt auch mich sehr, dass wir das Recht der Kinder auf Bildung nicht wie gewohnt umsetzen können. Aber angesichts der gegenwärtigen Situation sind die konsequenten Einschränkungen richtig, um Kontakte weiter zu verringern.“

Die neuen Regelungen für den Unterricht in Nordrhein-Westfalen vom 11. bis zum 31. Januar 2021 im Einzelnen:

  1. Der Präsenzunterricht wird bis zum 31. Januar 2021 ausgesetzt.
  2. In allen Schulen und Schulformen wird der Unterricht mit dem Start nach den Weihnachtsferien ab Montag, den 11. Januar 2021, für alle Jahrgangsstufen als Distanzunterricht erteilt. Diese Regelung gilt auch für alle Abschlussklassen.
    Soweit die Umstellung auf Distanzunterricht weitere Vorbereitungszeit an den Schulen erforderlich macht, sind bis zu zwei Organisationstage möglich, so dass der Distanzunterricht spätestens ab dem 13. Januar 2021 stattfindet. Über die Notwendigkeit der Organisationstage entscheiden die Schulen vor Ort.
    Die Einrichtung des Distanzunterrichts erfolgt auf der Grundlage der Distanzlernverordnung, die die Landesregierung bereits im Sommer als bislang einziges Bundesland auf den Weg gebracht hat. Zudem wurden die Schulen bereits vor Monaten mit der Handreichung zum Distanzunterricht mit umfassenden pädagogisch-didaktischen Hinweisen ausgestattet. Weitere Unterstützung erhalten die Schulen durch die Sofortausstattungsprogramme der Landesregierung für digitale Endgeräte, die seit Juli 2020 zur Verfügung stehen.
    Durch die Aussetzung des Präsenzunterrichts wird eine Doppelbelastung von Lehrkräften vermieden. Sie können sich auf die Organisation des Distanzlernens konzentrieren.
  3. Alle Schulen bieten ab Montag ein Betreuungsangebot für Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 6 an, die nicht zuhause betreut werden können oder bei denen eine Kindeswohlgefährdung vorliegt. Für Schülerinnen und Schüler mit einem Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung in Förderschulen oder in Schulen des Gemeinsamen Lernens, der eine besondere Betreuung erfordert, z.B. in den Förderschwerpunkten Geistige Entwicklung sowie Körperliche und motorische Entwicklung, muss diese in Absprache mit den Eltern bzw. den Erziehungsberechtigten auch in höheren Altersstufen sichergestellt werden.Während der Betreuungsangebote in den Schulen findet kein regelhafter Unterricht statt. Für die Aufsicht kommt vor allem das sonstige schulische Personal in Betracht. Die Betreuungsangebote dienen dazu, jenen Schülerinnen und Schülern, die beim Distanzlernen im häuslichen Umfeld ohne Betreuung Probleme bekämen, die Erledigung ihrer Aufgaben in der Schule unter Aufsicht zu ermöglichen. Alle Eltern sind jedoch aufgerufen, ihre Kinder – soweit möglich – zuhause zu betreuen, um so einen Beitrag zur Kontaktreduzierung zu leisten.
  4. Grundsätzlich werden bis zum 31. Januar 2021 keine Klassenarbeiten geschrieben. Ausnahmen gelten für in diesem Halbjahr noch zwingend zu schreibende Klausuren und durchzuführende Prüfungen in den Jahrgangsstufen Q1 und Q2 und den Abschlussklassen der Berufskollegs. Sie können im Einzelfall unter Einhaltung der Hygienevorgaben der Corona-Betreuungsverordnung geschrieben werden. 

Abschließend erklärte Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer, dass sie schon bei der Vorstellung des Stufenplans vor der Weihnachtspause darauf hingewiesen habe, dass bei einer besonders kritischen Infektionslage die Landesregierung über noch weitergehende Einschränkungen zu entscheiden habe: „Dieser Fall ist nun eingetreten. Aber es ist mir ein wichtiges Anliegen, allen Schülerinnen, Schülern, Eltern und Großeltern klar zu sagen: Sollte es in den kommenden Wochen zu Lockerungen kommen, dann ist es für mich und die gesamte Landesregierung völlig klar, dass die Schulen von Anfang an dabei sind. Dafür habe ich in der KMK gekämpft und dafür werde ich mich weiter nachhaltig einsetzen.“

Sternsinger im Remscheider Rathaus

Auch in diesem Jahr nehmen Remscheider Mädchen und Jungen – wenn auch coronabedingt mit angepassten und kreativen Aktionsformen – an der Sternsinger-Aktion der katholischen Kirche teil.

