10.03.2021: Aktuelle Gesundheitslage in Remscheid

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 215 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden. Feststellbar ist zur Zeit ein diffuses Infektionsgeschehen, alle Altersgruppen sind betroffen.

Damit gibt es insgesamt 3.813 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 3.466 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 132 Menschen sind leider verstorben. Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 932 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen.

Es gibt aktuell insgesamt 102 PCR-bestätigte infizierte Remscheider Personen mit der britischen Coronavariante und den ersten bestätigten Fall der südafrikanischen Variante. Die brasilianische Variante wurde bislang nicht in Remscheid nachgewiesen.

Die Krankenhäuser vermelden 25 positive Fälle im Alter zwischen 29 und 89 Jahren in stationärer Behandlung , darunter 4 intensivpflichtige Behandlungen (3 beatmet), Stand 10.03.2021 (Das sind nicht unbedingt Remscheiderinnen und Remscheider.).

Quelle: Stadt Remscheid

Robert Koch Institut für Remscheid heute

Es gibt insgesamt 3.813 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. Inzidenzwert Remscheid: Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 121,3. 132 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage135
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW121,3
Fälle gesamt3.813
Fälle gesamt/100.000 EW3.424,7
Todesfälle gesamt132
Einwohnerzahl111.338
BundeslandNordrhein-Westfalen

Corona in Remscheid

Alle unsere Meldungen zu Corona in Remscheid und den Inzidenzwert Remscheid findet man auch direkt und einfach unter www.corona-remscheid.de.

Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81  zu erreichen!

Lokalnachrichten aus Remscheid: Die Woche – KW10/2021

Diese Ausgabe vom Fernsehformat „Die Woche“ mit Lokalnachrichten aus Remscheid wird präsentiert von Marcus Schmidt und Sabine Yündem. Sendetermin ist immer montags ab 18.30 Uhr.

Das sind die Themen der aktuellen Sendung:

  • Die Lüttringhauser Volksbühne leidet weiter unter der Pandemie.
  • Teilerfolg für die Pizzeria Dallas.
  • Ein freiwilliges Ökologisches Jahr in der Natur-Schule Grund? Jetzt bewerben!
  • Kurznachrichten aus Remscheid.
  • Die Bilanzpressekonferenz der Volksbank im Bergischen Land.
  • Die Kinder-Bibel-Woche findet anders statt als sonst.

Sendetermin und Sendeorte

„Die Woche“ ist ein Kooperation vom Remscheider Stadtfernsehen rs1.tv und Lüttringhauser. Weltweit gesendet wird jeden Montag ab 18.30 Uhr auf den Plattformen Youtube, Facebook, Twitch und den Webseiten von rs1.tv und Lüttringhauser. „Die Woche“ wird außerdem landesweit auf NRWision im digitalen Kabelfernsehen in Nordrhein-Westfalen ausgestrahlt. Bundesweit ist NRWision auf Magenta TV (Programmplatz 492) und Zattoo (in der Senderliste „Regional“) zu sehen. Die nächsten Sendetermine finden Sie allein auf der Webseite von NRWision unter „nächste Sendetermine“.

So schauen wir Die Woche im TV

Corona: Zwischenbericht aus dem Impfzentrum Remscheid

In der vergangenen Woche (01.03.-07.03.) wurden im Impfzentrum Remscheid insgesamt 2.320 Impfungen im Impfzentrum Remscheid durchgeführt.

  • 1.180 Impfungen mit AstraZeneca (ausschließlich Erstimpfungen),
  • 1.140 Impfungen mit BioNTech – davon 630 Erstimpfungen und 510 Zweiimpfungen.

Insgesamt wurden im Impfzentrum Remscheid seit dem 08.02.2021 5.418 Impfdosen gespritzt (2.649 AstraZeneca, 2.769 BioNTech).

Corona in Remscheid

Alle unsere Meldungen zu Corona in Remscheid und den Inzidenzwert Remscheid findet man auch direkt und einfach unter www.corona-remscheid.de.

Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81  zu erreichen!

08.03.2021: Aktuelle Gesundheitslage in Remscheid

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 209 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden. Feststellbar ist zur Zeit ein diffuses Infektionsgeschehen. Hiervon sind zunehmend jüngere Menschen betroffen.

