Weihnachten und Jahreswechsel: Die Öffnungszeiten der Corona-Walk-Ins

Auch an Weihnachten und zum Jahreswechsel können sich Wuppertalerinnen und Wuppertaler kurzfristig auf Corona testen lassen. Hier ein Überblick über die Öffnungszeiten der Corona-Walk-Ins.

Das Walk-In am Schauspielhaus in Elberfeld, Bundesallee 260, öffnet an folgenden Tagen jeweils von 9 bis 15 Uhr:

  • Heiligabend (Donnerstag, 24. Dezember)
  • Weihnachtsfeiertag (Freitag, 25. Dezember)
  • Weihnachtsfeiertag (Samstag, 26. Dezember)
  • Silvester (Donnerstag, 31. Dezember)
  • Neujahr (Freitag, 1. Januar)

Das Walk-In am Barmer Rathaus, Parkplatz Wegnerstraße/Kleine Flurstraße, bleibt an diesen Tagen geschlossen. Die Feiertagsregelung ist in Abstimmung zwischen Zotz/Klimas als Betreiber der Teststationen und dem Gesundheitsamt entstanden.

Ab 2. Januar wieder die gewohnten Öffnungszeiten

Ab Samstag, 2. Januar, sowie an den Tagen zwischen den Jahren gelten an beiden Standorten die bekannten Öffnungszeiten: montags bis freitags 9 bis 17.30, samstags 8 bis 14 Uhr.

Das Labor von Zotz/Klimas ist von der Feiertagsregelung nicht betroffen – hier wird an allen Tagen durchgearbeitet.

Weitere Infos

Corona-Prävention: AWG schließt die Recyclinghöfe

Im Sinne der aktuellen Maßnahmen zur Covid-19/Corona-Prävention hat die AWG entschieden, alle AWG-Recyclinghöfe und das AWG-Autorecycling ab Mittwoch, 16. Dezember 2020, zu schließen. Die mobile Schadstoff-Sammlung wird ebenfalls eingestellt.

Ab Mittwoch, 16. Dezember 2020, wird außerdem das Müllheizkraftwerk (MHKW) auf Korzert für Privatanlieferer und gewerbliche Anlieferer ohne Kundennummer geschlossen. Der Betrieb des MHKW läuft aber normal weiter.

AWG-Geschäftsführer Martin Bickenbach: „Diese Maßnahmen haben das Ziel, die Kontakte auf ein Minimum zu beschränken und damit alle Bürgerinnen und Bürger und unsere Belegschaft vor Ansteckung zu schützen.“ 

Haushaltsnahe Müllabfuhr sichergestellt

Anfragen, beispielsweise zum AWG-Tonnenservice, lassen sich über die Kontaktformulare auf der neuen AWG-Homepage unter www.awg.wuppertal.de abwickeln.

Nach wie vor stellt sich die AWG darauf ein, dass es weitere Änderungen geben könnte. Derzeit sind die haushaltsnahe Müllabfuhr und der Betrieb des Müllheizkraftwerks (MHKW) auf Korzert sichergestellt.

In Remscheid vorerst keine Ausgangssperre

Harter Shutdown ab 16. Dezember 2020. Zunächst keine Ausgangssperre in Remscheid.

Der Krisenstab hat sich heute mit den Ergebnissen der Ministerpräsidentenkonferenz mit der Bundeskanzlerin vom gestrigen Tag befasst und gegebenenfalls für Remscheid zusätzlich erforderliche Regelungen diskutiert. Auch der Verwaltungsvorstand wird sich hierzu noch positionieren.

Es kann jedoch schon mitgeteilt werden, dass eine Ausgangssperre als nicht notwendig erachtet wird. Hintergrund ist unter anderem, dass sich das überwiegende Infektionsgeschehen auf Hotspots in den Alten- und Pflegeeinrichtungen beschränkt. Auch ist kein außergewöhnlich aktives Remscheider Nachtleben feststellbar, das zum jetzigen Zeitpunkt eine so einschränkende Maßnahme erforderlich machen würde.

Corona in Remscheid

Alle unsere Meldungen zu Corona in Remscheid und den Inzidenzwert Remscheid findet man auch direkt und einfach unter www.corona-remscheid.de.

Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81  zu erreichen!

14.12.2020: Neuinfektionen an Kitas

In der am 12. Dezember vermeldeten Ev. Kita Siepen sind die Gruppen 1 und 4 mit 37 Kindern betroffen.

