Streik in städtischen Kitas

Streikbedingte Einschränkungen in den städtischen Kitas am 7. und 8. März

Die Gewerkschaften Verdi und Komba haben die Beschäftigten in den städtischen Kindertageseinrichtungen für den 7. und 8. März 2023 zum Streik aufgerufen. Dies führt leider erneut zu Einschränkungen im Betrieb der Kindergartengruppen. Die Eltern wurden von den Einrichtungen bereits unmittelbar informiert.

Zurzeit geht die Stadt Remscheid davon aus, dass 15 Kindertageseinrichtungen am 7. März und drei am 8. März normal geöffnet sein werden. In zwei Kitas werden am 7. März Notbetreuungen angeboten und in sechs Kitas am 8. März. Drei Einrichtungen bleiben am 7. März komplett geschlossen, insgesamt elf am 8. März, da kein Personal zur Verfügung steht.

Dienstag, 7.3.2023Mittwoch, 8.3.2023
Kindertageseinrichtungnormal geöffnetNotbetreuunggeschlossennormal geöffnetNotbetreuunggeschlossen
Am Holscheidsbergnormal geöffnet   Notbetreuung 
Am Schützenplatznormal geöffnet    geschlossen
Arnoldstraßenormal geöffnet  normal geöffnet  
Bergisch Born  geschlossen  geschlossen
Dicke Eichenormal geöffnet    geschlossen
Eisernsteinnormal geöffnet  normal geöffnet  
Fürbergnormal geöffnet    geschlossen
Hasenbergnormal geöffnet   Notbetreuung 
Henkelshofnormal geöffnet   Notbetreuung 
Hölterfeldnormal geöffnet    geschlossen
Honsbergnormal geöffnet   Notbetreuung 
Königstraße Notbetreuung   geschlossen
Kremenholler Straße Notbetreuung  Notbetreuung 
Lüttringhauser Straßenormal geöffnet    geschlossen
Paulstraßenormal geöffnet   Notbetreuung 
Remscheider Straßenormal geöffnet  normal geöffnet  
Rosenhügel  geschlossen  geschlossen
Sedanstraßenormal geöffnet    geschlossen
Strucknormal geöffnet    geschlossen
Vieringhausen  geschlossen  geschlossen
gesamt15233611
Stand: Dienstag, 6.3.2023

Abgabe auf Einwegplastik: Hersteller*innen zahlen für Plastikmüll

Weggeworfenes Einweggeschirr, Verpackungen oder Zigarettenstummel – allein für die Entsorgung dieser Produkte zahlen Kommunen jährlich hohe Summen, deutschlandweit zwischen 450 und 700 Millionen Euro. Durch das Einwegkunststofffondsgesetz und der damit verbundenen Abgabe auf Einwegplastik sind Hersteller*innen künftig in der Pflicht, sich an Entsorgungskosten zu beteiligen.

„Endlich beteiligen sich auch die Verpackungshersteller*innen als Mitverursacher der Müllberge an der Beseitigung des Plastikmülls aus dem öffentlichen Raum“, erklärt Anja Liebert, Grüne Bundestagsabgeordnete für das Bergische Land: „Auch für Wuppertal, Solingen und Remscheid bedeutet das eine Entlastung unserer kommunalen Entsorgungsunternehmen. Das Geld, das wir vorher für die Entsorgung von achtlos weggeworfenem Plastikmüll aufwenden mussten, können wir nun an sinnvolleren Stellen einsetzen. Möglichkeiten gibt es genug.“

„Von weniger Plastikmüll in Parks, in Gewässern oder Wäldern profitieren wir alle!“

Anja Liebert, MdB Die Grünen

Das Gesetz sieht vor, dass Verpackungshersteller in einen Fonds einzahlen, den die Expert*innen des Umweltbundesamtes verwalten. Die Einnahmen des Fonds werden anteilig an Städte und Gemeinden weitergegeben, um die Entsorgung bestimmter Einwegplastikprodukte zu finanzieren. Nach ersten Schätzungen erhalten sie bundesweit so mehr als 400 Millionen Euro pro Jahr zurück.

