Seniorensicherheitsberater zum Thema „Sicheres Zuhause“

0

Im Seniorenbüro Markt 13 ist am Dienstag, 15. Oktober 2019, der Seniorensicherheitsberater Jakobi zu Gast. Von 14.30 bis 16 Uhr steht der Vortrag „Sicheres Zuhause“ mit wertvollen Ratschlägen gegen „Nepper, Schlepper und Bauernfänger“ auf dem Programm.

Interessierte sind herzlich zu dieser kostenfreien Veranstaltung eingeladen. Um Anmeldung wird gebeten.

Anmeldekontakt

Annette Mores
Seniorenbüro Markt 13, 42853 Remscheid
Tel.: (0 21 91) 4 64 53 50

Wildunfälle: „Tiere kennen keine Verkehrsregeln“

Neue Kampagne „Tiere kennen keine Verkehrsregeln“ sensibilisiert Autofahrer für die Gefahr.

Wenn im Herbst die Felder abgeerntet sind und die Zeitumstellung unseren Tagesrhythmus verändert, dann wirkt sich das auch auf Wildtiere aus: Hirsche, Rehe und Wildschweine suchen nach Deckung und sind mehr unterwegs als üblich – auch auf den Straßen, die ihren Lebensraum zerschneiden. Das hat oft dramatische Folgen: Mehr als 233.000 Zusammenstöße pro Jahr meldet der Deutsche Jagdverband. Statistisch gesehen bedeutet dies einen Wildunfall alle 2,5 Minuten. Trotzdem unterschätzen viele Autofahrer die Gefahr.

Hier setzt die neue Kampagne an mit dem Titel „Tiere kennen keine Verkehrsregeln“. Der ACV Automobil-Club Verkehr und der Deutsche Jagdverband haben sie gemeinsam ins Leben gerufen, Initiatoren sind die beiden Public Interest Design-Masterstudierenden Diana Kaiser und Mareike Schlösser. Der Schwerpunkt liegt auf Prävention. Speziell junge Fahrer und Fahrschüler sollen für die Gefahr durch Wildunfälle sensibilisiert werden. Im Mittelpunkt steht der Vergleich mit afrikanischen Wildtieren. Die Kraft von zirka fünf Tonnen wirkt auf das Fahrzeug ein, wenn es bei 60 Kilometern pro Stunde zu einem Zusammenstoß mit einem Rothirsch kommt. Diese enorme Wucht wird durch das einprägsame Motiv eines ausgewachsenen Elefanten veranschaulicht.

Multimediales Konzept

Neben einer Webseite und Informationsmaterialien umfasst die Kampagne den Spot „Wie schwer ist ein Elefant?“. Darin wird die Geschichte eines jungen Autofahrers erzählt, der ohne jegliches Gefahrenbewusstsein in einen düsteren Wald fährt und alle Warnsignale am Straßenrand ignoriert. Plötzlich kommt es zum Zusammenstoß. Zu den Inhalten der Webseite gehören auch Tipps zur Unfallvermeidung, etwa „Gekonnt verjagen“, „Gefahrenzonen erkennen“ oder „Geschwindigkeit anpassen“.

Für den Start der Kampagne wurde bewusst der 2. Oktober 2019 gewählt, also der Zeitraum vor der bevorstehenden Zeitumstellung. Dann besteht ein deutlich erhöhtes Unfallrisiko. Denn der Berufsverkehr verschiebt sich um eine Stunde und fällt so in die Dämmerung, während der die Wildtiere wie gewohnt unterwegs sind. Zu den Unterstützern der Kampagne zählen der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) und die Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände. Weitere Partner sind die Filmproduktionsfirma Butterfilm und die Bergische Universität Wuppertal. Der Spot wird auf der Kampagnen-Webseite gezeigt: www.wildunfall-vermeiden.de

EFG: Kindersachen-Trödelmarkt

Heute, 5. Oktober 2019, findet von 10-13 Uhr wieder ein Kindersachen-Trödelmarkt im Gemeindehaus der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Lüttringhausen statt.

Es wird gut erhaltene Kinderkleidung in den Größen 50 – 176, Umstandsmode, Spielzeug für jedes Alter, Fahrzeuge, Kinderwagen, Kassetten, Bücher, Spiele, Puzzle u.v.m. angeboten. Für das leibliche Wohl wird in Form von Waffeln, Kaffee und belegten Brötchen gesorgt.

