In der Zeit vom Mittwoch auf Donnerstag versuchten Unbekannte in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses am Ulmenweg in Schwelm einzubrechen. Am Donnerstagmorgen stellte der Bewohner fest, dass das Türschloss seiner Wohnungstür manipuliert wurde und ein auf- bzw. abschließen nicht mehr möglich war. Das Öffnen der Tür gelang den Tätern nicht. Hinweise gibt es bisher keine.
Rechtsberatung im Dezember bei den Schlawinern
Die Schlawiner bieten am Mittwoch, 2. Dezember 2020, von 17 Uhr bis 19 Uhr im Kinder- und Jugendzentrum Lüttringhausen (Klausen 22, 42899 Remscheid) eine Rechtsberatung für diejenigen Bürgerinnen und Bürger an, die Beratungs- und Prozesskostenhilfe in Anspruch nehmen können. Ein Rechtsanwalt berät in allen juristischen Fragen.
Anmeldung erforderlich
Aufgrund der aktuellen Corona Pandemie ist eine Voranmeldung dringend erforderlich. Telefonische Anmeldung bei Anja Westfal per Telefon: (01 72) 9 07 15 45 oder E-Mail: anja.westfal@dieschlawiner.de
Volksbank Cronenberg feiert Jubiläum – seit 25 Jahren am Rathausplatz

Wenn die Cronenberger Volksbank-Kunden nächste Woche beim Bankbesuch mit einem Stückchen Kuchen empfangen werden, liegt das nicht daran, dass das Filialteam frühzeitig in den Advent startet. Nein, am Rathausplatz wird Geburtstag gefeiert: Seit 25 Jahren beraten die Volksbanker ihre Kunden in den Filialräumen im Herzen des Stadtteils.
Ende 1995 verlegte die damalige Credit- und Volksbank ihre Räume von der Hauptstraße in den Neubau am Rathausplatz. Die neue Filiale war offen, modern, bot mehr Platz und war fußläufig zu erreichen. Kostenlose Kundenparkplätze gibt es immer noch direkt vor der Tür. Es war ein aufsehenerregender Umzug, erinnert sich Firmenkundenberater Martin Steinhaus, der damals Filialleiter war: Per Tieflader und unter Polizeischutz wurde der Tresorschrank mit Wertsachen der Kunden an den neuen Standort transportiert. Der festeingebaute Tresor blieb allerdings an Ort und Stelle – die Weinhandlung Lapinski, die das alte Gebäude von der Volksbank übernahm, nutzt ihn heute noch als Lager.
Am Rathausplatz ist ein dreiköpfiges Team der Volksbank im Bergischen Land für die Kunden da. Diese werden an der Seite von Christian Hörhager und Anton Abeler ein neues Gesicht entdecken: Benjamin Schulz, Leiter der Volksbank-Filiale in Wülfrath, vertritt in den nächsten Monaten Filialleiterin Carina Denise Erkelenz, für die gerade der Mutterschutz begonnen hat. Immer montags und dienstags sowie bei Bedarf nach Vereinbarung wird Benjamin Schulz die Kunden in Cronenberg beraten.
Die aktuelle Situation erlaubt keine konzentrierte Feier, stattdessen wird die ganze Woche vom 23. bis zum 27. November zur Jubiläumswoche. Kunden, die in dieser Woche vorbeischauen, danken die Volksbanker mit einem – in Coronazeiten hygienisch verpackten – Stück Kuchen für ihre Treue.
Hoher Sachschaden bei Auffahrunfall
Am Donnerstagabend (19. November 2020) kam es im Kreuzungsbereich Landstraße / Gräfrather Straße in Haan zu einem Auffahrunfall an der Rotlicht zeigenden Ampel. Eine 53-jährige Beifahrerin wurde verletzt und zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. An beiden Fahrzeugen entstand ein Sachschaden in Gesamthöhe von circa 10.000 Euro.
Gegen 18:20 Uhr befuhr ein 20-jähriger Haaner mit seinem Suzuki Ignis die „Landstraße“ in Richtung Gräfrather Straße / Autobahn A46. Im Kreuzungsbereich hatte er die Absicht, nach links auf die Gräfrather Straße abzubiegen.
