Volksbank: Zufrieden mit dem Ergebnis nach einem herausfordernden Jahr

Das Jahr 2022 hat auch die Volksbank im Bergischen Land vor große Herausforderungen gestellt und war anstrengend für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, vom Auszubildenden bis zum Vorstand. „Unsere Welt und die Weltwirtschaft sind zumindest teilweise aus den Fugen geraten“, sagt Vorstandsvorsitzender Andreas Otto. „Nach den Rekordjahren der Vergangenheit ist es uns gleichwohl gelungen, ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erzielen.“ Hierzu hat besonders ein stabiles operatives Ergebnis in allen Bereichen beigetragen: „Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen konnten wir im Kreditgeschäft weiter wachsen“, erläutert Vorstandsmitglied Christian T. Fried. Der Zuwachs betrug 5,15 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Bilanzsumme stieg auf 3,1 Milliarden Euro. „Unser Dank gilt unserem Volksbank-Team, das unsere Kundinnen und Kunden in unruhigen Zeiten verlässlich begleitet hat“, sagte Christian Fried.

Obwohl auch die Kapitalmärkte im Jahr 2022 litten, setzte sich der Trend des Vorjahre fort, dass auch die Bergischen das Thema Aktien und Fonds für sich entdecken: 1.148 Millionen Euro betrug das Gesamtvolumen, das die Volksbank-Kunden in Wertpapieren anlegten. Es lag damit nur leicht unter dem Rekordergebnis des Vorjahres.

Im Filialbereich führte die Volksbank im Bergischen Land die Modernisierung ihrer Standorte fort. Grundlegend erneuert wurde die Filiale am Cronenberger Rathausplatz. Seit November finden die Kundinnen und Kunden dort ein völlig neues Ambiente und viel Raum für diskrete Beratungsgespräche vor.

Im gesamten Verbund der Volksbanken und Raiffeisenbanken ist die Umstellung auf die neue VR BankingApp und das neue OnlineBanking abgeschlossen. Sie machen das mobile Banking per Smartphone oder am Computer einfacher und intuitiver, erläutert Christian Fried. Die Nutzungszahlen der App stiegen um 20 Prozent auf 23.276. Die Online-Banking-Quote im Bereich der Girokonten betrug 74 Prozent – drei Viertel der Konteninhaber bei der Volksbank im Bergischen Land können ihr Konto also über PC oder Smartphone erreichen.

Das Prinzip der Regionalität ist der Volksbank auch als Investor wichtig. In Solingen setzt sie gemeinsam mit der Bethanien Diakonissen-Stiftung als Träger ein Kita-Projekt um. Die Kindertagesstätte „Glückspilze“ an der Schwabenstraße wird Platz für sechs Gruppen und bis zu 110 Kinder bieten und somit dazu beitragen, eine große Versorgungslücke in Solingen zu schließen.

Mit Spenden und Sponsoring hat sich die Volksbank im Bergischen Land auch 2022 auf die Seite der ehrenamtlich engagierten Menschen in der Region gestellt und Vereine und Institutionen unterstützt. Mehr als 120 Vereine und Institutionen freuten sich über die Unterstützung der Volksbank im Bergischen Land. Rund 280.000 Euro flossen als Spende, über das Crowdfunding oder als Sponsoring in gemeinnützige Projekte, soziales und bürgerschaftliches Engagement, kamen dem Sport, Bildungsprojekten, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Initiativen zugute.

Fernsehbeitrag von rs1.tv

Fernsehbeitrag von rs1.tv – Stadtfernsehen für Remscheid

Sommerferien: Noch freie Plätze in der FerienKiSte

Die Kinderstadt „FerienKiSte“, die vom 26. Juni bis 7. Juli in der Sophie-Scholl-Gesamtschule stattfindet, ist noch nicht ausverkauft. 55 Plätze sind noch zu haben. Deswegen ist weiter eine Anmeldung unter jugendfoerderung@remscheid.de möglich. Aber Achtung: Pro E-Mail bitte nur die Kinder einer Familie anmelden!

