Obstbaum-Schnittkurse mit der Natur-Schule Grund

Die Natur-Schule Grund bietet im März wieder Schnittkurse für die heimischen Obstbäume an.

Wie immer zu Jahresbeginn bietet die Natur-Schule Grund einen Obstbaum-Schnittkurs an. Theoretische Hintergründe für den Schnitt werden im Rahmen der beiden Praxisteile vermittelt. Für gesundes Wachstum der Obstbäume und eine hohe Ertragsleistung ist die richtige, regelmäßige Pflege unerlässlich. In den ersten zehn Standjahren sollte durch jährlichen Schnitt ein stabiles Kronengerüst aufgebaut werden. Weitere Pflegeschnitte im Abstand von drei bis fünf Jahren wirken sich auf Ertrag und Fruchtqualität aus.

Das Praxisseminar der Natur-Schule Grund mit Obstbaum-Praktiker Detlef Regulski bietet die hierfür nötigen Informationen und Hilfestellungen. Detlef Regulski erläutert die geeigneten Werkzeuge und die für die einzelnen Obstarten unterschiedlichen Schnitt-Methoden.

Zweiteiliger Kurs mit Theorie und Praxis

Das Seminar startet am Samstag, 18. März 2023, um 14:00 Uhr mit der Praxis des Altbaumschnitts. Schließlich folgt am Sonntag, 26. März, ebenfalls ab 14:00 Uhr ein Seminar zur Praxis der Jungbaumpflege. Beide Teile sind jeweils auf 3,5 – 4 Stunden angelegt.

Ort der beiden Praxis-Termine ist die Obstwiese der Katholischen Kirchengemeinde in Remscheid-Lüttringhausen, Richard-Pick-Straße 7.

Anmeldung erforderlich

Es ist möglich, einzelne Kursteile zu buchen. Der Einzelpreis beträgt jeweils 15,00 Euro.

Wegen begrenzter Teilnehmerzahlen ist eine Anmeldung unbedingt erforderlich.
Anmeldungen nimmt die Natur-Schule Grund ab sofort per E-Mail an info@natur-schule-grund.de entgegen. Bitte geben Sie jeweils den / die Namen der angemeldeten Teilnehmenden an, die jeweilige Anschrift und jeweils eine Telefonnummer. Bitte achten Sie auf wetterfestes Schuhwerk und schmutzfeste Kleidung. Arbeitshandschuhe können Sie gerne mitbringen, ebenso ihr Lieblings-Schneidewerkzeuge.

rs1.tv beim Lenneper Rosenmontagszug

Nach Jahren der Corona-Abstinenz rollte der Rosenmontagszug der Lenneper Karnevalsgesellschaft 2023 endlich wieder. rs1.tv, das Stadtfernsehen für Remscheid, berichtete wieder live vom Zoch und begleitete diese dreizehn Zuggruppen:

  1. Lennep Offensiv, Zugleitwagen
  2. unbehindertmiteinander e.V., „Knackige Knacker können Karneval!“
  3. KG Rot-Blaue-Funken, „Mir sin widder am Zoch!“
  4. Die Hasenberger, „Hattu Mörchen?“
  5. Fidele Schlafmützen, „. . . und wir schwimmen mit!“
  6. Die Welle, „Mir sind endlich bunt – 1. CSD in Remscheid!
  7. RV Adler, „Mir drehe am Rad!“
  8. KG Blau-Weiße Jungs, „2 Jahre rumgeeiert, jetzt wird wieder gefeiert!“
  9. Fründe, „Mir sin widder am Zoch!“
  10. Ski-Club, „Skiclub RS . . . immer gute Karten!“
  11. Lüttringhauser TV, „Der die das, wer wie was, der LTV macht Spaß!“
  12. Piraten-Schänke, „Die Piraten der Lütterkuser Altstadt!“
  13. Badminton Barbiere, „Wir rasieren alle!“
Livestream von rs1.tv vom Remscheider Rosenmontagszug 2023

Quelle: https://rs1.tv/2023/02/20/rosenmontagsumzug-der-lenneper-karnevalsgesellschaft-2023/

Alexander von Humboldt-Realschule: Aktion für Erdbebenopfer

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In der Alexander von Humboldt-Realschule in Remscheid fanden unter dem Motto „Lasst uns helfen“ eine Reihe von Aktionen statt, bei denen Spenden für die Erdbebenopfer in der Türkei und Syrien gesammelt wurden.

