Bund und Länder verlängern Corona-Maßnahmen bis zum 7. März

Die Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie werden grundsätzlich bis zum 7. März verlängert. Die bisherigen Beschlüsse gelten fort. Das ist das Ergebnis der Videokonferenz von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Regierungschefinnen und -chefs der Länder am Mittwoch.

Mit Blick auf die kommenden Wochen und Monate haben die Kanzlerin und die Regierungschefinnen und -chefs unter anderem dieses weitere Vorgehen festgelegt:

  • Schule und Kitas: Öffnungen in diesem Bereich haben Priorität. Hier soll als erstes schrittweise wieder geöffnet werden. Der Beschluss legt fest: Die einzelnen Bundesländer entscheiden über die schrittweise Rückkehr zum Präsenzunterricht und die Ausweitung desKita-Angebots. „Masken, Lüften und Hygienemaßnahmen werden dabei weiterhin nötig sein“, heißt es im Beschluss. Vermehrt sollen auch Schnelltests den sicheren Unterricht und die Betreuung in Kitas ermöglichen und Infektionsrisiken minimieren.
  • Öffnung von Friseuren ab 1. März: Unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts mit Reservierungen sowie unter Nutzung medizinischer Masken können Friseure ab dem 1. März wieder öffnen.
  • Weitere Öffnungen: Der nächste Öffnungsschritt kann durch die Länder bei einer stabilen Inzidenz von maximal 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner erfolgen. Dieser soll die Öffnung des Einzelhandels mit einer Begrenzung von einer Kundin oder einem Kunden pro 20 qm umfassen, darüber hinaus Museen und Galerien sowie die noch geschlossenen körpernahen Dienstleistungsbetriebe.
  • Regionale Regeln bei zu hohen Fallzahlen: In Ländern bzw. Landkreisen, die aufgrund ihrer hohen 7-Tages-Inzidenz weiterhin die Inzidenz von 50 nicht unterschreiten, werden die Länder bzw. Landkreise umfangreiche lokale oder regionale Maßnahmen beibehalten oder ausweiten.

Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder haben vereinbart, am 3. März 2021 erneut zu beraten.

Der Bund-Länder-Beschluss zum Nachlesen: Zum Nachlesen: Alle Verordnungen rund um Corona

Netzwerk unterstützt Senioren in der Corona-Krise

Die Initiative „Zuhause leben“ informiert auch online über haushaltsnahe Hilfen

Die Initiative „Zuhause leben“ unterstützt gehandicapte Solinger:innen schon seit acht Jahren – und nun auch in der Corona-Krise. Um Senior:innen und Menschen mit Behinderung dabei zu unterstützen, so lange wie möglich selbstbestimmt in ihren eigenen vier Wänden zu leben, hilft die beim Stadtdienst Soziales angesiedelte Initiative bei der Vermittlung von Fachleuten aus ihrem Netzwerk zuverlässiger Handwerker und sozialer Dienstleister. Diese haben sich vertraglich zu Qualität, transparenten Geschäftsbedingungen und dem Schutz vor Übervorteilungen verpflichtet. Sie erbringen zu fairen Preisen handwerkliche oder personenbezogene Dienstleistungen in Haus, Garten oder bei der persönlichen Betreuung.

Die gedruckte Broschüre „Zuhause leben“ ist schon seit längerem bei der städtischen Pflege- und Wohnberatung im Rathaus erhältlich. Regelmäßig aktualisierte Inhalte gibt es auch im Netz unter www.initiative-solingen.de. Weitere Anbieter:innen, die sich dem freien Qualitätsverbund von Handwerk, Fachhandel, Pflege- und Betreuungsleistungen, Haushalts- und Alltagsunterstützung, Gesundheit und Therapie, Beratung und sozialen Dienstleistungen anschließen möchten, sind herzlich willkommen. Für die Umsetzung der  Dienstleistungen wurden die Standards gemeinsam mit der Stadt Solingen festgelegt, um die Versorgungsqualität für älter werdende und bedürftige Menschen in der Klingenstadt zu verbessern.

Solingen engagiert sich für nachhaltigen Handel

Resolution für ein starkes Lieferkettengesetz unterzeichnet, um Bund in die Pflicht nehmen

Als eine der ersten 34 Städte und Gemeinden aus ganz Deutschland hat die Klingenstadt jetzt die Resolution „Kommunen für ein starkes Lieferkettengesetz in Deutschland“ unterzeichnet. Damit spricht sie sich für faire, ökologische und menschenrechtskonforme Standards im öffentlichen Einkauf aus. Zudem fordert Solingen einen gesetzlich verbindlichen Rahmen als klares Signal an die Bundesregierung, um Menschen- und Umweltrechte zu schützen. Die Zeichnungskommunen greifen mit der Resolution die grundsätzlichen Forderungen der „Initiative Lieferkettengesetz“ auf.

