Mitmachen: Kinderchorprojekt mir Ritter Rost

Obwohl das Projekt schon begonnen hat, werden noch Kinder gesucht, die gerne beim Lenneper Kinderchorprojekt mitmachen wollen.

Geprobt wird immer am Donnerstag um 16 Uhr (Musikgarten, 4 bis 6 Jahre) und um 16.30 Uhr (Schulkinder, 7 bis 10 Jahre) im Gemeindehaus Hardtstraße 14 in Lennep.

Besonderer Gast: Jörg Hilbert

Jörg Hilbert mit Ritter Rost. Foto: Ellen Bischke
Jörg Hilbert mit Ritter Rost. Foto: Ellen Bischke

Als Special Guest ist der Erfinder von Ritter Rost, Jörg Hilbert, eingeladen, um gemeinsam am 22. Januar 2022 in der Lenneper Stadtkirche den Ritter Rost zu lesen, während der Kinderchor dazu die Musik machen wird. Wer neugierig ist, kommt einfach mal zu einer Probe vorbei. Und bringt gerne auch Freundinnen und Freunde mit. Die Leitung hat Hae Min Geßner: (01 76) 32 81 02 64.

Reinschauen und reinhören

Einen kleinen Vorgeschmack auf die Lieder gibt es hier aus dem Weihnachts-Video-Projekt:

Jüdisches Leben in Lüttringhausen

Im Rahmen eines Spazierganges am Sonntagnachmittag erklärten Günter Urspruch, Pfarrerin Kristiane Voll sowie Pfarrer Uwe Leicht mehr als 30 Interessierten die Belege für jüdisches Leben im Dorf.

Seit nunmehr 1700 Jahren ist jüdisches Leben in Deutschland dokumentiert. Am 11. Dezember 321 erließ der römische Kaiser Konstantin ein Edikt und legte darin fest, dass Juden städtische Ämter in der Kurie der Stadtverwaltung Kölns bekleiden durften und sollten.

Pfarrer Uwe Leicht berichtet über die Geschichte der beiden ehemaligen jüdischen Patient*innen. Foto: Peter Klohs
Pfarrer Uwe Leicht berichtet über die Geschichte der beiden ehemaligen jüdischen Patient*innen. Foto: Peter Klohs

Im Bergischen Städtedreieck konzentrierte sich das jüdische Leben seit jeher auf die Städte Solingen und ganz besonders auf Wuppertal. In Remscheid waren nie viele Menschen jüdischen Glaubens ansässig. Günter Urspruch, profunder Kenner der jüngeren Geschichte zwischen Wuppertal-Ronsdorf und Lennep, weiß den Grund. „Juden haben immer Handel getrieben“, berichtet er. „Da bot sich als Lebensmittelpunkt eher Wuppertal an. Hier in Remscheid, in einer Stadt mit Schwerindustrie, fanden die Juden keine Lebensgrundlage. Und die Wenigen, die hier gelebt haben, sind schlicht aus wirtschaftlichen Gründen wieder weggezogen.“

Auch in Lüttringhausen haben wenige Juden gelebt, und entsprechend spärlich sind die Zeugnisse ihres Lebens. In einem einstündigen Gang durch das Dorf kann man sie alle bequem an einem Nachmittag besuchen.

Und überall Naziverbrechen…

Pfarrer Uwe Leicht erklärt auf dem Gelände des Tannenhofs, wo der Gedenkstein für die beiden ehemaligen jüdischen Patienten ist. Foto: Peter Klohs
Pfarrer Uwe Leicht erklärt auf dem Gelände des Tannenhofs, wo der Gedenkstein für die beiden ehemaligen jüdischen Patienten ist. Foto: Peter Klohs

