Das Auswärtsspiel des IGR-Bundesligateams der Herren gegen die SG Eldagser Falcons am 24. Oktober fällt aus, das gegnerische Team hat zur Zeit kein einsatzbereites Team zur Verfügung. Das Spiel der IGR-Bundesligistinnen gegen den SC Bison Calenberg findet wie geplant in der Sporthalle der Grundschule Eldagsen statt. Anpfiff am 24. Oktober 2020 ist um 17 Uhr.
Dr. Andreas Groß setzt auf eigene Lösung gegen künftige Hochwasser. IHK wird in Antragsstellung für Landeshilfen eingebunden.
Nach dem Hochwasser am 14. Juli gibt es Eigeninitiative aus der Unternehmerschaft, um in Zukunft besser auf solche Ereignisse vorbereitet zu sein. Dr.-Ing. Andreas Groß, Geschäftsführer der Heinz Berger Maschinenfabrik GmbH & Co. KG, hat ein internet-basiertes Hochwasserschutzsystem 4.0 entwickelt. Das soll künftig helfen, frühzeitig kritische Wasserstände zu erkennen und besser zu reagieren.
Die Bergische IHK unterstützt Groß dabei nach Kräften. „Andreas Groß, der auch IHK-Vizepräsident ist, beweist wieder einmal, mit welchem Entwicklergeist die Bergischen Unternehmer ausgestattet sind“, sagt IHK-Präsident Henner Pasch. Hauptgeschäftsführer Michael Wenge sagt zu, dass die IHK Groß und dessen Entwicklung so gut es geht unterstützen wird, um zu helfen, weitere Katastrophen dieser Art zu verhindern.
Vom Hochwasser am 14. Juli sind schätzungsweise 1500 Unternehmen im Bergischen Städtedreieck getroffen worden. Der Schaden liegt bei ca. 300 Millionen Euro. Die IHK hat früh Spenden gesammelt und verteilt. Bei den Hochwasserhilfen von Land und Bund soll die IHK jetzt eingebunden werden. Thomas Grigutsch, Stellvertreter des Hauptgeschäftsführers der Bergischen IHK, erklärt: „Die Unternehmen können ab dem 13. September die Hochwasserhilfe des Bundes und Landes beantragen. Wir werden als IHK dabei unsere Unternehmen von der Erstberatung bis zur konkreten Antragstellung unterstützen. Erst mit dem abschließenden Votum der IHK wird die Landesbank die Anträge entgegennehmen.“
Während der Corona-Pandemie ist die Bedeutung der medizinischen Rehabilitation für die Gesundheitsversorgung noch einmal gestiegen. Über diese wichtige Säule des Gesundheitswesens informierten sich am Montag SPD-Politiker in der Wuppertaler Dr. Becker Klinik Juliana. Die Chefärztin der Dr. Becker Klinik Juliana und der Geschäftsführer der Dr. Becker Klinikgruppe forderten sie dazu auf, sich für einen Rehazukunftspakt zu engagieren.
Am 23.08.21 besuchten drei SPD-Politiker die Dr. Becker Klinik Juliana: Der Bundestagsabgeordnete Helge Lindh, Bundestagskandidat Ingo Schäfer sowie Josef Neumann, Landtagsabgeordneter und Sprecher der SPD-Landtagsfraktion für Arbeit, Gesundheit und Soziales. In der psychosomatischen Rehaklinik in Wuppertal-Oberbarmen verschafften sie sich einen Eindruck von dem Leistungsumfang der medizinischen Rehabilitation und den Herausforderungen, vor denen die Branche steht.
Vierte Säule des Gesundheitswesens
Empfangen wurden sie von der Chefärztin der Dr. Becker Klinik Juliana, Iman Farhat und dem Geschäftsführer der Dr. Becker Klinikgruppe, Bastian Liebsch. Sie übergaben den Politikern ihre Forderungen nach einem Rehazukunftspakt für die kommende Legislaturperiode. „Medizinische Rehabilitation ist ein wichtiger Pfeiler unseres Gesundheitswesens. Als solcher sollte der Chancengeber Rehabilitation auch von der Politik betrachtet und einbezogen werden“, so Bastian Liebsch, der bei dem Termin das Unternehmen mit seinen acht Rehakliniken vertrat. Der direkte Austausch vor Ort mit den Mandatsträgern sei dafür sehr wichtig.
