20.11.2020: Aktuelle Gesundheitslage in Remscheid

Leider ist im Zusammenhang mit der Covid-19-Erkrankung ein neuer Todesfall zu vermelden. Eine Remscheiderin (84 Jahre) ist leider mit schweren Vorerkrankungen und einer Covid-19-Erkrankung verstorben.

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 285 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden. Damit gibt es insgesamt 1.784 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 1.468 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 31 Menschen sind leider verstorben.

Fälle1.784
Fälle/100.000 EW1.602,3
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW182,3
Todesfälle31
Einwohnerzahl111.338
BundeslandNordrhein-Westfalen
Bundeslandweite Fälle der letzten 7 Tage/100.000 EW166,48
Aktualisierung20.11.2020, 00:00 Uhr
Meldung des RKI.

Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 1.342 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen. Die Krankenhäuser vermelden 28 positive Fälle in stationärer Behandlung, darunter 9 intensivpflichtige Behandlungen (7 beatmet), Stand 20.11.2020 (Das sind nicht unbedingt Remscheiderinnen und Remscheider.).

Corona in Remscheid

Alle unsere Meldungen zu Corona in Remscheid und den Inzidenzwert Remscheid findet man auch direkt und einfach unter www.corona-remscheid.de.

Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81  zu erreichen!

Bei Wechseltrick Geld gestohlen

Ein Senior aus Gummersbach ist am Donnerstag in der Gummersbacher Innenstadt von einem Trickdieb hereingelegt worden. Der 88-jährige Gummersbacher war gegen 14 Uhr auf der Kaiserstraße von einem unbekannten Mann angesprochen worden, der gerne Kleingeld gewechselt haben wollte. Als der hilfsbereite Senior in seiner Geldbörse nach passenden Münzen suchte, griff der Unbekannte plötzlich danach. Dass der Unbekannte dabei unbemerkt mehrere Geldscheine aus dem Portemonnaie zog, bemerkte der Geschädigte erst, als der Täter sich schon entfernt hatte. Der Trickdieb wird auf ein Alter von etwa 55 Jahren geschätzt, war von kräftiger Statur, etwa 170 cm groß und trug eine graue Mütze.

Hinweise

Hinweise nimmt das Verkehrskommissariat Gummersbach unter der Telefonnummer 02261 81990 entgegen.

Kennzeichendiebe unterwegs

Bei einem Autohändler in Engelskirchen-Loope haben Unbekannte von Mittwoch auf Donnerstag (18./19. November) die Kennzeichen von zwei Mietwagen gestohlen. Die Kennzeichen befanden sich an Autos, die auf dem Parkplatz vor dem Haupteingang des Autohauses an der Overather Straße abgestellt waren; die Tatzeit lag zwischen 18 Uhr am Mittwoch und dem nächsten Morgen. Entwendet wurden die Kennzeichen BS – EL 2801 und BS – EL 3427.

Hinweise

Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat Wipperfürth unter der Telefonnummer 02261 81990 entgegen.

15-Jähriger bei Sturz mit Moped schwer verletzt

Bei einem missglückten Bremsmanöver stürzte am Donnerstagabend (19. November) ein 15-Jähriger auf der Mühlenstraße in Gummersbach mit seinem Moped so unglücklich, dass er schwerverletzt in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste. Der junge Mann war gegen 20.50 Uhr mit seinem Moped auf der Mühlenstraße unterwegs. Als die Ampel an der Kreuzung mit der Becketalstraße für seine Fahrtrichtung von grün auf gelb sprang, bremste er so stark ab, dass sein Zweirad auf der regennassen Fahrbahn außer Kontrolle geriet. Bei dem anschließenden Sturz zog er sich schwere Verletzungen zu; nach einer ersten notärztlichen Behandlung am Unfallort brachte ihn ein Rettungswagen in das Gummersbacher Krankenhaus.

