Löf: Termine im März

Presseinformation vom Löf Eventlokal.

18. März 2023 ab 20 Uhr: Riptide live

Zum ersten Mal ist Riptide zu Gast im Löf, der Frontmann Doc Rock ist dem Remscheider Publikum aber bestens bekannt. Es gibt die Klassiker der Musikgeschichte auf die Ohren. Immer tanzbar, immer groovig und mit allergrößter Spielfreude vorgetragen. Das wird ein Partyabend vom Feinsten mit dem Doc Rock Sebastian Rehbold und seiner neuen Combo Riptide.
Der Eintritt ist frei. Die Band lässt den Hut kreisen.
Doors Open 19:30 | Show Time 20:00

25. März 2023 ab 20.30 Uhr: Bierpong Turnier

Am 25.03. startet ein Bierpong Turnier der Bierpong Freunde Remscheid e.V. im Löf Eventlokal.

Bierpong Contest – 2023 Du kannst einen Tischtennisball in einen Becher werfen? Dann such dir einen Teampartner, überlegt euch einen kreativen, lustigen, oder einfach einen Teamnamen, der die Gegner schon vor dem Match erzittern lässt, und meldet euch an! Die Grundregeln sind einfach. Landet der Ball im gegnerischen Becher, ist der Becher aus dem Spiel. Haben eure Gegner keine Becher mehr, habt ihr gewonnen! Das komplette Regelwerk findet ihr auf www.remscheidrockt.de, und es liegt am Turnierabend selbstverständlich aus. Unsere Schiedsrichter und die Turnierleitung helfen bei Fragen gerne weiter. Der Eintritt für Zuschauer ist frei. Startgebühr 20 € / Team ( 10€ / Nase ) Anmeldung per E-Mail an: bierpongfreunde@gmail.com . Mehr Infos bei Facebook : Bierpongfreunde Remscheid e.V. Drei Vorrundenspiele sind für jedes Team garantiert. Das Bier zum Spiel ist in der Startgebühr enthalten. Natürlich kann man auf Wunsch auch alkoholfreie Getränke erhalten. Klick zu den Bierpong-Regeln
Einspielen ab 19:30 Uhr | Match Time: 20:30

Judoteam: Kracher zum Saisonauftakt

Samstag, 18. März 2023 um 16 Uhr trifft das RTV JUDOTEAM in der Sporthalle Neuenkamp auf das Hamburger JT. Damit wartet am ersten Kampftag der Bundesligasaison 2023 direkt ein echtes Highlight auf das Remscheider Publikum, denn die Gäste aus dem hohen Norden reisen als amtierender Vize-Meister ins Bergische.

Hinter den Kulissen wurde beim JUDOTEAM in der Winterpause akribisch und mit Erfolg daran gearbeitet, den Kader zu verstärken. Daher ist sich Manager Cedric Pick sicher, dass die Mannschaft dem vierfachen deutschen Meister Paroli bieten kann: „Teammanager Michael Roschedor hat einen fantastischen Job gemacht und viel Qualität dazu geholt. Zudem haben auch unsere lokalen Athleten einen riesigen Sprung gemacht. Ich denke da zum Beispiel an Luke Cabecana, der vor kurzem deutscher Vizemeister (U21) wurde. Wir brauchen uns vor niemandem mehr verstecken.“

Nachdem in der vergangenen Saison das Duell noch klar an die Hanseaten ging (1:13), ist es das Ziel der Remscheider, in diesem Jahr auf Augenhöhe mit den Spitzenteams zu agieren.

Roschedor: „Bei der ersten Bundesliga handelt es sich bekanntermaßen um die stärkste Liga der Welt, gemessen an der Anzahl der Medaillengewinner von Europameisterschaften, Weltmeisterschaften und olympischen Spielen, die sich in der deutschen Eliteklasse tummeln. Wir sind uns sicher, dass die Menschen in der Region wissen, wie Besonders es ist, solche Highlights hier vor der eigenen Haustür erleben zu können. Daher rechnen wir am Samstag mit einem großen Ansturm.“

Tickets gibt es für 5 Euro an der Tageskasse. Die Tageskasse öffnet um 15 Uhr.

