Bau einer Amphibienleitanlage an der Rader Straße

Ab Montag, 8. Februar, bis Ende April wird an der Rader Straße im Bereich der Wuppervorsperre im Auftrag des Umweltamtes der Stadt Remscheid eine Amphibienleitanlage einschließlich Querungstunneln gebaut. Im Bereich der Baustelle wird der Verkehr mit einer Baustellenampel an der Maßnahme vorbeigeführt. Da in diesem Bereich kein Gehweg vorhanden ist, werden alle Verkehrsteilnehmer um äußerste Vorsicht gebeten. Da die einzelnen Bauabschnitte bis zu 150 m lang sind, ist mit einer verlängerten Wartezeit vor den Ampelanlagen zu rechnen.

In jedem Frühjahr kommt es im Bereich der Wuppervorsperre an der Rader Straße zu einer Massenwanderung von Erdkröten, die die Vorsperre als Laichgewässer nutzen. Bisher wurden an den Wandertagen die Kröten von freiwilligen helfenden Händen unter der Anleitung und Mithilfe der Mitarbeitenden des Umweltamtes in diesem Bereich eingesammelt, über die Straße getragen und auf der Wasserseite wieder in die Freiheit entlassen. Da die Wandertage nur sehr schwer vorhersehbar sind, kam es immer wieder zu großen Verlusten bei den geschützten Tieren. Aus diesem Grund wurde vom Umweltamt der Stadt Remscheid hier eine Amphibienleitanlage geplant und ein Förderantrag bei der EU gestellt.

Der Förderantrag wurde genehmigt, die Förderquote liegt bei 80 Prozent. Der Eigenanteil von 20 Prozent wird vom Umweltamt, der Stadtentwicklung als Straßenbaulastträger und dem Wupperverband übernommen. Die örtliche Bauleitung wird vom Geschäftsbereich Straßen- und Brückenbau der Technischen Betriebe Remscheid durchgeführt.

Die Leitanlage wird auf beiden Seiten der Straße fest verbaut, so dass die Tiere bei der Hin- und Rückwanderung geschützt werden können. Die spätere Wanderung der Jungtiere wird hierdurch auch erleichtert.

GRÜNE freuen sich über Sicherstellung der kinderärztlichen Versorgung

Zur Sicherstellung der kinderärztlichen Versorgung durch die Stadt Remscheid erklärt Frank Nitzsche, Sachkundiger Bürger im Ausschuss für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Wohnen und Pflege: „Wir freuen uns, dass es der Stadtverwaltung gemeinsam mit den Remscheider Gesundheitsexpert*innen und der Politik gelungen ist, eine gesamtstädtisch Lösung für die Sicherstellung der kinderärztlichen Versorgung in Remscheid zu finden. Dies ist ein wichtiger Schritt für ein familienfreundliches Remscheid und die Gesundheit unserer Kinder.

Ein großer Dank gilt Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, Gesundheitsdezernent Thomas Neuhaus, Kämmerer Sven Wiertz und der Fachverwaltung, die sich mit großen Engagement dafür eingesetzt haben, dass das Kooperationsprojekt zur Schaffung ausreichender Kinderarztpraxen unter Federführung der Stadt so zügig und zeitnah umgesetzt werden konnte. Damit wird gewährleistet, dass jedem Kind in Remscheid die notwendige Gesundheitsversorgung zukommt und Remscheid auch weiterhin familienfreundlich und lebenswert bleibt.“

Erste Corona-Genmutation aus Großbritannien in Remscheid aufgetaucht

Infizierte Person hat sich in Solingen angesteckt.

In Remscheid ist jetzt erstmalig die britische Genvariante des Corona-Virus an einer infizierten Person nachgewiesen worden. Der passende Laborbefund hat das Remscheider Gesundheitsamt soeben erreicht. Die Behörde hatte anlassbezogen ein sogenanntes Differenzierungsergebnis im Labor in Auftrag gegeben, nachdem ihr bekannt geworden war, dass es zwischen einem Träger dieser Genmutation aus Solingen und einer Corona-infizierten Person aus Remscheid einen Kontakt gegeben hatte.