Auf dem Gelände der evangelischen Stiftung Tannenhof wurde in den 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts ein Gedenkstein errichtet, der auf dem Friedhof der Stiftung steht. Der Stein erinnert an zwei ehemalige Patient*innen des Tannenhofs, an Ilse Gutmann und Siegfried Marienthal, zwei jüdische Menschen, deren Geschichte tragisch ist. Im Jahre 1941 drohte die Finanzdirektion Düsseldorf-Nord der Stiftung Tannenhof mit Aberkennung der Gemeinnützigkeit, wenn Menschen, die nicht der evangelischen Kirche angehörten, behandelt würden. Die damalige Leitung der Stiftung gab dem Druck nach und entließ die beiden jüdischen Patienten, die einen Tag nach ihrer Entlassung in Hadamar nahe Limburg ermordet wurden. Im Jahre 2006 wurden am Eingang zur Verwaltung zwei Stolpersteine zum Andenken an sie verlegt.

Die Stolpersteine für Else Gutmann und Siegfried Marienthal vor der Verwaltung der Evangelischen Stiftung Tannenhof in Remscheid-Lüttringhausen. Foto: Peter Klohs
Die Stolpersteine für Else Gutmann und Siegfried Marienthal vor der Verwaltung der Evangelischen Stiftung Tannenhof in Remscheid-Lüttringhausen. Foto: Peter Klohs

Auf dem Weg vom Tannenhof in Richtung Dorfmitte kommt man an den Häusern Remscheider Straße 8 und 10 vorbei, die zu Beginn des 19. Jahrhunderts von der jüdischen Familie Löwenthal gekauft wurden. 1845 wurden sie an die Familie Kotthaus verkauft, die auch heute noch in Lüttringhausen lebt.

Ermordet wegen Homosexualität

Weitere Stolpersteine kann man in Lüttringhausen finden. Vor dem Haus Richard-Pick-Straße 10 erinnert ein Stein an Hans Hagen, der 1938 wegen Verstoßes gegen den ehemaligen §175 verhaftet und 1941 in Sachsenhausen ermordet wurde. 1945 wurde ebenso in Sachsenhausen der ehemalige Ratsherr Hermann Schmidt umgebracht, dessen Stolperstein an der Kreuzbergstraße 15 zu besuchen ist. In der Barmer Straße 22 liegen vier Steine, die an das Schicksal der Familie Julius und Klementine Winter und deren zwei Kinder Gertrud und Hermann erinnern. Julius starb in Theresienstadt, Klementine in Auschwitz, die beiden Kinder in Lodz.

Ein weiteres sichtbares Zeichen für jüdisches Leben in Lüttringhausen ist der „Jüdische Friedhof“ in Lüttringhausen. Die kleine Parzelle ist eigentlich die Familiengrabstätte der Familie Löwenthal. Nach jüdischem Glauben darf eine Grabstätte nicht mehrfach genutzt werden, so dass im Jahr 1906 dort keine Bestattungen mehr vorgenommen werden konnten. Die Grabstätte wurde 1939 von Lüttringhauser Nazis zerstört. Wie Günter Urspruch weiß, hielt sich jahrelang das Gerücht, Teile der Grabsteine würden in Gärten der Zerstörer liegen. Beweise dafür gab es allerdings nie. Im Jahr 1949 wurde die kleine Parzelle von der Stadt Remscheid wieder hergerichtet. Die Pflege der Grabstätte obliegt bis heute der Stadt. Wünschenswert wäre es, erklärt Urspruch, wenn vielleicht einmal eine Remscheider Straße nach der Familie Löwenthal benannt würde. Mehr Zeugnisse jüdischen Lebens sind in Lüttringhausen nicht vorhanden.

Streifenwagen kollidiert mit Fußgängerin

Bei einem Verkehrsunfall in Remscheid wurde am Mittwochnachmittag (25.08.2021) eine junge Wuppertalerin schwer verletzt.

Nach ersten Ermittlungen befuhr gegen 16.10 Uhr ein Streifenwagen der Wuppertaler Polizei mit eingeschaltetem blauem Blinklicht und Einsatzhorn die Freiheitstraße. Die Beamten befanden sich auf der Anfahrt zu einem Verkehrsunfall mit Verletzten.