Der Höhepunkt fand in der Mensa statt, als Lehrende, Schülerinnen und Schüler und Eltern gemeinsam internationale Speisen anboten. Für rs1.tv sprach ich mit Schulleiterin Gundula Krüger, den Lehrkräften Sabina Yündem und Mavis Kaya und den SV-Lehrerinnen Nahil Zonji und Mehtap Nazle über diese nachahmenswerte Schulaktion mit Vorbildcharakter.

AvH: Gemeinschaftliche Schulaktion für Erdbebenopfer – Quelle: rs1.tv

Stadt Solingen sucht Schöffinnen und Schöffen

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Ab sofort können Bürgerinnen und Bürger sich bei der Stadtverwaltung Solingen – Stadtdienst Recht – als Schöffin oder Schöffe bewerben. Die Wahl der Schöffen für das Jugendschöffenamt wird gesondert vom Stadtdienst Jugend organisiert. Die Amtsperiode beginnt am 1. Januar 2024 und dauert fünf Jahre.

Gesucht werden Bewerberinnen und Bewerber, die in der Gemeinde wohnen und am 1. Januar 2024 zwischen 25 und 69 Jahre alt sein werden. Wählbar sind deutsche Staatsangehörige, die die deutsche Sprache ausreichend beherrschen. Von der Wahl ausgeschlossen sind Personen, die unter anderem zu einer Freiheitsstrafe von mehr als sechs Monaten verurteilt wurden (auch auf Bewährung) oder gegen die ein Ermittlungsverfahren wegen einer schweren Straftat schwebt, das zum Verlust der Berechtigung zur Übernahme von Ehrenämtern führen kann.

Bewerbungen sind bis zum 15. April möglich

Auch hauptamtlich in der oder für die Justiz Tätige (Richterinnen und Richter, Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte, Polizeivollzugsbeamtinnen und Polizeivollzugsbeamte, Bewährungshelferende, Strafvollzugsbedienstete usw.) und Religionsdienende sollen nicht zu Schöffinnen und Schöffen gewählt werden.

Interessentinnen und Interessenten können sich bis zum 15. April 2023 online bewerben. Alternativ gibt es im Internet ein schriftliches Bewerbungsformular zum Download. Es ist auch in den Bürgerbüros erhältlich: www.solingen.de

Das vollständig ausgefüllte und unterschriebene Bewerbungsformular muss bis zum 15. April 2023 im Original in einem frankierten Umschlag folgende Adresse geschickt werden:

Klingenstadt Solingen
Stadtdienst Recht
Walter-Scheel-Platz 1
42651 Solingen

Alternativ können Bewerbungen auch in den Bürgerbüros oder im Rathaus abgegeben werden. Weitere Auskünfte gibt es unter der Telefonnummer 0212 – 290-6460.

Die Deutsche Vereinigung der Schöffinnen und Schöffen – Bund ehrenamtlicher Richterinnen und Richter – Landesverband Nordrhein-Westfalen e. V. – bietet Anfang 2023 mehrere Informationsveranstaltungen für Interessenten an. Auch die Volkshochschulen führen hierzu Abendveranstaltungen durch.

WTT: Auszeit – Eine Komödie von Manfred Schild

Die drei Freunde Arthur, Leo und Felix verbringen ihr jährliches Angler-Wochenende im Wald. Die Pandemie ist Vergangenheit, jetzt geht das Leben wieder so richtig los. Davor wollen sich die drei Naturburschen beim Fischen und vertrauten Männerritualen entspannen. Aber wie soll das „Danach“ aussehen? So wie früher, in Stress, Profitzwang und Hektik? Arthur und Leo drängen schon bald zur Rückkehr in die Stadt. Felix verweigert die gemeinsame Abreise und bleibt im Wald. Er beobachtet die Tiere, jobbt für eine Bäuerin und nimmt sich, allen Apellen vonseiten seiner Kumpel zum Trotz, eine Auszeit. Aber es wäre nicht Felix, würde hinter dieser Aktion nicht noch ein anderes Motiv stecken. Eine erfrischende Drei-Männer-Komödie, die sich bei aller Unterhaltsamkeit brisanten gesellschaftlichen Fragen stellt.

