Steine von Autobahnbrücke geworfen

Am 23. Juni 2022, gegen 19.25 Uhr, kam es zu einem gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr.

Ein 52-jähriger Audi-Fahrer fuhr zu diesem Zeitpunkt mit seiner 47-Jährigen Begleitung auf der BAB1 in Richtung Dortmund. Als er unter einer Autobahnbrücke kurz vor der Raststätte Kucksiepen hindurchfuhr, bemerkte er einen größeren Gegenstand, der auf seine Windschutzscheibe prallte. Unmittelbar zuvor waren dem Autofahrer drei Jugendliche auf der Brücke aufgefallen. Am Fahrzeug entstand Sachschaden. Beide Personen im Auto blieben unverletzt.

Zeug*innen gesucht und Hinweise erbeten

Die Polizei bittet Zeug*innen und Hinweisgebende, die sich zu diesem Sachverhalt äußern können, sich unter der Telefonnummer 0202/284-0 zu melden.

Zeugenaufruf: Mann um Geld betrogen

Am 12. Juli 2022 kam es in Wuppertal zu einem vollendeten Betrugsdelikt zum Nachteil eines 69-jährigen Mannes.

Unter der Legende des falschen Polizeibeamten wurde der Geschädigte dazu bewegt eine hohe Geldsumme an einen unbekannten Täter zu übergeben. Diese Übergabe fand am 12. Juli 2022, gegen 15.30 Uhr, auf dem Parkplatz des Mediamarkt an der Friedrich-Engels-Allee statt.

Bei dem Fahrzeug des Geschädigten handelt es sich um eine gold-/bronzefarbene Mercedes E-Klasse. Diesen hatte der Geschädigte circa 80 Meter nach der Schranke, in einer der linken Parkbuchten, vor dem ersten an der Wand befestigten Ausfahrtschild abgestellt.

Der unbekannte Täter betrat zu Fuß aus Richtung der Einfahrt Bendahler Straße den Parkplatz. Von dort ging er zum Fahrzeug des Geschädigten. Die Übergabe des Briefumschlages mit dem Geld fand durch das geöffnete Fahrerfenster statt. Danach entfernte sich der unbekannte Täter. Er nutzte erneut die Parkplatzeinfahrt Bendahler Straße.

Täterbeschreibung

Die Person wird als männlich, etwa 1.80 m groß und 30 Jahre alt beschrieben. Zum Zeitpunkt der Tat trug er dunkelblonde Haare, eine schwarze Jacke, ein dunkelkariertes Hemd sowie eine schwarze Jeans. Der Täter soll eine sehr unreine Gesichtshaut gehabt haben.

Zeug*innen gesucht und Hinweise erbeten

Die Polizei bittet Zeug*innen und Hinweisgebende, die sich zu diesem Sachverhalt äußern können, sich unter der Telefonnummer 0202/284-0 zu melden.

DUH fordert: Kraftfahrt-Bundesamt muss Millionen Diesel-Pkw zurückrufen

Europäischer Gerichtshof bestätigt Rechtsauffassung der DUH: Abschalteinrichtungen zur weitgehenden Abschaltung der Abgasreinigung in Diesel-Pkw von VW und Porsche sind rechtswidrig. Gericht verweist auf die Anforderungen des Gesetzgebers, dass Abgasreinigungen im normalen Fahrbetrieb und das bedeutet auch im Winterhalbjahr funktionieren müssen. DUH spricht von einem „Guten Tag für die Saubere Luft in deutschen Städten“: Das Kraftfahrt-Bundesamt akzeptierte bisher grob rechtswidrige selbst dreißigfache Überschreitungen des Grenzwertes für das Dieselabgasgift NOx.