An der Fußgängerfurt am Willy-Brandt-Platz beabsichtigte die 20jährige Fußgängerin die Straße bei der für sie grünlichtzeigenden Ampel zu überqueren. Dabei telefonierte die Frau nach Angaben von Zeugen und ihren eigenen Angaben mit ihrem Smartphone. Während andere Fußgänger stehenblieben, um die Beamten passieren zu lassen, bemerkte die Fußgängerin den Streifenwagen offensichtlich nicht.

Der Fahrzeugführer des Streifenwagens konnte sofort reagieren, leitete eine Notbremsung ein und wich nach rechts aus. Aber auch die Fußgängerin wich plötzlich in die gleiche Richtung rückwärts aus. Es kam zum Zusammenstoß der Fußgängerin mit dem Streifenwagen. Die 20-Jährige wurde durch den Notarzt und Rettungsdienst erstversorgt. Sie musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Es kam zu leichten Verkehrsstörungen im innerstädtischen Bereich. Aus Neutralitätsgründen hat das Verkehrskommissariat der Hagener Polizei die Ermittlungen aufgenommen. (sch)

Zwei Verletzte bei Unfall in Solingen

An der Einmündung Wittkuller Straße und Böcklinstraße kam es gestern (26.08.2021, gegen 13:45 Uhr) zu einem Unfall mit mehreren Fahrzeugen und zwei verletzten Personen.

Eine 33-jährige Fahrerin eines Minis befuhr die Böcklinstraße und beabsichtigte die Wittkuller Straße zu überqueren, um in der Folge in eine Zufahrt einzubiegen. Beim Einfahren in die Wittkuller Straße kollidierte sie mit dem VW Golf eines 47-jährigen Solingers, der auf der Wittkuller Straße in Richtung Stübbener Straße unterwegs war.

Durch den Zusammenstoß schleuderte der Mini gegen einen am Fahrbahnrand geparkten Mercedes und kam dort zum Stehen.

Die Mini-Fahrerin erlitt bei dem Unfall schwere Verletzungen und musste zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Fahrer des Golf wurde leicht verletzt.

An allen drei Fahrzeugen entstand Sachschaden von mehreren tausend Euro.

Für die Unfallaufnahme und die Aufräumarbeiten an der Unfallstelle musste die Wittkuller Straße für über eine Stunde komplett gesperrt werden. (weit)

012: Der Kulturprofi – Sven Graf

Sven Graf, der künstlerische Leiter vom Teo Otto Theater, ist Gast in Steph Hoffmanns Podcast Kultur untereinander. Persönliche Geheimnisse und Anekdoten aus seiner frühesten Kindheit gibt er nicht preis, aber er erzählt begeisternd aus seinem beruflichen Leben und erklärt was ihn dabei antreibt und warum er den pädagogischen Zeigefinger gar nicht erst zulässt. Sein Ziel: Alle Menschen sind eingeladen und sollen sich willkommen fühlen. 

Die Kasse vom Teo Otto Theater öffnet wieder, und da Abba glücklich macht, werden viele Menschen an die Kasse strömen. Außerdem ist Glücklichmachen zum aktuellen Zeitpunkt ja auch einfach ein positives Zeichen. Dazu beitragen soll auch „Teos Theater Card“, die man für einmalig 15 Euro an der Kasse erhält und ab dann 25% für bis zwei Tickets sparen kann, auf die allermeisten Vorstellungen. Was an der Theaterkasse auch glücklich machen kann: Devotionalien wie der tollen Schirm und Kühlschrankmagnete vom Theater. Und wer trotzdem noch Ideen braucht, was man so im Theater genießen sollte: Im Almanach gibt es seit der letzten Spielzeit Spoilerzeilen, die verraten worum es geht.