Pandemie hat Bedarf an psychosomatischer Reha verstärkt
Dass die Pandemie den Bedarf an psychosomatischer Reha weiter verstärkt hat, erlebt auch Chefärztin Iman Farhat in ihrem Klinikalltag: „Viele Menschen hat die Pandemie mit all ihren Facetten psychisch belastet. Fehlende Kontakte während des Lockdowns konnten beispielsweise bereits vorhandene psychische Erkrankungen verstärken oder auslösen. Auch die Sorgen um Angehörige, die sich mit dem Virus infiziert haben, sind sehr belastend.“ Daher sei eine psychosomatische Rehabilitation aktuell eine wichtige Versorgungsleistung, um den Weg zurück ins Leben zu finden. Diese Leistung auch zeitnah und unkompliziert zu bekommen, sei für viele Betroffene wichtig. Der Zugang zur Reha müsse daher für Patienten/innen dringend vereinfacht werden, betonte die Chefärztin.
Reha durch Ausbildungsbefähigung und Digitalisierung zukunftsfähig machen
„Um unsere Aufgaben in der Gesundheitsversorgung weiter zu erfüllen, ist es wichtig, dass die Reha zukunftsfähig bleibt,“ so Bastian Liebsch. Zentrale Forderungen dafür sind unter anderem, dass Rehakliniken ebenso wie Krankenhäuser in Gesundheitsberufen ausbilden dürfen. Dadurch können sie dem Fachkräftemangel selbst entgegenwirken. Zudem sollte das Antragsverfahren in der Reha zugunsten einer ärztlichen Verordnung abgeschafft werden“.
Als Appell an die Politik wurden die Forderungen nach einem Rehazukunftspakt symbolisch an Josef Neumann, Helge Lindh und Ingo Schäfer überreicht.
Hintergrund
Die Dr. Becker Klinik Juliana ist eine Wuppertaler Rehaklinik für Psychosomatik, Psychiatrie und Psychotherapie für 120 Patienten/innen. Behandlungsschwerpunkte sind psychosomatische Erkrankungen wie Depressionen, Angst- und Schmerzstörungen (Migräne/Kopfschmerzen), somatoforme Störungen (Rückenschmerzen), Posttraumatische Belastungsstörung, Tinnitus, Migräne und Burn-out. Sie wurde am 31. Mai 2011 eröffnet und ist die fünfte psychosomatische Einrichtung der Dr. Becker Klinikgruppe. Die Klinik beschäftigt rund 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Standort Wuppertal. Die Dr. Becker Klinik Juliana bietet Rehabilitationsleistungen für Patienten/innen aller Kassen und Rentenversicherer sowie für Privatpatienten/innen, Beihilfeempfänger/innen und Selbstzahler/innen an. www.dbkg.de/kliniken/klinik_juliana
Gestern Nachmittag (30.08.2021, 16:20 Uhr), kam es auf der Kreuzung Werwolf Ecke Birkerstraße zu einem Unfall, bei dem eine Frau Verletzungen erlitt.
Die 19-Jährige wartete mit ihrem Fiat verkehrsbedingt auf der Straße Werwolf, um ihre Fahrt in Richtung Krahenhöhe fortzusetzen. Ein 24-Jähriger bemerkte das Fahrzeug der jungen Frau mutmaßlich zu spät. Er fuhr mit seinem VW Golf auf und schob den Fiat gegen einen davor stehenden Opel eines 51-Jährigen.
Die 19-Jährige musste vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht werden. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von circa 11.000 Euro. (sw)
Am 2. August 2021 ist Stefan Wagner, ehemaliger Vorsitzender der Remscheider SPD (1995 – 1998), verstorben. Er war darüber hinaus Mitglied des Rates der Stadt Remscheid (1994 – 1999 und seit 2009) sowie Vorsitzender des AWO-Ortsvereins West bzw. Mitte.