Mit:  Björn Lenz, Björn Lukas, Thomas Ritzinger

Regie: Claudia Sowa

Regieassistenz: Leoni Jonczik

Termin: Samstag, 18. Februar 2023 um 19.30 Uhr

Veranstaltungsort

Westdeutsches Tourneetheater / Schauspiel Remscheid, Bismarckstraße 138 in 42859 Remscheid

Kartenreservierung

Kartenvorbestellung entweder per E-Mail: info@schauspiel-remscheid.de, per Telefon 02191 – 3 22 85 oder online auf remscheid-live.de

Weitere Informationen

Auf der neuen Website vom Westdeutschen Tourneetheater sind weiterführende Informationen zu den Veranstaltungen zu finden: www.schauspiel-remscheid.de

Gewerkschaften und Betriebsräte stärken unsere Demokratie!

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Wolf und DGB Remscheid einig: Gewerkschaften und Betriebsräte stärken unsere Demokratie!

Nach der Corona bedingten Unterbrechung trafen sich am 02. Februar wieder der DGB Stadtverband Remscheid und der Landtagsabgeordnete für Remscheid und Radevormwald Sven Wolf zu einem persönlichen Austausch.

„Wir sind uns einig: Die Krisen der letzten Jahre machen unsere Demokratie anfälliger. Denn gerade die Feinde der Demokratie nutzen Verunsicherungen, um gegen unsere Demokratie zu hetzen. Die vielen Jahrestage, die in diesem Jahr den Blick 90 Jahre zurück zum Jahr 1933 werfen, erinnern uns nochmal daran, wie verletzlich Demokratien sein können. Gewerkschaften, die Arbeit in Betriebsräten oder Jugend- und Auszubildendenvertretungen sind dabei immer ein gutes Mittel, um demokratische Abläufe auch am Arbeitsplatz zu lernen und die Vorteile zu erleben“ so Sven Wolf.

„Wir sind uns einig: Die Krisen der letzten Jahre machen unsere Demokratie anfälliger. Denn gerade die Feinde der Demokratie nutzen Verunsicherungen, um gegen unsere Demokratie zu hetzen.“

Sven Wolf, MdL
Peter Lange am 1. Mai auf dem Remscheider Rathausplatz. Foto: Sascha von Gerishem
Peter Lange am 1. Mai auf dem Remscheider Rathausplatz. Foto: Sascha von Gerishem

„Besonders schmerzlich ist in diesem Jahr der 90. Jahrestag der Zerschlagung der freien Gewerkschaften, an den wir am 2. Mai erinnern werden“, beschreibt Peter Lange, Vorsitzender des DGB Remscheid, seine Sorge. „Demokratie braucht Übung. Genauso ist es mit den Regeln am Arbeitsmarkt und der Mitbestimmung. Wir möchten uns als DGB daher stärker an Schülerinnen und Schüler wenden, um sie bereits in den Abschlussklassen auf diese wichtigen Instrumente aufmerksam zu machen. Dazu haben wir eine Vortragsreihe entwickelt, die wir weiterführenden Schulen angeboten haben.“

„Nur wer seine Rechte als Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer kennt, weiß, was erlaubt ist und was nicht. Je unwissender Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer werden, desto leichter fällt es unseriösen Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern das auszunutzen. Auch zur aktuellen wirtschaftlichen Lage haben wir uns ausgetauscht“, berichtet Wolf weiter. „Die massiven Energiekosten, die internationale Konkurrenz gefährden auch in Remscheid Arbeitsplätze im produzierenden Gewerbe. Uns muss endlich die Transformation zu mehr erneuerbarer und damit auch bezahlbarer Energie gelingen. Das sichert Arbeit und den industriellen Kern unserer Wirtschaft. In Düsseldorf gelte ich hier schon als ständiger Mahner, dass die Veränderungen nicht nur im Ruhrgebiet oder dem Rheinischen Revier bevorstehen, sondern auch im Bergischen Land oder Südwestfalen.“ Peter Lange ergänzt: „Inzwischen berichten uns immer mehr Kolleginnen und Kollegen aus international agierenden Unternehmen von schleichenden Teil- Verlagerungen kleiner Betriebseinheiten wie z.B der Buchhaltung, Entwicklung usw. ins Ausland.  Verfügen Unternehmen weltweit über Arbeitsstätten, werden diese im Kampf um Aufträge und Arbeitsplätze oft gegeneinander ausgespielt. Diese Konkurrenz ist das Gegenteil von Solidarität, für die ich als Gewerkschafter, auch international, stehe.“

Geringer Bakterienbefall in Wasserleitungen festgestellt

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KiTa Pinocchio und Wilhelm-Hartschen-Schule: Wasser kann weiter genutzt werden.