Damit gibt es insgesamt 3.786 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 3.445 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 132 Menschen sind leider verstorben. Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 818 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen.

Es gibt aktuell insgesamt 101 PCR-bestätigte infizierte Remscheider Personen mit der britischen Coronavariante und den ersten bestätigten Fall der südafrikanischen Variante. Die brasilianische Variante wurde bislang nicht in Remscheid nachgewiesen. Die Krankenhäuser vermelden 24 positive Fälle in stationärer Behandlung, darunter 3 intensivpflichtige Behandlungen (1 beatmet), Stand 08.03.2021 (Das sind nicht unbedingt Remscheiderinnen und Remscheider.).

Auch bei den Corona-positiven Neuaufnahmen zeigt sich aktuell eine deutlich veränderte Altersstruktur. Einer klinischen Versorgung bedürfen derzeit Corona-Patientinnen und Corona-Patienten zwischen 30 bis 80 Jahren.

Weitere Quarantänen in Remscheider Kitas

Wegen eines Coronafalls wird die Igelgruppe der KTE Lebenshilfe e.V., KTE Hagedornweg, vorübergehend geschlossen. Betroffen sind 16 Kinder.

Quelle: Stadt Remscheid

Robert Koch Institut für Remscheid heute

Es gibt insgesamt 3.786 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. Inzidenzwert Remscheid: Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 122,2. 132 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage136
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW122,2
Fälle gesamt3.786
Fälle gesamt/100.000 EW3.400,5
Todesfälle gesamt132
Einwohnerzahl111.338
BundeslandNordrhein-Westfalen

Corona in Remscheid

Alle unsere Meldungen zu Corona in Remscheid und den Inzidenzwert Remscheid findet man auch direkt und einfach unter www.corona-remscheid.de.

Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81  zu erreichen!

Weltfrauentag: Mit fairen Rosen weltweit Frauenrechte stärken

Der Weltfrauentag findet seit 1921 jeweils am 8. März statt, zum ersten Mal überhaupt fand er am 19. März 1911 statt. Der Internationale Frauentag steht für den Kampf um Gleichberechtigung, das Wahlrecht für Frauen sowie die Emanzipation. Zur Erinnerung: Arbeiten ohne Erlaubnis des Ehemannes ist Frauen in Deutschland erst seit 1977 gesetzlich zugesichert, und Vergewaltigungen in der Ehe sind erst seit 1997 strafbar. Auch 2021 gibt es noch viel zu tun, um Frauenrechte zu stärken und sie wirkungsvoll durchzusetzen – auch in Deutschland.

Mitteilung der Fairtrade-Town Remscheid

Rosen sind ein ideales Geschenk, um „Alles Gute“, „Danke“ oder „Ich liebe dich“ zu sagen. Was uns aber meist nicht bewusst ist: Die meisten Rosen stammen aus afrikanischen Ländern wie Kenia, Äthiopien und Tansania. Dort arbeiten viele Frauen als Pflückerinnen oftmals unter sehr schlechten Arbeitsbedingungen. Das geht auch anders! Bereits seit 2016 ist Remscheid eine von 700 Fairtrade-Towns in Deutschland und wurde letztes Jahr erneut mit dem Titel ausgezeichnet. Die Stadt setzt sich damit aktiv für den fairen Handel, menschenwürdige Arbeitsbedingungen und Frauenrechte weltweit ein.
 
Machen auch Sie mit! Versenden Sie Ihre Grüße mit fairen Blumen und tragen Sie damit zu fairen Arbeitsbedingungen von Frauen weltweit bei.

Digitale Rose zum Weltfrauentag. Grafik: Fairtrade-Town Remscheid
Digitale Rose zum Weltfrauentag. Grafik: Fairtrade-Town Remscheid

Übrigens: Wer sich für den fairen Handel in Remscheid einsetzen möchte, ist herzlich zum Mitmachen eingeladen. Die Steuerungsgruppe freut sich über neue Mitglieder und Interessierte!

