85-Jähriger um 400 Euro betrogen

Ein 85-jähriger Senior aus Bergisch Gladbach fiel am Mittwoch (18.11.) zwei Betrügerinnen zum Opfer und wurde um 400 Euro betrogen. Dass der gutgläubige Mann nicht noch mehr Geld verlor, ist einzig und allein dem beherzten Eingreifen einer Bankmitarbeiterin zu verdanken, die die Polizei verständigte.

Zwei Damen klingelten gegen 12:30 Uhr bei dem 85-Jährigen und behaupteten, sie hätten aufgrund von Corona ihre Arbeit verloren und würden nun dringend Hilfe benötigen. Nachdem sie den Senior nach Schmuck und ähnlichem ausgefragt hatten, sollte der Mann mit ihnen gemeinsam einkaufen gehen. Man hätte schließlich ein Kleinkind, das dringend versorgt werden müsse. Der Rentner ging mit den beiden Frauen zu einem Supermarkt in der Straße Siebenmorgen und tätigte Einkäufe im Wert von 400 Euro. Anschließend bat eine der beiden Frauen um einen „Vorschuss“ in Höhe von 3000 Euro. Der Geschädigte erklärte sich bereit, dieses Geld vorzustrecken und suchte am nächsten Morgen gemeinsam mit den Betrügerinnen die Bensberger Bankfiliale auf.

Glücklicherweise hatte eine aufmerksame Mitarbeiterin bereits die Polizei informiert, sodass kein weiteres Geld an die Betrügerinnen übergeben wurde. Kurze Zeit später stellte der Rentner fest, dass seine Hausschlüssel entwendet wurden.

Die Täterinnen werden wie folgt beschrieben: Beide Frauen hatten einen osteuropäischen Akzent und sprachen schlecht Deutsch. Dem Opfer gegenüber gaben sie an, aus Ungarn zu kommen. Die Täterinnen waren von schlanker Statur und circa 160cm groß. Zum Tatzeitpunkt waren beide mit einer schwarzer Leggins, schwarzen Turnschuhen und einer braunen Steppjacke bekleidet. Eine der Frauen soll 19 Jahre, die andere circa 22 Jahre alt sein.

Zeugenhinweise bitte an die Polizei RheinBerg unter der Rufnummer 02202 205-0. (ma)

Musik- und Kunstschule: Förderklasse 2020/2021

Auch in diesem Schuljahr gibt es an der Musik- und Kunstschule des Kommunalen Bildungszentrums eine Förderklasse. Dort dürfen alle Schülerinnen und Schüler mitmachen, die aufgrund ihrer besonderen Begabung von den jeweiligen Instrumentallehrenden empfohlen wurden. 20 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 8 und 17 Jahren haben sich nun zu einem Kennenlernabend getroffen – wegen der aktuellen Situation natürlich digital. Sie vertreten zahlreiche Instrumente: vom Klavier über die Blockflöte, von der Gitarre zu den Streichinstrumenten, von der Oboe bis zum Gesang.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde wurde auch das Jahresprogramm präsentiert. Denn die Teilnehmenden erwartet nicht nur ein um 15 Minuten wöchentlich verlängerter Einzelunterricht, sondern auch ein umfassendes, weitergehendes Bildungsprogramm. So sind unter anderem gemeinsame Konzertbesuche, ein bunter Nachmittag und ein Tagesausflug mit musikalischem Inhalt geplant. Am Ende wird die Förderklasse auch ein eigenes Konzert gestalten. Das Jahresprogramm spiegelt natürlich die Hoffnung wider, dass ein Treffen in Präsenzform bald wieder möglich sein wird. Ansonsten werden die Koordinatoren ein adäquates digitales Programm für die Gruppe gestalten.

Nach regem Austausch und einer Fragerunde endete der Kennenlernabend.

Die Teilnehmenden sind

Noah Valentin Alic, Ines Budic, Lynn Budic, Pia Fäcke, Emilia Fritzsche, Frederik Geißler, Eleanor Fiona Gusdorf, Caroline Jäger, Anne Kirchhoff, Kilian Kolodziej, Viktoria Kunz, Helena Kurpiewski, Jerrik Mühlbauer, Thuy Tien Nguyen, Malin Pflugrad, Vincent Plagemann, Tessa Pyschik, Aleks Vukovic, Ceren Vural, Lorena Warkentin.