Anlässlich der heutigen Urteile des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) zu Abschalteinrichtungen in Diesel-Pkw fordert die Deutsche Umwelthilfe (DUH) den umgehenden Rückruf aller betroffenen Diesel-Fahrzeuge insbesondere der Abgasstufen Euro 5 und 6. Der EuGH bestätigt mit seinen heutigen Entscheidungen die Rechtsauffassung der DUH, wonach Abschalteinrichtungen, die je nach Außentemperatur die Abgasreinigung von Fahrzeugen drosseln, rechtswidrig sind. In den heute entschiedenen Verfahren ging es um Modelle von Volkswagen und Porsche (C-128/20 GSMB Invest, C-134/20 Volkswagen und C-145/20 Porsche Inter Auto und Volkswagen). Das Gericht folgt damit dem Schlussantrag des Generalanwalts des EuGH von September 2021.

„Verkehrsminister Wissing muss nun alle betroffenen Betrugsdiesel nicht nur von VW und Porsche, sondern auch die von BMW und Mercedes-Benz zurückrufen und auf Kosten der Hersteller mit wirksamer Abgasreinigung nachrüsten oder deren Stilllegung anordnen“

Jürgen Resch, DUH-Bundesgeschäftsführer

Dazu Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH: „Das Gericht bestätigt, wofür wir seit Jahren kämpfen: Nicht der Prüfstand im Labor ist das Maß der Dinge, sondern das Abgasverhalten der Fahrzeuge im normalen Betrieb auf der Straße. Das zuständige Kraftfahrt-Bundesamt und Verkehrsminister Wissing müssen dem seit Jahren andauernden Rechtsbruch durch Abschalteinrichtungen jetzt ein Ende bereiten und noch vor Beginn des Winterhalbjahres alle betroffenen, mehrere Millionen Diesel-Fahrzeuge zurückrufen und auf Kosten der Hersteller mit wirksamer Abgasreinigung nachrüsten lassen. Andernfalls müssen sie stillgelegt und die Fahrzeughalter durch die des Betrugs überführten Diesel-Hersteller entschädigt werden.“

Die DUH klagt gegen das Kraftfahrt-Bundesamt zu knapp 100 Modellen verschiedener Hersteller. In allen Modellen sind vergleichbare Abschalteinrichtungen verbaut, die das Gericht nun als illegal bestätigt hat. Eines dieser Verfahren liegt ebenfalls vor dem EuGH. Der zuständige Generalanwalt hatte sich im DUH-Verfahren mit Blick auf die Bewertung der Vorrichtungen bereits ähnlich geäußert und die Klagebefugnis der DUH in diesen Fällen bestätigt.

Mehr Akzeptanz für die Energiewende schaffen

Welche Ängste und Bedenken haben Menschen gegenüber der Energiewende? Dieser Frage gehen drei Institute der TH Köln und ihre Kooperationspartner aus dem Bildungs-, Energie- und Technologiebereich nach. Das interdisziplinäre Projekt „MEnergie – Meine Energiewende“ zielt darauf ab, Vorbehalte und Wissenslücken mit Medienangeboten abzubauen und setzt dabei auch Augmented und Virtual Reality ein, um die Energiewende verständlicher und erlebbarer zu machen.

„In die Debatte zur Energiewende fließen viele Vorurteile ein. Es kursieren Websites mit Falschinformationen im Netz, teils mit Verschwörungstheorien. Hinzu kommt, dass auch die Inhalte seriöser Quellen, den Nutzen und die Notwendigkeit der Energiewende oft nicht verständlich darstellen. Zusammengenommen führt dies dazu, dass der sichtbare Ausbau von Infrastruktur und erneuerbarer Energien bei Teilen der Bevölkerung auf Unmut stößt“, sagt Dr. Valerie Varney vom Institut für Produktentwicklung und Konstruktionstechnik. Daher ist das Ziel des Forschungsprojekts, die Akzeptanz für die Energiewende in der Gesellschaft durch digitale Kommunikationsformate zu steigern und die Potenziale erkennbar zu machen.

