Das Auswärtsspiel des IGR-Bundesligateams der Herren gegen die SG Eldagser Falcons am 24. Oktober fällt aus, das gegnerische Team hat zur Zeit kein einsatzbereites Team zur Verfügung. Das Spiel der IGR-Bundesligistinnen gegen den SC Bison Calenberg findet wie geplant in der Sporthalle der Grundschule Eldagsen statt. Anpfiff am 24. Oktober 2020 ist um 17 Uhr.
Presseinformation der Stadt Remscheid vom 7. Mai 2020.
Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 10 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden. Bis heute gibt es insgesamt 219 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. Von ihnen sind 209 Personen aus dem Status der Quarantäne ausgeschieden: 194 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 15 sind verstorben.
Die Krankenhäuser vermelden auch heute neun positiv getestete Personen, die sich in einem Krankenhaus zur stationären Behandlung befinden. Zwei Personen davon befinden sich auf der Intensivstation. Zusätzlich befinden sich weitere Verdachtsfälle in stationärer Behandlung.
Bei den Angaben aus dem Krankenhausbereich handelt es sich nicht zwangsläufig um Remscheider Bürgerinnen und Bürger.
ACHTUNG ***Weiter gilt:
Mit Fortschreiten des Infektionsgeschehens gibt es immer mehr Menschen, die an Covid-19 erkrankt sind und unerkannt bleiben. Es ist davon auszugehen, dass sich deutlich mehr Remscheiderinnen und Remscheider als die offiziell bestätigten Personen mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 angesteckt haben. Auch die Dunkelziffer der sogenannten begründet verdächtigen Menschen nach den Richtlinien des Robert-Koch-Instituts (RKI) dürfte bereits bedeutend höher sein. Das Infektionsgeschehen ist so weit fortgeschritten, dass die Nachverfolgung der Infektionsketten nicht mehr vollständig möglich ist.
Rührende Momente in Hastener Altenheimen – Die SPD hatte einen Musiker eingeladen, der sich als Super-Entertainer erwies und Glück verteilte.
Um 15 Uhr erschienen die Bewohnerinnen und Bewohner vom Haus am Park und dem Haus Herder Straße auf ihren Balkonen, wurden mit ihren Rollstühlen in den Innenhof gefahren oder saßen auf Treppen und Terrassen. In der 2. Etage, winkten Damen im Rollstuhl aus dem Fenster. Das Pflegepersonal, mit Masken ausgestattet, freute sich genauso wie die Alten.
Orgel statt Akkordeon
Manfred Janzen hatte diesmal nicht das Akkordeon in den Mittelpunkt gestellt, sondern seine Orgel. Auf Peter Kraus folgte Bata Ilic mit Michaela, Heino war im Umweltschutz mit dem Enzian unterwegs und viele alte Melodien erklangen.
Zu „Aber dich gibt’s nur einmal für mich“, hatten bestimmt manche früher getanzt. Einige Damen des Altersheims konnten jedes Lied mitsingen. Sie hatten sich für den Anlass besonders chic gemacht, klatschten Applaus und bedankten sich nach der Vorstellung.
Für die anwesenden Mitglieder des SPD-Ortsvereins Stadtmitte/Hasten gab es Kaffee und Mineralwasser und ein herzliches Dankeschön mit Abschiedswinken. Auch ein Dankeschön an unser Ratsmitglied York Edelhoff, Mitglied im Vorstand des Ortsvereins, für diese wunderbare Idee, Musik zu den Menschen zu bringen, die nicht mobil sind.
Neun Duos trafen sich am Samstagabend zum ersten Remscheider FIFA 2020-Turnier gegen Rechts – und blieben dabei in der eigenen Bude.
Die Enttäuschung war riesig, als das für den ersten Aprilsamstag in der Sporthalle Neuenkamp angesetzte 1. Remscheider Hallenfußballturnier gegen Rechts wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden musste.