Die Koalitionsfraktionen hätten den Gesetzesentwurf im parlamentarischen Verfahren noch an entscheidenden Stellen nachbessern können, so Liebert weiter. So werde das Gesetz früher als geplant evaluiert, um mögliche weitere Einwegprodukte in die Regulierung aufzunehmen. Außerdem sei auch der Müll von Feuerwerkskörpern noch nachträglich ins Gesetz aufgenommen und Vereinfachungen für die beteiligten Hersteller*innen durchgesetzt worden. „Gemeinsam mit der seit Januar gültigen Mehrweg-Angebotspflicht sorgt die Abgabe auf Einwegplastik für weniger Müll im Bergischen Land. Von weniger Plastikmüll in Parks, in Gewässern oder Wäldern profitieren wir alle“, ist sich die Bundestagsabgeordnete sicher.

Kindersachen-Flohmarkt in der Kita Paulstraße am 12. März

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Am Sonntag, 12. März, veranstaltet die Kita Paulstraße (Paulstraße 12, 42857 Remscheid) von 13 bis 16 Uhr einen Kindersachen-Flohmarkt. Wer möchte, ist herzlich zum Stöbern eingeladen. Auch Mitstreiterinnen und Mitstreiter werden noch gesucht.

Wer fürs eigene Kind nach Kleidung, Spielzeug oder Büchern sucht, wird sicher auf dem Kindersachen-Flohmarkt am kommenden Sonntag, 12. März, in der Kita Paulstraße fündig. Hier kann nachmittags bei selbstgebackenem Kuchen und Waffeln nach Herzenslust durch alles gestöbert werden, was andere aus dem überfüllten Kinderzimmer gebannt haben, damit es für kleines Geld woanders Freude macht.

Wer möchte, kann sich außerdem noch mit einem eigenen Stand beteiligen. Ein Drei-Meter-Tisch ist für fünf Euro und einen Kuchen für die Cafeteria zu haben.

Anmeldung

Eine Anmeldung ist unter ktepaulstrasse@remscheid.de oder telefonisch unter (02191) 790244 möglich. Die Tische sind bitte mitzubringen. Der Aufbau findet an Flohmarkt-Tag von 11 bis 12.45 Uhr statt.

Unfallflucht: Schwerverletzter Fußgänger in Remscheid

Gestern in den frühen Morgenstunden (05.03.2023, 04:40 Uhr) kam es in Remscheid zu einem Unfall, bei dem ein Fußgänger eine schwere Verletzung erlitt.

Der 25-Jährige war zu Fuß im Bereich der Kirchhofstraße unterwegs. In Höhe des Parkplatzes eines Discounters kam es zum Zusammenstoß mit einem Auto. Dabei erlitt der junge Mann Verletzungen am Kopf, die stationär im Krankenhaus behandelt werden mussten.

Erste Erkenntnisse während der Unfallaufnahme legen den Verdacht nahe, dass ein 31-jähriger Corsa Fahrer mit dem Unfall in Verbindung stehen könnte. Sein in der Nähe der Unfallstelle abgestelltes Fahrzeug wies erhebliche Beschädigungen auf.

Zeug*innen gesucht und Hinweise erbeten

Die Polizei bittet Zeug*innen und Hinweisgebende, die sich zu diesem Sachverhalt äußern können, sich unter der Telefonnummer 0202/284-0 zu melden.

Zeugen gesucht: Flaschenwurf auf Linienbus?

Nachdem gestern Abend (05.03.2023, 21:00 Uhr) in Remscheid, mutmaßlich mit einer Flasche, auf einen Linienbus geworfen wurde, sucht die Polizei nach Zeugen.

Der Bus war auf der Konrad-Adenauer-Straße in Richtung Hochstraße unterwegs. Bei der Einfahrt in die dortige Unterführung zersplitterte eine der linken Seitenscheiben des Fahrzeugs. Verletzt wurde niemand.