Dafür werden zunächst die spezifischen Informationsbedarfe, Vorurteile und Ängste zur Energiewende verschiedener Zielgruppen erfasst. Dazu zählen insbesondere die Jahrgänge zwischen 1980 und 2012 als aktuelle und zukünftige Entscheidungsträgerinnen und -träger in Bezug auf Immobilien, Fahrzeuge und Konsumgüter. Außerdem werden Bürgerinnen und Bürger mit geringem Einkommen berücksichtigt. „Sie wurden bisher wenig in den Dialog einbezogen, könnten jedoch als Mieterinnen und Mieter von der Energiewende profitieren“, so Varney. Immobilienbesitzerinnen und -besitzer werden ebenfalls angesprochen, da viele von ihnen Häuser bislang kaum umrüsten und gerade im Gebäudesektor große Einsparpotenziale durch energetische Sanierungen und den Einbau effizienter Technik sowie Nutzung erneuerbarer Energien liegen.

Darstellungskraft von Virtual und Augmented Reality nutzen

Darauf aufbauend sollen zielgruppenspezifische Kommunikationskonzepte entwickelt werden, die den Stand der Technik von erneuerbaren Energien erläutern. Dies geschieht durch die starke Einbindung in die Lehre und durch Formate, die der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Die Formate sollen bestehende Sorgen nehmen, wie beispielsweise vor Stromausfällen, sowie vor allem auch die positiven Effekte und Einsparmöglichkeiten durch den Einsatz erneuerbarer Energien erklären. Es kommen Social Media, spielerische Ansätze wie Serious Games sowie die Technologien Virtual und Augmented Reality zum Einsatz. „Die AR- und VR-Technologien ermöglichen durch ihren immersiven Charakter ein aktives Erleben der komplexen Zusammenhänge der Energiewende“, so Varney. Beispielsweise kann dadurch gezeigt werden, wie ein Windrad hinter dem eigenen Haus aussieht.

Über „MEnergie – Meine Energiewende“

Döppersberg: Impression aus Wuppertal. Foto: Sascha von Gerishem
Döppersberg: Impression aus Wuppertal. Foto: Sascha von Gerishem

Das interdisziplinäre Forschungsteam der TH Köln – bestehend aus dem Institut für Produktentwicklung und Konstruktionstechnik (IPK), der Köln International School of Design (KISD) und dem Cologne Institute für Renewable Energy (CIRE) – arbeitet mit dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie und dem Unternehmenspartner World of VR zusammen an dem Projekt „MEnergie – Meine Energiewende“. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz fördert das Vorhaben im Rahmen des Programms „Energiewende und Gesellschaft“ mit rund 955.000 Euro bis November 2024.

Hintergrund

Die TH Köln zählt zu den innovativsten Hochschulen für Angewandte Wissenschaften. Sie bietet Studierenden sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus dem In- und Ausland ein inspirierendes Lern-, Arbeits- und Forschungsumfeld in den Sozial-, Kultur-, Gesellschafts-, Ingenieur- und Naturwissenschaften. Zurzeit sind rund 27.000 Studierende in etwa 100 Bachelor- und Masterstudiengängen eingeschrieben. Die TH Köln gestaltet Soziale Innovation – mit diesem Anspruch begegnen wir den Herausforderungen der Gesellschaft. Unser interdisziplinäres Denken und Handeln, unsere regionalen, nationalen und internationalen Aktivitäten machen uns in vielen Bereichen zur geschätzten Kooperationspartnerin und Wegbereiterin.

Zeugen gesucht: Vorfall auf Discounter-Parkplatz Bismarckstraße

Am Montag, 27. Juni 2022, 10:10 Uhr, kam es an der Bismarckstraße in Remscheid zu einem Vorfall, zu dem die Polizei nach Zeugen sucht.

