20.01.2021: Aktuelle Gesundheitslage in Remscheid

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 147 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden.

Damit gibt es insgesamt 3.201 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 2.940 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 114 Menschen sind leider verstorben.

Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 351 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen.

Die Krankenhäuser vermelden 28 positive Fälle in stationärer Behandlung, darunter 7 intensivpflichtige Behandlungen (2 beatmet), Stand 20.01.2021 (Das sind nicht unbedingt Remscheiderinnen und Remscheider.).

Quelle: Stadt Remscheid

Robert Koch Institut für Remscheid heute

Es gibt insgesamt 3.201 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. Die 7-Tage-Inzidenz liegt momentan bei 101,5. 114 Menschen sind leider verstorben.

Fälle letzte 7 Tage113
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW101,5
Fälle gesamt3.201
Fälle gesamt/100.000 EW2.875,0
Todesfälle gesamt114
Einwohnerzahl111.338
BundeslandNordrhein-Westfalen
Meldung des RKI.

Corona in Remscheid

Alle unsere Meldungen zu Corona in Remscheid und den Inzidenzwert Remscheid findet man auch direkt und einfach unter www.corona-remscheid.de.

Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81  zu erreichen!

Versuchter Einbruch in Shisha-Bar

In der Nacht auf Mittwoch (20.01.) versuchten zwei unbekannte männliche Täter um Mitternacht in eine Shisha-Bar auf der Schloßstraße einzubrechen. Die Täter wurden jedoch durch die laute Ansprache einer Zeugin gestört und ließen von ihrem Vorhaben ab. Der Sachschaden beträgt knapp 1000 Euro.

Die Täter waren schlank und dunkel gekleidet. Sie trugen zum Tatzeitpunkt eine dunkle Mütze und einen hellen Mund-Nasenschutz.

Hinweise und Zeugen

Wer kann Aussagen treffen oder sachdienliche Hinweise geben? Bitte an die Polizei RheinBerg unter der Rufnummer 02202 205-0 wenden.

Einbruch in eine Bäckerei

In der vergangenen Nacht (20.01.) um 03:15 Uhr ist die Polizei zu einer Bäckerei am Bahnhofplatz gerufen worden. Der Inhaber der Bäckerei war gegen 03:00 Uhr über sein Mobiltelefon durch die Alarmauslösung informiert worden und sofort zum Geschäft gefahren.

Unbekannte hatten die Glasschiebetüren aufgebrochen und sich im Geschäft an drei Kassen zu schaffen gemacht. Da sich in den Kassen keine Einnahmen befanden und auch sonst nichts fehlt, mussten die Einbrecher den Tatort ohne Beute wieder verlassen.

Der Erkennungsdienst wurde angefordert, um Spuren zu sichern. Wer etwas Verdächtiges beobachtet hat, wird gebeten, sich an die Polizei zu wenden. (ct)

Hinweise und Zeugen

Wer kann Aussagen treffen oder sachdienliche Hinweise geben? Bitte an die Polizei RheinBerg unter der Rufnummer 02202 205-0 wenden.

Auswirkungen von Corona in Hückeswagen

Bürgerbad bleibt weiterhin geschlossen.

Das Bürgerbad der Schloss-Stadt Hückeswagen ist seit Ende letzten Jahres wieder für Besucher geschlossen. Aufgrund der Corona-Pandemie mussten alle öffentlichen Bäder und Saunen ihren Betrieb einstellen und können nicht für die Besucher da sein. Das gesamte Team der Bürgerbades bedauert dies sehr. Die Zeit des „Lockdowns“ wurde aber dafür genutzt, anstehende Reinigungs- und Reparaturmaßnahmen durchzuführen. Dabei wurde auch die regelmäßig anstehende Kontrolle des Daches des Bürgerbades durchgeführt. Bei dieser routinemäßigen Untersuchung wurden altersbedingte Mängel an einigen Holzbindern der Dachkonstruktion festgestellt. Diese Mängel müssen jetzt genauer untersucht werden und anschließend ein Sanierungsplan aufgestellt werden. Hierfür und für andere Reparaturen und Wartungen wird die Dauer der Corona bedingten Schließung intensiv genutzt.