Die Welt braucht Vielfalt

Interkulturelles Fest in der Solinger Grundschule Bogenstraße.

„Die Welt braucht Vielfalt“: Unter diesem Motto findet in der Grundschule Bogenstraße am Freitag, 17. März, 16 bis 19 Uhr, ein interkulturelles Fest statt. Die Veranstaltung will für die Vielfalt der Welt sensibilisieren und verdeutlichen, wie wichtig Mehrsprachigkeit und verschiedene Kulturen sind. Ziel ist es, Vorurteile abzubauen und die Bedeutung von Zusammenhalt und Toleranz zu betonen.

Die Grundschul-Kinder haben sowohl im herkunftssprachlichen Unterricht Türkisch als auch in der OGS Beiträge einstudiert. Auch die Vereine Afro-German und Raduga sowie die Griechische Gemeinde bringen sich in die Vorführung mit ein. Im Anschluss sorgen Eltern in der Mensa mit internationalen Speisen und Getränken für das leibliche Wohl.

Das Fest ist offen für alle Interessierten. „Zusammen können wir zeigen, dass Vielfalt eine Stärke ist und eine Welt ohne Grenzen und Vorurteile möglich ist“, heißt es aus der Schule.

Parkscheinautomaten werden ausgetauscht

Geräte mit neuer Technik ermöglichen in Solingen nun auch kontaktfreie Bezahlung.

Die alten Parkscheinautomaten in Solingen haben ausgedient. In den nächsten Tagen werden insgesamt 70 Geräte im Stadtgebiet ausgetauscht. Die Arbeiten beginnen am Dienstag, 14. März, zunächst im Umfeld des Rathauses, danach geht es weiter in Richtung Innenstadt. Bis zum Ende der Woche sollen alle Automaten in Solingen-Mitte ersetzt sein. In der darauf folgenden Woche geht es weiter am Klinikum, in Wald und in Ohligs.

Gibt keine Ersatzteile mehr

Die alten Parkscheinautomaten stammen aus den 1990er Jahren und sind veraltet. Immer wieder kam es zu Ausfällen, Ersatzteile gab es nicht mehr und für notwendige Reparaturen war die technische Finesse der Verkehrstechniker der Technischen Betriebe Solingen gefragt. Zu nutzen waren sie nur noch mit Münzgeld, die frühere Geldkartenfunktion war inzwischen überholt.

Für Ersatz sorgen nun Geräte mit neuer Technik, angepasst an heutige Gewohnheiten. Ausgestattet sind sie mit einem bedienungsfreundlichen blauen Touch-Display. Parkgebühren können jetzt auch kontaktlos bezahlt werden, Kredit- oder Debitkarte (EC-Karte) werden akzeptiert, Zahlung per apple Pay und google Pay ist möglich. Wer lieber Münzen einwirft, kann das aber auch weiterhin tun. Im Stadtbild sind die Parkscheinautomaten zukünftig besser zu erkennen: Während ihre Vorgänger mausgrau waren, zeigen sie sich nun in Park-blau. Für den Austausch werden rund 500.000 Euro investiert.

Aktuell stehen die Geräte noch auf dem TBS-Bauhof. Dort werden sie zunächst programmiert, dann an ihrem neuen Standort montiert. Der Aufwand ist dabei überschaubar: Der alte Automat wird abgeschraubt, der neue an diesem Standort aufgebaut. Nur an einigen Stellen muss das Fundament angepasst werden, Behinderungen auf der Straße gibt es aber nicht.

Öffentlichkeitsfahndung eingestellt: 21-jährige angetroffen

UPDATE: Die Vermisste konnte wohlbehalten angetroffen werden. Die Öffentlichkeitsfahndung ist damit eingestellt.

Seit Mittwoch, 08.03.2023, wird Hannah G. vermisst. Die 21-Jährige verließ gegen 20:00 Uhr ihr Zimmer einer klinischen Einrichtung in Remscheid-Lüttringhausen für einen Spaziergang und ist seitdem nicht in die Klinik zurückgekehrt.

Da eine Eigengefährdung der Frau nicht ausgeschlossen werden kann, bittet die Polizei die Öffentlichkeit um Mithilfe.