Corona in Remscheid

Alle unsere Meldungen zu Corona in Remscheid und den Inzidenzwert Remscheid findet man auch direkt und einfach unter www.corona-remscheid.de.

Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81  zu erreichen!

14.12.2020: Aktuelle Gesundheitslage in Remscheid

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 311 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden. Damit gibt es insgesamt 2.468 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 2.106 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 51 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage247
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW221,8
Fälle gesamt2.468
Fälle gesamt/100.000 EW2.216,7
Todesfälle gesamt51
Einwohnerzahl111.338
BundeslandNordrhein-Westfalen
Meldung des RKI.

Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 931 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen. Die Krankenhäuser vermelden 29 positive Fälle in stationärer Behandlung, darunter 4 intensivpflichtige Behandlungen (4 beatmet), Stand 14.12.2020 (Das sind nicht unbedingt Remscheiderinnen und Remscheider.).

Quelle: Stadt Remscheid – aktualisiert um 16.12 Uhr.

Corona in Remscheid

Alle unsere Meldungen zu Corona in Remscheid und den Inzidenzwert Remscheid findet man auch direkt und einfach unter www.corona-remscheid.de.

Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81  zu erreichen!

14.12.2020: Corona in Wuppertal

Am 14. Dezember um 8:30 Uhr sind für Wuppertal folgende Zahlen gemeldet:

Bestätigte Fälle (Gesamtzahl infizierte Menschen):7928
– davon aktuell infizierte Personen:1423
– davon genesene Personen:6349
– davon verstorbene Personen156
Gesamtzahl in Quarantäne4186
– davon in häuslicher angeordneter Quarantäne3985
– davon im Krankenhaus139
– davon in freiwilliger Quarantäne62
Anzahl Neuinfektionen vom Vortag:3
Neuinfektionen der letzten 7 Tage:823
Neuinfektionen der letzten 7 Tage pro 100.000 Einwohner:231,83

Quelle: Stadt Wuppertal – Aktualisiert um 12.21 Uhr.

Aktuelle Meldung des Robert Koch Instituts

Es gibt insgesamt 7.892 positiv getestete Wuppertalerinnen und Wuppertaler. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 233,2. 155 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage828
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW233,2
Fälle gesamt7.892
Fälle gesamt/100.000 EW2.222,5
Todesfälle gesamt155
Einwohnerzahl355.100
BundeslandNordrhein-Westfalen
Meldung des RKI.

Informationen zum Remscheider Impfzentrum in der Halle West im Stadtteil Reinshagen

Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat im November 2020 die Einrichtung von 53 Impfzentren beschlossen, die die priorisierten Personengruppen gegen das SARS-CoV-2 Virus impfen sollen. In der Krisenstabsitzung vom 25.11.2020 der Stadt Remscheid wurde beschlossen, eine Arbeitsgruppe zur Umsetzung dieser Aufgabe einzurichten.

Dieser Arbeitsgruppe, die durch Herrn Ltd. Branddirektor Eul-Jordan geleitet wird, gehören die Kassenärztliche Vereinigung, das Gesundheitsamt, das Gebäudemanagement sowie der Katastrophenschutz der Stadt Remscheid an. In dieser Arbeitsgruppe wurden verschiedenen Verfahren erarbeitet, die es ermöglichen, die komplexen Anforderungen an ein solches Impfzentrum umzusetzen. Nachstehend wichtige Informationen zum Remscheider Impfzentrum in der Halle West im Stadtteil Reinshagen.

Interview von rs1.tv

rs1.tv – das Stadtfernsehen für Remscheid, war vor Ort und sprach mit Dr. Bettina Stiel-Reifenrath (Kassenärztliche Vereinigung) und Feuerwehrchef Guido Eul-Jordan.

Organisation und Betrieb

14. Dezember 2020: Remscheider Impfzentrum wird von Expertenrunde vorgestellt. Foto: Viola Juric
14. Dezember 2020: Remscheider Impfzentrum wird von Expertenrunde vorgestellt. Foto: Viola Juric

Das Impfzentrum wird organisatorisch von der Stadt Remscheid verantwortlich geführt. Für die eigentlichen Impfungen sowie für die medizinisch- administrative Tätigkeit ist die Kassenärztliche Vereinigung zuständig. Diesbezüglich wurde hierfür ein Kooperationsvertrag zwischen dem Land NRW und der Kassenärztlichen Vereinigung geschlossen. Medizinischer Leiter des Impfzentrums ist Herr Dr. Michael Kohlmeyer.