Faire Blumen in Remscheid? Finden Sie hier: https://www.fairtrade-deutschland.de/aktiv-werden/aktuelle-aktionen/rosenaktion/einkaufs-finder-floristinnen

Mehr zu Fairtrade-Town Remscheid: https://remscheid.de/leben/umwelt-und-natur/umweltschutz/146380100000125840.php
www.remscheid.de/leben/umwelt-und-natur
Mehr zu Fairen Rosen: https://www.fairtrade-deutschland.de/aktiv-werden/aktuelle-aktionen/rosenaktion/hintergrundinformationen

Ergänzend hier auch noch der Link zum Remscheider Lokalnachrichtenmagazin „Die Woche“ von rs1.tv in Kooperation mit www.luettringhauser.de, in der Manfred Brauers von der Steuerungsgruppe im Flair-Weltladen zum Thema interviewt wird: https://www.luettringhauser.de/2021/03/01/die-woche-kw09-2021/

Geflügelpest in NRW – Veterinäramt rät weiterhin zur Wachsamkeit

Das Veterinäramt des Rheinisch-Bergischen Kreises ruft Geflügelhalter erneut zu besonderer Wachsamkeit auf. Nachdem die Geflügelpest zunächst bei Wildvögeln am Niederrhein festgestellt wurde, kam es nun zu Verdachtsfällen in zwei geflügelhaltenden Betrieben in den Kreisen Gütersloh und Paderborn. In Ostwestfalen hat das Fachministerium deshalb eine Stallpflicht angeordnet.

Im Rheinisch-Bergischen Kreis sind bisher keine Fälle bekannt geworden. Es besteht jedoch die Gefahr, dass Wildvögel das Virus durch den Vogelzug mit ins Bergische Land bringen. Deshalb sollten die Sicherheitsmaßnahmen zur Vermeidung der Seuche konsequent umgesetzt werden. Außerdem sollten sich Geflügelhalter bereits jetzt Gedanken über die Unterbringung ihrer Tiere machen, sollte eine Stallpflicht auch im Rheinisch-Bergischen Kreis angeordnet werden.

Hygienemaßnahmen im Umgang mit Geflügel beachten

Kontakte zwischen Geflügel und Wildvögeln sollten unbedingt verhindert werden. Deshalb darf Hausgeflügel nur an für Wildvögel unzugänglichen Stellen gefüttert werden. Futter, Einstreu und Gegenstände, mit denen Geflügel in Berührung kommen kann, dürfen für Wildvögel nicht zugänglich sein. Das Hausgeflügel darf außerdem nicht mit Wasser getränkt werden, zu dem wildlebende Vögel Zugang haben. „Halter von Geflügel sollten ihre Bestände kritisch in den Blick nehmen und sich folgende Fragen stellen: Wo können Hühner, Gänse oder Enten direkten oder indirekten Kontakt zu Wildvögeln oder deren Ausscheidungen haben? Wird ausschließlich Wasser verwendet, zu dem Wildvögel garantiert keinen Zugang hatten?“, fasst Kreisveterinär Dr. Thomas Mönig zusammen.

Da es sich bei der Geflügelpest um ein Influenzavirus handelt, können sich Menschen theoretisch anstecken. Für den Menschen besteht jedoch nur bei intensivem Kontakt mit infiziertem Geflügel die Gefahr einer Ansteckung. „Beim Umgang mit dem eigenen Geflügel sollten die Hygienemaßnahmen genau beachtet werden. Halter sollten nach Umgang mit den Tieren Arbeitskleidung und Schuhe direkt wechseln“, rät Dr. Thomas Mönig. Gründliches Händewaschen und eine anschließende Desinfektion tragen ebenfalls dazu bei, eine Ansteckung zu verhindern. Unklare Krankheitserscheinungen und vermehrte Todesfälle bei Hühnern, Enten oder Gänsen sollten dem Haustierarzt und dem Veterinäramt umgehend gemeldet werden.

Weitere Informationen erteilt das Veterinäramt des Rheinisch-Bergischen Kreises telefonisch unter 02202 13-2815.