Am Donnerstag findet die Beerdigung auf dem ev. Westfriedhof in Reinshagen statt – am Freitag die Trauerfeier.
Wir veröffentlichen die Meldung, so dass ggfs. Freunde und Weggefährten von Herrn Wagner, die die Nachricht seines Todes noch nicht mitbekommen haben, informiert werden können:
Einladung
zur Beerdigung und Trauerfeier für
Stefan Wagner
(03.06.1953 – 02.08.2021)
Liebe Freundinnen und Freunde,
auch wenn es schon fast vier Wochen her sind, können wir es eigentlich immer noch richtig fassen oder – im wahrsten Sinne des Wortes – begreifen: unser Stefan Wagner hat am 2. August unsere Welt verlassen und wird uns künftig von einem anderen Ort aus zur Seite stehen.
Wir haben allen Grund, unseren Stefan in guter Erinnerung zu behalten – und werden ihn auf seinem letzten Weg begleiten.
Die Beerdigung von Stefan findet am
Donnerstag, 02.09.2021 um 11:00 Uhr auf dem ev. Westfriedhof in Reinshagen, Wallburgstraße 64, 42857 Remscheid
statt.
Aus organisatorischen Gründen findet die Trauerfeier einen Tag später statt – und zwar am
Freitag, 03.09.2021 um 15:00 Uhr im Mehrgenerationenhaus „Neuer Lindenhof“, Honsberger Straße 38, 42857 Remscheid.
Wir würden uns freuen, wenn ihr an einem oder an beiden Tagen unseren Stefan auf seinem letzten Weg begleitet. Wir bitten Euch um eine kurze Rückmeldung unter UB.Remscheid.NRW@spd.de, ob Euch eine Teilnahme an einem oder an beiden Tagen möglich ist.
Bitte beachtet: aufgrund der aktuellen Inzidenzzahlen gelten Abstands- und Hygieneregeln. Eine Teilnahme ist ausschließlich bei Vorliegen eines vollständigen Impfschutzes möglich, oder wenn man genesen ist.
Ab sofort öffnen sowohl die Zentralbibliothek als auch die Stadtteilbibliothek Lüttringhausen an Dienstagen wieder bis 19 Uhr. Damit soll insbesondere auch Berufstätigen die Möglichkeit gegeben werden, nach der Arbeit noch einmal die Bibliothek aufzusuchen, im Bestand zu stöbern und Medien auszuleihen. Es gilt zu beachten, dass in Entsprechung der aktuellen Coronaschutzverordnung des Landes NRW auch weiterhin eine Mund-Nasen-Bedeckung beim Besuch der Bibliotheken vonnöten ist.
Auch in diesem Jahr heißt es wieder: Remscheid wird „picobello“. Der 14. Bergische Müllsammeltag findet am 2. Oktober 2021 statt.
Coronabedingt wurde der klassische Frühjahrsputz in den Oktober verlegt. Die Organisator*innen hoffen auf goldenes Wetter und eine rege Beteiligung durch Bürger*innen, Schulen, Kitas und Firmen.
Bei der gemeinschaftlichen Putz- und Aufräumaktion, die in diesem Jahr bereits in die 14. Runde geht, greifen Remscheider Freiwillige gemeinsam zu Handschuhen und Müllbeuteln und säubern ihre Umgebung von allem, was da nicht hingehört. Schulen und Kindertageseinrichtungen können bereits einen Tag vorher – also am 1. Oktober – auf Müllsammeltour gehen.
Die Technischen Betriebe (TBR) sorgen, wie in den Jahren zuvor, für die nötige Logistik, geben Handschuhe und Müllsäcke an die Helfer aus und fahren den gesammelten Müll in Sondertouren ab.
