Das Werkzeugmuseum wird 55 Jahre

Geburtstagswochenende am 26. und 27. Februar 2022

Es war der 26. Februar 1967 um 11.15 Uhr …

Mit 55 Jahren, da fängt das Leben an
Mit 55 Jahren, da hat man Spaß daran
Mit 55 Jahren, da kommt man erst in Schuss
Mit 55 ist noch lange nicht Schluss (frei nach Udo Jürgens)

Das Deutsche Werkzeugmuseum kann auf eine fast hundertjährige Geschichte zurückblicken. Der Beginn geht auf das Jahr 1928 zurück. 1925 verstarb Richard Lindenberg, der Miterfinder des Elektrostahlofens, Besitzer der Glockenstahlwerke hier auf dem Hasten und Eigentümer des Hauses Cleff. Zwei Jahre später kaufte die Stadt das Haus der Firma ab.

Ab 1928 wurde hier die Stadtgeschichte und bergische Wohnkultur ausgestellt. Darüber hinaus wurden natürlich Exponate aus dem Bereich Werkzeug gesammelt, so dass sich ein zusätzlicher Neubau lohnte. Am 26.02.1967 wurde dieser als Thienes-Halle (nach dem Initiator und 1. Vorsitzendem der Abt. Remscheid des Bergischen Geschichtsvereins) eingeweiht und als Werkzeugmuseum benannt. Die Halle schloss sich an das Kontor-Gebäude an und es wurden u. a. der Lindenberg-Ofen, verschiedene Maschinen und Werkzeuge ausgestellt. Drei Jahre später bekam das Museum den Zusatz Deutsches, da es bundesweit einmalig war und ist.

Ein Vierteljahrhundert später reicht der Platz wieder nicht mehr. Die Thienes-Halle wird abgerissen und ein Neubau wird zwischen die historischen Gebäude – Kontorgebäude und Halle Berger – gebaut. Am 31.10.1998 wurde das Museum mit komplett neuer Dauerausstellung, der Dampfmaschine sowie der Halle als Begegnungsstätte wiedereröffnet. Hieran war der 1987 gegründete Förderkreis Deutsches Werkzeugmuseum e. V. maßgeblich beteiligt.

Das Haus Cleff wurde 2013 wegen baulicher Schäden geschlossen und wird aktuell saniert. Nach Fertigstellung werden auch dort wieder Ausstellungen zu sehen sein.

Folgende Museumleiter/-direktoren gab es in der Geschichte:

Anbei finden Sie eine kleine Broschüre, die einen spannenden Einblick in die Eröffnungsfeierlichkeiten sowie in die Vorstellungen und Beweggründe der damaligen Zeit gibt. Die Berichte sind erstaunlich aktuell. Einige Passagen sind hervorgehoben, weil sie wichtige Aussagen beinhalten.

Aus dem Remscheider Stadtarchiv

Weiterhin geben die Zeitungsberichte und das Foto einen sehr guten Eindruck von dem hervorragenden Start vor 55 Jahren.

Artikel zur Eröffnung des Werkzeugmuseums aus dem RGA vom 27.2.1967 - zur Verfügung gestellt vom Stadtarchiv Remscheid
Artikel zur Eröffnung des Werkzeugmuseums aus dem RGA vom 27.2.1967 – zur Verfügung gestellt vom Stadtarchiv Remscheid
Artikel zur Eröffnung des Werkzeugmuseums aus der RP vom 27.2.1967 - zur Verfügung gestellt vom Stadtarchiv Remscheid
Artikel zur Eröffnung des Werkzeugmuseums aus der RP vom 27.2.1967 – zur Verfügung gestellt vom Stadtarchiv Remscheid

Kostenloser Einlass am Geburtstagswochenende

Das Werkzeugmuseum wird sich über Ihren Besuch freuen und lädt Sie am kommenden Geburtstagswochenende, 26. und 27. Februar 2022, zu einem kostenlosen Besuch des Deutschen Werkzeugmuseums ein. Natürlich gibt es für jeden Besucher eine kleine Überraschung. Außerdem gibt es ein interessantes Angebot mit der „Schnapszahl 55“:

Für alle, die 55 Jahre alt sind oder zwei Fünfen in ihrem Geburtsdatum vorweisen können, hat das Werkzeugmuseum ein tolles Geschenk. Der 55. Besucher wird zu einer Werkzeugmuseum-Veranstaltungeingeladen. Weiterhin gibt es Artikel aus dem Shop, die besonders zusammengestellt und deutlich günstiger und zu einem „55er-Preis“ angeboten. Das Team des Werkzeugmuseums ist sich sicher: „Lassen Sie sich überraschen, ein Besuch lohnt sich auf alle Fälle.“

Internet: Deutsches Werkzeugmuseum

Potenzial für modernen Wohnraum identifizieren und nutzen

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Antrag zur Sitzung des Rates am 3. März 2022

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Mast-Weisz,
die Fraktionen von SPD, Grünen und FDP bitten Sie, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der o. g. Sitzung zu nehmen:

