Das Auswärtsspiel des IGR-Bundesligateams der Herren gegen die SG Eldagser Falcons am 24. Oktober fällt aus, das gegnerische Team hat zur Zeit kein einsatzbereites Team zur Verfügung. Das Spiel der IGR-Bundesligistinnen gegen den SC Bison Calenberg findet wie geplant in der Sporthalle der Grundschule Eldagsen statt. Anpfiff am 24. Oktober 2020 ist um 17 Uhr.
Am Sonntag, 25. Oktober 2020, findet um 10.15 Uhr in der ev. Stadtkirche in Wermelskirchen (Markt, 42929 Wermelskirchen) der Männersonntag 2020 im Kirchenkreis Lennep unter dem Motto: „Im Schweiße deines Angesichts“ statt.
Der Gottesdienst nimmt das diesjährige Jahresthema der Männerarbeit (Genesis 3) auf. Männer sind eingeladen, davon zu erzählen, was es bedeutet, Mühe und Schweiß zur Gestaltung des Lebens aufzubringen und warum die Anstrengung dennoch der Mühe wert ist. Das Organisationsteam freut sich über reichlich Besucher.
Abenteuer Erde: WDR zeigt den letzten Film von Sigurd Tesche Das Bergische Land – Wasser, Wälder, Wunderwelten am 27.10. um 20.15 Uhr.
Den Menschen die Schönheit und Vielfalt seiner geliebten Heimat zeigen, war Sigurd Tesche ein besonderes Anliegen. Er konnte sich diesen Wunsch gerade noch erfüllen: Der Tier- und Dokumentarfilmer starb im Januar 2020 im Alter von 79 Jahren. „Das Bergische Land – Wasser, Wälder, Wunderwelten“ wurde nach über 600 Dokumentationen sein letzter Film.
Die 2019 entdeckte Windloch-Höhle bei Engelskirchen. Bild: WDR/Sigurd Tesche
Darin geht es unter anderem in die erst 2019 entdeckte Windloch-Höhle hinab – ein rund acht Kilometer langes Höhlensystem unter dem Mühlenberg bei Engelskirchen. Bis zu einen Meter große Eisenblüten – Kristalle aus Aragonit – breiten sich an den Wänden aus. Selbst für erfahrene Forscher war die Entdeckung eine Sensation. Das „Windloch“ ist die größte Höhle Nordrhein-Westfalens und zählt zu den Top Ten in Europa.
Doch nicht nur die Unterwelt des Bergischen Landes ist eine Erkundung wert. Sanfte Hügel prägen die Landschaft, deren Name sich von den Grafen von Berg ableitet. Schloss Burg an der Wupper nahe Solingen war vom 12. bis 14. Jahrhundert ihre Residenz. Geblieben sind das Schloss als beliebtes Ausflugsziel und die Wupper als bekanntester unter rund 2000 Flüssen und Bächen.
Der Waschbär, Nachfahr von ausgebüxten Pelztieren, erobert langsam aber stetig ganz Deutschland Bild: WDR/Sigurd Tesche
An einigen hat sich ein Neubürger aus Amerika angesiedelt: Der Waschbär, Nachfahr von ausgebüxten Pelztieren, erobert langsam aber stetig ganz Deutschland. Im wasserreichen Bergischen Land fühlt er sich besonders wohl. Auch der Biber entdeckt die Region gerade wieder für sich und beginnt hier und da, die Landschaft nach seinen Wünschen umzugestalten. Der Uhu dagegen besiedelt gern, was der Mensch zuvor umgestaltet hat: die Kalksteinbrüche bei Wülfrath. Über 100 Jahre lang waren die scheuen Fisch- und Amphibienjäger in NRW ausgestorben – nun sind sie zurückgekehrt in die weiten Wälder des Bergischen Landes, wo sie ungestört brüten können.
Sigurd Tesche war ein genauer Beobachter und leidenschaftlicher Erforscher der Natur. Mit seinem letzten Film ist es ihm gelungen, seiner Heimat ein Denkmal zu setzen.
Sendetermin
Der WDR zeigt den letzten Film von Sigurd Tesche „Das Bergische Land – Wasser, Wälder, Wunderwelten“ am 27. Oktober um 20.15 Uhr. Unbedingt vormerken und einschalten!
Aufgrund der derzeit häufigen Änderungen in den Coronavorgaben, ergeben sich jeweils kurzfristige Änderungen bei der Durchführung von Veranstaltungen. Was die Theaterschaffenden an einem Tag an Corona-Auflagen und Hygienevorschriften vorbereiten, ist oft am nächsten Tag schon überholt.
Aus diesen Gründen hat sich das Teo Otto Theater dazu entschlossen, vorläufig auf den Verkauf von Theaterkarten zu verzichten. Nachdem feststeht, wie der laufende Spielplan erfüllt werden und coronakonform umgesetzt werden kann, wird der Kartenverkauf fortgesetzt.