Tue Gutes und sprich drüber
Die Stadt ruft dazu auf die Ergebnisse der Arbeiten auch in den Sozialen Medien zu teilen. Dazu einfach die Fotos über den eigenen Account hochladen und mit #picobellors markieren. Zusätzlich, oder alternativ, können auch die Accounts der Stadt im Text verlinkt werden: @stadt_remscheid für Instagram oder @StadtRemscheid für Facebook.
Anmeldung und Kontakt
Wem ein sauberes Remscheid am Herzen liegt und wer Lust dazu hat, sich an der Müllsammelaktion aktiv zu beteiligen, der sollte sich bis zum 22. September 2021 beim Remscheider Stadtmarketing unter stadtmarketing@remscheid.de anmelden.
Wuppertal soll bis zum Jahr 2035 klimaneutral werden – das hat sich Oberbürgermeister Uwe Schneidewind auf die Fahnen geschrieben.
Eine Maßnahme auf diesem Weg ist es, die Fahrgastzahlen in Schwebebahn, Bus und Bahn erheblich zu steigern, um damit in großem Umfang Emissionen zu verringern.
Gemeinsam mit vielen anderen Stadtoberhäuptern hat der Wuppertaler Oberbürgermeister nun ein Positionspapier von mehreren Verkehrsverbünden (darunter auch der VRR) unterzeichnet, in dem dargelegt wird, wie eine Verdoppelung der Fahrgäste im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in den kommenden Jahren erreicht werden kann. Dieses Papier soll vor dem Start der Koalitionsgespräche nach den Bundestagswahlen an die Funktionsträger im Bund gehen, damit die Forderungen in die Verhandlungen eingebracht werden können. Die Verkehrsministerkonferenz hat sich bereits im Februar für ein solches Ziel ausgesprochen.
Eine Studie des Wuppertal Instituts hat ergeben, dass ein klimaneutrales Wuppertal nur mit einer deutlichen Verschiebung der Mobilität zu erreichen ist. Die Wissenschaftler haben als Ziel einen Gesamtanteil von 36 Prozent für den ÖPNV definiert – heute liegt der Anteil bei 12 Prozent. „Um dieses Ziel zu erreichen, brauchen wir massive Unterstützung von Bund und Land“, so Oberbürgermeister Uwe Schneidewind. „Die Kommunen und die örtlichen Stadtwerke können den ÖPNV aktuell nur noch mit großen Kraftanstrengungen aufrechterhalten. Wir brauchen dringend finanzielle Mittel, um die Linien weiter ausbauen zu können, die Taktung zu verdichten und damit Bus und Bahn attraktiver für die Fahrgäste zu machen. Gerade in bisher nicht optimal angeschlossenen Gebieten unserer Stadt ist das besonders wichtig, um die Menschen zum Umstieg auf klimafreundliche Mobilität zu bewegen.“
Die Mobilitätswende, die die Oberbürgermeister*innen in ihrem Positionspapier fordern, zieht große Investitionen nach sich, so Schneidewind weiter. „Dazu brauchen wir neue Fahrzeuge mit neuen, klimafreundlichen Antrieben, die Digitalisierung muss weiter voranschreiten, damit wir On-Demand-Angebote machen können. Deshalb müssen wir unsere Forderung jetzt untermauern, damit die Weichen sobald wie möglich in die richtige Richtung gestellt werden können.“
Das Impfzentrum Wuppertal wird zum 19. September geschlossen.
Alle Leute, die jetzt ihre Erstimpfung im Impfzentrum erhalten, bekommen ihre Zweitimpfung bei ihrem Hausarzt oder in einer anderen Arztpraxis. Eine Liste der Praxen, die Zweitimpfungen anbieten, bekommen die Betroffenen im Impfzentrum.
Die Zweitimpfung sollte drei bis vier Wochen nach der Erstimpfung erfolgen.
Wer nicht die Möglichkeit hat, für die Zweitimpfung in eine der Arztpraxen zu kommen, kann sich per Mail an die Kreisstelle der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein wenden. Unter kreis.wuppertal@kvno.de gibt es Informationen zum weiteren Vorgehen.