Sicherheit hat Priorität

Bürgerbad Geschäftsführer Thomas Nebgen: „Sicherheit hat für uns im Bürgerbad immer oberste Priorität. Die festgestellten Mängel zeigen, dass wir diese unbedingt beseitigen müssen und dies innerhalb der durch Corona produzierten Zwangsschließung angehen können. Wir werden daher gemeinsam mit der Stadt umgehend genauere Untersuchungen vornehmen lassen, um ein detailliertes Sanierungskonzept zu erstellen. Dies kann auch bedeuten, dass wir ggfs. auch nach Beendigung der Kontaktsperren aufgrund der Corona-Pandemie unser Bürgerbad nicht sofort wieder öffnen können, das kann man zum jetzigen Zeitpunkt nicht sicher sagen.“

Bürgermeister Dietmar Persian unterstreicht die Bedeutung des Schwimmbades für Hückeswagen: „Das Bürgerbad ist eine wichtige Institution in unserer Stadt, die wir unbedingt erhalten werden. Deswegen wird die Stadt als Träger des Gebäudes alles dafür tun, das Bad möglichst schnell wieder fit zu machen. Aber auch hier geht Sicherheit vor Schnelligkeit. Sobald wir wissen, wie schwerwiegend die Schäden sind und wie eine Sanierung technisch aussehen kann, werden wir das weitere Vorgehen mit der Bürgerbad gGmbH abstimmen.“

In der Zwischenzeit müssen die Hückeswagener leider weiterhin auf ihren Bade- und Schwimmspaß verzichten. Aber Hückeswagen kann sich schon jetzt auf den Badespaß nach der Wiedereröffnung freuen.

Bestell- und Abholservice der Stadtbücherei Radevormwald

Seit dem 18.01.2021 bietet die Stadtbücherei Radevormwald einen Bestell- und Abholservice für Medien an.

Wenn Sie einen gültigen Bibliotheksausweis haben, können Sie Montag bis Freitag 10.00 – 13.00 Uhr, Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag 15.00 – 18.00 Uhr in Ihrer Stadtbücherei Medien telefonisch 02195/932177 oder per E-Mail buecherei@radevormwald.de vorbestellen und einen Abholtermin vereinbaren. Sie können über folgenden Link https://biblio.radevormwald.de/ unter Mediensuche in dem Bestand recherchieren und Ihre Wünsche mitteilen. Bitte überprüfen Sie im Online-Katalog, ob die Medien verfügbar sind. Anschließend können Sie das Medienpaket – kontaktlos – abholen. Alles wird ausleihfertig zusammengestellt. Im Eingangsbereich der Stadtbücherei können Sie Ihre Medien zum vereinbarten Termin entgegennehmen. Auf einem Bücherwagen liegen Ihre Medien abholbereit. Gerne können Sie auch Ihre bereits gelesenen Medien auf den Bücherwagen legen. Sie werden dann zurückgebucht.

So brauchen Sie in den kommenden Wochen während des Lockdowns nicht ganz auf Lesestoff verzichten. Das Büchereiteam hofft Sie bald wieder in den Räumen der Bücherei begrüßen zu dürfen!

Sperrung in Dahlhausen

Die Landstraße 414 ist von Rade kommend kurz vor dem Ortseingang am frühen Nachmittag gesperrt worden. Ursache ist ein Baum, der von einem Grundstück am Fichtenweg auf die Straße zu stürzen drohte.

Die eine Hälfte des „Baum-Zwiesels“ (Stamm-Gabelung) war hangaufwärts geknickt, die andere drohte hangabwärts auf die Straße zu knicken.  Eine Untersuchung ergab, dass der Baum aus Verkehrssicherungsgründen kurzfristig gefällt werden muss, heißt es in einer Mitteilung der Stadtverwaltung.

Über die Dauer der Arbeiten kann noch keine Aussage getroffen werden.

Die eine Hälfte des „Baum-Zwiesels“ (Stamm-Gabelung) war hangaufwärts geknickt, die andere drohte hangabwärts auf die Straße zu knicken. Foto: Betriebshof/Stadt Radevormwald
Die eine Hälfte des „Baum-Zwiesels“ (Stamm-Gabelung) war hangaufwärts geknickt, die andere drohte hangabwärts auf die Straße zu knicken. Foto: Betriebshof/Stadt Radevormwald

Quelle: Stadt Radevormwald

Stadtwerke gehören jetzt der Stadt

Die Stadt Radevormwald hat die Anteile von Innogy.SE an der Stadtwerke Radevormwald GmbH (SWR.) übernommen und ist damit 100-prozentige Anteilseignerin.