Hintergrund

Bei der Geflügelpest handelt es sich um eine durch ein Influenzavirus hervorgerufene Infektion von Geflügel und Wildvögeln. In dieser Saison lag der Schwerpunkt der Ausbreitung an der Nord- und Ostsee. Bereits in den Sommermonaten des vergangenen Jahres waren erste Wildvögel in Sibirien positiv auf diese Seuche getestet worden. Durch den Vogelzug gelangte das Virus nach Mitteleuropa. Der derzeit zu beobachtende Rückflug der Zugvögel kann das Virus erneut in unsere Breiten bringen.

Quelle: Rheinisch-Bergischer Kreis/Pressestelle

Corona: Bürgertelefon im Rheinisch-Bergischen Kreis

Das Bürgertelefon des Rheinisch-Bergischen Kreises ist von Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr sowie Freitag von 8 bis 15 Uhr und am Wochenende von 10 bis 14 Uhr unter der Telefonnummer 02202 131313 erreichbar.

Weltfrauentag 2021: Von echter Gleichberechtigung noch weit entfernt

Heute, am 8. März, ist Weltfrauentag. Seit über 100 Jahren wird er gefeiert und an diesem Weltfrauentag demonstrieren weltweit Frauen für die Gleichberechtigung und gegen Diskriminierung von Frauen.

Zum ersten Mal forderten am 19. März 1911 mehr als eine Million Menschen in Deutschland, Österreich, Ungarn, Dänemark und der Schweiz, dass Frauen Ämter bekleiden und wählen dürfen. „Der Europäische Gewerkschaftsbund hat im Oktober 2020 eine Studie vorgelegt, wonach es EU-weit noch 84 Jahre dauern würde bis Frauen und Männer gleich verdienen und in Deutschland sogar 101 Jahre wenn keine Gegenmaßnahmen, ergriffen werden.

Wir GRÜNE fordern einen Masterplan „Geschlechtergerechtigkeit“. JETZT und nicht erst in 100Jahren!

  • bessere Löhne in frauendominierten Berufen
  • gleicher Lohn für gleiche Arbeit
  • Bessere Aufstieg- und Bildungmöglichkeiten
  • mehr Frauen in Führungspositionen
  • eine geschlechtergerechte Verteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit, damit Frauen nicht in ihre Traditionsrolle coronabedingt zurückkehren müssen, weil die Männer besser verdienen.
  • umfassenden Schutz für Frauen vor häuslicher Gewalt sowie bessere Unterbringung in Notsituation

Quelle: Grüne Remscheid – Sabine Yündem und Sascha Koch

AsF: „Ohne uns Frauen läuft nichts!“

Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen in Remscheid zeigt mit Bannern „Flagge“ zum Internationalen Frauentag am 08. März  2021

Dieses Jahr jährt sich der Internationale Frauentag zum 110. Mal. Der Kampf für die „Befreiung der Frau“ und somit für die „Befreiung der Gesellschaft“ ist aktuell wie nie.

In der Corona-Krise zeigt sich, wie wichtig die Arbeit von Frauen ist

„Ohne uns Frauen läuft nichts“ ist dieses Jahr das Motto der Remscheider Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen für den Internationalen Frauentag. An verschiedenen Stellen in der Stadt hat die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) der Remscheider SPD Banner mit diesem Motto aufgehängt.

In der Corona-Krise zeigt sich, wie wichtig die Arbeit von Frauen ist – und gleichzeitig auch, wie wenig weibliche Arbeit in vielen Bereichen wertgeschätzt wird. Ein allgemeinverbindlicher Tarifvertrag für die Beschäftigten in der Altenpflege ist erst kürzlich am Widerstand der „Caritas“ gescheitert.

„Wir werden uns weiter für Frauen und Frauenrechte einsetzen.“

Dr. GErhilt Dietrich, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF)

Corona entblößt die Schwächen im System – wieder zahlen überwiegend Frauen ungefragt die Zeche in einer Krise, wieder einmal wird für weibliche Arbeit applaudiert, aber nicht ausreichend mit Geldscheinen geraschelt. „Ohne uns Frauen läuft nichts“ bedeutet aber auch, dass Frauen nicht alles hinnehmen. „Wir werden uns weiter für Frauen und Frauenrechte einsetzen. Mit unserer Banneraktion wollen wir hierfür ein Zeichen setzen. Und uns nächstes Jahr zum Internationalen Frauentag wieder mit Präsenzveranstaltungen für Frauen und Frauenrechte einsetzen“, so die Vorsitzende der AsF in Remscheid, Dr. Gerhilt Dietrich.