Zocken gegen Rechtsextremismus
Da es aber auch einen Virus namens „Rechtspopulismus“ und „Rassismus“ gäbe, der im Februar im hessischen Hanau zu einem rechtsterroristischen Attentat mit mehreren Toten geführt hatte und der trotz Corona nicht verschwunden ist, kam der Juso-Vorsitzende Burhan Türken auf die Idee, das Turnier in die virtuelle Welt zu verlegen – und so lud die Veranstaltergemeinschaft von AWO, Caritas, Jusos, Remscheid Tolerant und SPD zum ersten FIFA 2020-Turnier gegen Rechts ein.
„Ich möchte es nicht verhehlen: Das war mehr Experiment als alles andere!“, so ein sichtlicher genervter Juso-Vorsitzender, der bis „kurz vor Toreschluss“ an der Übertragungstechnik im heimischen Juso-Raum gebastelt hatte. Via Skype sandte er ein „Danke!“ an Jan Chalupa, ein treuer Teilnehmer des sehr beliebten Stadtpark-Pokals der Remscheider SPD, der dankenswerterweise die Spielleitung übernommen hatte und Viertplatzierter mit seiner Freundin das einzige quotierte Duo bildete.
Kurzum: neun zweier-Teams spielten am Samstagabend zusammen – auf Distanz. Der Spaß war den Teilnehmern deutlich anzusehen. Sieger wurde der „Oldie“ in der Runde, Marcus Nawrath. Der Begriff „Oldie“ stammte dabei von einem Unterlegenen. Der Sieger würde sich selbst wohl eher als „Routinier“ bezeichnen. Der Sieger darf sich über eine kleine Prämie freuen.
Ein Wermutstropfen bleibt: Eine Siegerehrung ist in naher Zukunft wohl nicht möglich. „Das holen wir aber nach – und wie“, so Burhan Türken.
Das Pastoralteam von St. Bonaventura u. Hl. Kreuz sieht nach reiflicher Überlegung zurzeit noch keine seriösen und zuverlässigen Informationen, auf deren Grundlage es verantwortbar erscheint, mit den Gläubigen jetzt schon eine gemeinsame Hl. Messe zu feiern. Die Erklärung des Pastoralteams lesen Sie hier:
Das Bergische Land hat einiges zu bieten! Hiervon ist der Remscheider Fotograf und Illustrator Thomas Wunsch überzeugt. Anfang April haben wir begonnen, an jedem Wochenende drei Bilder von Thomas Wunsch zum Ausmalen über Facebook zu veröffentlichen. Diese Bilder enthielten Wahrzeichen des Bergischen Landes, wie Schloss Burg, den Diederichstempel – oder eben die höchste Eisenbahnbrücke Deutschlands.
„Mit dieser Aktion wollten wir einen kleinen Beitrag dazu leisten, dass Kinder, die zurzeit wegen Corona zu Hause bleiben müssen, eine kleine Abwechslung haben. Die Resonanz auf diese Aktion war überwältigend.“ so die Vorsitzende der Remscheider SPD, Christine Krupp. Vereinzelt erreichten uns auch Nachrichten, dass Kinder die Motive schön fänden, die Familien zu Hause aber keinen Drucker hätten. „Hier haben wir nicht lange gefackelt und haben diesen Familien Malbücher mit den entsprechenden Bildern zugeschickt.“, ergänzte die stv. Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Stadtmitte / Hasten, Ursula Wilberg.
Remscheid ist ausmalend schön!
Bei der Veröffentlichung der dritten Bilderserie Mitte April war ein Bild dabei, das einen Wanderer vor Deutschlands höchster Eisenbahnbrücke gezeigt. Dieses Bild, das ein Bauwerk aus dem Jahre 1897 zeigt und im einem weiten Bogen das Tal bei Müngsten zwischen Remscheid und Solingen überspannt, hat uns zu einer kleinen Ausschreibung inspiriert: Wir haben dazu aufgerufen, dieses eine Bild, dass zu den schönsten Ausflugszielen in Remscheid und Umgebung gehört, möglichst phantasievoll auszumalen. Gleichzeitig haben wir gefragt, wie das Bauwerk heißt, vor dem der Wanderer steht, wie alt es sei und was das Besondere an ihr sei.