Auf der Straße Reinshagenbever hat sich am Montag (19. Oktober) ein Radfahrer beim Zusammenstoß mit einem PKW schwere Verletzungen zugezogen. Gegen 17.45 Uhr hatte ein Hückeswagener Autofahrer von der Kreisstraße 5 kommend den Beverdamm überquert und wollte kurz hinter dem Damm nach links auf einen Parkplatz abbiegen. Dabei übersah er offenbar einen entgegenkommenden Radfahrer. Der 50-jährige Hückeswagener prallte mit dem Rad gegen die rechte Seite des Autos und flog anschließend über dieses hinweg auf die Straße. Dabei zog er sich so schwere Verletzungen zu, dass er nach einer notärztlichen Behandlung vor Ort in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste.
Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 134 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden.
Damit gibt es insgesamt 721 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 567 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 20 Menschen sind leider verstorben.
Fälle
721
Fälle/100.000 EW
647,6
Fälle letzte 7 Tage/100.000 EW
80,8
Todesfälle
20
Einwohnerzahl
111.338
Aktualisierung
20.10.2020, 00:00
Meldung vom RKI für Remscheid.
Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 346 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen.
Die Krankenhäuser vermelden 22 positive Fälle in stationärer Behandlung, darunter fünf intensivpflichtige Behandlungen, Stand 20.10.2020 (Das sind nicht unbedingt Remscheiderinnen und Remscheider.).
Die Schlawiner bieten am Mittwoch, 4. November 2020, von 17 Uhr bis 19 Uhr im Kinder- und Jugendzentrum Lüttringhausen (Klausen 22, 42899 Remscheid) eine Rechtsberatung für diejenigen Bürgerinnen und Bürger an, die Beratungs- und Prozesskostenhilfe in Anspruch nehmen können. Ein Rechtsanwalt berät in allen juristischen Fragen.
Nach einem verregneten ersten Wochenende lief das Burgleuchten langsam an, wobei man sagen muss, dass gerade im Regen, durch die bunten Spiegelungen auf den nassen Steinen, tolle Fotos entstanden sind. Das zweite Wochenende zeigte sich freundlicher und vermutlich haben sich einige Besucher auch von den vielen Burgleuchten-Fotos, die derzeit durchs Netz schwirren, animieren lassen, sich das Lichtspektakel selbst einmal live anzusehen. So waren am vergangenen Wochenende rund 2000 Besucher auf Schloss Burg zu Gast. Dank der begrenzten Einlass-Zeitfenster kam es aber trotzdem nie zu Engpässen oder Gedränge. Die Sicherheitsmaßnahmen im Schutz vor Corona werden auf Schloss Burg großgeschrieben: Der Rundweg ist vorgegeben, es wird dauerhaft gelüftet und es gilt eine Maskenpflicht innerhalb geschlossener Räume.
Zusammen mit dem Initiator des Burgleuchtens, Peter Wendland, hat sich der Schlossbauverein entschieden, dieses einmalige Ereignis zu verlängern, vor allem auch vor dem Hintergrund, dass der beliebte Basar der Kunsthandwerker in diesem Jahr abgesagt werden musste. So gibt es nun also noch ein weiteres Wochenende, an dem die Burg in buntes Licht getaucht ist, nämlich vom 30. Oktober bis zum 1. November 2020.
Abschlussaktion für den guten Zweck
Den Abschluss des Burgleuchtens am 1. November möchte der Schlossbauverein einer besonderen Aktion widmen: der „Aktion Lichtblicke“ von Radio RSG. Lichtblicke kümmert sich seit Jahren um Kinder, Jugendliche und Familien aus dem RSG-Land, die materiell, finanziell oder seelisch in Not geraten sind. Gerade die Corona-Krise hat viele Familien vermehrt in solche Situationen gebracht. Gemeinsam mit den Besuchenden möchte der Schlossbauverein diesen Familien helfen. Hierzu werden am 1. November Wunderkerzen zum Kauf von je 2 Euro angeboten, deren Erlös komplett an die „Aktion Lichtblicke“ gespendet wird. Um ein besonderes Erlebnis zu schaffen, sollen diese Wunderkerzen dann zum Abschluss des Abends gleichzeitig entzündet werden. Das Bild, das sich daraus ergibt, wenn die Höfe in ein Wunderkerzen-Lichtermeer getaucht sind, dürfte einmalig sein.
Die Kerzen können zusammen mit dem Eintrittsticket online gebucht und dann am Abend abgeholt werden. Es gibt aber auch die Möglichkeit Wunderkerzen am 1. November im Museumsshop vor Ort zu kaufen.
Montagnachmittag, 19. Oktober 2020, gegen 16.50 Uhr, fuhren Beamte der Wache Elberfeld zu einem Einsatz im Damaschkeweg in Wuppertal. Zeugen meldeten einen Lastwagen, der sich dort festgefahren und bereits mehrere Unfälle verursacht hatte.