Quelle: SPD Remscheid

Internationaler Frauentag am 8. März: Wann, wenn nicht jetzt!

Die Corona-Pandemie hat das Leben in Deutschland und in der Welt grundlegend verändert. Vor allem Frauen sind die Leidtragenden: Sie sind es, die bis an ihre Belastungsgrenze im Gesundheitsbereich arbeiten, sie sind es, die nach Wegfall ihres Minijobs keinen Anspruch auf Kurzarbeitergeld haben.

Hauptsächlich sind sie es, die neben Homeoffice auch das Homeschooling und den Haushalt übernehmen. Das ist das Ergebnis mehrerer Studien.

Der Internationale Frauentag am 8. März ist traditionell ein Tag für die städtische Gleichstellungsstelle, auf die Situation von Frauen hinzuweisen. Die Pandemie vergrößert Probleme, auf die Gleichstellungsstellen und Frauenbüros sowie zahlreiche Verbände bereits seit Jahrzehnten hinweisen. 

Frauen in systemrelevanten Berufen

Wann, wenn nicht jetzt wird deutlich, welche Berufe unter den Bedingungen der Corona-Pandemie als systemrelevant gelten. Es sind Kranken- und Altenpfleger*innen, Verkäufer*innen, medizinische Fachangestellte, Erzieher*innen und alle, deren Arbeit in der Öffentlichkeit oft nicht wahrgenommen wird. Menschen, die in den Küchen, den Wäschereien, in der Verwaltung der Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen und in den Rettungsdiensten arbeiten. Es sind die so genannten „Frauenberufe“, die in Deutschland schlecht bezahlt und häufig unter schwierigen Arbeitsbedingungen erledigt werden müssen. Daraus ergibt sich, dass diese gesellschaftlich notwendige Arbeit neu bewertet werden muss. 

Minijobs ohne Existenzsicherung

Wann, wenn nicht jetzt wird deutlich, dass Minijobs, in denen überwiegend Frauen (62 Prozent) arbeiten, keine Existenzsicherung in der Krise sind. Von den Regelungen des Kurzarbeitergeldes können Minijobberinnen nicht profitieren, da sie nicht in die Arbeitslosenversicherung einzahlen. Damit bricht für sie eine wichtige Einnahmequelle weg. Es wird deutlich: Minijobs müssen in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung umgewandelt werden, um sie krisensicher zu machen.

Wann, wenn nicht jetzt wird deutlich, dass Care-Arbeit überwiegend von Frauen geleistet wird. Frauen sind es, die wegen geschlossener Kinderbetreuungseinrichtungen oder Schulen den Part der Versorgung der Familie übernommen haben, einschließlich des Homeschoolings – neben ihrem systemrelevanten Beruf oder im Homeoffice. Besonders betrifft dies alle Alleinerziehenden. 

Aufwertung gefordert

Eine gerechte Aufteilung der Carearbeit ist dringend nötig!

Gemeinsam mit der Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen setzt sich die Gleichstellungsstelle der Stadt ein für

  • Eine finanzielle Aufwertung der Berufe in den Bereichen Pflege, Gesundheitswesen, Erziehung und Einzelhandel sowie eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen. 
  • Eine Abschaffung der Sonderregelungen für geringfügige Beschäftigung.
  • Eine Abstimmung der Steuer-, Sozial- und Familienleistungen, damit sie zu einer tatsächlichen finanziellen Verbesserung für Mütter, Väter sowie insbesondere für Alleinerziehende führen.
  • Die Schaffung von Rahmenbedingungen und Arbeitszeiten, die es Müttern und Vätern ermöglichen, sich die Care-Arbeit gerecht zu teilen. 