  1. Die Verwaltung wird beauftragt ein Bausubstanz- und Wohnraumentwicklungskataster zu erstellen. Im Einzelnen sollen bestehende Potenziale für Nachverdichtungen, energetische und klimaresiliente Sanierungen, Neubauten oder aber auch notwendige Abrisse in bestehenden Stadtquartieren identifiziert werden. Dazu wird im ersten Schritt eine Analyse der Bausubstanz vorgenommen.
  2. Das Kataster wird mit externer Unterstützung, zum Beispiel in Form eines Forschungsprojektes oder eines Auftrags-Gutachtens, erstellt und ausgearbeitet. Die notwendigen Finanzmittel werden im Rahmen des Haushalts 2021/2022 zur Verfügung gestellt. Die Verwaltung bemüht sich darüber hinaus um Fördermittel.
  3. Auf dieser Grundlage wird im nächsten Schritt eine Wohnraumentwicklungsplanung erarbeitet mit dem Ziel bis 2032 neue, moderne und energieeffiziente Wohneinheiten in den verschiedenen Kategorien (Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser, Eigentum, sozialer Mietwohnraum) zu schaffen.
  4. Die Verwaltung aktualisiert in einem Schritt das Baulandkataster und nennt Ansprechpersonen für die Flächenentwicklung.

Begründung

Noch 2017 führte Remscheid laut einer Studie des Forschungsinstitutes Empirica die Städte und Landkreise des Rheinlandes in Sachen Leerstandsquote an, ein Titel, aus dem ein klarer Arbeitsauftrag für die Kommune hervorgehen musste. Dieser Leerstand soll nun katalogisiert werden, um anhand dessen bedarfsgerechte Wohnbaupotenziale zu ermitteln. Viele der ca. 4.000 leerstehenden Wohnungen in Remscheid sind für die einzelnen Zielgruppen (Familien, Senioren) unattraktiv und müssten dementsprechend saniert werden.

Warum die Sanierung bzw. Modernisierung bereits bestehenden Wohnraumes für Kommunen eine wichtige Sache ist, zeigt der sog. „Donut-Effekt“. Vom „Donut-Effekt“ spricht man, wenn aufgrund fortschreitenden Flächenverbrauchs in den Außenbereichen einer Stadt, die gewachsenen Innenbereiche (Stadtteilzentren, Innenstädte) veröden und zerfallen. Das ohnehin durch den Rückgang des Einzelhandels geschwächte „Herz Remscheids“, nämlich die Innenstadt, kann es sich nicht erlauben, Wohnungspotenziale zu ignorieren und somit verkümmern zu lassen. Hier muss dringend nachgebessert und die Innenentwicklung der Außenentwicklung vorgezogen werden. Wir möchten Remscheid zur nachhaltigen europäischen Stadt entwickeln. Das funktioniert nur, wenn wir unseren aktuellen Bestand den Bedürfnissen und Anforderungen von Familien, Senioren, etc. anpassen und weiter entwickeln.

Mit freundlichen Grüßen
gez. Sven Wolf
Fraktionsvorsitzender

gez. David Schichel
Fraktionsvorsitzender

gez. Sven Chudzinski
Fraktionsvorsitzender

Aufgehoben: Amtliche Unwetterwarnung vor schwerem Gewitter

AUFHEBUNG der UNWETTERWARNUNG vor SCHWEREM GEWITTER

Die amtliche Unwetterwarnung vor schwerem Gewitter, ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst am Sonntag, 20.02.2022 23:51 Uhr, gültig von Sonntag, 20.02.2022 23:51 Uhr bis Montag, 21.02.2022 00:45 Uhr, wird am Montag, 21.02.2022 00:34 Uhr, aufgehoben.


Amtliche UNWETTERWARNUNG vor SCHWEREM GEWITTER für das Bergische Land.

gültig von: Sonntag, 20.02.2022 23:51 Uhr voraussichtlich bis: Montag, 21.02.2022 00:45 Uhr ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst am: Sonntag, 20.02.2022 23:51 Uhr

Es besteht die Gefahr des Auftretens von schweren Gewittern (Stufe 3 von 4).

ACHTUNG! Hinweis auf mögliche Gefahren

Bei Blitzschlag besteht Lebensgefahr! Es sind unter anderem verbreitet schwere Schäden an Gebäuden möglich. Bäume können entwurzelt werden und Dachziegel, Äste oder Gegenstände herabstürzen. Überflutungen von Kellern und Straßen sowie örtliche Überschwemmungen an Bächen und kleinen Flüssen sind möglich (Details: www.hochwasserzentralen.de).

Es können zum Beispiel Erdrutsche auftreten. Schließen Sie alle Fenster und Türen! Sichern Sie Gegenstände im Freien! Halten Sie insbesondere Abstand von Gebäuden, Bäumen, Gerüsten und Hochspannungsleitungen!

Vermeiden Sie möglichst den Aufenthalt im Freien!