Von dem Busfahrer konnte in dem Zusammenhang eine männliche Person gesehen werden, die circa 170 cm bis 180 cm groß ist und eine schwarz-weiße Jacke trug.

Zeug*innen gesucht und Hinweise erbeten

Die Polizei bittet Zeug*innen und Hinweisgebende, die sich zu diesem Sachverhalt äußern können, sich unter der Telefonnummer 0202/284-0 zu melden.

IHK: Rund 200 Interessenten bei Bewerberdating

600 Ausbildungsplätze bei 80 Firmen wurden angeboten.

Rund 200 Interessenten sind am Freitag trotz des Streiks im ÖPNV zum 15. Bewerberdating bei der Bergischen IHK gekommen. 80 Firmen aus Wuppertal, Solingen und Remscheid und allen vertretenen Branchen waren zu Gast in der Hauptgeschäftsstelle, um gut 600 offene Stellen zu bewerben.

„Aus der Vergangenheit wissen wir, dass unser Format wohl eines der erfolgreichsten in der Region ist bei der Vermittlung von Azubis“, sagte Carmen Bartl-Zorn, IHK-Geschäftsführerin des Bereichs Aus- und Weiterbildung. Und so haben auch dieses Mal mehrere Firmen schon im Laufe der Veranstaltung von vielversprechenden Begegnungen gesprochen – darunter etwa Knipex und Haribo.

IHK-Präsident Henner Pasch lobte das Format bei seinem Besuch am Vormittag: „Wir müssen alle Wege bespielen, um Firmen und angehende Azubis zusammenzuführen, digital wie auch die persönlichen Formate.“ Angesichts der demografischen Entwicklung und dem daraus resultierenden Fachkräftemangel seien solche Begegnungen unersetzlich. „Hier bekommen die angehenden Azubis komprimiert und niederschwellig alle Infos aus einer Hand.“  Er war begeistert von der positiven Stimmung bei allen Beteiligten.

Carmen Bartl-Zorn zieht eine positive Bilanz des Tages. „Wir haben das Haus auf drei Ebenen bespielt und viele Besucher hier gehabt – wir sehen, dass die Firmen und Schüler nach den Corona-Einschränkungen wieder dankbar sind, sich begegnen zu können. Und wir freuen uns, wenn wir schon während des Tages und danach erfahren, dass die Gespräche zum Ziel führen. Dafür bieten wir das Format an.“

Irritation um Lenneper Outlet-Pläne

Pressemitteilung der Fraktion DIE LINKE im Rat der Stadt Remscheid zu den neuen Outlet-Plänen in Lennep

Die Fraktion DIE LINKE im Rat der Stadt Remscheid wurde als einzige demokratische Ratsfraktion (neben Echt.RS) im Vorfeld nicht über die Pläne für ein Outlet-Center in Lennep informiert und zeigt sich daher erst mal sehr überrascht von dem neuen Vorhaben. „Wir sind zunächst einmal sehr irritiert über die Informationspolitik der Stadtspitze. Das ist kein guter Stil und zeugt nicht gerade von Transparenz und Vertrauen. Nun müssen wir uns zunächst einmal intensiv über die neue Situation beraten“, so unsere Fraktionsvorsitzende Brigitte Neff-Wetzel. Daher machten sich einige unserer Mitglieder auf der gestrigen Lennep Konferenz selbst ein Bild von dem neuen Vorstoß für ein Outlet-Center in Lennep.

„Die ersten Pläne sehen zwar besser aus als das alte Konzept, doch viele Fragen sind noch absolut offen und deswegen bleiben wir erst mal skeptisch.“ Kommentiert unser Bezirksvertreter Colin Cyrus die Situation. „Unser damaliges Nein zum DOC hatte gute Gründe – fraglich, ob sich bei den neuen Plänen dahingehend etwas geändert hat. Was ist mit der Verkehrsproblematik? Wie sind die Auswirkungen auf Lennep und auf die restliche Stadt? Und vor allem: Was passiert mit den Eingaben der Bürgerinnen und Bürger oder Vereinen wie dem FC Remscheid? Sind alle Anstrengungen, Ideen und Hunderttausende Euros für Planungsbüros für die Katz? Haben wir jetzt wieder jahrelang stillstand? Wie hoch ist das Risiko?“, so Cyrus weiter.