Bei dieser Ausschreibung galt, im wahrsten Sinne des Wortes, „höchste Eisenbahn“, denn alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten genau eine Woche Zeit, die Bilder auszumalen und die richtigen Antworten auf die Fragen zu finden.
„Wir haben uns gefreut, dass die Kinder aus einer Flüchtlingsunterkunft am Hasten die Herausforderung angenommen haben und uns gleich eine ganze Serie an sehr schön ausgemalten Bildern nebst richtigen Antworten geliefert haben.“, so Krupp. Damit alle Kinder etwas von dem Preis haben, wurde vereinbart, verschiedene Spiele anzuschaffen, die von allen Kindern genutzt werden können.
Heute Nachmittag haben die Vorsitzende der Remscheider SPD, Christine Krupp und die stv. Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Stadtmitte / Hasten, Ursula Wilberg, Frau Radziwill von der Einrichtung die Spiele überreicht und den Kindern – auf Abstand, versteht sich – für ihr Mitmachen gedankt.
Bei ihrem Besuch erfuhren Krupp und Wilberg, dass die Situation für die Familien und vor allem für die Kinder in der Einrichtung zurzeit sehr herausfordernd sei. „Den Bewohnern und vor allen den Kindern fehlt die Abwechslung durch den Besuch von Kitas und Schulen.“, erläuterte Frau Radziwill von der Einrichtung. „Dieser Wettbewerb kam gerade zur richtigen Zeit.“
Die beiden Gäste nutzen die Übergabe, sich kurz über die Einrichtung zu informieren und versprachen. „Dieser Kurzbesuch heute hat uns wieder einmal gezeigt, dass bestimmte Bevölkerungsgruppen durch die aktuellen Maßnahmen besonders stark eingeschränkt sind. Gerade diese Personen haben unsere Aufmerksamkeit verdient.“, so Krupp. Ursula Wilberg zeigte sich von den Sprachkenntnissen der Kinder geradezu begeistert. „Ich war echt erstaunt, wie gut die Kinder Deutsch sprachen und wie freundlich sie waren.“
Die beiden Gäste versprachen, wieder zu kommen. „Dann werden wir mit Euch die Spiele ausprobieren.“, rief Wilberg den Kindern hinterher, die die Spiele „in Sicherheit“ gebracht hatten.
Heute, Donnerstag 30. April 2020, senden wir ab 20.15 Uhr live die siebte Ausgabe unserer interaktiven „Bleib gefälligst in Deinem eigenen Zuhause“-Show von rs1.tv mit Gastgeber Arunava Chaudhuri und DJ Marcel Filodda:
Das große Tanz in den Mai-Special
Wir haben heute keine Gesprächsgäste eingeladen, sondern nehmen Euch mit auf eine Zeitreise durch die Musikgeschichte.
Außerdem senden wir Eure Grüße vom Grußtelefon vom Nachbarschaftsradio RSLOVE. Ruft unter 02191 93 47 19-5 an und hinterlasst Eure Grüße, maximal 1 Minute, und sie werden im Radio (www.rslove.de) und in der Show gespielt.
Die Musikwünsche aus der Show gibt es sonntags ab 19 Uhr im Webradio von Remscheid.LOVE: www.rslove.de
Im Folgenden ein kleines Stück für all jene unter uns, die Sehnsucht nach der Landschaft haben, aus der sie selbst oder ihre Vorfahren stammen. Für alle, die in dieser Zeit nicht an ihre geliebten Orte reisen und Freunde oder Verwandte besuchen können. Ein Stück aus “meiner” Landschaft.
Versuch über Mensch und Landschaft
Es treten auf: Mensch, Landschaft, Seele, Terroir*, die Köchin Maria
Eine Landschaft. Ein Dorf mit einer etwas heruntergekommenen Herberge. Eine steinerne Brücke, die über den Fluss führt. Diesseits der Brücke zahllose Rebstöcke, jenseits riesige Maisfelder, im Hintergrund die Berge. Mitten durch die Szenerie schlägt die strada statale 54 eine Schneise.