Das Gebäudemanagement der Stadt Solingen lässt regelmäßig das Trinkwasser in allen städtischen Gebäuden kontrollieren. Dabei sind jetzt leicht erhöhte Legionellenwerte in der Kindertagesstätte Pinocchio und der Wilhelm-Hartschen-Schule festgestellt worden. Grundsätzlich darf das Wasser aber weiterverwendet werden, da die Werte weit unter dem Grenzwert von 10.000 KbE (koloniebildende Einheiten) pro 100 ml liegen, ab dem Duschen geschlossen werden müssten.

Weit unter Grenzwert

Laut der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung sind Legionellen „Bakterien, die beim Menschen unterschiedliche Krankheitsbilder verursachen, von grippeartigen Beschwerden bis zu schweren Lungenentzündungen. Sie sind weltweit verbreitete Umweltkeime, die in geringer Anzahl natürlicher Bestandteil von Oberflächengewässern und Grundwasser sind.“

Das Gebäudemanagement wird nun in den beiden Immobilien mit einem Sachverständigen prüfen, wie die Legionellenzahl wieder reduziert werden kann: Je nach Gebäude kann das z.B. durch planmäßiges Spülen der Leitungen erreicht werden oder durch den Ausbau von „toten“, also ungenutzten, Leitungsstrecken aus Leitungssystemen.

Dass Legionellen sich ausbreiten, ist in altem Gebäudebestand, besonders in öffentlichen Gebäuden, nicht selten: Manchmal sind die Leitungsabschnitte zwischen Heizsystemen und Duschen zu lang, so dass die Temperaturen über 60 Grad nicht mehr überall erreicht werden, bei denen die Bakterien absterben. Oder das Wasser steht zu lange in der Leitung, weil der Verbrauch stark gesunken ist.

Nach der Trinkwasserverordnung gilt Wasser bereits ab einem Wert von 100 kbE/100 ml als belastet (sog. „technischer Maßnahmewert), da für Menschen mit geschwächter Immunabwehr das Restrisiko einer Infektionsgefahr nicht ausgeschlossen werden kann, sollten sie zerstäubte Wassertröpfchen (Aerosole) einatmen. An den beiden Einrichtungen wird deshalb jetzt durch Aushang über diese Fakten informiert.

Weitere Informationen zu Legionellen auf den Webseiten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: https://www.infektionsschutz.de/erregersteckbriefe/legionellen/#c880

Warnstreiks bei der Müllabfuhr

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In Solingen werden heute keine Mülltonnen geleert.

Heute finden Warnstreiks im öffentlichen Dienst statt. Betroffen sind auch die Technischen Betriebe Solingen (TBS). Bei der Müllabfuhr kommt es deshalb zu erheblichen Beeinträchtigungen, heute werden keine Abfallbehälter geleert.

Alle Behälter, also braune Biotonnen, gelbe und blaue Tonnen, werden im Laufe der Woche nachträglich geleert. Die TBS bitten darum, dass sie bis dahin auf dem Bürgersteig stehen bleiben.

Die schwarzen Restmüllbehälter. die heute stehen bleiben, werden am Mittwoch 22. Februar, geleert. Das gilt auch für alle Tonnen, die heute im 14-tägigen Leerungsrhythmus dran wären. Sollten die Behälter voll sind, bitten die TBS, am Leerungstag verschlossene Abfallsäcke neben die Tonne zu stellen. Auch die Sperrmüllsammlung fällt aus. Die TBS sind aktuell dabei, diejenigen zu kontaktieren, die für heute eine Terminzusage hatten, um neue Lösungen zu vereinbaren.