Special: Die Wahl zum 10. Remscheider Jugendrat

Wer sind Sie, die neuen Kandidatinnen und Kandidaten für den 10. Jugendrat Remscheid? Was macht sie aus und was sind ihre Vorstellungen von der Politik? Mit welchen Ideen und Visionen machen sie sich auf dem Weg zur Wahl des neuen Jugendrates Remscheid?

Eins steht fest: Es verspricht eine aufregende Wahl zu werden!

Denn insgesamt zehn allgemeinbildende Schulen und ein Berufskolleg schicken ihre Kandidatinnen und Kandidaten ins Rennen. 22 gültige Bewerbungen wurden zur Wahl zugelassen. Die Altersspanne reicht von gerade noch pünktlich zum Beginn der Wahlwoche erreichten 14 Jahren bis hin zu den 17-Jährigen, die ebenfalls ihre Chance auf eine offizielle Mitgliedschaft im Jugendrat nutzen wollen.

Plakat Jugendratswahl 2022 Remscheid

Viele neue motivierte Gesichter sind auf den Wahlplakaten zu sehen. Auch einige bereits im 9. Jugendrat engagierte und politikerfahrenere Jugendlichen sind mit im Boot. Alle Kandidatinnen und Kandidaten vereint ein Ziel – die Remscheider Kommunalpolitik und die Stadtgesellschaft für die Belange und Interessen der Jugendlichen zu sensibilisieren und zu begeistern. Auch wollen die Bewerberinnen und Bewerber möglichst konkrete Veränderungen und Forderungen durchsetzen. Welche Themen und Schwerpunkte das nun sind, für die die jungen Herzen brennen, lässt sich aus ihren Bewerbungsbögen teilweise schon gut erahnen. Umso mehr können wir uns auf ihre individuellen Vorstellungen in den kommenden Wochen freuen.

Das Kandidat*innen-Special

In den nächsten Wochen werden wir hier Kandidat*innen näher vorstellen. Durch Klick auf das Plakat gelangt man immer auf die Seite mit den allgemeinen Infos zur Jugendratswahl, und von dort zu den Infos zu den einzelnen Kandidat*innen. Der Special-Bereich wird bis zum Ende der Wahl fortlaufend aktualisiert.

Durch Klick auf die Namen der Kandidat*innen erhalten Sie jeweils weitere Informationen.

Samstag: Unwettereinsätze durch Orkantief Zeynep

Zwar beruhigte sich die Lage am Samstag im Laufe des Tages, dennoch rückte die Feuerwehr Remscheid zu weiteren neun Einsätzen im Stadtgebiet aus, die in Verbindung mit dem Orkantief Zeynep gebracht werden.

Lose Dachteile, umgestürzte Bäume und heruntergefallene Äste gefährdeten hier Verkehrsbereiche und mussten beseitigt werden. Vermehrt war hier der Einsatz der Drehleitern erforderlich. Auch hier kam glücklicherweise kein Mensch zu Schaden. Die Feuerwehr Remscheid zählt also insgesamt 73 Unwettereinsätze in Verbindung mit dem Orkantief Zeynep.

Hanau – Gedenken statt querdenken

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Vor zwei Jahren ermordete ein Rechtsterrorist in Hanau neun Menschen, bevor er seine Mutter und dann sich selbst tötete. Gökhan Gültekin (37), Sedat Gürbüz (30), Said Nesar Hashemi (21), Mercedes Kierpacz (35), Hamza Kurtović (22), Vili Viorel Păun (23), Fatih Saraçoğlu (34), Ferhat Unvar (22) und Kaloyan Velkov (33) sind die Todesopfer 207 bis 216 rechtsextremer Gewalt in der wiedervereinigten Bundesrepublik. Es folgte eine große Welle an Solidarität und antifaschistischer Bekundungen. Jetzt marschieren Bürger*innen wieder gemeinsam mit Rechtsextremist*innen. Wie konnte das geschehen?

Die neun Menschen, denen der rechtsextremistische Täter die Leben nahm, standen in der Blüte ihres Lebens, mit Hoffnungen, Träumen und Wünschen, die ihnen aus rassistischer Niedertracht genommen wurden. Der Täter war ein Einzelgänger, ein von rechtsextremistischem Gedankengut erfüllter Rassist, der diese jungen Menschen ermordete, weil sie in seinen Augen ausländisch aussahen.

Vor zwei Jahren durchströmten Solidarität und antifaschistisches Handeln die Gesellschaft. Rufe zum Verbot von rechtsextremen Vereinigungen wie AfD oder den Pro-Vereinen wurden lauter, da sie Xenophobie schüren. Ins selbe Horn stoßen antifaktische Medien, wie die Medien der Springerpresse (BILD, Welt) oder Organe, die auf das Verbreiten rechtsextremer Narrative spezialisiert sind, wie Junge Freiheit, Compact, eigentümlich frei, Die Freie Welt, Die Neue Ordnung und viele andere rechtspopulistische Postillen, die mit erfundenen oder zugespitzten Szenarien Hetze gegen ausländisch gelesene Mitbürger*innen betreiben. Sogenannte soziale Netzwerke wirken bei der Verbreitung als Katalysator, die Netzwerks-Betreibenden kommen ihren gesetzlichen Pflichten nicht nach.