Eine 70-Jährige wollte ihren Hyundai auf dem Parkplatz eines Discounters parken. Dabei passierte sie langsam einen Unbekannten, der ein Fahrrad bei sich führte. Der Mann äußerte lautstark, dass sie ihm über den Fuß gefahren sei. Nach einem kurzen Gespräch entfernte er sich, ohne dass die Personalien wechselseitig ausgetauscht werden konnten.

Zeug*innen gesucht und Hinweise erbeten

Die Polizei bittet Zeug*innen und Hinweisgebende, die sich zu diesem Sachverhalt äußern können, sich unter der Telefonnummer 0202/284-0 zu melden.

26. und 27. Juli: Ferienworkshops im Deutschen Werkzeugmuseum

Raus aus der Werkstatt: Fahrradtour zu den ersten Wasserkotten

Normalerweise heißt es „Rein in die Werkstatt“, aber diesmal geht es raus in die Natur und in die Wälder. Remscheid ist unter anderem aufgrund der besonderen Lage zur Werkzeugstadt geworden. Durch die Berge und Täler sowie den vielen Regen gibt es viele Bäche, an denen Werkstätten, sogenannte Kotten, entstanden, in denen die „Maschinen“ durch die Wasserkraft angetrieben wurden. Das konnten beispielsweise Schmiedehämmer oder große Schleifsteine gewesen sein. In direkter Nachbarschaft zum Deutschen Werkzeugmuseum befindet sich der Steffenshammer, der mindestens aus dem 18. Jh. stammt und noch voll funktionsfähig ist. Hier kann man erleben, welche Kraft das Wasser hat und mit welcher Macht mit dem großen hölzernen Schwanzhammer das heiße Eisen bearbeitet werden kann.

Mit dem Fahrrad gilt es zusammen mit Markus Heip verschiedene Täler aufzusuchen und dort die Überreste der typischen Wasserkotten anzuschauen. Sobald die einzelnen Elemente, die zu den Kotten gehört haben, kennengelernt wurde, erkennt man an ganz vielen Stellen noch die Relikte dieser alten Werkstätten. Selbstverständlich können der eine oder andere Kotten auch besichtigt und vielleicht auch in Betrieb erlebt werden.

Es ist also eine Kombination aus Naturerleben und Einblick in die Geschichte der Werkzeugherstellung.

Die Touren finden am 26. und 27. Juli (Dienstag/Mittwoch) jeweils von 10 bis 13 Uhr ab dem Deutschen Werkzeugmuseum, Cleffstr. 2-6, 42855 Remscheid statt. Die Kosten liegen bei 5 Euro pro Kind.

Anmeldung zu den Tagesworkshops unter 02191-162519, per E-Mail (Werkzeugmuseum-Hiz@remscheid.de) oder über die Internetseite (www.werkzeugmuseum.org) bis spätestens 22. Juli 2022.

Müsli selber mischen und vieles mehr

Ferienprogramm „Natur“ in der Natur-Schule Grund

In der Natur-Schule Grund wird es in der 4. Ferienwoche ein weiteres Highlight geben: Für Dienstag und Mittwoch, 19. und 20.07.2022, hat sich Tobias Marsch einen Doppeltermin unter dem Motto „Natur ist lecker“ einfallen lassen. Ein selbst gemischtes Müsli, Joghurt, Früchte z.T. aus dem eigenen Garten und vieles mehr zum Thema „Essen und Naschen in der Natur“ sind die Inhalte. Und natürlich soll das Essen möglichst nachhaltig und klimafreundlich sein.

Die Anmeldung nur für einen dieser beiden Tage ist leider nicht möglich.

Die Veranstaltungen finden in der Natur-Schule Grund und ihrem Außengelände am Grunder Schulweg 13 in Remscheid statt und dauern jeweils von 10 – 13 Uhr.

Die Teilnahme an dem Doppeltermin kostet je Kind 24 Euro.

Nähere Angaben zu diesen und anderen Kursen im Ferienprogramm „Natur“ gibt es auf www.natur-schule-grund.de/programm.