In der Tat schätzten sowohl die Stadt als auch McArthurGlen nach der Niederlage vor dem Bundesverwaltungsgericht letztes Jahr „den Aufwand, die Kosten und die Risiken, um die Planungen erneut anzuschieben, [als] unverhältnismäßig hoch“ ein. Sie sprachen von mehreren Millionen Euro, die in Planungs-, Gutachten und juristische Beratung investiert werden müssten und von einem 5–7-jährigen Prozess. Was hat sich bis heute geändert, dass man diese Bedenken offenbar nicht mehr hat? Die weltpolitische Lage kann zumindest kein Anlass für eine optimistischere Risikoeinschätzung sein.

Erdkröte und Grasfrosch gehen auf Wanderschaft

Zäune und Sperrungen schützen die bedrohten Amphibien.

In Teilen der Stadt Solingen sind die ersten Erdkröten bereits auf Wanderschaft. Vor allem in Regenzeiten und dann, wenn es abends wärmer wird, machen sich die Tiere auf den Weg zu ihren Laichtümpeln und Teichen. Zum Schutz der Amphibien werden an einigen Stellen Schutzzäune aufgestellt, zudem sind zwei Straßen zeitweise gesperrt.

Schutzzäune wurden an folgenden Orten bereits aufgestellt: Dycker Feld, Theegarten, Papiermühle, Tiefendicker Straße, Glockenstraße, Schellberger Weg, Friedrichsaue, Wipperauer Straße, Langhansstraße, Hermann-Löns-Weg, Caspersbroich.

Die Straße Götsche ist von Donnerstag, 9. März bis voraussichtlich 14. April für Kraftfahrzeuge und Radfahrende rund um die Uhr gesperrt, der Hohlenpuhler Weg von 19 Uhr am Abend bis 6 Uhr morgens, an Samstagen, Sonn- und Feiertagen komplett. Diese Regelung kann umgesetzt werden, da die Anwohnenden die Aktion tatkräftig unterstützen. Die Orte sind mit Straßenschildern gekennzeichnet und im Baustelleninformationssystem (BASTI) auf der städtischen Homepage veröffentlicht (www.solingen.de).

Amphibien gehören weltweit zu den besonders bedrohten Arten, die am meisten vom Aussterben bedroht sind. Deshalb setzen die Stadt Solingen, Helferinnen und Helfer von NABU und BUND sowie Anwohnende gemeinsam die Maßnahmen zum Schutz der Tiere um. Die Amphibien werden entlang der Schutzzäune in Fangeimern konzentriert gesammelt und so vor dem Tod auf der Straße gerettet. Außerdem werden sie gezählt, damit ihr Vorkommen ermittelt werden kann, und die Arten werden bestimmt. Deshalb sollten sie auf keinen Fall aus den Fangeimern genommen werden.

Fragen zum Artenschutz beantwortet die Untere Naturschutzbehörde, Ansprechpartnerin ist Marita Klause, Fon 290 65 79.

Grünschnittcontainer startet in die Saison

40 Haltestellen im Solinger Stadtgebiet werden angefahren.

Der Frühling steht vor der Tür und in vielen Gärten, auf Balkonen und Terrassen fallen die ersten Arbeiten an. Pünktlich zum Saisonstart geht auch der Grünschnittcontainer wieder an den Start: Ab Dienstag, 7. März, fährt er dienstags bis samstags insgesamt 40 Haltestellen im Stadtgebiet an. Termine und Haltestellen stehen im Abfallkalender und sind online abrufbar: https://solingen.de/inhalt/verzeichnis/product/1052