Paketzusteller aus dem Verkehr gezogen

Am Mittwoch stoppte die Polizei auf der L 528 in Halver-Sundern einen Paketzusteller aus Wuppertal. Der voll beladene Kleintransporter wirkte so marode, dass ihn die Polizeibeamten umleiteten auf den Prüfstand eines Sachverständigen in Lüdenscheid.

Als erstes kam heraus, dass der Wagen mit einem falschen Kennzeichen unterwegs war. Das ABS-Steuergerät und sämtliche Sensoren der Räder waren abgeklemmt somit nicht mehr in Funktion. Eine zusätzliche Feder verstärkte die Blattfedern, damit der Lkw in voll beladenem Zustand „nicht so auffällig tief hängt“, so der Prüfingenieur. Als der Prüfer im Motorraum an einen nicht ordnungsgemäß verlegten Kabelbaum fasste, ging durch einen Kurzschluss der Motor aus und ließ sich nicht wieder starten. Es bestand akute Brandgefahr.

Der Lkw wurde mit insgesamt 64 Mängeln für absolut verkehrsunsicher eingestuft und entstempelt. Die Pakete mussten noch auf dem Prüfgelände umgeladen werden. Der Lkw wurde im Anschluss abgeschleppt. Fahrer und Halter erwarten nun neben den technischen Manipulationen eine Strafanzeige wegen Kennzeichenmissbrauchs.

Maskenverweigerer wurde mit Haftbefehl gesucht

Am vergangenen Dienstag, 17. November 2020, kontrollierten Beamte der Polizei Remscheid im Bereich Friedrich-Ebert-Platz die Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen.

Gegen 18:30 Uhr fiel ihnen dabei eine männliche Person auf, die in eine verbale Auseinandersetzung mit einem Busfahrer verwickelt war. Der 36-jährige Mann weigerte sich vehement, einen geeigneten Mund-Nasen-Schutz in dem öffentlichen Verkehrsmittel zu tragen. Bei der Überprüfung seiner Daten stellten die Beamten fest, dass gegen den 36-Jährigen ein Vollstreckungshaftbefehl vorlag.

Weil sich der Randalierer auch im Beisein der Polizisten nicht beruhigte und diese beleidigte, erhielt er neben einer Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen des Verstoßes gegen die Coronaschutzverordnung auch noch eine Strafanzeige wegen Beleidigung.

Den Bus musste er anschließend auch nicht mehr nehmen – die Polizisten brachten ihn mit dem Streifenwagen direkt in eine Justizvollzugsanstalt. (weit)

Corona in Remscheid

Alle unsere Meldungen zu Corona in Remscheid und den Inzidenzwert Remscheid findet man auch direkt und einfach unter www.corona-remscheid.de.

Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81  zu erreichen!

Verfolgungsfahrt durch Wuppertaler Stadtgebiet

Ein silberner Peugeot mit gestohlenen Kennzeichen versuchte sich gestern, 19. November 2020 gegen 13.50 Uhr auf der Waldeckstraße einer Verkehrskontrolle der Polizei zu entziehen und flüchtete über innerstädtische Straßen im Barmer Stadtgebiet.

Die Polizeibeamten nahmen mit mehreren Streifenwagen die Verfolgung des Wagens auf, der seine Fahrt über mehrere rote Ampeln und zum Teil durch den Gegenverkehr fortsetzte. Der Peugeot hielt plötzlich an der Zeughausstraße und beide Fahrzeuginsassen verließen fluchtartig das Auto, ohne dies richtig zu sichern. Der Wagen rollte gegen eine Mauer und verursachte dabei Sachschaden.

Die Beamten nahmen zu Fuß die Verfolgung auf und stellten den 23-jährigen Fahrer, der sich unter einem geparkten Auto versteckte. Sein Beifahrer flüchtete unerkannt. In der Nähe nahmen die eingesetzten Polizisten einen 28-Jährigen vorläufig fest. Ob es sich hierbei um den zweiten Insassen handelt, ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen.