„Brennende Textilfabriken, vergiftetes Trinkwasser oder ausbeuterische Zwangs- und Kinderarbeit sind nur die Spitze des Eisbergs“, betont Oberbürgermeister Tim Kurzbach. Denn Schäden an Natur und Umwelt sowie prekäre Arbeitsbedingungen in den Ländern des Globalen Südens seien immer noch weit verbreitet. Das betreffe die gesamte Lieferkette vom Rohstofflieferanten bis zum ausführenden Unternehmen. „Ein gesetzlich verbindlicher Rahmen ist längst überfällig und unterstützt das faire und nachhaltige Beschaffungswesen auf kommunaler Ebene“, so Kurzbach. Und da liege die Klingenstadt mit ihrem Engagement für den Einsatz fair gehandelter, ökologisch und regional produzierter Waren weit vorn. Nicht nur Solingen, sondern insgesamt 32 der 34 Erst-Unterzeichnenden sind so genannte „Fairtrade-Towns“, die bei ihren Einkaufsentscheidungen die Lebensbedingungen von Menschen im Globalen Süden berücksichtigen wollen.

Aktuelles Vorhaben: „Klimaneutrale Verwaltung bis 2030“

Die Klingenstadt hat sich im Rahmen ihrer 2018 vom Rat verabschiedeten Nachhaltigkeitsstrategie beispielsweise verpflichtet, bis zum Jahr 2023 Produkte, die sie aus Entwicklungs- und Schwellenländern in Afrika, Lateinamerika und Asien bezieht, zu 100 Prozent als fair gehandelte, ökologisch produzierte Waren zu beschaffen. Die Stadtverwaltung hat bereits eine Reihe von Schritten umgesetzt, um den Lebensmittel-Einkauf getreu des Mottos „Fair.Regional.Ökologisch – Uns schmeckt Nachhaltiges!“ auszurichten. Bei der Arbeitskleidung wurden Produktbereiche auf ökologische und faire Beschaffung umgestellt. Die Verwendung von Recyclingpapier oder Büromöbeln, die den „Blauen Engel“-Standard erfüllen, sind weitere Beispiele eines nachhaltigen kommunalen Einkaufs. Mit dem aktuellen Vorhaben „Klimaneutrale Verwaltung bis 2030“ werden diese Aktivitäten weiter verstärkt.

Das Engagement der Kommunen erscheint der städtischen Nachhaltigkeitsbeauftragten Ariane Bischoff „wesentlich, um die Kräfte in der Regierungskoalition, die sich für ein Lieferkettengesetz aussprechen, öffentlichkeitswirksam zu ermutigen, die Einführung relevanter Umwelt- und Menschenrechtsstandards nicht länger zu verschieben, sondern noch in dieser Legislaturperiode tatkräftig anzugehen“. Umso mehr freut sich die Solinger Nachhaltigkeitsbeauftragte, dass Oberbürgermeister Kurzbach die Resoluten für ein starkes Lieferkettengesetz in Deutschland jetzt unterschrieben hat. Die Erstunterzeichner:innen laden nun bundesweit alle Kommunen ein, sich ebenfalls an der Resolution zu beteiligen.

Hintergrund zur Initiative Lieferkettengesetz

In der „Initiative Lieferkettengesetz“ haben sich bundesweit mehr als 140 Organisationen zusammengeschlossen, u.a. Bischöfliches Hilfswerk MISEREOR e.V., Oxfam Deutschland e.V., Brot für die Welt, Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND), Christliche Initiative Romero e.V. (CIR), Gewerkschaftsbund (DGB), ver.di, Deutsches Forum für Fairen Handel e.V., German Watch e.V., Greenpeace e.V., Südwind e.V., Weltladen-Dachverband e.V., Weed e.V., viele katholische Bistümer, die evangelische Kirche im Rheinland und in Westfalen, die Arbeitsgemeinschaft der Eine-Welt-Landesnetzwerke in Deutschland und viele weitere. Zudem haben sich 65 deutsche Unternehmen und zwei Investoren-Gruppen in einer gemeinsamen Erklärung für ein Gesetz zu menschenrechtlichen und umweltbezogenen Sorgfaltspflichten ausgesprochen.

Quelle: Stadt Solingen

11.02.2021: Corona im Ennepe-Ruhr-Kreis

Im Ennepe-Ruhr-Kreis gibt es 8.307 bestätigte Corona-Fälle (Stand Mittwoch, 10. Februar), von diesen sind aktuell 620 infiziert, 7.425 gelten als genesen. Die Zahl der Infektionen ist innerhalb der letzten 24 Stunden um 50 gestiegen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner, liegt im Kreisgebiet bei 81,14 (Vortag 94,10).