Fünf weitere Differenzierungsergebnisse von Corona-positiv Getesteten im selben Zusammenhang stehen noch aus. Die Laborergebnisse werden morgen erwartet.

In einem weiteren Fall hat sich der Verdacht nicht bestätigt.

Corona in Remscheid

Alle unsere Meldungen zu Corona in Remscheid und den Inzidenzwert Remscheid findet man auch direkt und einfach unter www.corona-remscheid.de.

Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81  zu erreichen!

1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland

So lebendig wie das jüdische Leben in Deutschland wird auch das Festjahr 2021, das der WDR in seinen Programmen abbildet – mit Dokumentationen, Porträts und Gesprächen auf allen Kanälen. Dazu bündelt eine Homepage das gesamte WDR-Angebot.

Im Jahr 321 gestattete ein Dekret des Kaisers Konstantin auf Anfrage der Stadt Köln den Juden, öffentliche Ämter zu übernehmen. Das ist der älteste Nachweis für die Existenz von Juden in dem Gebiet, das heute Deutschland heißt. 1700 Jahre ist das her. Mit zahlreichen Veranstaltungen und Aktionen wird das Festjahr „321-2021: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ nun gefeiert.

Auf der Homepage www.juedischesleben.wdr.de gibt es ab sofort jede Menge Informationen rund um das Judentum in Deutschland – und das Programm, das der WDR, aber auch andere ARD-Landesrundfunkanstalten zum Festjahr produzieren.

„Schalom & Alaaf“

Aaron Knappstein, Präsident der Kölsche Kippa Köpp e.V., ist begeisterter Karnevalist von Kinderbeinen an. © WDR/Gruppe 5 Filmproduktion GmbH
Aaron Knappstein, Präsident der Kölsche Kippa Köpp e.V., ist begeisterter Karnevalist von Kinderbeinen an. © WDR/Gruppe 5 Filmproduktion GmbH

Von einem weitgehend unbekannten Kapitel jüdischen Lebens etwa handelt die WDR-Dokumentation „Schalom & Alaaf“, die am 10. Februar um 23 Uhr im WDR Fernsehen zu sehen ist. Der 30-minütige Film erzählt von Juden und Karneval – heute und in der Vergangenheit.

Die Kölner Kultband Brings hat für die Dokumentation erstmals den neuen Song „Schalom Alaaf“ von Bandmitglied Rolly Brings eingespielt. „Ich wünsche mir, dass das Lied irgendwann zum Repertoire gehört, dass es also normal wird, dass im Karneval Schalom und Alaaf gesungen wird“, sagt Rolly Brings.

Die Kölner Gruppe "Brings" © WDR/Nina Koshofer
Die Kölner Gruppe „Brings“ © WDR/Nina Koshofer

Weitere Programmhighlights

Jüdische Musik ist das Thema des Kulturfeatures „Viele Welten in einer“ von Nora Bauer, das wie viele weitere Sendungen auch auf www.juedischesleben.wdr.de angehört werden kann. Die WDR-Dokumentation „Jung, jüdisch, weiblich – Die selbstbewusste Generation“ ist vor der linearen Ausstrahlung am 21. Februar (Das Erste, 17.30 bis 18.00 Uhr) bereits online first abrufbar.

Eine Fotostrecke gibt Einblicke in Historie und Programm des Festjahres und stellt den organisierenden Verein „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ vor. Historische Filmaufnahmen aus dem Deutschland der 1960er Jahre, in dem Juden versuchten sich ein neues Leben aufzubauen, kann man sich zum Beispiel in der Rubrik „WDR Retro“ anschauen – etwa zur Eröffnung des Restaurants „Sabra“ in Düsseldorf.

Am 21. Februar sendet das Erste von 16.30 Uhr bis 17.30 Uhr aus einer Kölner Synagoge den Festakt zum bundesweiten Auftakt dieses besonderen Jahres. Das Kulturradio WDR 3 begleitet den Auftakt mit einem großen „WDR 3 Radiotag“. Stargeiger Daniel Hope präsentiert in seiner Sendung „Persönlich“ unter anderem Kompositionen von Mordechaj Gebirtig, Ernest Bloch und Leonard Bernstein. Die Schriftstellerin Julia Franck und der Vizepräsident des Zentralrats der Juden, Abraham Lehrer, sind Gäste der Gesprächsrunde in WDR 3 Forum ab 18 Uhr. Und WDR 3 Oper sendet ab 20 Uhr Ferdinand Hillers Oratorium „Die Zerstörung Jerusalems“.