Leider ist man in der Zwischenzeit nicht entschieden genug gegen Rechtsextremismus und Lügenhetze vorgegangen. Das Ergebnis erleben wir heute als Querdenken: Menschen verbreiten im großen Stil Fehlinformationen zu den Themen Gesundheit und Politik, greifen unsere freiheitlich demokratische Grundordnung an und marschieren gemeinsam und öffentlich mit Rechtsextremist*innen. Der antifaktische, rechte Mob bedroht Politiker*innen mit dem Tod, taucht mit Fackeln vor deren Privatwohnungen auf und kann sich der positiven Berichterstattung in den o.g. rechtspopulistischen Medien sicher sein. Während sie Diktatur, Plandemie und Lügenpresse skandieren, Impfungen und andere solidarische Maßnahmen zum Schutz der Schwächsten ablehnen, werden Ordnungshütende und Pressevertretende angegriffen, und jede Anstrengung unternommen, um Wissenschaft, demokratische Politik und die ordentliche Presse zu unterminieren. Diese Gruppe Menschen hat sich in ihrer antifaktischen Blase nicht nur häuslich eingerichtet, sie radikalisiert sich zunehmend. Krude Meinungen ersetzen in diesen Netzwerken Fakten, der Realitätsverlust wird intensiviert. Antifaschismus wird von rechtsgerichteten Menschen als Gefahr und Extremismus wahrgenommen, weil ihr rechtsextremes Weltbild angegriffen wird.

„Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch!“

Bertolt Brecht

Dabei ist Antifaschismus Grundpfeiler unserer bunten Demokratie, die Bundesrepublik Deutschland ein sozialer Bundesstaat. Unsere Verfassung wurde aufgrund der unmenschlichen Gräueltaten der Nationalsozialist*innen verfasst, um dieses dunkelste Kapitel der Menschheitsgeschichte für die Zukunft zu verhindern. Es wird Meinungsfreiheit gewährleistet, Meinungsfreiheit ist ein antifaschistischer Akt. Das Kritisieren von Maßnahmen unterliegt dieser Meinungsfreiheit, sofern empirische Erkenntnisse anerkannt und nicht durch Falschaussagen ersetzt werden. Meinungsäußernde müssen auch mit Konsequenzen rechnen, wenn ihre Meinung Straftatbestände erfüllt oder offensichtliche Falschaussagen sind. Es herrscht das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit, soweit die Rechte anderer nicht verletzt werden und diese Freiheit nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung verstößt. Es besteht für alle Bürger*innen das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit, also auch für diejenigen Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen auf den Schutz durch die Gemeinschaft angewiesen sind.

Viele der Probleme in unserer Stadt, in unserem Land und in unserer Gesellschaft lassen sich auf ausufernden Egoismus zurückführen. Das jeweilige Ich wird nicht mehr als Teil einer Gesellschaft verstanden, sondern als Nabel der Welt. Rechte werden selektiert und nicht mehr allen Menschen zugestanden, es wird verbal entmenschlicht, entwürdigt, es wird in Ich, Wir und Die unterteilt, faschistoide Spaltungsmethoden werden übernommen und etabliert. Gesellschaftliche Grenzen werden verschoben und dann ausgehebelt.

In Remscheid leben etwa 112.000 Menschen aus 120 Nationen. Etwa 6 Prozent der Bürger*innen wählten bei der Kommunalwahl 2020, also knapp ein halbes Jahr nach dem rechtsterroristischen Anschlag in Halle, Parteien oder Vereine mit rechtsextremen Inhalten. „Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch“, schloss Bertolt Brecht, und so lange wir als Gesellschaft menschenfeindliche und antifaktische Inhalte dulden, statt uns offen und laut gegen sie zu stellen, sind rechtsterroristische Anschläge wie in Hanau weiter möglich. Wir als Gesellschaft können das verhindern. Lasst es uns tun.

Einsatzlage der Feuerwehr in Solingen

ABSCHLUSSMELDUNG: Informationen zur Einsatzlage der Feuerwehr am 19. FEBRUAR 2022, 12 Uhr

Die Lage im Solinger Stadtgebiet hat sich weiter entspannt.

Zu o.g. Stand sind noch 6 Einsätze in Bearbeitung und 194 Einsätze konnten abgearbeitet werden. Damit hat die Feuerwehr Solingen 200 Einsätze gefahren.

An besonderen Einsätzen sind noch ein Baum in Schieflage auf dem Bussche-Kessel-Weg, der auf geparkte PKW zu fallen drohte und abgetragen wurde musste. Außerdem musste ein Baum auf der Wörthstraße gesichert werden, der auf einen Gehweg zu stürzen drohte.

Es sind inzwischen 72 Einsatzkräfte im Einsatz, die jetzt nach und nach aus dem Einsatz entlassen werden.

Die bestehende Warnlage wird weiterhin von der Feuerwehr aufmerksam beobachtet.