Unter dem Leitmotiv „Segen bringen, Segen sein“ besuchten die Heiligen Drei Könige Caspar, Melchior und Balthasar das Remscheider Rathaus. Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz hat die dreiköpfige Sternsinger-Gruppe unter der Leitung von Marion Kurp von der katholischen Pfarrei St. Suitbertus in Alt-Remscheid im Eingangsbereich des Rathauses begrüßt und hier die traditionelle Segensbitte „20*C+M+B+21“ („Christus mansionem benedicat“ – Christus möge dieses Haus segnen!) in Empfang genommen.

Die Sternsinger-Aktion 2021 unter dem Motto “Kindern Halt geben – in der Ukraine und weltweit“ will gerade in pandemischen Zeiten ein Zeichen für weltweiten Zusammenhalt und Zuversicht setzen.

NRW: Einreisende aus Risikogebieten können zwischen Test und Quarantäne wählen

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen hat die Regelungen zur Einreise aus den vom Robert Koch-Institut und den zuständigen Bundesministerien festgelegten Risikogebieten modifiziert.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen hat die Regelungen zur Einreise aus den vom Robert Koch-Institut und den zuständigen Bundesministerien festgelegten Risikogebieten modifiziert. Statt der verbindlichen Anordnung einer Testung auf das Coronavirus bei der Einreise (Einreisetestung) besteht jetzt faktisch ein Wahlrecht zwischen Einreisetest und Quarantäne.

Für Reisende, die aus einem Risikogebiet auf dem Land-, See-, oder Luftweg nach Nordrhein-Westfalen einreisen, gilt seit dem 5. Januar 2021 zwar grundsätzlich eine zehntägige Einreisequarantäne. Diese Quarantäne kann aber vermieden werden, wenn sich Reisende 48 Stunden vor oder unmittelbar nach ihrer Einreise einem Coronatest (Einreisetestung) unterziehen und das Ergebnis des Tests negativ ist. Ein Corona-Schnelltest ist dabei ausreichend.

An allen Flughäfen mit Tourismus- und Linienflügen aus Risikogebieten bestehen inzwischen Testmöglichkeiten. Auch in den vorhandenen Testzentren, Apotheken oder bei einem Arzt ist es möglich, sich auf eigene Kosten testen zu lassen. Ausgenommen von der Quarantäne- oder Testpflicht sind weiterhin Durchreisende, Binnenschiffer, der kleine Grenzverkehr bei Aufenthalten von unter 24 Stunden, tägliche oder wöchentliche Grenzpendler und Grenzgänger sowie Verwandtenbesuche, Warentransporte und einreisende Diplomaten/Abgeordnete bei Aufenthalten von unter 48 Stunden.

Angepasst wurden auch die Regelungen für Einreisende aus Großbritannien und Südafrika. In der Landesverordnung wird jetzt auf die zwischenzeitlich für diese Staaten bundesweit geltenden Testpflichten verwiesen. Einreisende aus diesen Ländern müssen schon nach Bundesrecht zwingend einen Test vorweisen. Für sie ordnet das Landesrecht wegen des besonderen Risikos der Verbreitung neuer Virenstämme zur Sicherheit zusätzlich eine mindestens fünftägige Quarantäne mit einer abschließenden weiteren Testung (Freitestung) an.

Hintergrund der Änderungen ist zum einen die Harmonisierung des Landesrechts mit dem Bundesrecht, sodass die Testpflichten für Einreisende aus Großbritannien und Südafrika nun einheitlich geregelt sind. Zum anderen sind im Rahmen laufender Gerichtsverfahren zu Einreisen aus Risikogebieten Unklarheiten im Infektionsschutzgesetz des Bundes deutlich geworden. Konkret geht es um die Frage, ob zwingende Testungen nur von den kommunalen Behörden und dem Bund oder auch von den Ländern per Rechtsverordnung angeordnet werden können.

Auch aufgrund dieser Unklarheiten würde Nordrhein-Westfalen eine bundeseinheitliche Regelung für eine Testpflicht, wie sie gerade auf Bundesebene diskutiert wird, sehr begrüßen. Bis es eine solche bundesweite Regelung gibt, soll mit der nun erfolgten Änderung eine möglichst rechtssichere Lösung für Nordrhein-Westfalen geschaffen werden, um den dringenden Schutz vor zusätzlichen Infektionen aus anderen Ländern auch in Nordrhein-Westfalen sicherzustellen. Hierzu wurde eine rein strukturelle Änderung vorgenommen: Angeordnet wird jetzt vorrangig eine Quarantäne, die aber bereits von Beginn an durch einen negativen Test verhindert werden kann.

Hintergrund

Die Regelungen beziehen sich nur auf ausländische Risikogebiete und nicht auf innerdeutsche Regionen. Die Einstufung internationaler Risikogebiete erfolgt durch das Robert Koch-Institut unter der Adresse https://www.rki.de/covid-19-risikogebiete.
 