Verletzter Radfahrer auf der Hagener Straße

Am Dienstag wurde in Gevelsberg gegen 23 Uhr ein 19-jähriger Hagener verletzt auf der Hagener Straße in Höhe der Eichholzstraße aufgefunden.

Der 19-Jährige wurde durch Passanten auf der Fahrbahn liegend aufgefunden. Augenscheinlich stürzte der Mann mit seinem E-Bike und verletzte sich dabei. Bei der Unfallaufnahme machte der Mann einen verwirrten Eindruck und konnte nicht zum Geschehen befragt werden. Er wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

Hinweise darauf, dass ein weiteres Fahrzeug in den Unfall involviert war, gibt es bislang keine. Die genaueren Umstände müssen die weiteren Ermittlungen klären.

Einbrüche in Lagerräume

In der Nacht zu Dienstag (02.02) brachen unbekannte zunächst in einen Schuppen am Stoppenberg ein und entwendeten hier Gartenwerkzeuge wie Heckenschere und Motorsense. Auch an der Hagener Straße brachen Unbekannte das Vorhängeschloss einer Lagerhalle auf, wurden hier aber nach bisherigen Erkenntnissen nicht fündig. Hinweise auf die Täter gibt es bislang nicht.

Austauschforum: Deutsch als Fremdsprache

Das Kommunale Integrationszentrum lädt zum fachlich moderierten DaZ (Deutsch als Zweitsprache)-Austauschforum am 23. Februar ein. Interaktiver DaZ-Unterricht online für Grundschulen und weiterführende Schulen, Klassen 5 und 6.

Die Corona-Krise geht mit drastischen Maßnahmen für den Schulalltag einher. Auf einmal stehen solche Themen wie Online-Kommunikation und E-Learning im Fokus und stellen häufig eine Herausforderung für Lehrende und Lernende dar. Insbesondere schwierig gestaltet sich die Suche nach passenden Methoden für den Online-Unterricht mit mehrsprachigen Schülerinnen und Schülern in der Grundschule und den Klassen 5 + 6.

In diesem Online-Workshop probieren wir interaktive Methoden für den Online-Unterricht aus und suchen gemeinsam Antworten auf folgende Fragen:

  • Wie schaffe ich es, dass mein Online-Unterricht denselben Effekt hat wie mein Präsenzunterricht?
  • Wie kann ich meinen Online-Unterricht kreativ und abwechslungsreich gestalten?
  • Welche Methoden eignen sich für den Online-Unterricht mit jüngeren mehrsprachigen Schülerinnen und Schülern?
  • Welche Energizer und Warm-Up Übungen eignen sich für den Unterrichtsbeginn und für zwischendurch?
  • Bewegungsaktivitäten für den Online-Unterricht: unmöglich oder doch?

Referentin: Dr. Natalia Tilton (weitere Informationen zur Dozentin: www.natalia-tilton.org)
Termin: Dienstag, 23.02.2021, Uhrzeit: 14 – 17 Uhr, Ort: Zoom-Konferenz

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Es sind noch Plätze frei.

Anmeldung

Bitte melden Sie sich für die Webinar-Reihe verbindlich per Email (claudia.goencueoglu@remscheid.de) unter Angabe Ihres Vor- und Nachnamens sowie Ihrer Schule, Institution oder Aufgabe an. Nach Ihrer Anmeldung (ein paar Tage vor Veranstaltungsbeginn) erhalten Sie einen Link bzw. die Zugangsdaten, mit denen Sie sich für den Online-Workshop einloggen können.

Kinderkrankengeld gehört in die Steuererklärung

Das eigene Kind ist krank oder bleibt aufgrund der Corona-Pandemie-Maßnahmen zu Hause? Dann erhalten Eltern Kinderkrankengeld. Welche Bedingungen dafür gelten und was das mit der Steuererklärung zu tun hat, erklärt der Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnsteuerhilfe e. V. (VLH).