53 Patienten stationär

In den Krankenhäusern im Kreisgebiet sind derzeit 53 Patienten mit einer Corona-Infektion in stationärer Behandlung. 7 von ihnen werden intensivmedizinisch betreut, 4 beatmet.

Die aktuell 620 Erkrankten wohnen in Breckerfeld (70), Ennepetal (55), Gevelsberg (48), Hattingen (84), Herdecke (35), Schwelm (34), Sprockhövel (15), Wetter (69) und Witten (210).

Die Gesundeten kommen aus Breckerfeld (165), Ennepetal (637), Gevelsberg (794), Hattingen (1.402), Herdecke (545), Schwelm (668), Sprockhövel (522), Wetter (463) und Witten (2.229).

1.097 Kreisbewohner in Quarantäne

Für die positiven Fälle sowie für Ansteckungsverdächtige ist häusliche Quarantäne angeordnet. Insgesamt gilt diese Vorgabe für 1.097 (Vortag 1.015) Personen im Kreis.

262 Menschen aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis sind seit Pandemiebeginn mit oder an einer Corona-Infektion verstorben. Die Todesfälle verteilen sich wie folgt auf die kreisangehörigen Städte: Breckerfeld (7), Ennepetal (11), Gevelsberg (20), Hattingen (60), Herdecke (34), Schwelm (21), Sprockhövel (15), Wetter (6) und Witten (88).

Neuinfektionen im Frauenheim Wengern

Im Frauenheim Wengern in Wetter, in dem die britische Virusmutation (B1.1.7) nahezu sicher nachgewiesen wurde, haben sich weitere Menschen mit dem Corona-Virus infiziert. Abstriche bei allen Beschäftigten und Bewohnerinnen am Montag haben 19 Neuinfektionen ergeben. Insgesamt haben sich damit bislang 54 Menschen in der Einrichtung infiziert.

Jeweils 5 positive Proben aus den Ausbruchsgeschehen im Frauenheim Wengern und im Philipp-Nicolai-Haus in Breckerfeld hatte das Gesundheitsamt in der vergangenen Woche auf mutierte Formen des Virus testen lassen. Bei allen zeigte sich die britische Mutation. Das Ergebnis einer sequenziellen Untersuchung, die den endgültigen Beweis bringen soll, steht allerdings noch aus.

Stichwort Einrichtungen mit positiven Fällen oder Verdachtsfällen

Pflege- und Seniorenheime

  • Herdecke: Seniorenhaus Ruhraue
  • Schwelm: ESV Feierabendhaus Schwelm
  • Witten: AWO-Seniorenzentrum Witten-Annen, Seniorenhaus Witten-Stockum, Boecker-Stiftung – Haus am Voß’schen Garten, Haus Buschey

Krankenhäuser

  • Hattingen: Evangelisches Krankenhaus
  • Herdecke: Gemeinschaftskrankenhaus
  • Witten: Evangelisches Krankenhaus

Kindertageseinrichtungen

  • Breckerfeld: Kindergarten St. Jacobus
  • Ennepetal: Städt. Kindergarten Fliednerhaus, Ev. Stiftung Loher Nocken
  • Gevelsberg: AWO Kita Körnerstraße
  • Witten: AWO Kita Crengeldanz, Rudolf-Steiner-Kindergarten Annen

Sonstige Einrichtungen

  • Breckerfeld: Philipp-Nicolai-Haus
  • Gevelsberg: AWO Wohnhaus Silschede
  • Wetter: Frauenheim Wengern, Marianne-Behrs-Haus

Quelle: Ennepe-Ruhr-Kreis – Stand: 10.02.2021

Robert Koch Institut für Ennepe-Ruhr-Kreis heute

Es gibt insgesamt 8.390 positiv getestete Menschen aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 73,1. 258 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage237
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW73,1
Fälle gesamt8.390
Fälle gesamt/100.000 EW2.588,7
Todesfälle gesamt258
Einwohnerzahl324.106
BundeslandNordrhein-Westfalen

11.02.2021: Corona im Rheinisch-Bergischen Kreis

23 weitere bestätigte Corona-Fälle im Rheinisch-Bergischen Kreis

Im Rheinisch-Bergischen Kreis sind 23 weitere bestätigte Corona-Fälle bekannt geworden: 7 in Bergisch Gladbach, 5 in Burscheid, 3 in Leichlingen, 3 in Overath, 1 in Rösrath und 4 in Wermelskirchen. Es gelten 43 weitere Personen als genesen. 403 Personen sind aktuell infiziert. Es befinden sich 1.100 Personen in Quarantäne, das sind 52 weniger als am Vortag.