An der Kinderstadt können Kinder im Alter von 7 bis 12 Jahren teilnehmen. Möglich ist die Teilnahme von 7.30 bis 16 Uhr inklusive Frühstück, Frühbetreuung und Mittagessen für 130 Euro oder von 9.30 bis 16 Uhr inklusive Mittagessen für 110 Euro. Die Teilnahmebeträge gelten für zehn Tage.

Die Plätze werden in der Reihenfolge der E-Mail-Eingänge berücksichtigt. Sollte es mehr Anmeldungen als verfügbare Restplätze geben, wird eine Warteliste eröffnet.

Kontakt für weitere Informationen:

Kinder- und Jugendförderung, E-Mail jugendfoerderung@remscheid.de, Telefon (02191) 16 – 3478.

Link-Tipp

Zur Info-Seite „FerienKiSte“ 2023

Neue Investoren: Doch ein Outlet für Lennep?

Investorenfamilie aus Montabaur meldet Interesse für ein Shoppingcenter mit Outlet-Charakter für Remscheid-Lennep an. Auch McArthurGlen wieder an Verhandlungen interessiert.

Die Unternehmerfamilie Dommermuth, der das Outlet-Center in Montabaur gehört, hat sich an die Verwaltungsspitze der Stadt Remscheid gewandt und detaillierte Pläne für ein Shoppingcenter mit Outlet-Charakter vorgestellt. Realisiert werden soll das Projekt in Lennep.

Nachhaltige Gesichtspunkte bei Planung berücksichtigt

Die Pläne zeigen eine Parkanlage, in die ein Shoppingcenter integriert ist. Investor Philipp Dommermuth plant zukunftsweisende Nachhaltigkeitsstandards bei der Verwendung von Holz, recyceltem Beton und der Gebäudetechnik. Er möchte so proaktiv auf viele Einwände der Bevölkerung reagieren, die bei der Planung des ursprünglich in Lennep geplanten Designer Outlet Centers (DOC) aufkamen. Parkflächen sollen ebenerdig und in einer Tiefgarage im Bereich des ehemaligen Kirmesplatzes geschaffen werden. Die Dachfläche des Shoppingcenters selbst soll begehbar sein und eine Parkanlage mit Freizeitmöglichkeiten bilden.

Neues Outlet Remscheid - Vogelperspektive. Bildnachweis: Graf Architektur GmbH
Neues Outlet Remscheid – Vogelperspektive. Bildnachweis: Graf Architektur GmbH

Nach den aktuellen Plänen bliebe die denkmalgeschützte Feuerwache erhalten und könnte genutzt werden. Das altehrwürdige Röntgenstadion hingegen, Heimat des FC Remscheid, würde abgerissen werden, das hochklassigste Fußballteam der Stadt müsste entsprechend doch auf den Reinshagener Acker umziehen.

Investor stellt Pläne auf Lennep-Konferenz vor

Im Rahmen der Lennep-Konferenz am Donnerstag, 2. März 2023 ab 17 Uhr im Lenneper Röntgen-Gymnasium, wird der neue Investor seine Vision vorstellen. „Das Outlet soll ein Ort werden, von dem viele Menschen einen Mehrwert haben – allen voran die Einwohner Lenneps und ganz Remscheids. Gelingen kann das nur mit einem intensiven und offenen Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort. Diesen Dialog wollen wir nutzen, um deren Wünsche und Bedürfnisse aufzunehmen und in die weitere Planung einfließen zu lassen. Wir sehen großes Potenzial im Standort Remscheid und möchten gemeinsam mir den Bürgern und deren Ideen das Projekt im Sinne der Stadt Remscheid bestmöglich entwickeln“, heißt es zumindest zum jetzigen Zeitpunkt noch von Philipp Dommermuth.

Neues Outlet Remscheid - Augperspektive. Bildnachweis: Graf Architektur GmbH
Neues Outlet Remscheid – Augperspektive. Bildnachweis: Graf Architektur GmbH

Wie vertraglich vereinbart wurde McArthurGlen, Investor des gescheiterten DOC-Projektes, von der Stadt über das neue Investitionsinteresse informiert. Auch McArthurGlen wäre gerne wieder als Investor an Bord. Das DOC in Lennep ist gescheitert, weil die Stadt Remscheid auf einen fehlerhaften Bebauungsplan gesetzt hatte, der am 25. Januar 2022 vom Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) als unwirksam zurückgewiesen wurde. Nun stehen also Verhandlungen mit zwei Investoren an, ein neuer Bebauungsplan muss her. Vielleicht schafft es die Stadt Remscheid, im dritten Anlauf einen Bebauungsplan zu erstellen, der nicht wieder aufgrund grober handwerklicher Verwaltungsfehler von Gerichten kassiert wird. Die Kosten dafür haben jedenfalls die Investoren zu tragen.