Die genannten rechtlichen Regelungen sind im Detail der Coronaeinreiseverordnung (CoronaEinreiseVO) des Landes Nordrhein-Westfalen in der ab dem 5. Januar 2021 gültigen Fassung zu entnehmen.

Fußgänger in Wuppertal-Vohwinkel angefahren

Heute (06.01.2021), gegen 07:25 Uhr, kam es in Wuppertal-Vohwinkel zu einem Unfall zwischen einem Fußgänger und einem Auto.

Als ein 71-jähriger Wuppertaler die Vohwinkeler Straße überquerte, kam es zum Zusammenstoß mit dem Audi eines 76-Jährigen. Dabei zog sich der Fußgänger schwere Verletzungen zu, die im Krankenhaus stationär behandelt werden.

Während der Unfallaufnahme sperrte die Polizei die Vohwinkeler Straße für den Fahrzeugverkehr. Aufgabe des Verkehrskommissariats ist es, die Ursache zu klären. (sw)

Polizei sucht Zeugen nach tödlichem Verkehrsunfall

Gestern (05.01.2021) kam es gegen 08:30 Uhr, in Wuppertal-Langerfeld zu einem Verkehrsunfall, bei dem eine Seniorin tödliche Verletzungen erlitt (siehe Beitrag Seniorin nach Unfall in Wuppertal Langerfeld verstorben).

Das Verkehrskommissariat Wuppertal bittet Zeugen, die das Unfallgeschehen beobachtet haben, sich telefonisch unter der 0202-284-0 zu melden. (hm)

Abbiegeunfall in Elberfeld

Am frühen Morgen des 06.01.2021, um 05:25 Uhr, kam es auf der Straße Hofkamp zu einem Abbiegeunfall.

Eine 48-jährige Wuppertalerin fuhr mit ihrem schwarzen Nissan Micra die Straße Hofkamp in Richtung Neumarkt, als ein 58-jähriger Wuppertaler mit seinem silbernen Opel Astra aus der Schlieperstraße in die Straße Hofkamp einbog. Es kam zu einer Karambolage, bei der der Nissan quer über die Straße geschleudert und erst durch einen Baum gestoppt wurde.

Die 48-Jährige verletzte sich schwer und wurde zunächst rettungsdienstlich und später im Krankenhaus stationär behandelt. Der 58-Jährige blieb unverletzt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und der Sachschaden liegt bei circa 4.500 Euro. Während der Rettungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme kam es aufgrund einer Vollsperrung der Straße Hofkamp zu Verkehrsbehinderungen. (jb)

Audi mit gestohlenen Kennzeichen krachte vor Ampelmast

In der Nacht (06.01.2021) fiel Polizeibeamten auf der Carnaper Straße ein schwarzer Audi auf, der mit roten Händlerkennzeichen aus Berlin unterwegs war. Als die Polizisten Anhaltezeichen gaben, wendete der Fahrer den Wagen und beschleunigte stark in Richtung Alte Carnaper Straße. Die Beamten nahmen die Verfolgung auf.

Auf der Rödiger Straße überfuhr der Audi ein Straßenschild und kollidierte mit einem Ampelmast. Der Fahrer sprang aus dem Auto und versuchte zu flüchten. Die Beamten stoppten den Unfallfahrer und fixierten in vorläufig. Bei der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass der 36-Jährige keinen Führerschein vorweisen konnte und vermutlich unter dem Einfluss von Alkohol stand. Die am Fahrzeug montierten Kennzeichen waren gestohlen.

Der Berliner verletzte sich bei dem Unfall schwer und musste zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Am Audi entstand ein Totalschaden. Er wurde durch die Beamten sichergestellt. Der Ampelmast wurde durch den Aufprall so stark beschädigt, dass er abgebaut werden musste. Es entstand erheblicher Sachschaden. (hm)

Seniorin nach Unfall in Wuppertal Langerfeld verstorben

Gestern, 5. Januar 2021, kam es in Wuppertal-Langerfeld gegen 08:30 Uhr zu einem Verkehrsunfall, bei dem eine Seniorin tödliche Verletzungen erlitt.

Die 80-Jährige überquerte die Langerfelder Straße unweit einer Tankstelle in Begleitung ihres 52-jährigen Sohnes. In der Fahrbahnmitte kam es zum Zusammenstoß mit dem VW eines 64-Jährigen, der auf der Langerfelder Straße in Richtung Rauental fuhr.

Die ältere Dame wurde durch den Aufprall gegen den entgegenkommenden Opel eines 76-jährigen geschleudert. Dabei erlitt sie tödliche Verletzungen. Ihr Sohn zog sich eine leichte Verletzung zu.

Während der Unfallaufnahme kam es zu Beeinträchtigungen für den Straßenverkehr. Es handelt sich um den ersten tödlichen Verkehrsunfall für den Bereich des PP Wuppertals (W/RS/SG) im Jahr 2021. (sw)