63 Personen, die an Covid-19 erkrankt sind, befinden sich aktuell in Krankenhäusern im Kreisgebiet in stationärer Behandlung, davon (6) in intensivmedizinischer Betreuung und davon (6) an Beatmungsplätzen. Die 7-Tage-Inzidenz liegt laut Landeszentrum für Gesundheit NRW (LZG) nun bei 71,0.

Aktuelle Zahlen

Insgesamt gibt es nun 6.960 bestätigte Corona-Fälle im Rheinisch-Bergischen Kreis. Diese verteilen sich wie folgt auf die Kommunen: Bergisch Gladbach (2.763), Burscheid (519), Kürten (325), Leichlingen (799), Odenthal (259), Overath (834), Rösrath (606) und Wermelskirchen (855).

108 Todesfälle im Rheinisch-Bergischen Kreis stehen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion: Bergisch Gladbach (36), Burscheid (1), Kürten (3), Leichlingen (25), Odenthal (2), Overath (16), Rösrath (5) und Wermelskirchen (20).

Von den 6.960 bestätigten Fällen gelten 6.449 Personen inzwischen als genesen. Diese verteilen sich wie folgt auf die Kommunen: Bergisch Gladbach (2.595), Burscheid (489), Kürten (295), Leichlingen (750), Odenthal (249), Overath (743), Rösrath (562) und Wermelskirchen (766).

403 Personen sind aktuell infiziert. Diese verteilen sich wie folgt auf die Kommunen: Bergisch Gladbach (132), Burscheid (29), Kürten (27), Leichlingen (24), Odenthal (8), Overath (75), Rösrath (39) und Wermelskirchen (69).

1.100 Personen befinden sich in Quarantäne. Bergisch Gladbach (354), Burscheid (50), Kürten (65), Leichlingen (32), Odenthal (10), Overath (192), Rösrath (183) und Wermelskirchen (214).

Quelle: Rheinisch-Bergischer-Kreis – Stand: 10.02.2021

Robert Koch Institut für den Rheinisch-Bergischen Kreis heute

Es gibt insgesamt 6.996 positiv getestete Menschen aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 77,0. 111 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage218
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW77,0
Fälle gesamt6.996
Fälle gesamt/100.000 EW2.469,7
Todesfälle gesamt111
Einwohnerzahl283.271
BundeslandNordrhein-Westfalen

Corona: Bürgertelefon im Rheinisch-Bergischen Kreis

Das Bürgertelefon des Rheinisch-Bergischen Kreises ist von Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr sowie Freitag von 8 bis 15 Uhr und am Wochenende von 10 bis 14 Uhr unter der Telefonnummer 02202 131313 erreichbar.

11.02.2021: Corona im Oberbergischen Kreis

Derzeit sind 290 Personen aus dem Oberbergischen Kreis positiv auf SARS-CoV-2 getestet.

Oberbergischer Kreis. Seit der gestrigen Berichterstattung wurden 15 weitere Personen aus dem Oberbergischen Kreis positiv auf SARS-CoV-2 getestet (laborbestätigte Fälle). Seit Beginn der Pandemie wurden im Oberbergischen Kreis 7.933 Personen positiv auf SARS-CoV-2 getestet (laborbestätigte Fälle). Davon konnten bereits 7.502 Personen als genesen aus der Quarantäne entlassen werden. Aktuell sind 290 Personen positiv auf das Virus getestet (laborbestätigte Fälle). Es werden derzeit 77 Personen stationär in Krankenhäusern behandelt, die positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden sind. Neun der 77 stationär behandelten Personen werden derzeit beatmet. Alle positiv getesteten Personen befinden sich in angeordneter Quarantäne. Wie berichtet, sind im Oberbergischen Kreis 141 Personen verstorben, die zuvor positiv auf das Virus getestet worden sind.


Am vergangenen Samstag (06.02.2021) berichtete der Oberbergische Kreis über einen Todesfall mit Bezug zum CBT-Wohnhaus in Waldbröl. Diese Information war falsch. Der verstorbene 79-jährige Mann aus Waldbröl lebte im AWO Seniorenzentrum Am Königsbornpark Waldbröl. Der Oberbergische Kreis entschuldigt sich für die entstandenen Unannehmlichkeiten.
 

Allgemeinverfügungen zur Quarantäneanordnung

Unter www.obk.de/corona-av erhalten Sie die Auflistung der aktuell gültigen Allgemeinverfügungen zur Quarantäneanordnung für Kontaktpersonen in oberbergischen Einrichtungen. Die Auflistung wird fortlaufend ergänzt.