Veranstalter

Mutter-Kind-Treff der
Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde
Remscheid-Lüttringhausen
Schulstraße 21b
42899 Remscheid
www.efg-luettringhausen.de

Einmal Elbphilharmonie und zurück – in 16 Stunden

Ein Reisebericht von zwei Musikverrückten: Jörg und Peter.

Meine musikalischen Reisen mit Freund Jörg begannen vor mehr als 20 Jahren. Es bot sich einfach so an. Unser Musikgeschmack war beinahe identisch, und unsere Lust auf abenteuerliche Konzertreisen ebenso. Also fuhren wir eines lauen Sommerabends mit dem Auto nach Mailand, um dortselbst Pat Metheny zu sehen und zu hören. Damals waren wir noch ohne Navi unterwegs, nur mit Straßenkarte und Stadtplan. Und am nächsten Tag wieder zurück. Jaja, wir waren noch jung und neugierig. Am meisten beeindruckten mich damals (außer dem dreistündigen Konzert) die Haare der Mailänder Frauen. Ich hätte alle heiraten können.

Neugierig sind wir noch immer, wenn auch 20 Jahre älter. Trotzdem fahren wir diverse Male pro Jahr europaweit zu Konzerten. Ja, auch Köln oder Dortmund kommt mal vor, im letzten Jahr waren wir aber auch in Wien, Graz, Linz, Utrecht und diversen anderen niederländischen Städten unterwegs.

Kekko Fornarelli mit Trio und Streichorchester

Unterwegs. Der Trip hat begonnen. Foto: Peter Klohs
Unterwegs. Der Trip hat begonnen. Foto: Peter Klohs

Unsere Planungen, den italienischen Pianisten Kekko Fornarelli mit Trio und Streichorchester live zu sehen, passten für den 3. Oktober zu 100 Prozent. Also auf zur Elbphilharmonie nach Hamburg. Zunächst mit dem Auto zum Dortmunder Hauptbahnhof (Der Grund, warum ich diese Stadt ohne Not betrete, wird später klar). Mit dem Zug um 11.25 Uhr ab nach Hamburg. Lob an die Bahn: Alles ist pünktlich, die Beamten freundlich, das Wetter wird, je mehr wir uns Richtung Norden bewegen, immer besser.

Jörg und Peter nehmen die Elbphilharmonie in die Mitte. Selfie: Peter Klohs
Jörg und Peter nehmen die Elbphilharmonie in die Mitte. Selfie: Peter Klohs

In Hamburg ist für den 3. Oktober sehr angenehmes Wetter. Um 15.30 Uhr sitzen wir an der Außenalster und trinken im Freien Latte Macchiato. Dann langsames Annähern – zu Fuß und von einigen Zigarettenpausen unterbrochen – an die Elbphilharmonie. Wir waren dort bereits einmal zu Gast und sahen im vergangenen Jahr im großen Saal den isländischen Neo-Klassiker Olafur Arnalds. Jetzt soll es der „kleine“ Saal sein, der immerhin noch 550 Besuchern Platz bietet.

Auf der Aufsichtsplattform in 37 Meter Höhe kann man zwar grandiose Fotos vom Hamburger Hafen schießen, ich bewege mich wegen vorhandener Höhenangst jedoch sehr vorsichtig. Und schwupps ist es kurz vor 19 Uhr und Zeit, den Konzertsaal zu entern.
Kurz vor 19.30 Uhr. Der Saal ist zu Zweidrittel voll, es mögen ca. 370 Besucher sein, was mehr ist, als ich vermutet habe, denn wer kennt Herrn Fornarelli?

Unsere Begeisterung für den aus Bari stammenden Pianisten resultiert aus seiner Art zu komponieren. Diese Mixtur aus singbaren Melodien (ohne Plattheit!), aus groovigen Rhythmen und viel Emotionen erinnert uns immer wieder an den viel zu früh verstorbenen schwedischen Pianisten Esbjörn Svensson, den wir über 50 mal live gesehen haben, zwischen Lausanne und Hamburg. Aber Esbjörn lebt nicht mehr, und auf unserer Suche nach einem Musiker, der die entstandene Lücke vielleicht ein wenig zu füllen vermag, kamen wir auf Kekko.

Kekko spielt. Foto: Peter Klohs
Kekko spielt. Foto: Peter Klohs

Das Konzert in der Elbphilharmonie ist super – und wie erwartet voller Emotionen. Die 12 Streicherinnen unterstützen die Kompositionen Kekkos aufs Feinste. Die Musik ist eine Mischung aus Jazz, Rock, Filmmusik und Unbeschreiblichem. Standing Ovations sind die Folge. Nach eindreiviertel Stunden ist Schluss.