Außerdem bleibt das Impfzentrum am Donnerstag 2. September außerplanmäßig geschlossen. Impfungen sind ab Freitag, 3. September, um 14 Uhr wieder möglich.
Vortragsreihe „Starke jüdische Frauen“ ab 3. September wieder analog im VHS-Forum
Die „Starken jüdische Frauen“ kehren ins VHS-Forum zurück: Die Vortragsreihe der Journalistin Stefanie Mergehenn im Rahmen des Festjahres „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ und mit freundlicher Unterstützung der Solinger Gleichstellungsstelle findet ab dem 3. September wieder als Präsenzveranstaltung statt. An diesem Freitag geht es um 15 Uhr an der Mummstraße 10 um Ruth Bader Ginsburg, die links-liberale Richterin am Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten. Bis zu ihrem Tod vor einem Jahr hat sie US-Präsident Donald Trump und vielen weiteren Männern Paroli geboten. Geboren 1933 in Brooklyn, New York City, wurde die jüdische Feministin als erste weibliche Richterin 1993 an den Supreme Court berufen. Mit ihrem Mann Martin Ginsburg hatte sie Rechtswissenschaften in Harvard studiert, wo sie in den Fünfzigern als eine von neun Frauen unter 500 Kommilitonen stark diskriminiert wurde. Das Thema der Geschlechtergerechtigkeit wurde später zu einem Hauptthema ihrer juristischen Arbeit. In der Öffentlichkeit gewann „Notorious RBG“ in ihren letzten Lebensjahren als moralischer Kompass und Kultfigur enorme Popularität.
Der Eintritt ist frei. Es gelten die Bestimmungen der aktuellen Corona-Schutzverordnung des Landes NRW. In Solingen gilt zudem seit dem 26. Juli wieder die 3-G-Regel. Auch aus diesem Grund ist eine vorherige Anmeldung erforderlich bei der Bergischen Volkshochschule (www.bvhs.de) unter Angabe der Kursnummer 11-8117s@221, per Mail an Heinz-Werner.Wuerzler@bergische-vhs.de oder telefonisch unter 0212 / 290-3265 bzw. 290-3255.
Die Remscheider Jusos laden für Samstag, 4. September 2021 um 17 Uhr zu ihrer diesjährigen Jahreshauptversammlung mit Vorstandsneuwahlen ein. Die Versammlung findet im Jugendzentrum „Die Welle“, Wallstraße 54 am Rande der Lenneper Altstadt ein.
Der Juso-Vorsitzende Burhan Türken wird sich nicht erneut als Vorsitzender bewerben. „Seit 2018 bin ich im Vorstand der Jusos Remscheid und seit 2019 Vorsitzender. Wir haben gemeinsam viele Themen angepackt und viele junge Menschen für die Jusos begeistern können. Nun ist es an der Zeit, den Weg für neue Köpfe frei zu machen“, so Türken, der seit der Kommunalwahl vom vergangenen Herbst direkt gewähltes Mitglied im Rat der Stadt Remscheid ist.
Die Jusos freue sich, dass Vertreter mehrerer Jugendorganisationen angekündigt haben, als Gäste an der Jahreshauptversammlung der Jusos teilzunehmen. Man habe in den vergangenen Jahren viele Netzwerke geknüpft, um gemeinsam mehr für die Jugend in Remscheid bewegen zu können. „Ich bin mir sicher, dass auch der neue Juso-Vorstand diesen Weg weitergeht“, so Türken.
Die Remscheider Jusos setzen sich intensiv mit dem Überlebensthema Klimaschutz auseinander. „Wir haben den Anspruch, ein gesellschaftlich tragbares Konzept zu entwickeln, das alle Menschen mitnimmt und keine Gruppe gegen die andere ausspielt. Wir wollen radikalen Klimaschutz und sozialen Ausgleich gleichermaßen verwirklichen. Einen Klimaschutz, aus dem sich ökonomisch starke Gruppen freikaufen können, ist sozial spalterisch und wird von uns entschieden abgelehnt!“, so der stv. Vorsitzende der Remscheider Jusos, Daniel Pilz. Weitere Themen, mit denen man sich auf der Jahreshauptversammlung sowie im kommenden Jahr beschäftigen möchte, sind zukunftsfähige Mobilität und faire Ausbildungsvergütung.