Die Feuerwehr bedankt sich ausdrücklich bei der Bevölkerung für das sehr umsichtige Verhalten in den vergangenen stürmischen Tagen und bittet darum sich auch in den nächsten Tagen weiter so zu verhalten.

19. Februar 2022, 10 Uhr

Die Lage im Solinger Stadtgebiet hat sich entspannt.

In der Nacht kamen zu den sturmbedingen Einsätzen noch im Raum Ohligs der Brand einer Gartenlaube, die vollständig ausbrannte. Es wurden 3 C-Rohre eingesetzt und es kam zu erheblicher Rauchausbreitung und Funkenflug. Dabei wurde die Berufsfeuerwehr von den Kräften der Löscheinheit 1 Merscheid/Ohligs unterstützt. Die angrenzende Bahnstrecke war durch den Sturm schon vorher gesperrt worden. Zudem gab es noch einen weiteren Kleinbrand in Ohligs.

Morgens hatte der Führungstab der Feuerwehr mit 12 Mann die Arbeit wieder aufgenommen und koordiniert die Abarbeitung der Unwettereinsätze für das Solinger Stadtgebiet.

Zu o.g. Stand sind noch 6 Einsätze in Bearbeitung, ein Einsatz ist noch unbearbeitet und 178 Einsätze konnten abgearbeitet werden. Es wurden die Drehleitern der Feuerwehr eingesetzt um lose Dachteile und Äste zu entfernen. Besondere Einsätze gab es im Friedrichstal, dort lag ein Baum auf einer Stromleitung, auf der Liebigstraße traf ein Baum auf das Schulgebäude; auf der Theresienstraße droht ein Baum auf ein Haus zu stürzen.

Derzeit wird der TBS von der Feuerwehr auf der Burgerland Straße mit einer Drehleiter unterstützt um einen Gefahrenbaum zu beseitigen.

Die Feuerwehr Solingen ist mit ca. 66 Kräften im Einsatz. Die Fernmeldezentrale auf der FuRW I ist mit 4 Kameraden der Einheit für Information und Kommunikation, 2 Disponenten der gemeinsamen Leitstelle Solingen und Wuppertal, 1 Lagedienstführer  und 5 Führungskräften (Führungsstab) besetzt.

Während am gestrigen Tage alle Einheiten der Feuerwehr Solingen im Einsatz waren, sind ab dem Morgen des heutigen Tages die Löscheinheiten 5, 6, 7 und der Umweltschutzzug in die Abarbeitung der unwetterbedingten Einsätze eingebunden.

Die Versorgung erfolgt nach wie vor durch den Versorgungszug.

Die in der Schlussmeldung vom 18.02.2022 gemeldeten Straßensperrungen werden zur Zeit von den Technischen Betrieben Solingen und dem Stadtdienst Natur und Umwelt begutachtet und abgearbeitet.

19. Februar 2022, 1.20 Uhr

Erste Straßen wieder frei – andere Sperrungen halten an

Weitere Entscheidungen fallen am Samstag. Grünanlagen und Wälder meiden. 165 Einsätze für die Feuerwehr.

Das Orkantief bedeutete einen Vollalarm für die Solinger Feuerwehr. Bis kurz vor Mitternacht bearbeiteten die Berufsfeuerwehr sowie die Freiwillige Feuerwehr 165 sturmbedingte Einsätze im Solinger Stadtgebiet. Dabei waren 180 Kräfte im Einsatz. Dies übertraf die Erwartungen, die üblicherweise mit vergleichbaren Unwetterereignissen dieser Warnstufe einhergehen. Auch das Technische Hilfswerk war alarmiert.

Mit den Einsätzen waren und sind weiterhin verschiedene Straßensperrungen verbunden. Hier der aktuelle Stand:

  • Die Lacher Straße ist einspurig befahrbar.
  • Der Odentaler Weg ist wieder befahrbar.
  • Die Remscheider Straße ist befahrbar.
  • Die Burger Landstraße ist ab Hausnummer 180 gesperrt.
  • Die Ittertalstraße ist im Bereich Talblick gesperrt.
  • Die Nöhrenhauser Straße ist  gesperrt.
  • Der Balkhauser Weg ist ab der Wupperbrücke gesperrt (das Tierheim ist erreichbar).

Zum aktuellen Zeitpunkt stehen keine weiteren sturmbedingten Einsätze mehr an.

Im Verlauf des Samstags wird erneut eine Zunahme des Einsatzgeschehens erwartet, weil mit Tagesbeginn vermutlich viele Schäden erst wirklich erkennbar werden.

Folgender wichtiger Warnhinweis ist bitte dringend zu beachten:

Grünanlagen, Wälder, Spielplätze und Bolzplätze sind in den kommenden Tagen unbedingt zu meiden.

Das gilt auch für die Korkenziehertrasse.

Auf den Sportplätzen, auf denen ab Samstag wieder Spielbetrieb angesetzt ist, muss vor Ort eine sorgfältige und vorsichtige Abwägung der Risiken durch die Zuständigen erfolgen.