Nach der Arbeit Abholen der Standing Ovations. Kekko (l.) mit seinem Trio. Foto: Peter Klohs
Nach der Arbeit Abholen der Standing Ovations. Kekko (l.) mit seinem Trio. Foto: Peter Klohs

Und wie Kekko sich freut, als er uns sieht! (Wir haben uns erst einmal getroffen, vor vier Jahren angesichts eines Solo-Konzertes von Kekko in Amsterdam). Seine Emotionen beschränken sich beileibe nicht auf seine Musik. Er umarmt uns herzlich und lächelt breit. Er sei „unbelievable happy tonight“, sagt er und umarmt mich noch einmal und nennt mich „Bro“. (Brother, ein Name für einen Menschen mit gleicher Lebensausrichtung und Denkweise, den man sehr schätzt)

Schon geht es zurück

Aber wir müssen zurück, müssen schnell mit dem Taxi zum Hamburger Hauptbahnhof, um den letzten Zug Richtung Ruhrgebiet (22:46 Uhr) zu bekommen, der ab Dortmund über Essen und Duisburg weiterfährt (daher der Weg nach Dortmund, von dort kommt man schneller nach Remscheid zurück als von Duisburg). Und jetzt offenbart die Deutsche Bahn dann doch noch eine Schwäche: Die „umgekehrte Wagenreihung“ wird am Bahnhof nicht bekanntgegeben, was ein mittelprächtiges Chaos zum Resultat hat. Es dauert gut zehn Minuten, der Zug ist beinahe schon in Harburg, als wir unsere reservierten Sitzplätze erreichen.

Wieder da: Dortmund Hauptbahnhof, Freitag Morgen, kurz vor 2 Uhr. Foto: Peter Klohs
Wieder da: Dortmund Hauptbahnhof, Freitag Morgen, kurz vor 2 Uhr. Foto: Peter Klohs

Aber es geht alles gut. Sehr pünktlich kommen wir wieder in Dortmund an (1:45 Uhr). Noch eine gute halbe Stunde und ich bin wieder zu Hause in Lüttringhausen.

Ein anstrengender Tag liegt hinter uns, aber auch ein sehr schöner, angefüllt mit angenehmen Begegnungen, dem Feeling der Stadt Hamburg (die ich als eine der wenigen großen Städte in Deutschland wirklich mag, vielleicht wegen des vielen Wassers in der Stadt), mit stressfreiem Reisen (naja, bis auf die ersten Minuten im Zug zurück) und einem ganz starken Konzert von einem begnadeten Musiker und einem positiven, sensiblen und sehr angenehmen Menschen.

Peter Klohs

„Fair muss her!“ – Gutes Tun beginnt beim Einkauf!

Die Remscheider SPD besucht im Rahmen ihrer Klimaschutzwochen am 16. Oktober 2019 die Deutschlandzentrale der GEPA in Wuppertal.

Remscheid ist Fairtrade-Town. Im Rahmen der SPD-Klimaschutzwochen besichtigt die SPD Remscheid mit einer Besuchergruppe die GEPA Deutschlandzentrale in Wuppertal-Vohwinkel. Das 1975 gegründete Handelsunternehmen vertreibt fair produzierte Waren in über 800 Weltläden, so natürlich auch im Flair-Weltladen in der Gertenbachstraße in Lüttringhausen, und hat sich zum Ziel gesetzt, Produzentinnen und Produzenten nachhaltig zu unterstützen und zur Veränderung ungerechter Welthandelsstrukturen beizutragen.

Gemeinsame Anfahrt

Die SPD lädt interessierte Remscheiderinnen und Remscheider ein, mitzufahren und bietet dazu eine gemeinsame Anreise mit dem Reisebus an: Mittwoch, 16. Oktober um 14.15 Uhr vom Bussteig E1 am Friedrich-Ebert-Platz. Die Rückkehr ist für 18.30 Uhr geplant. Kosten entstehen keine.

Nach einem Vortrag des GEPA-Teams, werden Fragen zum Thema Fairer Handel und Faire Produktion in Bio-Qualität erörtert. Daran schließt sich eine Besichtigung des Zentrallagers des europaweit größten Fair-Handelsunternehmens an. Für alle Besucherinnen und Besucher besteht die Möglichkeit, Kaffee, Tee, Schokolade, Wein bis hin zu handgemachten Wohnaccessoires zu erwerben.