Die Kinder müssen wetterfest angezogen sein und gutes Schuhwerk tragen. Auf kurze Hosen, Röcke oder Kleider muss verzichtet werden, um maximale Beweglichkeit zu gewährleisten und die Zeckengefahr zu mindern. 

Auf jeden Fall sollte auf Sonnenschutz geachtet werden, da für beide Tage hohe Temperaturen angesagt sind. Es gelten die aktuellen Corona-Schutzregeln. Zur Anmeldung braucht die Natur-Schule den / die  Namen des / der Kinder sowie jeweils die Anschrift und eine Telefon-Nr. per Mail unter info@natur-schule-grund.de, da eine Teilnehmer:innen-Liste geführt wird. Anmeldungen müssen bis spätestens Sonntag, 17.07.2022, erfolgen.

Diakonie bittet um PC-Gerätespenden für neues Projekt

Für das neue Projekt „Gut vernetzt“ bittet die Diakonie im Kirchenkreis Lennep um Spenden von nicht mehr gebrauchten PCs, Laptops und Handys.

Diese Geräte sollen Menschen zugutekommen, die sich aufgrund von Arbeitslosigkeit oder Arbeitsunfähigkeit die geeignete technische Ausstattung nicht leisten können. „Gut vernetzt“ möchte insbesondere Menschen mit wenig Einkommen, wenig Vorkenntnissen oder anderen Barrieren befähigen, in Zukunft Beratungs- und Unterstützungsleistungen der Diakonie oder anderer sozialer Träger online zu nutzen. „Viele Menschen wurden beim Digitalisierungsschub durch die Coronakrise nicht mitgenommen. Als Diakonie im Kirchenkreis Lennep wollen wir mit diesem Projekt dazu beitragen, dass auch die Menschen Zugang zu unseren Beratungsleistungen wie etwa der Schuldner- oder Suchtberatung erhalten, die bisher auf Grund mangelnder technischer Ausstattung nur an die Sprechzeiten vor Ort gebunden waren“, begründet Beratungs-Ansprechpartner Sebastian Klein-Jacobs den Aufruf.

Zu diesem Zweck sorgt die Diakonie dafür, dass die gespendeten Alt-Geräte fachgerecht upgecycelt werden, indem die vorhandene Software deinstalliert und alle Daten gelöscht werden. Ebenso Teil des Projektes ist die klient*innengerechte Schulung zur Gerätenutzung.

Ziel ist es, 200 Menschen auf diese Weise einen möglichst niedrigschwelligen Zugang zu den digitalen Medien zu ermöglichen. „Wir sind sehr froh, dass wir dieses Projekt gemeinsam mit der Stiftung Wohlfahrtspflege des Landes NRW schultern können, doch ohne Gerätespenden aus der Bevölkerung kann das Projekt nicht starten. Daher sind wir auf die Hilfe von Technik-Spenderinnen und –Spendern aus der Region angewiesen“, ergänzt der Diakonie-Digitalisierungsexperte.

Wer einen nicht mehr gebrauchten PC, Laptop oder ein Handy zu diesem Zweck abgeben möchte, kann dies gern in der Diakonie-Beratungsstelle, in der Kirchhofstr. 2, zu den Öffnungszeiten

Mo.: 9 – 18 Uhr, Di. – Do.: 9 – 16 Uhr und Fr:. 9-12 Uhr tun. Gern holen wir auch die Geräte-Spenden nach Rücksprache unter Tel.: 02191/591600  bzw. per Mail: info@diakonie-kklennep.de vor Ort ab.

Stadt Solingen gibt Tipps zum Verhalten bei Hitze

Flyer des Stadtdienstes Gesundheit jetzt verfügbar.

Ein neuer Flyer des Stadtdienstes Gesundheit präsentiert einfache Regeln und wichtige Tipps zum richtigen Verhalten bei Hitze. Er richtet sich besonders an die hitzeempfindliche Generation 65+. Die darin enthaltenen Informationen gelten aber genauso für alle Altersgruppen.