Lage im Oberbergischen Kreis im Kurzüberblick:

Stand der Fallzahlen: 10.02.2021, 00:00 Uhr
In Klammern: Veränderung zum Stand 09.02.2021, 00:00 Uhr

7-Tage-Inzidenz im Oberbergischen Kreis: 71,3 (-13,2)

Laborbestätigte Fälle seit Beginn der Pandemie: 7.933 Personen (+15)

Von den laborbestätigten Fällen (positives Laborergebnis) sind:

  • aktuell positiv getestet (in angeordneter Quarantäne): 290 Personen (+11)
  • bereits genesen und aus Quarantäne entlassen: 7.502 Personen (+4)
  • verstorben: 141 Personen (=)

Personen in angeordneter Quarantäne*: 816 Personen (+14)

* Umfasst aktuell positiv getestete Personen sowie Kontaktpersonen in angeordneter Quarantäne.

Anzahl der aktuell positiv getesteten Personen (laborbestätigte Fälle) in den kreisangehörigen Kommunen:

Stand der Fallzahlen: 10.02.2021, 00:00 Uhr

  • Bergneustadt: 16
  • Engelskirchen: 17
  • Gummersbach: 74
  • Hückeswagen: 4
  • Lindlar: 16
  • Marienheide: 14
  • Morsbach: 3
  • Nümbrecht: 12
  • Radevormwald: 44
  • Reichshof: 22
  • Waldbröl: 19
  • Wiehl: 28
  • Wipperfürth: 12

Durch das Gesundheitsamt erfasst und informiert, aber in der Statistik noch keiner Kommune zugeordnet: 9

Quelle: Oberbergischer Kreis – Stand: 10.02.2021

Robert Koch Institut für Oberbergischer Kreis heute

Es gibt insgesamt 8.006 positiv getestete Menschen aus dem Oberbergischen Kreis. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 74,2. 142 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage202
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW74,2
Fälle gesamt8.006
Fälle gesamt/100.000 EW2.942,8
Todesfälle gesamt142
Einwohnerzahl272.057
BundeslandNordrhein-Westfalen

11.02.2021: Corona in Solingen

Insgesamt wurden seit Ausbruch der Pandemie in Solingen bisher 5.849 bestätigte Fälle gemeldet.

Aktuell sind 260 Personen nachgewiesen infiziert, 34 Patient:innen werden derzeit stationär behandelt, die übrigen ambulant betreut. 5.457 Menschen sind wieder genesen. 132 mit dem Virus infizierte Menschen sind bisher verstorben.

In den letzten sieben Tagen sind insgesamt 134 Corona-Neuinfektionen festgestellt worden. Damit entfallen 84,1 neue Fälle auf je 100.000 Menschen, die in der Klingenstadt leben.

In Quarantäne befinden sich derzeit insgesamt 731 Personen. Die Quarantäne beenden konnten bisher 23.242 Personen.

Quelle: Stadt Solingen – Stand: 10.02.2021 – 16:35 Uhr

Robert Koch Institut für Solingen heute

Es gibt insgesamt 5.849 positiv getestete Solingerinnen und Solinger. Inzidenzwert Solingen: Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 96,1. 132 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage153
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW96,1
Fälle gesamt5.849
Fälle gesamt/100.000 EW3.673,0
Todesfälle gesamt132
Einwohnerzahl159.245
BundeslandNordrhein-Westfalen

Corona-Hotline für Solingen

Abstand halten, Mund und Nase bedecken, Einschränkungen und Schutzmaßnahmen beachten – jede und jeder von uns kann dazu beitragen, die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Nur gemeinsam können wir es schaffen. Die Stadt Solingen hat eine Corona-Hotline eingerichtet: 0212 / 290-2020. Infos aus Solingen: Wir alle sind gefordert.

Kochen mit Kärst: Erster LIVE-Onlinekochkurs bei rs1.tv

Für Markus Kärst vom Hotel Restaurant Kromberg in Lüttringhausen scheint Corona ein Reaktionsbeschleuniger für seine unzähligen Ideen zu sein: „Frisch verpackt“ mit Tobi Riemann, der Schnitzelflitzer, coronakonformer Miniweihnachtsmarkt, Krombergs Gerichte zum Mitnehmen und jetzt ein Livekochkurs auf rs1.tv.

Zurücklehnen und die Füße hochlegen scheinen nicht zu den Lieblingsbeschäftigungen von Markus Kärst zu gehören. Während viele seit Monaten auf der Couch liegen und als Helden der Gesellschaft gefeiert werden, nutzt er die Zeit, um seine Ideen umzusetzen. Gemeinsam mit Tobi Riemann bietet er auf dem Remscheider Wochenmarkt frischgekochte Gerichte an, die vakuumiert wurden und zuhause ganz leicht ohne Kochkenntnisse im Wasserbad aufzuwärmen sind: Frisch verpackt.