Standort und Einsatzbereitschaft

Das Impfzentrum der Stadt Remscheid wird am 15.12.2020 in der Sporthalle West, Wallburgstraße 23, einsatzbereit sein.

Sobald eine volle Auslastung des Impfzentrums absehbar wird, sind die täglichen Öffnungszeiten (7 Tage die Woche) von 08:00 Uhr bis 20:00 Uhr.

Ausstattung und Impfstart

Zu einem Impfzentrum, was als Oberbegriff zu verstehen ist, gehören einmal der Standort der eigentlichen „Impfstraßen“ und mobile Impfteams, die die vulnerable Gruppe in Alten- und Pflegeheimen impft. Für einen reibungslosen Betrieb wird eine Koordinierungsgruppe der Stadt und der Kassenärztlichen Vereinigung sorgen. Das Impfzentrum Remscheid ist so dimensioniert, dass die geforderte Impfquote von 10.000 Impfungen im Monat realisiert werden kann. Diese ist jedoch abhängig von der Versorgung mit Impfstoff.

Wann die ersten Impfdosen in Remscheid eintreffen, kann zum heutigen Tag nicht beantwortet werden.

Wie erfahre ich, dass ich mich impfen lassen kann?

Das Land bereitet zusammen mit dem Bund entsprechende Kampagnen unter dem Slogan „Ärmel hoch“ vor. Aus diesen soll hervorgehen, welche Personengruppe wann geimpft wird.   

Terminvergabe und Impfunterlagen

Termine können, sobald der Auslieferungstermin und die Anzahl der verfügbaren Impfdosen bekannt sind, über die Kassenärztliche Rufnummer 116117 telefonisch vereinbart werden. Da die Impfung gegen das Corona-Virus eine zweite Impfung erforderlich macht, wird bei der ersten Terminvergabe auch der zweite Impftermin vergeben. Nach der Terminvereinbarung erhalten die Impfberechtigten die erforderlichen Unterlage zur Impfung auf dem postalischen Weg. Diese müssen ausgefüllt und gemeinsam mit einem amtlichen Ausweisdokument zum Impftermin mitgebracht werden. Um eine Gruppenbildung vor dem Impfzentrum zu vermeiden, wird dringen darauf hingewiesen, dass Impfberechtigte erst kurz vor dem eigentlichen Termin am Impfzentrum erscheinen.

Impfablauf

Im Vorfeld der Impfung wird geprüft, ob die erschiene Person impfberechtigt ist und ob Symptome vorliegen, wie z.B. Fieber, die eine Impfung ausschließen würde. Für den Fall, dass es in einer Impfstraße zu einer Verzögerung gekommen ist, steht ein Wartebereich zur Verfügung. Hier werden die Wartenden vom Personal des Impfzentrums betreut. Anschließend findet, wenn gewünscht, ein Impfgespräch mit einem Arzt in der Impfstraße statt, in dessen Anschluss die Impfung durchgeführt wird. Im allgemeinen können nach jeder Impfung  Impfreaktionen auftreten, was es erforderlich macht, die geimpfte Person für ca. 30 Minuten zu beobachten. Hierfür wurde ein weiterer Wartebereich eingerichtet.

Grundsätzlich gelten auch im Impfzentrum und auf dem Gelände die AHA-Regeln – Abstand halten, Hygiene beachten, Alltagsmaske tragen.

Anfahrt

Für Personen, die mit dem eigenen Fahrzeug zu Impftermin erscheinen, stehen Parkplätze zur Verfügung. Grundsätzlich wird aber die Sporthalle West mit dem ÖPNV gut zu erreichen sein.  

Welche Parkplätze angefahren werden können und mit welchem Bus das Impfzentrum am besten erreicht werden kann, wird zeitnah bekanntgegeben.

Corona in Remscheid

Alle unsere Meldungen zu Corona in Remscheid und den Inzidenzwert Remscheid findet man auch direkt und einfach unter www.corona-remscheid.de.

Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81  zu erreichen!

14.12.2020: Corona in Solingen

Leider ist es zu drei weiteren Todesfällen in Zusammenhang mit einer Covid 19-Erkrankung gekommen. Insgesamt wurden seit Ausbruch der Pandemie in Solingen bisher 3.991 bestätigte Fälle gemeldet.