Hannah G. ist circa 165 cm groß, hat eine kräftige Figur, dunkelblonde wellige Haare und war zuletzt mit einem schwarzen Mantel, roten Sportschuhen, weißen Socken und einer grauen Leggins bekleidet.

Hinweise zum Aufenthaltsort des Vermissten nimmt das zuständige Kriminalkommissariat unter der Telefonnummer 0202-284-0 entgegen. In dringenden Notfällen auch über die 110. (ar)

AsF: Das Ereignis zum Weltfrauentag

Frauenkino der AsF Remscheid in der Zentralbibliothek zum Internationalen Frauentag.

Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) in der SPD Remscheid hat in die Remscheider Zentralbibliothek eingeladen, um am Weltfrauentag den Film „Das Ereignis“ vorzuführen. 

Dr. Gerhilt Dietrich begrüßte das Publikum. Foto: Sascha von Gerishem
Dr. Gerhilt Dietrich begrüßte das Publikum. Foto: Sascha von Gerishem

Dr. Gerhilt Dietrich begrüßte das Filmpublikum, das nicht nur aus Frauen bestand, verteilte rote Rosen und führte in den Film ein, der auf dem gleichnamigen Buch von Annie Ernaux basiert, das viele autobiographische Bezüge enthält. 

Im Oktober 1963 bemerkt die 23-jährige Studentin Annie, dass sie schwanger ist. Ein uneheliches Kind würde die junge Frau aus einfachen Verhältnissen alles kosten, was sie sich aufgebaut hat: Das Studium, das sie mit der Hoffnung verbindet, dem einfachen Elternhaus zu entwachsen. Abtreibungen sind in Frankreich jedoch illegal. Der Weg, ihr Leben durch eine Abtreibung wieder unter Kontrolle zu bringen, bringt sie in Lebensgefahr.

"Wenn Sie schreien, höre ich sofort auf, die Wände sind zu dünn!", sagt die Engelmacherin. Manche Jusos halten sich währenddessen die Augen zu. Foto: Sascha von Gerishem
„Wenn Sie schreien, höre ich sofort auf, die Wände sind zu dünn!“, sagt die Engelmacherin. Manche Jusos halten sich währenddessen die Augen zu. Foto: Sascha von Gerishem

Wie ist es, wenn man als Frau abtreiben will und es nicht darf? Mit schonungsloser Offenheit erzählt Annie Ernaux von ihrem eigenen Schwangerschaftsabbruch. Und von den Demütigungen, Verletzungen und Stigmatisierungen, die sie dabei erleiden musste – und die bis heute nachhallen.

Zunächst mussten die Anwesenden den Film erst mal sacken lassen. Foto: Sascha von Gerishem
Zunächst mussten die Anwesenden den Film erst mal sacken lassen. Foto: Sascha von Gerishem

Im Anschluss an die Vorführung sprachen die Anwesenden über den Film, der mit eindrücklicher Inszenierung die Hilflosigkeit und das Ausgeliefertsein der Annie so realistisch traf, dass manche Zuschauende während der Vorführung immer wieder mal den Atem anhalten mussten, und feierten die Errungenschaften einer umfassenden Selbstbestimmung, die Frauen zumindest in Deutschland mittlerweile haben.

Nach einer Weile wurde die Atmosphäre wieder lockerer. Foto: Sascha von Gerishem
Nach einer Weile wurde die Atmosphäre wieder lockerer. Foto: Sascha von Gerishem

In Polen werden die Frauenrechte gerade wieder in Richtung Mittelalter gedreht und Abtreibungen sind wieder illegal, selbst nach Vergewaltigungen. Der Film, der in den 1960ern spielt, zeigt entsprechend das Elend, das Frauen in Polen im Jahr 2023 nun wieder erwartet.

Nach dem Film stand man noch zusammen und unterhielt sich bei Snacks und Getränken. Foto: Sascha von Gerishem
Nach dem Film stand man noch zusammen und unterhielt sich bei Snacks und Getränken. Foto: Sascha von Gerishem

17.3. im Rathaus Lüttringhausen: Frau. Macht. Veränderung.