Bisher hielt die Stadt 50,1 Prozent der Anteile, der Vertragspartner 49,9 Prozent. Das berichtet Bürgermeister Johannes Mans in einer Pressemitteilung. Auf das Verhältnis der Stadtwerke zu ihren Kunden hat die neue Gesellschaftsstruktur keinen Einfluss.

Die Stadt hatte die Stadtwerke 1893 als kommunales Gaswerk gegründet, 1898 kamen das Trinkwasser und 1998 parallel zur Umwandlung des Eigenbetriebs in eine GmbH das Stromnetz hinzu. Noch im Jahr 1998 verkaufte Radevormwald 49 Prozent ihrer Anteile an die RWE Energie Aktiengesellschaft, blieb damit aber Mehrheitseigentümer. Per Ratsbeschluss übertrug die Stadt im Jahr 2005 vor dem Umbau des „aquafun“ zum „life-ness“ die städtischen Anteile der Bäder GmbH. Auch im Konzern des Radevormwalder Geschäftspartners gab es im Laufe der Jahre verschiedene Umstrukturierungen, zuletzt im Jahr 2016, als die Anteile von RWE RWN auf Innogy.SE übergingen.

Change of Control-Klausel genutzt

Durch die Aufspaltung der Innogy.SE und einen geplanten Wechsel der Anteile zur E.ON SE bot sich im Jahr 2019 für die Stadt die Möglichkeit, eine „Change of Control-Klausel“ (Änderung der Beteiligungsverhältnisse) zu ziehen. Durch diese Klausel im Gesellschaftsvertrag konnte die Stadt die Anteile übernehmen. Im Dezember 2019 fasste der Stadtrat dazu den einstimmigen Beschluss. Jetzt kann der Bürgermeister den Vollzug des Rückkaufs bekannt geben. Die Rückführung der Anteile haben Christian von Hammerstein (Kanzlei Raue, Berlin) und Ben Schlemmermeier (LBD Berlin) im Auftrag der Stadt begleitet.

„Wir bedanken uns bei unseren früheren Vertragspartnern für die langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit“, sagt Johannes Mans stellvertretend für die Stadtverwaltung und Politik. 22 Jahre hätten die Vertreter der Gesellschafter die Geschicke der SWR. über Entscheidungen im Aufsichtsrat maßgeblich mitbestimmt. „Es gab dabei immer eine sachliche und von Erfolg geprägte Kooperation“, sagt der langjährige Aufsichtsratsvorsitzende Dietmar Busch, der für diese Aufgabe vom Stadtrat auch weiterhin nominiert worden ist.

Konsens herrscht bei den entscheidenden Gremien der Stadt, die SWR. jetzt in Eigenregie zu führen und vorerst keinen weiteren strategischen Partner zu suchen. Ausgeschlossen ist eine Kooperation in der ferneren Zukunft allerdings nicht. 

Über die zukünftige Zusammensetzung des Aufsichtsgremiums und auch die weitere Begleitung des jetzt stadteigenen Unternehmens soll in der März-Sitzung des Stadtrates entschieden werden. „Auch auf uns warten große Herausforderungen, weil die Entscheidungen des Aufsichtsgremiums jetzt von noch größerer Tragweite sind. Ich bin aber sehr optimistisch gestimmt, dass wir das im Zusammenspiel zwischen Verwaltung, Politik und Aufsichtsrat schaffen“, sagt Busch.

„Die Übernahme aller Anteile durch die Stadt birgt Chancen und Risiken. Dessen sind sich alle bewusst“, sagen der Bürgermeister und der neue Kämmerer Simon Woywod, der in die finalen Entscheidungsschritte mit eingebunden war. Für die Stadtverwaltung hat der Beauftragte für städtische Beteiligungen, Björn Borg, die Verhandlungen koordiniert. 