Veranstaltungshinweise zum Internationalen Frauentag

Montag, 08.03.2021, 19.00 bis 20.30 Uhr 
Online-Vortrag „Die abenteuerliche Geschichte der Künstlerinnen“ mit Donatella Chiancone-Schneider (Kunst- und Filmhistorikerin).

Die widersprüchliche Geschichte bildender Künstlerinnen vom 16. bis zum 20. Jahrhundert wird mit historischem Hintergrundwissen und zahlreichen Bildbeispielen aus vielen Ländern illustriert. Kurs-Nr. 11-3100w@121, 7 Euro). Anmeldung: Telefon 0202 563 2607, nach der Anmeldung werden die Zugangsdaten verschickt. www.bergische-vhs.de

Freitag, 12.03.2021, 13.30 bis 15.00 Uhr
Diskussion „Corona und Frauen“ mit Roswitha Bocklage & Martina Völker (Gleichstellungsstelle für Frau und Mann)

Die Veranstaltung wird als Video-Konferenz stattfinden. Anmeldung unter gleichstellungsstellestadt.wuppertalde. Nach der Anmeldung werden die Zugangsdaten verschickt. www.wuppertal.de/gleichstellungsstelle

Quelle: Stadt Wuppertal

08.03.2021: Corona in Wuppertal

Robert Koch Institut für Wuppertal heute

Es gibt insgesamt 13.083 positiv getestete Wuppertalerinnen und Wuppertaler. Inzidenzwert Wuppertal: Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 67,6. 382 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage240
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW67,6
Fälle gesamt13.083
Fälle gesamt/100.000 EW3.684,3
Todesfälle gesamt382
Einwohnerzahl355.100
BundeslandNordrhein-Westfalen

Wuppertal: Corona-Werte

Am 8. März um 8:00 Uhr sind für Wuppertal folgende Zahlen gemeldet:

Bestätigte Fälle (Gesamtzahl infizierte Menschen):13239
– davon aktuell infizierte Personen: 544
– davon genesene Personen:12312
– davon verstorbene Personen383
Gesamtzahl in Quarantäne1257
– davon Infizierte: Hinweis: In einigen Fällen (z. B. während einer Isolierung im Krankenhaus) wird keine Quarantäne angeordnet.498
– davon Haushaltsangehörige von Infizierten243
– davon sonstige Kontaktpersonen der Kategorie 1348
– davon andere Quarantänen (z.B. wegen freiwilliger Quarantäne)168
Anzahl Neuinfektionen vom Vortag:1
Neuinfektionen der letzten 7 Tage:305
Neuinfektionen der letzten 7 Tage pro 100.000 Einwohner:85,92

Quelle: Stadt Wuppertal

08.03.2021: Corona in Solingen

Robert Koch Institut für Solingen heute

Es gibt insgesamt 6.469 positiv getestete Solingerinnen und Solinger. Inzidenzwert Solingen: Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 86,7. 143 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage138
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW86,7
Fälle gesamt6.469
Fälle gesamt/100.000 EW4.062,3
Todesfälle gesamt143
Einwohnerzahl159.245
BundeslandNordrhein-Westfalen

Insgesamt wurden seit Ausbruch der Pandemie in Solingen bisher 6.469 bestätigte Fälle gemeldet.

Aktuell sind 359 Personen nachgewiesen infiziert, 33 Patient:innen werden derzeit stationär behandelt, die übrigen ambulant betreut. 5.967 Menschen sind wieder genesen. 143 mit dem Virus infizierte Menschen sind bisher verstorben.

In den letzten sieben Tagen sind insgesamt 138 Corona-Neuinfektionen festgestellt worden. Damit entfallen 86,7 neue Fälle auf je 100.000 Menschen, die in der Klingenstadt leben.

In Quarantäne befinden sich derzeit insgesamt 1.407  Personen. Die Quarantäne beenden konnten bisher 25.171  Personen.

Quelle: Stadt Solingen

Corona-Hotline für Solingen

Abstand halten, Mund und Nase bedecken, Einschränkungen und Schutzmaßnahmen beachten – jede und jeder von uns kann dazu beitragen, die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Nur gemeinsam können wir es schaffen. Die Stadt Solingen hat eine Corona-Hotline eingerichtet: 0212 / 290-2020. Infos aus Solingen: Wir alle sind gefordert.