20.11.2020: Neuinfektionen an Schulen

Hier in Kurzform weitere von Positivfällen betroffenen Schulen, die neu von Quarantänemaßnahmen betroffen sind:

  • Alexander-von-Humboldt-Realschule, Klasse 9c und Fremdsprachenkurs, 14 betroffene Schülerinnen und Schüler
  • Grundschule Reinshagen, Klasse 2a und OGS2a, 23 betroffene Schülerinnen und Schüler          
  • Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung, Kurs HH 19 d, 5 betroffene Schülerinnen und Schüler 

(Hinweis: Die Quarantäne in der Klasse 2a der Grundschule Reinshagen muss wegen eines weiteren positiven Befundes verlängert werden. Daher die Dopplung von vorgestern und heute.)

20.11.2020: Aktuelle Gesundheitslage in Remscheid

Leider ist im Zusammenhang mit der Covid-19-Erkrankung ein neuer Todesfall zu vermelden. Eine Remscheiderin (84 Jahre) ist leider mit schweren Vorerkrankungen und einer Covid-19-Erkrankung verstorben.

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 285 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden. Damit gibt es insgesamt 1.784 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 1.468 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 31 Menschen sind leider verstorben.

Fälle1.784
Fälle/100.000 EW1.602,3
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW182,3
Todesfälle31
Einwohnerzahl111.338
BundeslandNordrhein-Westfalen
Bundeslandweite Fälle der letzten 7 Tage/100.000 EW166,48
Aktualisierung20.11.2020, 00:00 Uhr
Meldung des RKI.

Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 1.342 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen. Die Krankenhäuser vermelden 28 positive Fälle in stationärer Behandlung, darunter 9 intensivpflichtige Behandlungen (7 beatmet), Stand 20.11.2020 (Das sind nicht unbedingt Remscheiderinnen und Remscheider.).

Corona in Remscheid

Alle unsere Meldungen zu Corona in Remscheid und den Inzidenzwert Remscheid findet man auch direkt und einfach unter www.corona-remscheid.de.

Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81  zu erreichen!

Bei Wechseltrick Geld gestohlen

Ein Senior aus Gummersbach ist am Donnerstag in der Gummersbacher Innenstadt von einem Trickdieb hereingelegt worden. Der 88-jährige Gummersbacher war gegen 14 Uhr auf der Kaiserstraße von einem unbekannten Mann angesprochen worden, der gerne Kleingeld gewechselt haben wollte. Als der hilfsbereite Senior in seiner Geldbörse nach passenden Münzen suchte, griff der Unbekannte plötzlich danach. Dass der Unbekannte dabei unbemerkt mehrere Geldscheine aus dem Portemonnaie zog, bemerkte der Geschädigte erst, als der Täter sich schon entfernt hatte. Der Trickdieb wird auf ein Alter von etwa 55 Jahren geschätzt, war von kräftiger Statur, etwa 170 cm groß und trug eine graue Mütze.

Hinweise

Hinweise nimmt das Verkehrskommissariat Gummersbach unter der Telefonnummer 02261 81990 entgegen.

Kennzeichendiebe unterwegs

Bei einem Autohändler in Engelskirchen-Loope haben Unbekannte von Mittwoch auf Donnerstag (18./19. November) die Kennzeichen von zwei Mietwagen gestohlen. Die Kennzeichen befanden sich an Autos, die auf dem Parkplatz vor dem Haupteingang des Autohauses an der Overather Straße abgestellt waren; die Tatzeit lag zwischen 18 Uhr am Mittwoch und dem nächsten Morgen. Entwendet wurden die Kennzeichen BS – EL 2801 und BS – EL 3427.

Hinweise

Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat Wipperfürth unter der Telefonnummer 02261 81990 entgegen.

15-Jähriger bei Sturz mit Moped schwer verletzt

Bei einem missglückten Bremsmanöver stürzte am Donnerstagabend (19. November) ein 15-Jähriger auf der Mühlenstraße in Gummersbach mit seinem Moped so unglücklich, dass er schwerverletzt in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste. Der junge Mann war gegen 20.50 Uhr mit seinem Moped auf der Mühlenstraße unterwegs. Als die Ampel an der Kreuzung mit der Becketalstraße für seine Fahrtrichtung von grün auf gelb sprang, bremste er so stark ab, dass sein Zweirad auf der regennassen Fahrbahn außer Kontrolle geriet. Bei dem anschließenden Sturz zog er sich schwere Verletzungen zu; nach einer ersten notärztlichen Behandlung am Unfallort brachte ihn ein Rettungswagen in das Gummersbacher Krankenhaus.