SWR.-Geschäftsführer Thomas Behler sieht neben den klassischen Geschäftsfeldern Strom, Gas und Wasser zukünftige Aktivitäten auf den Feldern Digitalisierung und Dekarbonisierung (Abkehr vom Kohlenstoff). Auch demografische Faktoren werden zu neuen Herausforderungen führen.  „Ich erwarte durch den Rückkauf der Anteile eine tiefgreifende thematische und organisatorische Neuausrichtung  der Gesellschaft“, sagt Behler. Der Begriff Digitalisierung umfasst eine Breitbandanbindung und eine Datenerfassung und Verwertung aus dem öffentlichen Raum mit Überführung zur Stadt hin zur „smart city“. Da die Nutzung fossiler Brennstoffe sukzessiv verteuert wird, um die Klimaziele 2050 zu erreichen, wäre ein CO2 neutrales Wärmekonzept für das Neubaugebiet Karthausen ein weiterer Schritt.

Die SWR. widmet sich zudem einem Forschungsprojekt, unterstützt von regional ansässiger wissenschaftlicher Seite, um eine für die Kunden tragbare Weiterentwicklung der Wärmeversorgung in ganz Radevormwald zu entwickeln. „Die Stadtwerke möchten vor diesem Hintergrund ihre bereits seit 2012 begonnene regional, lokal und auf Nachhaltigkeit fokussierte Geschäftsentwicklung weiter vorantreiben“, sagt Behler.

Quelle: Stadt Radevormwald

Corona und Homeschooling: große Herausforderung

Auch Wuppertaler Schüler lernen wegen der Corona-Pandemie zuhause. Das „Homeschooling“ erfolgreich anzubieten, stellt auch die Stadt vor große Herausforderungen. Nach einem bundesweit holprigen Start Ende der Weihnachtsferien läuft der Betrieb in Wuppertal jetzt in geregelten Bahnen.

„Homeschooling stellt alle Beteiligten vor ganz neue und sehr vielfältige Herausforderungen – soziale, pädagogische und eben auch technische. Um Homeschooling technisch erfolgreich abzuwickeln, kommen schlussendlich einige Anforderungen zusammen – hakt es an einer Stelle, kommt schnell alles ins Stocken“, erklärt Oberbürgermeister Uwe Schneidewind. „Eine breitbandige Anbindung der Schulen, aber auch der Schüler ist die Grundvoraussetzung für digitalen Unterricht. Hinzu kommen die Ausstattung mit entsprechenden (mobilen) Endgeräten für die Lehrer, aber auch für die Schüler – unabhängig von den finanziellen Möglichkeiten der Familie, mit denen dann die entsprechenden Lernplattformen in den Schulen genutzt werden können“, führt der Oberbürgermeister aus.

In Bezug auf breitbandige Anbindung der Schulen ist die Stadt sehr gut aufgestellt. „Hier haben wir früh die richtigen Weichen gestellt – das kommt uns jetzt zu Gute. Die Stadtverwaltung verfügt über ein eigenes Glasfasernetz, an das mittlerweile fast alle 95 Schulen auch angebunden sind. Hier wurden in den letzten Jahren im Rahmen des Förderprojektes „Gute Schule“ erhebliche Fortschritte gemacht. Die letzten städtischen Schulen sind bis Ende März angebunden“, so Stadtdirektor Dr. Slawig, in dessen Geschäftsbereich die IT-Betreuung der Schulen im November vergangenen Jahres übergegangen ist.

Keine weißen Flecken mehr

„Bei der Anbindung der Schülerinnen und Schüler gibt es natürlich erhebliche Unterschiede – wir haben in Wuppertal noch einige weiße und auch graue Flecken, wo die verfügbare Bandbreite noch dringend erweitert werden muss. Hier müssen und werden wir aktiv werden. Gerade an diesem Thema sehen wir, dass ein Internetanschluss mit ausreichender Bandbreite ein wesentlicher Bestandteil der gesellschaftlichen Teilhabe ist“, ergänzt Oberbürgermeister Schneidewind.

Aktuell startet das Projekt zur Schließung der weißen Flecken. Weitere Maßnahmen zur Schließung der grauen Flecken sollen folgen – hierzu ist auch geplant, die verfügbaren städtischen Ressourcen in Bezug auf Glasfasern und Leerrohre aktiv einzusetzen, um den Breitbandausbau zu beschleunigen. 