Aktuell sind 545 Personen nachgewiesen infiziert, 77 Patient*innen werden derzeit stationär behandelt, die übrigen ambulant betreut. 3.377 Menschen sind wieder genesen. 69 mit dem Virus infizierte Menschen sind bisher verstorben.

In den letzten sieben Tagen sind insgesamt 460 Corona-Neuinfektionen festgestellt worden. Damit entfallen 282,21 neue Fälle auf je 100.000 Menschen, die in der Klingenstadt leben. In Quarantäne befinden sich derzeit insgesamt 1.797 Personen.

Quelle: Stadt Solingen – Stand: 13.12.2020 – 17.05 Uhr

Aktuelle Meldung des Robert Koch Instituts

Fälle letzte 7 Tage394
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW247,4
Fälle gesamt3.989
Fälle gesamt/100.000 EW2.504,9
Todesfälle gesamt69
Einwohnerzahl159.245
BundeslandNordrhein-Westfalen
Meldung des RKI.

Corona-Hotline für Solingen

Abstand halten, Mund und Nase bedecken, Einschränkungen und Schutzmaßnahmen beachten – jede und jeder von uns kann dazu beitragen, die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Nur gemeinsam können wir es schaffen. Die Stadt Solingen hat eine Corona-Hotline eingerichtet: 0212 / 290-2020. Infos aus Solingen: Wir alle sind gefordert.

Weitere Verschärfungen: Der Bund-Länder-Beschluss vom 13. Dezember

Kanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder haben am Sonntag, 13. Dezember, eine Verschärfung der Corona-Regeln beschlossen. Im Bund-Länder-Beschluss sind alle Details nachzulesen.

Folgendes haben die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder unter anderem beschlossen:

  • Die bestehenden Beschlüsse bleiben bis zum 10. Januar 2021 gültig.
  • Private Zusammenkünfte mit Freunden, Verwandten und Bekannten sind weiterhin auf den eigenen und einen weiteren Haushalt, jedoch in jedem Falle auf maximal 5 Personen zu beschränken. Kinder bis 14 Jahre sind hiervon ausgenommen.
  • Für die Weihnachtstage gilt: In Abhängigkeit von ihrem jeweiligen Infektionsgeschehen können die Länder vom 24. Dezember bis zum 26. Dezember 2020 als Ausnahme von den sonst geltenden Kontaktbeschränkungen Treffen mit 4 über den eigenen Hausstand hinausgehenden Personen aus dem engsten Familienkreis zuzüglich Kindern im Alter bis 14 Jahre zulassen, auch wenn dies mehr als zwei Hausstände oder 5 Personen über 14 Jahre bedeutet.
  • Am Silvestertag und Neujahrstag wird bundesweit ein An- und Versammlungsverbot umgesetzt. Darüber hinaus gilt ein Feuerwerksverbot auf publikumsträchtigen Plätzen. Der Verkauf von Pyrotechnik vor Silvester wird in diesem Jahr generell verboten und vom Zünden von Silvesterfeuerwerk generell dringend abgeraten, auch vor dem Hintergrund der hohen Verletzungsgefahr und der bereits enormen Belastung des Gesundheitssystems.
  • Der Einzelhandel wird ab dem 16. Dezember 2020 bis zum 10. Januar 2021 geschlossen. Ausgenommen sind der Lebensmittelhandel und der Handel mit dringend notwendigen Waren des täglichen Bedarfs.
  • Dienstleistungsbetriebe wie zum Beispiel Friseursalons werden geschlossen, weil hier körperliche Nähe nicht zu vermeiden ist. Medizinisch notwendige Behandlungen wie Physiotherapie bleiben möglich.
  • Auch an den Schulen sollen im Zeitraum vom 16. Dezember 2020 bis 10. Januar 2021 die Kontakte deutlich eingeschränkt werden. Kinder sollen in dieser Zeit wann immer möglich zu Hause betreut werden. Daher werden in diesem Zeitraum die Schulen grundsätzlich geschlossen oder die Präsenzpflicht wird ausgesetzt. Es wird eine Notfallbetreuung sichergestellt und Distanzlernen angeboten. Analog wird in Kindertagesstätten verfahren. Für Eltern werden zusätzliche Möglichkeiten geschaffen, für die Betreuung bezahlten Urlaub zu nehmen.
  • Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber werden dringend gebeten zu prüfen, ob die Betriebsstätten entweder durch Betriebsferien oder großzügige Home-OfficeLösungen vom 16. Dezember 2020 bis 10. Januar 2021 geschlossen werden können.
  • Die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause durch Gastronomiebetriebe bleiben weiter möglich. Der Verzehr vor Ort wird untersagt. Der Verzehr von alkoholischen Getränken im öffentlichen Raum wird vom 16. Dezember bis 10. Januar untersagt. Verstöße werden mit einem Bußgeld belegt. 
  • Gottesdienste in Kirchen, Synagogen und Moscheen sowie die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften sind nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Das Bundesinnenministerium wird dazu Gespräche mit den Glaubensgemeinschaften führen.
  • In den Alten- und Pflegeheimen sowie für mobile Pflegedienste sind besondere Schutzmaßnahmen zu treffen. Für das Personal sind regelmäßige verpflichtende Tests durchzuführen.
  • Bund und Länder appellieren eindringlich an alle Bürgerinnen und Bürger, in der Zeit bis zum 10. Januar von nicht zwingend notwendigen Reisen ins In- und Ausland abzusehen.
  • Wirtschaftsbereiche, die besonders von den Einschränkungen betroffen sind, werden weiterhin finanziell unterstützt.