Anmerkung
Bei den Jusos können alle Jugendlichen mitmachen, die das 14. Lebensjahr vollendet haben.
Der Bürgerservice der Stadt Remscheid erweitert ab 01.09.2021 das Dienstleistungs-Angebot.
Infotheke Bürgerservice
Zu folgenden Öffnungszeiten wird die Infotheke Bürgerservice im Dienstleistungszentrum Elberfelder Straße ab dem 01.09.2021 wieder ein begrenztes Angebot an terminlosen Dienstleistungen freigeben: Mo – Do: 8:30 Uhr – 12:30 Uhr und Fr: 8:30 Uhr – 12:00 Uhr
Das Ziehen eines Tickets am Ticket-Automat ist für Leistungen der Infotheke nicht erforderlich.
Was wird angeboten?
Führungszeugnis
Meldebescheinigung
Lebensbescheinigung
Beglaubigung
UB-Scheine
Abmeldung ins Ausland
Ausstellung neuer Adressaufkleber für den BPA oder eAT (wenn beschädigt oder unleserlich)
Verlängerung eines Schwerbehindertenausweises (bei „alten“ Ausweisen, in denen noch ein Verlängerungsfeld frei ist)
Verkauf von amtlichen Müllsäcken
Aushändigung von Formularen
Kfz-Zulassungsstelle
Ebenfalls wird es ab dem 01.09.2021 wieder einen Schnellschalter für kurzfristige KFZ-Angelegenheiten geben. Hierfür ist im Erdgeschoss am Ticket-Automaten eine entsprechende Wartemarke zu ziehen! Die Tickets werden dann im Großraumbüro (Raum 105) aufgerufen.
Weiterhin terminlos wird die Abholung von Dokumenten sein. Die Öffnungszeiten der terminlosen Abholung sind:
Montag: 8 – 12 Uhr
Dienstag: 8 – 12 und 14 – 17:30 Uhr
Mittwoch: 8 – 12 Uhr
Donnerstag: 8 – 12 Uhr
Freitag: 8 – 12 Uhr
Die Lieferung der Pin-Briefe seitens der Bundesdruckerei verzögert sich derzeit. Bitte holen Sie Ihren Ausweis erst nach Erhalt des Pin-Briefes ab. Bei Fragen oder Dringlichkeiten ist je nach Anliegen eine E-Mail an eine der folgenden E-Mail-Adressen zu senden:
Weiterhin sind natürlich zwingend die bestehenden Abstands- und Hygienemaßnahmen einzuhalten. Vorsprache nur mit einer FFP2-Maske oder einer medizinischen Maske. Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 m.
Eine Stärkung bei einem gemeinsamen Mahl gehört zur Pilgerkultur. Man kommt ins Gespräch, tauscht die Erlebnisse des Tages aus, lernt sich und den anderen (neu) kennen. Solche Gemeinschaft im „Antlitz des anderen“ soll mit dem Lenneper Löffelfest der katholischen Kirchengemeinde St. Bonaventura und der Lenneper Pilgerfreunde auf dem Alter Markt gefeiert werden.
Um die Förderung dessen bemüht sich auch die Fairtrade-Town Remscheid, die sich mit zwei fairen Suppen am Fest beteiligt. Fair, weil es den Großteil der Zutaten aus fairem Handel gibt, die im Flair-Weltladen in Lüttringhausen gekauft werden können.
Der Flair-Weltladen befindet sich in der Gertenbachstraße 17 in 42899 Remscheid-Lüttringhausen: www.flair-weltladen.de
Tomate-Kokos
Nach dem Pürieren ist die Suppe fertig. Foto: Sascha von Gerishem
800g geschälte Tomaten (aus der Dose, bei frischen Tomaten mindestens 1kg gut durchgereifte Tomaten)
1 Zwiebel
200ml Bio-Kokosmilch von der GEPA
40ml Balsamico-Essig
50ml Olivenöl
25g Salz
1 TL Thymian, 1 TL Oregano
Zubereitung
Mit Dosen-Tomaten: Die geschälten Bio-Tomaten aus der Dose inklusive der Flüssigkeit in einen Topf geben.