Der 23-Jährige führte das unangemeldete Fahrzeug ohne gültigen Führerschein. Auf der Polizeiwache wurde ihm eine Blutprobe entnommen, da der Verdacht besteht, das Auto unter dem Einfluss berauschender Mittel geführt zu haben.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden beide polizeibekannten Männer von der Polizeiwache entlassen. Den Peugeot, in dessen Innenraum die Beamten drei Tütchen mit vermutlichen Betäubungsmitteln fanden, stellten die Polizisten sicher. (hm)

Ein Tag in Orange – Gewalt ist nie PRIVAT

Die Stadt Remscheid beteiligt sich in diesem Jahr erstmalig an der Kampagne des Zonta-Clubs Wuppertal „Orange the World“: Am Abend des 25. November (Mittwoch), dem Internationalen Tag gegen Gewalt gegen Frauen, wird das Remscheider Rathaus in orangenes Licht getaucht, um auf die weltweit bestehenden Gewalttaten und Einschränkungen der Freiheiten von Frauen aufmerksam zu machen.

Der Remscheider „Runde Tisch gegen Häusliche Gewalt“ beschäftigt sich regelmäßig mit der Thematik: In Remscheid ist  Gewalt gegen Frauen nach wie vor an der Tagesordnung. Gewalt findet in allen Bevölkerungsschichten, allen Altergruppen unabhängig von Nationalität und ethnischer Herkunft statt. Die Kriminalstatistik 2019 weist für Remscheid 271 Strafanzeigen wegen häuslicher Gewalt aus. „In 95 Fällen wurde der Täter zum Schutz der Opfer für zehn Tage der Wohnung verwiesen oder ein Rückkehrverbot ausgesprochen“, so der Kriminalbericht. Über 93% der Tatverdächtigen waren Männer. 18 Frauen wurden Opfer einer Vergewaltigung.

Die Coronakrise hat die Situation von Frauen und Kindern noch einmal verschärft. Sie sind aufgrund von Kontaktbeschränkungen isoliert und suchen sich seltener Hilfe in ihrem Umfeld, bei einer Beratungsstelle oder im Frauenhaus. „Viele Taten werden in diesem Jahr ohne Anzeige bleiben“, so Christel Steylaers, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte der Stadt.

Ermutigung für Opfer

Der Runde Tisch unterstützt die bundesweite Kampagne des Weißen Rings: „Schweigen macht schutzlos, mach dich laut“. Diese Kampagne ermutigt Opfer, erlittene Straftaten zur Anzeige zu bringen.

Alle Bürgerinnen und Bürger können etwas gegen die alltägliche Gewalt tun: Hinsehen und Helfen! Wer im Beruf oder im sozialen Umfeld mit Gewalt konfrontiert wird, darf nicht wegsehen, sondern sollte handeln. Eine im Frauenbüro und an vielen Stellen ausliegende Notfallkarte bietet Übersicht über geeignete Stellen. Schnelle Hilfe für Betroffene gibt es in 18 Sprachen online und per Telefon beim Hilfetelefon.de unter 08000 116 016

Der Runde Tisch gegen häusliche Gewalt Remscheid arbeitet seit vielen Jahren unter dem Motto „Gewalt ist nie privat“ an der fachlichen Aufarbeitung verschiedener Formen von häuslicher und sexualisierter Gewalt, bemüht sich um Vernetzung der Anlauf- und Beratungsstellen und betreibt Aufklärung. Am Runden Tisch sind viele Institutionen, Beratungsstellen, wie die Beratungsstelle für Frauen und Mädchen sowie die Fachberatungsstelle gegen sexualisierte Gewalt – Indigo des SkF e.V. Bergisch Land, Betreuungseinrichtungen wie das Frauenhaus des SkF, Polizei und Justiz vertreten.