Weinterasse in Friaul, Foto_Andy Dino Iussa
Ein Mensch taucht auf, eine Flasche Wein und ein Glas aus der Herberge in der Hand. Er lehnt sich an die Landschaft an. Nach einiger Zeit:
Mensch: Erzähl mir von Dir.
Landschaft: Warum?
Mensch: Weil Du so schön bist. Weil ich Dich besser verstehen möchte und begreifen will, warum Du immer in mir bist. Weil ich meinen Freunden von Dir erzählen will.
Landschaft: Dann müssen Deine Freunde selbst herkommen.
Mensch: Aber ich möchte gerne in die Welt hinaus und Dich preisen.
Landschaft: So einfach geht das nicht. Man kann über mich reden. Jedoch man kann mich nicht erzählen.
Mensch: Man sagt, ich sei ein guter Erzähler.
Landschaft: Was bildest Du Dir ein? Kommst aus der Fremde her, verlangst, dass ich Dir an einem Nachmittag mich erzähle und meinst, dann hättest Du mich verstanden.
Mensch: Naja, zumindest einen Teil von Dir. Den ich weitererzählen könnte.
Landschaft: Quatsch! Mich gibt es nicht in Häppchen. Und ich erzähle mich in vielfältiger Weise. Sprache allein reicht da nicht. Mich muss man hören, schauen, fühlen, riechen, schmecken und spüren.
Mensch: Nun pluster Dich mal nicht so auf. Da will man freundlich sein, interessiert sich für Dich und Du – Du trägst die Nase hoch. (beleidigt versucht er auf Abstand zur Landschaft zu gehen. Es scheint ihm nicht zu gelingen)
Landschaft: Und Du musst Zeit mitbringen. Genauso, wie für das Kochen hier – was im Grunde auch schon ein Teil von mir wäre.
Mensch: Wenn ich was über die Küche hier wissen will, frage ich Maria aus der Herberge. Ansonsten kann ich auch in andere Landschaften fahren. Gibt ja genügend davon. Andere sind vielleicht offener als Du. Salute!
Der Mensch gießt Wein in das Glas und trinkt. Erst einen kleinen Schluck, dann hält er inne, nimmt einen zweiten, größeren Schluck, schaut auf das Etikett der Flasche und zieht die Augenbrauen hoch.
Mensch: Alle Wetter! Feines Tröpfchen! Schmeckt nach…das schmeckt so…so erdig…
Landschaft: Das will ich meinen.
Mensch: Der Wein erinnert mich an das Brot von Maria aus der Herberge, ein wenig an die Feigen, die dort drüben wachsen und von denen ich mir jeden Abend eine klaue, an den Wind, der von den Bergen hier hinunter weht…
Landschaft: Na also, geht doch.
Aus dem Weinfeld kommt unbemerkt das Terroir hinzu, zugleich steigt aus dem Fluss die Seele empor. Beide gesellen sich dazu.
Seele: Marias Familie lebt seit Jahrhunderten hier, das schmeckt man an ihrem Brot.
Mensch (zuckt erschrocken zusammen): Wer bist Du denn? Ich kann Dich nicht sehen, aber hören. Was passiert hier?
Seele: Ich bin die Seele der Landschaft. Maria und ich, wir treffen uns oft unten im Fluss. Häufig sprechen wir über ihren Großvater. Er ist dort gestorben, als er Steine für den Ausbau des Hauses aus dem Fluss nach oben schaffen wollte. Auf nassem Stein ausgerutscht.
Terroir: Die Feigen wachsen auch schon ewig hier. Sie haben eine ganz eigenwillige Form angenommen und sind weniger süß als anderswo.
Mensch: Verdammt! Noch eine unsichtbare Stimme! Landschaft, was soll das?
Terroir: Hallo?! Ich bin das Terroir.
Landschaft: Mensch, Du wolltest mich doch kennenlernen. Die beiden gehören zu mir. Es sind zweieiige Zwillinge, aber das erkennst Du noch nicht. Trink noch einen Schluck und spür Deinen Füßen nach.
Mensch: Was soll ich? Meine Füße stehen auf festem Grund. Und sag Deinen Zwillingen, sie sollen verschwinden, sonst…
Terroir: Na los, einen kleinen Schluck noch; aber langsam.