Die Polizisten konnten den ortsunkundigen Fahrer (60 Jahre) samt seines Sattelschleppers im Sackgassenteil des Damaschkeweges anhalten und kontrollieren. Bei genauerer Inaugenscheinnahme seines Fahrtweges entdeckten die Beamten neben „frischen“ Unfallspuren am Lastwagen, zwei beschädigte Zäune und einen in Mitleidenschaft gezogenen VW.
Beim Versuch sein Fahrzeug unter Begleitung der Polizisten aus dem engen Straßennetz auf eine Hauptstraße zu fahren, beschädigte der Fahrer eine weitere Mauer.
Der Mann musste auf Weisung der Beamten seinen Lastwagen an geeigneter Stelle abstellen und seinen Führerschein abgeben, da er im Verdacht steht sich unerlaubt von den Unfallstellen entfernt zu haben. Der entstandene Sachschaden dürfte bei mehreren tausend Euro liegen. (weit)
Das 45. Literaturcafé vom Flair-Weltladen findet erneut als Literarischer Spaziergang durch das Gelände der Evangelischen Stiftung Tannenhof statt.
Der Flair-Weltladen Lüttringhausen mit seiner Buchhandlung lädt für Montag, 26. Oktober 2020 ab 15 Uhr zu einem weiteren „literarischen Spaziergang“ ein. Treffpunkt ist die Kirche der Evangelischen Stiftung Tannenhof, Remscheider Str. 76. Um eine Anmeldung wird unter Telefon 02191-564016 oder per Mail an flair-weltladen@t-online.de gebeten. Die Veranstaltung ist kostenfrei.
Unterwegs im Waldgebiet der Stiftung wird das Buch „Dunkles Gold“ von Mirjam Pressler vorgestellt.
Laura lässt das Geheimnis, das den im Jahr 1996 gefundenen mittelalterlichen jüdischen Schatz von Erfurt umgibt, nicht mehr los. Sie taucht ein in das Schicksal von Rachel und Joschua, die 1349 zusammen mit ihrem Vater alles zurücklassen und vor dem Pestpogrom fliehen mussten. Vielleicht ist es diese Geschichte, weshalb Laura gerade jetzt Alexej begegnet, der lieber verschweigen möchte, dass er Jude ist. Allmählich versteht Laura, in wie viele Fettnäpfchen man treten kann, wenn man sich in einen Juden verliebt, und was es heute bedeutet, jüdisch zu sein.
»Dunkles Gold« ist ein aufwühlender Roman von großer Wahrhaftigkeit über jüdische Identität und Antisemitismus, Liebe und Hoffnung, von einer großen Erzählerin.
Bei Regen findet die Veranstaltung in der Kirche der Evangelischen Stiftung Tannenhof statt.
„Das Thema guter Internetzugang ist zukunftsentscheidend. Viele Geschäftsmodelle wie auch das Privatleben werden zunehmend digitaler und benötigen immer häufiger schnelle und zuverlässige Leitungen. Ich wollte von der Landeregierung wissen, wie der Status Quo im Bergischen aussieht. Wir können es uns nicht leisten, Düsseldorf und anderen schnellen Regionen in dieser Hinsicht hinterherzuhinken,“ meint der Landtagsabgeordnete Sven Wolf.
In den Antworten auf seine Kleinen Anfragen für Remscheid und den Oberbergischen Kreis verweise die Landesregierung auf den aktualisierten Gigabit-Atlas, der die Internetgeschwindigkeit in den Haushalten in NRW wiedergibt, so der Abgeordnete.
Langsameres Internet im Bergischen Land
„Und der zeigt nämlich, dass das genau der Fall ist“, so Wolf. „Laut Gigabitatlas haben in Düsseldorf 93% der Haushalte Zugang zu einer 400 Mbit/s Verbindung und 92% zu einer 1000 Mbit/s Verbindung. Dagegen haben in Remscheid nur 66% der Haushalte eine Verbindung , die 400 Mbit/s beträgt und nur 29% der Haushalte eine 1000 Mbit/s-Verbindung. Im Oberbergischen Kreis können nur 32% der Haushalte eine Verbindung mit 400 Mbit/s und nur 7% eine mit 1000 Mbit/s nutzen. Der Kreis Oberberg liegt damit noch weit hinten und ist mit dem Kreis Olpe Schlusslicht von NRW.
Auch beim Mobilfunk hat uns Minister Pinkwarts Mobilfunkpakt mit den Telekommunikationsunternehmen noch nicht wesentlich vorangebracht. Von einer flächendeckenden Versorgung mit guten Netzgeschwindigkeiten sind wir noch sehr weit entfernt. Das sind massive Unterschiede, die auch dafür sprechen, dass in anderen Regionen die Lebensqualität wegen der guten digitalen Möglichkeiten höher ist. Die Qualität der Netzzugänge ist heute ein wichtiger Standortfaktor. Wir wollen dort leben, wo wir schnell arbeiten und vielfältige digitale Unterhaltungs-Angebote privat nutzen können.“