DER BESCHLUSS – Stand: 13. Dezember, 12 Uhr PDF-Datei92,22 kB

Infektionsrate in Solingen steigt wieder

Solinger Stadtspitze beschließt kurzfristigen Aktionsplan für Schulen, Kliniken, Alteneinrichtungen. Kontrollen von Masken- und Abstandspflichten werden ausgeweitet.

Vor dem Hintergrund der Ministerpräsidentenkonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel am heutigen Tag, vor allem aber aufgrund der sich wieder zuspitzenden Infektionslage in Deutschland und in der Klingenstadt hat heute Nachmittag der Verwaltungsvorstand unter Vorsitz von Oberbürgermeister Tim Kurzbach getagt und weitere Schritte zur Eindämmung der Pandemie beraten und beschlossen.

Von Samstag auf Sonntag sind wieder 86 Personen neu am Coronavirus erkrankt und drei Menschen verstorben. 77 Covid-19-Patient:innen werden aktuell stationär in den Krankenhäusern betreut,  was die  Solinger Krankenhäuser immer stärker herausfordert. Solingen zählt mit einer 7-Tages-Inzidenz von 282 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner*innen zu den „Hotspots mit extremer Infektionslage“, wie es in der heutigen Telefonkonferenz der Bundesregierung mit den Länderchefs definiert worden ist.

Weitergehendes Aktionsprogramm für Solingen

Um das Infektionsgeschehen noch wirksamer zu bekämpfen, hat die Solinger Stadtspitze unverzüglich ein weitergehendes Aktionsprogramm beschlossen, das Anfang der Woche in Allgemeinverfügungen einfließen wird, die bis Mitte der Woche in Kraft gesetzt werden.  Zum Aktionsprogramm gehören weitere Maßnahmen für alle Schulen und den Offenen Ganztag, die Bildung eines Krisenteams unter Federführung der Heimaufsicht des Sozialamtes für die Alteneinrichtungen sowie die Organisation weiterer Unterstützung der Kliniken durch externes Fachpersonal. Weiterhin kündigten Oberbürgermeister Tim Kurzbach und Ordnungsdezernent Jan Welzel die Ausweitung der Kontrollen der Ordnungskräfte in den Stadtteilen an. Geprüft würde auch die Anordnung von nächtlichen Ausgangsbeschränkungen in der Zeit von 22 bis 6 Uhr. Nur so könne auch der Beschluss der Regierungen von heute umgesetzt werden, vom 16. Dezember bis zum 10. Januar den Alkoholkonsum im öffentlichen Raum in ganz Deutschland zu verbieten. Konkreteres wird die Stadt Solingen am Montagnachmittag im Rahmen einer Pressekonferenz im neuen Impfzentrum, dem ehemaligen Kaufhof in der Innenstadt, bekanntgeben.