Die ersten Tage im Homeschooling Ende 2020 haben jedoch gezeigt, dass bei der Menge an gleichzeitigen Zugriffen durch viele Schüler die Serverkapazitäten in den Schulen teilweise zum Problem geworden sind. Die meisten Schulen verfügen über eigene Server, auf denen die Schulplattform iServ betrieben wird. 

Server aufgerüstet

„Wir dürfen nicht vergessen, dass die Systeme, die vor Jahren bereits angeschafft wurden, für die heutige Situation nie vorgesehen waren. Bei der Dimensionierung der Server ist man nie davon ausgegangen, dass sich alle Schüler gleichzeitig im Distanzunterricht aufhalten würden. Als die ersten Probleme im Dezember identifiziert wurden, haben wir sofort gehandelt.“, beschreibt Dr. Slawig die Problematik.

Für alle Server, die noch aufzurüsten waren, wurden sofort Prozessoren und Speicher bestellt. Dienstag werden die letzten Prozessoren getauscht. Bei den 14 am stärksten betroffenen Schulen waren die Systeme aber nicht so weit aufrüstbar, wie dies nötig gewesen wäre. Daher wurden aus Mitteln des Digitalpaktes neue Server bestellt, die jedoch auf Grund des Volumens und der aktuell gestörten Lieferketten mehrere Monate Lieferzeit haben. Es wurden daher in den Ferien Systeme als Notfallersatz installiert und zur Überbrückung bereitgestellt. Die letzten Server wurden am Tag nach Wiederbeginn des Unterrichts getauscht.  Diese Systeme können nicht dauerhaft als Server betrieben werden, sind aber leistungsstark genug, damit die Schulen arbeiten können. Insgesamt wurde Hardware für rund 250.000 Euro für die Notfallmaßnahmen bestellt.

Am ersten Tag nach den Ferien kam es trotzdem zu erneuten Ausfällen. Die meisten Schulserver liefen oder konnten zumindest zeitnah wieder in Gang gesetzt werden, jedoch kam es am Montag dann bundesweit zu Problemen mit den Videokonferenzservern von iServ – die Videokonferenzen laufen nicht auf den lokalen Servern in den Schulen, sondern auf Servern des Herstellers der Plattform. Dienstag gab es erneut Störungen. Seit Mittwoch sind die Probleme beim Hersteller nur noch punktuell zu verzeichnen und die Systeme laufen stabil. Auch die mittlerweile aufgerüsteten oder getauschten Server laufen aktuell weitgehend stabil. 

Fördermittel für Endgeräte

„Störungen und Ausfälle kann es bei der Belastung aktuell leider immer geben – da muss man realistisch sein. Wir haben viel nachgerüstet und müssen in Teilen mit Übergangslösungen leben – wenn sich aber alle Schüler gleichzeitig einloggen und Videokonferenzen starten, laufen die Systeme am Limit. Die Schulen haben sich aber auch angepasst und versuchen die Last zu verteilen – das hilft ungemein. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt sind hier auch im Austausch mit vielen Schulen, um einen stabilen Betrieb zu gewährleisten“, resümiert Dr. Slawig die aktuelle Situation.

Neben Internetanbindung und den Lernplattformen spielen die Endgeräte natürlich auch eine große Rolle.  Hier hat das Land hat eine Reihe von Förderprojekten aufgelegt. 

„Wuppertal erhält aus den Zusatzvereinbarungen zum DigitalPakt Schule NRW rund 5,2 Millionen Euro. Dadurch konnte die Finanzierung von rund 7.500 mobilen Endgeräten für Wuppertaler Schulen aus dem Sofortausstattungsprogramm für Schülerinnen und Schüler, sowie weiterer rund 3.600 mobiler Endgeräte aus dem Sofortausstattungsprogramm für Lehrer gesichert werden“, so Schuldezernent Dr. Stefan Kühn. Das Land übernimmt für das erst genannte Programm 90 Prozent der Kosten, die restlichen 10 Prozent pro Gerät zahlt die Stadt, beim zweitgenannten Programm erfolgt eine Vollfinanzierung über das Land. 