Ärztliche und pflegerische Versorgung in Remscheid sichern

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Anfrage für die Sitzung des Ausschusses für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Wohnen und Pflege am 1. März 2023

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

der Ausschuss hat sich im vergangenen Halbjahr bereits ausführlich mit der ärztlichen Versorgungssituation in Remscheid auseinandergesetzt und sich hierzu mit der Kreisstelle der Kassenärztlichen Vereinigung ausgetauscht.

Das Durchschnittsalter der Hausärztinnen und Hausärzte in Remscheid liegt bei über 57 Jahren. Fast ein Viertel dieser Ärzteschaft gehört der Altersgruppe der über 65-jährigen an. Remscheid liegt damit über dem altersmäßigen Durchschnitt im Gebiet der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein (KVNO). Auch wenn aus Sicht der KVNO gegenwärtig die haus- und fachärztliche Versorgung in Remscheid sichergestellt ist, so ist weiterhin absehbar, dass in Remscheid insbesondere Hausärztinnen und Hausärzte fehlen werden.

Bereits im Versorgungsreport 2013 der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein wurde darauf hingewiesen, dass voraussichtlich 22 Sitze von Hausärztinnen und Hausärzten im Jahr 2030 in Remscheid zu besetzen sein werden. Der Anteil der Hausärztinnen und Hausärzte im Alter von über 60 Jahren war in keinem Kreis oder kreisfreien Stadt im Gebiet Nordrhein so hoch wie in Remscheid. Dabei wirkt sich in diesem Berufsfeld der demographische Wandel gleich doppelt aus: Das Durchschnittsalter in der Bevölkerung wird älter, so dass der Anteil der Erwerbstätigen sinkt. Gleichzeitig steigt aufgrund der alternden Bevölkerung jedoch der Bedarf an medizinischer und pflegerischer Versorgung.

Das gemeinsame politische Ziel muss es aus unserer Sicht sein, eine flächendeckende, wohnortnahe und bedarfsgerechte Versorgung in diesem Bereich der öffentlichen Daseinsvorsorge zu garantieren. Auch aus Gründen der Standortpolitik sollte die Niederlassung von Ärzten gefördert werden, denn sie verbessert die Infrastruktur und schafft Arbeitsplätze.

Für die Erfüllung des sogenannten Sicherstellungsauftrags, also die Gewährleistung des Rechts der gesetzlich Versicherten auf eine angemessene ärztliche Versorgung, sind die Kassenärztlichen Vereinigungen zuständig. In diesem Zusammenhang laufen bereits Maßnahmen gegen den Ärztemangel. So ist die Stadt Remscheid ein Fördergebiet der KVNO, in dem Investitionskostenzuschüsse in Anspruch genommen werden können; bereits drei Kassensitze in Remscheid haben von dieser Chance Gebrauch gemacht.

Darüber hinaus stellt sich gleichwohl die Frage, ob die Stadt Remscheid die Niederlassung von Hausärztinnen und Hausärzten in Remscheid mit konkreten Maßnahmen unterstützen und fördern kann. Im Mittelpunkt von kommunalen Maßnahmen gegen den drohenden Hausärztemangel dürfte die Frage stehen, wie Remscheid als Standort für eine ärztliche Niederlassung attraktiv gestaltet werden kann. Kinderbetreuung, Bildungs- und Kulturangebote sowie weitere Faktoren, die Lebensqualität schaffen und zu einer guten Infrastruktur gehören, spielen dabei sicherlich eine entscheidende Rolle.

Die Stadt Remscheid führte in Zusammenarbeit mit dem Sana-Klinikum, der Stiftung Tannenhof, der Fabricius-Klinik, dem Arztnetz Bergisch Land und dem Betriebsarztzentrum Remscheid und Umgebung die Kampagne „Komm Doc nach Remscheid“ durch. Mit dieser Kampagne sollte der medizinische Nachwuchs angesprochen und für einen Sitz oder eine Anstellung in Remscheid geworben werden. Dabei wurde über die Möglichkeiten zur Niederlassung und zur Anstellung informiert und für Remscheid als Standort zum Wohnen, Arbeiten und Leben geworben.

Aus unserer Sicht stellt sich die Frage, wie ein Nachfolgeprojekt – ggf. in Zusammenarbeit mit weiteren Akteuren – umgesetzt werden kann. Dabei sollte nicht nur das ärztliche Personal, sondern es sollten auch die medizinischen und pflegerischen Fachangestellten insgesamt eine Rolle spielen. Wir möchten, dass die Stadt Remscheid auch künftig einen Betrag dazu leisten kann, Remscheid als attraktiven Wohnort und Arbeitsplatz für medizinisches und pflegerisches Fachpersonal zu positionieren, um dem Fachkräftemangel in diesen Berufen entgegenzutreten. Dazu gehört es auch, Kinder und Jugendliche in Remscheid frühzeitig für diese Berufsfelder zu interessieren.

Für die Sitzung des Ausschusses für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Wohnen und Pflege am 1. März 2023 bitten wir um Beantwortung der folgenden Fragen:

  1. Gibt es rückblickend Ansätze aus der Kampagne „Komm Doc nach Remscheid“, die für die künftige Gewinnung von ärztlichem Nachwuchs genutzt werden können?
  2. Besteht eine zentrale Anlaufstelle oder bestehen Netzwerke, die Ärztinnen und Ärzte bei Gründung und Betrieb einer eigenen Praxis unterstützen können, beispielsweise durch Fachinformationen, Veranstaltungen, Förderberatungen, Vermittlungen von Kontakten zu Aus- und Weiterbildungsangeboten?
  3. Ist es möglich, in den Schulen gemeinsame Aktionen mit der Kassenärztlichen Vereinigung zu organisieren, um über Berufschancen in den Bereichen Medizin und Pflege zu informieren und für sie zu interessieren?
  4. Können das RöLab als Lernort für Medizinphysik und/oder andere außerschulische Lernorte dafür genutzt werden, um das Interesse an Tätigkeiten im Bereich Medizin und Pflege zu wecken und zu vertiefen?

gez. Sven Wolf, Fraktionsvorsitzender
gez. Burhan Türken, Sprecher im Ausschuss für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Wohnen und Pflege
gez. David Schichel, Fraktionsvorsitzender
gez. Frank vom Scheidt, Sprecher im Ausschuss für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Wohnen und Pflege
gez. Sven Chudzinski, Fraktionsvoristzender
gez. Dr. Axel Kolodziej, Sprecher im Ausschuss für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Wohnen und Pflege

Stadt Solingen sucht Jugendschöffinnen und Jugendschöffen

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Der Stadtdienst Jugend sucht Jugendhauptschöffinnen und Jugendhauptschöffen sowie Jugendhilfsschöffinnen und Jugendhilfsschöffen. Tätig werden diese bei den Jugendschöffengerichten beim Amtsgericht Solingen und den Jugendkammern des Landgerichtes Wuppertal. Die Amtszeit dauert vom 1. Januar 2024 bis 31. Dezember 2028.

Gesucht werden Bewerberinnen und Bewerber, die erzieherisch befähigt und in der Jugenderziehung erfahren sind, in Solingen wohnen und am 1. Januar 2024 zwischen 25 und 69 Jahre alt sein werden. Wählbar sind deutsche Staatsangehörige, die die deutsche Sprache ausreichend beherrschen.

Bewerbung bis zum 15. April möglich

Wer unter anderem zu einer Freiheitsstrafe von mehr als sechs Monaten verurteilt wurde (auch auf Bewährung) oder gegen wen ein Ermittlungsverfahren wegen einer schweren Straftat schwebt, die zum Verlust der Übernahme von Ehrenämtern führen kann, ist von der Wahl ausgeschlossen.

Auch hauptamtlich in der oder für die Justiz Tätige (Richterinnen und Richter, Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte, Polizeivollzugsbeamtinnen und Polizeivollzugsbeamte, Bewährungshelferende, Strafvollzugsbedienstete usw.) und Religionsdienende sollen nicht zu Schöffinnen und Schöffen gewählt werden. Bewerbungsformulare sind in den Bürgerbüros erhältlich oder können aus dem Internet heruntergeladen werden: www.solingen.de

Das vollständig ausgefüllte und unterschriebene Bewerbungsformular muss bis zum 15. April 2023 im Original in einem frankierten Umschlag folgende Adresse geschickt werden:

Klingenstadt Solingen
Stadtdienst Jugend
Walter-Scheel-Platz 1
42651 Solingen

Alternativ können die Bewerbungen auch in den Bürgerbüros und im Rathaus abgegeben werden. Weitere Auskünfte erhalten Interessierte unter den Telefonnummern 0212 – 290-2505 oder 0212 – 290-2518.

Tarifrunde öffentlicher Dienst: Handlungsfähigkeit der Kommunen gefährdet

Personalvertretungen der Kommunen wenden sich in öffentlicher Aktion an den kommunalen Arbeitgeberverband Nordrhein-Westfalen e.V.

Die Vorsitzenden der Gesamtpersonalräte und Gesamtjugend- und Auszubildendenvertretungen der großen Großstädte in Deutschland fordern den Kommunalen Arbeitgeberverband Nordrhein-Westfalen in einem gemeinsamen Brief auf, sich für ein zufriedenstellendes Angebot einzusetzen. „In Zeiten wie diesen ist es schwer zu verstehen, dass seitens der VKA kein Angebot gemacht wird und stattdessen die Forderungen der Gewerkschaft ver.di geradezu ritualhaft mit wenig belastbaren Argumenten beiseitegeschoben werden,“ so Katharina Lang, Vorsitzende des Gesamtpersonalrats der Stadt Düsseldorf und Mitglied im ver.di-AK GPR/GJAV Große Großstädte.

Am 14. Februar 2023 gegen 11:00 Uhr haben Mitglieder des ver.di-Arbeitskreises Große Großstädte aus Düsseldorf und Dortmund den gemeinsamen Brief im Rahmen einer öffentlichen Aktion an die Geschäftsstelle des Kommunalen Arbeitgeberverband NW e.V., Werth 79, 42275 Wuppertal überbracht.

Die Vorsitzende des Gesamtpersonalrats, Katharina Lang, verlangt: „Angesichts der zunehmenden Belastungen der Beschäftigten und der Schwierigkeiten der Kommunen, neues Personal zu finden, muss die Gehaltstabelle im öffentlichen Dienst deutlich angehoben werden, und zwar für alle Entgeltgruppen. Nur mit deutlich verbesserten Einkommens- und Arbeitsbedingungen können die Großstädte, aber auch viele andere Städte und Gemeinden im Wettbewerb um Arbeitskräfte mithalten.“

ver.di fordert in der Tarifrunde für die Angestellten von Bund und Kommunen 10,5 Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 500 Euro mehr im Monat bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Das Tarifergebnis soll zeit- und wirkungsgleich auf Beamtinnen und Beamte, Richterinnen und Richter, Soldatinnen und Soldaten sowie auf Versorgungsempfängerinnen und -empfänger übertragen werden.

Katharina Lang fordert den KAV NW e.V. auf: „Machen Sie Ihren Einfluss geltend und treten Sie an die VKA heran und fordern Sie diese dazu auf, die Leistungen der Beschäftigten anzuerkennen und ein zufriedenstellendes Angebot vorzulegen.“ Zum Auftakt der Tarifverhandlungen für die Beschäftigten bei Bund und Kommunen am 24. Januar hatten die Arbeitgeber kein Angebot vorgelegt. Die zweite Verhandlungsrunde findet am 22. und 23. Februar in Potsdam statt.

Stadt Remscheid: Telefonische Beratung und Antragstellung beim Versicherungsamt

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Derzeit kommt es beim Versicherungsamt der Stadt Remscheid zu einem erhöhten Beratungsaufkommen hinsichtlich aller Fragen rund um die Rentenantragstellung, da die geburtenstarken Jahrgänge zunehmend ins Rentenalter kommen. Übers Telefon lassen sich fast alle Anliegen erledigen.

In den vergangenen Jahren hat die Praxis gezeigt, dass in den überwiegenden Fällen eine telefonische Beratung oder Antragstellung ohne persönliche Vorsprache möglich und sinnvoll ist. Daher finden in der Regel Beratung und Antragstellung telefonisch statt. Ist im Bedarfsfall auch eine persönliche Vorsprache erforderlich, lässt sich die zuvor telefonisch vereinbaren.

Telefonische Erreichbarkeit des Versicherungsamtes unter der Rufnummer 02191/16-2706:
• Montag – Freitag, 8 bis 12 Uhr
• Montag – Donnerstag, 14 bis 15 Uhr

Kostenlose Beratung und Antragstellung gibt es auch bei der Deutschen Rentenversicherung, Servicezentrum Leverkusen, Heinrich-von-Stephan-Straße 24, 51373 Leverkusen, Telefon 0214/832301.