Theater ist für alle Menschen

„Junges Theater, nee, da muss ich ja nicht hin“, hörte Graf nämlich oft von älteren Stammzuschauenden. Es waren nämlich viele großartige Produktionen im Almanach unter „Junges Theater“ und wurden dann einfach pauschal überblättert. Daher wurden die Genres nun auch etwas verändert. Junges Theater heißt in Remscheids Guter Stube einfach „Theater für jedes Alter, bei denen die Stücke nicht uralt und klassisch sind.“

Graf fährt auch gerne selbst herum, um neue Produktionen anzuschauen und achtet dabei auch auf die Dinge, auf die Teo Otto geachtet hätte. Persönlicher Geschmack spielt dabei keine zu große Rolle, er achtet da eher auf das richtige Handwerkszeug. Und da er nun seine erste richtige eigene Spielzeit im Teo Otto Theater vorbereitet, ist er aufgeregter als sonst. Aber es gibt auch Formate, die es ohne Corona nicht gegeben hätte, diese finden sich im Youtube-Kanal vom Teo Otto Theater. Da heißt es etwa Sehbuch statt Hörbuch und auch ein australischer Tanzfilm wurde dort sehr erfolgreich gezeigt.

Probiert mal in verschiedenen Welten zu leben

„Lasst uns doch mal probieren in verschiedenen Welten zu leben. Geht ins Theater und lernt verschiedene Welten kennen.“ Propagiert Graf, und Steph Hoffmann, Dauergästin im Theater, stimmt deutlich zu. Sie möchte Schwellenängste um das Theater abbauen. Darum versucht Graf eine möglichst große Bandbreite abdecken, um vielen Menschen Freude zu bereiten. Es ist schon eine positive Werbung für Theaterbesuche, nicht nur in Remscheid, es gibt überall Theater zu erleben und neue Welten zu entdecken. Wie etwa die Welt nach dem GAU in „Die Kinder“. Es kommt bereits im Oktober und ist mit Marion Kracht, Mathieu Carrière und Marion Martienzen prominent besetzt. Der Super-Gau führt durch die gedankliche Verbindung zu den Darstellenden zu Selbstreflexion. Große Empfehlung.

Fazit: Berlin ist auf Sand gebaut. Man darf mit dem Teo Otto Theater auch ein Stück Selbstbewusstsein besitzen. Wir müssen uns nicht verstecken, auch ohne eigenes Ensemble. Und dann bleibt noch das herzliche Lachen im Ohr, als Sven Graf erzählt, wie er Sven Ratzke mit seiner Bowie Show zum ersten Mal sah. Köstlich.

Handtaschenraub in Lüttringhausen

Am 25.08.2021, um 11:00 Uhr, kam es zu einem Raub in der Friedhofstraße in Lüttringhausen.

Eine 76-jährige Frau war auf dem Heimweg vom Einkaufen, als ein Mann von hinten angerannt kam, der Seniorin ihre Handtasche entriss und auf der Adolf-Clarenbach-Straße in Richtung Lüttringhausen davon lief. Die Frau blieb unverletzt.

Der Räuber wird als circa 1.65m groß und 18-25 Jahre alt beschrieben. Zur Tatzeit war er dunkel gekleidet und trug kurze, gekämmte Haare.

Im Zuge der sofortigen Fahndung wurde im Nahbereich ein Tatverdächtiger, auf den die Beschreibung zutraf, vorläufig festgenommen. Inwieweit er mit der Tat in Verbindung steht, müssen die Ermittlungen zeigen.

Zeug*innen gesucht und Hinweise erbeten

Die Polizei bittet Zeug*innen und Hinweisgebende, die sich zu diesem Sachverhalt äußern können, sich unter der Telefonnummer 0202/284-0 zu melden.

Kind läuft unvermittelt auf die Straße und prallt gegen Auto

Am 25.08.2021, um 16:25 Uhr, kam es auf der Straße Mohrhennsfeld zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Kind und einem Auto.

Ein 4-jähriger Junge lief kurz vor der Kreuzung Mohrhennsfeld und Oberhoffsfeld unvermittelt auf die Fahrbahn. Durch die am Fahrbahnrand geparkten Autos konnte ein 25-jähriger Skoda-Fahrer den Jungen erst wahrnehmen, als er an die Beifahrerseite des Wagens prallte.