Anmeldung erforderlich

Wer mitfahren möchte kann sich schon jetzt anmelden unter (0 21 91) 4 60 06 22 oder E-Mail unter UB.Remscheid.NRW@spd.de.

Stets aktualisierte Informationen zu den Klimaschutzwochen der Remscheider SPD finden Sie unter www.facebook.com/Klimaschutzwochen2019.

Facebook-Veranstaltung

Sie können die Veranstaltung auch bei Facebook unterstützen, indem Sie sie teilen, Ihre Teilnahme zusagen oder auch auf „interessiert“ klicken: Fair muss her – Besuch in der GEPA Deutschlandzentrale…

Familiengottesdienst und Streuobstwiesenfest

Mit einem fröhlichen Familiengottesdienst in der kleinen Tannenhof-Kirche startet am Sonntag, 6. Oktober 2019 um 10 Uhr das traditionelle Streuobstwiesenfest auf dem Gelände der Stiftung Tannenhof.

Auf dem herbstlichen Park-Gelände laden viele Stände zum Verkosten, Kaufen und zu Gesprächen ein. Mit dem Traktor können kleine Gäste über das Gelände zuckeln und der goldgelbe, frischgepresste Apfelsaft macht Appetit auf mehr. Atelier-Ausstellung und Gitarrenkonzert stehen ebenso auf dem Programm.

Facebook-Veranstaltung

Sie können die Veranstaltung auch bei Facebook unterstützen, indem Sie sie teilen, Ihre Teilnahme zusagen oder auch auf „interessiert“ klicken: Familiengottesdienst mit Streuobstwiesenfest…

Brennendes Auto in Malerstraße

In der Nacht auf den 3. Oktober 2019 kam es zu einem Fahrzeugbrand in der Malerstraße in Wuppertal. Verletzt wurde niemand.

Durch eine bisher ungeklärte Ursache geriet gegen 1 Uhr ein schwarzer BMW X1 in Brand. Der Wagen brannte komplett aus, bevor die Feuerwehr das Feuer löschen konnte. Zuvor hatte ein Anwohner vergeblich versucht mit einem Feuerlöscher zu löschen. Der Sachschaden liegt bei circa 50.000 Euro. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

Zeugen gesucht

Zeugen, die sachdienliche Hinweise auf die Taten geben können, werden von der Polizei gebeten sich unter der Telefonnummer 0202/2840 zu melden.

Velbert: Tödlicher Unfall auf der A535

Ein 58-jähriger Velberter ist am gestrigen Mittwochabend auf der A535 tödlich verunglückt.

Gegen 21.15 Uhr befuhr der Mann die Autobahn in Richtung Wuppertal mit einem Gespann, bestehend aus einem Jeep als Zugfahrzeug und einem Anhänger, auf dem ein VW-Bus verlastet war. Im Abschnitt zwischen den Anschlußstellen Velbert-Zentrum und Tönisheide schaukelte sich der Anhänger nach Angaben der Autobahnpolizei aus bislang ungeklärter Ursache auf, so dass der Velberter die Kontrolle über das Gespann verlor, links gegen die Betonleitwand des Mittelstreifens prallte und zurück über die Fahrbahn schleuderte. Schließlich überschlug sich der Jeep und kam auf der Fahrerseite liegend in der Böschung neben dem Seitenstreifen zum Stillstand. Der Anhänger hatte sich währenddessen vom Zugfahrzeug gelöst, war mitsamt dem VW-Bus umgekippt und lag unmittelbar hinter dem Jeep.

Fahrer nach Unfall eingeklemmt

Die Einsatzkräfte von hauptamtlicher Wache und zwei freiwilligen Löschzügen der Velberter Feuerwehr, die um 21.18 Uhr alarmiert worden waren, fanden den Fahrer in seinem Fahrzeug eingeklemmt und nicht mehr ansprechbar vor. Im Rahmen der sofort eingeleiteten Rettung wurde das Unfallfahrzeug gegen Umkippen gesichert und mit einer hydraulischen Rettungsschere geöffnet, um einen Zugang zu dem Velberter zu schaffen und diesen aus dem Wagen zu befreien. Trotz umgehender Reanimationsmaßnahmen durch den Rettungsdienst verstarb der 58-Jährige noch am Unfallort.