„Fakt ist: Outlet-Center sind nach wie vor große Frequenzbringer. Die Menschen wollen ein Einkaufserlebnis, einen Ort, an dem sie einen ganzen Tag verbringen können. Mit Geschäften, guter Gastronomie und touristischen Möglichkeiten. Dies entspricht dem heutigen Freizeitverhalten“, tönt Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz. Das Allee-Center im Hinterkopf fragt man sich schon, ob es wirklich Fakt oder doch eher Meinung oder gar Hoffnung oder Verzweiflung ist.

„Selbstverständlich sollen die bereits gewonnenen Ideen aus den bisherigen Lennep-Konferenzen nicht verloren gehen“, predigt Baudezernent Peter Heinze, „die Herausforderung bestehe darin, Anregungen aus den Lennep-Konferenzen auszunehmen und so weit wie möglich in die Planungen zu integrieren.“ Eine ähnlich klare Aussage hat Heinze vor vier Jahren auf dem Kottenbutteressen des Heimatbundes zum kurzfristigen Baubeginn des Kreisverkehrs Eisernstein auch getätigt – bis heute ist kein Baubeginn erfolgt. Die Verwaltungsspitze wird sich also an vollbrachten Taten messen lassen müssen, nicht an ihren blumigen Phrasen.

Sanierung Jahnstraße startet

Ab Montag, 6. März, wird die Jahnstraße in Solingen im Zuge des städtischen Fahrbahndeckenprogramms saniert. Straßeneinbauten werden reguliert, die alte Decke wird abgefräst, anschließend neuer Asphalt eingebaut.

Die Arbeiten dauern etwa vier Wochen. In dieser Zeit bleibt die Straße voll gesperrt, Anwohnende können passieren. 

Ukrainehilfe: Benefizkonzert „Liebe – Ein Erlebnis“ im Vaßbendersaal

Mit einer bunten Palette von Musikwerken und Texten widmet sich das Hardenberg Duo im Benefizkonzert für die Ukrainehilfe in der Citykirche Remscheid dem universellen Thema „Liebe“.

Birgitt Saeger (Violoncello und Moderation) und Klaus Saeger (Klavier) treten seit vielen Jahren als „Hardenberg Duo“ auf. Birgitt Saeger ist in Remscheid aufgewachsen. Sie begann ihre musikalische Ausbildung an der Musikschule in Remscheid und ist der Stadt immer eng verbunden geblieben. Für beide Künstler ist der Auftritt in Remscheid eine Herzensangelegenheit.

In ihrem neuen Programm „Liebe – Ein Erlebnis“ stimmt Birgitt Saeger mit lyrischen und humorvollen Texten auf einen bunten Reigen von Musikwerken berühmter Komponisten (Beethoven, Brahms, Dvorak, Offenbach u. a.) ein und lässt so das große Bedeutungsfeld des Begriffs Liebe hörbar werden. Indem Prosa und lyrische Texte zu Wort kommen, findet die Musik sowohl Ergänzung als auch Deutung.

Das Konzert findet am Sonntag, 5. März 2023 ab 17 Uhr im Vaßbendersaal in 42853 Remscheid statt. Der Eintritt ist frei, um eine Spende für die Ukrainehilfe Remscheid wird gebeten.