Seit vielen Jahren begrüßt der Flair-Weltladen Projektpartner von Misereor in Remscheid. In diesem Jahr wird am 17. März im Lüttringhauser Rathaus von der Arbeit in Madagaskar berichtet.

»Frau.Macht.Veränderung«

Vortrag und Gespräch mit Ony Ratsimbazafy darüber wie die Gleichstellung von Frauen das Leben auf Madagaskar verbessert. Eindrücke und Perspektiven im Rahmen der Misereor Fastenaktion 2023. Ony Ratsimbazafy ist Referentin zur Ernährungssicherheit im Projekt „Vaharta“ in Madagaskar

Am Freitag, 17. März 2023 um 19.00 Uhr im Rathaus Lüttringhausen, Kreuzbergstraße 15 in 42899 Remscheid-Lüttringhausen.

Weltweiter Wandel ist nur möglich, wenn Frauen an gesellschaftlichen Entscheidungen mitwirken können. Ony Ratsimbazafy aus Madagaskar vermittelt durch ihren Vortrag, wie wichtig diese Teilhabe ist. Sie arbeitet für das Projekt „Vaharta“ im Hochland Madagaskars und berichtet, wie sie dort Frauen in der Landwirtschaft fördert und ihnen neue Techniken vermittelt. Auf diese Weise trägt sie dazu bei, die Lebenssituation und die Geschlechtergerechtigkeit in ländlichen Regionen zu verbessern.

Alle Interessenten sind herzlich willkommen! Der Eintritt ist kostenfrei.

Anmeldung

Um Anmeldung wird gebeten: anmeldung@bildungswerk-wuppertal.de

Eine Veranstaltung des Katholischen Bildungswerks Wuppertal/Solingen/Remscheid in Kooperation mit der Ökumenischen Initiative Lüttringhausen e.V., dem Kommunalen Bildungszentrum Remscheid, Abteilung Volkshochschule und dem Bischöflichen Hilfswerk Misereor e.V.

Osterferienprogramm: Kinder entdecken die Natur

Das Osterferienprogramm 2023 der Natur-Schule Grund ist jetzt online. Naturinteressierte Kinder vor allem im Grundschulalter sind herzlich eingeladen, Natur und Umwelt zu erleben und zu  erforschen.

Wie immer startet das Programm am ersten Samstag der Ferien mit einer Nachtwanderung für Familien (01.04.2023). Es folgen dann ab dem 03.04. die Kinderangebote.

Kräuterquark, das Leben im Teich, den Frühling erleben oder auch Körnerkissen nähen als Upcycling-Programm: Die Themen sind wie immer vielfältig. Am Programm beteiligt sind die Diplom-Biolog:innen Jörg Liesendahl und Stefanie Barzen sowie die Studierenden Julia Berents und Tobias Marsch.

Für alle Veranstaltungen fallen Kosten an. Eine möglichst frühzeitige Anmeldung per Mail ist unbedingt erforderlich.

Zu finden sind alle Angebote auf www.natur-schule-grund.de/programm sowie auf den Social Media-Accounts der Natur-Schule

Streik: Mülltonnen bleiben am 9. und 10. März ungeleert

Am 9. und 10. März kann es zu streikbedingten Störungen in der Abfallentsorgung kommen. Die Technischen Betriebe Remscheid (TBR) werden versuchen, die unterbliebenen Leerungen von Abfallbehältern kurzfristig nachzuholen.

Sollte eine kurzfristige Nachholung in dieser Woche nicht erfolgen, können in der kommenden Woche am Leerungstag Müllsäcke (keine amtlichen Müllsäcke!) neben die Mülltonnen gestellt werden. Nicht geleerte 14-tägige oder vierwöchentliche Tonnen können dann ebenfalls zur Leerung auf dem Gehweg bereit gestellt werden. Die TBR hoffen auf Verständnis.

Auf die nachfolgende satzungsrechtliche Regelung wird hingewiesen:

§ 24 der Abfallsatzung – Unterbrechung der Abfallentsorgung
(1) Unterbleibt die der Stadt obliegende Abfallentsorgung bei vorübergehenden Einschränkungen, Unterbrechungen oder Verspätungen infolge von (…) Streiks, werden die erforderlichen Maßnahmen so bald wie möglich nachgeholt.
(2) In Fällen des Abs. 1 besteht kein Anspruch auf Ermäßigung der Gebühren oder auf Schadensersatz.