Nach eigenen Angaben konnte der Haaner, aus bisher ungeklärter Ursache, sein Fahrzeug an der Rotlicht zeigenden Ampel, trotz eines eingeleiteten Bremsmanövers, nicht abbremsen. Der 20-Jährige fuhr mit seinem Suzuki auf den vor ihm verkehrsbedingt wartenden Ford Kuga eines 61-jährigen Wuppertalers auf.
Eine 53-jährige Beifahrerin in dem Ford Kuga wurde durch den Aufprall der Fahrzeuge so schwer verletzt, dass sie zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht wurde. Beide Fahrzeuge wurden bei dem Unfall stark beschädigt. Der Suzuki war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Gesamtsachschaden wird auf circa 10.000 Euro geschätzt.
Für die Zeit der Unfallaufnahme mussten die Fahrstreifen der „Landstraße“ in Richtung der Autobahnauffahrt der A46 in Fahrtrichtung Wuppertal kurzfristig gesperrt werden.
FDP trauert um Peter Harnischmacher
Die Freien Demokraten in Remscheid trauern um ihren Ehrenvorsitzenden Peter Harnischmacher. Der Alt-Bürgermeister der Stadt Remscheid und ehemalige Kreis- und Fraktionsvorsitzende der FDP starb im Alter von 85 Jahren.
Peter Harnischmacher war seit 63 Jahren Mitglied der FDP. Er gehörte dem Rat von 1975 bis 1984 und 1989 bis 1992 – zuletzt als Fraktionsvorsitzender – an. Von 1979 bis 1984 war er als Bürgermeister der Stellvertreter des damaligen Oberbürgermeisters Willi Hartkopf. Den FDP-Kreisverband leitete er in Jahren 1992 bis 1995. Nach seinem Ausscheiden bestimmte ihn die Remscheider FDP zu ihrem Ehrenvorsitzenden.
Der Kreisvorsitzende Torben Clever würdigt die herausragende Rolle Harnischmachers in der FDP Remscheid: „Mit Peter Harnischmacher verlieren wir eine außergewöhnliche Persönlichkeit. Er hat über die vergangenen Jahrzehnte die verschiedensten Ämter und Funktionen in der Remscheider FDP ausgeübt und hat uns auf allen Ebenen vom Bund über das Land bis zum Bezirk vertreten. Nachdem er sich als Kreisvorsitzender zurückgezogen hatte, stand er uns bis in die Gegenwart mit seiner Freundschaft, seiner Erfahrung und seinem kritischen Geist zur Seite. Er hinterlässt mit seinem plötzlichen Tod eine große Lücke, und wir werden ihn sehr vermissen.“
Sven Chudzinski, Vorsitzender der Freien Demokraten im Rat, verabschiedet sich von Harnischmacher als einem der großen Remscheider Liberalen: „Peter Harnischmacher hat die Arbeit der Freien Demokraten in den vergangenen Jahrzehnten geprägt, wie es nur wenige seit der Gründung der FDP vor fast 75 Jahren getan haben. Er hat den politischen Liberalismus in Remscheid mit hohem Engagement und unermüdlicher Tatkraft mitgestaltet. Als Kommunalpolitiker setzte er sich pragmatisch und selbstbewusst zum Wohl der Stadt Remscheid ein. Seine Leidenschaft galt dabei auch immer besonders seiner Heimat Lüttringhausen. Wir sind Peter Harnischmacher zu großem Dank verpflichtet.“
Unsere Gedanken und unsere tief empfundene Anteilnahme sind in diesen schweren Stunden bei seiner Ehefrau, seinen Kindern und Enkelkindern und deren Familien.
Weihnachten – ohne ökologischen Schaden anzurichten
Die Adventszeit steht vor der Tür. Und damit in vielen Haushalten auch der Wunsch nach einem Weihnachtsbaum. Hier ein Natur-Tipp der Natur-Schule Grund zum Thema: Natur-Schule Grund weist auf Öko-Weihnachtsbäume hin.