Hintergrund

Birgitt Saeger begann ihre musikalische Ausbildung an der Musikschule in Remscheid, studierte dann Violoncello an der Folkwanghochschule in Essen bei Ernest Strauß und an Kölner Musikhochschule bei Siegfried Palm mit dem Abschluss der künstlerischen Reifeprüfung. Sie nahm während des Studiums an verschiedenen Meisterkursen teil, u. a. bei Enrico Mainardi und Mistislav Rostropowisch. Zahlreiche Konzertreisen, in kammermusikalischen Ensembles aber ebenso als Solistin, führten sie auch durch das europäische Ausland (Frankreich, Irland). Daneben war sie Lehrbeauftragte an der Universität in Köln und unterrichtete an verschiedenen Musikschulen, zuletzt an der Musik- & Kunstschule in Velbert als Fachbereichsleiterin. Zum Schwerpunkt ihrer Arbeit wurde in den letzten Jahren immer stärker die Tendenz, verschiedene Kunstrichtungen miteinander in Verbindung zu bringen, z. B. Poesie und Musik, Kunst und Musik. Auch arbeitet sie improvisatorisch und tritt mit eigenen Kompositionen für Violoncello solo auf. Birgitt Saeger spielt ein Instrument eines unbekannten lothringischen Meisters aus Mirecourt von 1780.

Klaus Saeger erhielt als 12-Jähriger ersten Klavier- und Cellounterricht und studierte nach dem Abitur an den Universitäten Marburg und Köln Schulmusik, Germanistik, Musikwissenschaft und Kunstgeschichte; nach den Staatsexamen 1874 erfolgten fortgesetzte Studien im Fach Dirigieren bei Thomas Baldner (Köln) und Prof. Fritz Schieri (München) sowie die Teilahme an Kammermusikkursen bei Guy Touvron (Toulouse). Danach schloss sich eine Tätigkeit im Lehramt am Gymnasium Velbert-Langenberg an (1975 – 2009). Die Zeit des Schuldienstes war begleitet von zahlreichen Konzertveranstaltungen mit diversen Ensembles, bei denen er als Dirigent, Pianist und Cellist mitwirkte. Er veröffentlichte auch verschiedene kunsthistorische Publikationen über Kirchenbauwerke sowie Orgeln des Rheinlands und Westfalens.

Schockanruf: Remscheider um Bargeld betrogen

Am 27.02.2023, gegen 13:15 Uhr, kam es zu einem Schockanruf bei einem 61-jährigen Remscheider. Dieser übergab später am Tag Bargeld an eine ihm unbekannte Frau.

Der Remscheider erhielt einen Anruf von einem vermeintlichen Polizisten. Dieser gab vor, dass der Sohn des 61-Jährigen eine Frau tot gefahren habe. Der Sohn sei nun in Haft. Den Schock des Mannes machten sich die Täter zu Nutze und forderten eine Kautionszahlung.

Diese übergab der Remscheider schließlich in der Nähe des Amtsgerichts in Langenfeld an eine Frau.

Tipps der Polizei

Immer wieder gelingt es Betrügern, mit perfiden Geschichten, die mit den Ängsten der Opfer spielen, zum Teil hohe Geldbeträge zu erlangen.

  • Bitte sprechen Sie mit ihren Verwandten, Bekannten und Nachbarn und klären diese über solche Schockanrufe auf.
  • Wenn Sie angerufen werden und eine fremde Person Auskünfte oder Geld verlangt: Legen Sie auf.
  • Kontaktieren Sie eine nahestehende Person, die Ihnen zu Seite steht.
  • Sollten Sie Opfer eines solchen Betrugs geworden sein: Dies ist kein Grund, zu schweigen oder sich zu schämen. Erstatten Sie auf jeden Fall Anzeige. Rufen Sie die Polizei unter 110. (rb)

Kurzfilm porträtiert Migrantenselbstorganisationen

Auch die neue Integrationsbeauftragte der Stadt Solingen stellt sich in elfminütiger Doku vor.

In der Klingenstadt leben Menschen aus 140 Nationen. Jede:r Vierte der rund 164.000 Solinger:innen hat Wurzeln in einem anderen Land. Migrantenselbstorganisationen (MSO) sind eine erste Anlaufstelle für Neuankömmlinge. Über 40 eingetragene Vereine leisten hier einen wichtigen Beitrag zur Integration. Die Mitglieder möchten ihrer Herkunft treu bleiben, wollen sich aber zugleich am gesellschaftlichen Leben ihrer Heimatstadt beteiligen und es aktiv mitgestalten. Um die Integration und Partizipation von Menschen mit einem sogenannten Migrationshintergrund kümmert sich das Kommunale Integrationszentrum (KI). Ein elfminütiger Film, der vom Kommunalen Integrationsmanagement NRW gefördert wurde, gibt einen Einblick in die Arbeit der MSO und den Stellenwert des Dialogs zwischen Bürgerinnen und Bürgern verschiedener Herkunft, der Ressentiments und Hemmschwellen abbaut.