Brückenschlag zwischen Kita und Grundschule

Über 200 Pädagog:innen ließen sich in Solingen beim Fachtag auf „Gefühle beim Übergang“ ein.

Das Plenum. © Klingenstadt Solingen / Stefanie Mergehenn
Das Plenum. © Klingenstadt Solingen / Stefanie Mergehenn

Der Übergang von der Kindertagesstätte in die Grundschule und den Offenen Ganztag ist für Kinder und ihre Familien ein großer Schritt. Aber auch für die zuständigen Pädagog:innen ist die Gestaltung der Ablöse- und Willkommensprozesse eine besondere Herausforderung. Deshalb hatte die Stadt Solingen alle interessierten Fachkräfte zum Fachtag „Brückenschlag“ eingeladen. Über 210 Vertreter:innen aus Kitas, Grundschule, offenem Ganztag, Verwaltung und Gesundheitswesen kamen in die Evangelische Stadtkirche am Fronhof, deren Räume Platz für die praxisorientierten Workshops boten.

Solingens Oberbürgermeister Tim Kurzbach. © Klingenstadt Solingen / Stefanie Mergehenn
Solingens Oberbürgermeister Tim Kurzbach. © Klingenstadt Solingen / Stefanie Mergehenn

Oberbürgermeister Tim Kurzbach nutzte das Forum, um seinen „Dank und Riesen-Respekt vor dem, was Sie leisten“ auszusprechen – auch angesichts der 681 Kinder und Jugendlichen, die seit Kriegsbeginn vor einem Jahr in die Klingenstadt gekommen sind. Aber er schilderte auch seine Sorgen über „eine Gesellschaft, die oft nur noch den Ton der Empörung kennt“ oder über ein Investitionspaket für Schulen, das für 380 Millionen Euro geschnürt wurde und angesichts permanent steigender Baukosten nun doch nicht reicht, fehlende Fachkräfte und eine Landesregierung, die immer nur erzähle, was alles nicht gehe.

Begrüßung. © Klingenstadt Solingen / Stefanie Mergehenn
Begrüßung. © Klingenstadt Solingen / Stefanie Mergehenn

Der Begrüßung durch Schulrätin Monika Hannemann, Carmen Birnbach von den Förderschulen sowie Moderator:in Nina Efker (Familienbüro) und Stefan Ermertz (Schulverwaltung) folgte ein Impulsvortrag von Christopher End. Der Kölner Psychotherapeut und Eltern-Coach sprach über „Kindliche Emotionen als Geschenk“ und rief bei den anwesenden Fachleuten (und Eltern) immer wieder wissendes Schmunzeln hervor.

Christopher End. © Klingenstadt Solingen / Stefanie Mergehenn
Christopher End. © Klingenstadt Solingen / Stefanie Mergehenn

End differenzierte bindungsstarke, regulationsstarke und gefühlsstarke Kinder – letztere seien besonders herausgefordert durch Übergänge. Fünf Schritte könnten helfen, starken Gefühlen zu begegnen: die Reflexion möglicher Hintergründe, auf Augenhöhe gehen, Gefühle spüren, Gefühle benennen sowie sich selbst und die Situation reflektieren. So könnten Emotionen die Bedürfnisse anzeigen, einen Schlüssel zur Lösung anbieten und zur Kommunikation einladen.

Übersicht. © Klingenstadt Solingen / Stefanie Mergehenn
Übersicht. © Klingenstadt Solingen / Stefanie Mergehenn

Praxis-Beispiele, Workshops und Austausch-Runden trugen im Anschluss an die Plenumsveranstaltung dazu bei, das Übergangsmanagement im Zusammenspiel der unterschiedlichen Professionen zu verbessern – damit die Kinder der Klingenstadt bestmöglich auf den neuen Lebensabschnitt vorbereitet werden und ihre Familien die für sie passende Information, Begleitung und Unterstützung erhalten.

Brückenschlag 2023. © Klingenstadt Solingen / Stefanie Mergehenn
Brückenschlag 2023. © Klingenstadt Solingen / Stefanie Mergehenn