Paketzusteller aus dem Verkehr gezogen

Am Mittwoch stoppte die Polizei auf der L 528 in Halver-Sundern einen Paketzusteller aus Wuppertal. Der voll beladene Kleintransporter wirkte so marode, dass ihn die Polizeibeamten umleiteten auf den Prüfstand eines Sachverständigen in Lüdenscheid.

Als erstes kam heraus, dass der Wagen mit einem falschen Kennzeichen unterwegs war. Das ABS-Steuergerät und sämtliche Sensoren der Räder waren abgeklemmt somit nicht mehr in Funktion. Eine zusätzliche Feder verstärkte die Blattfedern, damit der Lkw in voll beladenem Zustand „nicht so auffällig tief hängt“, so der Prüfingenieur. Als der Prüfer im Motorraum an einen nicht ordnungsgemäß verlegten Kabelbaum fasste, ging durch einen Kurzschluss der Motor aus und ließ sich nicht wieder starten. Es bestand akute Brandgefahr.

Der Lkw wurde mit insgesamt 64 Mängeln für absolut verkehrsunsicher eingestuft und entstempelt. Die Pakete mussten noch auf dem Prüfgelände umgeladen werden. Der Lkw wurde im Anschluss abgeschleppt. Fahrer und Halter erwarten nun neben den technischen Manipulationen eine Strafanzeige wegen Kennzeichenmissbrauchs.

Maskenverweigerer wurde mit Haftbefehl gesucht

Am vergangenen Dienstag, 17. November 2020, kontrollierten Beamte der Polizei Remscheid im Bereich Friedrich-Ebert-Platz die Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen.

Gegen 18:30 Uhr fiel ihnen dabei eine männliche Person auf, die in eine verbale Auseinandersetzung mit einem Busfahrer verwickelt war. Der 36-jährige Mann weigerte sich vehement, einen geeigneten Mund-Nasen-Schutz in dem öffentlichen Verkehrsmittel zu tragen. Bei der Überprüfung seiner Daten stellten die Beamten fest, dass gegen den 36-Jährigen ein Vollstreckungshaftbefehl vorlag.

Weil sich der Randalierer auch im Beisein der Polizisten nicht beruhigte und diese beleidigte, erhielt er neben einer Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen des Verstoßes gegen die Coronaschutzverordnung auch noch eine Strafanzeige wegen Beleidigung.

Den Bus musste er anschließend auch nicht mehr nehmen – die Polizisten brachten ihn mit dem Streifenwagen direkt in eine Justizvollzugsanstalt. (weit)

Corona in Remscheid

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Hotline für Ältere und Vorerkrankte verstärkt

Um den Service für Ältere und Vorerkrankte zu verbessern, wird ab Montag, 25. Januar 2021, eine weitere Telefonnummer freigeschaltet. Die Hotline ist von Montag – Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr unter den Rufnummern (0 21 91) 4 64 53 51 und (0 21 91) 4 64 55 81  zu erreichen!

Verfolgungsfahrt durch Wuppertaler Stadtgebiet

Ein silberner Peugeot mit gestohlenen Kennzeichen versuchte sich gestern, 19. November 2020 gegen 13.50 Uhr auf der Waldeckstraße einer Verkehrskontrolle der Polizei zu entziehen und flüchtete über innerstädtische Straßen im Barmer Stadtgebiet.

Die Polizeibeamten nahmen mit mehreren Streifenwagen die Verfolgung des Wagens auf, der seine Fahrt über mehrere rote Ampeln und zum Teil durch den Gegenverkehr fortsetzte. Der Peugeot hielt plötzlich an der Zeughausstraße und beide Fahrzeuginsassen verließen fluchtartig das Auto, ohne dies richtig zu sichern. Der Wagen rollte gegen eine Mauer und verursachte dabei Sachschaden.

Die Beamten nahmen zu Fuß die Verfolgung auf und stellten den 23-jährigen Fahrer, der sich unter einem geparkten Auto versteckte. Sein Beifahrer flüchtete unerkannt. In der Nähe nahmen die eingesetzten Polizisten einen 28-Jährigen vorläufig fest. Ob es sich hierbei um den zweiten Insassen handelt, ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen.

Der 23-Jährige führte das unangemeldete Fahrzeug ohne gültigen Führerschein. Auf der Polizeiwache wurde ihm eine Blutprobe entnommen, da der Verdacht besteht, das Auto unter dem Einfluss berauschender Mittel geführt zu haben.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden beide polizeibekannten Männer von der Polizeiwache entlassen. Den Peugeot, in dessen Innenraum die Beamten drei Tütchen mit vermutlichen Betäubungsmitteln fanden, stellten die Polizisten sicher. (hm)