In der von KI-Mitarbeiter Musa Kavalli konzipierten und von Abdulkadir Çakar produzierten Dokumentation wird nicht nur die neue Integrationsbeauftragte Caren Tuchel vorgestellt, sondern auch drei Vereine: der Albanische Kulturverein „Nexhmije Pagarusha“ e.V., das „easy“ Bildungs- und Familienzentrum e.V. und das Internationale Frauenzentrum Solingen, das im vergangenen Jahr mit dem „Silbernen Schuh“ ausgezeichnet wurde.

Posaunenchor: Zurück in die Zukunft

„Zurück in die Zukunft“ schien den Musiker*innen vom Posaunenchor der evangelischen Kirchengemeinde Lüttringhausen der passende Titel des Konzertes zum 125-jährigen Chor-Bestehen, da der Blick eines 125-jährigen in die Zukunft nicht ohne Rückblick abläuft.

Auf dem Programm steht Musik verschiedenster Epochen, wie etwa Deutschpop der 1980er Jahre, Bläsermusik der Renaissance oder Swing der 1930er Jahre.

Plakat zum Frühjahrskonzert "Zurück in die Zukunft" vom Posaunenchor Lüttringhausen. am 19. März 2023 ab 17 Uhr in der Evangelischen Kirche Lüttringhausen.
Plakat zum Frühjahrskonzert „Zurück in die Zukunft“ vom Posaunenchor Lüttringhausen. am 19. März 2023 ab 17 Uhr in der Evangelischen Kirche Lüttringhausen.

Mit „Send in the clowns“ wird Wolfgang Frericks als Solist sein Können auf der Tuba unter Beweis stellen, „…lobet ihn mit Posaunen“ ist eine Komposition von Jürgen Kammin für den 125. Geburtstag des Posaunenchores. Das Stück besteht aus 125 Takten und ist stilistisch nicht klar zu verorten.

„World in Color“ ist eine Originalkomposition für Blasmusik und gefällt mit der sich durch das ganze Stück hindurchziehenden Melodik. „Erkennen Sie die Melodie“ ist ein Potpourri bekannter (Kinder-)Filmmelodien, zusammengestellt und arrangiert von Gisela Woock, das zum Mitraten und Erkennen animiert.

Das traditionelle Frühjahrskonzert unter Leitung von Philipp Jeßberger findet am 19. März 2023 ab 17 Uhr in der Evangelischen Kirche Lüttringhausen, Ludwig-Steil-Platz 1 in 42899 Remscheid statt. Der Eintritt ist frei, Spenden sind aber herzlich erbeten.

Film: „Das Ereignis“ zum Weltfrauentag

Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen der SPD Remscheid lädt zum Internationalen Frauentag zur Filmvorführung in die Zentralbibliothek ein.

Annie Ernaux berichtet in ihrem Roman „Das Ereignis“ über ihre Erfahrungen mit einer ungewollten Schwangerschaft und ihrer in Frankreich damals in den 1960er Jahren noch illegalen Abtreibung unter lebensgefährlichen Bedingungen. Die Autorin erzählt von den Verletzungen, Demütigungen und Stigmatisierungen, die sie als junge Studentin dabei erleiden musste.

Das Ereignis - Filmvorführung der AsF der SPD Remscheid zum internationalen Frauentag 2023. Sharepic: SPD Remscheid
Das Ereignis – Filmvorführung der AsF der SPD Remscheid zum internationalen Frauentag 2023. Sharepic: SPD Remscheid

Im Jahr 1971 haben sich in Frankreich die Frauen gegen diese entwürdigenden Umstände gewehrt. Die Kampagne „Ich habe abgetrieben“ wurde von über 300 Frauen, darunter auch Simone de Beauvoir und Catherine Deneuve, unterzeichnet und war Vorbild für die deutsche Kampagne im „Stern“. In der Folgezeit wurden in fast allen westlichen Ländern die Gesetze zum Schwangerschaftsabbruch reformiert.