Dann ist da der Schnitzelflitzer, der klassische und ausgefallene Schnitzelkreationen in Lüttringhausen und Ronsdorf liefert. Da wären etwa das Schnitzel „Heimatliebe“ zu nennen, eine Schnitzelkreation mit Kottenbutter-Topping und Bratkartoffeln, oder die Winter-Kreationen Trüffelschnitzel, Raclette-Schnitzel oder Hirschschnitzel: www.schnitzelflitzer-rs.de

Gemeinsam online kochen

Markus Kärst und Arunava Chaudhuri machen im rs1.tv-Clip Lust auf Kochen.

Nun präsentiert Markus Kärst gemeinsam mit Arunava Chaudhuri einen Live-Kochkurs auf rs1.tv. Man mag bei dieser Idee schon fast von einer Geling-Garantie sprechen. Während man üblicherweise beim heimischen Nachkochen von Internetrezepten unweigerlich an den Punkt kommt, wo gewisse Zutaten fehlen, bietet Kärst das Komplettprogramm: Fertig vorbereitete Kochboxen mit den notwendigen Zutaten.

Mit der Box kann man für zwei Personen ein Drei-Gänge-Menü anrichten: Es beginnt mit einem Süppchen von Curry und Zitronengras, geht weiter mit mediterranen Rouladen vom Westfälischen Hähnchen mit Grillgemüse und mediterranem Kartoffelpüree als Hauptgang und endet mit einem lauwarmem Schokoladenkuchen mit Beerenragout. Dazu gibt es noch eine Flasche Wein und eine Flasche Wasser. Die Boxen sind zum Preis von 59 Euro telefonisch im Hotel Restaurant Kromberg unter der 02191 590031 bestellbar.

Gemeinsam kochen: Der Termin

Der gemeinsame Onlinekochkurs findet am 26. Februar 2021 von 19 bis 21 Uhr auf rs1.tv und den angeschlossenen Social-Media-Kanälen statt.

Anmeldungen an weiterführenden Schulen in Hückeswagen

Schulkinder aus den vierten Klassen werden nun an den weiterführenden Schulen angemeldet. Anmeldezeitraum: 15. bis 19. Februar 2021

Montanusschule Hückeswagen

Bei der Montanusschule in der Weststraße 41 in Hückeswagen ist die Schulanmeldung in der Zeit vom 15. bis 19. Februar 2021 jeweils von 8 bis 12 Uhr möglich, am Donnerstag, 18. Februar, auch zusätzlich von 14 bis 17 Uhr. Folgende Unterlagen sind zur Schulanmeldung mitzubringen:

  • Stammbuch
  • Zeugnis im Original einschließlich Schulformempfehlung
  • Anmeldeschein
  • Impfpass
  • ggfs. schriftliche Belege für Sorgerechtsregelungen

Es müssen im Vorfeld keine Termine vereinbart werden, bei Fragen ist die Schule unter 02192 2133 zu erreichen. Allgemeine Informationen zur Schule sind auf der Homepage www.montanusschule.de ersichtlich.

Schulanmeldung Städtische Realschule

In der städtischen Realschule mit Sitz in der Kölner Straße 57 in Hückeswagen finden die persönlichen Anmeldegespräche ebenfalls im Zeitraum 15. bis 19. Februar 2021 statt. Unter Corona-Schutz-Bestimmungen trifft man sich in Präsenz in der Schule. Zur Vorbereitung dieser Gespräche wird dieses Jahr schon vorab eine digitale Anmeldung mit Terminabsprache angeboten. Nähere Informationen sind der Homepage www.realschule-hueckeswagen.de zu entnehmen, auf der alle zu beachtenden und wichtigen Informationen für die Eltern ersichtlich sind. Telefonische Rückfragen sind unter 02192 2304 möglich.

Stadt erhält weitere 3,85 Mio Euro aus dem DigitalPakt

Schulen bekommen Fördermittel für die IT-Ausstattung der Klassenräume

Ein erneuter Zuwendungsbescheid zur Digitalisierung der Schulen hat jetzt die Stadt Solingen erreicht: Der Antrag der Schulverwaltung auf Fördermittel in Höhe von 3.853.569 Euro wurde von der Bezirksregierung Düsseldorf bewilligt. Für Schuldezernentin Dagmar Becker ist dies „ein Beleg, dass wir die Mittel aus dem DigitalPakt konsequent und zügig abrufen“. Nachdem alle 40 Solinger Schulen an insgesamt 56 Standorten ans Breitbandnetz angebunden und verkabelt worden sind, werden sie nun mit Endgeräten und Präsentationstechnik ausgestattet.