Durch den Sturm können Bäume einen Knacks erhalten haben, der nicht auf den ersten Blick zu erkennen ist. Daher ist Vorsicht geboten. Das gilt natürlich auch im privaten Bereich, etwa im heimischen Garten.

Seitens der Stadt wird ab Samstag früh (8 Uhr) damit begonnen, Erkundungsfahrten zu den oben genannten öffentlichen Stellen durchzuführen, um möglichst schnell ein Lagebild zu Zustand und Gefahren zu erhalten. Wann und wo Entwarnung gegeben werden kann, bleibt abzuwarten. Aufgrund der Vielzahl der Orte ist davon auszugehen, dass diese Begutachtungen einige Tage benötigen werden.

18. Februar 2022, 19.15 Uhr

Seit Tagesbeginn des 18. Februar 2022 haben bis 19:15 Uhr 91 sturmbedingten Einsätze im Stadtgebiet Solingen stattgefunden. Aufgrund des Sturmes ist es in der Solinger Innenstadt zu einer verletzten Person aufgrund herabstürzender Dachteile gekommen.

Derzeit sind für das Sturmereignis 156 Einsatzkräfte der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr im Einsatz. Zum aktuellen Zeitpunkt sind alle Löscheinheiten der Freiwilligen Feuerwehr für die Unwetterlage im Einsatz. Die Berufsfeuerwehr wird ebenfalls in das Einsatzgeschehen der Unwetterlage eingebunden und steht für parallele Brand- oder Hilfeleistungseinsätze bereit.

Die Feuerwehr wird durch die Technischen Betriebe Solingen mit ca. 10 Kräften und technischen Gerät und dem Stadtdienst Natur und Umwelt mit ca. 10 Kräften mit technischem Gerät unterstützt. Es kommen u.a. Hebebühnen und Schlepper

Besondere Einsätze der Feuerwehr werden folgend benannt:

  • In Solingen Ohligs war Zufahrt zum Keusenhof über die Kottendorferstr. zwischenzeitlich aufgrund umgestürzter Bäume nicht befahrbar.
  • In Solingen Wald ist die Haaner Str. aufgrund herabstürzender Bäume gesperrt.
  • In Solingen Widdert ist der untere Bereich der Lacher Str. aufgrund zahlreicher umgestürzter Bäume gesperrt.
  • Auf dem Balkhauser Weg ist aufgrund zahlreicher umgestürzter Bäume eine Sperrung der Straße erforderlich und wird durch die Technischen Betriebe eingerichtet.
  • In Solingen ist die Burger Landstraße aufgrund umgestürzter Bäume derzeit gesperrt.

18. Februar 2022, 17.57 Uhr

Seit Tagesbeginn des 18. Februar 2022 haben bis 17:57 Uhr 41 sturmbedingten Einsätze im Stadtgebiet Solingen stattgefunden.

Derzeit sind für das Sturmereignis 102 Einsatzkräfte der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr im Einsatz. Für die Einsatzführung wurden mehrere Einsatzabschnitte gebildet. Das Stadtgebiet Solingen wurde in die Einsatzabschnitte Ost und West unterteilt, um eine lageabhängige Disposition der Einsatzmittel zu ermöglichen. Daneben werden für den Grundschutz (Brand-, Gefahrgut- und Hilfeleistungseinsätze) Kräfte der Berufsfeuerwehr vorgehalten.

Besondere Einsätze der Feuerwehr werden folgend benannt:

  • Einen besonderen Einsatz stellt ein umgestürzter Baum auf die Stromleitung der S- Bahnstrecke zwischen Solingen Hauptbahnhof in Richtung Düsseldorf / Hilden dar. Die Einsatzbearbeitung durch die Feuerwehr erforderte eine Streckensperrung der benannten Bahnstrecke durch die Deutsche Bahn.
  • Einen weiteren Einsatzschwerpunkt stellt ein umgestürzter Baum auf eine Überlandleitung (Niederspannung) auf der Straße Götsche in Solingen Ohligs dar. Hier ist neben der Feuerwehr der Stadtdienst Natur und Umwelt eingebunden.
  • Auf dem Balkhauser Weg ist aufgrund zahlreicher umgestürzter Bäume eine Sperrung der Straße erforderlich.

Vorbereitungen für den Zensus laufen

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Im Mai findet die Volkszählung auch in Solingen statt

Ab Mitte Mai dieses Jahres findet der Zensus 2022 statt. Die Volkszählung wird in Deutschland alle zehn Jahre durchgeführt. Sie wurde pandemiebedingt um ein Jahr verschoben.

Die Vorbereitungen dafür haben auch in Solingen begonnen. Die Stadt Solingen hat im Auftrag des Landes NRW eine abgeschottete Erhebungsstelle eingerichtet, die den Zensus in Solingen koordiniert.

Was genau ist der Zensus?