Mit frischen Tomaten: Frische Tomaten sind in der Regel nicht so lange gereift wie Bio-Dosentomaten, also unbedingt auf eine hohe Reife achten. Dann die frischen Tomaten in kochendes Wasser geben und überbrühen, bis die Haut platz. Dann die Tomaten mit einem Messerchen häuten, je heißer die Tomaten sind, desto leichter lässt sich die Haut lösen.
Die Zwiebel grob schneiden und mit dem Olivenöl, dem Balsamico-Essig, Salz, Thymian, Oregano und der Kokosmilch zu den Tomaten in den Topf geben und alles zusammen bei kleiner Flamme mindestens zwei Stunden köcheln lassen. Am Ende mit dem Stabmixer pürieren.
Als Croûtons eignen sich sehr gut die Bio Popquins Classic von der GEPA, das ist ein süßlicher Reis-Quinoa-Snack, etwas knusprig. Wer es schärfer mag: Es gibt von der GEPA auch eine Bio-Kokosmilch mit Chili, ansonsten mit Sambal Oelek würzen. Die Suppe ist vegan.
Fazit: Eine vegane Tomatensuppe, die im Sommer auch kalt schmeckt. Die Zubereitung ist sehr einfach, aber die lange Kochzeit ist wichtig, damit sich die Aromen der Kräuter voll entfalten können. Die Suppe ist ohen Geschmacksverstärker und ohne Zuckerzusatz.
Tomaten, Zwiebeln und Kräuter. Foto: Sascha von Gerishem
Die Kokosmilch kam hinzu. Foto: Sascha von Gerishem
Die Tomaten-Kokos-Suppe lange köcheln lassen. Foto: Sascha von Gerishem
Das sieht schon nach einer würzigen Suppe aus. Foto: Sascha von Gerishem
Linsen-Kokos-Curry
Das fertige Linsen-Kokos-Curry. Foto: Sascha von Gerishem
1,3l Brühe (entweder Brühe in Pulverform nach Anleitung oder selbstgekocht aus Wirsing, Zwiebel, Kohlrabi, Möhren, Petersilie, Salz)
250g rote Linsen von El Puente
200ml Bio-Kokosmilch von der GEPA
2 EL Curry
Zubereitung
Entweder frische Gemüsebrühe ansetzen oder Brühe mit Pulver nach Anleitung anrühren. Die roten Linsen, das Curry und die Kokosmilch zugeben. Auch hier der Hinweis auf die Bio-Kokosmilch mit Chili von der GEPA, wer es schärfer mag. Gemeinsam köcheln lassen und immer wieder mal umrühren, da sich die Linsen gerne am Boden absetzen. Am Ende mit dem Stabmixer pürieren.
Zu der Suppe passen geröstete Sesamkörner, aber auch kleinste Hackbällchen, die mit Salz und Curry gewürzt sind, können in der heißen Suppe gegart werden. Ohne Hackfleisch ist die Suppe vegan.
Fazit: Wenn man die Brühe nicht selber kocht, kann man diese Suppe sehr schnell herstellen. Wer sie breiiger mag, nimmt weniger Flüssigkeit, lässt länger köcheln oder benutzt mehr Linsen.
Brühe selber kochen. Foto: Sascha von Gerishem
Brühe selber kochen. Foto: Sascha von Gerishem
Das Gemüse nach dem Kochen pürieren. Foto: Sascha von Gerishem
Die Linsen in die Brühe geben. Foto: Sascha von Gerishem
Öfter mal umrühren, die Linsen setzen sich gerne am Boden ab. Foto: Sascha von Gerishem
Das Pürieren der Linsen braucht seine Zeit. Foto: Sascha von Gerishem