Denn der Sommer ist da und bringt immer häufiger Hitzewellen mit sich. Auch die kommenden Tage sollen sehr heiß werden. Temperaturen um oder über 30°C belasten viele Menschen und schränken die Leistungsfähigkeit ein. Extreme Hitze kann auch zu ernsten gesundheitlichen Problemen führen. In dem Sinne rät der Stadtdienst Gesundheit: Hitze meiden oder verringern und aufeinander achten.

„Hitze meiden oder verringern und aufeinander achten.“

Stadtdienst Gesundheit, Stadt Solingen

Sportliche Aktivitäten sollten in der Zeit zwischen 11 und 18 Uhr vermieden werden. Zur Abkühlung empfehlen sich lauwarme Duschen, Arm- oder Fußbäder.

Im Freien sollten Bürgerinnen und Bürger unbedingt auf einen geeigneten UV-Schutz achten, sowie eine Sonnenbrille und eine Kopfbedeckung tragen.

Zudem sollten Menschen mindestens zwei Liter am Tag trinken – auch ohne Durstgefühl. Empfohlene Getränke sind Leitungs- und Mineralwasser, ungezuckerte Getränke und Elektrolytlösungen.

Bei einem Hitzschlag ist schnelle medizinische Hilfe unbedingt notwendig! Bei folgenden Symptomen sollten Betroffene unverzüglich den Notruf (112) wählen: heftige Kopfschmerzen, wiederholtes, heftiges Erbrechen, plötzliche Verwirrtheit, eine hohe Körpertemperatur (über 38 Grad Celsius).

Der Flyer mit weiteren Tipps ist im Internet zu finden unter: https://www.solingen.de/de/inhalt/mensch-ist-das-heiss/

Blaue Tonnen werden nachgeleert

Technische Probleme bei Leerung am Mittwoch.

Aufgrund von technischen Problemen konnten am Mittwoch, 13. Juli 2022, nicht alle blauen Behälter planmäßig geleert werden. Die betroffenen Bürgerinnen und Bürger werden darum gebeten, die blauen Behälter draußen stehen zu lassen. Am Donnerstag, 14. Juli 2022, werden die entsprechenden Tonnen nachgeleert.

Graffiti: Legal sprayen in Remscheid

In Remscheid-Lennep an der Balkantrasse gibt es endlich eine öffentliche Fläche für Sprühkunst.

Unterstützt wurde das Graffiti-Projekt vom Jugendrat und dem Fachbereich Jugend der Stadt Remscheid. Belinda Tillmanns und Marie Münstermann, Geschäftsführerin des Jugendrates, standen rs1.tv Rede und Antwort.

Belinda Tillmanns war Mitglied des 9. Jugendrates. Dunja Ghabali, Mitglied des 10. Jugendrates, ist ebenfalls sehr an Sprühkunst interessiert.

Zwei Generationen des Remscheider Jugendrates: Belinda Tillmanns und Dunja Ghabali (v.l.). Foto: Sascha von Gerishem
Zwei Generationen des Remscheider Jugendrates: Belinda Tillmanns und Dunja Ghabali (v.l.). Foto: Sascha von Gerishem

Bei der Vorstellung der Graffiti-Wand waren auch Thomas Neuhaus, Beigeordneter und Dezernent für Bildung, Jugend, Soziales, Gesundheit und Sport und der Fachdienstleiter Jugend, Egbert Willecke, anwesend.

Nachtwanderung: Die Geheimnisse der Nacht erkunden

Zu einer spannenden Nachtwanderung lädt die Natur-Schule Grund Eltern und ihre Kinder (ab 6 Jahren) ein. Wie immer wird es nicht leicht sein, die Tiere der Nacht (Fledermäuse, Eulen, Kröten, Nachtfalter, Schnecken, Laufkäfer u.a.) zu entdecken.