Angenommen werden Grünabfälle aus Garten, Haus/Wohnung und Balkon wie etwa Laubreste, Rasen-, Strauch- und Baumschnitt (maximal 15 Zentimeter Durchmesser, maximal 1,50 Meter Länge), Blumenabfälle, Wildkräuter, Zimmerpflanzen ohne Topf. Grünschnitt, der verunreinigt ist, beispielsweise mit Verpackungen, Schnüren, Plastikfolien, Erde oder Papier, gehört nicht in den Container. Auch Küchenabfälle werden nicht angenommen. Angeliefert werden kann mit dem PKW (Kofferraum bis maximal 50 Kilogramm Material), mit Schub- oder Handkarre, mit dem Fahrrad oder zu Fuß. PKW-Anhänger sind aus Sicherheitsgründen nicht gestattet.

Auch beim EntsorgungsZentrum Bärenloch kann der Grünschnitt abgegeben werden. Anlieferungen im PKW-Kofferraum (bis 50 Kilogramm) sind kostenfrei. Größere Mengen werden gewogen und sind kostenpflichtig.

NRW-Stiftung fördert mobilen Lernort

Das X-Perimente-Mobil kommt nach NRW.

Um Schülerinnen und Schüler interaktiv an die Themen Natur, Technik und Wissenschaft heranzuführen, hat das Deutsche Röntgen-Museum gemeinsam mit den Reiss-Engelhorn-Museen das „X-perimente-Mobil“ entwickelt. Jetzt soll der mobile Lernort für zwei Jahre nach NRW kommen. Die NRW-Stiftung unterstützt die Gesellschaft der Freunde und Förderer des Deutschen Röntgen-Museums e.V. bei diesem Vorhaben mit einem Zuschuss von bis zu 50.000 Euro. Das beschloss jetzt der Stiftungsvorstand unter Vorsitz von Eckhard Uhlenberg.

Stationiert am Röntgen-Museum

Seit 2020 ermöglicht das „X-perimente-Mobil“ eine interaktive Wissensvermittlung an Schulen und öffentlichen Plätzen. In dem umgebauten Kleintransporter findet sich die technische und didaktische Grundausstattung, mit der Kinder und Jugendliche bei selbst durchgeführten Versuchen einen Zugang zu naturwissenschaftlichen Themen erhalten. Ab Juni 2023 soll das „X-perimente-Mobil“ am Deutschen Röntgen-Museum in Remscheid stationiert sein und von dort aus Ziele in ganz NRW anfahren. Das Angebot, das sich bisher insbesondere an weiterführende Schulen richtete, soll konzeptionell angepasst und künftig schwerpunktmäßig den Klassenstufen 3 und 4 zur Verfügung stehen. „Das Deutsche Röntgen-Museum bietet Kindern und Jugendlichen einen praxisnahen und spannenden Einblick in die Welt der Naturwissenschaften. Durch das ‚X-perimente-Mobil‘ können auch Schulen vom Angebot des Museums profitieren, die räumlich zu weit von Remscheid entfernt liegen“, begründet Eckhard Uhlenberg die Förderentscheidung. Die NRW-Stiftung hat das Röntgen-Museum mehrfach mit insgesamt rund 970.000 Euro gefördert. Die zuletzt geförderten Experimentierkoffer werden auch im „X-perimente-Mobil“ eingesetzt.

Die Nordrhein-Westfalen-Stiftung konnte seit ihrer Gründung 1986 rund 3.500 Natur- und Kulturprojekte mit insgesamt 300 Millionen Euro fördern. Das Geld dafür erhält sie vom Land NRW aus Lotterieerträgen von Westlotto, aus Mitgliedsbeiträgen ihres Fördervereins und Spenden. Mehr Informationen auf www.nrw-stiftung.de und im neuen Podcast „Förderbande“.