Der 4-Jährige wurde zur Behandlung und Beobachtung ins Krankenhaus gebracht.

Zeug*innen gesucht und Hinweise erbeten

Die Polizei bittet Zeug*innen und Hinweisgebende, die sich zu diesem Sachverhalt äußern können, sich unter der Telefonnummer 0202/284-0 zu melden.

Nachtwanderung: Fledermäuse am Rande der Stadt

In Anlehnung an die „International Bat Night“ bietet die Natur-Schule Grund innerhalb von zwei Wochen jeweils samstags (28. August und 4. September 2021), eine Fledermaus-Wanderung im Grenzbereich von Wuppertal und Remscheid an.

Zwergfledermäuse und – über größeren Wasserflächen – auch Wasserfledermäuse sind inzwischen in den Bergischen Großstädten häufiger anzutreffen. Insbesondere die Zwergfledermaus ist dabei ein oft unerkannter Mitbewohner in Häusern, die z. B. hinter der Fassadenverschieferung oder unter Dachschindeln ihren kleinen Wohnraumbedarf deckt. Waldränder, Hecken, Weideflächen und Wiesen sowie die Oberfläche von Gewässern locken die Tiere, da sie hier ihre Insektennahrung finden.

Hören können wir Fledermäuse im Normalfall nicht, es sei denn, man macht die Ultraschallrufe mit geeigneter Technik hörbar.
Bei einer Wanderung rund um Heidt in Wuppertal-Ronsdorf stellt Diplom-Biologe Jörg Liesendahl die Lebensräume der Fledermäuse am Rande der Stadt vor und erläutert ihre Biologie.

Nachtwanderung für Familien

Die Nachtwanderungen starten am 28. August 2021 um 20.30 Uhr, bzw. am 4. September 2021 um 20 Uhr. Sie dauern ca. drei Stunden. Treffpunkt ist der Wanderparkplatz „Talsperrenstr. / Ronsdorfer Talsperre“ in Wuppertal-Ronsdorf. Wetterfeste Kleidung, festes Schuhwerk und eine starke Taschenlampe mit Ersatzbatterien werden empfohlen. Die Veranstaltung ist geeignet für interessierte Einzelpersonen bzw. Kleingruppen und Familien mit Kindern ab ca. 7 Jahren. Der Weg ist stellenweise nicht gut ausgebaut.

Erwachsene zahlen 7 Euro, Kinder 3,50 Euro; für Familien mit zwei eigenen Kindern wird ein Teilnehmerbeitrag von 17,50 Euro erhoben (jedes weitere eigene Kind 2 Euro).

Anmeldungen und Coronabedingungen

Wegen der coronabedingten Begrenzung der Teilnehmerzahl ist eine Anmeldung zwingend erforderlich bis jeweils Freitag vor der Wanderung, 12 Uhr, NUR unter info@natur-schule-grund.de.

Bitte geben Sie jeweils die Namen der Angemeldeten, ihre Anschrift(en) und jeweils eine persönliche Telefonnummer. an. Aus den Daten wird eine TeilnehmerInnen-Liste vorbereitet, die ggf. dem Gesundheitsamt zur Rückverfolgung übermittelt werden muss.

Die Teilnehmenden müssen zwingend einen aktuellen Corona-Negativtest oder einen Nachweis der vollständigen Impfung oder Genesung vorlegen. Außerdem ist es erforderlich, eine medizinische oder FFP2-Maske mitzuführen.

Remscheider verliert alkoholisiert die Kontrolle

Ein 26-jähriger Remscheider musste am Sonntag (22. August) nach einem Unfall auf der Uelfe-Wuppertal-Straße eine Blutprobe und seinen Führerschein abgeben. Aufgrund seiner Verletzungen musste er stationär im Krankenhaus verbleiben.

Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr der 26-Jährige mit seinem grauen Ford auf der L414 aus Richtung Radevormwald kommend in Fahrtrichtung Dahlhausen. Am Ende einer Linkskurve verlor er um 03:10 Uhr die Kontrolle über seinen Wagen und kam nach links von der Fahrbahn ab. Dort prallte er gegen einen Erdhügel und überschlug sich anschließend. Dabei zog sich der 26-Jährige schwere Verletzungen zu; ein Rettungswagen brachte ihn zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.

Während der Unfallaufnahme schwankte der 26-Jährige und roch deutlich nach Alkohol. Ein Alkoholtest verlief positiv. Die Polizisten ordneten eine Blutprobe an und stellten seinen Führerschein sicher.

IGR-Damen: Trotz Veränderungen das Double als Ziel

Das vorzeitige Ende der vergangenen Saison brachte tiefgreifende Veränderungen für das Damenteam der IGR Remscheid: Neben Rücktritten im Trainerteam war auch der Abgang von Top-Talent Saphira Giersch aufzufangen und es galt eine neue Goalie zu finden.

Nach der abgebrochenen Saison 2020/21 hatten die Trainer*innen Marcell Wienberg und Carolin Reinert ihre Ämter niedergelegt. Die Suche nach geeigneten Kandidaten erwies sich für die IGR Remscheid als kompliziert und anstrengend, konnte aber erfolgreich abgeschlossen werden.

Tobias Durben ist neuer Trainer des Damenbundesliga-Teams. Er besitzt langjährige Erfahrung als Eishockeyspieler und ist ehemaliger Jugendtrainer im Rollhockey bei der SK Germania Herringen. Jochen Thomas steht ihm als Co-Trainer zur Seite und bringt fast vier Jahrzehnte Trainer-Erfahrung bei der IGR mit. Trainer für die Torhüterinnen sind Oliver Gabriel, der auf Erfahrungen als Boxtrainer und Nachwuchstrainer im Fußball zurückgreifen kann und seit sechs Jahren Teammanager und Torwarttrainer im IGR-Nachwuchsbereich ist, und Thomas Beck. Beck ist stellvertretender Vorsitzender der IGR und Jugendwart. Bereits seit 2013 ist er als Teammanager, Co-Trainer und Torwarttrainer im IGR-Nachwuchsbereich aktiv. Er agiert zudem auch als Delegierter des Teams, neben Sandra Pillenkamp, die bereits in den vergangenen Spielzeiten als Teambetreuerin verantwortlich zeichnete.

Thomas, Gabriel und Beck arbeiten bereits seit sechs Jahren durchgehend im Trainerteam der aktuellen U17 zusammen und gelten als eingespieltes Team. Auch Durben und Pillenkamp sind im Umfeld der U17 aktiv.

Positiver Start

Bei den ersten Teambesprechungen und auch beim ersten gemeinsamen Training zeigte sich, dass die Chemie zwischen Spielerinnen und Stab zu stimmen scheint. Als sportliches Ziel wurde daher frühzeitig der Doublegewinn aus deutscher Meisterschaft und Pokalsieg ausgegeben. Nach den Abgängen von Torhüterin Carolin Reinert und Saphira Giersch ein ambitioniertes Ziel. Doch durch die Rückkehr von Annika Zech nach einjährigem Aufenthalt in Spanien bei Reus Deportiu steht eine erfahrene Spielerin mehr zur Verfügung, die im vergangenen Jahr durchgehend trainieren und spielen konnte. Vervollständigt wird das Team durch vier Spielerinnen aus dem eigenen Nachwuchs.

Die Bundesligistinnen der IGR sind die Deutschen Meisterinnen im Rollhockey. Foto: rs1.tv
Die Bundesligistinnen der IGR sind die amtierenden Deutschen Meisterinnen im Rollhockey, hier bei der Feierstunde mit Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz im Remscheider Rathaus. Foto: rs1.tv

Der Auftakt zur Rollhockey-Damenbundesliga erfolgt für die IGR-Damen am 25. September 2021 beim SC Bison Calenberg.