Treffpunkt: Samstag, 16.07.2022, 21 Uhr an der Natur-Schule Grund.

Kosten: 1 Elternteil + 1 Kind 10 Euro, weiterer Elternteil: 7 Euro, weiteres Kind 3,50 Euro, Familie max. 20,00 Euro

Die Veranstaltung ist mit einer Dauer von bis zu 3 Stunden geplant. Taschenlampen und Ersatzbatterien sowie wetterfeste Kleidung nicht vergessen!

Leitung: Diplom-Biologe Jörg Liesendahl

Es gelten die jeweils aktuellen Corona-Schutzregeln. Eine Anmeldung bis 15.07.2022, 12 Uhr, ist zwingend erforderlich. Bitte melden Sie sich und / oder Ihre Kinder per Mail an: info@natur-schule-grund.de und geben Sie jeweils die Adresse und eine Telefon-Nr. an, da eine Teilnehmer:innen-Liste geführt wird.

Klarer 11:3-Sieg für das Remscheider Judoteam

Am fünften Kampftag der ersten Bundesliga präsentierte sich das Remscheider TV JUDOTEAM in überragender Form und gewann, auch in der Deutlichkeit verdient, mit 11:3 gegen den KSC Asahi Spremberg.

In der Sporthalle Neuenkamp waren die Bergischen direkt auf Betriebstemperatur und sorgten bei den heimischen Fans schnell für Euphorie. Sam van’t Westende (-81 Kilogramm) brachte seine früh erkämpfte Führung gegen den Spremberger Oleg Ilts clever über die Zeit, Jasper Lefevere (-66 Kg.) siegte kurz vor Ende der regulären Kampfzeit spektakulär und der frisch gebackene deutsche Meister Alexander Gabler (-73 Kg.) dominierte seinen Gegner von Beginn an, erzielte mehrere Wertungen und erhöhte für seine Farben auf 4:0. Nach Cedric Thyssens Niederlage (-100 Kg.), hätten die Brandenburger vielleicht noch einmal verkürzen können, aber Sprembergs Vache Adamyan wurde in Führung liegend, aufgrund eines „Faustschlages“ disqualifiziert, so dass Christos Pintsis auch diesen Kampf nach Remscheid holen konnte. Sascha Schmitz begeistert die Zuschauer durch seinen sehr aktiven Kampfstil,  mit dem er seinem 30 Kilogramm schwereren Gegner in der Klasse +100 Kilogramm drei Passivitätsstrafen verpasste und somit zur Halbzeit auf 6:1 stellte.

Sascha Schmitz präsentierte sich topfit und erkämpfte seine ersten beiden Bundesligasiege. Foto: Jürgen Steinfeld
Sascha Schmitz präsentierte sich topfit und erkämpfte seine ersten beiden Bundesligasiege. Foto: Jürgen Steinfeld

In einen wahren Rausch gekämpft, ließen die Jungs von Trainer Peter Degen im zweiten Durchgang weitere Siege folgen. Sam van’t Westende (-81 Kg.) behielt seine weiße Weste und gewann auch seinen achten Kampf in dieser Saison. Auf Bas Koffijbergs Niederlage (-66 Kg.) folgten weitere Siege durch Alexander Gabler (-73 Kg.) und Tjado Ganders (-60 Kg.). Den elften Remscheider Punkt erkämpfte Sascha Schmitz (-100 Kg.), welcher heute sein Potential voll abrufen konnte, seinen Gegner durch Haltegriff bezwang und die Halle damit zum Kochen brachte. Das Duell in der Klasse +100 Kg. ging abschließend an die Gäste.

Dank des klaren Sieges klettert das JUDOTEAM auf den dritten Tabellenplatz. Nach der Sommerpause geht es am 24. September 2022 in Bottrop weiter.