Bereits Anfang September hatte NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer der Klingenstadt als einer der ersten DigitalPakt-Kommunen einen Förderbescheid in Höhe von rund 3,15 Mio Euro für schnelles Internet und moderne Computernetzwerke überreicht. Für die 3500 i-Pads für bedürftige Schüler:innen gab es für Solingen 1,3 Mio Euro zusätzliche Soforthilfen aus dem DigitalPakt. Für insgesamt 2,4 Mio hat die Stadt diese iPads bereits vor den Sommerferien bestellt, um die Schulen zum Schuljahresbeginn zu versorgen. Die Endgeräte für Lehrkräfte konnten anschließend bestellt werden, nachdem das Land 885.000 Euro dafür bereitgestellt hat. Dank eines intensiv erarbeiteten Antrags mit überzeugender Planung erhält die Stadt nun weitere Fördermittel in Millionenhöhe.

„Die Investition in Bildung hat für uns in Solingen höchste Priorität.“

Tim Kurzbach, Oberbürgermeister der Stadt Solingen

Mit den Mitteln aus dem DigitalPakt investiert die Stadt in die IT-Infrastruktur aller Grund- und weiterführenden Schulen. Dazu zählen die flächendeckende Vernetzung, digitale Präsentationtechnik wie Beamer und Whiteboards sowie schulgebundene mobile Endgeräte wie Laptops oder Tablets. Solingen finanziert mit den zugeteilten Fördermitteln aus dem DigitalPakt zudem den weiteren Aufbau der Inhouse-Verkabelung und mit 2000 Routern die Verbesserung der digitalen Vernetzung durch flächendeckendes WLAN in den Schulgebäuden und auf dem Schulgelände.

„Die Investition in Bildung hat für uns in Solingen höchste Priorität“, stellte Oberbürgermeister Tim Kurzbach einmal mehr klar. Der bis 2029 fortgeschriebene Schulentwicklungsplan sehe insgesamt eine Investition von 290 Millionen Euro vor, um der wachsenden Anzahl von Schülerinnen und Schülern gerecht zu werden, den erheblichen Sanierungsstau abzuarbeiten und die Schulen zukunftsfähig zu machen. Denn die rund 20.000 Solinger Schülerinnen und Schüler brauchen gut ausgestattete Klassenräume mit Zugang zu digitalem Unterricht.

Kompromiss zwischen Stadt, Sportbund und Vereinen

Vergangenen Montag wurde zwischen Stadtverwaltung Remscheid, SG Hackenberg, BV 1910 Remscheid, RSV, Sportbund Remscheid und dem FC Remscheid ein Kompromiss erarbeitet, der die kurzfristige Errichtung eines Kunstrasenplatzes am Hackenberg vorsieht.

Der erarbeitete Kompromiss wurde von der Leiterin des Sportbundes, Emel Dutkun, im Sportausschuss Remscheid vorgestellt. Ein Kunstrasenplatz am Sportzentrum Hackenberg statt eines Stadionneubaus ist als eine zentrale Übereinkunft zu sehen. Emel Dutkun weckte gar die Hoffnung, dass die SG Hackenberg ihr traditionelles Pfingstturnier 2022 bereits auf Kunstrasen statt auf Asche durchführen könne. Weiter spannend bleibt es noch für BV 1910 Remscheid, die Vergabe der Dreiviertelmillion Euro an Fördermitteln aus dem „Investitionspakt Sport“ für die Spielstätte Neuenkamp wird jedoch noch diesen Monat erwartet.

„Im Hinblick auf die derzeitige Situation des DOC und der Problematik einiger anderer Sportvereine, haben wir uns seitens des FCR entschlossen uns solidarisch auf den Kompromiss der Stadt, des Sportbundes und der Vereine einzulassen. Unsere primäre Wunschvorstellung ist der Verbleib im Röntgen-Stadion sowie der Heimat-Sportstätte am Lüttringhauser Jahnplatz“, kommentierte Ralf Niemeyer, Vorsitzender des Landesligisten FC Remscheid den erzielten Kompromiss. Gleichwohl erwartet der FCR Sicherungsarbeiten am Röntgen-Stadion, so lange ein Abriss aufgrund der beständigen Verzögerungen beim DOC noch nicht terminiert ist.

Bilanz 2020: Führerscheinstelle bearbeitete 15.500 Anträge

Die Beschäftigten der Führerscheinstelle des Ennepe-Ruhr-Kreises haben – coronabedingt – in 2020 rund 1.500 weniger Anträge als im Vorjahr bearbeitet. Insgesamt gingen rund 15.500 Wünsche auf das erstmalige Ausstellen einer Fahrerlaubnis oder den Umtausch älterer Führerscheinmodelle in den EU-Kartenführerschein, auf Verlängerungen für die Berechtigung, Lastkraftwagen lenken zu dürfen, oder Wünsche nach einem internationalen Führerschein über ihre Schreibtische.