Der Zensus 2022 ist eine registergestützte, statistische Erhebung der Bevölkerung Deutschlands sowie eine Bestandsaufnahme der Gebäude und Wohnungen. Mittels einer zufälligen Stichprobe werden bundesweit voraussichtlich über zehn Millionen Personen befragt. Zusätzlich werden alle Eigentümerinnen und Eigentümer von Wohnungen und Gebäuden um Auskunft gebeten.

Die Informationen, die dabei erfragt werden, stehen nicht flächendeckend zur Verfügung. Außerdem ist das Einwohnermelderegister nicht immer aktuell. Es gibt sowohl veraltete Einträge als auch Fehlbestände, die der Zensus 2022 ermitteln soll. So sollen die Einwohnerzahlen statistisch verlässlich hochgerechnet werden können.

Wozu wird der Zensus durchgeführt?

Der Zensus soll aktuelle Daten über die Bevölkerung Deutschlands liefern und damit verlässliche Aussagen über das Alter, die Geschlechterverteilungen, den Bildungsstand oder die Erwerbssituation liefern, um z.B. Planungsprozesse mit aktuellen Zahlen zu unterstützen. Die wohl wichtigste Funktion des Zensus ist die Erhebung der amtlichen Einwohnerzahl, die unter anderem für die Zuweisung von Finanzmitteln an die Städte und Gemeinden von großer Bedeutung ist.

Zusätzlich ermöglicht der Zensus einen genauen Blick auf den Gebäude- und Wohnungsbestand der Städte und Gemeinden mit Informationen zur Wohnungsgröße, zum Gebäudealter, der Nettokaltmiete oder zum Wohnungsleerstand. Diese Angaben liegen nicht flächendeckend vor, da es bislang in Deutschland kein verbindliches Gebäuderegister gibt.

Muss ich mitmachen, oder kann ich die Angaben verweigern?

Der Zensus 2022 ist eine Bundesstatistik, für die eine Auskunftspflicht besteht. Bei einer Auskunftsverweigerung wird ein Mahnverfahren eingeleitet, das in einem Zwangsverfahren enden kann. Im Höchstfall kann ein Bußgeld bis zu 5.000 Euro verhängt werden.

Wie läuft der Zensus ab?

Aktuell bereiten Mitarbeitende der Erhebungsstelle Solingen den Zensus 2022 vor. Ab Anfang Mai 2022 können sich dann Erhebungsbeauftragte zu Interviewterminen ankündigen. Die Erhebungen und Befragungen selbst starten ab dem 16. Mai 2022 und dauern bis Anfang August 2022. Auf einer Ankündigungskarte finden die Auskunftspflichtigen einen Terminvorschlag sowie Kontaktdaten des/der für sie zuständigen Erhebungsbeauftragten. Sofern der vorgeschlagene Termin nicht passt, kann man selbst einen Termin mit dem/der Erhebungsbeauftragten vereinbaren.

Nach einem kurzen persönlichen Interview von etwa fünf bis zehn Minuten Dauer unter Beachtung der jeweils gültigen Corona-Schutzverordnung überreichen die Erhebungsbeauftragten einen Zugangscode für eine Online-Befragung, in der weitere Informationen erhoben werden. In Ausnahmefällen kann diese zweite Befragung auch per Papier oder direkt mit dem/der Erhebungsbeauftragten durchgeführt werden. Sollte die Kontaktaufnahme scheitern oder verweigert ein Haushalt die Auskunft, wird das weitere Verfahren von der Erhebungsstelle Solingen per Post geführt.

Wer ist zuständig?

Die Erhebungsbeauftragten sind das Herzstück des Zensus 2022. Sie sind im Auftrag der Erhebungsstelle in Solingen unterwegs und führen die Befragungen und Erhebungen vor Ort durch. Alle Erhebungsbeauftragten werden geschult, schriftlich bestellt, sind förmlich auf die Geheimhaltung verpflichtet, tragen FFP-2-Masken und werden eine vollständige Immunisierung gegen das Corona-Virus aufweisen. Ein Einsatz in der eigenen Wohnumgebung findet nicht statt. Jegliche Nutzung der erhobenen Daten ist untersagt; um eine mögliche Zweckentfremdung zu unterbinden, dürfen auch bestimmte Berufsgruppen wie bspw. Polizistinnen und Polizisten, Journalistinnen und Journalisten oder einzelne Verwaltungsmitarbeitende, so zum Beispiel aus dem Ausländeramt oder dem Jobcenter, nicht als Erhebungsbeauftragte eingesetzt werden.

Alle Erhebungsbeauftragten können sich ausweisen. Im Zweifelsfall wenden sie sich gerne an die Erhebungsstelle Solingen oder die Polizei in Solingen.

Wer wird befragt?