Doppelt so viele Kinderkrankentage in 2021

Die Bundesregierung hat die Zahl der Tage, an denen Kinderkrankengeld bezogen werden kann, verdoppelt. Und zwar rückwirkend zum 5. Januar. Das bedeutet: Im Jahr 2021 gibt es pro Elternteil 20 Tage pro Kind und für Alleinerziehende 40 Tage pro Kind. Mit der Anzahl der Kinder erhöht sich die Zahl der Tage, sodass maximal 45 beziehungsweise 90 Kinderkrankentage möglich sind.

Kinderkrankengeld jetzt auch für Corona-Maßnahmen

Das Kinderkrankengeld ersetzt in der Regel 90 Prozent des Nettogehalts. Arbeitnehmer beantragen es bei ihrer Krankenkasse – nämlich im Normalfall, wenn sie ihr krankes Kind zu Hause betreuen und deshalb nicht arbeiten können. Das gilt aber nur für Kinder, die unter 12 Jahre alt und gesetzlich mitversichert sind.

In diesem Jahr wird das Kinderkrankengeld auch dann ausgezahlt, wenn das Kind oder die Kinder aufgrund der Pandemie-Maßnahmen daheim betreut werden müssen. Das ist dann der Fall, wenn Schulen oder Kitas entweder tatsächlich geschlossen sind, oder wenn die Behörden empfehlen, die Kinder zu Hause zu betreuen. Weitere Informationen bietet das Bundesfamilienministerium mit seinen „Fragen und Antworten zum Kinderkrankgeld„.

Übrigens: Anspruchsberechtigt sind auch Eltern, die im Homeoffice arbeiten.

Kinderkrankengeld ist eigentlich steuerfrei…

Erhält eine Mutter oder ein Vater Kinderkrankengeld, ist das steuerfrei. Allerdings zählt dieses Geld – genau wie das Elterngeld oder auch das Kurzarbeitergeld – zu den Lohnersatzleistungen. Und diese Leistungen unterliegen dem Progressionsvorbehalt, wodurch der persönliche Steuersatz steigt.

Das funktioniert so: Das Elterngeld, Kurzarbeitergeld oder Kinderkrankengeld wird am Ende des Jahres auf das Einkommen hinzugerechnet, um den Steuersatz zu ermitteln. Dadurch erhöht die ursprünglich steuerfreie Ersatzleistung den persönlichen Steuersatz, mit dem das restliche Einkommen versteuert wird. Obwohl die Lohnersatzleistung steuerfrei ist, können so dann doch mehr Steuern fällig werden.

… und muss in die Steuererklärung eingetragen werden

Erhalten Mütter oder Väter mehr als 410 Euro im Jahr am Lohnersatzleistungen, müssen sie eine Steuererklärung abgeben. Die Summe des Kinderkrankengelds tragen sie im Mantelbogen unter „Einkommensersatzleistungen“ ein. Zu diesem Zweck sollten Mütter und Väter automatisch von ihrer zuständigen Krankenkasse eine „Bescheinigung für das Finanzamt“ erhalten haben, worin die Höhe des Kinderkrankengelds vermerkt ist.

Übrigens: Die Daten über erhalten Lohnersatzleistungen wie Elterngeld oder Krankengeld übermitteln die Krankenkassen inzwischen elektronisch an das zuständige Finanzamt.

Die VLH: Größter Lohnsteuerhilfeverein Deutschlands

Die VLH ist mit einer Million Mitgliedern und rund 3.000 Beratungsstellen bundesweit Deutschlands größter Lohnsteuerhilfeverein. Gegründet 1972, stellt die VLH außerdem die meisten nach DIN 77700 zertifizierten Berater: Von drei zertifizierten Beratern aller Lohnsteuerhilfevereine sind zwei von der VLH.

Der Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnsteuerhilfe e. V. (VLH) erstellt für seine Mitglieder die Einkommensteuererklärung, beantragt Freibeträge, ermittelt und beantragt Förderungen und Zulagen, prüft den Steuerbescheid und einiges mehr im Rahmen der gesetzlichen Beratungsbefugnis nach § 4 Nr. 11 StBerG.