Die Feuerwehr stellte während der Rettungsarbeiten außerdem den Brandschutz sicher, streute ausgelaufene Betriebsstoffe ab und leuchtete die Unfallstelle aus. Ein Teil der Einsatzkräfte konnte danach einrücken, die übrigen blieben zur Ausleuchtung der Unfallaufnahme durch Speziallisten des Verkehrsunfallaufnahmeteams der Autobahnpolizei vor Ort. Anschließend richteten sie den auf der Seite liegenden Jeep wieder auf. Mit Eintreffen eines Bergungsunternehmens, das mit drei Fahrzeugen zur Aufnahme von Jeep, Anhänger und VW-Bus erschien, übergab die Feuerwehr die Einsatzstelle gegen 1.30 Uhr an die Polizei und kehrte an ihren Standort zurück.

Autobahn während Bergung gesperrt

Die Autobahn A535 war für die Dauer des Einsatzes in Richtung Wuppertal zwischen den Anschlußstellen Velbert-Zentrum und Tönisheide komplett gesperrt, der um die Uhrzeit nur geringfügige Verkehr wurde an der Anschlußstelle Velbert-Zentrum abgeleitet. Angaben zur Höhe des Sachschadens liegen bisher nicht vor.

www.blaulicht-wuppertal.de

Unfallflüchtiger Pkw-Fahrer leistet Widerstand

Mittwochabend, 2. Oktober 2019 gegen 22.45 Uhr, fuhr ein 24-jähriger Mercedes-Fahrer auf den auf der Blumenstraße vor ihm verkehrsbedingt haltenden Volvo eines 44-jährigen Remscheiders auf.

Unfallflucht mit Vollgas

Der Unfallverursacher flüchtete mit Vollgas von der Unfallstelle und beschädigte in der Folge beim Überholvorgang auf der Erdelenstraße den Ford eines 58-jährigen Remscheiders. Danach setzte er seine Flucht fort. Da in beiden Fällen das Kennzeichen abgelesen und eine Fahrerbeschreibung abgeben werden konnte, wurde die Remscheider Halteranschrift aufgesucht. Neben dem abgestellten unfallbeschädigten Pkw konnte auch der alkoholisierte Halter in seiner Wohnung angetroffen werden.

Widerstand unter Alkoholeinfluss

Der Verbringung zur Wache zwecks Blutproben-Entnahme widersetzte sich der 24-Jährige mit Tritten. Er wurde gefesselt und nach erfolgter Blutentnahme dem Polizeigewahrsam zur Ausnüchterung zugeführt. Weitergehende Ermittlungen ergaben, dass der 24-Jährige seine Fahrerlaubnis nach einer früheren Trunkenheitsfahrt erst am 13. August 2019 zurückerlangt hatte. Den Unbelehrbaren erwartet nun ein neuerliches Strafverfahren.

www.blaulicht-wuppertal.de

Unbekannter sticht seinem Opfer Schlüssel ins Auge

Dienstagabend, 1. Oktober 2019, gegen 19.15 Uhr, verletzte ein bislang unbekannter Täter auf dem Von-der-Heydt-Platz in Wuppertal einen 34-jährigen Wuppertaler schwer.

In Streit geraten

Beide Männer gerieten unmittelbar vor dem Ausgang eines Bekleidungsgeschäftes zunächst in einen verbalen Streit. Im weiteren Verlauf kam es zu Handgreiflichkeiten, bis der Unbekannte seinem Gegenüber einen Schlüssel in das Auge stach. Anschließend flüchtete der Täter in Begleitung von zwei weiteren unbekannten Personen in Richtung Kasinostraße. Der Verletzte musste mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden.

Zeugen gesucht

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach dem flüchtigen Tatverdächtigen. Dieser soll etwa 180 Zentimeter groß und schlank gewesen sein. Er hatte kurze dunkle Haare und einen Bart. Bekleidet war er mit einer dunklen Jacke mit Kapuze und hellem Innenfutter. Dazu trug er eine graue Jogginghose und schwarze Turnschuhe mit hellen Sohlen. Einer der Begleiter hatte ebenfalls kurze dunkle Haare und eine kräftige Statur. Dieser war mit einem hellen gemusterten T-Shirt, einer dunklen Hose und schwarzen Turnschuhen mit weißer Sohle bekleidet.

Hinweise von Zeugen nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0202/284-0 entgegen.

www.blaulicht-wuppertal.de