„Wir haben in den vergangenen Jahrzehnten in den westlichen Ländern zahlreiche Erfolge im Kampf um die Gleichberechtigung von Frau und Mann und im Bereich der Selbstbestimmung erzielt. Der Internationale Frauentag soll daran erinnern, dass Frauenrechte nicht vom Himmel fallen, sondern erkämpft und verteidigt werden müssen.“

Die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF), Dr. Gerhilt Dietrich, lädt im Namen der SPD-Frauenorganisation auch in diesem Jahr zu einer Filmvorführung aus Anlass des Internationalen Frauentages ein. Gezeigt wird der Film „Das Ereignis“. Der Film wurde 2021 mit dem goldenen Löwen der Filmfestspiele in Venedig ausgezeichnet und bisher in Remscheid nicht gezeigt.

Die Vorführung findet statt am Mittwoch, 08.03.2023 um 19:00 Uhr (Einlass: 18:30 Uhr) im Foyer der Zentralbibliothek, Scharffstraße 2 – 4. Der Eintritt ist frei.

VHS: Sicher im Netz – Veranstaltungsreihe für Frauen ab 16

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Sicher im Netz – Kooperationsveranstaltungen mit Indigo – Frauenberatungsstelle Remscheid (SkF e. V. Bergisch Land) und dem Fachdienst Gleichstellung für Frau und Mann der Stadt Remscheid

In Zusammenarbeit mit der Frauenberatungsstelle Indigo und dem Fachdienst Gleichstellung für Frau und Mann in Remscheid bieten wir eine Terminreihe mit Vorträgen zum Thema Digitale Sicherheit für Frauen an. Thematisch wird es unter anderem um digitale Gewalt wie Cybermobbing oder Cyberstalking, Hatespeech und Identitätsdiebstahl gehen und darum, wie man sich davor schützen kann. Die vier Veranstaltungen im folgenden sind allesamt kostenfrei und richten sich an Frauen jeden Alters ab 16 Jahren.

Sicher im Netz – Teil I: Gefahren im Internet

Digitale Kommunikation gehört zu unserem Lebensalltag. Wie im analogen Leben kann es auch in der digitalen Welt zu Grenzüberschreitungen und sexualisierter Gewalt kommen:

  • Dir werden unerwünscht pornographische Inhalte geschickt.
  • Dein/e Ex weiß immer, wo du gerade bist.
  • Du bekommst Sachen, die du gar nicht bestellt hast.
  • Jemand erpresst Dich mit der Veröffentlichung intimer Bilder/Filme.

Was gibt es alles und wie kann man sich davor schützen? Andreas Bredemeier ist für die Kriminalprävention bei der Polizei Wuppertal zuständig und langjähriger Experte für Cybercrime. Er wird in seinem anschaulichen Vortrag mit Ausflügen ins Netz durch das Thema führen.

Termin: Montag, 06.03.2023, von 18:00 bis 19:30 Uhr
Ort: Allee-Arkaden Raum 8, Alleestr. 13-19, 42853 Remscheid
Entgelt: kostenfrei

Sicher im Netz – Teil II: Mobbing, Grooming, Sexting etc.

Im zweiten Teil unserer Veranstaltungsreihe thematisiert Experte Andreas Bredemeier die Gefahren im Netz durch Straftaten aus dem Deliktfeld der sexuellen Straftaten. Durch seine langjährige Arbeit bei der Kriminalprävention der Polizei Wuppertal schöpft er aus einem großen Fundus von Erfahrungen und klärt darüber auf, was Cybermobbing, Grooming und Sexting sind und was man dagegen tun kann.

Termin: Montag, 13.03.2023, von 18:00 bis 19:30 Uhr
Ort: Allee-Arkaden Raum 8, Alleestr. 13-19, 42853 Remscheid
Entgelt: kostenfrei

Sicher im Netz – Teil III: Cyberstalking

Die Referentin Cordelia Moore ist Beraterin und Trainerin gegen digitale Gewalt und wird sich beim dritten Teil der Veranstaltungsreihe mit dem Thema Cyberstalking befassen. Digitale Medien bieten viele Möglichkeiten jemanden auszuspähen, auch in Beziehungen. Welche Schritte und Einstellungen gibt es, um sich davor zu schützen? Wie kann man bemerken, ob man digital ausgespäht wird? Bitte bringen Sie Ihr Tablet oder Smartphone zur Veranstaltung mit. HINWEIS: Die Referentin wird per Zoom zugeschaltet sein.