Seele: Wir haben uns einige Mühe gemacht. Auch mit diesem Wein.
Mensch: Ihr seid ja völlig verrückt. Aber gut, bevor ich mich mit Gespenstern anlege…
Der Mensch trinkt erneut. Sehr langsam; er schließt die Augen; ein leises Lächeln huscht auf sein Gesicht.
Landschaft: Und? Was sagen Dir Deine Füße? Spüren sie mich?
Mensch: Ja…ja…es ist, als ob ich die Schwerkraft spürte, als wollten Wurzeln nach unten wachsen. Das fühlt sich an wie…wie so etwas wie Stärke…oder Kraft….
Seele: Ja, Wurzeln…die Menschen hier lieben ihren Boden. Sie kennen alle seine Bedürfnisse, seine Stärken, aber auch seine Gemeinheiten.
Terroir: In allem, was hier wächst und verarbeitet wird, schmeckt man diesen einen Boden, diese Sonne, diesen Regen und diese Temperaturstürze in der Nacht.
Seele: Und würdest Du Maria, die Köchin anbeißen, Du würdest den gleichen Geschmack finden… Es reicht aber, wenn Du in ihre Augen schaust, ihr Lächeln wahrnimmst, während sie Dir ihr Essen serviert, wenn Du ihre Haare riechst oder…
Landschaft: Und das ist noch immer nicht alles. In mir ist soviel – das ist größer als ich selbst.
Mensch: Leute, das klingt grad so, als wäre das alles ein Wunder. Das glaubt einem doch kein Mensch. Man würde mich doch für verrückt halten, wenn ich von euch erzählte…Ab in die Klapse…Aber irgendwie…es fühlt sich gut an… (Er schmiegt sich an die Landschaft an)
Landschaft: So langsam begreifst Du.
Maria kommt mit einer zweiten Flasche Wein und einem Glas aus der Herberge dazu.
Maria: Komm! Es ist jetzt Zeit. Komm mit.
Mensch: Ja. (zu den anderen:) Kommt ihr mit?
Seele: Wir sind bei Dir.
Terroir: Wir sind ohnehin immer da.
Gemeinsam steigen sie hinunter an den Fluss und setzen sich ans Ufer. Sie schauen in das fließende Gebirgswasser, das selbst schon alles gesehen und erlebt hat in dieser Gegend. Sie blicken auf die Weisheit der Steine im Wasser – ein schweigend´ Lachen ohne Hohn.
Als die Sonne unter- und der Mond aufgeht, sind sie noch immer am Ufer. Halten die Füße ins kühle, erfrischende Wasser, lachen, weinen, trinken Wein, essen gepflückte Feigen, erzählen – und träumen.
Andy Dino Iussa
*Terroir (franz. terroir m. ‚Gegend‘, von lat. terra ‚Erde‘) ist ein aus Frankreich stammender Begriff, von dem es keine eindeutige deutsche Übersetzung des dahinter stehenden Grundgedankens gibt. Je nach Interpretation beschreibt Terroir die naturgegebenen Faktoren eines bestimmten Stückes Land, welche die Eigenschaften der dort angebauten Kulturpflanzen beeinflussen. Diese werden bestimmt vom Zusammenspiel zwischen der kulturprägenden Tätigkeit des Menschen und den Bedingungen der Natur wie (Mikro-)Klima, Geologie, Gelände und Bodenbeschaffenheit. Der Begriff beurteilt somit weitgehend den Charakter, die Eigenheit und den Wert, der einem bestimmten Gebiet und seinen agrikulturellen Erzeugnissen zugeschrieben wird. [aus: Wikipedia]
Anfang April sollte in der Sporthalle Neuenkamp das 1. Remscheider Hallenfußballturnier gegen Rechts stattfinden. Die Sporthalle war gebucht, Pokal und Medaillen bestellt und nicht weniger als 16 Mannschaften hatten sich angemeldet. Dann die Hiobsbotschaft: aufgrund der Corona-Pandemie musste das Fußballturnier abgesagt werden.