08.03.2021: Corona im Ennepe-Ruhr-Kreis

Robert Koch Institut für Ennepe-Ruhr-Kreis heute

Es gibt insgesamt 9.279 positiv getestete Menschen aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 75,3. 291 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage244
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW75,3
Fälle gesamt9.279
Fälle gesamt/100.000 EW2.863,0
Todesfälle gesamt291
Einwohnerzahl324.106
BundeslandNordrhein-Westfalen

Ennepe-Ruhr-Kreis meldet: 9.257 Infektionen, Inzidenz 75,28

Im Ennepe-Ruhr-Kreis gibt es 9.257 bestätigte Corona-Fälle (Stand Montag, 8. März). Die Zahl der Infektionen ist innerhalb der letzten 24 Stunden um 20 gestiegen. Aktuell sind 632 Kreisbewohner infiziert, von diesen sind 167 nachweislich von einer Virusvariante betroffen. 8.333 Menschen gelten als genesen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner, liegt im Kreisgebiet bei 75,28 (Vortag 76,51).

61 Patienten stationär

In den Krankenhäusern im Kreisgebiet sind derzeit 61 Patienten mit einer Corona-Infektion in stationärer Behandlung. 9 von ihnen werden intensivmedizinisch betreut, 7 beatmet.

Die aktuell 632 Erkrankten wohnen in Breckerfeld (23/davon 6 nachweislich mit Virusvariante), Ennepetal (58/26), Gevelsberg (52/12), Hattingen (72/12), Herdecke (33/8), Schwelm (62/11), Sprockhövel (29/12), Wetter (74/19) und Witten (229/61).

1.146 Kreisbewohner in Quarantäne

Die Gesundeten kommen aus Breckerfeld (244), Ennepetal (722), Gevelsberg (877), Hattingen (1.520), Herdecke (595), Schwelm (748), Sprockhövel (574), Wetter (575) und Witten (2.478).

Für die positiven Fälle sowie für Ansteckungsverdächtige ist häusliche Quarantäne angeordnet. Insgesamt gilt diese Vorgabe für 1.146 (Vortag 1.169) Personen im Kreis.

Im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion sind im Ennepe-Ruhr-Kreis 292 Menschen verstorben. Die Todesfälle verteilen sich wie folgt auf die kreisangehörigen Städte: Breckerfeld (7), Ennepetal (14), Gevelsberg (22), Hattingen (68), Herdecke (36), Schwelm (22), Sprockhövel (17), Wetter (6) und Witten (100).

Stichwort Einrichtungen mit positiven Fällen oder Verdachtsfällen

Senioren- und Pflegeheime

  • Gevelsberg: Altenheim Dorf am Hagebölling, AWO Elfriede-Hetzler-Seniorenzentrum
  • Herdecke: Seniorenhaus Ruhraue, Seniorenhaus Kirchende

Krankenhäuser

  • Herdecke: Gemeinschaftskrankenhaus
  • Witten: Evangelisches Krankenhaus

Schulen

  • Ennepetal: Grundschule Wassermaus, Standort Rüggeberg
  • Gevelsberg: Förderschule Hasenclever
  • Hattingen: Gesamtschule
  • Herdecke: Robert-Bonnermann-Grundschule
  • Sprockhövel: Wilhelm-Kraft-Gesamtschule
  • Witten: Grundschule Gerichtsschule, Grundschule Herbede, Waldorfschule Rudolf-Steiner, Ruhr-Gymnasium

Kindertageseinrichtungen

  • Ennepetal: Waldorfkindergarten Voerde, Städtischer Kindergarten Heide
  • Gevelsberg: AWO Kita Körnerstraße
  • Schwelm: Städt. Familienzentrum Stadtmitte, AWO Familienzentrum Am Loh
  • Witten: Ev. Kindertagesstätte Johannis, Lebenshilfe Kita Schatzkiste

Sonstige Einrichtungen

  • Gevelsberg: AWO Wohnhaus Silschede
  • Wetter: Haus Bethesda
  • Witten: Haus Kreisstraße

Quelle: Ennepe-Ruhr-Kreis