Gut ein Viertel der Gesamtfläche deutscher Großstädte wird landwirtschaftlich genutzt

Online-Atlas bietet aktualisierte Ergebnisse zur Flächennutzung

Felder und Wiesen gehören zum Bild vieler Großstädte in Deutschland: Durchschnittlich gut ein Viertel (27,1 %) der Gesamtfläche in deutschen Städte ab 100 000 Einwohnerinnen und Einwohnern wurde im Jahr 2019 landwirtschaftlich genutzt. Dabei gibt es große Unterschiede zwischen den insgesamt 81 Großstädten. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, lag die Spanne der landwirtschaftlichen Fläche an der Gesamtfläche zwischen 4,0 % und 55,8 %. Erfurt (55,8 %), Hamm (52,9 %), Salzgitter (49,7 %) und Gütersloh (48,3 %) verfügten über die höchsten Flächenanteile für Landwirtschaft. Die niedrigsten Anteile wiesen Berlin (4,0 %), Herne (8,3 %), Kaiserslautern (8,4 %) und Oberhausen (8,8 %) auf. Diese und weitere Ergebnisse zeigt der aktualisierte Online-Atlas zur Flächennutzung der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder.

Unter den Großstädten zwischen 250 000 und 500 000 Einwohnerinnen und Einwohnern bildeten Münster in Westfalen (43,8 %), Mönchengladbach (37,8 %), Bielefeld (33,4 %) und Wiesbaden (29,2 %) die Top 4. Bei den Städten ab 500 000 Einwohnerinnen und Einwohnern lagen Leipzig (32,8 %), Dresden (31,0 %), Bremen (30,4 %) und Frankfurt am Main (23,9 %) vorn. Die Höhe des landwirtschaftlichen Flächenanteils einer Großstadt hängt unter anderem davon ab, inwieweit die Stadt ihre Verwaltungsgrenzen durch Eingemeindungen umliegender ländlich geprägter Ortschaften ausgedehnt und sich deren Landwirtschaftsflächen einverleibt hat. Auch geografische Faktoren wie eine beengte oder weitläufige Lage mit entsprechendem Raum zur Ausdehnung, die Fruchtbarkeit der Böden oder umliegende Wälder spielen eine Rolle. 

Gut die Hälfte der Fläche Deutschlands wird landwirtschaftlich genutzt 

Für Deutschland insgesamt betrug der Anteil der Flächen für Landwirtschaft 50,7 %. Blickt man auf die Gemeinden im Einzelnen, so lagen im Jahr 2019 von den 1 138 Gemeinden mit einem Anteil von 80 % und mehr allein 439 in Schleswig-Holstein, 163 in Mecklenburg-Vorpommern, 141 in Rheinland-Pfalz und 126 in Thüringen. 

Flächenatlas zeigt in thematischen Karten die Vielfalt der Gemeinden 

Der Flächenatlas der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder zeigt die Flächennutzung auf Gemeindeebene in Kartenform. Die Nutzerinnen und Nutzer können sich für alle Gemeinden in Deutschland ausführliche Informationen über die Hauptkategorien der amtlichen Flächenstatistik (Flächenanteile der Landwirtschaft, des Waldes sowie der Siedlungs- und Verkehrsflächen) anzeigen lassen. Als zusätzlicher Indikator ist die Inanspruchnahme der Fläche pro Kopf für Siedlung und Verkehr kartografisch dargestellt. 

Quelle: Statistisches Bundesamt

Zusammenstoß zwischen Pkw und Fußgängerin

Gestern Nachmittag (02.02.2021, gegen 16:30 Uhr) kam es im Kreuzungsbereich Weyerstraße/Freiheitstraße in Solingen zu einem Verkehrsunfall mit einer schwerverletzten Fußgängerin.

Ein 61-jähriger Fahrer eines Dacias beabsichtigte von der Weyerstraße kommend nach rechts in die Freiheitstraße abzubiegen. Hierbei kam es zum Zusammenstoß mit einer 30-jährigen Frau aus Solingen, die zu Fuß die Straße an der dortigen Ampel überqueren wollte.

Bei dem Unfall erlitt die Fußgängerin schwere Verletzungen und musste durch den Rettungsdienst zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. (weit)