Sam van't Westende gewann spektakulär und steuerte zwei Punkte zum Erfolg bei. Foto: Jürgen Steinfeld
Sam van’t Westende gewann spektakulär und steuerte zwei Punkte zum Erfolg bei. Foto: Jürgen Steinfeld

Trainer Peter Degen: „Heute lief mal alles für uns. Das haben wir uns aber auch verdient. Ich bin sehr stolz auf die Jungs.“

Geschäftsführer René Endres: „Solche Siege befeuern unsere Ambitionen natürlich. Es ist schön zu sehen wie die Jungs als Einheit auftreten und für einander da sind.“

Zur Kampfübersicht geht es hier: https://judobundesliga.de/#/league/1/contests/144

Fernsehbeitrag von rs1.tv

Remscheider Feuerwehr im Landtag NRW

„Für Demokratie werben und fachsimpeln – das durfte ich mit den Brandmeister­anwärtern und einer Brandoberinspektoranwärterin aus Remscheid“, berichtet der Remscheider Landtagsabgeordnete Sven Wolf.

Der Besuch der Plenardebatte und das Gespräch mit einem Landtagsabgeordneten sind dabei ein anschaulicher und greifbarer Beitrag zur Ausbildung der Feuerwehrleute, zu der auch Staatsbürgerkunde, Politik und Beamtenrecht gehören.

Am 1. April 2022 haben die Brandmeisteranwärter ihren Grundausbildungslehrgang bei der Berufsfeuerwehr Remscheid begonnen. 18 Monate werden sie im Bereich Brandschutz, Technische Hilfeleistung und Rettungsdienst ausgebildet und auf den Einsatz vorbereitet. Der für die Grundausbildung verantwortliche Lehrgangsleiter, Herr Brandoberinspektor Norman Zehlius, hatte sich für die 13 Brandmeisteranwärter und eine Brandoberinspektoranwärterin um den Besuch in Düsseldorf gekümmert.

Dafür hatte die Gruppe auch detaillierte und berufsausbildungsspezifische Fragen an den Abgeordneten mitgebracht. Zu den Diskussionspunkten gehörten Fragen zur Beförderung, zur Laufbahngestaltung und zu Sonderzuschlägen. Auch die Finanzlage der Stadt Remscheid kam dabei zur Sprache. Deutlich wurde dabei das Anliegen der Feuerwehr, als Dienstherr im Ringen um die besten Kräfte am Markt gute Konditionen bieten zu können.

„Es ist wichtig, dass die neue Landesregierung schnell die Last der Altschulden löst. Meine Fraktion fordert das seit Jahren, um den Kommunen wieder mehr Sicherheit zu geben. Solche Planungssicherheit ist auch für anstehende Beförderungen wichtig. Zuletzt hatte Remscheids Stadtkämmerer eindringlich vor einer neuen Schieflage des städtischen Haushalts gewarnt“, betont Sven Wolf. „Neben Gehaltsfragen spielen aber Familienfreundlichkeit und Gesundheitsprävention eine Rolle.“

„Ich freue mich immer, wenn mich die Feuerwehr im Landtag besucht,“ sagt Wolf. „Das gibt mir Gelegenheit, über spannende Themen wie den Katastrophenschutz zu sprechen. Gerade habe ich die Aufgabe übernommen, den Untersuchungsausschuss zur Flutkatastrophe zu leiten. Bereits in der letzten Wahlperiode gab es hier eine erste Aufarbeitung der tragischen Hochwasserkatastrophe, die so viele Opfer forderte. Es geht um bessere Warnsysteme, die Vernetzung von Krisenstäben und Einsatzkräften. Aber auch wir alle müssen verstehen und lernen, dass sich jeder selbst besser auf Katastrophen vorbereiten muss. Dabei ist die Expertise der Feuerwehr und der weiteren Hilfsorganisationen gefragt. Hier müssen wir im Rahmen des Untersuchungsausschusses Empfehlungen für künftige Hochwassersituationen erarbeiten.“