Jährlich werden rund 25 Millionen Weihnachtsbäume in Deutschland verkauft. 90% davon stammen aus Plantagen-Anbau mit intensivem Gebrauch von Pestiziden und Düngemitteln: Insektizide gegen Rüsselkäfer und Läuse, Herbizide gegen konkurrierendes Gewächs und Mineraldünger für einen gleichmäßigen Wuchs und für eine intensive Grün- oder Blaufärbung der Nadeln (Quelle: www.nabu.de). „Das bekommt Tieren, Pilzen und Pflanzen ebenso wenig wie Gewässern und Boden, zumal Weihnachtsbaum-Kulturen oft im Mittelgebirge zu finden sind, wo all diese Umweltbereiche eng miteinander verwoben sind„, sagt Jörg Liesendahl, Biologe und Pädagogischer Leiter der Natur-Schule Grund in Remscheid.
Als der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (www.bund.de) im vergangenen Jahr „stichprobenartig die Nadeln von Weihnachtsbäumen an deutschen Verkaufsstellen testete, wurde man bei 76 Prozent der analysierten Bäume fündig. Insgesamt wurden bei dem Test neun verschiedene Pestizide gefunden, von welchen fünf zu den gefährlichsten zählen, die derzeit in der EU eingesetzt werden.“ Und solche Bäume holen wir uns dann in unser Wohnzimmer?
Angesichts der aktuellen Waldschäden ist auch die Fläche der Weihnachtsbaum-Monokulturen nicht zu verantworten, die alleine in Deutschland rund 50.000 Hektar ausmacht. Kaum auszumalen, wenn hier naturnahe Wälder stünden oder auf eigentlich landwirtschaftlichen Anbauflächen Nahrungsmittel angebaut würden. Rund 10% der in Deutschland verkauften Weihnachtsbäume stammen aus Nachbarländern wie Dänemark oder Polen. Schon alleine wegen der teilweise weiten Transportwege sind diese Bäume äußerst fragwürdig.

Einen Weihnachtsbaum in die Wohnung zu holen, ist also auch eine Frage der ökologischen Belastung, die wir der Umwelt (und uns) damit aufhalsen. Doch es gibt Alternativen, die diese Belastung deutlich verkleinern und unser Wohnzimmer von Schadstoffen frei halten.
Die Natur-Schule Grund in Remscheid weist vor allem auf folgende Alternativen zum konventionelle Weihnachtsbaum hin:
Wer nicht auf den grünen Baum verzichten will, sollte nur Bäume aus ökologischer Waldwirtschaft oder aus anerkannt ökologischen Weihnachtsbaumkulturen kaufen. Dies sind FSC-zertifizierte Forstbetriebe und Baumschulen, Gärtnereien und Biohöfe, die nach den Richtlinien des Naturland-, Bioland- oder des BIO-Siegels (sechseckiges Logo) produzieren. Auch einige Gartencenter haben inzwischen Bäume mit BIO-Siegel im Angebot. Im Jahr 2017 hat die Umweltorganisation Robin Wood eine Liste von Verkaufsstellen für ökologische Weihnachtsbäume veröffentlicht, die auch für Remscheid und das Bergische Städtedreieck Bezugsquellen beinhaltete.
Ein besonderes Erlebnis v.a. für Familien mit Kindern ist es, einen Weihnachtsbaum selbst im Wald zu fällen. Interessierte können sich hierfür an das örtliche Forstamt wenden. Fragen Sie gleichzeitig auch nach dem Einsatz von Pestiziden. I.d.R. werden im Forst Pestizide eher nicht angewendet, anders halt als auf Weihnachtsbaum-Kulturen. Wer kein eigenes Auto hat, kann sich den Baum von regionalen Anbietern liefern lassen oder das Angebot von www.bio-weihnachtsbaum-versand.de nutzen.
Gibt es weitere Alternativen?

Ständig beworben, aber ökologisch höchst fragwürdig sind Plastikbäumchen. Auch bei mehrjährigem Gebrauch bessert sich deren Ökobilanz nur unwesentlich. Den Weihnachtsbaum mit Ballen möchte die Natur-Schule ebenfalls nicht empfehlen, da dieser – nach Weihnachten in den Garten gepflanzt – dort wertvolle Fläche verbraucht, die dann für eine insekten- und vogelfreundliche Gestaltung Ihres Gartens fehlt.