„Erfreulicherweise sind viele Bürger unserem Aufruf gefolgt und haben möglicherweise geplante aber noch nicht notwendige Umtäusche von Führerscheinen verschoben. Zudem haben wir deutlich weniger internationale Führerscheine ausgestellt“, nennt Christian Götte, Leiter der Führerscheinstelle, Gründe für den Rückgang.

Mit der Lizenz zum Fahren in der Tasche fielen in den vergangenen zwölf Monaten 621 (Vorjahr 634) Bürger als zu wenig verantwortungsbewusst auf. Sie mussten nach Verstößen den Verlust der Fahrerlaubnis verkraften und wurden durch Gerichte oder die Führerscheinstelle zum Laufen „verurteilt“.

Alkohol am Steuer wird vielen zum Verhängnis

Klarer Spitzenreiter bei den Gründen für diese Entscheidung: Alkohol am Steuer. In sechs von zehn Fällen hatten die Fahrer mehr oder weniger zu tief ins Glas geschaut. Auf den Plätzen folgen Drogen (30 Prozent) sowie Unfallflucht oder Nötigung (10 Prozent). „Allerdings“, weist Götte, auf einen altersspezifischen Unterschied hin, „bei Fahrern bis 25 Jahren ist das Verhältnis von Drogen und Alkohol genau umgekehrt.“

Gedanken über ihre Fahrerlaubnis mussten und müssen sich auch hartnäckige Verkehrssünder machen. Rund 2.170 Personen erhielten 2020 von der Führerscheinstelle den wenig erfreulichen Hinweis: „Vorsicht mit den Punkten in Flensburg.“ Noch unerfreulicher waren die Nachrichten für 101 (97) Kreisbürger, sie überzogen ihr Konto beim Kraftfahrtbundesamt und mussten ihre Fahrerlaubnis abgeben.

In der Spalte „Fahranfänger“ weist die Statistik 529 Neulinge (541) aus, die innerhalb der Probezeit einmal oder sogar mehrfach auffielen. 35 (37) überstanden ihre Probezeit nicht. Völlig unauffällig bewegten sich hingegen die rund 1.500 Jugendlichen, die sich für das begleitete Fahren ab 17 Jahren entschieden hatten. In keinem Fall musste die Fahrerlaubnis widerrufen werden.

Zwei neue Regelungen stechen heraus

Immer wieder erhält die Führerscheinstelle auch Hinweise auf Senioren, bei denen Zweifel an der Fahrtüchtigkeit bestehen. „Rund 250 Meldungen bedeuten in diesem Bereich im Vergleich zu 2019 Konstanz“, zieht Götte auch hier eine Jahresbilanz.

Zwei Änderungen, die 2020 Einzug in das Führerscheinrecht hielten, hebt er besonders hervor: Zum einen hatte der Bund beschlossen, erfahrenen Autofahrern das Führen von Motorrädern bis 125 ccm auf vergleichsweise einfache Art zu ermöglichen. Zum anderen kann der Führerschein der Klasse AM in Nordrhein-Westfalen jetzt bereits von 15-jährigen gemacht werden.

„Das Angebot, mit wenigen Stunden Theorie und Praxis aber ohne Prüfung auch auf ein Zweirad mit maximal 125 Kubik steigen zu dürfen, wird gut angenommen. Demgegenüber zeigen die 15-jährigen nur wenig Interesse am Führerschein der Klasse AM (u. a. 50er Roller). Hiervon haben wir im letzten Jahr insgesamt und altersübergreifend nur 120 ausgegeben“, so Götte.

Kein Behördengang ohne Termin

Hinter den Beschäftigten der Führerscheinstelle liege ein bewegtes Jahr mit zahlreichen Corona- Sonderregeln vor allem für Berufskraftfahrer und Ausnahmesituationen für die Fahrschulen inklusive Nebenwirkungen für die Behörde.

Und auch für die kommenden Wochen und wohl auch Monate sei man vom eigentlich gewohnten Standard – einfach vorbeikommen und Angelegenheit in wenigen Minuten erledigen – noch weit entfernt. „Bis auf weiteres geht ohne vorherige Terminvereinbarung leider nichts. Mit diesem Verfahren können wir die Zahl der Besuche steuern und Mitarbeiter und Bürger schützen.

Hohe Arbeitsqualität

Beleg für die gute Arbeit der Mitarbeiter der Führerscheinstelle sind auch die Ausgänge der Gerichtsverfahren. Vor Verwaltungsgericht und Oberverwaltungsgericht wurden 2020 44 (47) Verfahren abgeschlossen. Die Versuche der Betroffenen, die mit den Entscheidungen des Ennepe-Ruhr-Kreises nicht einverstanden waren, blieben dabei fast ausnahmslos erfolglos.