Kader der IGR für Damenbundesliga-Saison 2021/22

Die Linke befürwortet Aufnahme hilfebedürftiger Menschen

DIE LINKE begrüßt grundsätzlich die Bereitschaft der Stadt 500 Menschen aus Afghanistan in Remscheid aufzunehmen. „Wir hoffen, dass nach anfänglich zögerlichem und bürokratischem Vorgehen der Bundesregierung jetzt noch möglichst viele Ortskräfte, Journalist:innen, Mitarbeiter:innen von NGOs und alle bedrohten Personen, insbesondere Mädchen und Frauen, in Sicherheit gebracht werden können“, so Fraktionsvorsitzende Brigitte Neff-Wetzel. Einigen davon in Remscheid einen Zufluchtsort zu gewähren, hält DIE LINKE für selbstverständlich.

Allerdings muss daran erinnert werden, dass nicht nur in Afghanistan Menschen um ihr Leben fürchten müssen. Zehntausende von Geflüchteten an den europäischen Außengrenzen etwa leben in provisorischen Camps unter menschenunwürdigen Situationen. Auch hier sind Mädchen und Frauen täglich der Vergewaltigung, der Folter, dem Tod ausgesetzt. Hier müssen wir ebenfalls unsere Verantwortung wahrnehmen und dürfen uns nicht hinter irgendwelchen –nicht vorhandenen – europäischen Lösungen verstecken. Das gilt auch für Remscheid. Der Rat sollte jetzt noch einmal seine damalige ablehnende Haltung zum Beitritt zur Aktion „Seebrücke“ überdenken und Remscheid zum „sicheren Hafen“ für möglichst viele Geflüchtete machen.

Pressemitteilung der Fraktion DIE LINKE im Rat der Stadt Remscheid

Herbstferien: Fußballcamp bei der SG Hackenberg

Gemeinsam mit der Deutschen Fußball Akademie (DFA) und mit Unterstützung vom Land NRW veranstaltet die SG Hackenberg ein Fußballcamp in den Herbstferien.

Das Motto des Fußballcamps auf dem Hackenberger Trainingsgelände lautet „Neustart miteinander“. In den Herbstferien, vom 18. bis 22. Oktober 2021, wird von jeweils von 10 bis 15.30 Uhr gemeinsam trainiert. Zertifizierte Trainer*innen, Trainingsmaterial, die Getränke und das Mittagessen kommen von der DFA.

Angeboten werden eine Vorschule für Kinder von 4-6 Jahre, die Fußballschule für Kinder von 7-12 Jahre, die Powerschule für Jugendliche von 13-18 Jahren und eine Torwartschule speziell für Torwarte und die, die es gerne werden wollen.

Sportpaket mit Trikot-Set

Das Camp ist öffentlich, eine Vereinsmitgliedschaft ist nicht erforderlich. Die Teilnahmegebühren richten sich nach der Anzahl der Tage, die man am Camp teilnehmen möchte: zwei Tage 115 Euro, drei Tage 135 Euro, vier Tage 155 Euro oder (empfohlen!) an allen fünf Tagen für 175 Euro. In den Teilnahmegebühren sind neben dem Training und dem Mittagsimbiss auch ein Trikot-Set, ein Jugendfußball, ein Sportbeutel, eine Trinkflasche und eine Teilnahme-Urkunde enthalten.

Infos zum Camp erteilt Joachim Weber telefonisch unter der 0179 3989578. Anmeldungen erfolgen per E-Mail an hv@sg-hackenberg.de. Senden Sie dazu bitte den vollständigen Namen des Kindes ein, das Geburtsdatum, die Kleidergröße fürs Trikot und eine aktuelle Telefonnummer für Rückfragen.

Das Fußballcamp der SG Hackenberg findet in den Herbstferien vom 18. bis 22. Oktober 2021 statt. Poster: www.sg-hackenberg.com
Das Fußballcamp der SG Hackenberg findet in den Herbstferien vom 18. bis 22. Oktober 2021 statt. Poster: www.sg-hackenberg.com