„Mit der Auslieferung der ersten 2.000 iPads an die Schulen ist am 8. Dezember begonnen worden, dies konnte noch vor Weihnachten abgeschlossen werden. Weitere 1.800 iPads inklusive Tastatur und Cover sind bestellt und werden hoffentlich kurzfristig ausgeliefert. Allerdings gibt es hier massive Lieferprobleme“, erklärt Kühn. Der Stadtbetrieb Schulen wird insgesamt 21,3 Millionen Euro dank des Digitalpaktes für die Digitalisierung der Schulen umsetzen.

In den nächsten Wochen und Monaten werden noch über 7.000 Windowsgeräte für Lehrer und Schüler an Wuppertaler Schulen verteilt. Zudem werden aus dem Digitalpakt noch einmal in Höhe von 1,2 Millionen Euro iPads bestellt, und Ende Februar weitere mobile Windows Endgeräte. Alle anderen Beschaffungen wie zum Beispiel PCs, Monitore und Activeboards laufen jetzt auch an. Die Beratungsgespräche mit allen 95 Schulen haben das Medienzentrum und Schulamt geführt.

„Natürlich kann man nicht einfach einen Schalter umlegen und das System Schule einfach so auf Homeschooling umstellen, ohne dass es zu Problemen kommt. Das haben wir gemerkt und entsprechend gehandelt. Insgesamt erwarten wir aus allen Programmen mehr als 20.000 Endgeräte für die Schulen, wir werden die Server austauschen und die letzten Schulen an das Glasfasernetz anschließen. Bei mehr als 26 Millionen Investitionsvolumen in so kurzer Zeit war leider abzusehen, dass es zu entsprechenden Lieferzeiten kommen wird. Solche Mengen liegen nicht auf Lager – schon gar nicht in Zeiten von Corona, wo alle Unternehmen und auch wir als Stadtverwaltung massiv technisch aufgestockt haben. Wir haben extra für die Betreuung dieser Volumina im November die Abwicklung der Programme in die Hände unseres Amtes für Informationstechnik und Digitalisierung gelegt und ein eigenes Team für den Aufbau und die Betreuung der IT in den Schulen mit sieben Stellen gegründet. Schulamt, Medienzentrum und das Amt für Informationstechnik bieten hier gemeinsam alle verfügbaren Ressourcen auf, damit die Schulen ordentlich arbeiten können. Es gibt auch ohne die technischen Probleme genügend Herausforderungen, denen sich unsere Schüler und Schulen stellen müssen“, so Oberbürgermeister Uwe Schneidewind.

Quelle: Stadt Wuppertal

Kita-Gebühren-Erlass für Januar wird im Februar umgesetzt

Die Eltern von Kita-Kindern und Kindern, die eigentlich im Offenen Ganztag (OGS) betreut werden, müssen für den Monat Januar 2021 keine Gebühren zahlen. Deshalb werden im Februar keine Gebühren fällig.

„Da die Gebühren für den Monat Januar aber bereits abgebucht waren und eine Rückzahlung einen hohen bürokratischen Aufwand bedeuten würde, werden wir die Gebühren für den Monat Februar aussetzen“, kündigt Stadtdirektor und Kämmerer Dr. Johannes Slawig an. So werde die von Land und Kommunen vereinbarte finanzielle Erleichterung für Familien mit Kindern gewährleistet. Wie weitere Regelungen bei einem Fortbestehen der derzeitigen Corona-Einschränkungen aussehen könnten, müsste in weiteren Gesprächen zwischen Land und Kommunen geklärt werden.

Dauerauftrag rechtzeitig aussetzen!

Hinweis für Familien, die ihre Gebühren nicht per Lastschrift zahlen, sondern überweisen: Sie sollten die Überweisung im Februar rechtzeitig stornieren.

Insgesamt werden in Wuppertal 13.000 Kinder in 205 Einrichtungen betreut, 69 davon sind städtisch. Die Gesamtsumme der Gebühr beträgt rund 800.000 Euro im Monat, die sich nun Stadt und Land je zur Hälfte teilen. 