Kunstwettbewerb: Skulptur für Kreisverkehr Eisernstein

Die Bezirksvertretung Lüttringhausen hat sich in ihrer Sitzung am 15. Februar geschlossen dafür ausgesprochen, dass der neu zu errichtende Kreisverkehr Eisernstein mit einer künstlerisch anspruchsvollen Skulptur ausgestattet wird und hierfür ein Wettbewerb ausgeschrieben werden soll. Die entsprechenden baulichen Voraussetzungen für eine Skulptur wurden bei den Planungen zur Gestaltung des Kreisverkehrs bereits berücksichtigt. In der nächsten Sitzung der BV am 29. März soll das Thema auf die Tagesordnung. Dr. Gerhilt Dietrich, Sprecherin der SPD-Fraktion in der BV Lüttringhausen: „Ziel des neuen Kreisverkehrs ist nicht nur eine Verbesserung der Verkehrssituation, sondern auch eine optische Aufwertung der Lüttringhauser Ortsmitte durch mehr Grün und eine ansprechende Gestaltung. Hierzu könnte die Aufstellung einer Skulptur beitragen. Denn Kunst im öffentlichen Raum ist ein ganz wesentlicher Faktor dafür, dass sich Bürgerinnen und Bürger in ihrer Umgebung wohlfühlen und sich mit ihrem Stadtteil identifizieren.“

Die Bezirksvertretung Lüttringhausen hat sich daher dafür ausgesprochen, einen Wettbewerb auszurufen, in dem Interessierte Vorschläge für die Gestaltung des Kreisverkehrs mit einer Skulptur einreichen können. Es können Vorschläge von Einzelpersonen, aber auch von Firmen eingereicht werden. Die Vorschläge sollen in einem geordneten Verfahren angefordert und bewertet werden. Zudem schlägt die Bezirksvertretung vor, für die Auswahl der Gestaltungsvorschläge eine Jury einzusetzen. Dieser sollten Vertreterinnen oder Vertreter der Bezirksvertretung, der TBR sowie des Bauamtes angehören. Auch der Heimatbund Lüttringhausen sollte eingebunden werden. Über den Vorschlag der Jury wird dann die Bezirksvertretung Lüttringhausen beschließen.

Tibet: Remscheid zeigt Flagge für Menschenrechte

Zum Jahrestag des Tibetischen Volksaufstandes wird aus Solidarität mit dem Kampf um die grundlegenden Völker- und Menschenrechte in Tibet am 10. März 2023 die tibetische Flagge vor dem Remscheider Rathaus gehisst.

Seit 1996 ruft die Tibet Initiative Deutschland e.V. Städte, Gemeinden und Landkreise dazu auf, am 10. März an ihren Rathäusern die tibetische Flagge als gemeinsames Zeichen der Solidarität mit dem tibetischen Volk zu hissen. Der 10. März 1959 war der Beginn des Volksaufstandes gegen die chinesische Besatzungspolitik. Dieser Tag wird von der tibetischen Bevölkerung als Tag der Trauer sowie auch als Widerstandsbeginn gesehen.

87.000 Tibeterinnen und Tibeter kamen nach offiziellen chinesischen Angaben an diesem Tag, beim dem Aufstand in Lhasa, der Hauptstadt Tibets, ums Leben. Damit begann die härteste Phase der Unterdrückung und Kulturzerstörung in Tibet.

Mit der Hissung der tibetischen Flagge als äußeres Symbol soll gegen die Menschenrechtsverletzungen und die Zerstörung der tibetischen Kultur, Religion und nationalen Identität und für die Gewährung des dem tibetischen Volk bislang verweigerten Rechts auf Selbstbestimmung protestiert werden. Städte, Gemeinden und Landkreise in ganz Deutschland bezeugen durch das Hissen der tibetischen Fahne ihre Sympathie für die friedliche, gewaltlose und versöhnliche Politik des Dalai Lama. Es ist ein Appell an die Bundesregierung, mit allem Nachdruck das legitime Anliegen der Tibeterinnen und Tibeter zu unterstützen und ihre Position Peking gegenüber zu stärken.

Weitere Informationen Tibet Initiative Deutschland e.V., Greifswalder Straße 4, 10405 Berlin, www.tibet-initiative.de.