Oberbürgermeister Tim Kurzbach bittet die Solingerinnen und Solinger auch weiterhin die Beschränkungen einzuhalten: „Die Infektionen nehmen zu und wir beklagen aktuell zu viele Todesfälle. Es geht nicht um die Statistik, es geht um Menschen, um Schicksale und Familien. Bitte tragen Sie durch Ihr Handeln dazu bei, dass Weihnachten trotz der Pandemie ein Fest der Familie bleiben kann. Jetzt hat die jüngere Generation eine besondere Verantwortung für die ältere, für die Großmütter und Großväter, für die eine Virusinfektion lebensbedrohlich sein. Die Stadt Solingen wird jetzt härtere Maßnahmen umsetzen, wir sind handlungsbereit und -fähig. Die Idee der Bundesregierung, eine „Schutzwoche“ vor Weihnachten einzulegen und auf Besuche zu verzichten, sozusagen eine kleine vorweihnachtliche Quarantäne einzulegen, möchte ich allen Solingerinnen und Solingern ans Herz legen. Die Infektionsrate zu senken, das haben wir alle in der Hand. Durch unser Verhalten. Es liegt an uns!“

Klinikum reagiert auf Infektionsgeschehen

Die Anspannung durch die Corona-Pandemie in den Solinger Krankenhäusern nimmt zu. Nachdem sich in der vergangenen Woche die St. Lukas Klinik wegen eines Ausbruchs von der Notfallversorgung abmelden musste, meldet nun auch das Städtische Klinikum acht positiv getestete Mitarbeiter auf einer Intensivstation. Diese Station ist daher vorsichtshalber für Neuaufnahmen  geschlossen worden. Gleichzeitig konnte durch die Umsetzung von negativ getestetem Pflegepersonal eine weitere Quarantäne-Station mit 18 Betten eingerichtet und in Betrieb genommen werden. 

„Insgesamt werden im Klinikum derzeit 27 Patientinnen und Patienten behandelt, die mit SARS-CoV-2 infiziert sind; vier davon auf der Operativen Intensivstation, zwei müssen beatmet werden“, berichtet der Medizinische Geschäftsführer Prof. Dr. Thomas Standl.

Insgesamt ist die Belegung im Klinikum durch die angespannte Krankenauslage in Solingen spürbar angestiegen. Aktuell stehen im Klinikum (Stand Sonntagmorgen) 60 freie Betten zur Verfügung, darunter acht Intensivplätze. Ein akuter Engpass besteht nicht. „Dennoch haben wir ab Montag Operationen von Patientinnen und Patienten mit elektiven Eingriffen zurückgestellt“, erklärt Standl. „Dadurch können wir Fachpflegekräfte aus der Anästhesie auf den Intensivstationen einsetzen.“

Personalsituation bereitet Sorge

„Durch die sprunghaft gestiegene Belegung ist vor allem die Pflege unter Druck geraten“, berichtet Dr. Martin Eversmeyer, Kaufmännischer Geschäftsführer des Klinikums. Zudem stehen unserem Haus 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter derzeit nicht zur Verfügung, weil sie positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden (15) oder in Quarantäne (10) sind.“

Das Städtische Klinikum steht in der aktuellen Situation im ständigen Austausch mit der Stadt Solingen, insbesondere mit dem Stadtdienst Gesundheit. Mehrfach am Tag kommt ein Krisenstab im Klinikum zusammen, um die Lage zu bewerten. Hierzu erklärt der zuständige Beigeordnete im Rathaus, Jan Welzel: „ Die Zusammenarbeit funktioniert sehr gut. Zurzeit sind wir vor allem darum bemüht, fachliche Unterstützung von außen zu bekommen. Fachkräfte mit medizinischer Erfahrung, die ihre Hilfe anbieten können, sind herzlich willkommen.“ Der Dezernent betont aber gleichzeitig: „Trotz der angespannten Lage können weiterhin Notfälle im Städtischen Klinikum behandelt werden. Das Krankenhaus ist einsatzfähig und stellt als kommunales Krankenhaus der Maximalversorgung das Rückgrat der medizinischen Versorgung in Solingen dar!“

Zusammen mit Oberbürgermeister Tim Kurzbach sowie der Geschäftsführung des Klinikums bedankt sich Jan Welzel herzlich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die sich seit vielen Wochen mit hohem Engagement den schwierigen Herausforderungen stellen. „Die nächsten Tage bis Weihnachten werden noch einmal große Anstrengungen bringen. Umso mehr hoffen wir darauf, dass schon bald mit den ersten Impfungen in Solingen begonnen werden kann.“

Harter Shutdown ab 16. Dezember

Stadtspitze nimmt morgen Stellung zu den heutigen Beschlüssen von Bund und Ländern.

Nach eingehender Beratung im Corona-Krisenstab und im Verwaltungsvorstand wird die Remscheider Stadtspitze morgen (14.12.) Stellung beziehen zu den heutigen Beschlüssen von Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder.