Mutmaßlicher Dieb auf Flucht gestellt

Am Montagabend (27.02.2023, gegen 23:15 Uhr) konnte auf dem Gelände eines Automobilhändlers an der Varresbecker Straße ein 26-jähriger Mann festgenommen werden.

Ein Mitarbeiter des zuständigen Sicherheitsdienstes konnte zuvor die Polizei informieren, dass sich zwei Personen unbefugt auf dem Gelände eines Automobilhändlers aufhielten. Bei der Absuche des Geländes konnte zuerst ein ausgebautes Lenkrad eines Mercedes-Benz Pkw aufgefunden werden. Wenig später wurde der Tatverdächtige auf einer Böschung sitzend entdeckt. Der Versuch, fußläufig zu flüchten, konnte durch die Beamten unmittelbar unterbunden werden.

Da gegen den polizeibekannten 26-Jährigen ein Haftbefehl vorliegt, wurde er festgenommen und dem zuständigen Amtsgericht zugeführt.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat und nach dem zweiten, bislang noch unbekannten Täter, aufgenommen.

28.02.: Streikbedingte Einschränkungen in den städtischen Kitas

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Die Gewerkschaft Verdi hat für Dienstag, 28. Februar, zum Streik aufgerufen. Das führt leider erneut zu Einschränkungen im Betrieb der städtischen Kindertageseinrichtungen. Die Eltern wurden von den Einrichtungen bereits unmittelbar informiert.

Zurzeit geht die Stadt Remscheid davon aus, dass drei Kindertageseinrichtungen normal geöffnet sein werden. In acht Kitas werden Notbetreuungen angeboten. Weitere neun Einrichtungen werden komplett geschlossen bleiben müssen, da kein Personal zur Verfügung steht. 

Kindertageseinrichtungnormal geöffnetNotbetreuunggeschlossen
Am Holscheidsberg Notbetreuung 
Am Schützenplatz  geschlossen
Arnoldstraßenormal geöffnet  
Bergisch Born  geschlossen
Dicke Eiche Notbetreuung 
Eisernsteinnormal geöffnet  
Fürberg  geschlossen
Hasenberg  geschlossen
Henkelshof  geschlossen
Hölterfeld  geschlossen
Honsberg Notbetreuung 
Königstraße  Fortbildung
Kremenholler Straße Notbetreuung 
Lüttringhauser Straße  geschlossen
Paulstraße Notbetreuung 
Remscheider Straßenormal geöffnet  
Rosenhügel Notbetreuung 
Sedanstraße Notbetreuung 
Struck  geschlossen
Vieringhausen Notbetreuung 
gesamt389
Übersicht Stand 27.02.2023

Martin Bauer: Liedermacher live im Café Lichtblick

Konzert „Mit anderen Worten“ von Martin Bauer am 9. März 2023 um 19.00 Uhr live im Café Lichtblick, Gertenbachstraße 2 in 42899 Remscheid. Reservierung dringend empfohlen.

„Mit anderen Worten“ ist eine Hommage an die Liedermachergeneration der 70er Jahre, an Reinhard Mey, Klaus Hoffmann, Konstantin Wecker, Hannes Wader, Rio Reiser und andere.

Erstes Konzert seit drei Jahren im Lichtblick

Bekanntes und weniger Bekanntes. Heiteres und Besinnliches. Eigene Stücke und angenommene Lieder. Viele der teilweise vor mehr als 40 Jahren entstandenen Lieder sind inzwischen Kulturgut. In ihrem gekonnten Umgang mit der deutschen Sprache spiegeln sie auch immer den damaligen Zeitgeist und das Lebensgefühl wider.

Seit 1990 lebt und arbeitet Martin Bauer als Profimusiker. Aus der Vielfalt der musikalischen Aktivitäten heraus hat sich eine spezielle Vorliebe für akustische und handgemachte Musik herausgebildet. Publikumsnah, ohne technische Tricks, direkt und ehrlich. Als Bassist, Gitarrist und Sänger sowie als Komponist und Texter ist er in den verschiedensten musikalischen Genres zuhause.

Eintritt frei – Hutspenden willkommen

Einlass 18:30 Uhr

Platzreservierungen unter Telefon 02191.5926234 werden empfohlen.

Tausende Menschen als Zeichen der Solidarität vor dem Rathaus

Mit einer beispiellosen Veranstaltung gedachten die türkische und syrische Gemeinde Remscheids gemeinsam auf dem Rathausplatz der Opfer des Erdbebens in der Türkei und Syrien.

Nach der verheerenden Naturkatastrophe in Form einer Reihe von Erdbeben im Grenzgebiet der Türkei und Syrien verloren über 50.000 Menschen ihr Leben, über 100.000 Menschen wurden verletzt. Schon am Tag der ersten Beben am 6. Februar 2023 begannen in Remscheid die Vorbereitungen für eine ganze Reihe von Hilfslieferungen, die von hier aus in die betroffenen Gebiete geführt haben.

Im Schmerz nicht allein

Tausende Trauernde vor dem Remscheider Rathaus vereint in Solidarität. Foto: Sascha von Gerishem
Tausende Trauernde vor dem Remscheider Rathaus vereint in Solidarität. Foto: Sascha von Gerishem

Viele Mitglieder der verschiedenen islamischen Gemeinden, ihre Nachbarn und Freunde haben durch die Erdbeben Familie und Verwandte verloren. Um gemeinsam der vielen Verstorbenen zu gedenken wurden vor dem Rathaus zwei Sela, zwei islamische Trauergebete, gehalten. In Trauer und Solidarität vereint, verfolgten gut zweitausend Menschen die gemeinschaftliche Versammlung und spürten, dass sie mit ihrem Schmerz nicht alleine sind:

"Gerade jetzt ist Zeit für Solidarität, Menschlichkeit, Wohltätigkeit und Zusammenhalt." Foto: Sascha von Gerishem
„Gerade jetzt ist Zeit für Solidarität, Menschlichkeit, Wohltätigkeit und Zusammenhalt.“ Foto: Sascha von Gerishem

„Ich glaube fest daran, dass wir diese Katastrophe gemeinsam überwinden und die Wunden gemeinsam heilen. Gerade jetzt ist Zeit für Solidarität, Menschlichkeit, Wohltätigkeit und Zusammenhalt. Wir sind in unseren Gedanken und Gebeten bei den Betroffenen. Wir leiden und hoffen mit ihnen, dass dieser unerträgliche Schmerz bald ein Ende findet“, hieß es etwa.

Remscheids Stadtvater Burkhard Mast-Weisz machte den Menschen Hoffnung und Mut. Foto: Sascha von Gerishem
Remscheids Stadtvater Burkhard Mast-Weisz machte den Menschen Hoffnung und Mut. Foto: Sascha von Gerishem

„Ein Vater sitzt in einer Stadt im Erdbebengebiet in der Türkei und hält die Hand seiner Tochter. Er lebt. Seine Tochter aber liegt erschlagen unter den Trümmern des Hauses. Nur der Arm ragt heraus“, beschreibt Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz eines der unerträglichsten Bilder der Erdbebenkatastrophe, das den ganzen Schmerz der Menschen zeigt, „wir stehen trauernd an der Seite der Menschen, die ihre Angehörigen, Freunde und Nachbarn verloren haben. Wir trauern um jedes einzelne Kind, das diese Katastrophe nicht überlebt hat. Wir hätten ihnen so sehr gewünscht, dass sie glücklich aufwachsen.“

Sven Wolf und Jürgen Hardt unter den Trauernden. Foto: Sascha von Gerishem
Sven Wolf und Jürgen Hardt unter den Trauernden. Foto: Sascha von Gerishem

Die Versammlung selbst war völlig unpolitisch, doch waren auch MdB Jürgen Hardt und der Landtagsabgeordnete Sven Wolf unter den Trauernden. Auch die Integrationsratsvorsitzende Erden Ankay-Nachtwein folgte ergriffen den Gebeten.

Integrationsratsvorsitzende Erden Ankay-Nachtwein folgte ergriffen den Gebeten. Foto: Sascha von Gerishem
Integrationsratsvorsitzende Erden Ankay-Nachtwein folgte ergriffen den Gebeten. Foto: Sascha von Gerishem

Fernsehbeitrag von rs1.tv

Für rs1.tv sprach ich mit Tevfik Baylan von der ATIB-Gemeinde und Mohamad Diab von der syrischen Gemeinde über die Solidarität der Mitmenschen und den Zusammenhalt in den Gemeinden.

Fernsehbeitrag von rs1.tv – Stadtfernsehen für Remscheid

Solingen: Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang

Auf der Neuenkamper Straße in Solingen-Höhscheid kam es am gestrigen Abend (25.02.2023) zu einem Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang.

Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr gegen 19:30 Uhr ein 35-jähriger Solinger mit seinem Ford die Neuenkamper Straße in Fahrtrichtung Leichlingen. Zwischen den Einmündungen Bauermannskulle und Neuenhaus kam er aus bislang ungeklärter Ursache zunächst nach rechts von der Fahrbahn ab und geriet in den dortigen Grünstreifen. Von dort bewegte sich das Fahrzeug zurück auf die Fahrbahn. Im weiteren Verlauf schleuderte der Ford über die Fahrstreifen des Gegenverkehrs, kam erneut von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Baum.

Trotz unmittelbarer Versorgung durch Ersthelfer, eintreffender Polizeibeamter und Kräfte des Rettungsdienstes erlag der Mann wenig später im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen.

Die Ermittlungen der Unfallursache und die Rekonstruktion des genauen Unfallgeschehens werden durch das Verkehrskommissariat geführt und dauern an. Mögliche Zeuginnen und Zeugen werden gebeten, ihre Wahrnehmungen an die Polizei unter der Rufnummer 02022840 weiterzugeben.

Die Neuenkamper Straße musste für mehrere Stunden zur Unfallaufnahme und Räumung der Unfallstelle gesperrt bleiben. (weit)

Solidaritätsversammlung für die Erdbebenopfer

Sehr geehrte Damen und Herren,
Liebe Remscheider,

die Türkei und Syrien wurden von einer großen Naturkatastrophe heimgesucht. Zwei aufeinanderfolgende Erdbeben haben nach neuesten Berichten mehr als zehntausende Menschen das Leben gekostet, weitere Zehntausende sind verletzt. Die Such- und Rettungsmaßnahmen dauern in der Region an.

Viele unserer Gemeindemitglieder haben bei dem Erdbeben Familie, Verwandte und Freunde verloren. Die Solidarität mit ihnen ist in unserer Gesellschaft enorm. Aus diesem Grund möchten wir, die Islamische Gemeinden aus Remscheid unsere Nachbarn und Freunde zu einer Solidaritätsversammlung für die Opfer des Erdbebens aufrufen und so auch einen Beitrag dazu leisten, den gesellschaftlichen Zusammenhalt innerhalb unserer Kommune stärken. Mit einem Bittgebet möchten wir den Opfern und Hinterbliebenen zudem seelischen Beistand leisten.

Sie sind herzlich eingeladen, am 26.02.2023, um 12:00 Uhr, am Rathaus-Platz Remscheid dabei zu sein.

Wir würden uns auch sehr freuen, wenn Sie in Ihren Kreisen auf diese Versammlung aufmerksam machen.

Mit freundlichen Grüßen
Remscheider Moschee-Gemeinden

Jürgen Hardt: Die Ukraine kämpft auch für unsere Freiheit

Vor einem Jahr hat der russische Angriffskrieg auf die Ukraine begonnen. Der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und Bundestags­abgeordnete aus Solingen, Remscheid und Wuppertal II, Jürgen Hardt (CDU), erklärt hierzu:

Seit einem Jahr sterben ukrainische Soldaten bei der Verteidigung ihres Landes gegen die russische Kriegs­maschinerie. Seit einem Jahr müssen ukrainische Familien und Kinder fliehen, werden Städte und Dörfer von russischer Artillerie zerbombt. Seit einem Jahr wissen wir, dass sich das Russland Putins für eine Zerstörung der europäischen Friedensordnung entschieden hat.

An diesen Krieg und dieses Leid dürfen wir Deutsche uns nicht gewöhnen. Es muss jeden Tag aufs Neue klargemacht werden, dass dieser Krieg nur eines ist: ein Verbrechen, das sich nicht lohnen darf.

„Es darf keinen Zweifel geben, dass Russlands Neo-Imperialismus gestoppt werden muss.“

Jürgen Hardt, MdB (CDU)

Die Ukraine führt diesen Krieg nicht für sich allein. Sie verteidigt nicht nur ihre eigene Existenz als Staat, sondern die Herrschaft des Rechts in Europa gegen militärische Aggression, gegen Kriegsverbrechen und Diktatur. Die Ukraine kämpft auch für unsere Freiheit.

Eine bittere Erfahrung der letzten zwei Jahrzehnte mit Putin als Präsident ist, dass er nur aus der Defensive zu diplo­ma­tischen Zugeständnissen bereit ist. Er wird den Angriffskrieg gegen die Ukraine nur beenden und sich mit Präsident Selenskyj an den Verhandlungstisch setzen, wenn die Fortführung des Kampfes risikoreicher erscheint, als Friedensverhandlungen zu beginnen.

Die Ukraine muss durch westliche Waffenhilfen in die Lage versetzt werden, Putin militärisch die Stirn zu bieten. Waffenlieferungen an die Ukraine verlängern nicht den Krieg, sondern erhöhen die Aussicht, das Schlachten in der Ukraine zu beenden. Gleichzeitig müssen umfassende Sanktionen dazu führen, dass Russland technologisch bald nicht mehr in der Lage ist, eigene Waffensysteme zu produzieren. Diesen Sanktionen haben sich alle Länder anzuschließen, die für sich in Anspruch nehmen, anerkannte Mitglieder der Weltgemeinschaft zu sein.

„Echte Verhandlungen wird es nur geben, wenn Russland militärisch scheitert.“

Jürgen Hardt, MdB (CDU)

Deshalb war es so wichtig, dass die demokratischen Fraktionen des Bundestags auf Druck der CDU/CSU-Bundestagsfraktion am 28. April 2022 von der Bundes­regierung entschiedene Unterstützung für die Ukraine verlangt haben. Noch immer warten die ukrainischen Streitkräfte täglich auf die versprochenen Waffen aus Deutschland und zahlen währenddessen einen hohen Blutzoll. Viele Menschenleben hätten gerettet werden können, wenn diese Bundesregierung in der Frage Waffenlieferungen einiger gewesen wäre.

Die ukrainische Politik und Zivilgesellschaft haben eine bemerkenswerte Widerstandsbereitschaft gezeigt. Putin hat die Standfestigkeit dieser jungen Demokratie unterschätzt. Es kommt darauf an, diesen ukrainischen Mut zu belohnen.

Dauerhaften Frieden in Europa ohne einen militärischen Erfolg der Ukraine gegen die russischen Besatzer wird es nicht geben. Es darf keinen Zweifel geben, dass Russlands Neo-Imperialismus gestoppt werden muss. Wenn Putin gegen die Ukraine siegt, dann ist es nur eine Frage der Zeit, bis er die Europäische Union und die NATO direkt heraus­fordert. Echte Verhandlungen wird es nur geben, wenn Russland militärisch scheitert und dafür muss die Ukraine weiter in der Lage sein, schnell Territorium zurück­zuerobern.

Unsere Stärke gegen militärische Bedrohungen liegt im NATO-Bündnis. Wir können uns auf dieses Bündnis verlassen, doch wir dürfen unsere Partner nicht ent­täuschen. Dem Kanzlerwort „2 Prozent für Verteidigung ab sofort“ müssen Taten folgen. Sonst schwindet auch noch das Vertrauen in Deutschland und der isolationistische Teil der Republikaner in den USA und die Deutschland-Skeptiker in Europa bekommen Oberwasser. Aktuell droht, dass Deutschland im Jahr 2023, wie vermutlich schon im Jahr 2022, weniger für Verteidigung ausgibt als versprochen.

Eine solche Verantwortungslosigkeit kann sich die Bundesregierung nicht länger leisten.

Anja Liebert: Vorfreude aufs 49-Euro-Ticket – aber noch Luft nach oben

Am 1. Mai soll das 49-Euro-Ticket kommen. „Und ich freue mich drauf“, erklärt Anja Liebert, Grüne Bundestagsabgeordnete für das Bergische Land. Eine Etappe auf dem Weg zur Verkehrswende sei damit geschafft. „Aber es bleibt noch Luft nach oben“, erklärt die Abgeordnete.

„Ein deutschlandweit gültiges Ticket für den ÖPNV ist von Millionen Menschen sehnsüchtig erwartet worden, jetzt kommt es endlich. Damit das Deutschland-Ticket aber auch zu einem Ticket für ganz Deutschland wird, müssen wir in Zukunft mehr Anreize schaffen. Damit das eigene Auto zum Auslaufmodell wird.“

Liebert nennt als Beispiele mehr Sharing-Angebote, mehr Mobilstationen und einen Ausbau der Infrastruktur. „Mit Fokus auf die Schiene und nicht die Autobahn“, betont Liebert. „Gerade auf dem Land ist der ÖPNV in vielen Regionen noch keine Alternative.“

Auch die Verknüpfung Bahn-Rad müsse optimiert werden. „Wer mit dem Rad zum Bahnhof fährt, muss  sichere und schnell erreichbare Abstellanlagen vorfinden. Dass es nach aktuellem Stand allerdings regionale Unterschiede gibt – von der kostenlosen Fahrradmitnahme über Einzelticketkauf bis hin zu Abomodellen – passt nicht mehr in unsere Zeit. Die Kleinstaaterei muss aufhören“, erklärt Liebert, die eine Optimierung der Ticketstruktur fordert.

Unfallflucht: Polizei Wuppertal sucht Zeugen

Am 21.02.2023, gegen 07:10 Uhr, kam es auf der Kreuzung Erbschlöer Straße zur Lüttringhauser Straße zu einem Unfall zwischen einem LKW und einem BMW Z3. Der LKW-Fahrer entfernte sich unerkannt vom Unfallort.

Nach ersten Erkenntnissen stand der 30-jährige Fahrer mit seinem Auto auf der Erbschlöer Straße vor einer roten Ampel, als ein LKW an ihm vorbeifuhr und in die Lüttringhauser Straße abbog. Während des Abbiegens touchierte der Laster den BMW und beschädigte diesen stark. Daraufhin entfernte sich der LKW.

Am Heck des Lasters könnte ein Gabelstapler montiert gewesen sein.

Zeug*innen gesucht und Hinweise erbeten

Die Polizei bittet Zeug*innen und Hinweisgebende, die sich zu diesem Sachverhalt äußern können, sich unter der Telefonnummer 0202/284-0 zu melden.

Remscheid bleibt für zwei weitere Jahre Fairtrade-Stadt

Remscheid darf sich für zwei weitere Jahre Fairtrade-Stadt nennen. Mit einer Urkunde wurde die Re-Zertifizierung im Dezember 2022 besiegelt.

Gemeinsam mit verschiedenen Akteuren aus dem Einzelhandel, der Gastronomie, der Politik und den kirchlichen Institutionen wurde damit Remscheid für ihren Einsatz für den fairen Handel ausgezeichnet. Die Ideen, Aktionen und Veranstaltungen rund um die Kampagne Fairtrade-Stadt werden dabei durch eine Steuerungsgruppe gebündelt und umgesetzt. Seit 2016 trifft sie sich regelmäßig und baut seitdem ihr Engagement kontinuierlich aus.

Über 820 Fairtrade-Towns in Deutschland

Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz freut sich über die Verlängerung des Titels: „Die erneute Zertifizierung als Fairtrade-Town ist ein Zeichen dafür, dass sich Remscheid für den fairen Handel einsetzt. Es ist schön zu sehen, dass die vielen verschiedenen Akteure an einem Strang ziehen und gemeinsame Aktionen und Veranstaltungen auf die Beine stellen.“

Wie in vielen anderen Bereichen war die Arbeit der letzten zwei Jahre rund um Fairtrade-Stadt von der Coronapandemie geprägt. Viele Aktionen, die sonst im persönlichen Kontakt mit den Remscheider Bürgerinnen und Bürgern stattfinden konnten, mussten im Onlineformat umgesetzt werden. So verschickte etwa die Steuerungsgruppe zusammen mit Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz am Weltfrauentag 2021 virtuelle Rosen, um auf die Frauenrechte im fairen Handel aufmerksam zu machen. Für das Jahr 2023 plant die Steuerungsgruppe allerdings wieder Aktionen, bei denen sie in den direkten Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern treten kann.

Von der Dachorganisation, Fairtrade Deutschland e.V., wird das Engagement der Remscheider Steuerungsgruppe besonders gewürdigt. Insbesondere die Aufkleber-Aktion wird als ein Best-Practice-Beispiel auf der Homepage erwähnt. Remscheider Gastronomie- und Einzelhandelsbetriebe, Schulen, Kirchen sowie Vereine, die fair gehandelte Produkte in ihrem Sortiment führen, können mit Aufklebern der Fairtrade-Stadt Remscheid auf ihr Engagement aufmerksam machen.

Remscheid ist eine von insgesamt über 820 Fairtrade-Städten in Deutschland und beteiligt sich damit an einem gut ausgebauten Netzwerk. Interessierte sind immer willkommen, sich an den Aktivitäten und an der Steuerungsgruppe zu beteiligen. Kontaktdaten und aktuelle Informationen sind auf der Homepage von Fairtrade Stadt Remscheid zu finden.

Weitere Infos zur Fairtrade-Stadt Remscheid gibt es hier.

Sprechstunde der Vorsitzenden des Integrationsrates am 28. Februar

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Die Vorsitzende des Integrationsrates Frau Erden Ankay-Nachtwein lädt Interessierte – ob mit oder ohne Migrationshintergrund – herzlich zur nächsten Bürgersprechstunde ein. Sie findet am Dienstag, 28. Februar, von 14.30 bis 15.30 Uhr im Sitzungszimmer 221 des Remscheider Rathauses, Theodor-Heuss-Platz 1, 42853 Remscheid, statt.

„Der Integrationsrat vertritt die Belange der Remscheider Migrantinnen und Migranten gegenüber der Politik, der Verwaltung und der Öffentlichkeit. Der Integrationsrat arbeitet nach parlamentarischen Grundregeln und stellt die Beteiligung und Mitwirkung der ausländischen Bevölkerung an der kommunalpolitischen Willensbildung sicher (§ 27 der Gemeindeordnung NRW).

Um diesem Anspruch gerecht zu werden und die politische Tätigkeit des Integrationsrates entsprechend auszurichten, bietet die Vorsitzende Erden Ankay-Nachtwein zusammen mit anderen Integrationsratsmitgliedern für alle Remscheiderinnen und Remscheider diese regelmäßige Sprechstunde an.

Erden Ankay-Nachtwein freut sich auf viele konstruktive Gespräche.

Ökumenisches Friedensgebet zum Jahrestag des Angriffs auf die Ukraine

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Am 24. Februar 2023 jährt sich die russische Großoffensive gegen die Ukraine.

Anlässlich des Jahrestages des Angriffs auf die Ukraine wird es am Freitag, 24. Februar 2023, um 18.00 Uhr ein ökumenisches Friedensgebet in der Evangelischen Stadtkirche Remscheid, Ambrosius-Vaßbender-Platz 1, 42853 Remscheid, geben.

Vertreterinnen und Vertreter der evangelischen und der katholischen Kirche und der freikirchlichen Friedenskirche werden mit den Teilnehmenden an diejenigen erinnern, die unter dem Angriffskrieg und seinen auch weltweiten Folgen leiden. Das Friedengebet bietet einen Raum für Klage und Stille.

© Zentrum Oekumene/Sabine Müller-Langsdorf
© Zentrum Oekumene/Sabine Müller-Langsdorf