Oberbürgermeister Uwe Schneidewind: „Für die Familien, die durch Corona stark gefordert und in vielen Fällen auch wirtschaftlich belastet sind, ist es ein wichtiges Signal, dass die Gebühren ausgesetzt werden. Ebenso wichtig ist es, dass wir das unbürokratisch, ohne zu hohen Aufwand, aber verlässlich umsetzen. Die Mütter und Väter, die aktuell darauf verzichten, ihre Kinder zur Kita zu schicken, leisten einen großen Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie. Sie ermöglichen in dieser kritischen Phase höchster Infektionszahlen eine Betreuung der Kinder, deren Eltern aus beruflichen oder anderen Gründen darauf angewiesen sind.“

Quelle: Stadt Wuppertal

Beirat Bürgerbeteiligung: Bewerbungen erwünscht

Der Beirat Bürgerbeteiligung fördert die Beteiligung der Wuppertaler an den politischen und stadtplanerischen Entscheidungsprozessen ihrer Stadt – und sucht jetzt neue Mitglieder.

Wer Interesse an kommunalpolitischen Themen hat, das städtische Team bei seiner Arbeit für Bürgerbeteiligung beraten und unterstützen möchte, ist im Beirat richtig. Dort können auch Ideen eingebracht werden, wie die Wuppertaler stärker in die Entwicklung ihrer Stadt einbezogen werden können oder konkrete Bürgerbeteiligungsprojekte angestoßen werden. Insgesamt sechs Plätze stehen jetzt im Beirat Bürgerbeteiligung für interessierte Bürger zur Verfügung.

Oberbürgermeister Uwe Schneidewind betont die Bedeutung des Beirats: „Eine lebendige Stadtgesellschaft lebt von aktiver Beteiligung gerade in den Quartieren. In den kommenden Jahren möchten wir daher klassische Beteiligungsformen noch enger mit dem zivilgesellschaftlichen Engagement vor Ort und der politischen Arbeit in den Stadtbezirken verzahnen. Der Beirat ist durch seine besondere Zusammensetzung aus Politik, Verwaltung und Stadtgesellschaft hierfür ein wichtiger Partner. Ich freue mich deswegen auf den Austausch von Ideen und auf Diskussionen mit dem Beirat!“

Neue Besetzung

Im November 2017 hatte der Rat der Stadt Wuppertal erstmalig einen Beirat Bürgerbeteiligung ins Leben gerufen. In dem Beirat treffen sich alle zwei Monate die gewählten Vertreter der politischen Fraktionen, der Geschäftsbereiche der Verwaltung, die Haupt- und Ehrenamtlichen verschiedener gesellschaftlicher Gruppen und die Bürgerinnen und Bürger, die sich um die freien Plätze beworben hatten. Neu ist der Vorschlag, dass im aktuellen Beirat auch der Jugendrat, das Forum der Migrationsvereine und das Quartiersbüros vertreten sein werden. Auch auf eine paritätische Besetzung mit weiblichen und männlichen Mitgliedern soll gewährleistet sein. „Diese Erweiterung begrüße ich sehr. So sind im Beirat auch die Gruppen – also junge Menschen, Frauen und Menschen mit Migrationshintergrund – vertreten, die sonst in vielen Gremien, Einrichtungen und Foren unterrepräsentiert sind. Das stellt die Arbeit nicht nur auf eine breitere Basis, sondern ist auch ein wichtiger Schritt hin zum Ziel der Antidiskriminierung“, so Oberbürgermeister Schneidewind.

Im März will die Stadtverwaltung der Politik deshalb empfehlen, die erfolgreiche Arbeit des Beirats Bürgerbeteiligung fortzuführen und ihn für die Ratsperiode 2020-2025 neu zu bilden. Aus allen Bewerbungen für den Beirat werden sechs Bürger ausgelost, die dann am 1. März vom Stadtrat gewählt werden.

Bewerber müssen sich mit Angabe ihres Namens, ihres Alters und ihres Geschlechts melden – so soll sichergestellt werden, dass bei der Besetzung des Beirats auch eine ausgewogene Geschlechts- und Altersverteilung berücksichtigt werden kann. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 7.Februar beim Team Bürgerbeteiligung der Stadt. Das ist entweder per Mail unter buergerbeteiligung@stadt.wuppertal.de, postalisch unter der Adresse: Bürgerbeteiligung Stadt Wuppertal, Johannes-Rau-Platz 1, 42275 Wuppertal oder telefonisch zu erreichen: 0202 563 6138 (Nina Kotissek) oder 5749 (Clara Utsch).

Quelle: Stadt Wuppertal