Der Gedenktag geht zurück auf den Tod der drei Schwestern Mirabal, die am 25.11.1960 in der Dominikanischen Republik vom militärischen Geheimdienst gefoltert, vergewaltigt und ermordet wurden. Auf einem Treffen von lateinamerikanischen und karibischen Feministinnen 1981 in Bogotá, Kolumbien, gedachten die Teilnehmerinnen dieser Frauen und riefen den 25. November als internationalen Gedenktag an die Opfer von Gewalt an Frauen und Mädchen aus. 1999 wurde er von der UN Generalversammlung festgelegt.

Festnahme nach gefährlicher Körperverletzung

Staatsanwaltschaft und Polizei gehen bei gefährlicher Körperverletzung vor kommunaler Unterbringungseinrichtung in Schwelm von politisch motivierter Tat aus.

Am Mittwoch, 11. November 2020, randalierte ein 24-Jähriger mit zwei weiteren Tatverdächtigen gegen 2 Uhr vor einer kommunalen Unterbringungseinrichtung für Asylsuchende in der Kaiserstraße in Schwelm. Dort schlugen sie zunächst mit Stangen auf Verkehrsschilder ein.

Rechtsextreme Gewalttäter

Als ein 21-jähriger Syrer nach dem Grund des Lärms sehen wollte, provozierten die Randalierer den Mann, sodass es zunächst zu einem Streit kam. Als der 21-Jährige die Flucht ergriff, rannten die Männer hinter ihm her, ergriffen ihn und schlugen auf ihn ein. Das Opfer konnte sich kurz darauf mithilfe eines Wachmannes in der Unterkunft in Sicherheit bringen.

Nach umfangreichen Ermittlungen der Hagener Staatsanwaltschaft und des Staatsschutzes der Polizei konnte der 24-jährige Hauptverdächtige am vergangenen Freitag, 13. November 2020, festgenommen werden. Zivilfahnder des Staatsschutzes stellten den polizeibekannten Mann gegen 17 Uhr an seiner Wohnanschrift in Schwelm. Er sitzt jetzt wegen Flucht- und Wiederholungsgefahr in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen dauern an.

Einbrecherpaar bei Einbruchsversuch gefilmt

Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zu einem Einbrecherpaar geben können. Bilder finden Sie in dem Link. Das Paar steht im Verdacht am 3. November 2019 einen versuchten Einbruch in ein Einfamilienhaus in Ennepetal begangen zu haben. Die Täter flüchteten mit einem schwarzen Ford Galaxy mit der Städtekennung EU. Hinweise können sie bei der Polizei oder unter folgendem Link abgeben.

Hier finden Sie auch weitere Informationen zum Sachverhalt: https://polizei.nrw/fahndungen/unbekannte-tatverdaechtige/ennepetal-wohnungseinbruchdiebstahl

Verkehrsunfall mit Straßenbahn

Am Donnerstagnachmittag fuhr ein 79-jähriger Hattinger mit seinem Ford Focus auf der Martin-Luther-Straße in Richtung Nierenhofer Straße. Im Kreuzungsbereich wollte er rechts abbiegen und fuhr beim Farbwechsel der Lichtzeichenanlage von Gelb- auf Rotlicht in das Gleisbett ein. Der kreuzende Straßenbahnfahrer bemerkte den Ford und konnte nur auf Grund einer eingeleiteten Notbremsung den Zusammenstoß zwischen beiden Fahrzeugen verhindern. Durch die Notbremsung stürzte eine 63-Jährige Hattingerin in der Straßenbahn und verletzte sich leicht. Eine sofortige ärztlichen Behandlung benötigte sie jedoch nicht.

Werkzeuge aus Lagerhalle gestohlen

In der vergangenen Woche (16.11- 19.11) brachen Unbekannte in eine Firma an der Hagener Straße in Gevelsberg ein und entwendeten Werkzeugmaschinen. Nach bisherigen Erkenntnissen drangen die Täter über das Dach in einen Lagerraum ein und entwendeten hier Werkzeuge wie eine Flex der Marke Makita, mehrere Akkuschrauber und verschiedene Sägegeräte.