Die Veranstaltergemeinschaft aus Arbeiterwohlfahrt, der Integrationsagentur der Caritas, den Jusos, Remscheid Tolerant sowie die Remscheider SPD laden als Alternative gemeinsam zu einem FIFA 2020 – Turnier ein. Es findet statt am Samstag, 02. Mai 2020 ab 18:00 Uhr. Jedes Team besteht aus zwei Personen. Gespielt wird FIFA 2020. Hierfür benötigen die Teams eine Playstation 4.
„Wir möchten mit dieser Veranstaltung darauf aufmerksam machen, dass Probleme wie Rechtsextremismus und Rassismus nicht einfach verschwunden sind.“ so die Vorsitzende von Remscheid Tolerant, Anne Marie Faßbender.
Zu Beginn des Spielgeschehens werden alle Teams gebeten, ein Statement abzugeben: „Ich / Wir zeigen Haltung gegen Rechts, weil … .“
Die Idee zu einem Online-Turnier kam dem Vorsitzenden der Remscheider Jusos, Burhan Türken. „E-Sport ist schon lange keine Randerscheinung mehr, sondern begeistert einen immer größeren Personenkreis!“ und verweist auf das seit mehreren Wochen laufende E-Sport-Veranstaltung „Bergisch Brawl“, welches wöchentlich montags von „Esport Berg“ und Jusos angeboten wird und wo mehrere hundert Personen mitspielen.
„Es versteht sich von selbst, dass sich alle Teilnehmer*innen auch und gerade bei diesem Turnier an die aktuellen Vorschriften des Landes halten müssen – u.a. einen ausreichenden Abstand von einer Person zur anderen einzuhalten sowie maximal zwei Personen an einem Ort.“ betont Burhan Türken von den Remscheider Jusos.
Das Turnier soll am Samstag, 02. Mai 2020 um 18:00 Uhr und damit zur besten Fußball-Sportschau-Zeit stattfinden. Anmeldungen werden unter der Emailadresse: Anmeldung@Turnier-gegen-Rechts.de entgegengenommen.
Ab dem 27. April 2020 gilt im öffentlichen Nahverkehr, in Ladenlokalen u.ä. eine landesweite Maskenpflicht. Nachfrage und Angebot stehen in keinem ausgeglichenen Verhältnis. Mit dem „Remscheider Maskenmarkt“ vermittelt remscheid.love das Angebot übersichtlich und zentral und bietet ein Forum zum direkten Austausch.
Bezugsquellen. Eine (unvollständige) Sammlung von Händlern und Produzenten, bei denen man OP-Masken (Mund-Nase-Schutz), Community-Masken (Behelfs-Schutz) u.ä. bekommen kann. Händler und Produzenten können sich per Email mit den notwendigen Infos melden und werden in die Liste aufgenommen.
Email: info@remscheid.love
Forum Maskenmarkt. Non-Profit-Organisationen, Initiativen oder Einzelpersonen, die z.B. gratis oder gegen kleines Entgelt Masken im Auftrag, vielleicht sogar nach individuellen Designwünschen nähen, können im Forum posten. Wer kann wem weiterhelfen, wer hat Tipps, welche Erfahrungen können andere interessieren?
Heute, Samstag 25. April 2020, senden wir ab 19 Uhr live die sechste Ausgabe unserer interaktiven „Bleib gefälligst in Deinem eigenen Zuhause“-Show von rs1.tv mit Gastgeber Arunava Chaudhuri und DJ Marcel Filodda.
Unsere Talkgäste
Wir haben ein paar interessante Gesprächsgäste, die wir per Telefon dazuschalten:
Thomas Neuhaus, Sozialdezernent und Corona-Krisenstabsleiter
Gunther Brockmann, Präsident der Lenneper Karnevalsgesellschaft
ChrisTine Urspruch, Schauspielerin
Rüdiger Lewandowski, Installateur und Heizungsbauer
Burhan Türken, Vorsitzender der Jusos Remscheid
Die Musikwünsche aus der Show gibt es sonntags ab 19 Uhr im Webradio von Remscheid.LOVE: www.rslove.de