Termin: Montag, 20.03.2023, von 18:00 bis 19:30 Uhr
Ort: Allee-Arkaden Raum 8, Alleestr. 13-19, 42853 Remscheid
Entgelt: kostenfrei

Sicher im Netz – Teil IV: Sexualisierte Gewalt im Netz

Besonders Frauen erleben Gewalt auch im digitalen Raum. Welche Formen gibt es und wie kann man damit umgehen? Cordelia Moore, Expertin für digitale Gewalt, klärt in diesem letzten Vortrag unserer Veranstaltungsreihe über unterschiedliche Formen sexualisierter Gewalt im Netz auf. Bitte bringen Sie Ihr Tablet oder Smartphone zur Veranstaltung mit. HINWEIS: Die Referentin wird per Zoom zugeschaltet sein.

Termin: Montag, 27.03.2023, von 18:00 bis 19:30 Uhr
Ort: Allee-Arkaden Raum 8, Alleestr. 13-19, 42853 Remscheid
Entgelt: kostenfrei

Allgemeine Hinweise zum Anmeldeverfahren

Nähere Auskünfte erteilt die Geschäftsstelle des Kommunalen Bildungszentrums der Stadt Remscheid, Abteilung Weiterbildung (VHS), Scharffstr. 4-6, 42853 Remscheid, unter der Telefonnummer (0 21 91) 16 – 27 86 oder unter der Telefaxnummer (0 21 91) 16 – 32 73.
www.vhs.remscheid.de

Verkehrsunfall in Elberfeld

Am 27.02.2023, kurz nach 15:00 Uhr, kam es auf der Straße Steinbeck zu einem Verkehrsunfall.

Ein 81-jähriger Mann war mit seinem Audi Q3 auf der Straße Steinbeck in Richtung Südstraße unterwegs. Als er in der Anfahrt auf den Kreuzungsbereich von der rechten auf die linke Fahrspur wechseln wollte, übersah er nach bisherigen Erkenntnissen den Fiat 500 eines 58-Jährigen, der in gleicher Richtung dort unterwegs war. Bei der darauffolgenden Karambolage wurde der Fiat auf die Seite gedreht und beschädigte auf der Gegenspur sowohl einen entgegenkommenden smart fortwo, als auch einen VW Passat.

Der Fahrer des Fiat sowie die Fahrerin (30) des smart wurden leicht verletzt. Der 81-Jährige und der Fahrer des Passat (33) blieben unverletzt.

Im Zuge der Rettungsmaßnahmen, der Unfallaufnahme sowie des Abschleppens der Fahrzeuge, kam es zu Verkehrsbehinderungen. Der Sachschaden liegt bei circa 50.000 Euro. (jb)

Streik: Mülltonnen werden nicht geleert

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Heutiger Warnstreik betrifft auch die Müllabfuhr in Solingen.

Von den erneuten Warnstreiks im öffentlichen Dienst ist heute (Dienstag, 28. Februar) erneut die Müllabfuhr in Solingen betroffen. Es werden keine Mülltonnen geleert.

In dieser Woche kommt es deshalb zu einer sogenannten „Feiertagsverschiebung“. Das bedeutet, dass die geplanten Touren von heute auf morgen, Mittwoch, und alle weiteren in dieser Woche ebenfalls um einen Tag nach hinten verschoben werden. Die Freitags-Tonnen werden also am Samstag geleert. Die Technischen Betriebe Solingen (TBS) bitten darum, die Abfallbehälter bis zur Leerung draußen stehen zu lassen. Da sich die Abfuhr durch den Warnstreik lediglich um einen Tag nach hinten verschiebt, werden keine zusätzlichen Abfallsäcke mitgenommen. Sollte es in den nächsten Wochen zu weiteren und längeren streikbedingten Ausfällen kommen, wird diese Option wieder angeboten.