In Solingen werden über 9.500 Bürgerinnen und Bürger in privaten Haushalten befragt; zusätzlich findet noch eine vollständige Erhebung in allen Wohnheimen und Gemeinschaftsunterkünften wie Pflegeheimen oder Behinderteneinrichtungen statt. Dies betrifft weitere rund 2.700 Personen. Die Auswahl der privaten Haushalte basiert auf einer Zufallsstichprobe, die das Statistische Bundesamt ermittelt hat. Auf diese Auswahl hat die Stadt Solingen keinerlei Einfluss. Die Befragung findet adressbasiert statt, das heißt, es werden immer alle Bewohnerinnen und Bewohner einer Adresse befragt einschließlich der dort lebenden Kinder. Es reicht jedoch aus, dass ein Haushaltsmitglied die Auskünfte stellvertretend für alle Personen im Haushalt erteilt.

Datenschutz und Rechtsgrundlagen:

Die Angaben, die im Rahmen des Zensus erhoben werden, werden streng vertraulich behandelt. Der Schutz der Daten im Zensus 2022 vor missbräuchlicher Nutzung ist besonders wichtig. Die eingerichteten Erhebungsstellen sind technisch und organisatorisch von der restlichen Stadtverwaltung getrennt und unterstehen der Aufsicht des Landes. Alle Mitarbeitenden der Erhebungsstellen sind besonders auf das Statistikgeheimnis verpflichtet, ebenso wie alle Erhebungsbeauftragten.

Die erhobenen Daten dürfen von den Erhebungsstellen selbst nicht ausgewertet werden. Gewonnene Erkenntnisse bspw. über Personen, die zwar in Solingen leben, hier aber nicht gemeldet sind, werden unter keinen Umständen den Meldebehörden oder sonstigen Dienststellen weitergegeben.

Deutschland ist rechtlich zur Durchführung des Zensus verpflichtet; die EU-Verordnung 763/2008 regelt einen verpflichtenden Zensus für alle EU-Mitgliedsstaaten in einem zehnjährigen Rhythmus.

Für weitere Informationen steht die Erhebungsstelle Solingen per Mail unter zensus@solingen.de oder telefonisch unter der Nummer 0212 / 2903599 zur Verfügung.

Die Bundeswebseite zum Zensus: www.zensus2022.de

Straßenarbeiten an Burgtalstraße und Theoderichstraße

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Burgtalstraße wird saniert

An zwei Tagen einspurige Verkehrsführung

Die Burgtalstraße wird zwischen Schloßbergstraße und Übergang zur Wermelskirchener Straße in Höhe Schlossplatz saniert. Die Arbeiten starten am Montag, 21. Februar, und werden voraussichtlich am Mittwoch, 23. Februar abgeschlossen. Zunächst wird die alte Fahrbahndecke abgefräst, dann werden die Straßeneinbauten reguliert, zum Abschluss wird der neue Asphalt aufgebracht. Während der Fräsarbeiten, die am Montag ausgeführt werden, und dem Deckeneinbau, der für Mittwoch geplant ist, wird der Verkehr in diesem Bereich einspurig geführt und mit einer Baustellenampel geregelt.

In Kürze folgt die Sanierung des nächsten Abschnitts, Wermelskirchener Straße bis zur Straße In der Planke. Der genaue Zeitplan wird noch bekannt gegeben.

Neue Decke für Theoderichstraße

Im Zuge des städtischen Deckenprogramms wird auch die Theoderichstraße in Gräfrath saniert. Die Arbeiten starten am Montag, 21. Februar, und dauern etwa zwei Wochen. Ein Baustellenampel regelt den Verkehr.

Sachstand inklusive Spielplätze

Anfrage zur Sitzung des Beirates für die Gleichstellung der Menschen mit Behinderungen am 08.03.2022, des Ausschusses für Sport und Freizeit am 15.03.2022 und zur Sitzung des Jugendhilfeausschuss am 06.04.2022

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Mast-Weisz,

mit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention in 2009 ist das Recht auf Inklusion in Deutschland festgeschrieben. Damit hat jeder Mensch das Recht auf gleichberechtigte Teilhabe in allen Lebensbereichen. Menschen mit und ohne Behinderung sollen ganz selbstverständlich miteinander leben, wohnen, arbeiten, lernen und auch spielen. Leider ist der Gedanke, dass es normal ist, verschieden zu sein, längst nicht allgegenwärtig.

Gerade beim gemeinsamen Spielen können so von Anfang an wertvolle Erfahrungen gesammelt werden, um hierdurch einen selbstverständlichen Umgang miteinander zu erreichen.

Um zunächst eine Übersicht über inklusiv gestaltete städtische Spielplätze zu erhalten, bittet daher die Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen um die Beantwortung der u.g. Fragen.

  1. Wie viele inklusiv gestaltete Spielplätze gibt es in Remscheid? Um welche Art der inklusiven Ausstattung handelt es sich, d.h. welche Spielgeräte, Bodenbelag, Zugangsmöglichkeiten, rollstuhlgerechte Spielgeräte usw.?
  2. Welche Spielplätze könnte man inklusiv umbauen/erweitern? Was würde dafür benötigt werden?
  3. Können für den Bau inklusiver Spielplätze Drittmittel, z.B. der „Aktion Mensch“ in Anspruch genommen werden?

gez. David Schichel
Fraktionsvorsitzender

Sascha Koch

Vincent Amtmann