Aber es gibt auch natürliche Alternativen zu den üblichen Nadelbäumen. So holten sich unsere Vorfahren um die Wintersonnenwende neben Tannen auch immergrüne Sträucher wie Buchsbaum, Mistel oder Wacholder als festlichen Schmuck in die Häuser. Später dienten Obstbäume, Eichen oder Birken als Gabenbäume, behängt mit Gebäck, Wurst, Obst, Geschenken und Papierblumen. Auch so manche große Zimmerpflanze eignet sich als Alternative zum Weihnachtsbaum.
Aus Naturmaterialien lassen sich Bäume und Christbaumschmuck leicht selber basteln. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt. Schnee- oder Glitzersprays als Deko sollten bitte niemals auf Weihnachtsbäumen landen, da Glitzer häufig aus PET besteht und sich dieses Mikroplastik in der Umwelt nur sehr langsam abbaut. Außerdem können Nadelbäume mit Glitzerspray nicht kompostiert werden.
20.11.2020: Corona in Solingen
Es gibt insgesamt 2.644 positiv getestete Solingerinnen und Solinger. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 263,7. 25 Menschen sind leider verstorben.
| Fälle | 2.644 |
| Fälle/100.000 EW | 1.660,3 |
| Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW | 263,7 |
| Todesfälle | 25 |
| Einwohnerzahl | 159.245 |
| Bundesland | Nordrhein-Westfalen |
| Bundeslandweite Fälle der letzten 7 Tage/100.000 EW | 166,48 |
| Aktualisierung | 20.11.2020, 00:00 Uhr |
20.11.2020: Corona in Wuppertal
Es gibt insgesamt 5.355 positiv getestete Wuppertalerinnen und Wuppertaler. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 176,9. 105 Menschen sind leider verstorben.
| Fälle | 5.355 |
| Fälle/100.000 EW | 1.508,0 |
| Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW | 176,9 |
| Todesfälle | 105 |
| Einwohnerzahl | 355.100 |
| Bundesland | Nordrhein-Westfalen |
| Bundeslandweite Fälle der letzten 7 Tage/100.000 EW | 166,48 |
| Aktualisierung | 20.11.2020, 00:00 Uhr |
Achtung! Corona: Betrüger melden sich als erkrankte Enkel!
Als wäre die Corona-Pandemie allein nicht schon schlimm genug. Gestern Mittag wurde eine 81-jährige Hattingerin von ihrer angeblichen Tochter angerufen, welche schwer an Corona erkrankt sei. Für die Behandlung im Hattinger Krankenhaus würden 30.000,- Euro benötigt. Zunächst übergab die Hattingerin in der Moltkestraße eine Tasche mit Schmuck an einen unbekannten Mann. Dieser kann wie folgt beschrieben werden:
- ca. 30 – 40 Jahre alt
- ca. 175cm groß
- vermutlich deutsch
- dunkle Haare
- etwas dickere Statur
Anschließend machte sie sich auf den Weg zur Postbank, um Geld von ihrem Konto abzuheben. Dies kam dem Bankangestellten komisch vor und er informierte die Polizei. So konnte der Betrug aufgedeckt und zum Glück Schlimmeres verhindert werden. Denken Sie dran: Die Polizei fordert niemals Bargeld oder Wertsachen! Sprechen Sie mit ihren Angehörigen über das Thema.
12-Jähriger bei Unfall verletzt
Am 18.11. gegen 13:30 Uhr befuhr eine 51-jährige Hattingerin mit ihrem Pkw die Marxstraße. Um seinen nahenden Bus zu erreichen, rannte ein 12-jähriger Junge aus Sprockhövel auf Höhe eines Fußgängerüberweges auf die Fahrbahn und prallte seitlich gegen den Pkw der Hattingerin. Durch den Zusammenstoß wurde der 12-Jährige leicht verletzt. Er wurde in ein umliegendes Krankenhaus verbracht.
Radfahrerin gestürzt
Am 18.11. gegen 14:30 Uhr befuhr eine 59-jährige Wetteranerin die Friedrichstraße. In einer Linkskurve kam sie aus unbekannter Ursache auf dem Radweg zu Fall. Sie wurde leicht verletzt einem umliegenden Krankenhaus zugeführt.



